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        <title>Stillberichte — BabyForum.app</title>
        <link>https://www.babyforum.app/</link>
        <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 23:33:29 +0000</pubDate>
        <language>de</language>
            <description>Stillberichte — BabyForum.app</description>
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        <title>Unsere wunderschöne Stillzeit...</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/52322/unsere-wunderschoene-stillzeit</link>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2015 19:42:30 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Joella</dc:creator>
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        <description><![CDATA[... ist nun leider beinahe zu Ende. Der Kleine ist nun 18 Monate alt und hat vermutlich soeben beschlossen keine regelmäßige Stillmahlzeiten mehr zu wollen.  :sad:<br /><br />
Gleich nach der Geburt, leider wieder ein Kaiserschnitt, hab ich meinen Kleinen sofort zum Halten bekommen, durfte ihn einige Zeit kuscheln während die Ärzte mich zusammen geflickt haben. Das Nähen habe ich gar nicht richtig mitbekommen, weil ich so vertieft war in diese erste Kuschelzeit. Dann wurden wir nach oben in den Kreißsaal gebracht, mein Mann durfte den Kleinen tragen, damit er nicht aus dem Bett purzelt. Im Kreißsaal wurden wir erstmal alleine gelassen und ich hab ihn gleich das erste Mal angelegt. Er hat kurz angedockt, aber nicht gesaugt, auch nicht weiter gesucht oder sonst irgendwie Interesse kundgetan. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht, obwohl ich das von meinen beiden Großen anders kannte, und hab ihn erstmal schlafen lassen.<br />
Die U1, einige Minuten später, war auch völlig in Ordnung. Er hat dann aber den ganzen Tag verschlafen (Geburt war um 9 Uhr) und die Nacht ebenfalls. Keine der Schwestern hat irgendetwas dazu gesagt und es hatte auch keine Zeit oder Muse meine Sorgen anzuhören. Es war Feiertag und dadurch vermutlich weniger Personal da als sonst. Ich hab immer mal wieder versucht ihn anzulegen aber er wollte nicht. Am zweiten Tag hat sich dann eine sehr nette SChwester der Sache angenommen. Sie hat vermutet, dass er zu viel Fruchtwasser geshcluckt hatte. Sie hatte Recht. Irgendwann hat der Kleine angefangen das Zeug zu spucken, in Unmengen. Es war ihm also einfach nur ganz furchtbar übel.<br />
Als das Fruchtwasser erst mal draußen war ging alles problemlos. Er hat angedockt wie ein Profi und problemlos getrunken.<br />
Die ersten Wochen, Monate kam ich kaum von meinem Sofa weg. Der kleine Mann wollte ständig stillen. Ein absoluter Genusstrinker. Bei der Gelegenheit hat er dann auch immer noch ein SChläfchen gehalten. Weglegen ging nicht und so saß ich den lieben langen Tag auf dem Sofa und habe gestillt und gelesen. Ich hatte immer eine Flasche MIneralwasser, ein Glas, mein Buch und das Telefon auf dem Couchtisch. Ohne Trinken hätte ich es nie ausgehalten. Kaum hatte Junior die ersten Schlucke getrunken, war mein Mund plötzlich wie ausgedörrt.<br />
Im Grunde haben wir so 9,5 Monate verbracht. Dann wollte er von heute auf morgen bei unseren Mahlzeiten mitessen. Wir ahben ihm etwas gegeben, wenn er wollte, wenn nicht, war er einfach so mit am Tisch. Trotzdem hat er immer vor dem Essen und nach dem Essen seine Stillmahlzeit eingefordert. Er hatte das Trinken von Wasser noch nicht so raus und so war das Stillenv ermutlich sein Durstlöscher.<br />
Ich muss gestehen, dass ich ab da alles nicht so richtig mitbekommen habe. Es war ein schleichender Prozess und ich kann gar nicht sagen wann er welche Milchmahlzeit weggelassen hat. Aber zuerst fielen die Stillmahlzeiten vor dem Essen weg, irgendwann die danach.<br />
Und jetzt stillt er nur noch zum Einschlafen und manchmal noch einmal Nachts zum wieder in den Schlaf finden. Aber schon das Einschlafstillen zum Mittagsschlaf mag er nicht immer. Manchmal zeigt er ganz deutlich, dass er lieber Spazieren fahren möchte und im Kinderwagen sein Schläfchen halten mag. Nachts schläft er manchmal durch, so dass auch die Stillmahlzeit wegfällt. Das einzige was bislang noch konstant war, war das Einschlafstillen zum Nachtschlaf.<br />
Normal freut er sich riesig wenn er müde ist und wir ins Bett gehen und nimmt dann schon den Schnulli aus dem Mund und legt ihn neben sich und drängt sich an mich und wartet dringend, bis ich endlich meine Brust freigemacht habe. Heute habe ich zu ihm gesagt, wie immer eigentlich: "So, jetzt gibts Milchi. Legst du deinen Schnulli weg?" Mein Kind sagt "Ja!" (er hat noch niemals "JA" gesagt, also er kann ja erst zwei Worte "gack" und "Hopp") und legt den Schnulli weg. Er dreht sich aber nicht zu mir wie sonst, sondern runzelt die Stirn, holt sich den Schnulli wieder und steckt ihn in den Mund. Ich war völlig perplex. So perplex dass ich ihm den Schnulli einfach wieder rausgenommen habe und ihn trotzdem gestillt habe. Er hat dann auch ganz normal getrunken und ist eingeschlafen. Aber ganz offensichtlich war das ein deutliches Zeichen. Wenn ich nur auch schon bereit wäre diese wunderbare Stillbeziehung loszulassen.<br />
Aber genau deshalb habe ich jetzt einfach mal den Stillbericht geschrieben, um das alles nochmal Revue passieren zu lassen und dann bin ich morgen vielleicht entspannter und sowieso nicht mehr so überrascht, wenn er das wieder macht, und kann besser darauf reagieren.  :zgf:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Bevor das Zweite kommt..</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/52311/bevor-das-zweite-kommt</link>
        <pubDate>Mon, 30 Mar 2015 13:59:46 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Mangifera</dc:creator>
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        <description><![CDATA[..versuche ich doch auch noch mal die Erlebnisse mit dem ersten Kind zusammenzutragen.<br />
Ich glaube nicht, dass ich alles zusammenbringe, aber so die wichtigsten  Eindrücke, allein schon, damit ich es dann mal vergleichen kann mit den zukünftigen Erlebnissen <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /><br /><br />
Zu meinem Glück hat meine Hebamme in Sachen stillen nicht mit dem Weichzeichner gearbeitet sondern mir gesagt "Die ersten 14 Tage sind meistens doof. Schön wird stillen erst später" Abgeschreckt hat mich das nicht im mindesten. Ich wollte stillen und das definitiv die ersten 6 Monate voll.<br /><br />
Da lag der Knirps also nach getaner Geburtsarbeit in meinen Armen und meine Hebamme ermunterte mich, ihn mal anzulegen. gar nicht so leicht eine bequeme Sitzposition zu finden. (Ich glaube, ich war da schon zusammengeflickt worden, hatte aber im weiteren verlauf ein ordentliches Hämatom sonst wo und konnte die nächsten Wochen nur auf einer Pobacke sitzen).<br /><br />
Davon merkte mein Söhnchen nichts. Der ging gleich ran wie ein Weltmeister, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Super!<br /><br />
Anfangs fand ich das schwierig..dran denken wann das Kind stillen muss. Er sagte, wohl erschöpft von der Geburt wenig und ich wurde angehalten wegen seines Gewichts alle zwei Stunden spätestens zu stillen. Auch und vor allem Nachts. Stellte mir also nen Wecker. Aber Kind extra wecken? Das hab ich versucht, mit dem Effekt das er wunderbar zweimal nuckelte und dann wieder wegrennte. Füße oder Kinn kitzeln...joa, zwei halbherzige Versuche, dann war er wieder eingeschlafen und ich war doch selbst soooo müde.<br /><br />
Abgesehen davon tat es nach ner Zeit echt mies weh und ich bemerkte eine Blase auf der einen Brustwarze..AUA! Die Antwort einer Krankenschwester der ich das ganze zeigte war "Ja, das kommt am Anfang mal vor". Sonst nix. Mir wurde angetragen doch zuzufüttern da der Kleine ja eh so leicht wäre. Das wollte ich aber erstmal nicht solange er nicht unter die 10% Marke fällt.<br />
Inzwischen war alles so wund dass ich mir in den Handballen biss um nicht zu schreien wenn ich das Kind anlegte, gestillt hab ich aber trotzdem, immer die Worte der Hebamme im Kopf "Die ersten 14 Tage sind nicht schön".<br />
Etwas später klagte ich nochmal einer Schwester mein Leid und sie brachte mir etwas Wollfett und eine Kompresse. Das war eine Erlösung!<br /><br />
Das erste was ich mir von meinem Mann besorgen lassen habe als wir zu Hause waren, waren Wollfett und Multi-Mam Kompressen. Ich nahm mir fest vor, jede Freundin von mir die Mutter wird, bekommt ein Anfangsstillzeitüberlebenspaket in Form dieser beiden Sachen.<br /><br />
Nun kam auch dann der richtige Milcheinschuss. Tolles Dekolleté wenn es nicht so spannen würde und so heiß wäre und überhaupt....<br />
In der Zwischenzeit kam nun meine Nachsorgehebamme und riet mir zu Kohlblättern zum kühlen. Gut das mein Baby sich nicht an dem Kohlgeruch störte der von da aus meinem BH strömte.<br /><br />
Sorge machte mir, dass mein Sohn so maximal 8 Minuten trank. Die Regel waren eher 5 Minuten. Eine Freundin die ich nach der Stilldauer fragte, sagte was von 30-45 min pro Seite bei ihren Kindern. Bei meinem Sohn, nicht dran zu denken.<br /><br />
Die Versuche mir ner Uhr zu stillen um nen Überblick zu bekommen, ob er wirklich schon wieder Hunger haben könnte, gab ich bald auf und legte einfach erstmal immer an wenn das Kind was von sich gab.<br />
Hab ich doch immer gelesen, eine Mutter weiß instinktiv ob ihr Kind weint weil es Hunger hat, die Windel voll ist oder es kuscheln will...ich hatte diesen Instinkt irgendwie nicht. Ich musste nach dem Ausschlussprinzip gehen.<br /><br />
Trotz der kurzen Trinkdauer, nahm der kleine Mann so gut zu dass meine Hebamme schon witzelte, ich würde wohl eher Sahne statt Milch produzieren.<br /><br />
Ich war schon dazu übergegangen den Kleinen nachts im liegen zu stillen, nachdem ich im Sitzen mal eingenickt bin und er mir langsam runterrutschte.<br />
Eigentlich hatten wir das Gefühl, es würde sich langsam einspielen. Aber dann kamen die Phasen des empfindlichen Magens (?) und die haben mich sehr viel Nerven und Tränen gekostet.<br />
Immer wenn ich Söhnchen anlegte, trank er kurz, man hörte es im Bauch fürchterlich rumpeln und er krümmte sich und schrie wie am Spieß, beruhigte sich, wollte weitertrinken, gleiches Spiel von vorn. Ausserdem verschluckte er sich dermaßen viel und oft.<br /><br />
Ich war so verzweifelt, wollte meinem Kind doch gutes tun, stillen und damit seinem Bedürfnis nachkommen und er musste genau in dieser Situation immer so weinen, sah mich auch immer so an als würde er die Welt nicht verstehen und Hilfe von mir wollen und ich konnte doch so gar nichts machen. Irgendwann hab ich nur noch mitgeheult, was das Ganze nicht besser machte. Das schockierte mein Kind erst richtig.<br /><br />
Grund war wohl letztlich mein wirklich starker Milchspendereflex. Selbst im liegen auf dem Rücken schoss mir die Milch aus drei Kanälen 10 cm hoch. Wie ein Springbrunnen.<br /><br />
Zu dem Zeitpunkt hab ich ernsthaft erwogen, abzustillen und mit Fläschchen weiterzumachen wenn mein armes Kind so leidet. Die Hebamme sagte mir, dass ich das natürlich machen könnte, die Bauchschmerzen aber mit Flasche meist schlimmer werden und sie würde gern erst verschiedene andere Sachen versuchen.<br /><br />
So versuchte ich, in allen möglichen und unmöglichen Positionen zu stillen. Das half nicht wirklich.<br />
Ostheopathie  weil er vielleicht doch durch die recht schnelle Geburt eine Blockade haben könnte...half nicht.<br />
Vor dem Anlegen schon mal ein wenig Milch abpumpen damit der MSR nicht mehr so heftig ist..naja, das klärte zumindest warum er nur 5 min trank. Ich kam in 5 Minuten Pumpen auf 150 ml Milch.<br /><br />
So hangelten wir uns die ersten 3 Monate so lang bis es sich dann irgendwann einspielte. Mein Sohn konnte besser mit dem ganzen umgehen und klassisch waren die Bauchweh auch nach dieser Zeit so gut wie erledigt.<br /><br />
Am harmonischsten hab ich das Stillen eigentlich so ab 6 Monaten erlebt. Und da hab ich dann wirklich keine Ambition gehabt, nun aufzuhören. Mein Sohn ohnehin auch nicht *g*<br />
Er hat 9 Monate nahezu vollgestillt. Nach Kinderarzt hätten wir mit 4 Monaten anfangen sollen, Beikost zu geben. Ab 6 Monaten haben wir es versucht. Brei war ein Reinfall, irgendwann klappte es mit ein wenig Fingerfood, aber so wirklich nennenswert eigentlich erst mit 12 Monaten.<br /><br />
Irgendwie so schleichend hab ich das Stillen tagsüber reduziert auf Morgens und zum Mittagsschlaf. Nur nachts war noch sehr viel stillen angesagt. Das Saugbedürfnis befriedigte der Kleine nämlich ausschließlich über Brustnuckeln. An Schnuller oder Flasche war nicht zu denken.<br />
Das kostete auch wiederum Nerven.<br /><br />
Insgesamt haben wir zwei Jahre gestillt.<br />
Dazwischen gab es nochmal nen Hänger als mein Zyklus wieder regelmäßig wurde. Um den Eisprung herum, fing es wieder an wehzutun als würde alles wieder wund werden. Ab da dachte ich ernsthaft übers abstillen nach. Alle 4 Wochen für 4 Tage Schmerzen beim stillen war nicht verlockend. Aber wirklich abgestillt habe ich erst, als ich wieder schwanger war und es dann wirklich zunehmend unangenehm wurde.<br /><br />
Mein Sohn hätte sicher gern weitergestillt. Aber nach der Überlegung "Wer leidet mehr" kam ich zu dem Schluss, dass ich mehr leide und auch einfach nicht mehr gern stille sondern es nur noch erdulde. Also haben wir es sein lassen. Erst nur noch zum einschlafen, dafür nachts nicht mehr, dann ganz.<br /><br />
Mehr fällt mir grad nicht ein. Vielleicht helfen einige Erfahrungen ja der einen oder anderen weiter <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /><br />
ich bin gespannt wie es mit dem zweiten Kind wird.<br /><br />
Liebe Grüße, Mangifera]]>
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    </item>
    <item>
        <title>Mein stillbericht, 15 Wochen</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/52268/mein-stillbericht-15-wochen</link>
        <pubDate>Thu, 05 Feb 2015 09:36:35 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>sindy.hain</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Nachdem ich meinen großen damals nur schlappe acht Wochen stillen konnte, hab ich mir diesmal geschworen länger zu stillen.<br />
Jetzt sind es schon 15 Wochen und ich bin Happy. Auch wenn ich manchmal zweifle oder auch verzweifle. Hin und wieder aus Angst das die milch knapp wird oder auch weil der kleine Mann nicht richtig trinkt oder aber weil er stündlich trinkt. Zur zeit trifft letzteres zu und ich wünsche mir immer noch so lange wie möglich stillen zu können]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>24 Monate</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/52146/24-monate</link>
        <pubDate>Thu, 09 Oct 2014 12:01:40 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>tesoro</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Hallo!<br /><br />
Nach langer Zeit melde ich mich mal, weil ich meinen Stillbericht schreiben wollte!  :sunny:  :zgf:<br />
Wir sind nämlich seit einer Woche stillfrei!  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" />  :sad:<br /><br />
Eigentlich war es eine wunderbare Stillzeit, mit einigen Höhen und Tiefen. Nachdem wir einen ziemlich tiefenentspannten Stillstart hatten, wurde es um 10-11 Monate herum haarig, weil das noch immer vollgestillte Kind eine Gedeihstörung hatte, nicht mehr wuchs, keine ausreichend nassen Windeln mehr hatte und ständig krank und ziemlich schwächlich war.<br />
Er verweigerte aber nach wie vor sämliche festere Nahrung. Das war eine harte Zeit, weil ich ihn wider besseres Wissen zum essen zwingen musste. Das war echt verstörend und heftig für alle Beteiligten, aber das Kind war nur noch Haut und Knochen. Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass meine Milch hinten und vorne nicht reichte und der kleine Kerl trotzdem so sehr unbedingt stillen wollte, dass er das mangelnde Angebot klaglos in Kauf nahm. Wir waren bei allen Ärzten, aber es war keine organische Ursache festzustellen. Mein Milchspendereflex ist sehr verzögert und nur sehr kurz. Milchbildende Maßnahmen brachten nichts, ohnehin stillte ich, wie beim Großen auch schon, nur mit einer Brust. Da war einfach nichts mehr zu holen.<br />
Er nahm aber auch keine Flasche. Das war mit einem unglaublichen Geschrei und Krampf verbunden.<br />
Irgendwie hat es sich dann nach einiger Zeit eingependet. Er aß seinen Brei und sein Brot und langsam aber sicher, so mit 18 Monaten fing er auch langsam an, vom Familientisch mitzuessen.<br />
Er ist nach wie vor ein Winzling! Wir haben mit 24 Monaten noch Größe 80, bei einigen Sachen 86, um die 10 Kilo wiegt er und er isst auch nach wie vor keine großartigen Mengen. Aber er ist gesund und quietschfidel, was lange Zeit auch nicht so war.<br /><br />
Das Asbtillen war ein sehr versöhnliches Ende dieser Stillzeit! Es hat einfach wunderbar geklappt. Sozusagen mit beiderseitigem Einverständnis.<br /><br />
Zuerst habe ich ihn tagsüber abgestillt. Schon nach drei Tagen hat er tagsüber gar nicht mehr gefragt.<br />
Vor dem nächtlichen Abstillen hatte ich am meisten Angst. Völlig unbegründet, wie es sich herausstellte. Ich erklärte ihm abends ganz ruhig und in ganz einfachen Worten, dass es nachts jetzt keine Milch mehr geben würde. Er verstand sofort: "Wasser trinken, ja?" "Ja, Wasser kannst du immer haben und kuscheln könenn wir auch ganz viel". Nachts wachte er natürlich trotzdem auf und fragte nach seiner "Milchslafen?". Ich gab ihm Wasser, er trank, er weinte ein bisschen, aber von einem hysterischen Anfall war er weit entfernt. Ich kuschelte ihn wieder in den Schlaf und seitdem war das Thema erledigt.<br />
Blieb uns nur noch das Einschlafstillen für zwei Wochen. Wir haben es dann so gelöst, dass Papa ihn immer öfter ins Bett gebracht hat. Und dann hat meine Brust aufgrund der geminderten Nachfrage auch irgendwann gestreikt. Eines Abends nuckelte er dran rum.<br />
"Die Milch ist alle, oder?", fragte ich ihn.<br />
"Ja, Mich alle!", sagte er, nahm sich seinen Schnuller, drehte sich rum und schlief ein. Ich verdrückte mir ein paar Tränchen und dann war es das auch.<br /><br />
Wenn wir zusammen duschen oder er mich beim Unziehen sieht, sagt er immer noch: "Da, Milch drin!", aber er sagt es ohne Bedauern oder ohne etwas zu wollen. Ich sage dann immer "Ja, da war mal Milch drin, aber die ist jetzt alle."<br /><br />
Er war einfach soweit. er hätte sich zwar vermutlich nicht sofort ganz von selber abgestillt, aber er hat es so klaglos mitgemacht, dass ich denke, dass es total in Ordnung war.<br /><br />
Da mein Mann sich so gar nicht von einem dritten Kind überzeugen lässt, denke ich, war es das für mich.<br /><br />
Ich melde mich ab.<br /><br />
:salut:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Mein Stillbericht, wegen meiner Schwiemu nicht ganz so toll.</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/37470/mein-stillbericht-wegen-meiner-schwiemu-nicht-ganz-so-toll</link>
        <pubDate>Sun, 11 May 2008 19:52:17 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Mirja</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Hallo ihr lieben.<br /><br />
Eigentlich wollte ich euch den Stillbericht zeigen, den ich vor über zwei Jahren mal geschrieben hatte, aber ich hab ihn einfach nicht wiedergefunden. Also hab ich ihn für euch nochmal geschrieben, aber natürlich weiß ich nicht mehr alle details, hab mit sicherheit schon viel vergessen.... aber das, was ich noch weiß, bekommt ihr.  ;-)<br /><br /><br />
Dennis kam an einem Dienstag um genau 18.00 Uhr zur Welt. Ich bekam ihn dann auch gleich auf die Brust, aber ich geb zu, ich war soooo müde, hatte sooo viel Blut verloren, dass ich nur noch meine Ruhe wollte...Also hab ich ihn auch nicht angelegt und hatte nciht mal was dagegen, dass unsere Familie (Meine Mutter, mein Bruder, der LG meiner Mutter, Die Eltern meines Mannes und meine Schwägerin) eine STD nach der Geburt den Kreissaal stürmten und den kleinen erstmal rumreichten...Würde ich heute auch nciht mehr machen, aber da war ich einfach nur müde...Ich hab auf Roming in gepocht, aber als meine Familie erstmal weg war und ich mit meinem süssen ins Zimmer gebracht wurde, hab ich meinen Süssen um 20 Uhr ins Säuglingszimmer bringen lassen und wollte nur noch schlafen. Bis um 22 Uhr hab ich dann geschlafen, dann bin ich aufgestanden (Himmel, war mir schwindelig!) und hab mir meinen süssen zurückgeholt. Er hat friedlich geschlafen. Hab ihn dann, solange wie er geschlafen hat, auch in seinem Bettchen gelassen und ihn rausgeholt, sobald er wach war. Dann kam auch ne Schwester? Hebamme? Keine ahnung, auf jeden Fall kam dann davon eine und wir wollten ihn anlegen, aber er wollte nicht. Er hat geschrien, als wollte ich ihn vergiften...Dann hat eine Schwester im Stillzimmer ihm meine BW praktisch in den Mund gestopft und er hat zugebissen...Aua! Aber natürlich kann das nciht wehgetan haben...schliesslich hate er doch noch gar keine Zähne...Hmmmh, ich würde mal sagen, ich weiß, was wehtut und was nicht...und das TAT weh! Dann bekam ich ne Milchpumpe, ne elektrische und hab gepumt...8 ml kam raus...langsam fing ich an zu verzweifeln...ich wollte doch nichts mehr, als stillen! diese 8 ml wurden ihm dann gefeedert, damit er keine saugverwirrung bekommt, was ich echt gut fabd...auch nen Schnuller bekam er nciht und die Gluckoselösung (Ja, ich hab ja gesagt...passiert mir auch nciht noch mal...) bekam er auch nicht in der Flasche.<br />
In der Nacht von Donnerstag zu Freitag (Hab jeden Tag abgepumt...aua...) klappte es plötzlcih...ich konnte ihn anlegen und er hat getrunken! *jubel* Schliesslich hatte ich ich mir gesagt, dass ich Freitag nur nach Hause gehe, wenn das mit dem Stillen klappt...und es klappte endlich! *freuwieblöde* Nur klappte es dann so gut, dass er die ganze Nacht trank...er schlief mir an der Brust ein und wenn ich ihn hinlegen wollte(in sein Bettchen) schrie er, aber wie! Also hab ich ihn wieder hochgenommen und wieder angelegt und er saugte und nuckelte wieder. Das ging die ganze nacht so...Morgens um sechs war er dann so tief eingeschlafen, dass er sich ins Bettchen legen liess und dort weiterschlief. also konnte ich auch endlich schlafen...wohlgemerkt war es sechs Uhr morgens, als ich endlich schlafen konnte...um sieben Uhr kam eine Schwester rein, machte das Licht an, das Fenster auf und sagte laut und Fröhlich "Guten Morgen!" Grrrrr! Ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, was ich am liebsten mit dieser Trulla gemacht hätte, oder? Das gute ist nur, dass mein süsser weiterschlief. Der liess sich gar nciht stören.<br />
Tja, an dem Tag wollte ich also nach hause (Was mir gerade wieder alles vom KHaufenthalt einfällt...wow...), Nachmittags kam dann Ferdi, (Mein Mann) mit dem Autositz und ich packte meinen süssen ein...oder eher, ich wollte es...Kurz bevor ich ihm den Strampler vom KH auszog(Wohlgemerkt in Rosa), übergab er sich...aberr wie! Aber da ich ihm das eh gerade ausziehen wollte, war das kein Problem... dann zog ich ihm das an, was ich von zuhause mitgebracht hatte...aber die erste garnitur von zuhause konnte ich ihm nach einer Minute wieder ausziehen...er hat gespuckt, aber wie! Also saubermachen und die nächste anziehen, ist ja nciht so, dass ich nur diese eine mitgehabt häte...Also zog ich ihm die nächste an und dann spuckte er auch nciht mehr, braves kind. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=":wink:" alt=":wink:" height="20" /><br />
Ich hab ihn dann noch vor dem losgehen, in kompletter Montor, angelegt und er hat auch gut getrunken, weiß gar nciht wie lange, aber lange wars nicht. dann war er zurfieden, wir haben ihn in den Sitz verfrachtet und sind nach Hause.<br />
Auch zuhause klappte Tagsüber mit dem Stillen alles...es war sooooo schööön! *schwärm* Er ging auch gar nciht so oft ran...alle zwei Stunde oder so nur, also es ging echt. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /> Abends ab 18 Uhr ging er wieder an die Brust, trank so ne halbe Stunde ungefähr, oder eher er nuckelte nach einiger zeit, so viel Milch hatte ich ja noch gar nciht...Dann schlief er ein und ich hab ihn abgenommen...da brüllte er los, aber von null auf 100 und suchte wieder. Ich ihn also wieder angelgt, er schlief ein, ich nahm ihn ab...er schrie wieder und suchte...Das ging  so weit, dass ich ihm die Milch, die er getrunken hatte, schon wieder hochkam, aber nicht so schwallartig, wie beim Übergeben, sondetn so, als ob es einfach überlaufen würde...er war satt, sein kleiner Magen war voll, aber er suchte und suchte und suchte! Mittlerweile taten mir auch schon echt die Brustwarzen weh, durch dieses ewige an und abdocken...Als er sich dann so um ein Uhr nachts richtig schwallartig übergab und das auch so sauer roch, haben wir uns wieder eingepackt und sind ins KH zurückgefahren. Die Schwestern und Hebammen da und meinte nur lächelnd, ich hätte da eben ein richtiges Brustkind und er hätte auch einiges nachzuholen. Ferdi bestand dann darauf, dass wir etwas Milch mitbekommen, weil er halt dachte, ich hätte nicht genug Milch und er würde nicht satt werden...<br />
