'Freundschaft' gekündigt wegen Hund!

bearbeitet 25. 08. 2005, 17:39 in Plauderecke
Hi Ihr Lieben,

Ich weiss, dass unter euch viele Hunderbesitzer gibt. Es würde mich interessieren eure Meinung zu hören:

Aaaaaaaaalso.....Ein Kollege von meinem Mann un seine Familie, mit dem wir uns sehr gut verstehen, wollten uns zum Grillen einladen. Sie haben aber seit einiger Zeit einen Hund. Ich habe eine Riesenangst vor Hunden, es ist fast eine Phobie bei mir :roll: Leider musste ich dann fragen, wie es mit dem Hund während des Grills gehandhabt wird...der Kollege meinte, es gibt bestimmt eine Lösung den Hund für einige Stunden irgendwie anders zu beschäftigen oder unterzubringen aber es fragt seine Kinder, was sie dazu meinen (2,4 und 6 Jahre alt).

Heute hat er die Einladung abgesagt, weil die Kleinen einfach nicht einverstanden sind, dass der Hund nicht dabei sein darf.

Ich habe kein Problem damit, da ich sowieso keine Lösung finde. Ich kann leider meine Angst nicht überwinden... :???: Bin ich zu 'uncool'? Oder hätten sie doch mehr Verständnis für mich haben können? Oder sind 'Hundebesitzer' einfach viel zu treu und können nicht auf ihre Tiere für einen Nachmittag verzichten? :biggrin:

Was meint Ihr dazu?

Liebe Grüße

Kommentare

  • littlejakelittlejake

    3,185

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,
    Also als Hundebesitzer muss ich mich ja fast zu diesem Thema äußern, denn zum Thema Baby hab ich ja leider noch nichts zu sagen... ;-)
    Bei uns ist es fast so, dass unser Hund ein Familienmitglied ist, und wir deswegen nur ungern auf ihn verzichten. Wenn aich allerdings weiß, dass jemand, dessen Gesellschaft mir wichtig ist Angst hat, würde ich schon einmal darauf verzichten, dass mein Hund frei herumlaufen darf.
    Allerdings fahre ich ungern zu Menschen, die meinen Hund nicht mögen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Ich umgebe mich also von vorneherein wenig mit Menschen, die keine Tiere mögen.
    Aber eine Freundschaft auf´s Spiel zu setzen, nur weil ich meinen Hund nicht mal für einen Nachmittag im Haus einsperren kann - das finde ich schon ein bißchen übertrieben, bei aller Hundeliebe. :roll:
    Haben sich eure Bekannten denn nochmal gemeldet wegen dem Vorfall, oder ist Ihnen das gar nicht großartig aufgefallen?

    Liebe Grüße

    Janina
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielleicht solltest du diesen "Vorfall" als Anlass nehmen, um deine Angst aufzuarbeiten? Mit Blick auf deinen Sohn erscheint es mir nicht ratsam, dieses Gefühl so stehen zu lassen. Im Interesse deines Sohnes wäre es sicher besser, wenn du deine Angst in Respekt umwandeln könntest. Sonst lernt dein Sohn ebenfalls, dass man vor diesen Tieren Angst und nicht Respekt haben muss.

    Zur Situation selbst kann ich nicht viel sagen, da ich der Typ bin, der sich Dingen, vor denen er Angst hat, normalerweise eher stellt und versucht, die Angst zu überwinden, statt auszuweichen.

    :byebye01:

    Gisela
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    danke euch Mädels für die Antwort !

    Ich hatte auch an meinen Sohn gedacht und mein Mann hat dies auch als Argument gebracht. Dnan habe ich vorgeschlagen, dass er alleine mit ihm zum Grill gehen sollte :oops: Ich hoffe, dass mein Sohn diese Angst nicht erbt....in dem er dann äfter mit meinem Mann im Park geht (leider vermeide ich bestimmt Parks wegen der Hunde :???: )

    Ich habe öfter versuche diese Angst 'zu therapeutisieren'. Es geht einfach gar nicht.....Und leider wird die Situation für mich stressiger wenn ich meinem Sohn auf den Arm habe...

    Ich bin leider nicht bereit mich diese Angst zu stellen :oops: Diese Angst ist sehr sehr alt und hat Gründe...

