Hallo,
ja ihr habt richtig gelesen, ich habe mehrere Chefs. Ich arbeite an der Uni und bin Sekretärin dreier Professoren.
Ich schieb's jetzt schon einige Zeit vor mir her. Und weiß nicht so recht, wie ich es anpacken soll. Eigentlich ist auch nur einer von ihnen ein Problem. Die anderen beiden sind sehr nett und haben sicher keine Probleme mit meiner "kurzen" (nur der Mutterschaftsurlaub) Abwesenheit, denn sie kommen auch allein klar. Aber dieser eine ist total unselbständig, kann noch nicht mal mit dem Computer umgehen. Hinzu kommt, daß er selber ganz und gar kein Familienmensch ist (wohnt mit 47 noch bei Mutti und hat keine Frau, Freundin oder gar Kinder). Wenn ich fehle, bricht für ihn sicherlich erstmal der halbe Lehrstuhlbetrieb zusammen. Einerseits freue ich mich schon auf die Reaktion, wenn ich es ihm sage, den ihm fällt bestimmt alles aus dem Gesicht, andererseits weiß ich echt überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Außerdem befürchte ich, daß er mich dann in der Zeit, die ich noch da bin, vorsorglich noch mit allen möglichen - natürlich unheimlich wichtigen und dringenden -Arbeiten zumüllt, daß ich vor lauter Streß kein Land sehe. Nicht daß ihr denkt, ich halte mich für unentbehrlich, aber er erbringt mir jeden Tag aufs neue den Beweis, daß er ohne ein vollzeitbesetztes Sekretariat nahezu aufgeschmissen ist.
Hilfe, ich hab echt Bammel.
Jana
Kommentare
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meist ist es so, dass wenn man es dann gesagt hat, alles halb so schlimm ist. Man macht sich im Vorfeld irre verrückt und wundert sich dann über die Reaktionen der Leute, vor allem bei denen, die man ganz anders eingeschätzt hat!!!
Und schau ´mal, Du bekommst ein Kind, ist das nicht toll???
Was interssiert Dich da Dein Chef, wo das Gesetz auf Deiner Seite steht???
Wenn er dann meinen sollte Dich mit Arbeit zu überfrachten, dann läßt Du Dir von Deinem FA eine Bescheinigung ausstellen, die Dir Arbeiten im Übermaß verbietet.
Also keine Sorge, sondern freue Dich auf April 2005!!!
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Das ist echt nicht leicht. Aber ueberlege mal, dann sieht er endlich, was er an Dir hat.
Wahrscheinlich ist er kein Familienmensch, weil er noch nicht aus dem Kindheitsalter herausgewachsen ist. Du bist aber nicht SEINE Mutter, er hat ja schon eine.
Meine Erfahrung nach dem Mutterschaftsurlaub war: niemand ist unersetzlich. Man kann sich ja rechtzeitig um einen Ersatz fuer Dich umschauen. Sollte nur eine Frage der Organisation sein..
Ich druecke ganz feste die Daumen!