Als wir dann zuhause waren hatte ich meinen Milcheinschuss, aber ohne Schmerzen. meien Brüste waren prall und warm, aber nciht heiss und taten auch nciht weh. Also legte ich ihn wieder an und er trank auch wieder, länger diesmal und schlief ein. Die BW rutaschte ihm aus dem Mund und ich wollte ihn ablegen...er schrief auf und suchte...Da hat Ferdi ihn mir aus dem Arm genommen und meinte, es reicht jetzt und hat ihm ungefähr 30 ml von der blöden Kunstmilch gefeedert. Die hat er weggetrunken und hat dann geschlafen. Ich war fertig mit der Welt, hab so geweint, weil ich nciht wollte, dass er diese Milch bekommt...Er hat dann sieben stunden durchgeschlafen, bis um 10 Uhr morgens. Als er wach wurde, legte ich ihn an und es klappte alles. Es ging den ganzen Tag gut...bis dann ab 18 Uhr wieder alles von vorne losging...er schrie und suchte ununterbrochen. Mittlerweile hatte ich in einem Babyforum um Hilfe geschrien und die meinten, das klinge alles nach Koliken. Die haben gesagt, wenn die Würmer bauchschmerzen haben, verwechseln sie das mit Hunger und suchen. Und nachdem dann eine über die Webcam gesehen hat, wie krampfartig das Schreien kam und wie er die beinchen anzog, bestätigte auch sie, dass das Koliken seien. Ok, soweit so gut, Nun hatten wir auf jeden Fall schon mal den Grund, warum er so schrie. Also fingen wir an mit Fliegergriff (den hat er geliebt) leicht schaukeln und den Körper bewegen, zum Bäuerchen machen und die Beinchen ganz leicht an den Bauch zu drücken, um ihn zum Pupsen zu animieren. Das alles klappte auch und er wurde ruhiger. Aber nie lange, dann schrie er wieder. Manchmal taten mir die Bw so weh, dass ich Ferdi eine kleine Flasche mit dieser blöden Milch feedern liess.<br />
Als er drei Wochen alt war, musste Ferdi für eine Woche beruflich weg und ich traute mir einfach nicht zu, mit nem drei Wochen alten, koliken habenden Säugling alleine zuhause zu bleiben. Also ging die Woche zu meinen Schwiegis, weil meine Mutter auch nciht da war. Da war dann auch einiges, was ich nciht lustig fand, aber das gehört nicht in den Stillbericht mit rein.<br />
Wir hatten den Stubenwagen von Zuhause mit hergebracht und tagsüber klappte es wunderbar mit dem Stillen. Auch fing in zju dem Zeitpunkt an, ihn in den BB zu packen (nicht schimpfen, ich wusste es doch nciht anderes). Und er fühlte sich drin wohl...ist immer superschnell drinne eingeschlafen.<br />
Abends spielte es sich jetzt fast so ein, dass er immer so 4-5 Stunden durchgehdend trank und dann aber auch 7 Stunden durchschlief. Bei mir auf dem Bauch wohlgemerkt. Also der Stubenwagen wurde irgentwie überhaupt nicht benutzt. Dann ging meine Schwiegermutter mit mir und dem kleinen zu nem Kia, wegen seinen Bauchschmerzen, aber die war sooooo doof! Sagte, ich müsse unbedingt versuchen einen Stillrytmus von vier Std hinzubekommen. Denn es sei kein Wunder, wenn er so Bauchweh bekommt, wenn ich ihn öfter anlege und dann frische Milch auf halbverdaute kommt..... Ich hab mir das so angehört, wir gingen wieder raus, meine Schwiegermutter und ich guckten uns an und sagten dann gleichzeitig: die spinnt doch! Und ich hab weiter nach Bedarf angelegt.<br />
Nun bekam meiner Schwiegermutter das natürlich mit, dass er nachts so lange trank (Wobei ich mittlerweise denke, er hatte nen Schub, denn das hatte er vorher nciht gemacht, so lange ununterbrochen immer wieder zu trinken und dann aber auch 7 Stunden durchzuschlafen.<br />
Meine Schwiegermutter sah sich das zwei Abende lang mit an. Am dritten abend kam sie nach 2 Stunden rein und meinte, das ginge so nciht weiter, ich hätte nciht genug Milch! Und das zufüttern jetzt unumgänglich wäre. Und wie es der Zufall will, hatte sie natürlich auch gerade praktischerweise Pre-Milch und Fläschen da. Und ehe ich was sagen konnte, machte sie ihm eine Flasche.<br />
Also hat sie ihm die Flasche aufgedrängt....mit drei wochen! Er woltle sie zuerst gar nicht. hat den Kopf weggedreht, aber sie hat nicht nachgegeben, bis er davon getrunken hat...<br />
Danach hat er plötzlcih die Hose voll gemaxcht und natürlich lag es nur an der "guten" Flaschenmilch, dass er jetzt so eine guuute verdauung hatte! Hatte er vorher auch!<br />
Dass ich dann mit ihm Mordprobleme hatte, ihn wieder an die Brust zu bekommen, uss ich nicht sagen, oder? Der hatte eine Hammer saugverwirrung! Und sie meinte, der hat keine Saugverwirrung, der mag die Mumi einfach nicht mehr, die Flaschenmilch schmeckt natürlich besser, viel süsser...ich solle doch am besten gleich abstillen...<br />
Auch später zuhause musste ich soo mit ihm kämpfen, dass er wieder an der Brust trinken...manchmal bis zu 90 Minuten! Ehe er aufgeben und getrunken hat...An die Flasche abends haben wir uns alle gewöhnt, er auch. Es dauerte so zwei Wochen, dann hatte er keine Saugverwirrung mehr, trank tagsüber gut an der brust, abends bekam er die Flasche, weswegen er mit fünf wochen schon neun Stunden durchschlief.<br />
Danach schlief er dann auch ein und das ging jetzt jeden Abend so, dass er diese blöde Milch bekam...<br />
Aber das merkwürdige war, dass er tagsüber trotzdem an die Brust ging und keine saugverwirrung hatte...<br />
Und es ging gut. Bis wir einmal bei meinen Schwiegies waren, da war Dennis so knapp 6 Wochen alt. Ich hatte ihn unterwegs im Auto noch angelegt, weil er Hunger hatte und wir waren mit dem Stillen noch nciht fertig. Also nahm ich ihn, und stille im haus weiter, in dem Zimmer, in dem ich auch geschlafen hatte, als ich die woche da war. Meine Schwiegermutter kam rein, während des Stillens, was auch in Ordnung war. Dennis wurde dann an der Brust unruhig, weil die natürlich "leer" war und ich wollte ihn an die andere legen und meine Schwiegermutter meinte dann, wenn er an der schon nciht mehr trinken kann, hab ich zu wenig Milch. Ich hab geschimpft hab gesagt, dass das nciht wahr ist und dass ich doch nur schon im Auto gestillt habe und es deswegen nichts mehr rauskommt. War nix zu machen, sie glaubte mir nciht. also hab ich meine andere Brust ausgepackt und in Brustwarzennähe ein bischen gedrückt...meine Milch schoss über einen Meter weit! Ich hab sie angeguckt und gesagt, dass ich ja wohl nciht zu wenig habe! Sie meinte dann, dass ich vielleicht anfangs viel habe, aber nciht genug und das es wohl besser wäre ihm nach jedem Stillen die Flasche zu geben. Ich hab gedacht, ich hör nicht richtig!Hab ihr gesagt, dass ich gerade die Saugverwirrung von Dennis in den Griff bekommen habe, dass er tagsüber gut an der Brust trinkt und ich keinen lust auf noch einen Kampf habe! Natüüürlich hab ich wieder übertrieben, schliesslich gäbe es diese Saugverwirrung ja gar nicht...und so weiter...*seufz*<br />
Das Ende vom Lied war, dass ich gegen sie nciht mehr ankam, sie ihm die verdammte verfluchte Flasche gab und mein kleiner die dickste und fieseste saugverwirrung hatte, die ich je erlebt habe...aber natürlich gibt es die ja nicht!! Grrrrr!<br />
Also ging das kämpfen los... Er wollte überhaupt nicht mehr zu mir an die Brist war nur am Brüllen. Manchmal, wenn ich hart bleiben wollte schrie er bis zu 1 1/2 Std, ehe er nachgegeben, ein bischen an der Brust getrunken und dann eingeschlafen ist...so ging das nciht. Also hab ich meistens früher aufgegeben und ihm dann eine verdammte Flasche gemacht...und ich hab jedfesmal so sehr geweint, war so fertig...<br />
Dann bekam ich aus einem Babyforum die Idee, es mal mit Teesaugern zu versuchen. Normale Milch durch Teesauger...das war die Idee! Aber auch damit bekam ich ihn nicht von der Flasche weg, also hatte ich noch ne andere Idee. Wie heisst es so schön? Not macht erfinderisch... ich lag mit ihm im Schlafzimmer auf dem Bett, er war am Schreien und ich hab ihm den Sauger von der Flasche gezeigt...nur den Sauger, ohne Flasche dran...Er wurde sofort ruhig und speerte den Mund auf...also hab ich ihm den Sauger in den Mund geschoben...nur den Sauger wohlgemerkt! Er machte den Mund sofort zu und fing an, eifrig zu saugen...aber da kam ncihts! Es dauerte ein paar sekunden, bis er das merkte, dann spuckte er den sauger aus und schrie. ich hab ihn angelgt, er spürte die BW an seiner wange und drehte den Kopf weg und machte sich steif und schrie...also bekam er wieder den Flaschensauger, wieder ohne alles natürlich. Und er war wieder glücklich den Flaschensauger zu haben und saugte...aber natürlich kam ncihts...da schrie er wieder...ich drückte ein bischen Milch aus meiner Brust und wollte ihn wieder anlegen...war nix...er hat geschrien...also wieder der Flaschensauger und ich konnte langsam nciht mehr. Es tat mir sooo sehr in der Seele weh, wie er schreit und ich dachte, ok, nur noch dieses mal, wenn das nicht klappt, geb ich es auf...und das dann für immer, weil ich konnte einfach nciht mehr.So sauger hat er angeschrien, weil da ja auch ncihts rauskam, nun hatte ich wieder ein bischen Milch rausgedrückt und mit meiner Milchfeuchten BW an seiner Unterlippe gespielt...und dann drehte er sich endlich um und saugte auch an meiner Brust...von da an, war die saugverwirrung vorbei. ich weiß, dass das nciht gerade die beste Methode war, aber ich war sooo verzweifelt, soo traurig...ich wollte doch unbedingt stillen. Und wenn es dann nach dem letzen mal nciht geklappt hätte, hätte ich auch aufgegeben. Aber nach diesem Kämpfwen klappte das Stillen echt gut. Wir haben ihm dann jetzt auch abends die Milch mit dem Teesauger gegeben und das stillen klappte dann echt super. Mit nicht ganz vier Monaten ging es dann wieder los, ich hab ihn immer noch voll gestillt...ausser abends, da hat er seine geliebte Flasche bekommen. Augen rollen<br /><br />
Sie hat mich dann gefragt, wie alt er genau wäre und ich meine 14 Wochen, also 3 1/2 Monate. Da sagt die doch glatt zu ihm: Noch zwei Wochen! Dann hast du es geschafft! Dann darfst du endlich was richtiges essen! Ich dann so: wie jetzt? Ich still doch sechs Monsate voll!"<br />
Und dann kam es: Was? Aber das ist doch gemein! Immer nur diese lapprige milch...der woll doch mal was richiges kriegen! Sechs Monate stillen, ist quatsch, das braucht der nicht!" ich bin hart geblieben...und sie war beleidigt...wieder mal!<br />
Knapp eine woche später kam Ferdis Cousine mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn, drei Wochen jünger als Dennis, also uzu dem Zeitpunkt ungefähr etwas mehr als drei monate.<br />
Er wurde schon zugefüttert, hat Obst, dass auf dem Tisch lag, zum lutschen bekommen und brei. Ferdis mutter hat mich immer wieder triumphirend angewguckt..als wollte sie sagen: siehst du! die machen das auch schon! Noch während sie da waren, fing der kleine herzzeressend an zu weinen und es kam raus, dass er verstopfung hatte...Sie ging ziemlich rabiat mit ihm um. er hat sehr viel geschrien, sie hat mit ihm geschimpft. Als sie ihn in den Autositz gesetzt hat, hat er auch geschrien. Da hat Ferdi ihn samt Autositz hochgenommen, ihn gestreichelt und mit ihm geredet. da wurde er ruhig. Wir haben sie drauf angesprochen, dass er nur aufmerksamkeit haben möchte, liebe und nähe. Und was hat sie gesagt: ach quatsch! Wenn ich ihn bei jedem Pieps hochnehmen würde, würde ich ihn verwöhnen!" Merkt man irgentwie, dass die alle aus einer Familie stammen?? Augen rollen<br /><br />
Als wir ein paar Tage später wieder bei Ferdis Eltern waren, fing sie wieder an mit dem Thema zufüttern. Und dann meinte sie: der kleine von (Hab den Namen vergessen Augen rollen ), wird doch auch schon zugefüttert! Und ich daraufhin: ja, deshalb hat er auch verstopfung!" Daraufhin war sie ruhig...<br /><br />
Mit fünf Monaten ging die schöne Zeit los. je älter er wurde, umso schöner, vertrauter und intimer wurde das stillen. Am liebsten haben wir im Liegen gestillt. Das war so schön entspannend und gemütlich.Das eine mal lagen wir auf dem Bett, ich machte meine Brust bereit, zog also mein T-shirt hoch und mein süsser sieht das, fängt strahlend an, zu glucksen, dreht sich zu mir hin und streckt die Hände nach mir aus...*schwärm* das war soooooo süüüüsssss!! Und das stillen war so gemütlich, meine Bw taten nciht mehr weh, es war alles ok, ich hätte es einfach nur geniessen können, wenn nciht....ja, wenn nciht, meine Schwiegermutter gewesen wäre...<br />
Nun war er ungefähr fünf Monate und fing an, sich für unser essen zu interessieren. Immer wenn wir in seiner Nähe etwas gegessen haben, wurde er voll verürrückt und woltle auch. ich hab ihn zu diesem Zeitpunkt, bis auf die Flasche abends immer noch voll gestillt...<br /><br />
Immer, wenn wir bei seinen Eltern waren und sie mit ihm spielten, mindestesn einmal taglich sagten sie zu ihm: Bald hast du es geschafft, dann darfst du was richtiges essen! Himmel hergott! Ist stillen denn eine Strafe??<br /><br />
Am einen Tag waren wir bei Ferdis Eltern zum frühstück. Er sass bei seinem Opa auf dem Schoss und war total hinter unserem Essen her.<br />
Nun sassen wir also an diesem Frühstückstisch und er hat seinem Opa jeden Bissen in den Mund verfolgt. Der fíng richtg an zu weinen, wenn das brötchen in dem Mund seines Opas verschwand. Da hab ich richitg mitleid mit ihm bekommen und kaum hatte ich "Hmmmh...ok, dann..." gesagt, war Ferdis Mutter schon im Haus verschwunden und kam mit einer Banane wieder. sie hat ihm ein kleines Stück abgebrochen und in die Hand gegeben. Was war der glücklich! wenn wir ihm die banene weggenommen habe, fing er herzzerreissend an zu weinen. Obwohl er eigentlich nur dran gesaugt hat.<br />
Dann hat Ferdis Mutter ein stück genommen und es zermatscht, bis es rei war und woltle es ihm in den Mund schieben. Ich hab gesagt, sie soll das lassen, nicht so was grosses, festes, das soll er noch nicht! Entweder hat sie mich nicht gehört, oder sie wolltew mich nicht hören, sie hat es ihm in den mund geschoben. Und ich war richtig glücklich, als er es sofort wieder rausgeschoben hat!<br />
Und dann meinte sie wieder zu mir: Naja, in spätestens einem Monat bekommt er ja eh was richtiges." Und ich meinte: "Frühstens!"<br />
sie: Aber du hast doch gesagt..."<br />
Ich habe gesagt mit frühstens sechs Monaten! Wenn ich will, kann ich ihn noch ein pder zwei Monate länger stillen!"<br />
Grrrrr! Diese Frau macht mich wahnsinnig! Und dann hat Ferdi gefragt, wieviel er mit fünf Monaten aus der Flasche getrunken hat, weil Dennis abends jetzt schon auf fast 300 ml kommt!<br />
Da fing sie an zu lachen. "Mit fünf Monaten?? Da hast du schon lange bei uns mitgegessen und nur noch abends deine flsche bekommen, nach dem abendbrei!" und dann hat sie mich angeguckt, so in der art, gibsdt du ihm jetzt eher was?<br /><br />
ok, ich bin hart geblieben, hatte nur langsam echt keine Lust mehr dahin zu gehen. Die ging mir sowas von auf den Keks diese Frau!<br />
Deshalb ist Ferdi das eine mal alleine hingegangen, ohne mich und den kleinen und mit was für einen bericht kam er zurück??<br /><br />
Er hat ihr gesagt, warum ich nicht mitgekommen bin. Und dann meinte er noch, wenn sie nicht aufhört zu nerven komme ich gar nicht mehr.<br /><br />
Das gab erst mal ordentlichen Streit. Sie hat gesagt: Der hat doch aber Hunger! Die Milch reicht ihm nicht mehr!<br />
Ferdi hat ihr dann gesagt, wenn sie mich damit nicht inruhe lässt, komme ich nicht. Da war die am zetern, dass ich aber kommen muss! Und Ferdi wieder, nein die kommt nicht. Daraufhin seine Mutter:"Guck doch wie der immer mitessen möchte, wenn wir auch essen, das ist seelische Grausamkeit!!" Ferdi blieb dabei, dass ich nicht komme, wenn sie damit nicht aufhört...<br /><br />
Mein gott! Seelische Grausamkeit...der wollte alles, aber wirklich alles haben, was wir haben, ob es was zu essen war oder nicht, er hat es alles in den Mund gesteckt.<br />
Aber danach hatte sie erreicht, was sie wollte. Ich hab ihm ein paar Löffel Birne gegeben...Wollte er nicht so richitg, fand ich gut, davon mal abgesehen...<br /><br />
Dann war es mal so, als er immer noch fünf Monate alt war, dass etwas passierte...keine ahnung, ob das ein Schub war, oder so, aber die tage waren der Horror. Er wollte stillen, ging an die Brust, da trank er dann ein bischen, war dann aber zu müde, um weiterzu trinken und schlief ein. Ich wollte ihn ablegen, er wachte auf, schrie und wolltre wieder an die Brust, hat ein bischen getrunken und schlief dann wieder ein. Es war ein Teufelskreis. Er war zu müde zum Trinken, aber auch zu Hungrig zum Schlafen. Da hab ich dann sofort versucht, ihm, wenn die BW rausrutschte, ihm schnell den Schnuller in den mund zu schieben. Für ein paar sekunden klaoppt das...zumindest solange bis er merkte, dass das da in seinem Mund nciht meine BW war, er den Schnuller ausspuckte und schrie! Im Babyforum meinte einige, ich solle ihm die BW einfach im Mund lassen. Dann würde er einfach immer mal wieder nuckeln und dann würde ein bischen was kommen und seinen magen nach und nach füllen. Wollte ich ja auch machen, aber sobald er einschlief, wurde auch sein Mund locker und die BW rutschte raus. Wenn ich dann versuchte, sie wieder reinzuschieben klappte das nciht. Aber uich hab gemerkt, dass er bei mir auf den Arm, wenn er nciht gestört wurde, ruhig schlief. Er hat über ne Stunde geschlafen und dann auch wieder lange und gut getrunken. Keine ahnung, was da an dem tag los war...<br /><br />
Aber ich muss zugeben, dass meine Schwiegermutter mich mit ihrer "seelischen Grausamkeit" extrem verunsichert hatte. Also hab ich so mit knapp sechs Monaten wirklioch angefangen zuzufüttern. ich hatte einfach keine energie und keine kraft mehr auf den Kampf mit meiner Schwiegermutter...Kann sein, dass mich vielelicht einige dafür verurteiln werden und ich hab mir auch ganz fest vorgenommen, dass das beim zweiten nicht so sein wird! Beim zweiten lass ich mir nicht reinreden, aber bei Dennis war ich mir selber noch so unsicher...<br />
Wir hatten dann ziemlich schnell die Stillmahlzeiten ersetzt, weil ich den Fehler gemacht habe, erst den Brei zugeben und dann noch zu stillen. Irgentwann wollte er das stillen hinterher nciht mehr und wir hatten nur noch das morgendliche stillen. Das war immer noch soooo schön, wenn er morgens schlaftrunken von Ferdi gebracht wurde und wir noch ne runde stillen und kuscheln konnten und beide wieder darüber eingeschlafen sind...<br />
Tja, leider war mein süsser dann mit etwas über sieben Monaten der meinung, dass er das auch nciht mehr möchte und hat sich schreiend von mir weggedrückt...das hab ich drei tage mitgemacht, dann hab ich aufgegeben und abgestillt... Aber Milch hatte ich noch gaaaaaanz lange...]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Endlich stillen!</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/49363/endlich-stillen</link>
        <pubDate>Mon, 09 May 2011 12:15:59 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>awa</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Hallo zusammen,<br /><br />
ich bin ganz neu hier und sehr froh dieses Forum gefunden zu haben! Meine Stillgeschichte möchte ich gerne teilen, da sie etwas kompliziert ist, aber letztlich (erstmal) gut ausgeht.<br /><br />
Es fing damit an, dass ich am 23.2. mit der Diagnose EPH-Gestose/Präeklampsie ins KH eingewiesen wurde. Dies war meine erste Schwangerschaft, die ich wegen meiner Abschlussarbeit an der Uni gar nicht richtig wahrnehmen und genießen konnte. Ich war null auf Kind eingestellt. Das Krankenhaus war für mich der Horror, denn ich brauche meine Freiheit. Dort fühlte ich mich eingesperrt und das bisschen Blutdruck messen hätte ich zu Hause auch können. Ich war fest entschlossen nach 2 Tagen wieder zu gehen.<br />
Am 28.2. war ich, da mein Zustand sich rapide verschlechtert hatte, immer noch dort. Bei der Visite morgens um 8 Uhr sagten die Ärzte mir dann, dass am Nachmittag mein Kind geholt werden würde. Ich war erleichtert, obwohl das bedeutete, dass mein Söhnchen ganze 8 Wochen zu früh auf die Welt kam und ich meinem persönlichen Feindbild, dem Kaiserschnitt, nicht entkommen konnte. Um 7 Uhr hatten meine Eltern angerufen und gefragt ob sie wiederkommen sollen (am vorangegangenen Wochenende waren sie zu Besuch, es sind immerhin einige 100km zu fahren). Ich hatte abgelehnt, da es am Vortag noch hieß, es würde nichts gemacht werden. Jetzt, eine gute Stunde später, rief ich meinen Papa an und erzählte ihm vom Entschluss der Ärzte. Es war klar, dass er zusammen mit meiner Mutter die Arbeit mal Arbeit seinlassen und sofort ins Auto steigen würden. Mein Freund kam kurz nach der Visite vorbei, sodass ich es ihm auch direkt sagen konnte.<br /><br />
Am Abend (21:40 Uhr) war es dann soweit. Mein Söhnchen wurde mir 2 Monate vor der Zeit aus dem Bauch geholt und lediglich schnell an mir und meinem Freund vorbei getragen. Mir sind da echt die Tränen gekommen. So ein kleines Krümelchen, gerade mal 1480g! Er musste auf die Intensiv und ich war nur froh, dass ich im selben KH praktisch auf der gleichen Etage nur durch eine Tür zur Intensiv getrennt, lag. Allerdings wurde ich in der Nacht und am kommenden Morgen so mit Medikamenten zugedröhnt (irgendeine noch nicht ganz Krankenschwester hat einen Fehler gemacht und mir ein auf Morphin beruhendes Medikamentenspray hingestellt ohne es mir zu sagen. Ich war bis in den späten Nachmittag total benommen), so dass ich lange nicht zu meinem Baby konnte. In der ganzen Zeit kamen Menschen zu mir, die wollten dass ich irgendwelche Zettel ausfülle und Unterschreibe (Standesamt, mein Freund, der ohne meine Erlaubnis offiziell nicht zum Kind durfte, etc.). Irgendwann standen auch einige Schwestern vor mir und wollten mir ein Medikament verabreichen, dass meine Milch versiegen lassen würde. Ich verstand zwar nicht was sie genau wollten, roch aber Gefahr und wehrte mich mit einem eher gekrächzten 'ich will aber stillen!'. Nach einigen Wiederholungen verstanden sie mich dann auch und ließen mich in Ruhe.<br /><br />
Ich vermisste meine Eltern, die ja während der OP gewartet haben, aber jetzt am Tag danach einfach nicht auftauchten, und mein Baby. Habe viel geweint, weil ich benommen und verwirrt und überfordert war. Irgendwann wurde alles gut: mein Freund war da, meine Eltern kamen und mir wurden diverse Dinge aus dem Körper gezogen, sodass ich ganz unverkabelt endlich zu meinem Kind konnte! Und wie er da so im Brutkasten lag, ganz klein und zerbrechlich, bereute ich meine Erleichterung darüber, dass man ihn geholt hatte.<br /><br />
Er war insgesamt knapp 5 Wochen im Krankenhaus, zum Glück nur etwa 1 Woche im Brutkasten. Danach hieß es Wärmebettchen und irgendwann war es dann auch nicht mehr Intensiv, sondern normale Kinderklinik. Beatmet werden musste er zwar nicht, aber die Ernährung lief über Magensonde und irgendwann kam dann Fläschchen hinzu. Anfangs nur so 10g, am Ende dann bis zu 80g! Ob ich einen so kleinen Knirps hätte stillen können bzw. dürfen, habe ich gar nicht gefragt. Er war ja zu schwach um die 10 oder 20g aus dem Fläschchen zu trinken. Später, in der Kinderklinik, habe ich dann irgendwann erste Stillversuche unternommen, da war er aber schon wenige Tage vor Entlassung. Für mich hieß es also etwa 5 Wochen lang: abpumpen und hinbringen. Ich war ganz stolz, als bereits beim ersten Pumpversuch am Tag nach der OP Kolostrum floss. Die Schwestern hatten mir gesagt, dass nicht unbedingt direkt was kommt und ich nicht enttäuscht sein solle. Habe mich richtig gefreut als ich dann nach dem ersten Versuch schon ein Fläschchen mit etwa 5g abliefern konnte! Der Milcheinschuss ging auch völlig an mir vorbei. Nach etwa 3 Tagen kam einfach weniger gelbe Milch, völlig schmerzfrei. Ich hielt mich auch ganz streng an das was ich von den Schwestern gezeigt bekomme habe: Brustmassage und wie ich die Milchpumpe einzusetzen hatte. Nach insgesmt 5 Tagen wurde ich entlassen, mein Söhnchen blieb wie gesagt noch eine Weile. Zu Hause hatte ich erstmal Hilfe von meiner Mutter, musste mich also um nichts kümmern. Trotzdem war das eine sehr schwere Zeit. Ich hatte die Schwangerschaft einfach so hingenommen und plötzlich überschlugen sich die Ereignisse derart. Dennoch, die Zeit der ewigen Krankenhausfahrerei (wir haben kein Auto, also immer schön lange Wege mit Bus &amp; Bahn) lehrte uns frischgebackene, total unvorbereitete Eltern viel.<br /><br />
Nach 5 Wochen durften wir unseren Sohn endlich mirnehmen. Meine Eltern waren wieder gekommen, sodass wir tatsächlich mit dem Auto vorfahren konnten. Das Bahngegurke hätte ich mit dem inzwischen (und trotzdem gerade mal) 2260g leichten Knirps eh nicht mitgemacht.<br />
Zu Hause sollten wir noch FMS zur Milch mischen, d.h. er bekam zunächst mal 2 weitere Wochen das Fläschen. Die Stillversuche in der Kinderklinik haben letztendlich nur mit Stillhütchen einigermaßen geklappt.<br /><br />
Wir hatten also die ganze Palette durch: Magensonde - Flasche - Stillhütchen! Ob er so noch an die Brsut direkt gehen würde? Meine Hebamme ermutigte mich. Irgendwann gab es häufiger Brust (mit Hütchen) statt Flasche (mit FMS) und er nahm trotzdem gut zu. Die Hebamme meinte ich solle das FMS weglassen und Vollstillen. Sie meinte auch ich bräuchte kein Stillhütchen. Sie argumentierte genau entgegengesetzt zu den Schwestern der Kinderklinik, die mit mir die Stillversuche gemacht haben, was das Stillhütchen anging. Ich glaube ihr aber, wahrscheinlich, weil ich lieber ohne Hütchen stillen wollte als mit. Und dann begann ein Alptraum, denn mit Hebamme klappte das Anlegen, ohne Hebamme klappte es gar nicht. Ich hatte zweimal einen Milchstau und war mehrfach kurz davor alles an den Nagel zu hängen, also weiterhin abzupumpen. Nur kann ich ganz schön verbissen sein, wenn mir etwas am Herzen liegt. Und ich wollte stillen. Ganz, ganz arg. Mein Freund versuchte mich zu unterstützen, indem er mir gut zuredete. Dann nahm ich noch eine Stillberaterin zur Hilfe. Und plötzlich war der Knoten geplatzt! Nach der Stillberatung, obwohl sie mir eigentlich nichts Neues mehr erzählt hatte, klappte es. Ich weiß nicht warum.<br /><br />