    Ich kann mir vorstellen, dass die Kinder begeistert sind von dem 'neuen' Hund und am Liebsten die ganze Zeit mit ihm verbringen wollen. Naja...uss ich mich erstmals wohl damit abfinden....der Kollege und seine Frau haben nur gesagt, dass die Kinder es nicht wollten...Mal schauen wie es weitergeht!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Warst du schon in fachlicher Therapie deswegen?

    Vererben kannst du deinem Sohn diese Angst nicht, nur vorleben. Und genau das darfst du nicht machen, weil damit eine Spirale der Angst vor sehr vielen Dingen des Alltags losdrehen kann.

    Der Hund muss nicht dein bester Freund werden, jedoch solltest du irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft in der Lage sein, einem Vierbeiner gegenübertreten zu können, ohne Angstattacken zu bekommen.

    Ich weiss, was es heißt, Angstpatient zu sein. Mein Mann ist einer, zum Glück mittlerweile sehr gut therapiert...

    :byebye01:

    Gisela
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sorry, aber auch als Tierfreund muss ich in der Lage sein, meinen Hund vom Besuch fernzuhalten, wenn da Panik herrscht. Das ist eine Angsterkrankung und deren Bewältigung braucht Zeit.
    Wenn ich Besucher mit Katzenallergie habe, dann putz und wische ich hier auch wie der Weltmeister und lasse meinen geliebten Stubentiger mal ein paar Stunden nicht in die Wohnung. Er verkraftet das ganz gut. ;-)
    Trotzdem, Du solltest versuchen einen Therapeuten zu finden, der sich damit auskennt.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sich der Angst stellen ist das einzige was hilft!

    Ich hatte auch immer Angst vor Hunden- bis ich nach Berlin zog. Dort muß man sich der Angst stellen, ob man will oder nicht.
    Und was soll ich sagen? Nachdem der hundertste Hund an mir vorbei ist, der mich nicht gebissen hat (welche Überraschung ;-) ) war die Angst weg.

    Trotzdem bevorzuge ich lieber Katzen ;-)
  • bambi7876bambi7876

    1,428

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann beide Seiten irgendwo verstehen. Bei uns ist es so, daß ich mit Fips schon viel in Kindergärten und in Schulen war, um den Kindern zu zeigen, was man mit fremden Hunden tun darf und was nicht.Viele Kinder , gerade die Ausländischen hatten regelrecht Panik vor Hunden, weil sie es von den Eltern vermittelt bekommen. Du überträgst deine Panik automatisch auf deinen Sohn.
    Fips war eine Zeitlang mit meinem Ex im Büro. Die Sekretärin hatte auch panische Angst vor Hunden. Bei Fips komischerweise hatte sie nach einer Woche die Schublade mit Leckerchen voll um Fips zu füttern. Es war unglaublich.
    Es gibt Hundeschulen bzw. Therapeuten , die sich um Menschen wie dich kümmern. Erkundige dich doch mal beim Tierarzt bzw. bei Hundeschulen.


    Diana
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Frau Unerfahren: An dem Nachmittag als du bei uns in der Krabbelgruppe warst , hatte da Claudia nicht auch ihren Hund dabei?
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Er fragt mal seine Kinder, ob es für die ok wäre, ohne Hund zu kommen? :shock:

    Na also das finde ich mehr als merkwürdig. Ich hätte gesagt, der Hund bleibt daheim und basta! Ohne mit meinen drei Kindern deswegen zu diskutieren... Bin aber auch eher kein Hundefreund...
    Naja jedenfalls verstehe ich das nicht - es gibt nun mal Orte da geht man ohne Hund hin, sie nehmen ihn ja wohl sicher auch nicht mit auf die Wasserrutsche :roll: zum Beispiel. Klar KÖNNTE man ihn mit zum Grillen nehmen, aber wenn jemand ein Problem damit hat, bleibt er eben daheim. Pech gehabt, finde ich.
  • manuelsmamamanuelsmama

    1,263

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmm, ich hatte mal einen Hund und kann das absolut verstehen, wenn einer so eine Angst hat. Natürlich ist der Hund ein Familienmitglied und wird nicht gerne ausgeschlossen, aber wenn jemand so Angst hat, gibt es da auf jeden Fall einen Kompromiss. Ich hätte in dem Fall meinen Hund mit nach draußen genommen, ihn aber irgendwo in der Nähe angeleint. Damit wärst du sicher auch einverstanden gewesen, oder?
    In so einem Falle denke ich immer wieder, es wird einfach zuwenig geredet und die meisten Leute sind nicht mehr bereit, sich in andere hinein zu versetzen.
    Trotz allem würde ich auch versuchen, mit dem Thema Hund irgendwie auf einen Nenner zu kommen... Es gibt zu viele, als dass man denen immer ausweichen könnte...
    Grüßle
  • unauna

    837

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo!