Das war vor ca. 3 Wochen. Manchmal reißt es jetzt noch ein, aber insgesamt klappt es endlich. Am vergangenen Donnerstag hat der Kinderarzt noch das Zungendbänchen des Kleinen durchtrennt. Da war es dann erstmal wieder schwierig, weil der Krümel sich umgewöhnen musste, aber nun trinkt er tatsächlich besser als vorher. Obwohl er vorher auch ordentlich zugenommen hat. Wir sind jetzt bei gut 4kg!<br /><br />
Unsere Reise war zwar lang (von Magensonde zu Flasche, zu Flasche/Stillhütchen-Kombi und letztendlich zur Brust), aber erfolgreich. Und ich bin so froh und glücklich darüber durchgehalten zu haben! Jetzt muss es nur noch so klappen, dass es halbwegs intutiv wird, denn ein Weilchen dauert es schon noch bis ich ihn richtig angelegt habe. Aber das sind nun wirklich ganz kleine Probleme im Vergleich zu dem was wir alles durch hatten!  :sunny:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Stillen im Krankenhaus</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/46511/stillen-im-krankenhaus</link>
        <pubDate>Mon, 31 May 2010 22:13:39 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>mother's arms</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">46511@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[hat bisher keiner was dazu geschrieben oder finde ich den "echten" faden nicht?<br />
nun ja, dann kann man es ja zur not verschieben <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=";)" alt=";)" height="20" />.<br />
mein persönlicher still-härtetest war, als mein sohn mit 10 monaten einen ganz, ganz heftigen magen-darm infekt, das noro-virus, hatte. er erbrach wie eine fontäne und ich fuhr schnurstracks mit ihm ins krankenhaus.<br />
dort war man scheinbar sehr erstaunt, dass sohni in dem alter nicht schon aß, wie andere erwachsene kinder  :scratch.: . sprich, er wurde noch voll gestillt. das machte die fünf tage dort wirklich zu einem kleinen 5 tage andauernden psychokrieg.<br /><br />
ich betonte wohl etwas zu stark, dass die produktion unbedingt in schuss gehalten werden müsse, da wir sonst ein problem bekämen, bekam aber gleich eine pumpe. mir wurde das wohl so ausgelegt, dass ich meinem kind beikost vorenthalte, was nicht der wahrheit entsprach. er lehnte essen halt einfach mit vehemenz ab. angefangen mit beikost hatten wir mit 5,5 monaten in form von selber essen, ausprobieren eben, nur keine mahlzeiten ersetzt. nach einem umzug im september fand der kleine essen total doof.<br />
kindchen bekam viel flüssigkeit per infusion, was auch mein beweggrund war, ins kh zu gehen. allerdings unterdrückte das auch sohnis durst. es war ein echter teufelskreis, er hatte entsetzlich viel durchfall und erbrach sich mehrmals, brauchte dringend flüssigkeit und zwar zuverlässig und ich hatte große sorge um unser stillen, stress und nach 24 stunden kniete ich vor dem klo und war kurz vorm umkippen... angesteckt!<br />
die stationsärztin wollte mich nach hause schicken mit der begründung, dass es meinem kind gar nichts helfen würde, wenn ich dabliebe. ich wurde richtig bearbeitet, aber wehrte mich mit händen und füßen. wenn ich gehe, dann geht mein kind mit! ich blieb und ab da war die stimmung richtig schlecht. dass mein kind die abwehrstoffe aus meiner milch braucht, wurde heruntergespielt und dass er ohne mich nicht schlafen kann (bzw. es nicht kennt, familienheia lässt grüßen...). ab da holte ich mir eine stillberaterin ins boot, die mich vor allem moralisch unterstützte. ich verhandelte über eine langsame reduktion der infusionsmenge. da kamen dann forderungen seitens der schwestern, dem kind einen elektrolytetee zu geben (von dem ich wusste, dass er ihn nicht trinken würde, aber ich musste ja guten willen zeigen...). alles in allem musste ich wirklich darum kämpfen, dass das stillen bei einem so "großen" kind ernst genommen wurde.<br /><br />
letzten endes blieben wir 5 tage, an dem tag, als die diagnose kam, wurden wir heim geschickt. am tag zuvor kam endlich ein arzt der (zwar auch die obligatorische einleitung "ich habe gehört, ihr kind bekommt keine beikost..." anschlug, aber auch) von selbst mit der idee kam, die infusion drastisch zu drosseln und zu sehen, ob sohni wieder an die brust geht...)<br /><br />
diese zeit war ein einziges chaos und nervlich sehr aufreibend. nochmal muss ich das nicht haben.<br /><br />
ich kann nur sagen, die beraterin war TOP. sie hat mir gut den rücken gestärkt und ich würde auf jeden fall, wenn ich mit meinem kind ins kh müsste, eine beraterin als unterstützung gleich von anfang an konsuliteren. vor ALLEM, wenn mein kind nach der meinung der ANDEREN gar nicht mehr stillen braucht, ich aber (und mein sohn) unbedingt weiter stillen WOLLEN.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Bin ja so froh - wir stillen!</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/49493/bin-ja-so-froh-wir-stillen</link>
        <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:02:43 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>nitra1973</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">49493@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Hallo,<br /><br />
was bin ich froh, dass es dieses Forum gibt! Ob ich sonst noch stillen würde???<br /><br />
Unser start war schwierig, da S. durch einen Sauerstoffmangel bei der Spontanentbindung gleich auf die Intensivstation kam und dort eine Woche blieb. Anlegen durfte ich erst nach vier Stunden - aber der kleine Held hat gleich 10 ml getrunken!!!<br />
Die nächsten Tage waren hart - ständige Auseinandersetzungen mit den Schwestern dort (bin ja selbst Kinderkrankenschwester und hab lange im Intensivbereich gearbeitet, das machte es nicht einfach...). Aber die haben einfach nicht verstanden, dass ich stillen wollte. Hörte ständig aussagen wie " nun stellen sie sich mal nicht so an, dann nehmen sie halt sie Flasche, damit kriegen sie ihr Kind auch satt " etc...<br />
Ständig mußte ich Angst haben, dass die ihm dort die Flasche geben, weil er ja am dritten LT unbedingt alle drei Stunden bei jeder Mahlzeit 30 ml trinken mußte. Mein armes Baby! Irgendwann - hier oute ich mich jetzt mal - habe ich zT die Gewichtskurven gefaked! Und siehe da, ab dem 5. Tag nahm S. auch rasant zu...<br /><br />
Zu Hause kämpften ( und kämpfen leider noch immer) wir mit der Eifersucht des älteren Bruders, die beim Stillen natürlich extrem ist.<br /><br />
Zwischendurch hörte ich hier von diversen Nachbarn und Schwiemu diese Aussagen, die Milch ist zu dünn, die Milch hat zuwenig/ zuviel Nährstoffe, das ganze blabla. Anfangs ließ ich mich sehr verunsichern. Aber dank eurer Tipps, konnte ich mich immer mehr entspannen und darüber bin ich mehr als froh und dankbar! Nicht auszudenken, würde ich S. nicht stillen!!! Ich glaube, ich hätte mir ewig Vorwürfe gemacht!<br />
Nun ist er 3,5 Monate alt, sehr propper und genießt das stillen bestimmt so sehr wie ich! Ich hoffe, dass wir noch lange stillen ( erst wollte ich die üblichen sechs Monate, aber die sind ja bald schon erreicht), mal schauen, wie es wird wenn die ersten Zähne kommen...<br /><br />
Übrigens haben wir ja unseren ersten Sohn ( weil nicht unser leibliches Kind) tatsächlich mit der Flasche groß bekommen. Ja, auch das geht, ist aber doch viel umständlicher, dieses ewige zusammenrühren, mitschleppen bei jeder Fahrt usw....<br /><br />
Einen herzlichen Dank an euch<br />
LG<br />
Nitra<br />
:zgf:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Mein Stillwaterloo mit glücklichem Ende</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/48377/mein-stillwaterloo-mit-gluecklichem-ende</link>
        <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 15:57:03 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>EmilieAutumn</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">48377@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Hallo zusammen, habe dieses tolle Forum gerade jetzt erst entdeckt – leider jetzt erst, aber besser spät als nie*g. Hätte ich die super Tips und Erfahrungsberichte schon bekommen, als mein Kleiner noch ganz „frisch“ war, wäre mir so mancher Heulkrampf erspart geblieben.<br /><br />
Hier möchte ich mein persönliches Still-Waterloo beschreiben, und ich hoffe, so manche, die das liest, fühlt sich ermutigt, das Stillen NICHT vorzeitig aufzugeben.<br /><br />
Mein kleiner Benjamin kam am 27.07.2010 mit 11 Tagen Übertragung per Notkaiserschnitt zur Welt.  Und mit dem Kaiserschnitt fingen die Probleme schon an, meine ich. Im Nachhinein weiß ich, dass im Krankenhaus der Fehler gemacht wurde, mir den Kleinen nicht sofort zum Stillen anzulegen – ich kam erstmal auf die Wachstation – alleine, der Kleine wurde mit dem Papa schon auf Station vorgeschickt. Nach über einer Stunde kam ich dann auch endlich auf Station an, das Baby wurde mir aber erst nach ca 2 weiteren Stunden gebracht – angeblich check-up usw.<br />
Durch den riesigen Medikamentencocktail, den wir beide bekommen hatte – erst 2 Tage Einleitungsversuch mit Wehen ohne ende, aber ohne Geburtsfortschritt, zum Schluss PDA weil ichs nicht mehr aushielt und zur OP hin natürlich dann Wehenblocker, war der Kleine so müde, dass er fast 2 Komplette Tage durchschlief – es vergingen also fast 3 Tage, bis er das erste mal angelegt wurde. :thumbdown:<br /><br />
Heute weiß ich, dass er eigentlich hätte geweckt werden müssen – hat mir nur niemand gesagt – diesen Satz könnte ich sooo oft schreiben. Nunja mir wurde dann schließlich gesagt, ich solle mich doch mal an die Milchpumpe setzen, um den Fluß überhaupt in Gang zu bekommen. Kurz und gut: ich war gute 5 Tage im Krankenhaus, setzte mich zwei bis dreimal täglich an die Pumpe um abends vielleicht 20 Gramm Milch „geschafft“ zu haben. Wie frustriert ich war – die anderen Mütter pumpten teilweise pro Sitzung zwei volle Flaschen ab – und das mehrmals täglich. Da hatte ich schon die ersten Zweifel, mein kind überhaupt stillen zu können. :sad:<br /><br />
Erschwerend hinzu kam, dass ich keine betreuende Hebamme hatte. Ich hatte mich zwar gleich, als ich wusste, dass ich schwanger bin, in einer Hebammenpraxis zu den Kursen angemeldet und bin dann auch davon ausgegangen, dass diese Hebamme mich auch nach der Entbindung betreut. Falsch gedacht: als ich sie zufällig (!) mal  darauf ansprach meinte sie, sie wäre für meinen Wohnort nicht zuständig. Drückte mir eine Liste mit Hebammen in die Hand, die ich mal durchtelefonieren sollte. Mittleweile war es jedoch leider schon knapp 1,5 Monate vor dem Entbindungstermin – lange Rede, kurzer Sinn: ich habe geschätzte 30 Hebammen aus meiner Gegend angerufen – davon haben vielleicht 5 zurückgerufen, der Rest war überhaupt nicht zu erreichen –und von diesen 5 konnte mich keine aufnehmen.   :erstaunt:<br />
Ganz toll: erstes Kind, keine Familie im näheren Umkreis zur Unterstützung, keine Hebamme – so hab ich mir das vorgestellt. :flaming01:<br /><br />
Gut: wir kamen also nach einer knappen Woche zu Hause an. Das erste, was ich tat: im Internet nach Stillberatung suchen. LaLecheLiga, örtliche Stillberatung, Hebammentips – habe Bücher gelesen, meine Frauenärztin befragt. Habe mir sozusagen das Stillen selber beigebracht.<br />
Ich bildete mir ein, dass es gar nicht sooo schlecht funktionierte – als wir nach einem Monat einen Kontrollbesuch mit dem Kleinen im KHS machten, hatte er ein gutes Kilo zugenommen – war doch ideal, also machte ich mir weniger Sorgen.<br /><br />
Dann begann der Stress mit einem Besuch bei meinen Eltern. Meine Mutter –ehemalige Säuglingsschwester – war überzeugt, der Kleine wöge zu wenig, wäre zu schmal und das heftige schreien wäre ein Zeichen, dass er nicht genug Milch bekommen würde. Ich hatte dagegen eher die Drei-Monats-Koliken im Verdacht – die sich später bestätigten.<br />
Sicher – er war bis zum ca. 2. Monat kein wirklich dickes Kind – aber meine Mutter setzte mich mit ihrem ständigen „der hat bestimmt noch Hunger – du gibst ihm nicht genug“ wahnsinnig unter Druck. Ich vertraute mir selber nicht mehr, und vermutlich reduzierte sich dadurch die ohnehin nicht ausreichende Milch noch mehr.  :thumbdown:<br /><br />
Meine Mutter war der Ansicht, ich solle zufüttern. Sie hätte es selber bei allen drei Kindern so gemacht, da sie auch nach ca 2 Monaten nicht mehr genug milch hatte. Weil ich echt mit den Nerven am Ende war und mein Kind ja auch schließlich nicht hungern sollte, begann ich Pre-Milch zuzufüttern. Allerdings las ich dann, dass das Zufüttern quasi der Beginn des Abstillens ist, da sie ich Brust ja auf die nachlassende Nachfrage einstellt. Ich achtete also darauf, den Kleinen auch vor jedem Fläschchen anzulegen – beidseitig. Ca 2 Wochen lang fütterte ich ihn somit zu fast 50% mit Muttermilch, den Rest bekam er aus der Flasche. Was mir jedesmal weh tat, ich fühlte mich als Versagerin :sad:  – war ich doch nicht in er Lage, mein Kind satt zu bekommen. Zumal meine ältere Schwester ihren letzten Sohn bis zum ersten Lebensjahr voll gestillt hat – und ihre Zwillinge auch problemlos voll stillen konnte. Und bei mir sollte es nichtmal 3 Monate reichen? Das wollte ich nicht akzeptieren.<br /><br />
Ich probierte alles – angefangen von mehr trinken, STilltee trank ich sowieso jeden Tag zwei bis drei Tassen. Ich aß Fenchel, weil der wohl milchbildend sein soll, machte Brustmassagen, legte den kleinen regelmäßig an, setzte mich tagsüber und nachts sogar an die Milchpumpe – eine Stunde lang, mit meistens nicht mal 80 Gramm Ausbeute beiderseits – es war zum Heulen – ich war einfach nur fertig . Schlafmangel, Überforderung, Frustration – alles kam zusammen.  Einmal war die Pumpe nicht korrekt eingestellt, und die Warze wurde so stark angesaugt, dass Blut austrat – ab diesem Tag war die Pumpe für mich Geschichte. Ich legte den Kleinen nur noch an, trotz höllischer Schmerzen beim Trinkenlassen, aber ich wollte es unbedingt schaffen, zumindest den Status quo zu halten.<br /><br />
Ich war nach knapp 2,5 Monaten fast schon bereit zu akzeptieren, dass ich wohl abstillen müsste. Sogar meine Kinderärztin sagte zu mir: „Es gibt eben Milchkühe, die geben 30 Liter am Tag und andere geben nur 10 Liter“ – bis ich dann von Stilltagen las – also das Kind über mehrere Tage konsequent jede Stunde  anlegen, egal ob es sich von alleine meldet oder nicht. Das sollte mein letzter Versuch sein.<br />
Was soll ich noch großartig sagen? Nach diesen Stilltagen kam die Milchbildung anscheinend endlich in Gang. Der Kleine entwickelte Pausbacken, dabei konnte man zusehen. Auch meine Mutter musste zugeben, dass er wirklich gut zunahm.<br />
Wenn er jetzt quengelig ist, hat sie ein neues Steckenpferd: er wäre bestimmt wund, weil ich ihm den Poppes nicht genug eincreme.  Außerdem findet sie es nicht normal, dass er mit über 5 Monaten nachts immer noch ca. 2 bis 3 mal gestillt werden will –wir – also ihre kinder – hätten mit 4 Monaten abends Zwiebackbrei bekommen – gegen 21 Uhr das letzte mal und hätten dann 8 bis 10 Stunden durchgeschlafen.<br /><br />
Ich kann dazu nur sagen: Zeiten ändern sich<br />
Langer Bericht – aber zusammengefasst möchte ich allen Frauen, die ähnliche Probleme haben, ans Herz legen: lasst euch nicht reinreden.  Es wird so schnell gesagt: sie haben nicht genug Milch, sie müssen zufüttern. Ich rate Euch: gebt euch und dem Kind eine Chance – versucht es immer und immer wieder. Es ist hart, es kostet nerven, aber wenn ihr stillen WOLLT, dann probiert es einfach immer wieder.  Es stimmt wohl wirklich, dass fast jede Frau ihr Kind komplett stillen kann – und nur ganz ganz wenige, die das wirklich nicht können.<br /><br />
Lasst euch nicht entmutigen!]]>
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    <item>
        <title>Nun stille ich...</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/45223/nun-stille-ich</link>
        <pubDate>Sun, 10 Jan 2010 23:11:24 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Armana</dc:creator>
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        <description><![CDATA[... ein Kleinkind. Komisch, aber es fühlt sich gar nicht so an. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=";)" alt=";)" height="20" /><br /><br />
Unsere Stillbeziehung begann  also heute vor einem Jahr. Ich war mir damals sicher, dass ich alles wusste. Ich hatte gelesen und mich informiert, ich hatte mich über Anlegepositionen und die richtige Anlegetechnik schlau gemacht. Ich war mir sicher ALLES Wichtige zu wissen und auch anwenden zu können.<br />
Dann hatte ich im KH dieses kleine Würmchen nach dieser Horrorgeburt im Arm. Alles wuselte um mich herum und ich wollte doch nur dieses Kind anlegen, was keinen zu interessieren schien. Mein Blick ging damals panisch auf die Uhr, sie war schon 50 min geboren und ich hatte noch nicht angelegt. Beim Großen damals wars ähnlich, doch der wurde mir ja mit der Flasche übergeben.  :roll:<br /><br />
Schließlich und endlich legte ich sie einfach an und sie fing auch gleich an gierig zu saugen. Ich war erleichtert. Amira stillte, als hätte sie nie etwas anderes getan. Doch schon taten sich in den ersten Stunden nach der Geburt Fragen auf. Wie oft legt man denn nun an? Wie lange stillt man? Da wir ein Familienzimmer gebucht hatten, sahen wir die Schwester nur wenn wir klingelten. Allerdings haben wir ja am 11.01. auch schon das Krankenhaus verlassen und meine Hebamme besuchte uns noch am selben Tag. Somit konnte ich sie mit Fragen löchern. Einen Milcheinschuss bemerkte ich nicht wirklich. Meine Brüste schienen sich gleich gut anzupassen, ich denke durch das häufige anlegen, denn wir haben wirklich jede Stunde gestillt. Das Einzige was ich am dritten Tag spürte (und somit merkte, dass die Milch nun da) ist war ein ständiges Frösteln und leicht erhöhte Temperatur. Meine Hebamme besuchte uns täglich, blieb etwa 30 Minuten und gab uns eine prima Unterstützung.<br /><br />
Dann wurde die Kleine immer gelber, so gelb, dass es meiner sehr nachsichtigen Hebamme, doch zu heikel wurde. Amira war gelb wie eine Zitrone, aber nie schlaff, schläfrig und trinkfaul. Dennoch mussten wir täglich zur Kontrolle und schliesslich an ihrem 6. Lebenstag wurden wir wieder ins KH eingewiesen. Ich war fertig mit den Nerven und die Kinderkrankenschwester begrüsste mich so "freundlich": "Wenn sie nicht trinkt, MÜSSEN sie zufüttern, dass das gleich mal klar ist." Desweiteren erklärte sie mir, dass ich mein armes Kind nur höchstens alle 4 Stunden zum stillen aus dem Licht holen dürfe, dann dürfe es maximal 10 Minuten trinken und dann müsse es wieder rein. Ich war fertig, verunsichert und weinte die ganze Zeit. Mein Kind in diesem Kasten, schreiend da liegen zu sehen... das war so schlimm für mich. Ich hielt es nicht aus, sie nur alle 4 Stunden anzulegen, machte Anfangs aber dennoch brav, was von mir erwartet wurde. Amira hatte jedes Mal dann so Hunger, dass sie die Brustwarze gierig nahm und an ihr riss. Ab da hatten wir mit wunden Brustwarzen und einem Riss in der linken Brustwarze zu kämpfen. Das stillen tat weh und ich bekam keine Unterstützung. Irgendwann war es mir zu blöde und ich fing an mein Kind selbständig  alle 2 Stunden anzulegen. Ich habe die Gewichtskurve gefaked, damit die mir nicht auf die Idee kamen, ich solle zufüttern. Ich merkte auch so, dass Amira genug bekam. Doch sie MUSSTE mindestens 150ml (welch utopische Zahl für ein Neugeborenes  :roll: ) trinken, sonst hätten sie ihr Kunstmilch reingestopft.<br />
Abfällige Bemerkungen waren an der Tagesordnung. Ich solle doch einsichtig sein, wenn ich zufüttern würde, dann würde sich die Gelbsucht viel schneller zurückbilden und all so nen Quatsch.<br />
Nach 4 langen Tagen und noch viel schlimmeren Nächten war der Wert endlich so weit unten, dass wir wieder gehen durften. Ich war wirklich glücklich, länger hätte ich es dort wohl nicht mehr ausgehalten. Das Team dieser Station war schon damals so unfähig und bissig, als mein Großer den Monitor bekam.<br /><br />
Endlich wieder zu Hause konnten wir etwas Wochenbett nachholen. Wir kuschelten viel und stillten wieder jede Stunde. Leider wurde der Riss an meiner Warze immer schlimmer und selbst meine Hebi wusste sich nicht mehr zu helfen. Ich lief nahezu 6 Wochen oben ohne zu Hause rum, doch die Rhagade wollte einfach nicht abheilen. Ich habe jeglichen gut gemeinten Tip hier aus dem Forum probiert, doch es wollten sich keine Heilungserfolge einstellen.<br />
Irgendwann kam ich von selbst drauf, dass ich an dieser Brustwarze ganz anders anlegen musste, als an der rechten Seite, da meine Brüste sehr verschieden sind. Gleichzeitig bekam ich von Franziska noch den Tip mit dem Johannisöl. Innerhalb einer Woche ging die Rhagade so zurück, dass ich nahezu schmerzfrei stillen konnte. Wechselnde Stillpositionen haben sie im Übrigen nur verschlimmert. So stillte ich lange Zeit nur liegend im Bett. Innerhalb 3 Wochen war die Rhagade dann abgeilt und heute zeugt nur noch eine kleine Narbe von dieser mehr als schmerzhaften Zeit. Ich habe wirklich teilweise in ein Kissen gebissen, wenn ich angelegt habe. ... und ich war auch hin und wieder kurz davor aufzugeben. Aber jedes Mal wenn ich darüber nachdachte loszufahren und Flaschen/Milch zu kaufen, wurde ich von neuer Kampfeslust gepackt.<br />
An dieser Stelle möchte ich euch allen und vor allem dem Team danken, welches diese schwere Zeit virtuell mit mir durchgestanden hat, sich mein Gejammer angehört hat und mir Tipps und liebe Ratschläge gegeben hat. DANKE! Ihr seid wirklich wahnsinnig toll!!!!<br /><br />
Seit diese Rhagade abgeheilt ist, es kommt mir inzwischen wie eine halbe Ewigkeit vor (;))), haben Amira und ich eine völlig unkomplzierte Stillbeziehung. Milchstaus, Stillstreiks, Brustentzündungen sind bisher Fremdwörter für uns und dürfen es auch gerne bleiben. Ich hatte lediglich zweimal morgens einen Miniknubbel der leicht weh tat in der Nähe der Brustwarze. Den konnte ich durch massieren und sofortiges Anlegen lösen. Ich denke, ich lag irgendwie komisch auf der Brust.<br /><br />
Nun stillen wir also volle 12 Monate. Unsere Stillbeziehung hat sich verändert, aber sie ist immer noch schön und total innig. Wir stillen nun noch so 3-4 Mal am Tag und 2-3 Mal in der Nacht. Sie trinkt kaum Wasser, daher lasse ich sie gewähren, wenn sie trinken möchte und ich habe auch nicht das Bedürfnis daran irgendwas zu ändern. Natürlich gibt es inzwischen auch mal Zeiten, wo ich nein sage und sie sich mit dem Schnuller begnügen muss. Da wird dann meist lautstark protestiert, sie nimmt es dann aber doch an. Für mich ist das stillen immer noch Mittel für viele Zwecke: Hunger, Durst, kuscheln, Mama tanken, Angst abbauen, Schutz geben, Auas vergessen machen, Schlafmittel, Schmerzmittel, Bauchweherlöser, Spaß haben, Liebe geben, uvm.<br /><br />
Ich bin stolz auf uns und ich kann mir nicht vorstellen in nächster Zeit abzustillen. Aber wir lassen es auf uns zukommen. Noch ist stillen für Amira so wichtig, sie zeigt es mir und seit kurzem gibt sie mir auch deutlich zu verstehen, dass sie stillen möchte, denn ich hab es mir abgewöhnt, sie tagsüber zu fragen. Oft vergisst sie es, doch wenn sie dann auf meinem Schoss sitzt, schaut sie mich an, schaut mir auf die Brust und macht ganz typische Geräusche dabei.<br /><br />
Nun ist ihr erster Geburtstag fast vorbei und ich freue mich auf ein neues Jahr mit meinem Baby... ähh Kleinkind. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. ;-)<br /><br />
Ach ja, meine Erfahrung mit Kylian damals (keine Beratung, schnelles zufüttern etc) und meine Stillgeschichte mit Amira haben mich dazu bewegt, die Ausbildung zur Stillberaterin zu machen. So kann es dann auch gehen.  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":smile:" alt=":smile:" height="20" />]]>
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    </item>
    <item>
        <title>Verkaufsmasche der Gläschenindustrie???</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/47859/verkaufsmasche-der-glaeschenindustrie</link>
        <pubDate>Thu, 04 Nov 2010 17:54:10 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>nitra1973</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Hallo zusammen,<br /><br />
was las ich letztens?<br />
Frau solle doch höchstens fünf Monate stillen, denn sonst würde das Kind nicht ausreichend versorgt.<br />
( an erster Stelle wurde Eisen genannt)<br />
Ist das wieder eine neue Verkaufsmasche der "Gläschenindustrie???<br />
Überall auf der Welt werden seit ? Jahren die Kinder gestillt und plötzlich soll das alles nicht mehr gesund sein?<br />
Ich bin (glaube ich) zwar kein Verfechter davon, ein Kind länger als ein Jahr zu stillen, aber ich freu mich auf den beiderseitigen Genuß  :zgf:<br />
Wie seht ihr das???<br /><br />
LG<br />
Nitra]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Unverhofft schön!</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31683/unverhofft-schoen</link>
        <pubDate>Sun, 01 Jul 2007 00:25:52 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>ChrisMz</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Hallihallo,<br /><br />
was für eine nette Idee - ich finde die Geburtsberichte schon sehr interessant, also werde ich mal schnell einen kleinen Stillbericht schreiben. Ich habe ihn "unverhofft" genannt, weil ich während der Schwangerschaft eine sehr lockere Einstellung zum Stillen oder Nicht-Stillen hatte - habe mir da einfach nicht viele Gedanken drum gemacht: Wenn es klappt, ist gut, wenn nicht, dann auch. Um das Ende gleich vorweg zu nehmen - im Nachhinein muss ich ganz klar sagen, dass es sehr, sehr schade wäre, wenn es nicht geklappt hätte, denn es war eine wunderschöne Zeit!<br /><br />
Nach der Geburt wurde Antonia sehr schnell neben mich gelegt und dockte fast von allein an und nuckelte. Das war schon mal ein tolles, inniges Gefühl. Das Stillen während des zweitägigen Klinikaufenthaltes war etwas anstrengend - meine Brustwarzen waren ratzfatz kaputt, ich durfte die Maus nur noch zehn Minuten je Seite anlegen, sie nahm angeblich zu viel ab und musste vorher und nachher gewogen werden... Wir waren superfroh, als wir nach Haus konnten. Meine Brustwarzen sahen wirklich übel aus und fühlten sich auch so an, als der Milcheinschuss kam, dachte ich, die Brust platzt und irgendwie hatte ich von allem viel zu wenig Ahnung. Heute würde ich empfehlen, ein gutes Stillbuch vorher zu lesen und sich nicht nur wie ich ins Regal zu legen für "später"...  :roll: Schließlich erwischte mich nach einer Woche noch eine Brustentzündung, die wir aber dank meiner genialen Hebamme, die voller Überzeugungskraft war und mich auch psychisch super unterstützte, ohne Antibiotika-Gabe überstanden. Und ab da lief es prima! Antonia hatte uns in ihren ersten  Lebenstagen von den Vorzügen eines Beistellbettchens überzeugt  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /> und so waren auch die Nächte schnell O.K. Ich habe sie allerdings nachts im Sitzen gestillt. Es ging recht schnell, dass sie nachts einen gewissen Rhythmus bekam, auch wenn dieser sich noch öfter änderte. Meine Befürchtungen, dass ich von meiner Seite aus irgendwelche Regeln aufstellen müsste, lösten sich auf - sie machte das alles von sich aus. Interessant fand ich Antonias Angewohnheit, abends ein Mehr-Gänge-Menü zu trinken - zwischen fünf und acht Uhr abends kam sie locker stündlich, eher öfter  :hmmmm:  (endlich mal diesen supergoldigen Smilie benutzen...). Aber dann war sie auch satt bis weit nach Mitternacht.<br /><br />
Ich habe die Stillzeit sehr genossen - die gemütlichen Tagesmahlzeiten, nach denen wir beide ein bißchen gemeinsam ausruhten, die ruhigen Nachtmahlzeiten, ihren trunkenen, wohligen Gesichtsausdruck nach dem Abdocken, das Gefühl, ihr immer sofort das Nötige geben zu können. Und natürlich auch die seelige Ruhe nach einem Hungergebrüll, wenn man endlich den BH aufgefummelt hat...  :biggrin:<br /><br />
Mit zunehmender Beikost haben wir die Stillmahlzeiten langsam nach und nach ersetzt, auch das Einschlafstillen schlich sich fast von allein aus (und was hatte ich mir da für Gedanken gemacht, weil einem so viele davon abraten, das Kind in den Schlaf zu stillen...  :roll:  ) , zuletzt genossen wir noch die gemeinsame Frühstücksstillmahlzeit. Mit einem guten Jahr ging dann die Stillzeit zu Ende - wir hatten noch eine ausgiebige Mahlzeit an einem Morgen, dann musste ich wegen einer kleinen OP 24 h pausieren, also fiel es am nächsten morgen ohne Aufhebens aus, dann kam das Wochenende, da ist Papa morgens auch da und sie begann gleich nach dem Aufwachen mit ihm zu spielen und vergaß die Brust, und dann behielten wir bei, morgens erst am Tisch miteinander zu frühstücken. Mir war es recht so, aber dennoch war ich noch ein paar Tage etwas wehmütig. Und ich denke sehr, sehr gern an diese Zeit zurück...!<br /><br />
Viele Grüße<br />
Christiane]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>nicht ohne mein Stillkissen - schwerer Start mit Happy End</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/47183/nicht-ohne-mein-stillkissen-schwerer-start-mit-happy-end</link>
        <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:18:01 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Jule77</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">47183@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Ich bin so glücklich, dass es mit dem Stillen jetzt so super klappt, dass ich unsere Geschichte aufschreiben möchte.<br />
Ich habe im Geburtshaus entbunden und unsere Hebamme hat kurz nach der Geburt geholfen unseren Schatz anzulegen. Ich war kaputt von der Geburt und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit ehe er endlich andockte und ein bischen saugte. Das war so toll, dass ich ich kurz darauf gleich auf der anderen Seite anlegte.<br />
Zu Hause legte ich ihn in den ersten Tagen bevorzugt im Liegen an und auch ganz oft, mindestens 2-stündlich. Ich hatte fest vor, dass es klappt und ich 6 Monate voll stille.<br />
Dann wurde es jedoch schwierig. Meine Brustwarzen waren blutig und verschorft, jedes andocken tat weh. Meine Hebamme schaute sich das Anlegen an und wir versuchten verschiedene Mittelchen zur besseren Wundheilung. Ich rettete mich von Woche zu Woche, mal wurden die Wunden weniger, aber über die Zeit entwickelten sich richtige Wundlöcher.<br />
Ich hatte angst vorm Stillen, schnauzte meinen Mann an, wenn er den Kleinen brachte, er könne unmöglich wieder Hunger haben! Ließ ihn weinen! Aber ich wollte ihn ja nicht hungern lassen! Also überwandt ich mich immer wieder. Ich positionierte ihn auf dem Stillkissen - aber er legte nicht einfach los  :erstaunt: er machte Geräsche wie ein kleines Wölfchen und wackelte mit dem Kopf hin und her - spielte mit der Brustwarze. Es dauerte teilweise bis zu 20 Minuten ehe er andockte. Ich saß total angespannt da, Oh Gott was hatte ich für Rückenschmerzen! Legte ihn immer wieder neu auf dem Stillkissen zurecht. Meine Hebamme erklärte es gäbe verschiedene Stilltypen, er würde eben spielen, aber das würde sich legen, sobald er älter werde und mehr Energie benötige. Dann hätte er für solche Spielereien keine Zeit.<br />
Tja, aber so lange ging der Nerventerror für mich weiter. Wenn ich ich Termine und Wege hatte nahm ich immer mein Stillkissen mit und plante strategisch wo ich ungestört stillen könnte.<br />
Irgendwann zeigten sich weiße Pünktchen im Mund meines Sohnes - er hatte einen Pilz, darum konnten meine Brustwarzen nicht abheilen, ich hatte einen Pilz :shock:<br />
Nun hoffte ich schließlich auf Besserung. Ehe das richtige Medikament gefunden war, vergingen aber auch nochmal 3 Wochen. Ich hatte mit schließlich eine Handpumpe gekauft und habe einen Tag lang abgepumpt, damit der Heilungsprozess besser ging. Ca.12 Wochen! nach der Geburt war schließlich alles abgeheilt.<br />
Ich war so stolz, als ich das erste mal draußen stillte. Und irgendwann auch ohne Stillkissen aus dem Haus gehen konnte  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /> Und ich freue mich so doll über meinen süßen Schatz wie schön er jetzt andockt und trinkt. Und das süße Geräusch was er macht bevor es los geht  :sunny:<br />
Ich bin unheimlich glücklich, das ich durchgehalten habe und bin meiner Hebamme dankbar, ohne ihre Motivation und Beratung hätte ich das nicht geschafft.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Erst war es gar nicht schön...</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/43397/erst-war-es-gar-nicht-schoen</link>
        <pubDate>Sat, 25 Jul 2009 15:17:12 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Anonymous</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">43397@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[ICh muss es mal nun niederschreiben..unser Weg zur schönen Stillbeziehung..erst war es nämlich gar nicht schön..<br />
Rafael war einn Frühchen und kam nach Geburt in den Inkubator..Ich fing gleich mit pumpen an...Es war nicht besonders toll für mich,denn ich hatte eine Geburt im Geburtshaus geplant mit sofortigem anlegen und vermeiden jeglicher Saugverwirrung..das war also schon mal nichts.<br />
Leider bekam ich im KH nur die Pumpe hingeknallt,sollte jedee Seite alle 3 h 20 min pumpen,und dann wren alle wiede rverschwunden.Dank meiner Freundin klappte aber alles gut,denn sie nannte mir einen ganz anderen Rhythmus zum pumpen,empfahl mir Bilder von Rafael anzugucken etc...Es verging ein Tag und der Miclheinschuss kam unbemerkt.Meine Milch lief und das reichlich..wenigstens ein Erfolg.<br /><br />
Rafael lag 12 Tage auf der Station,davon 8 oder 9(ichw eiss es nicht mehr genau)im Inkubator,da gab es gar keine Stillversuche.Es fordern konnte ich nicht..zu überannt von allen Geschehnissen,sass ich nur weinend vorm Inkubator und hoffte ,dass alles gut werden würde.Als Rafael dann ins Wärmebettchen umzog,fingen Stillversuche an..viel mehr die restlichen Tage auf Station gab es genau 3..zwischen Tür und Angel.Direkt an der Brust schaffte er es nicht sofort,und sofort wurde ein Fläschensauger draufgesetzt und ich sollte Stillhütchen kaufen.Natürlich kaufte ich erst zu grosse,sie rutschten mir immer weg.Ich wusste gar nicht ,wie ich den Wurm haltne sollte.Meine Brust ist auch einfach gross ,die BW eher seitlich..es war alles schwierig,und schnell war ich froh,wenn die Schwestern keine Zeit hatten mit mir anzulegen und die rettende Flasche kam.Ich war körperlich und seelisch nach unserer heftigen Geburt und die Zeit davor am Wehentropf einfach ausgelaugt.<br /><br />
Als Rafael dann nach Hause kam,habe ich einfach weiter gepumpt und Flasche gegeben.Er hatte sehr schlechte Billiwerte und ich hatte Bedenken er könne zu wenig trinken,wenn er an die Brust gehen soll und müsse wieder in die Klinik unters Licht.Es gab also kaum Stillversuche und wir fütterten fast drei volle Wochen abgeumpte Mumi.Mir wurde alles zuviel,ich bekamm einen beginnenden Ermüdungsbruch im Fuss,konnte fast nicht laufen und im Intimbereich war ich geschwollen ohne Ende..Wochenbett hatte ich ja keins.Erst die täglichen Fahrten ins KH und als Rafael daheim war,die vielen Arztbesuche.<br />
Meine Hebamme war leider ach keine grosse Hilfe,Rafael schlief immer wenn sie kam und os hatte ich erst auch keine Hilfe beim anlegen.Mir kam es immer noch wie ein Buch mit 7 Siegeln vor.Baby halten,Brust halten und gemütlich stillen????Meine Freundin kam aber und half mir ..das war schon ein grosser Schritt..so wisste ich wie es sein sollte und erfuhr,dass alles gar nicht sooo falsch war,was wir taten.Waren wir vllt. doch gar nicht zu dumm dafür?<br /><br />
Dann der grosse Tag...Rafaels Billiwerte waren okay..meiner "Ich muss ja die Flasche geben"Erklärung ihre Grundlage genommen..Ich legte Rafael daheim an,mal ohen Hütchen,und er trank einfach :shock: Ich räumte alle Flaschen daraufhin weg..die Liste,wieviel mein Zwerg trank,kam in die Erinnerungsbox,die Waage in die Apotheke....<br /><br />
So hatten wir zumindest den Startschuss in unsere Stillbeziehung bekommen,und wir blieben dran.Ich ging in eine Stillgruppe,meine Freundin stand mir mit Tat und Rat zur Seite und natürlich "mein" Forum...Es war schwierig mit uns beiden..oft schrie er erst die Brust an und ich musste ihn erst rumtragen,geschickt stillen konnten wir gar nicht,ich war immer halb nackt beim stillen,der Schweiss floss mir,vor allem graute es mir vor auswärts stillen.Es dauert bis wir unsere Haltung fanden,mit der wir einigermassen stillen konnten,aber eben nicht immer,je nach Laune und Müdigkeitszustand meines Sohnes.Einfach anlegen..irgendwie ging das nicht bei uns..Ich musste mir aus Kissen immer meine "Stillwelt"bauen..nachts musste ich alles Licht was ich hatte anmachen,anders ging das Andocken gar nicht.<br />
Ich dachte manchmal ans aufhören,doch Flasche fand ich noch viel schlimmer und umständlicher..also machten wir weiter..<br />
Und irgendwie wurde es ein Selbstläufer..wir "lernten" das Stillen im liegen,die Nächte wurden schöner,bald brauchte ich nur noch eine Hand ,umd die Brust zu halten,das Stillen wurde gemütlicher..Es gab dann wieder Rückschläge,wie die "Ich finde die linke Brust total doof"-Phase..immer wieder suchte ich Rat und war verunsichert..und doch waren wir auf einem tollen Weg..Meine Stillgruppe wurde montags zum festen Termin,das gab mir auch Kraft,mein Mann stand sowieso wie eine Eins hinter mir..dafür so vielen lieben Dank dafür..und meine Freundin Steffi..ohne sie,da bin ich sicher,hingen wir noch an der Flasche und auch "mein"Forum..Danke,ihr habt mich toll ertragen..<br /><br />
Denn mir ist gerade vor ein paar Tagen aufgefallen,es hat sich so eingeschlichen..wie haben eine tolle Stillbeziehung erreicht..wir stillen überall,egal ob rechts oder links...Rafael trinkt und seit neustem findet er alles auch nachts im dunklen..Er ist nun 6,5 Monate alt,und wir stillen voll..momentan tuts etwas weh,der Herr zahnt <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=":wink:" alt=":wink:" height="20" /> aber es ist auszuhalten..und eins weiss ich ganz sicher..So schnell hören wir nicht auf...]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Wir reihen uns mal fast mit ein...</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/44910/wir-reihen-uns-mal-fast-mit-ein</link>
        <pubDate>Sat, 05 Dec 2009 21:08:55 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>lamere</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">44910@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Erst das hier .... <a href="http://www.hebamme4u.net/forum/viewtopic.php?f=45&amp;t=52580" rel="nofollow">viewtopic.php?f=45&amp;t=52580</a>, dann das hier .... <a href="http://www.hebamme4u.net/forum/viewtopic.php?f=27&amp;t=52655" rel="nofollow">viewtopic.php?f=27&amp;t=52655</a> ...und neulich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Seit vier Tagen beobachte ich das nun und es bleibt gleich. Sie stillt tagsüber nicht mehr. :shock: Komisch, daß man das kaum registriert, gar nicht für voll nimmt, der Tag kommt, der Tag geht. Und abends stellt man fest - meine Güüüüüte, Doppel-D! :shock:  :oops:<br /><br />
Ja, nun bin ich also auch hier. Julika scheint den Absprung zu wollen. Seit vier Tagen fällt es mir auf, ich kann nicht sagen, wie lange das wirklich schon so ist. Sie will nur noch zum Einschlafen und nachts gestillt werden.<br />
Und nun sitze ich hier und schaue mit Pipi in den Augen zurück. Ich bin traurig, daß alles so 'schnell' ging, stolz, wie groß sie schon ist, froh, daß ich mich gegen alle Widersacher und Besserwisser durchgesetzt habe, daß wir gestillt haben wie es UNS passte.<br />
Insgesamt kann ich nur positiv von den letzten 11 Monaten reden. Das Anlegen nach der Geburt war fix, wurde gefördert und der Aufenthalt im KH war auch stillfreundlich. Es gab Stillberaterinnen und ich wurde komplett unterstützt. Vielleicht auch daher mein Unverständnis anderen Müttern gegenüber, die nicht stillen wollen. Für mich stand das einfach fest, mein Kind wird gestillt.<br />
Ich hatte mit entzündeten Brustwarzen zu kämpfen, am zweiten Tag hatte ich Milcheinschuss ( :shock: ) und konnte Julika vor Schmerzen kaum anlegen. Man gab mir Stillhütchen, aber damit kam weder sie noch ich zurecht. Man wollte ihr bis zum Abheilen PRE geben, aber mir tat es in der Seele weh, wie sie das Gesicht verzog, wenn sie sie bekam. (Sie nimmt bis heute keine Flasche... :biggrin: ) Also biss ich mich durch, legte sie schnell wieder an und  da Julika perfekt andockte, waren die Schmerzen nach einigen Tagen erträglich und irgendwann vorbei. Mir war es wirklich lieber, daß ich zum Abheilen den halben Tag oben Ohne in meinem Bett lag, als daß sie die Flasche bekam. ;-)<br />
Wir stillten immer und überall, nach Bedarf und am liebsten im Liegen. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br />
Mit 6 Monaten versuchte ich Beikost, aber das bekam ihr alles nicht. Sie verstopfte komplett und lag dann schreiend aufm Wickeltisch um mit Mühe und Not und mit viel Schmerzen ein festes Miniköttel  rauszubringen. Ich habs direkt wieder gelassen. Wir haben weitergestillt und bis zum 9. Monat auch voll. So nach und nach habe ich ihr dann Fingerfood gegeben. Dinkelstangen, -zwieback, Obst, Brot. Das klappte super. Keine Verstopfung mehr. Dann kamen die ersten Zähnchen unten und sie wollte mehr essen. Gestillt wurde aber immernoch fleissig.<br />
Nun sind die oberen Eckzähne durch (sie sieht aus wie ein Vampir! :shock:  :biggrin: ) und wie es aussieht, will sie nun tagsüber wirklich nicht mehr stillen.<br />
Ich bin stolz, daß wir es bis hierher geschafft haben. Daß ich ihr den Absprung überlassen habe und daß der nun scheinbar ganz sanft verläuft.<br />
Ihre "immer nur Mama"-Phase macht für mich nun immer mehr Sinn und der Absprung scheint sich von selbst zu regulieren - wie ich es gern wollte. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br />
Ich bin gespannt was die nächsten Tage bringen. Sie ißt mit Vorliebe Naturjoghurt, Gemüsebrei mit Hühnchen und heute abend hat sie zum ersten Mal eine ganze Scheibe Brot verdrückt. :shock:  Schauen wir mal, wie sich die Nächte regulieren werden, ich werde diese jetzt auf jeden Fall doppelt genießen!!<br />
Danke an euch, für eure Tipps, Ratschläge und Hinweise - ihr habt einen maßgeblichen Anteil daran, daß wir es soweit geschafft haben!! :triste:<a href="https://www.babyforum.app/profile/all" rel="nofollow">@all</a>  :hmmmm:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Für Eure ganz persönlichen Stillerlebnisse</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31241/fuer-eure-ganz-persoenlichen-stillerlebnisse</link>
        <pubDate>Sat, 16 Jun 2007 20:30:28 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Marlies/Hebamme</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31241@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[habe ich auf einen Vorschlag hin diese Rubrik eingerichtet.<br />
Ich möchte Euch nur bitten, in der Überschrift kenntlich zu machen, ob sie positiv oder negativ sind. So können Frauen, die Rückenstärkung brauchen, gezielt aussuchen was sie lesen wollen oder besser auch nicht.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Wir haben fertig</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/46235/wir-haben-fertig</link>
        <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 23:06:35 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>sandra_83</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">46235@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[ich hätte ja nie gedacht, dass ich 19 monat stillen werde. angefangen hat es erst mal mit protest. felix war der meinung dn ersten tag keine milch zu brauchen...ich blieb allerdings erstaunlich ruhig und habe recht gelassen gesehen. ab dem zweiten tag klappte es dann auch, ich blieb hartnäckig und hab ihm immer wieder die brust unter die nase gehalten, irgendwann gab er sich geschlagen und siehe da, er fand gefallen daran. ;-)  am dritten tag mussten wir dann jedoch in die klinik, zwecks zu hohem billi-wert. dort haben die mir dann was von zufüttern erzählt und das ich ihn nicht alle 1-1,5 stunden von der fotolampe wegnehmen könnte, da dies alles unnötig in die länge ziehen würde. ich habe sie reden lassen und mein ding durchgezogen, ich habe mein kind gestillt wann und wie wir bzw. er das wollte. und siehe da, die behandlung auch nich wesentlich länger gedauert. nach 2 tagen waren wir wieder daheim.<br />
felix hat das stillen immer als "notwendiges übel" angesehen, er dockte an, schlug sich binnen 5-10 minuten den bauch voll und das war es dann auch wieder. am anfang fand ich das irgendwie schade, da ich es genossen habe mein baby so nah bei mir zu haben, aber so nach und nach gewöhnte auch mich daran. nach 6-8 wochen hatte er dann eine phase wo er die milchbar angeschrien hat und ich hatte schon sorge, dass er zu wenig bekommt...allerdings wenn ich mir heute die fotos ansehe...also ein<br />
3-fach kinn ist nix dagegen.  ;-)<br />
dann spielte sich aber alles wieder ein und es war eine enspannte zeit. als die beikost kam, war die brust recht schnell abgeschrieben. felix merkte, dass er mit kartoffeln viel besser matschen konnte als mit milch (die man ja auch noch nciht mal zu gesicht bekommt). so kam es dann das wir mit etwa 10 monten nur noch nachts gestillt haben. das einschlafstillen haben wir dann auch eingestellt, weil ich es einfach nicht mehr so toll fand abends eine stunde im bett zu liegen. da haben wir kurzer hand das papa-bringt-mich-ins-bett ritual eingeführt...ganz ohne tränen, zu meiner verwunderung. als er dann ein jahr war, hatte wir unser ziel erreicht. ich wollte ein jahr stillen, alles was darüber hinaus geht ist super, aber kein muss. zu diesem zeitpunkt fing ich auch wieder mit dem studium an und felix kam zur tamu. zu meinem erstaunen hat er es aber nicht mit mehr stillen quittiert, sondern einfach mit nächtlichen gesprächen und kurzen jammer einlagen. mit etwa 14-15 monaten wurde mir das stillen langsam zuviel, wirklich getrunken hat er ja nicht. ich glaube ihm ging es in erster linie um den naturnuckel. aber das war gar kein problem für mich, mich nervte das ewige rumgezerre und gefummel an der brust. er wollte ständig die brust in der hand haben und das hat mir die ein oder andere nacht einen krummen rücken und steifen nacken beschert. das war so das erste mal wo ich mir persönlich dachte, es reicht. aber irgendwie konnte ich dem kleinen kerl nicht abends um 12, wenn er völlig verschlafen ist und seinen "nuckel" wollte, dies alles verwehren. das hätte ich nicht übers herz gebracht. und so vergingen die tage und wochen, in mir kam aber immer mehr der wunsch auf doch endlich abzustillen. und dann kam die gelegenheit. ich war im april zur betriebsversammlung die erste nacht nicht zu hause und nur papa war da. also eine nacht, die erste nacht, ohne mama und ohne "nuckel". es war eine etwas turbulente nacht, aber ich wußte jetzt nutze ich gunst der stunde. in der folge nacht war ich ja wieder da und er forderte natürlich prombt die brust ein, ich habe ihm aber gesagt, dass es alle ist und ob er einen schluck wasser will. natürlich war alles nein und er versuchte mir unters shirt zu fummeln. insgesamt waren es 10 minuten drama und dann hat er sich neben mich gelegt und meine hand festgehalten. die vollgenden tage vergingen ähnlich nur das die zeit der trauer kürzer wurde. dr erste abstilltag ist jetzt 10 tage her und er fordert es seit samstag nacht nicht mehr ein. er hat es akzeptiert und es war anscheinend weniger schlimm für ihn, als ich es dachte. von samstag zu sonntag in der nacht hat er das erste mal durchgeschlafen, ich war völlig perplex als er mich morgens halb 7 weckte und in seinem bettchen stand.<br />
das wir fertig haben, find ich ja super....aber musste er denn auch gleich ausziehen???  :baby14:  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br />
nein, im ernst, ich finde es natürlich schön, dass er jetzt nachts durchschläft.<br /><br />
ich bin stolz auf den kleinen kerl, er hat den doch recht plötzlichen entzug gut weggesteckt. aber ein bissl wehmut ist auch dabei...ich werde nie vergessen wie er morgens auf meinen bauch lag, die brust im mund und mich dann grinsend mit großen augen ansehend, wenn ich meine augen aufschlug. es waren unsere minuten, ganz persönlich und kuschlig und voller liebe. auch wenn meine brust die ein oder andere bekanntschaft mit quetschenden kinderfingern und beißenden zähnchen gemacht hat, ich fand es war eine sehr schöne zeit.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>13 Monate</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/45585/13-monate</link>
        <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 21:52:21 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Anonymous</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">45585@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[solange ist das nun bei uns,JA kaum zu glauben wir sind Langezeitstiller. :shock:<br /><br />
Meine Güte..und wir hatten einen so doofen Start..vllt. erinnert sich er ein oder andere...Überraschende Frügeburt,Intensivstation..es dauerte bis wir überhaupt anlegen konnten..ich hatte noch Wochen zur Sicherheit ein Fläschen dabei mit Mumi,da ich mir es nicht zu getraut habe..Rafael saugte zwar,aber er hatte oft Probleme anzudocken.mein grosse und fürs stillen anscheind doof geformte Brust macht es schwierig..gerade als er noch so winzig war...<br /><br />
Ich musste mir immer ruhige Ecken suchen,es trieb mir den Schweiss,wenn Leute guckten und mein Kind die Brust anbrüllte..Tat ich das Richtige?Dann kam der Tick,dass er links nur noch trank,wenn er rechts angetrunken hatte.ich war dann schon verzweifelt und genervt..Hatte ich doch das Bild einer Frau im Kopf ,de einfach nur seelig ihr Kind im Arm hielt,und das Baby trank..Bei uns war das lange ,lange nicht der Fall..<br /><br />
Bei allen Rückschlägen,meinem Geburtstrauma..ich wollte einfach stillen...und ich merkte ,dass Rafael es bracuhte..Wenn er dann trank tat er das mit Genuss..und er verweigerte lange alles andere,ich stillte lange voll,und dann fing er an mal was zu essen,und kam wieder zurück zum stillen..<br /><br />