    Als Besitzerin eines großen,schwarzen Hundes muss ich geradezu antworten.

    Unser Hund gehört zur Familie und wird daher möglichst wenig allein gelassen oder ausgeschlossen.

    ABER: Allein durch Farbe und Größe unserer "kleinen Maus" fühlen sich andere Menschen oft unsicher.
    Also muss ich schon nach Auslaufgebieten suchen, damit sich niemand erschreckt.

    Bei Besuch haben wir zwei Varianten:

    1. Der Besuch kennt den Hund und mag ihn.
    Dann darf der Hund mit zur Tür und "Hallo" sagen. danach geht sie von sich aus auf einen ihrer Plätze.

    2. Der Besuch kennt den Hund nicht oder hat Angst vor ihm.
    Beim Läuten gibt es nicht die Erlaubnis zur Tür zu laufen sondern der Hund wird auf seinen Platz (der, wo sie die Tür sehen kann) geschickt. Dort bleibt sie, bis der Besuch sich sortiert hat und alle sitzen. Dann rufe ich sie in den Raum (oder auf den Balkon/ in den Garten), wo sich alle aufhalten und schicke sie auf ihren Platz dort.

    Bisher haben sich auch ängstliche Besucher sicher und wohl gefühlt und sind gerne wieder gekommen.
    Ich lehne es ab, den Hund auszusperren, da das ungeahnte Aggressionen freisetzen kann. Aber man kann sich schon mit ängstlichen Menschan arrangieren.

    Falls der Besuch sehr lange bleibt, beschäftige ich den Hund immer mal wieder mit Suchspielen außerhalb des Raumes, damit er nicht ewig nur rumliegen muss.

    LG
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sowas geht aber nur, wenn der Hund erzogen ist. Ich denke, der Hund im aktuellen Fall ist noch "neu". Klar ist ein Hund Familienmitglied, trotzdem steht er als Tier noch unter dem Menschen. Im Fall dieser Familie scheint das aber untergegangen zu sein, wenn die Kinder bestimmen, ob der Hund bleibt oder auf einen Platz verwiesen wird, der ihm zukommt.
    Ihr könnt jetzt gerne vor lauter Tierliebe platzen. Aber wenn mein Hund (ich hatte 14 Jahre lang einen wirklich gut erzogenen Hund) meinem Besuch Angst machte, auch wenn es nur durch Vorhandensein war, dann hatte der Hund das Nachsehen. Es ist ja nicht so, daß man ihn schreiend aus dem Haus prügeln muss, sondern mann kann ihn, wie es una sagte, auf einen Platz schicken, notfalls auch mit Leine, aber immer mit viel Liebe.
    Ich werde NIE einen Menschen, der mir nahesteht degradieren, weil ich einen Hund habe.
    Es gab bei uns auch den Fall, daß eine Frau vor unserem Schapendoes Angst hatte, allerdings hatte unser Hund ein so liebevolles Gemüt, daß die beiden sich am Ende wirklich gemocht haben.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    AnjaH schrieb:
    @ Frau Unerfahren: An dem Nachmittag als du bei uns in der Krabbelgruppe warst , hatte da Claudia nicht auch ihren Hund dabei?
    Das stimmt und ich hatte ihr auch gleich gesagt, dass ich Angst vor Hunden hatte. Natürlich war sie sehr überrascht :shock: , da ihr Hund ein ganz lieber ist...aber der Hund blieb die ganze Zeit unter der Sitzbank und an der Leine. Damit komme ich natürlich klar :roll:

    Ich habe mal überlegt eine Therapie in die Richtung zu machen aber dann fiel mir einfach die Motivation. In meinem Land gibt es KAUM Hunde in der Stadt. Hunde als 'Familienmitglieder' sind kaum zu finden (da es von der Religion her nicht richtig erlaubt ist). Hunde findet man in den Feldern (um auf die Tiere aufzupassen). Ansonsten extrem selten in der Stadt und noch seltener in Wohnungen. Somit war der Bedarf für mich gar nicht da. Erst in DE ist das ein Problem geworden. Und leider fehlt mir immer noch die Motivation mich mit dieser Angst auseinanderzusetzen.