Ich liebe diese Nähe in den Momenten..vor allem wenn er mich beim trinken mit den braunen Kulleraugen anguckt..<br /><br />
Die Andockprobleme waren irgendwann verschwunden..ich dachte das geht nie vorbei und dann schlichh es sich ein,dass es normal wurde..Die Brust von seiner Nase weghalten muss ich immer noch..aber das ist das kleinste Übel. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=":wink:" alt=":wink:" height="20" /><br /><br />
Wir stillen seit 13 Monaten...rechnet man den Anfang mit,da hab ich ja eigentlich die ersten ca. 4 Wochen gepumpt und immer nur mal angelegt...die Zeit ist gerast..unsere jetzigen Probleme sind eher die Zähne beim stillen ab und an,und dass er oft ziemlich hektisch ist,da er weiter will..<br /><br />
Tagsüber hat er sich fast alleine abgestillt..mein stillfantisches Kind..ich kann es kaum glauben.aus meinem zarten,schüchternen ,ruhigen Kind..ist ein lebensfroher,selbstbewusster Chameur geworden,der alle um den Finger wickelt...Momentan ist er grosszügig im Küsschen verteilen <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/wink.png" title=":wink:" alt=":wink:" height="20" /><br /><br />
Ich lasse Rafael jetzt wie er das möchte..ich denke tagsüber ist es bald ganz gegessen..für nachts lass ich mich jetzt auch überraschen..mein Sohn hat mir gezeigt,dass alles ganz anders kommen kann,als man es erwartet...ich vertraue ihm.<br /><br />
Mein Fazit: Es war ein verdammt harter Start..und man sollte das meiner Meinung nach nicht unterschätzen...aber ich hatte tolle Unterstützung..<br /><br />
von meiner bester freundin Steffi(Stillberaterin)..danke dir,du warst ein wundervoller Begleiter und richtig schön nervig am Anfang ;-)Das hab ich gebraucht..<br />
Die Stillgruppe in Darmstadt..Einfach Danke..ihr habt mich toll aufgenommen,mir Sorgen nehmen können und ich hab viele neue Freunde gefunden..<br />
Danke an meinen wundervollen Mann..du wusstest einfach wie wichtig mir das war und hast alles getan ,um es mir leichter zu machen...und mein grösster Dank geht an das Beste ,was ich erleben durfte..an meinen wundervollen Sohn Rafael...]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>wachsen brustwarzen???</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/43953/wachsen-brustwarzen</link>
        <pubDate>Wed, 09 Sep 2009 08:09:19 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>butterblümchen</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">43953@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Hallo an alle,<br />
bin jetzt in der 18.Woche schwanger und beobachte meine Brustwarzen. Leider sind die (wie auch die ganze Brust) nicht so üppig ausgefallen. Wachsen die Brustwarzen noch, denn ich bezweifle, dass mein Baby so trinken kann. Oder muss ich da wohl Stillhütchen verwenden?<br />
Die Brustgröße an sich ist ja kein Stillproblem, aber was, wenn "der Nuckel" sogar für ein Baby zu klein ist...<br />
butterblümchen]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Wunderbare Gefühle</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/43599/wunderbare-gefuehle</link>
        <pubDate>Tue, 11 Aug 2009 17:09:36 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>lena_2312</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">43599@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Wir sind zwar erst bei 4,5 Monaten und noch lange nicht fertig, aber ich möchte hier dennoch schon etwas los werden. Als ich gestern meinen Knuffelkeks zum  :hmmmm:  im Arm hatte und dieses Bild sah (natürlich aus einer anderen Perspektive):<br /><br /><img src="http://i708.photobucket.com/albums/ww88/lena_2312/IMG_2320.jpg" alt="IMG_2320.jpg" /><br /><br />
wusste ich, es gibt nicht Schöneres und Innigeres mit einem Baby. Diese wunderbaren Gefühle kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Es fühlt sich an wie Schmetterlinge im Bauch und gleichzeitig hat man einen Kloß im Hals. Ich hätte nie, nie, nie gedacht, dass Stillen soooo schön sein kann  :oops:<br /><br />
Meine große kam damals zu früh per Notkaiserschnitt zur Welt, da sich die Plazenta gelöst hatte. Sie war unterversorgt und mit 42cm und 1915g zu klein für diese Welt. Sie konnte nicht allein trinken, bekam eine Sonde und ich pumpte wie eine Wilde drauf los. Nachdem sie die Sonde ab hatte durfte ich sie auch ab und an zum Stillen anlegen, klappt mit Stillhütchen ganz gut, aber sie trank viel zu wenig. Also wurde mit der Flasche nachgefüttert. Nach 3 Wochen durften wir sie nach Hause holen und auch da probierten wir das Stillen immer wieder. Aber es klappte nicht. Lena saugte, aber sie schluckte nicht.<br />
Meine danalige Hebamme meinte nur "anlegen, anlegen, anlegen - irgendwann wird sie schon trinken". Aber meine kleine Kämpferin war stur, sie tat es nicht und ich hab es nicht mitbekommen. Nach knappen 24h bekam sie einen "Hungerast" (ich weiß nicht,w ie man das besser ausdrückt) und ihr gesamter Kreißlauf fuhr in kürzester Zeit herunter . Sie hat einen Herzfehler und ich bekam wirklich Angst. Der Blutzuckerwert war so schon immer sehr niedrig und so sollte sie all3 h eine bestimmte Menge trinken und nun hatten wir den Salat, der uns fast nochmal Klinikaufenthalt beschert hätte. Wir kamen knapp drum herum, waren nur ein paar Stunden im KH, denn sie erholte sich schnell wieder. Ich beschloss dann mit dem Kampf aufzuhören, zu pumpen und ihr die Mumi eben mit der Flasche zu geben. leider musste ich mit 9 Wochen schon zufüttern. Nach 5 Monaten habe ich dann aufgehört und aus heutiger Sicht ärgere ich mich über meine damalige Hebamme, sie wusste und kannte die probleme der Kleinen und mit einem Brusternährungsset wäre vielleicht alles Anders geworden. Wer weiß... Aber egal, die damals Kleine ist fast 5 Jahre alt!<br /><br />
Mit Luca hatte ich von Anfang an eine wunderschöne Stillbeziehung. Klar mit Hindernissen, da ich gerade in der Anfangszeit ganz oft Milchstaus hatte. Aber es wurde keine Brustentzündung daraus. Es schmerzt auch immer mal wieder beim Milcheinschuss, aber auch das ist nur zeitweise und das nehme ich gern in Kauf. Kurzum: alles lief und läuft super. Ich hoffe, dass Sohnemann die Lust noch nicht so schnell verliert und wir noch recht lang  :hmmmm: können.<br />
Bewegte Grüße Uta]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Stillen mit Hindernissen</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/42742/stillen-mit-hindernissen</link>
        <pubDate>Thu, 28 May 2009 13:13:40 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Criosa</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">42742@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[So dann will ich auch mal, und versuche mich doch etwas kurz zu fassen.<br /><br />
Elias kam zur Welt, schaute sich um, und musterte mich gleich neugierig und verblüfft. Aber trinken wollte er nicht. Er war 14 Tage über Termin und kam dann mit Erbsengrünem Fruchtwasser zur Welt.<br />
"Dem ist nur schlecht, das wird schon", sagten die Hebammen. Alle paar Stunden habe ich versucht ihn anzulegen, aber er konnte auch die Brustwarze nicht richtig packen. Ich habe eine sehr große Brust (Körbchen G) und dazu eine völlig flache Brustwarze. Es wollte einfach nicht klappen.<br /><br />
Aber ich blieb stur und ich wollte stillen. Daran ging gar kein Weg vorbei also habe ich es immer wieder probiert und alle 3 - 4 Stunden ging ich irgendeiner Schwester auf den Geist damit.<br /><br />
Nach 12 Stunden hatte ich den Eindruck, das Elias auch Hunger hatte. Er machte ein Fischmäulchen und schnappte, aber konnte die Brust eben nicht fassen.<br /><br />
Erst nach 24 Stunden endlich das Erfolgserlebnis. Eine Schwester die beherzt zugriff und ein trinkendes Kind. Juhu!<br /><br />
Es folgten zwei harte Wochen. Im Sitzen konnte ich selbst anlegen, aber ich durfte nicht sitzen, wegen Dammnaht. Ergo habe ich mit meinem Mann zusammen gestillt. Wegen der großen Brust konnte ich den kleinen nicht sehen beim Anlegen. Und er war noch zu schwach um die große Brustwarze einzuziehen. Man musste sie ihm zurechtdrücken. Was ein Akt.<br /><br />
Nach ungefähr vier weiteren Wochen hatte es sich dann langsam endlich eingespielt. Ich habe zwar lange noch die Brust halten und zum Kind führen müssen (ja... ich weiß das ist nicht richtig, aber in meinem Fall ging es wirklich nicht anders), aber es klappte!<br /><br />
Elias hat manchmal stündlich, meistens alle zwei Stunden getrunken. Immer unglaublich schnell (3 - 5 Minuten), dann war er satt. Erst viel später ließ er sich mehr Zeit. Wenn es mehr kuscheln als Nahrung wurde.<br /><br />
Als er dann irgendwann 1,5 Jahre alt war stillte ich ihn nur noch zum Einschlafen. Und langsam fing es auch an mich zu nerven. Vielleicht war ich da auch nur aufgeregt, war eine sehr stressige Zeit. Ich dachte schon es würde nie aufhören. Aber als ich dann abstillen wollte, merkte ich auch, das ich gar nicht aufhören wollte.<br /><br />
Nun... am Ende haben wir dann im Dezember, kurz vor seinem zweiten Geburtstag, angefangen nur noch Morgens zu stillen. Das war schwierig für ihn, weil er das einschlafstillen Abends ja so gewohnt war.<br />
Aber das "morgen früh darfst du wieder" hat ihn immer beruhigt, bis er irgendwann, viele Wochen später Abends gar nicht mehr fragte.<br />
Und noch ein paar Wochen später war es dann soweit. Ich trug wieder Nachthemden, und irgendwann war er es leid sich da durchzuwurschteln, und hatte das Stillen einfach vergessen. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /><br /><br /><br />
Insgesammt habe ich Elias 26 Monate lang gestillt. Davon 7 Monate, naja eigentlich eher fast 9 Monate, voll. Breie hat er nie haben wollen, mit 9 Monaten gings mit Banane los. Fleisch ist es auch jetzt noch sehr wenig.<br /><br />
Aber er ist gut und gerne, allen Sorgen zum Trotz. Er ist ein fröhliches, pfiffiges Kind und er kuschelt furchtbar gern im Moment.<br /><br />
Es war eine Stillzeit mit vielen Höhen und Tiefen. Wobei ich mir durch meine Nervosität und Ungeduld sicher auch einiges selbst kaputt gemacht habe. Trotzdem war es alles in allem eine wunderschöne Zeit die ich nicht missen möchte. Aber jetzt bin ich dennoch froh, das es vorbei ist.<br /><br /><br />
Sollte mir irgendwann doch noch einmal das Glück hold sein und ein zweites Kind sich auf den Weg zu uns machen, werde ich auf jeden Fall wieder stillen. Vermutlich wieder mit Hilfe meines Mannes. Aber es ist es auf jeden Fall wert!  ;-)<br /><br /><br />
Also wer auch immer sonst Anlaufschwierigkeiten hat: nur nicht aufgeben. Es gibt für viele Hindernisse Lösungen. Viel Spaß!  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" />]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>1 jahr....</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/36791/1-jahr</link>
        <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 23:53:24 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>franziska&amp;lilly</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">36791@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[so, nachdem ich jetzt bereits schon fast eine stunde im bett war und nicht schlafen konnte, weil ich das gefühl habe, dass ich diesen tag noch nicht ganz beenden kann, bin ich nochmal aufgestanden. tja, wo fange ich am besten an ?! lilly ist heute 1 jahr alt geworden und ich möchte die gelegenheit nutzen, auf ihre geburt und das erste jahr mit ihr zurückzublicken. mich haben heute viele gedanken beschäftigt und ich bin innerlich etwas unruhig. mir fehlt dieser stillbericht, um den heutigen tag und das zurückliegende jahr abzuschließen.<br /><br />
lillys start in diese welt war nicht der beste :sad:. nach einem vorzeitigen blasensprung, der von nicht all zu wirksamen wehen begleitet wurde, die auch trotz einleitung keine wirklich vorangehende öffnung des MuMu erbrachten, schlechter kapillarblutwerte sowie mehrerer schlechter CTGs wurde lilly per notsectio geboren :traurig01:.<br />
der verlauf der geburt und der schließliche ausgang beschäftigen mich noch heute. ich bin traurig über den weg, den lilly gehen musste, da ich ihn ihr gern erspart hätte. mir fehlt das gefühl, bei ihrer geburt dabei gewesen zu sein, um sie willkommen zu heißen. leider war auch mein mann nicht anwesend, da alles so schnell gehen musste und er ist erst einige minuten nach der geburt im KH eingetroffen. nach dem ich dann aus der vollnarkose erwacht war, aber immer noch recht benommen war, konnten wir uns endlich begrüßen und kuscheln.<br /><br />
aufgrund einer geburtenreichen nacht im kreissaal blieb keine zeit für das erste anlegen. ich war noch zu benommen, um zu reagieren und verließ mich stattdessen darauf, dass die hebamme uns noch eine weile lang betreuen würde. dem war aber leider nicht so :confuded:. da es so viel zu tun gab, wurden wir auf die mutter-kind-station verlegt und lilly sollten bei der ankunft dort erstmal die blutigen haare nochmal gewaschen werden und die langen fingernägel geschnitten werden. so gab ich sie also in der hoffnung an die säuglingsschwester ab, sie bald wiederzusehen. nach einiger ganzen weile klingekte ich nach der schwester und fragte, wann wir denn endlich lilly wiederbekommen würden, da ich sie unbedingt anlegen wollte. mittlwerweile war es ca. 6.30 uhr morgens (lilly wurde um 3.11 uhr geboren) und ich erhielt die auskunft, dass die schwestern gerade ihre übergabe machen würden und wir lilly dann erst zuückbekommen würden :sad: . kurz nach 7 uhr war es endlich soweit: lilly wurde mir angelegt und saugte gleich kräftig darauf los <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /> . mittlerweile waren fast 4h vergangen und von einem schnellstmöglichen anlegen konnte keine rede gewesen sein :confuded:. wenn ich heute zurückdenke, bin ich traurig und wütend zugleich, dass ich mich nicht stärker habe durchsetzen können bzw. UNSERE bedürfnisse habe äußern können.<br /><br />
in den nächsten tagen lief im KH aber alles recht gut. ich legte lilly viel und häufig an, so dass ich am 4. tag anch der sectio den milcheinschuss hatte. wie sich herausstellt, war sie ein kleiner stillprofi. in den ersten 3 tagen war ich viel auf die hilfe der schwestern und meiner mutti angewiesen, die mir halfen, lilly anzulegen, da ich mich nur schlecht und unter schmerzen bewegen konnten. lilly wurde mir immer seitlich in den arm gelegt, so dass die für lange zeit dominierende stillposition bleiben sollte. das stille selbst habe ich in den ersten tagen als etwas schmerzhaft beim anlegen empfunden, aber es war auszuhalten ;-).<br />
noch im KH bekam ich einige kleine risse, die etwas bluteten und auf weisung der säuglingsschwester mit lanolin behandelt wurden. am vorabend meiner entlassung sprach ich die diensthabende ärztin abends nocheinmal an, weil meine brust sehr warm war und ichd as gefühl hatte, dass sie verhärtungen hatte. ich hatte angst, kurz vor der entlassung nun noch einen milchstau zu bekommen. die äztin tastete die brust ab und meinte aber nur, dass es drüsengewebe sei, was mit milch gefüllt wäre und alles i.O. wäre. beruhigt darüber wurde ich dann gründonnerstag entlassen und freute mich auf die zeit zu hause.<br /><br />
meine hebamme begleitete mich über ostern und war zufrieden mit lilly und mir  ;-). ostermontag wurden die kleinen feinen risse an meiner rechten brust etwas schmerzhafter und in den darauffolgenden tagen entwickelte sich ein tiefer, klaffender spalt, der beim stillen sehr schmerzhaft war. ich hatte regelrecht angst vor dem anlegen und musste vor schmerzen mehrere mal weinen. hinzukam, dass ich aufgrund der narbe auch weder in weigehaltung noch im liegen stillen konnte, so dass ich lilly immer im seitlichen rückengriff anlegen musste. dennoch biß ich die zähne zusammen und wir standen die nächsten 5 wochen ohne abpumpen und stillhütchen durch. während dieser zeit gabe es auch einige wenige situationen, in denen lilly nicht an die brust wollte und sie nur anschrie :sad:. in diesen situation habe ich aber nicht aufgegeben und dank des forums immer wieder eine möglichkeit gefunden, sie doch zu stillen. mein mann war einige male kurz davor eine flasche zu machen :flaming01:, weil er nicht sehen konnte, wie lilly weinte und litt, aber ich habe ich davon abgehalten. nachdem die rhagade verheilt war und wir unsere feuerprobe bestanden hatten <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" />, waren wir ein gut eingespieltes team. wir stillten alle 2-3h und nach anfänglicher unsicherheit wurde ich immer mutiger und stillte auch draußen.  lilly entwickelte sich prächtig. mein mann, meine mutter und meine omis waren stolz auf uns und unterstützen uns, wo sie nur konnten. so überstanden wir schubzeiten, stillten beim impfen, stillten bei einem virusinfekt, der mit heftigem brechen einher ging, immer weiter bis ich den ersten echten milchstau anfang september kurz vor unserfem urlaub bekam. innerhalb weniger stunden entwickelte ich alle symptome, aber dank marlies, die mich aus der ferne  betreute, überstanden wir auch diese probe.<br /><br />
ende september stand das erste abnabeln und loslassen bevor - der beikostbeginn ;-). lilly probierte bereitwillig und aß zunehmend mehr. stillen wollte sie jedoch immer noch weiter. nach und nach ersetzten wir eine mahlzeit nach der anderen. im dezember fing ich eher als geplant an in teilzeit zu arbeiten und machte mir viele gedanken, wie das nur laufen sollte. nimmt lilly die flasche? wieviel muss ich abpumpen auf vorrat ? wie oft muss ich während der arbeit pumpen ? usw., usw.,.... wie auch in den wochen und monaten zuvor, habe ich hier soooo viel gelernt. und was soll ich sagen ? alles lief  ;-) buchstäblich so, wie es laufen sollte.es hat sich immer ein weg gefunden, sowohl für lilly als auch mich. wir haben die zeit seit dem arbeitsbeginn gut überstanden. mittlerweile isst lilly am familientisch bereits schon vieles mit, wird aber immer noch gestillt. morgens nach dem aufwachen, vormittags und mittags sowie abends zum einschlafen und nachts, wenn sie sich meldet - sie schläft sonst aber durch :table2: . tagsüber ist jetzt alles spannender als stillen ;-). an den tagen, an denen ich arbeiten bin, stille ich sie manchmal, wenn ich heimkomme. sie sitzt dann meistens neben mir oder auf meinem schoß, spielt in meinen haaren und kuschelt sich an mich love100:. das ist UNSERE zeit, die wir nachholen und ausleben.<br /><br />
so, nun ist gleich der erste tag im zweiten lebensjahr vorbei und ich will noch einmal DANKE für alles sagen :knutsch01: . ich weiß nicht, ob ich ohne euch soweit gekommen wäre. mittlerweile missioniere ich schon mein umfeld ;-) und denke noch gar nicht an`s abstillen. ich hätte nie gedacht, dass die zeit so schnell und problemlos vergeht. ich würde alles wieder so machen - für lilly und für mich ;-). so konnte ich nachholen, was ich ihr bei ihr geburt nicht geben konnte - nähe und wärme.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Auch ein Jahr geschafft :-)</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/42302/auch-ein-jahr-geschafft</link>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:45:34 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>InaMaus</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">42302@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Mensch die Zeit ging soo schnell vorbei.. und wir stillen immer noch ca 3 Mal am Tag  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
Nie hätte ich gedacht, dass ich das so lange schaffe, wo ich doch leider bei Joshua schon nach wenigen Wochen aufgegeben hatte  :roll:<br /><br />
Aber selbst bei Marlins Kaiserschnitt (der ja wegen BEL geplant war), hatte ich mir fest vorgenommen:<br />
"dieses Mal jammerst du nicht so viel, egal wieviele Schmerzen du hast.." und so wars dann auch, nach 3 Tagen KH bin ich wieder nach hause, alles war viel einfacher als damals bei Joshuas Not KS..<br /><br />
Stillen klappte auf Anhieb, habe mir auch einfach keine Gedanken gemacht, warum es nicht klappn sollte..<br />
so haben wir nun ein Jahr geschafft, ohne abgepumpe, Milchstau oder andere Probleme  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br />
Aufs Essen habe ich auch nie besonders geachtet und Marlin hat es immer gut vertragen..<br />
Durch den Stress mit 2 <b>sehr</b> mamabedürftigen Kindern, habe ich auch schon wieder mein Gewicht,<br />
dass ich vor gut 5 Jahren mal hatte.. und bin zufrieden  :cool:<br /><br />
Ich denke es wird noch einige Zeit vergehen, bis Marlin sich komplett abstillt, zum Einschlafen ist es halt immer noch das Beste...]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Unsere Stillgeschichte</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/41949/unsere-stillgeschichte</link>
        <pubDate>Fri, 27 Mar 2009 21:20:22 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Bibilein</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">41949@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Alles fing an... ja schon bei meinem ersten Sohn (Mika) wo alles nur erdenkliche schief lief, ich will auch gar nicht mehr im Detail darauf eingehen, ich war uninformiert, blauäugig, hab auf die falschen Leute gehört (wobei auch eh niemand dabei gewesen ist, der es mir anders verklickert hätte) und so war unsere Stillzeit nur von kurzer Dauer und in dieser Zeit nicht der Hit.<br />
Erst als ich hier aufs Forum stieß habe ich mich mehr damit auseinandergesetzt und wusste, wie ich es beim nächsten Kind (ein zweites wollten wir ja ohnehin) anders machen kann. Und so kam es.<br /><br />
1,5Jahre später wurde ich wieder schwanger und schon allein die Schwangerschaft verlief völlig anders. Ich ließ die Vorsorge fast ausschließlich von der Hebamme machen, hatte ein anderes Körpergefühl, aß gesünder und ausgewogener, trieb weiterhin viel Sport und betrachtete mich selbst nicht mehr als "krank" sondern einfach "nur" schwanger. Auch die Geburt lief ganz anders: Anders als beim ersten Kind, brauchte ich keine Einleitung sondern bekam spontan Wehen einen Tag vor ET und nach einigen Stunden brachte ich auf natürlichem Weg Vincent zur Welt. Es war fantastisch, ihn sofort nackig auf meiner bloßen Haut zu spüren. Er suchte sofort Blickkontakt und .... die Brust. Er trank zügig und hatte einen irren Zug drauf, er trank beinahe eine Stunde, bis er völlig erschöpft einschlief. Spätestens da wusste ich: diesmal klappts.<br />
Sowohl die Tage als auch die Nächte im KH verbrachte er ausschließlich in meinem Bett und er trank etwa alle 2h wie ein Profi an der Brust und war sehr zufrieden. Daheim bekam er seinen Platz im Babybalkon und tagsüber war er viel bei mir, entweder auf dem Arm oder im Tuch. Er trank nach wie vor immer im 2h-Takt und ich war einerseits froh, da so die Milchmenge schnell reguliert werden könne, andererseits aber auch etwas unsicher, weil ich fast ausschließlich nur stillte und mein Großer ja auch versorgt werden wollte. Nach etwa 2 Wochen griff ich dann zum Schnulli, unter der Voraussetzung dass er trotzdem noch regelmäßig trank, was er aber tat. So war dieser Schritt kein Hinderniss, er verhalf mir aber dazu, etwas mehr Zeit mit Mika verbringen zu können.<br /><br />
So vergingen die ersten 6-8 Wochen wie im Flug und wir zogen weg. Er machte Bekanntschaft mit seinem schwiegervater und lernte auch dort mit viel körpernähe zu schlafen. Vincent suchte immer wahnsinnig viel nach Körpernähe und fühlte sich im Tuch am wohlsten. Die monate vergingen und das Stillen klappte nach wie vor super. Er trank tagsüber irgendwann dann seltener (alle 3-4h) und nachts nach wie vor alle 1-2h. Irgendwann, so mit 8 Monaten wollte er plötzlich keinen Schnulli mehr und ab diesem Moment fing dann auch das nächtliche Dauergenuckel an. Auch das Einschlafstillen dauerte immer länger, aber ich hatte vor noch eine ganze Weile weiterzustillen, weil die Vorteile für mich immer überwogen.  Einige Wochen später hatten wir einen Stillstreik und ich befürchtete schon das Ende der Stillbeziehung. Grund war ein Mundsoor und er hatte anfangs Schmerzen. Da merkte ich das erste Mal so richtig, wie wichtig das Stillen für MICH war. Ich merkte, dass ich es nicht nur tat, weil ich es "musste" sondern, weil ich es von Herzen gern tat, trotz vieler stressiger Zeiten und schlafloser Nächte. Es stellte einfach eine besondere Verbindung mit Vincent her, eine Intimität und Vertrautheit, wie es nur stillende Mütter kennen. Wie ein unsichtbares Band, dass einen noch an das Kind bindet. Es hält die Schwangerschaft vielleicht noch "aufrecht" man ist zwar nicht mehr durch die Nabelschnur verbunden und trägt das Kind auch nicht mehr in sich, aber es ist immer noch ein Teil von einem selbst. So fühlte es sich an. Zum Glück überstanden wir den Stillstreik und außer einem leichten Milchstau und einem Schreck trugen wir nichts davon.<br />
Im 8./9./10. Monat war das Stillen tagsüber anders. Es diente dann wirklich nur noch der Nahrungsaufnahme, er machte langsam vorsichtige Bekanntschaft mit fingerfood, konnte sich aber damit nicht wirklich anfreunden. Die Nächte wurden für mich immer kürzer und die Stillabstände waren selten über 1h. ab dem 11. Monat war zwar das Stillen wieder intimer und mit mehr Kuscheln verbunden (tags) aber nachts änderte sich nach wie vor nichts und ich war immer mehr dazu geneigt ihn zumindest nachts abzustillen, brachte es aber irgendwie nicht über mich, weil ich es zum Einen zu gern tat, zum anderen war ich aber auch einfach etwas bequem.<br />