    Bisher hatte es einigermassen gut geklappt...bis auf ein paar Ausnahmen und die Besuche im Park... :roll:

    Ausserdem muss ich dazu sagen, dass Hunde meine Angst spüren und mich dann fixieren und die ganze Zeit sich nur noch mit mir beschäftigen (wenn ich in der Nähe bin). Es ist schon passiert, dass ich mit der Anwesenheit eines Hundes klarkam aber dann war ich alleine, ohne Kind. Wenn ich meinen Sohn aber trage und ständig die Angst habe wegen des Hundes, dann fühle ich mich sehr unsicher und habe plötzlich große Angst um meinen Sohn....das heisst, es wird dann schlimmer für mich....


    Naja....die Einladung ist erstmal abgesagt..und wie es aussieht hat doch der neue Freund gewonnen :???:

    Danke für eure Postings, war gut eure Meinungen dazu zu hören ;-) Muss ich mir Gedanken machen, dass mein Kleiner in einer etwas 'angstfreieren' Umgebung aufwächst.
  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich kenne eigentlich beide seiten, weil ich einerseits Angst vor bestimmten Insekten habe - eine regelrechte zeckenphobie und Schnecken find ich bäääh - und da nicht will, dass mein Sohn das mitbekommt, da ich nicht meine Angst auf ihn übertragen will und gleichzeitig ihn auch nicht daran hindern will, aufs rumlaufen im Gras zu verzichten, nur weil Mama Angst hat... ich muss mich also beherrschen und kann sagen, dass es schon viel besser geworden ist! (allerdings bin ich auch nicht dauernd in KOntakt mit den viechern, es laufen davon nicht soo viele rum wie hunde :grin: )

    Wobei ich so eine schocktherapie mit Konfrontation auch nicht machen würde.... :cry:

    Andererseits hat mein Mutter einen Hund, der immer dabei ist und da sehe ich, wie es ist mit einem Hund. Er ist Familienmitglied und meine Mutter versucht, wenn eute Angst haben, das zu berücksichtigen, aber ihn dafür stundenlang allein zu lassen, das würde sie nicht tun!

    ich finde, man kann von den HUndebesitzern erwarten, dass sie sich bemühen, dass das Tier Abstand hält zu der betreffenden Person, aber dass er zu Hause bleibt, nicht.... ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielleicht solltest du diesen "Vorfall" als Anlass nehmen, um deine Angst aufzuarbeiten? Mit Blick auf deinen Sohn erscheint es mir nicht ratsam, dieses Gefühl so stehen zu lassen. Im Interesse deines Sohnes wäre es sicher besser, wenn du deine Angst in Respekt umwandeln könntest. Sonst lernt dein Sohn ebenfalls, dass man vor diesen Tieren Angst und nicht Respekt haben muss.
    Das sehe ich genauso. Vor Hunden an sich muß man keine Angst haben und da sie zu unseren natürlichen Lebensumfeld in Deutschland einfach dazugehören und man ihnen überall begenet, finde ich es sogar gefährlich, nichts gegen diese Angst zu unternehmen.
    Ich finde das genauso schwierig, wie wenn man eine Phobie vor Autos hätte udn darauf beshen würde, daß andere darauf Rücksicht nehmen udn nicht mit Autos an mir vorbeifahren oder die Innenstädte autofrei werden - mal etwas überspitzt ausgedrückt.
    Für gefährlich halte ich es, weil das oft skurrile Verhalten, das die Angst erzeugt, den betreffenden Menschen für Hunde erst interessant macht - es zieht die Neugier des Tieres auf sich, dadurch wird der Men noch panischer, rennt womöglich weg, schreit, oder ähnliches udn dadurch kann sich ein Hund auch bedroht fühlen (oder seinen Herrn) und reagiert schlimmstenfalls mit Verteidigungshaltung oder mit Verbellen - dadurch wird die Angst dann noch schlimmer.

    Wenn ich weiß, jemand hat panische Angst, dann behalte ich den Hund soweit möglich bei mir, oder er wird auch angeleint - zuhause bleiben muß er deshalb nicht. Er gehört dazu, ob nun bei abendlichen Grillausflügen, am Badesee oder auf dem Spaziergang und wo es erlaubt und möglich ist, läuft er auch ohne Leine, was möglich ist, weil er gut erzogen ist.
    Kommen Reiter entgegen, wird er am Feldrand abgelegt, weil Pferde oft Angst vor Hunden haben, wenn Familien mit kleinen Kindern entgegenkommen, dann wird er rangerufen (prophylaktisch, um Hysterie zu vermeiden), wenn jemand von weitem ruft, daß er Angst hat, dann auch. Wo viele Menschen sind, geht er bei Fuß und im Lokal liegt er unter dem Tisch - aber er ist dabei. Er ist auch groß und schwarz.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war die Einladung zu der Familie mit Hund. In dem Fall finde ich es in Ordnung das Grilltreffen abzusagen. Bei ihnen lebt ein Hund und jeder hat die freie Wahl, sie zu besuchen oder nicht. Es gibt ja die Möglichkiet, sie zu euch einzuladen und da steht es euch frei zu sagen, daß bei euch keine Hunde Zutritt haben. Wenn sie dann gerne kommen wollen, kommen sie - und ordnen sich euren Hausgepflogenheiten - ohne HUnd - unter. So sehe ich das. Das Gleiche gilt für mich zum Beispiel mit solchen Dingen wie Rauchen, die Schuhe ausziehen, vegetarischem Essen, etc. - was beim Gastgeber üblich ist, dem passe ich mich an und erwarte keine Sonderbehandlung, auch als Gast nicht. Und nehme es auch nicht als Zurückweisung oder Mißachtung, wenn für mich nicht extra alles geändert wird, was dort üblich ist.
    Ich hätte den Hund auch nicht ins Haus verbannt, sondern vorgeschlagen, daß er mit den Kindern in einem anderen Teil des Gartens spielt und während des Essens auf seinem Platz liegt. Oder ich hätte dir angeboten, an deiner Angst zu arbeiten, indem du dich in dieser Runde in die gefahrlose Nähe eines Hundes begeben kannst und erleben, daß er dir nichts tut.
    [/list]
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    aber dass er zu Hause bleibt, nicht.... Wink
    doch, klar blieb der auch zuhause allein, denn ins Kino durfte er nicht mit. ;-)
    Und wenn mich mein damaliger Freund besuchen kam, musste er auch raus und die Tür war zu. Damit musste er einfach umgehen können. Das kann ich von einem Hund sehr wohl erwarten.
  • RonjaRonja

    155

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich sehe das so wie Katja. In meinem Zuhause leben wir als Familie und die Hunde. Wer uns besuchen möchte, der weiß das. Paßt ihm das nicht, pech. Hier wird kein Hund weggesperrt. Wenn wir woanders hingehen, bleiben die Hunde zu Hause, es sei denn man fragt uns, ob wir sie mitbringen wollen.

    Diese Haltung hat mir seit 10 Jahren das langweilige Grillen mit meinen Arbeitskollegen bei uns zu Hause ersparrt :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Man könnte das ganze "Problem" eigentlich ja in einem Satz zusammenfassen:
    Der Mensch, der Angst vor Hunden hat sollte in seinem eigenen und im interesse seiner möglichen Kinder auf die er die Angst üebrtragen kann versuchen, diese Angst loszuwerden. Und der Mensch, der einen Hund hat sollte wissen, das nicht jeder gut mit Hunden klarkommt und entsprechend reagieren.
    Und schwupp hat man garkein Problem mehr.

    Bei Freunden erwarte ich doch eigentlich auch, das man sich über so eine Sache einig ist oder einfach werden kann!?
    Eine nette Mutter die ich hier kennengelernt habe hat auch einen riesenfroßen Hund zu Hause. Ich habe ihr also am Anfang gesagt, das ich ziemlichen Respekt vor Hunden habe. Daraufhin hat sie ihn dann als wir sie besuchen gingen den Hund erstmal in die Küche verbannt und dann später rausgelassen, damit Arthur (und auch ich ;-) ) sehen können, wie harmlos er ist.
    Gestern war ich wieder bei ihnen und hab den Hund fast selber schon vor Freude abgeschlabbert, weil das so ein süßer ist. Und dabei ist er noch viel größer geworden inzwischen :biggrin:

    Soll heißen: bei den richtigen Leuten wirst du eh kein Problem haben. Aber du mußt echt aufpassen, das sich dein Hund nicht deine Angst "abguckt". Aber das haben ja schon alle gesagt und du weißt es ja selber.
  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ja, pass gut auf, dass dein HUND sich die angst nicht anguckt... :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Öhöm... kleiner Versprecher.... "Dein Sohn" meinte ich natürlich :oops:
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