Als ich dann aber überraschend schnell wieder Vollzeit arbeiten gehen musste, merkte ich, dass ich einfach am limit war. Nachts kaum Schlaf, tagsüber arbeiten... es ging einfach nicht mehr.<br />
Als Vincent dann etwa 13 Monate alt war musste ich wegen starker Kopfschmerzen in die Klinik und sollte starke Medikamente nehmen, wo ich min. 3 Tage nicht hätte stillen dürfen. Da ich ohnehin vorhatte nachts abzustillen, entschied ich mich dafür das jetzt zu tun, und dann aber wirklich ganz abzustillen. Es war auch in mir ein punkt wo ich begriff: es geht nicht mehr, lass los.<br />
Und es war erstaunlich: schon in der ersten Nacht schlief Vincent bei seinem Papa, denn ich war noch im krankenhaus und er wachte nur 2x kurz auf. Der nächste Tag war schlimm, weil er total fremdelte und zunächst nichts von mir wissen wollte, aber schon nach kurzer Zeit taute er auf und es war wieder die alte Vertrautheit hergestellt. ich verbrachte noch eine Nacht außerhalb und er schlief bereits die darauffolgende durch und ist auch seitdem wesentlich ruhiger. Das ganze ist jetzt knapp über eine Woche her. Ich sehe, dass er aufblüht, er ist viel entspannter wenn ich da bin, weint nicht mehr ständig, wenn er mich sieht, so wie es die letzten Monate oft war, vor alleim seitdem ich arbeiten gehe, will nicht mehr ständig nur rumgetragen werden, isst wie ein Weltmeister, er ist wirklich wie ausgewechselt und schläft nachts so ruhig. Wenn ich ihn so sehe, dann bereue ich den Schritt, ihn jetzt schon abzustillen nicht, aber ich trauere der Zeit trotzdem noch nach. Es war einfach so wunderschön und .. ja jetzt ist die "Schwangerschaft" diese besondere Vertrautheit weg und es ist wieder ein Stückchen "loslassen" so wie ich es jetzt als Mutter in meinem Leben noch oft erleben werden muss. Aber es stärkt uns alle und so sehe ich jetzt guter Dinge in die Zukunft und werde mich sicher immer gern und oft an unsere wunderschöne Stillzeit zurück erinnern! :leche:  :fantasy05:]]>
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    </item>
    <item>
        <title>Stillbericht Melissa (halb-pos.) und Robin (pos.)</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/37527/stillbericht-melissa-halb-pos-und-robin-pos</link>
        <pubDate>Thu, 15 May 2008 00:18:29 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Mönchen82</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Huhu,<br /><br />
uns gibt es auch noch, ich dachte, ich steige mit unserer nun länger gewordenen Stillgeschichte wieder ein  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
2004 kam meine kleine Melissa in der 29. SSW zur Welt - sie war ein Frühchen, weil sie in der 20.SSW wegen einem Kehlkopfverschluß im Mutterleib operiert wurde, andernfalls hätte sie die Schwangerschaft nicht überlebt. Sie bekam unter der Geburt ein Tracheostoma (dauerhafter Luftröhrenschnitt), was unser Stillvorhaben nicht grad erleichterte. Dennoch wollte ich es versuchen da gerade ein Frühchen die MuMi erst recht "gebrauchen" kann und pumpte zunächst ab..<br /><br />
Das klappte auch sehr gut, die Hebis auf Station waren ganz begeistert das ich bereits soviel Kolostrom abpumpen konnte (ab dem 2. Tag 80ml und mehr). So konnte ich bereits reichlich Vorräte anlegen, denn Melissa durfte nur eine kleine Menge jeweils bekommen (ich glaube mit 5ml fingen sie an), da der Nahrungsaufbau ganz klein begann und langsam gesteigert wurde. Dann gab es einen "Einbruch". Ich hatte große Probleme mit meiner KS-Narbe und starke Schmerzen.. da ich im KH bereits den 3. Tag nach einem Arzt fragte und die Schwestern es immer wieder vergessen (?) hatten wurde es mir zu bunt und ich entliess mich selbst.. dummerweise war es ein Donnerstag Abend und ich habe nicht drüber nachgedacht, das ich eine Pumpe brauchen würde  :sad:  Nun hatte ich ein Rezept, aber alle Apotheken waren zu, der Notdienst hatte keine Pumpe auf Lager. Ausgerechnet in dieser Nacht hatte ich einen heftigen Milcheinschuß.. ich versucht, so gut es ging, auszustreichen, es wurde leider trotzdem ein Milchstau. Am nächsten morgen holte mein Mann schnell eine Pumpe und ich konnte endlich wieder abpumpen.. Noch am selben Tag ging ich zu meinem Gyn, der eine Entzündung innen und aussen sowie Hämatome innen und aussen an der KS-Narbe feststellte und ich bekam ein Rezept für eine Antibiotika-Lösung, mit der ich mir Kompressen machen sollte. Die Schmerzen waren so stark, das ich, um laufen zu können (wollte Mausi doch weiterhin besuchen, sie lag ja auf der ITS),mir einen Kühlakku regelrecht zwischen Narbe und Hose klemmte, die dann für eine Weile alles quasi betäubt hat.. so ging das Ganze dann ca. 8 Wochen und 2 Flaschen Antibiotika "lang".. zwischendrin kam noch ein Wochenflußstau bzw. es war kurz davor (habe es mithilfe einer Hebi rechtzeitig noch in den Griff bekommen), dann ein so starker Wochenfluß das ich körperlich nur noch "platt" war.. alles zusammen sorgte dafür, das meine Milch immer weniger wurde  :sad:<br /><br />
Ich hoffte, Melissa bald anlegen zu können um die Milchmenge wieder zu steigern.. ich nahm Globuli, Malzbier, Stilltee, Stillöl etc., einfach "alles" was es so gibt. Irgendwann wurde es schwierig Nachts abzupumpen, denn ich war einfach zu kaputt. Ich bat meinen Mann schon, mich zum pumpen zu wecken - ging nicht  :confuded:  Er hielt mir sogar den Wecker ans Ohr aber ich wurde nicht wach, konnte mich nichtmal drann erinnern, habs gar nicht mitbekommen.. ein anderes Mal schlief ich beim Pumpen ein und wachte erst nach 2 Stunden wieder auf.. wie meine BW aussah muss ich wohl nicht erwähnen  :oops:  :roll:<br /><br />
Die Ärzte bestanden auf eine Untersuchung, ob der Kehlkopf wirklich komplett zu ist und sie sich auch wirklich nicht verschlucken kann.. diese wurde dann durchgeführt mit dem Ergebnis das er tatsächlich komplett verschlossen ist - endlich durfte ich sie anlegen! Da sie inzwischen schon mehrfach die Flasche bekommen hatte war sie natürlich Saugverwirrt :roll: Also bat ich um Stillhütchen und habe sie damit "ausgetrickst".. mit den Hütchen hat sie gut angedockt und ich habe sie während des Stillens einfach wieder weggeschummelt.. schon nach ein paar Tagen waren sie nichtmal mehr zum andocken nötig und wir konnten sie wieder weglassen  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /> Wir hatten immer mal wieder "Unterbrechungen" in Form von Untersuchungen unter Vollnarkose und/oder Operationen, die notwendig waren.. für die Milchbildung war es nicht förderlich, für Anlege"techniken" allerdings schon  :biggrin:  So haben wir gelernt, bei voller Beatmung, mit zig "Kabeln und Schläuchen" etc. zu stillen, das Anlegen klappte immer und die Schwestern hatten ihren Spaß aufgrund unserer ausgefallenen Stillpositionen, waren gleichzeitig begeistert das es so gut geht  :cool:<br /><br />
Nur die Milch, die wollte nicht mehr so richtig kommen  :sad:  Immer wenn es ging legte ich sie an, da ich die Pflege immer mehr selbst übernahm, durfte ich sie dann auch selbst von Monitor &amp; Co. abstöpseln und mit ihr ins Stillzimmer, in dem wir auch mehr Ruhe hatten.. auch hatte eine KS extra eine Medela Doppelpumpe besorgt, die es bis dahin in dem KH noch nicht gab... so ging es eine Weile weiter mit stillen, abpumpen, stillen, abpumpen.. irgendwann dockte sie wieder schlechter an.. ich fand raus, das eine Nachtschwester (sie musste wegen einer OP kurzzeitig die Station wieder wechseln) ihr Fläschchen gab.. diesmal war sie aber nicht mehr so leicht mit Hütchen auszutricksen.. es wurde immer schwieriger und beim pumpen kamen nur noch 1-2ml.. mitunter habe ich mich gefragt ob sich das Abpumpen so überhaupt noch lohnt, gab aber die Hoffnung nicht auf - vor allem auch, weil es dort viele KS gab die mich ermutigt haben, die auch "nur" 1ml toll fanden und ihn Melissa sondiert haben,so ging es dann noch ein paar Wochen bis ich aufgegeben hab.. durch die Vorräte, die ich in der Anfangszeit anlegen konnte hat Mausi so zumindest 4 Monate lang MuMi bekommen können und wenns zum Schluß nur noch wenig war  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" />]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>20 Monate - wir haben fertig :)</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/39644/20-monate-wir-haben-fertig</link>
        <pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:34:17 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>tinat</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">39644@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Es ist über ein Jahr her, dass ich meinen Stillbericht schrieb. Zu dem Zeitpunkt glaubte ich noch, dass die Stillzeit sich tatsächlich ihrem Ende nähern würde durch die unkomplizierte Beikosteinführung. Haha! <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /> Erst jetzt ist es wirklich vorbei. Seit knapp einer Woche ist durchschlafen angesagt! Und das kam so plötzlich, dass ich es erst gar nicht glauben wollte.<br /><br />
Wir haben 6 Monate vollgestillt und bis zum 9. Monat waren die Mahlzeiten ersetzt. Dann verging noch eine Weile, in der ich tagsüber noch mal zum Einschlafen gestillt habe, aber das war nur kurz. Von da an nur noch zum Einschlafen abends und jedes Mal beim Wachwerden. Und das war noch lange Zeit recht häufig...  Vor einigen Wochen, na ja, ein paar Monaten sogar fing es an, dass sie nachts nur noch bei uns schlafen mochte. Immer, wenn ich ins Bett kam, wurde sie wach und wollte dazu. Langsam wurde das nächtliche Stillen immer weniger und der Schlaf immer besser. Dann schließlich, vor knapp einer Woche, verzichtete sie plötzlich aufs Einschlafstillen. Und - schlief durch. Wollte nachts immer noch zu mir, schlief dann aber anstandslos weiter. Als eines Abends ein Bekannter vorbeikam, war sie etwas unruhig und wurde zwischendurch wieder wach. Ich versuchte sie anzulegen - das Kind sah mich an, als ob ich irgendwas unanständiges vor hatte und wollte gar nicht <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" /> Da war mir klar, jetzt ist es wirklich vorbei.<br /><br />
Alles hing irgendwie zusammen: das plötzliche bei-uns-schlafen-wollen war wohl ihre Art, sich vorzubereiten. Ich hatte mir das ja immer anders vorgestellt - ich dachte, die sagt eines Tages, wenn sie die Brust nicht mehr will, oder irgendwas anderes. Das hier kam einerseits so schleichend und andererseits total plötzlich. Aber ich freue mich trotzdem - das Durchschlafen-Geschenk ist herrlich <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/smile.png" title=":)" alt=":)" height="20" />]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Beide Varianten stillen und nicht sorry lang</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/39116/beide-varianten-stillen-und-nicht-sorry-lang</link>
        <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 20:02:06 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>sweeta</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">39116@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Mir ist ganz wichtig was loszuwerden.<br />
Wenn man nicht 100 Prozentig hinter dem Stillen steht wird man immer wieder Gründe finden es nicht zu tun.<br /><br />
So ging es mir bei meinem ersten Sohn vor 15 Jahren.<br />
Ich wollte ihn gerne stillen und hatte damit auch nach dem KS keinerlei Probleme außer der Schwester die mich anmaulte was mir einfällt mit soviel Antibiotika im Blut das Kind zu stillen.<br />
FA und Hebi gaben aber grünes Licht.<br />
Nach 12 Tagen war ich zu Hause und prompt wurde mein Kind nicht mehr satt. Man hatte ja gelernt nur alle 4 Stunden anzulegen.<br /><br />
Also schrie Felix wie am Spieß. Eine Freundin selbst Stillgegnerin meinte na was hast Du denn gegessen.<br />
Du darfst kein frisches Brot du darfst kein Obst etc. was meinst du warum ich nicht stille-  das ist nur Streß.<br />
Es brannte mir unter den Nägeln ich wollte auch unbedingt wieder in den Verein wollte mein Colaweizen trinken und wollte wieder rauchen. Naja und da es mit dem Stillen eh nicht klappte da ich keine Milch hatte ließ ich es.<br /><br />
Ich bereute es sehr schnell denn die Nähe zu meinem Kind hatte ich per Flasche nicht so wie beim Stillen.<br />
Aber ich konnte nicht zurück ich empfand das Stillen als sooooo unpraktisch und wie sollte ich jemals wieder Milch bekommen wo ich doch eh keine hatte.<br />
Der Papa konnte zudem die Flasche geben und genoss das ja auch.<br />
Und ich wollte wieder alles essen und auf nichts mehr Rücksicht nehmen.<br /><br />
Das dies alles Blödsinn war und ich nur Ausreden suchte wurde mir 5 Jahre später bewusst denn<br />
5 Jahre später kam meine Tochter zur Welt.<br /><br />
Ich hatte mir fest vorgenommen das mit dem Stillen richtig zu machen und ich wollte es auch unbedingt.<br />
Kaum war die Kleine da wollte sie nicht an die Brust-ich war verzweifelt.<br />
Die Hebamme meinte schmunzelnd so ein Kind habe sie noch nicht erlebt und probierte es immer wieder.<br />
Ich war eh schon so von der Geburt so gebeutelt und nun das.<br />
Mein Kind mag mich nicht!<br />
Zur Überbrückung bekam die Kleine eine Zuckerlösung und am nächsten Tag bekam ich sie erst in mein Zimmer da ich mich erholen sollte.<br />
Morgens kam sie dann endlich frisch gebadet und mit Schnuller im Bettchen.<br />
Ich schnappte sie mir und wärmte erstmal ihre eiskalten Händchen auf.<br />
Die Hebamme schaute herein und meinte sie komme gleich wieder um mir zu helfen.<br /><br />
Klaro konnte ich nicht warten und legte die Kleine an uuuuuuuuuuuuuuund sie nuckelte und nuckelte und nuckelte.<br />
Ich war so so so so happy und stolz.<br />
Die Hebamme kam und ging unverichteter Dinge wieder, das geht ja prima lächelte sie.<br />
Am dritten Tag stillte ich die Maus am Abend und damals wurde noch penibel gewogen.<br />
Ich übergab das gestillte Kind der Schwester zum wiegen.<br />
Diese schaute erst mich dann das Baby und dann die Waage ungläubig an.<br />
Weia dachte ich die Kleine hat nichts abbekommen.<br />
Aber im Gegenteil sie hatte 130 Gramm getrunken.<br /><br />
Dieser Stillerfolg zog sich über zwei Jahre hinweg bis sie sich dann von selbst abstillte.<br /><br />
Ich hielt mich an keine Ammenmärchen dieses und jenes nicht zu essen und mein Kind nur alle 4 Stunden anzulegen.<br />
Es war manchmal echt schwierig. Die Kleine wollte oft stündlich an die Brust.<br />
Aber das spielte sich nach ein paar Wochen von selbst ein.<br />
Selbst als die Brust sich umstellte und ich wieder mal "keine" Milche hatte hielt ich durch.<br />
Trotz des Geschwafels der Leute vor allem dem der Schwiegermutter.<br />
Ich fand das Stillen keineswegs mehr als unpraktisch sondern wunderte mich wie ich immer mit den Fläschchen klar kam.<br />
Ich ging mit Claire vielmehr raus als mit Felix da ich das Essen ja immer mit hatte.<br /><br /><br /><br />
Meinen Jüngsten muss ich aber auch noch erwähnen denn da war alles so wie ich es mir vorgestellt hatte.<br />
Er kam sofort nach der Geburt es war ein Kaiserschnitt, an meine Brust.<br />
Bis ich auf Station war verblieb er bei Papa und danach fragten die Schwestern ob sie ihn bringen sollen.<br />
Ich muss ziemlich dumm geschaut haben und meinte ja aber bitte sofort!<br />
Sie legten ihn mir auf die Brust und blieben eine Weile und wir redeten über alles mögliche.<br />
Als sie dann gehen wollten sagte die eine Schwester so dann legen wir ihn wieder ins Bettchen.<br />
Und ich so neeeee der bleibt hier bei mir!!!<br />
Tja so hatte ich in unserem Krankenhaus das erste "Familienbett" eingerichtet und Simi konnte wann er wollte an die Brust.<br /><br />
Ab dem nächsten Tag war immer eine Schwester am Abend da die mit mir das Bett absturzsicher gestaltet hat.<br />
Sogar mein FA lachte und meinte das hat sich schon im ganzen KH rumgeprochen.<br />
Für mich war es aber nur natürlich und ich habe das auch zu Hause beibehalten.<br />
Der kleine Mann hat sich dann mit 2 Jahren leider selber abgestillt und schläft aber immer noch bei Mama und Papa.<br /><br />
Abschließend möchte ich noch sagen das ich wegen Felix meinem großen Sohn immer noch ein schlechtes Gewissen habe.<br />
Ich habe ihm damit soviel vorenthalten und ich bin mir heute sicher das seine Neurodermitis mit Stillen sich nicht so schlimm entwickelt hätte.<br /><br />
Ich würde heute keine Zuckerlösungen mehr dulden und auch keine Schnuller zumindest ganz am Anfang nicht!<br />
Wenn ein Kind schreit braucht es die Mutter und keinen Schnuller!<br />
Ich würde mein Kind nie wieder im Kinderzimmer abgeben wo ich es nicht hören kann wenn es schreit.<br />
Wer weiß wielange Felix und Claire da geschrien haben bis sie zu mir gebracht wurden- ich kann das heute nur noch barbarisch finden so wie ich auch eigene Kinderzimmer finde in denen die Kleinen nachts alleine ohne Mama und Papa schlafen müssen.<br />
Ohne Nähe und ohne die Wärme.<br />
Aber das ist meine Meinung aber ich weiß damit stehe ich zum Glück nicht alleine da  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" />]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Schmerzen beim Milchspendereflex</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/38587/schmerzen-beim-milchspendereflex</link>
        <pubDate>Sat, 19 Jul 2008 11:36:19 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Kuddi</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">38587@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
habe das Problem, dass meine Brustwarzen beim MSR ziemlich schmerzen. Habe das Gefühl das das sclimmer geworden ist in den letzten 1-2 Wochen. Die Milch sprudelt dann auch ordentlich raus,Die Kleine ist jetzt 4 Wochen alt. Ansonsten schmerzen die Brustwarzen eigentlich nicht besonsers.<br /><br />
Ist das jetzt nur ein besonsers starker MSR oder muss ich mir Gedanken wegen einem Soor machen?<br />
Die Kleine hat schon einen weißen Belag auf dr Zunge aber ist der nicht normal vom Milch trinken ? Wann sieht der denn komisch aus ?<br /><br />
katja]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Null Problemo....</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/36016/null-problemo</link>
        <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 06:25:34 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Sandwich</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">36016@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Nach längerer Zeit wollte ich auch mal meinen Stillbericht hier verewigen.  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
Nach der Geburt wurde Jacqueline mir leider nicht sofort im Kreissaal an die Brust gelegt. Das kam mir zwar komisch vor, aber ich war nun doch eher auch mit anderen Dingen, wie z.B. mein Baby betrachten, beschäftigt, so dass ich diesbezüglich mich nicht geäußert habe.  :oops:  Das Anlegen wurde mir dann erst im Familienzimmer ca. 2 Stunden nach der Geburt gezeigt. Und es hat gleich prächtig geklappt. Jacqueline hatte überhaupt keine Probleme damit und hat sofort kräftig gesaugt. Dies war auch das Überraschende für mich: Mit welcher Kraft an der Brustwarze gesaugt wird. Darauf wirst Du nicht wirklich vorbereitet !!!  :roll:<br /><br />
In den nächsten Tagen im Krankenhaus habe ich Jacqueline immer, wenn ich meinte, sie hat Hunger (in der Zeit noch bei jedem Schreien, da ich noch nicht wirklich die Signale meines Babys deuten konnte), angelegt. Dies hat mir leider von den Kinderkrankenschwestern oft komische Blicke eingehandelt, da sie der Meinung waren, dass meine Tochter nicht satt wird. Mein Glück war aber, dass wir an einer Diabetis-Studie teilgenommen haben, in deren Rahmen Jacqueline nur besondere Milch zugefüttert bekommen durfte. Dies war aber den Krankenschwestern zuviel Aufwand (haben sie mir gleich zu verstehen gegeben), so dass mir im Krankenhaus nie eine einzige Flasche zum Zufüttern angeboten worden ist. Gott sei Dank !!! Denn sonst hatte ich das Zufüttern vielleicht nicht verhindern können. Aber so…………..ich stillte also weiter.<br /><br />
Nach 3 Tagen hatte ich dann meinen Milcheinschuss. Meine Brüste waren zwar nun voller, aber ansonsten hat sich nichts geändert. Mir tat weder was weh, noch hatte Jacqueline längere Stillpausen (sie kam so alle 2 Stunden). Also konnte ich dieses Kapitel für mich auch als „nichts besonderes“ abhacken.<br /><br />
Zu Hause angekommen hat mir meine Nachsorge-Hebamme dann alle möglichen Stillpositionen gezeigt. Sie war außerdem noch der „alten“ Meinung, dass das Kind nur alle 4 Stunden an die Brust angelegt werden sollte. Ich habe sie erzählen lassen, habe brav ihren „Stillplan“ ausgefüllt und trotzdem gestillt, wie ich es für richtig erachtet habe. D.h. Jacqueline hat auch mal nach einer halben Stunde wieder andocken dürfen.<br />
Und zum Thema Stillpositionen sei gesagt: Ich kann bis heute nur die Wiegenhaltung.  :leggggger:  Alle anderen Stillpositionen habe ich geübt, aber nie wirklich entspannt und erfolgreich ausgeübt. Das Stillkissen ist bei mir auch nach wenigen Tagen in die Ecke geflogen; ich konnte ohne Kissen einfach besser stillen. Obwohl ich immer nur in einer Position gestillt habe, hatte ich das Glück, nie eine entzündete Brust o.ä. zu bekommen. Jacqueline konnte meine Brust auch in dieser einen Position immer gut entleeren. Des Weiteren war es oft so, dass Jacqueline nur an einer Brust trinken wollte. Auch da habe ich mich einfach von meinem Kind leiten lassen. Wenn sie einen Nachschlag wollte, hat sie ihn bekommen; wenn nicht, auch gut.<br /><br />
Den ersten Stillstreik hatten wir mit 6 Monaten. Da wollte Jacqueline mal 2 Tagen keine Muttermilch trinken. Dies war auch die einzige Zeit, in der ich es mal geschafft habe, abzupumpen. (Ich habe in meiner Stillzeit alle möglichen Pumpen ausprobiert, aber bis auf ein paar Tröpfchen nie wirkliche Erfolgserlebnisse gehabt. In diesen 2 Tagen hat die Pumpe mir Entspannung gebracht, so dass ich einige Eisbeutel mit Muttermilch für die Schnupfenzeit einfreien konnte. Aber ansonsten war die Pumpe für mich die absolute Fehlinvestition.) Nach 2 Tagen war dann der Spuk vorbei, und Jacqueline wollte wieder gestillt werden.<br /><br />
Nun stillen wir schon seit fast 17 Monaten und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Bis dato hatte ich seine super schöne Stillzeit ohne Probleme. Ich habe immer auf mein Kind und deren Bedürfnisse geachtet, so dass ich als Mutter eigentlich in dieser Beziehung nichts falsch machen konnte. Klar, habe ich auch gedacht, Jacqueline hängt ja nur an mir (auch wegen des nicht funktionierenden Abstillens). Aber auch die Zeiten haben wir gut gemeistert. Mir hat es dann geholfen, das Stillen nicht nur als Nahrungsquelle zu sehen, sondern vor allem auch als „Kuscheltier“ und „Beruhigungssauger“.<br />
Vor der Schwangerschaft hätte ich mir nicht wirklich vorstellen können, ein Kleinkind zu stillen. Aber es ist nun mal so praktisch !!! Jacqueline will zur Zeit noch nachts gestillt werden, und ich habe auch nicht die Lust und Kraft dies im Moment zu ändern. Ich hoffe, sie kommt alleine auf den Gedanken, sich irgendwann von Mamas Busen trennen zu wollen.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Dem Dickschädel und dem GöGa sei Dank!</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31752/dem-dickschaedel-und-dem-goega-sei-dank</link>
        <pubDate>Wed, 04 Jul 2007 00:17:46 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>tesoro</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31752@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Für mich war von Anfang an klar, dass ich stillen wollte. Ich hatte viel zum Thema gelesen (Hier im Forum und dann auch Bücher etc) und wollte natürlich nur das Beste für mein Kind. Ich glaube, ohne diesen festen Willen, meinen gehörigen Dickschädel und die Rückendeckung durch meinen Mann hätte ich diese ersten 6 Moante Vollstillen niemals durchgehalten.<br /><br />
Hab ich aber.<br />
Ich habe auch in einem "babyfreundlichen Krankenhaus" entbunden und die Krankenschwestern waren dort echt eine große Hilfe.<br />
Ich wurde während der Geburt einfach dermaßen mit Medikamenten vollgepumpt, dass der Kleine danach völlig apathisch war. Er hat die Brust eigentlich nur angebrüllt und wollte partout nicht trinken. Und das, wo ich ihn zum Stillen nicht mal halten konnte. Ich hatte einen NotKS und tierische Schmerzen.<br />
Er wurde von den Schwestern dann mit einem Fütterbecher und gemolkenem Kolostrum zwangsgefüttert. Das ging so 3 Tage lang. In jeder anderen Klinik hätte man mir wahrscheinlich zum Abstillen geraten. Aber nicht da. Die haben das knallhart mit mir durchgezogen und mich sogar richtig angemeckert, wenn ich bockig wurde. Bin ihnen so dankbar dafür. :fantasy05:<br /><br />
Nach drei oder vier Tagen dann war es endlich soweit: Das Kind trank! Ein Tag später: entzündete Brustwarzen und direkt die richtigen Mittel parat (Rotlichtlampe, schwarzer Tee etc.).<br /><br />
Mein schönstes Stillerlebnis im Krankenhaus war, als mal keine Schwester Zeit hatte, mir beim Anlegen zu helfen und mein Mann das dann übernommen hat: Hat meine Brust gepackt und dem Lütten ins Mäulchen geschoben, ihm sein Köpfchen gehalten  und war stolz wie Oskar! <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
Zu Hause dann der übliche Neugeborenenterror: Stundenlanges Stillen, kurze Abstände, ewiges Genuckel (Mein längster Marathon: 2 1/2 Stunden! Wer bietet mehr?). Das ging so drei Monate. Mit drei Monaten verschwand das zusammen mit den Koliken fast durch Zauberhand und über Nacht.  :???:<br /><br />
Als das dann vorbei war ging es viel schlimmer weiter: Es ging das Andocken - Abdocken - Schreien - Andocken - Abdocken - Schreien - Spielchen los, was mir fast den letzten Nerv geraubt hat. Das hat er fast bis in den 6. Monat hinein so gemacht. Heute weiß ich, dass er einfach von Grund auf ein heikler Esser ist. Nicht, dass er nicht mag, was ich ihm gebe, aber er hält Essen für blanke Zeitverschwendung und alles andere ist interessanter, als Nahrungsaufnahme.<br />
Ich werd aber nicht zu einer von diesen Mamas, die ihr Kind wie eine Katze unterm Tisch füttern! :cat: No way! Da muss er durch. Brei gibts nur im Hochstuhl und im Sitzen. Punkt.  :flaming01: (Ihr merkt schon: Reizthema zur Zeit)<br /><br />
Mein schönstes Stillerlebnis in der Vollstillzeit war, als ich mal beim nächtlichen Stillen eingeschlafen war und dann aufwachte und der Lütte neben mir pennte, an mich gekuschelt und hatte mit beiden Händchen eine Hohlraum um meine Brustwarze geformt, als ob das was ganz Wertvolles wäre, das er beschützen wollte.  love100:<br /><br />
Und dann kam die Beikostzeit und die absolute Trendwende in unserer Stillbeziehung! Seitdem kein Terror mehr beim Stillen und endlich, endlich konnte ich das richtig genießen. Und er wahrscheinlich auch. Seitdem sind wir da ein echt eingespieltes, harmonisches Team und es klappt hervorragend. In den Schlaf stillen musste ich nie, da er mit 4 Wochen einen Schnuller bekam und den inwzischen heiß und innig liebt. Das war echt das Beste, was ich zu dem Zeitpunkt machen konnte.<br /><br />
Mein schönstes Stillerlebnis dieser Zeit war eigentlich gestern, als er entdeckte, dass man Mamas Schlafshirt hochschieben kann und da tatsächlich die Brust drunter versteckt ist. Der hat sich so dermaßen gefreut, dass er lauf aufgelacht hat. Er hat sich gar nicht mehr eingekriegt und es immer und immer wieder versucht. :hmmmm:  Was ein Spaß!  :roll:<br /><br />
Nein wirklich, Mein Baby verdankt seine Stillzeit einzig und allein meinem Dickschädel und meinem Mann. Obwohl ich nie eine Brustentzündung oder Milchstau hatte *Klopfaufholz*.<br /><br />
Und aus den urspründlich geplanten 6 Monaten Stillzeit sind es jetz 10 1/2 Monate geworden und bislang ist kein Ende in Sicht. Mal sehen, wie weit die ehe-männliche Toleranz da noch geht... Ich möchte ihn eigentlich nicht unbedingt stillen, bis er drei ist, aber eins hat mir mein Kind nun wirklich MIT NACHDRUCK beigebracht: SAG NIEMALS NIE!!!]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Frage zum Stillbeginn...</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/35156/frage-zum-stillbeginn</link>
        <pubDate>Thu, 27 Dec 2007 11:56:44 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Claudinchen</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Es sind zwar "ungelegte Eier", aber es brennt mir auf der Seele....<br />
In der Klink wo ich auch entbinden will(Filderklinik, antroposophisch, Stillfreundlich etc) lag ich ja nun 3 Wochen und hab wieder so einiges mitbekommen.<br />
eine Bettgenossin bekam dann ihr Kind und sie durftem  erstmal nicht nach Hause und musste abpumpen und Flasche geben, weil das Kind (angeblich) zu leicht war.<br />
eine andere aus dem GVK  musste schon am 2. Tag Stutenmilhc zufüttern und ihr Kind alle 2 Stunden zum trinken wecken (und dann wollte das Kind nicchtmal was) und hatte nur Stress, nach Hause war natürlich auch kein Thema.....<br />
in meinen Augen sind beide Fälle total daneben,  besonders der 2.- wie kann man am 2. Tag schon zufüttern MÜSSEN????<br />
kann man sich dagegen wehren? wie stehen die Chancen zu sagen, so und ich geh jetzt? ich meine, die können mich doch nicht mit Gewalt dabehalten oder?<br />
ich hab nun richtig Angst dorthinzugehen, aber eine wirkliche Alternative gibts hier nicht und sonst fand ich das KH immer superklasse. Frederik kam ja auch dort zur Welt, aber mit dem Stillen hatte ich schon damals einige Diskussionen und unseren Weg haben wir erst zu Hause gefunden....]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Das Lehrbuchbaby :)</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/32848/das-lehrbuchbaby</link>
        <pubDate>Sat, 25 Aug 2007 11:52:04 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>tinat</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Immerhin hatte ich - nach einer tollen, unkomplizierten Schwangerschaft - mit meinen Vorstellungen von der Geburt total daneben gelegen. Nix mit Wassergeburt, ein Kaiserschnitt ist es geworden. Da hatten nicht mal die Akupunktursitzungen was gebracht. Dabei war der Kaiserschnitt das allerletzte, an das ich beim Thema Geburt gedacht hätte. So ging es mir auch mit dem Stillen: dass das nicht funktionieren könnte, diese Option zog ich nie in Betracht.<br /><br />
Immerhin, auch wenn das allgemein nicht als Hinweis gilt, dass es später klappen wird: Milch hatte ich ziemlich früh. Das begann zum unpassendsten Zeitpunkt, mitten im Büro, und ich stand merkbefreit da und wunderte mich, warum meine Kollegin mir fasziniert auf die Brüste starrte. Ich gestehe auch, ich habe später, wenn es mal ein wenig gezogen hat in der Brust, manchmal - oft unbewusst - drauf rumgedrückt, bis ein wenig Milch kam. Soll man nicht, ja. Hatte aber auf eventuelle Wehen keinen Einfluss... vielleicht hätte ich das am Tag vor der Einleitung noch mal probieren sollen?  :roll:<br /><br />
Kurz vor der Geburt vergewisserte ich mich noch mal bei den Hebammen, dass sie mir meine Tochter ganz sicher früh zum Anlegen geben würden, trotz Kaiserschnitt. Und so wurde es gemacht. Zielsicher fand sie sich zurecht. Und ich, die ich mir zuvor (und nicht zuletzt nach ausgiebigem Forumslesen) schon Gedanken um richtiges Anlegen gemacht hatte, musste nichts mehr machen. Eine kleine Hilfestellung von der Hebamme, und ab da lief alles ganz natürlich. In den Tagen im Krankenhaus stillte ich nahezu immer, wenn jemand hereinkam, und die Krankenschwestern waren immer alle vollkommen entzückt: "Ach, das sieht ja richtig professionell aus" und "Das klappt ja super" bekam ich zu hören. Die ständigen Nachfragen "Klappt's mit dem Stillen", wenn ich ausnahmsweise mal nicht stillte, gingen mir bald ziemlich auf den Geist. Ich fragte mich, ob es so seltsam war, dass es funktionierte?<br /><br />
Ich sollte mich das noch oft fragen. Derweil ging unsere Stillstory in die nächste Runde - wir waren zuhause, und mein Kind verhielt sich eben wie ein Lehrbuchbaby: Sie stillte anfangs stündlich. Hätte ich nicht hier nachgelesen, dass das absolut normal ist und hätte mich mein Mann nicht so gut unterstützt... ja, was wäre gewesen? Ich hatte Pre-Milch zuhause. Und mir half diese Gewißheit, um noch einen Tag durchzuhalten, und noch einen, und wieder einen. Der Vorschlag meiner Hebamme, die Zeiten aufzuschreiben, in denen meine Tochter gestillt werden möchte, war Gold wert. Ich wurde ruhiger, fragte mich in dieser schwierigen Anfangszeit nicht mehr, ob alles so richtig ist, sondern merkte, da ist ein Rhytmus aus Stillen und Schlafen. Und der ist gut so.<br /><br />
Wir überstanden diese kritischen ersten vier bis sechs Wochen - diese Zeit, von der einem irgendwie keiner was sagt, wenn man das Gefühl hat, das Kind hängt ständig an der Brust, und das auch noch teilweise bis zu einer halben Stunde. Allmählich wurden die Abstände etwas länger, die Stillzeiten kürzer, und irgendwann war der Knoten geplatzt. Auch das war nicht leicht, weil sie plötzlich zwei Tage lang kaum trinken wollte. Und dann, auf einmal, zog sie sich ihre Mahlzeiten in Windeseile weg. Nur noch fünf bis maximal zehn Minuten für beide Brüste - ein Traum! Nur blieb es bei ihrem Stillabstand von zwei, allerhöchstens drei Stunden. Bis heute hat sie in diesem Abstand Hunger, außer Nachts, da schafft sie 3 bis 4 Stunden. Ich frage mich schon lange nicht mehr, ob das in Ordnung ist. Denn das IST in Ordnung. Wir beide haben uns vollkommen aufeinander eingestellt.<br /><br />
Das mussten wir auch, denn ich hatte geplant nach acht Wochen wieder zu arbeiten. Wenn auch nur für einen Tag, wenn ich auch nur für fünf Stunden aus dem Haus sein würde. Da begann die Zeit des abpumpens. Heute ist das Routine, wenn auch eine lästige; zu Anfang war das wieder ein Abenteuer. Wir übten rechtzeitig vor Ende des Mutterschutzes. Ich schaffte nur 30ml beim allerersten Mal. Dann verzog ich mich ins Bad, während der Papa fütterte. Oh, und wie lange das Aufwärmen dauerte! Ich lag in meiner Wanne und fühlte mich so richtig mies, als ich meine Tochter vor Hunger weinen hörte. Aber das ging vorbei, irgendwann war die Milch warm und die Flasche wurde als vollwertiger Ersatz für Mama befunden. Als ich mich dann wieder sehen ließ, um den Rest der Mahlzeit mit dem Original zu vollenden, war alles in Ordnung. Und so blieb es auch bis heute. Ich habe nie besonders viel pumpen können, brauchte drei Tage, um diese Mahlzeiten für fünf Stunden zu schaffen. Aber sie hat sie immer anstandslos von ihrem Papa genommen.<br /><br />
Nun gibt es schon seit einiger Zeit Brei. Unsere Stillzeit nähert sich dem Ende. Die Mittags- und eine Nachmittagsmahlzeit sind schon komplett ersetzt, und zwei weitere Mahlzeiten werden nur noch von Muttermilch begleitet. Ob sie spürt, dass es irgendwann zu Ende geht? Mit Beginn der Beikost fing sie plötzlich an, in einigen Nächten alle zwei Stunden wach zu werden und Milch zu wollen. Der beste Trost und das beste Schmerzmittel - versiegen wird es noch nicht, aber es wird weniger werden. Und irgendwann wird sie es auch Nachts nicht mehr brauchen. Wie wird das sein? Besonders geliebt habe ich das Stillen zu Beginn nicht, das gebe ich zu. Doch je älter sie wurde, um so praktischer wurde es. Ein paar Stunden in die Stadt gehen? Kein Problem, eine ruhige Ecke findet sich immer, um fünf Minuten lang den Hunger zu stillen, im wahrsten Sinne des Wortes.<br /><br />
Zu Beginn fühlt man sich oft wie ans Haus gefesselt. Aber je länger es dauert, umso unabhängiger wird man. Früher dachte ich: Ach, in der Öffentlichkeit, das muss doch wirklich nicht sein. Und dann saß ich neulich in einem Restaurant, drehte mich einfach zur Seite und stillte so diskret wie möglich. Fünf Minuten später konnte ich meine Nudeln weiteressen. Und es ist ja nicht nur das. Diese Nähe zum Kind ist unerreicht. Manchmal, als sie noch sehr klein war, kam ich mir schon ziemlich ersetzbar vor. Ich empfand das Stillen nicht als etwas besonderes, sondern einfach nur als Notwendigkeit. Bis zum ersten Hinfallen. Bis zum ersten richtigen Trost-Stillen. Und heute merke ich, wenn meine Tochter angekrabbelt kommt, wenn sie von mir diese besondere Nähe möchte. Es ist etwas, das sie braucht. Und so lange es noch funktioniert, bekommt sie das.  :razz:]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Alle Guten Dinge sind....4!</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/32763/alle-guten-dinge-sind-4</link>
        <pubDate>Tue, 21 Aug 2007 11:03:45 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>schein70</dc:creator>
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        <description><![CDATA[Alle Guten Dinge sind....4!<br /><br />
Caroline Wendy wurde am 15.02.07 geboren. Sie war mein viertes Kind und auch diesmal wollte ich versuchen sie zu stillen. Bei Anthony, Natascha und Phil kam ich aber nie über 6 - 8 Wochen. Stress und Angst das mein Baby nach dieser Zeit nicht satt wurde, liesen mich zur Flasche greifen. Zur Babyflasche!!<br /><br />
Nach ihrer doch ziehmlich schlimmen Geburt (ganz allein und ohne Hilfe!!) War meine kleine Maus völlig erschöpft. Sie schlief in meinen Armen ein. Nach ca. 2 Stunden wachte sie auf und hatte hunger. Auch wenn es das vierte Mal war ging das andocken nicht so leicht von der Hand. Wir zwei Beide versuchten es aber immer wieder bis es schliesslich klappte. Alles ohne Hilfe!<br /><br />
Als wir auf unser Zimmer kamen wurde mir tierich übel und ich mußte sie in dieser Nacht an die Schwestern übergeben. Am nächsten morgen ging es mir besser und seid dem ist Caroline immer bei mir. Wir wollten eigentlich Nachhause aber mein Arzt riet mir ab, weil ich noch ziehmlich stark blutete. Also blieb ich noch einen Tag. Besser ist Besser!<br /><br />
Am Abend wurde Carolines Blut untersucht und es sah nicht gut aus als das Ergebniss am nächsten Morgen da war. Ihr Enzündungswert war viel zu hoch (war klar bei dem Fruchtwasser). Caroline mußte ggf. sogar in die Kinderklinik nach Oberhausen gebracht werden falls ihre Werte sich nicht normalisierten. Und das Stillen versuchten wir weiter. Das es nach einigen Anlaufschwierigkeiten dann aber recht gut klappte, verdankte ich einer sehr netten und erfahrenen Kinderkrankenschwester .<br /><br />
Am Abend wurde also nocheinmal das Blut kontolliert und am Morgen hieß es dann: "Der Wert ist am sinken aber immernoch nicht so gut das sie Beide Nachhause könnten!"<br />
Ich war so fertig mit den Nerven das ich nur noch weinte. Wieder mußte ich meinem Phil sagen das Mama doch noch im Krnakenhaus bleiben müßte und das ich nicht wüßte wann ich Nachhause kommen durfte. (Wir verschwiegen ihm das es wegen Caroline war, weil wir nicht wußten wie er später vielleicht darauf reagieren würde.)<br /><br />
Auf alle Fälle ging das  :hmmmm:  aber sehr gut. Und am Montag war der Wert so das wir endlich Nachhause durften.<br /><br />
Ich war froh Zuhause zusein hatte aber Angst etwas falsch zumachen. Einen Nachsorgehebamme hatte ich nicht, weil ich bei den anderen Drei auch keine hatte (bei Phil schon aber sie lies sich nicht Blicken)<br />
Und da die Mutter meines Freundes bei uns im Haus wohnte brauchte ich auch keine.<br /><br />
Der erste Tag Zuhause war Klasse Line schlief viel ass und schlief wieder ein. Um ca. 22:00 Uhr legte ich sie zum ersten Mal in ihr Babybett, das gleich neben meinem Bett aufgebaut war. Ich würde sie also sofort hören wenn sie aufwachte. Aber das tat sie nicht. Sie schlief bis Morgens um halb sieben. Ich war die halbe Nacht wach und mußte immer wieder schauen ob sie noch atmete. Und ja alles war immer in Ordnung mit ihr. Sie schlief tief und fest und ganz ruhig.<br />
Als sie dann aufwachte schrie sie nicht sie "schaute" sich eher nur um. Ich holte sie mir in mein Bett und fütterte sie liegend *breakfast in bed!*.<br /><br />
Alle 3-4 Stunden hatte sie danach Hunger. Was immer besser und besser klappte auch wenn ich zu Anfang mit einem Hütchen stillte weil meine Brustwarzen im Kh schon bluteten und schmerzten. Aber die 6- 8 Wochen wollte ich das aushalten.....<br /><br />
Das mit dem durchschlafen hat sich bis heute nicht geändert. (Heute sind es 12 Stunden) Jeden Morgen wache ich mit prall gefüllten Brüsten auf und Line wacht mit einem breiten Grinsen auf. Sie braucht ca. 30 Minuten um überhaupt ans  :hmmmm:  zu denken.<br /><br />
Mittlerweile sind 6 Monate vergangen und ein paarmal hatte ich ans aufhören gedacht. Besonders am Anfang weil sie so ziehrlich und irgenwie unterernährt (im gegensatz zu den anderen 3) aussah. Aber dank des Forums und der Unterstützung meiner Familie sind wir immernoch Kräftig dabei. Auch habe ich das  :hmmmm:  mit den Hütchen abgesetzt. Ich habe es immermal wieder versucht ohne zu stillen und jetzt brauche ich seid ungefähr 4 Monaten garkeins mehr.<br /><br />
Caroline wiegt mittlerweil ca 7,5 kg ist quitsch fidel und mein Sonnenschein. Das  :hmmmm:  ist einfach eine klasse Sache. Ich wünschte mir das ich bei den anderen 3 auch ausgeharrt hätte, aber das ist Geschichte.<br /><br />Wenn Line mich, beim  :hmmmm: , mit ihren himmelblauen Augen anschaut und sie mich, mit der Brust im Mund, anstrahlt, denke ich nur:<br />
*Mit was habe ich so einen Engel verdient?*]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Mirco Stillzeit - 22 Monate mit plötzlichem Ende</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31537/mirco-stillzeit-22-monate-mit-ploetzlichem-ende</link>
        <pubDate>Tue, 26 Jun 2007 21:01:41 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Eowyn</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31537@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Da wir ja jetzt dieses neue Forum haben will ich auch mal einen Bericht über Mircos Stillzeit schreiben.<br /><br />
Mirco kam in einem von der WHO als stillfreundlich (heute heißt das babyfreundlich) zertifizierten Krankenhaus zur Welt. Die Hebamme hal mir kurz nach seiner Geburt ihn anzulegen, das erste mal war auf der Seite liegend und er hat mir direkt ein paa nette Bläschen an die Brustwarze genuckelt. In den ersten Tagen hat es mit dem Stillen nicht so wirklich gut geklappt. Ich habe es nicht geschafft ihn alleine anzulegen. Je nachdem wer gerade Dienst hatte (ich musste ein paar Tage im KH bleiben) ging es dann mit Hilfe ganz gut oder eben auch gar nicht. Außerdem schlief er beim Stillen immer sehr schnell an und es hieß ich soll ihn versuchen wachzuhalten und zum Saugen zu animieren.<br />
Ich fand es schade, dass ich nicht sofort allein klar kam, machte mir aber keine großen Sorgen, da ich ja hier aus dem Forum wusste, dass man solche Anfangsschwierigkeiten überwinden konnte. Ich wollte eigentlich nur endlich nach Hause, meine Ruhe haben und mich den Händen meiner Nachsorgehebamme anvertrauen, in die ich vollstes Vertrauen hatte.<br />
Einen Milcheinschuss habe ich nicht gespürt, ich habe ohnehin eine große Brust, aber ich glaube am zweiten oder dritten Tag merkte ich dann, dass wohl doch jetzt richtig Milch kommt. Zumindest trank Mirco auf einmal von alleine länger und als ich dann mal vorsichtig an der Brustwarze gedrück habe das das auch schon ganz anders aus was da rauskam.<br /><br />
Drei Tage nach Mircos Geburt durften wir am Nachmittag endlich nach Hause gehen. Und auf einmal klappt es auch mit dem Anlegen. Die Brustwarzen waren noch etwas geschunden, von den Bläschen, die vom ersten Anlegen stammten, war noch etwas Schorf geblieben. Aber es tat nicht übermäßig weh und der Schorf fiel dann auch irgendwann ab.<br />
Nach drei Wochen hatte ich einen klassischen Milchstau und dann auch direkt eine Brustentzündung. Ich hatte mir wohl an den ersten Tagen mit Mirco allein, mein Mann ist nach drei Wochen dann wieder arbeiten gegangen, zu viel zugemutet. War aber nach ein paar Tagen mit Unterstützung meiner Hebamme wieder ausgestanden.<br /><br />
In den ersten Wochen konnte ich nur im Sitzen stillen und auch nur mit Stillkissen. Auch nachts musste ich mich aufsetzen und natürlich auch erst einmal gedämpftes Licht einschalten, damit ich sehen konnte was ich tat. Irgendwann habe ich mich dann doch noch einmal daran gewagt es im Liegen zu probieren, das war dann eine große Erleichterung als das ging und ich nicht mehr so viel rumwurschteln musste. Ab wann ich dann auch das Licht auslassen konnte kann ich nicht mehr sagen. Irgendwann ging das alles auch völlig automatisch: Mirco wurde unruhig, ich zog ihn dichter zu mir (wir hatten einen Babybalkon an unser Bett gebaut), schob mein T-Shirt hoch und steckte ihm die Brust in den Mund. Irgendwann wachte ich dann auf, stellte fest, dass Mirco fertig war, schob das T-Shirt wieder etwas runter und rückte bis zur nächsten Stillrunde etwas ab. Mirco war ein unruhiger Schläfer und wachte über ein Jahr lang alle 1-2 Stunden auf, wobei er nur mit der Brust zu beruhigen war.<br /><br />
Wann ich zum ersten Mal irgendwo unterwegs gestillt habe kann ich leider auch nicht mehr sagen. Aber ich bin da immer offen mit umgegangen und habe mich nicht versteckt. Erstaunlicherweise bin ich auch nie dumm angemacht worden selbst als Mirco schon älter war und das hierzulande heute akzeptierte Stillalter deutlich überschritten war. Ich vermute, dass die meisten Leute gespürt haben, dass sie sich dumme Kommentare einfach verkneifen sollten, sonst -&gt;  :flaming01:  :biggrin:<br /><br />
Als Mirco etwas über ein Jahr alt war wurde ich wieder schwanger und relativ bald ging mir die Milch deutlich zurück. Mirco störte das zwar nicht, aber ich merkte eben wie er kaum noch schluckte sondern nur "trocken nuckelte". Ich hatte heftige Schmerzen beim Ansaugen, aber wenn er dann ein bisschen genuckelt hatte ging es wieder. Nur nachts konnte ich das Dauergenuckel in den frühen Morgenstunden nicht mehr ertragen, so dass ich ihm das irgendwann verweigert habe, was er aber gut aufnahm. Die ganze Schwangerschaft über stillte er weiter, mindestens fünf Mal am Tag dürfte es schon gewesen sein. Dabei ging es vor allem um die Beruhigung und das Kuscheln.<br /><br />
Als ich Jolanda geboren habe sprudelte nach kurzer Zeit die Milch wieder richtig los, aber Mirco ließ sich beim Stillen nicht anmerken, dass er diese Veränderung bemerkt hat. Er trank die neue Milch ohne Kommentar. Und ich war teilweise richtig froh, dass er auch noch stillte, dann so hat er mir ein paar mal die prall gefüllte Brust leer getrunken als Jolanda geschlafen hat. Nach zwei Wochen passierte es dann einmal, dass er beim Stillen die Brust losließ und sah wie Milch aus der Brustwarze tröpfelte. Er schaute mich ganz irritiert an, zeigte auf die Brust und sagte "milch" Ich bestätigte ihm, dass da Milch rauskommt und dass er die immer trinkt. Sein entsetzer Kommentar "neeeeiiiiin". Das war es mit dem Stillen. Ab dem Moment wollte er nicht mehr. Ein paar Tage lang kam er noch und fragte "Brust?" Aber wenn ich sie ihm dann anbot sagte er nur "neeeeeiiiin". Ich war richtig gehend geschockt und habe eine Weile gebraucht damit klarzukommen. Das Ende kam einfach zu plötzlich. Aber für ihn war es offensichtlich ok, und das war mir das Wichtigste.]]>
        </description>
    </item>
    <item>
        <title>Johan - ein unkomplizierter Esser</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31541/johan-ein-unkomplizierter-esser</link>
        <pubDate>Tue, 26 Jun 2007 22:20:25 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Julla</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31541@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Ach, eigentlich hatte ich meinen Stillbericht für die Semesterferien angekündigt, müsste eigentlich ein Referat vorbereiten, nun habe ich aber Lust bekommen, endlich meinen Stillbericht zu schreiben.<br /><br />
Eigentlich könnte ich hier einfach meinen Geburtsbericht hineinkopieren und einen Schwangerschaftsbericht hinzufügen, denn damit hat alles angefangen, denke ich. Wären in der Schwangerschaft und bei der Geburt nicht alle meine Wünsche und Hoffnungen zerschlagen worden, wäre ich nicht immer von so vielen Ärzten verunsichert worden, dass es mir und meinem Kind gut geht, hätte ich nicht immer Angst gehabt, falsch zu handeln und mein Kind zu gefährden - vielleicht wäre das Gefühl nach der Geburt ganz anders gewesen und hätte das Stillen viel schwieriger gemacht.<br />
Mein Gefühl nach der Geburt war aber: Nun ist er draußen! Jetzt kann ich selbst sehen, dass es ihm gut geht, jetzt kann mir niemand mehr reinreden, jetzt verlasse ich mich auf mein Gefühl und keiner weiß so gut wie ich, was mein Kind braucht, um glücklich und gesund zu sein.<br /><br />
Und das ist im Grunde schon unsere Stillzeit, denn diese Überzeugung hat mich viele Probleme gar nicht als Probleme wahrnehmen lassen bzw. hat mich nie auf die Idee kommen lassen, dass ein Problem ein Grund fürs Abstillen sein könnte.<br /><br />
Unsere Stillzeit verlief völlig unkompliziert. Als ich den Geburtsbericht gelesen hab, fand ich es etwas unheimlich, dass ich Johan erst so "spät" nach der Geburt angelegt habe. Nach der Geburt musste Johan ziemlich schnell untersucht werden (er war eine Saugglockengeburt und das Fruchtwasser war grün gewesen). Im Grunde war mir auch alles egal und ich hab gar nicht daran gedacht, ihn so schnell wie möglich anzulegen. Nach über einer Stunde fragte meine Hebamme dann, ob wir ihn nicht mal anlegen wollten. Sie half mir dabei und sagte zu Johan "Oh, wo hast Du das denn geübt?" ;-) Es lief völlig problemlos. Er öffnete einfach sein Schnäbelchen und dockte an. Ich selbst war völlig fasziniert von diesem Gefühl, es kribbelte so und ich hatte nicht erwartet, dass es so ein starkes Ziehen sein würde. Nach dem Stillen kamen wir alle drei ins Familienzimmer. Johan wurde in ein kleines Babybettchen gelegt. Wenn mich vorher jemand gefragt hätte, ob ich mir das vorstellen könnte, wäre ich entsetzt gewesen, aber in der Nacht hab ich über so etwas gar nicht mehr nachgedacht. Umso glücklicher bin ich im Nachhinein, dass Johan noch anfing zu quäken, bevor wir überhaupt geschlafen haben. Mein Mann nahm ihn kurzerhand aus dem Bettchen und legte ihn zwischen uns in seinen Arm. Er schlief sofort ein, wir himmelten ihn noch eine Weile an und schliefen dann auch ein.<br /><br />
3 Stunden später quäkte es leise neben mir. Michael war so müde, dass er gar nicht davon aufwachte. Aber ich war sofort hellwach. Ich konnte mich nicht gut bewegen, es gelang mir aber, mich soweit aufzurichten, dass ich ihn auf meine Seite holen und ihn anlegen konnte. Etwas unbequem war das alles, aber er dockte an und nuckelte. Ein schönes Gefühl. Ein paar Stunden später, es war mittlerweile hell, wiederholten wir das. Michael schlief immer noch wie ein Stein.<br /><br />
Eine Stunde später kam eine Hebamme mit einer Praktikantin, bewunderte Johan gebührend und sagte: "So, sollen wir ihn jetzt mal anlegen?"<br />
Da musste ich lachen. Damals fragte ich mich, was sie wohl glaubte, wie wir die Nacht umbekommen haben. Wahrscheinlich dachte sie aber, dass Johan einfach durchgeschlafen hatte.<br />
Man versuchte noch uns zum Bleiben zu überreden, aber ich wollte so schnell wie möglich nach Hause und weg von diesem Ort der Verunsicherung. Ich hatte das Gefühl, dass zu Hause einfach alles heile Welt sein würde und so war es dann auch.<br /><br />
Im Grunde lief alles so unkompliziert weiter. Am Anfang hatte ich ziemlich wunde Brustwarzen, die auch geblutet haben. Johan wollte quasi ständig Nuckeln und in den ersten Tagen war ich manchmal mit den Nerven am Ende. Das ging aber schnell vorbei. Die Nächte waren von Anfang an total unkompliziert. Johan schlief entweder in seinem Beistellbettchen oder zwischen uns. Wenn er nachts wach wurde, drehte ich mich schnell zu ihm und stillte ihn. Das ging von Anfang an im Dunkeln und im Halbschlaf. Am Mittwoch wurde Johan geboren, am Dienstag hab ich mich zum ersten Mal mit den anderen Mädels aus meinem GVK zum Frühstücken im Café getroffen. Sie waren meine Leidensgenossen in den letzten Tagen der Schwangerschaft gewesen und nach und nach waren immer mehr von uns statt mit Bauch mit Baby gekommen. Wir führten die Wartezeit der Schwangerschaft fort und trafen uns nun zum Austausch. Wir waren meistens ca. 6 Frauen und manchmal saßen wir wirklich alle stillend dort, das war toll. Blöde Kommentare gab es dort nie.<br /><br />
Nach dem Mutterschutz ging ich wieder einen Tag die Woche arbeiten. Mein Mann hatte an diesem Tag frei und konnte sich um Johan kümmern. Für diesen Tag habe ich dann abgepumpt. Zum Glück nahm Johan die Flasche völlig problemlos - bis heute ist es ihm fast egal, was man ihm gibt, hauptsache es macht satt ;-) Das Abpumpen lief erst sehr gut, später wurde es oft stressig und ich musste mir hier Tipps im Forum holen. Besonders nach 5 Monaten, als Johan 20 Stunden die Woche zur Tagesmutter kam und ich noch mehr abpumpen musste, wurde es stressig. Manchmal bekam ich einfach nicht genug Milch zusammen. Mit der Zeit wurde ich da aber auch lockerer und konnte akzeptieren, dass er dann ab und zu einfach ein Fläschchen Pre bekommt. Auch das war Johan egal, ich war fast empört ;-)<br /><br />
Die typischen Probleme hatten wir natürlich auch: durchgenuckelte Nächte oder solche, in denen Johan alle 1-2 Stunden wach wurde. Aber das ging meistens schnell vorbei. Schwierig wurde es, als meine Symphysenschmerzen von dem Dauergenuckel auf der Seite liegend immer schlimmer wurden. Untersuchungen ergaben, dass die Knochen an der Stelle wirklich ausgefranst und entzündet waren. Weil die Schmerzen immer schlimmer wurden, beschloss ich, das Stillen nachts einzuschränken. Seitdem bekommt er nachts ein Fläschchen, wenn er zu lange nuckelt. Dann schläft er meist schnell wieder ein.<br /><br />
Meinen ersten Milchstau hatte ich, als Johan schon 10 Monate alt war. Aber mit Retterspitzwickeln und viel Ruhe ging er schnell vorbei. Das Stillen ist bei uns einfach sehr unregelmäßig geworden und dadurch wird es manchmal schwierig mit der Milchregulierung. Aber inzwischen hat auch das sich gut eingependelt, glaube ich. Insgesamt habe ich nur noch recht wenig Milch - vermutlich durch die nächtlichen Fläschchen und die Zeiten, in der ich in der Uni bin. Natürlich könnte ich die Milchmenge wieder steigern, aber Johan scheint es nicht zu stören, dass da nicht viel kommt. Er will vor allem Nuckeln und wenn er Durst hat, holt er sich seine Trinkflasche dazu ;-)<br /><br />
Ja, und nun ist Johan 14 Monate als und es ist noch kein Ende in Sicht. Im Moment hat er sogar eine ziemlich anhängliche Phase und will ständig gestillt werden. Manchmal nervt das, aber meistens ist es in Ordnung. Nur manchmal frage ich mich, ob ich wirklich warten will, bis er sich selbst abstillt, oder ob wir jetzt irgendwie den Dreh kriegen sollten. Aber letztendlich wird es wahrscheinlich so sein, dass die Dinge ihren Weg gehen...<br /><br />
Ich hab am Anfang geschrieben, dass meine Schwangerschaft und die Geburt einen großen Anteil an unserer Stillgeschichte hatten. Wäre die Schwangerschaft und die Geburt anders verlaufen, hätte ich mir beim Stillen wahrscheinlich viel mehr Gedanken gemacht, hätte vielleicht auch manchmal Sorge gehabt, dass er nicht satt wird o.Ä. So hatte ich das Gefühl, dass Johan nun endlich mein Kind ist und mir niemand reinreden kann. Das Stillen war endlich ein Bereich, in dem wir wirklich vereint sind und uns niemand trennen kann. Und so habe ich das Stillen auch immer als völlig selbstverständlich angesehen und mich da nicht beirren lassen (z.B. als mir mein Hausarzt erklärt hat, dass er mich ohne Antibiotikum nicht aus der Praxis gehen lässt und es keines gäbe, das sich mit dem Stillen verträgt). Trotzdem ist das natürlich nicht die Erklärung für alles, wir hatten auch einfach eine gehörige Portion Glück, dass alles so unkompliziert gelaufen ist, das will ich nicht abstreiten. Insgesamt hat mir das Stillen  ganz viel Ausgleich verschafft und ganz viele Enttäuschungen einfach wettgemacht. Vielleicht kann ich das Ende dieser Geschichte irgendwann nachtragen - bisher ist aber kein Ende in Sicht.]]>
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    <item>
        <title>Paulas Stillstorry Teil 1</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31423/paulas-stillstorry-teil-1</link>
        <pubDate>Sun, 24 Jun 2007 21:02:59 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>Vansessa</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31423@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[Soooooooooo, hier sieht es noch immer so schrecklich leer aus, ich denke ich schreib einfach mal was über unsere Stillstorry, auch wenn wir uns noch mittendrin befinden.<br /><br />
Ich war mir schon in der Schwangerschaft sicher, dass ich stillen möchte, und habe eigentlich auch nie daran gezweifelt, dass es klappen würde. Habe mich hier neugierig durchs Stillforum gelesen und bin dann gut gerüstet mit allen Tips ins KH zur Geburt. Nach der Geburt habe ich die Hebi im Kreissaal dann gleich gebeten mir beim anlegen zu helfen. Die sagte, ich bringe euch erst was zu essen, aber ich wollte sofort, also sofort  <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /> . Paula hat auch sofort  :hmmmm: . Der Milcheinschuss kam recht schnell, und ich bekam ne Riesenbrust, die Paula nur noch schlecht in den Mund bekam, aber irgendwie hat sie es doch immer geschafft. Habe direkt im Krankenhaus und auch zu Hause noch einige Zeit mit Kohl gekühlt, das war super. Habe recht lange nach jedem Stillen Lanolin auf die Brustwarze geschmiert, das war das allerbeste, und klar hats mal weh getan, aber geblutet hat es nur ein mal. Ich kann mich schon noch erinnern, dass es am Anfang beim stillen weh getan hat und ich immer gedacht habe wann wird das denn mal so richtig entspannt. Wann das soweit war weiss ich nicht mehr...<br /><br />
Tja, jetzt ist Paula schon fast acht Monate alt und wird noch immer fast voll gestillt. Aus dem Fläschchen nimmt sie nichts (abgepumpt), und Brei mag sie noch nicht wirklich. Stillen finde ich immernoch super, wirklich das schönste und praktischste was es gibt. Wir brauchen nie was mitzunehmen, oder nachzudenken wie lange wir bleiben wollen, nachts nur das T-shirt hoch, und nach spätestens 10 Minuten schlafen wir alle wieder.<br /><br />
So, dass die kurze Zusammenfassung, durch und durch positiv. Als Tip kann ich nur geben, einfach machen und nicht so viel darüber nachdenken.<br /><br />
Fortsetzung folgt...]]>
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    </item>
    <item>
        <title>Aller Anfang ist schwer ...aber Ende gut.....</title>
        <link>https://www.babyforum.app/discussion/31276/aller-anfang-ist-schwer-aber-ende-gut</link>
        <pubDate>Mon, 18 Jun 2007 00:44:55 +0000</pubDate>
        <category>Stillberichte</category>
        <dc:creator>ChristaT</dc:creator>
        <guid isPermaLink="false">31276@/discussions</guid>
        <description><![CDATA[... sagt das Sprichwort, und bei uns traf es leider zu. Ich musste per Kaiserschnitt (mit Spinalanästhesie) entbinden, weil Mona einfach nicht ins Becken rutschen wollte, ich aber schon mit Blasensprung ins Krankenhaus gekommen war. Sie hätten max. 48 Stunden nach Blasensprung gewartet, da dieser aber nachts um 3 Uhr war, wurde Mona am Vorabend vor Ablauf der 48 Stunden um 18:42 Uhr geholt.<br /><br />
Nach der OP wurde ich in den Aufwachraum gebracht, und es kam mir ewig vor, bis die Hebamme mit Mona, meinem Mann und meiner Mutter (sie hatte vor dem OP-Saal gewartet, Oliver war mit drin) zu mir kamen, aber anhand der Fotos konnte ich feststellen, dass es gar nicht so lange gedauert haben kann. Denn nachdem Mona geholt wurde, musste ich ja noch genäht (innen) und "geklammert" (außen) werden, und das erste Foto von Mona und mir ist von 19:11 Uhr. Die Hebamme hat sie mir zwar schon im Aufwachraum angelegt, aber die Arme kriegte die Brust nicht richtig zu fassen. Na ja, wir versuchen es später.<br /><br />
In der ersten Nacht habe ich überhaupt nicht geschlafen. Wir hatten Rooming-In, und ich lag nur da und himmelte Mona an. Die restliche Zeit im Krankenhaus war aber leider ein Alptraum.<br /><br />
Ich habe gerade dieses Krankenhaus gewählt, weil es u.a. stillfreundlich sein sollte. Vielleicht ist das so, wenn man genug Milch hat, vielleicht hatte ich aber auch einfach nur Pech.<br /><br />
Ich hatte gelesen, dass wenn man stillen möchte (und ich wollte stillen!) dem Baby nichts aus der Flasche gegeben werden soll (und eigentlich zunächst auch sonst nichts), weder Glukoselösung, noch Tee, noch sonstwas. Erstens braucht es nichts, außer bei sehr großer Hitze draußen, und zweitens besteht die Gefahr, dass es die Brust ablehnt, wenn es einmal die Flasche kennengelernt hat. Es musste nicht so kommen, aber warum soll ich es riskieren?<br /><br />
Mona war bei mir im Zimmer von Anfang an, außer wenn sie abgeholt wurde, damit ihr die Windeln gewechselt wurden, weil ich an den ersten Tagen mich wegen der OP kaum bewegen konnte, geschweige denn, das Baby versorgen. Immer, wenn sie weinte, habe ich geklingelt, damit die Schwester kommt und mir beim Anlegen hilft, denn an den ersten 2-3 Tagen konnte ich sie auch noch nicht aus dem Bettchen heben. Ich glaube, am 3. Tag habe ich angefangen, Mona vorsichtig aus dem Bettchen zu holen. In der ersten Nacht hat mir die Nachtschwester Tee für Mona angeboten, aber ich habe gesagt, dass ich möchte, dass sie weder Glukose noch Tee bekommt. Daraufhin meinte sie „dann soll sie wohl auch keinen Schnuller kriegen?“. „Ja, genau!“ (gut, dass sie mich daran erinnert hat!). Also auch ohne Schnuller … In der zweiten Nacht hat ihr Schwester Susanne abgekochtes Wasser aus einem solchen Becher gegeben:<br /><img src="http://medela.de/D/de/breastfeeding/img/bre_babycup_s.gif" alt="bre_babycup_s.gif" /><br /><br />
Mona hat ohne Probleme daraus getrunken und hat weiter geschlafen. Am dritten Tag, also am Samstag, bei der Morgenvisite, kamen Schwester Ursula und Frau Dr. F. und lasen, was die Nachtschwester eingetragen hatte, nämlich keine Glukose, kein Tee und keine Milchnahrung. „Sie können Ihr Kind doch nicht verhungern lassen!“ Bla bla bla … Da ich wusste, dass bis zu 10% Gewichtsverlust normal sind (im Nachhinein habe ich gelesen, dass sogar bis zu 15% normal sein sollen; hätte ich das bloß vorher gewusst!), brauchte ich mir nach nur zwei Nächten keine Sorgen zu machen! Die beiden fingen dann aber wieder an, auf mich einzureden, dass sie keine Verantwortung übernehmen können, und wenn ich darauf bestehe, dass Mona nichts bekommt, dann passiert das auf eigener Verantwortung, und ich soll dafür unterschreiben. Ich brach dann in Tränen aus, aber so richtig. „Sie brauchen doch nicht zu weinen, wir wollen doch nur Ihr Bestes.“ Sicher doch … Ich sagte dann, dass sie erstmal ein einziges Mal Glukose geben sollen, und dann sehen wir weiter, aber sie soll keinen Tee bekommen. Schwester Ursula: „Aber sie muss doch Tee bekommen, wegen der Blähungen!“ Woher soll sie bitte schön Blähungen bekommen? Von Zuckerwasser??? Ich habe nochmal gesagt, dass sie <b>keinen</b> Tee bekommen soll. Mona bekam dann Glukose, und an dem Abend hat sie von 23:30 bis morgens um 5:30 Uhr geschlafen. Ein Kind, das verhungert, würde wohl kaum so lange schlafen! Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Glukose eine solche Wirkung gehabt haben soll. Der Witz an der Sache ist aber der: in der Nacht hat sie bei mir im Bett geschlafen, im Gegensatz zu den ersten beiden Nächten, als sie in ihrem Bettchen lag. Dafür habe ich kaum geschlafen, weil ich ständig Angst hatte, dass sie herunterfällt oder ich sie erdrücke. Das Krankenhausbett ist nicht sonderlich breit. Monas Bettchen stand zwar direkt neben meinem Bett, und zwar auf der Seite, auf der auch Mona geschlafen hat, aber die Bremsen waren nicht angezogen. Wir haben aber beide die Nacht heil überstanden.<br /><br />
Letztendlich habe ich zugestimmt, dass sie Milchnahrung bekommen soll, weil sie auf 3670 g „abgemagert“ war. Sie haben gar nicht gefragt, was sie für eine Nahrung nehmen sollen. Die einzige Frage, die gestellt wurde, war, ob Allergien in der Familie bestehen. Da ich das bejaht habe, bekam sie Aptamil Pre HA. Ein anderes Baby bekam zu der Zeit Beba, aber das war wohl alle, denn danach haben alle nur noch Aptamil getrunken. Es hatte wieder mal Schwester Ursula Dienst, und ich bat sie, die Milchnahrung mit dem Medela-Becher zu verfüttern. Sie hat zwar mit der Nase gerümpft, tat es dann aber doch, wenn auch widerwillig. Zufällig war ich dabei, als sie Mona gefüttert hat, und konnte zusehen, wie das geschah. Sie hat Mona auf die Wickelauflage gelegt und ihr die Milch aus dem Becher in einer Geschwindigkeit in den Mund gekippt, dass Mona gar nicht mit dem Schlucken hinterher kam. Natürlich kam ihr danach die Milch wieder hoch! „Stolz“, dass sie aus ihrer Sicht nun Recht behalten hat, dass der Becher doof ist, sagte mir Schwester Ursula, dass sie es das nächste Mal mit der Flasche probieren wird. Das nächste Mal war ich zufälligerweise wieder dabei. Diesmal hat sie Mona auf dem Arm gehalten, während sie ihr die Flasche gab, und danach hat sie sie gaaaaanz vorsichtig ins Bettchen gelegt. „Natürlich“ hat Mona nach dieser Behandlung nicht gespuckt. Ich hatte aber einfach keine Nerven mehr, mich mit ihr zu streiten, also wurde Mona weiter mit dem Fläschchen gefüttert.<br /><br />
Als wir nach Hause kamen, habe ich auch die Medela-Becher gekauft, und als ich Mona das erste Mal Milch aus dem Becher gab, geschah das in aller Ruhe. Sie konnte in dem Tempo trinken, wie sie wollte, und sie hat kein bisschen gespuckt. Es ging also doch! Das Problem war nur, dass Mona genau so „böse“ ist, wenn sie Hunger hat, wie Oliver und ich. Anfangs brüllte sie gleich los, wenn sie Hunger hatte, und war nur durch Essen zu beruhigen. Sie wollte dann sehr hastig trinken, schüttelte aber dabei den Kopf, und die Hälfte des Becherinhalts ging immer daneben. So haben wir letztendlich meistens doch mit der Flasche gefüttert. Es gab überall, wo das Auge reichte, nur NUK-Flaschen und -Sauger, also haben wir die genommen.<br /><br />
Wir sind an Monas 8. Lebenstag entlassen worden. Wir hätten auch einen Tag vorher entlassen werden können, aber ich wollte diesen Tag noch im Krankenhaus verbringen, weil ich bei der OP einen Bluterguss hatte, der ein paar Mal aufging, so dass mir jedes Mal das Blut hinunterlief und ich mich komplett umziehen durfte. Im Krankenhaus sagte man mir trotzdem, das sei kein Problem, und ich könne auch normal duschen. Am Tag der Entlassung war ich auch bei meiner Frauenärztin, die ein bisschen bei der Narbe herumstocherte, so dass ich mich ein letztes Mal richtig mit Blut einsaute. Die legte aber einen sterilen (!) Verband an, der regelmäßig gewechselt werden musste, und von Duschen war überhaupt keine Rede mehr. Sie sagte, sie versteht auch nicht, wie ich in dem Zustand aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte.  :shock: Es lief darauf hinaus, dass ich (wegen des Verbands) insgesamt weitere acht Tage nicht duschen konnte/durfte.<br /><br />
Am 25.07., also als Mona 12 Tage alt war, habe ich eine Stillberaterin aus der Nachbarstadt angerufen. Die riet mir zu einem Brusternährungsset, aber im Nachhinein denke ich, dass es rausgeschmissenes Geld war. Damit sollte eigentlich die Brust stimuliert werden, um Milch zu produzieren, während Mona praktisch Milch aus der Flasche bekam, aber es funktionierte nicht wirklich. Vielleicht habe ich mich auch dumm angestellt, vielleicht lag's auch nur daran, dass Mona sofort losbrüllte, wenn sie Hunger bekam, aber ich brauchte eine Weile, um das Zeug anzulegen, und wenn Mona in der Zeit brüllte, wurde ich dadurch nicht schneller ... also habe ich es nach ein paar Anwendungen beiseite gelegt.<br /><br />
Auf Anraten meiner Nachsorgehebamme, die auch bei der Entbindung dabei war, habe ich mir gleich am Entlassungstag eine elektrische Milchpumpe aus der Apotheke geholt, um die Milchproduktion anzuregen. Das war aber auch nicht so der Hit. Ich kam wegen Mona irgendwie nicht dazu, die Pumpe regelmäßig zu benutzen, wie es eigentlich notwendig gewesen wäre, und viel Milch kam da auch nicht raus, max. 20-30 ml. Irgendwann kam zwar dann auch etwas mehr (50-60 ml), aber es war auch immer anstrengender, weil ich Mona nun auch öfter anlegte. Das Bisschen, was ich abpumpte, verfütterte ich bei der nächsten Mahlzeit.<br /><br />
Meine Mutter und mein Mann waren mir in der Hinsicht auch keine große Hilfe. In der Anfangszeit, nachdem wir nach Hause kamen, hat Mona öfter die Flasche als Ergänzung bekommen, vielleicht so 2-3x/Tag. Aber da teilweise ganze Flaschen, also 100-120 ml. Da ich sie aber eigentlich stillen wollte, habe ich sie so oft es ging angelegt. Einmal, als ich ihr die Flasche (natürlich mit PRE) gab, sagte meine Mutter "Endlich kriegt das Kind etwas Vernünftiges zu essen", und einmal sagte mir mein Mann, als er völlig entnervt von ihrem Gebrülle war,  "Gib ihr doch endlich etwas Richtiges zu essen!" Vielen Dank auch, das baut einen richtig auf! Ist Muttermilch etwa nichts Vernünftiges/Richtiges?  Ich habe in beiden Fällen geheult und gesagt, dass Muttermilch sehr wohl richtig ist, auch wenn sie (noch) nicht so kommt, wie sie kommen sollte. Danach kam zwar ein "war nicht so gemeint", aber na ja ... Ich hätte sehr gut auch ohne diese Äußerungen leben können! Es war aber tatsächlich so, dass wenn wir ihr mal ein ganzes Fläschchen gaben, sie danach erstaunlich lange ruhig war, teilweise 3-4 Stunden, während nach dem Stillen sie teilweise schon nach 15 Minuten wieder brüllte.<br /><br />
Ach ja, noch etwas zum Stillen im Krankenhaus! Ich weiß nicht, was ich anfangs hatte, denn beide Brüste und Brustwarzen sahen äußerlich gleich aus, aber bei der linken Brust war das so, dass sich die Warze irgendwie nach innen zog, wenn Mona saugen wollte. Das war auch einer der Gründe, weswegen mir die Hebamme (allerdings erst nach 4-5 Tagen!) dazu riet, es mit der elektrischen Pumpe zu versuchen. Stillhütchen hatte ich auch probiert, zwei verschiedene, aber damit war (im Nachhinein sage ich "Gott sei Dank") nichts zu wollen. Ich legte Mona immer wieder an, und als ich sie endlich alleine aus dem Bettchen heben wollte, konnte ich sie anlegen, wenn es mir danach war, und nicht erst, wenn sich eine Schwester erbarmte, vorbeizukommen. In der einen Nacht habe ich sage und schreibe 45 Minuten darauf gewartet, bis die Nachtschwester kam, um mir Mona zum Anlegen zu geben. Da konnte ich sie noch nicht alleine heben, und die Station war chronisch unterbesetzt. Es gab nachts nur eine Schwester für die Wöchnerinnen- UND die normale gynäkologische Station. Dass Mona nach 45 Minuten Brüllen völlig fertig war, ist verständlich, oder? Einmal habe ich sie so ca. 45 Minuten an EINER Brust gehabt, was mir aber überhaupt nichts ausmachte. Die Schwester erzählte etwas von wegen dass ich sie nicht länger als 10 Minuten an einer Brust lassen soll, aber ich habe sie reden lassen. Die Hebamme, die nachher vorbeikam, sagte mir dann auch, 10 Minuten ist Quatsch, aber länger als 20 Minuten sollte ich sie wirklich nicht dran lassen, sie macht mir die Brustwarzen kaputt. Ach, und ich merke nichts, oder wie? :roll: Ich kann mich auch nicht mehr so genau daran erinnern, denn damals kannte ich nicht den Unterschied zwischen Trinken und Nuckeln, jetzt würde ich es erkennen. Aber egal, Mona hatte ein Bedürfnis, egal welcher Natur, und das konnte ich durch Anlegen befriedigen, wo war also das Problem?<br /><br />
Eine meiner beiden Zimmernachbarinnen hatte das zweite Kind entbunden, also kannte sie sich besser aus als ich. Sie hat relativ früh angefangen, ihren Sohn im Liegen zu stillen, aber das war mir im Krankenhaus gar nicht möglich, ich konnte mich kaum bewegen. Zu Hause jedoch habe ich es versucht, und es wurde unsere Lieblings-Stillposition. Denn so konnte ich, gerade wenn Mona mal längere Zeit an der Brust hing, auch noch zwischendurch dösen. Das mache ich auch jetzt noch, denn ich habe seit Monas Geburt, also seit über 11 Monaten, noch keine einzige Nacht durchgeschlafen, und ich glaube, das hätte ich nicht durchhalten können, wenn ich nicht tagsüber mal wenigstens gedöst hätte. Gerade heute Nachmittag haben wir beide nach dem Stillen eine Runde geschlafen, ich glaube, das tat uns beiden sehr gut. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
Mona trinkt immer noch sehr oft, und sie hat auch jetzt noch Zeiten, dass sie sehr lange an der Brust hängt, bis zu 1,5 Stunden. Dann ist das aber meistens so, dass sie eine Weile trinkt, dann dabei einschläft und nur noch nuckelt. Nach einer Zeit fängt sie aber wieder an zu trinken, wenn ich mal versuche, die Brustwarze aus ihrem Mund zu "extrahieren".<br /><br />
Bis sie sechs Monate und zwei Wochen alt war habe ich sie voll gestillt, danach wollte ich zwar mit Pastinake anfangen, was aber nicht gut ankam. Nach verschiedenen anderen Versuchen blieben wir beim Vollstillen. Inzwischen isst sie mal etwas gestückelte Pastinake (Breie mag sie überhaupt nicht, weder Gemüse, noch Obst, noch Hirse), ich gebe ihr Apfelspalten, von denen sie abbeißt (sie hat inzwischen fast 7 Zähne, also sagen wir mal 6 1/2 :biggrin:), die Reiswaffeln kriegt sie meistens auch runter, was sie nicht im Haus verteilt, und Kartoffelstückchen hat sie auch mal gegessen. Aber die Hauptnahrungsquelle ist immer noch die Brust.<br /><br />
Seit dem 1. Februar arbeite ich wieder, mindestens 2 Tage/Woche. Anfangs hat mein Mann versucht, ihr abgepumpte Muttermilch aus der Flasche zu geben, aber nachdem sie am ersten Tag 30 ml und am zweiten Tag nur noch 10-20 ml getrunken hat, hat sie ab der zweiten Woche die Flasche komplett verweigert, also hat sie gehungert, solange ich in der Arbeit war. Inzwischen gibt mein Mann ihr ab und zu etwas Reiswaffel und bei der Hitze auch Wasser, das Trinken aus dem Becher klappt inzwischen ganz gut.<br /><br />
Ab 1. August kommt sie in die Krippe (eine 2/3-Stelle), und ich habe sie ohne Mittagessen angemeldet, weil ich gesagt habe, dass das rausgeschmissene 52€/Monat wären. Das Mittagessen können wir nachträglich noch anmelden. ABER: Wenn mein Mann während meiner Abwesenheit auf sie aufpasst, ist er mit ihr alleine und kann sie notfalls trösten, bis ich komme. Und es ist eben maximal 3x/Woche der Fall. In der Krippe jedoch gibt's zwei Erzieherinnen für 15 Kinder, und sie wird jeden Tag dorthin gehen. Ich weiß noch nicht, wie meine Arbeitszeiten aussehen werden, aber ich hoffe, dass ich sie nicht die ganze Zeit dort lassen muss. Es ist sowieso so, dass es erstmal nur 10 Tage sind, weil danach die Krippe drei Wochen Ferien hat, und wahrscheinlich dürfen wir am 1. September mit der Eingewöhnung neu anfangen. Wenn das dann noch zwei Wochen dauert, dann ist sie auch "schon" ein Jahr und zwei Monate alt, und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie auch mal am Tag mit etwas anderem als  :hmmmm: satt wird. Drückt uns die Daumen! :byebye01:<br /><br />
P.S. Ich habe das teilweise aus meinem Tagebuch kopiert, teilweise jetzt aber "spontan" geschrieben. Ich habe leider feststellen müssen, dass das Tagebuch lückenhaft ist :???: (also dass Sachen fehlen, die mir eigentlich wichtig gewesen wären), was ich durch diesen Bericht versucht habe, zu verbessern. Es kann trotzdem sein, dass mir noch Sachen einfallen, dann werde ich das ergänzen, oder falls Fragen kommen, natürlich auch. <img src="https://www.babyforum.app/resources/emoji/grin.png" title=":grin:" alt=":grin:" height="20" /><br /><br />
P.P.S. Ja, ja, kaum abgeschickt, schon fallen mir Sachen ein ...  :roll: Um die Milchbildung anzuregen, habe ich sowohl Stilltees als auch die Stillkugeln probiert, aber ich habe da keinen nennenswerten Unterschied gemerkt. Geschadet haben sie aber sicherlich nicht. ;-)]]>
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