Bei genau diesen Völkern wurden die Gesetze dem Volk angepasst, dort ist jetzt Doppelmoral. Eben das will die Kirche verhindern, natürlich ist das unpopulär, aber ehrlich und konsequent.
Daß die Kirche teilweise unpopulär ist, wußt ich ja, aber ehrlich und konsequent? Und sie will Doppelmoral verhindern, die dort ist, wo Gesetze dem Volk angepasst werden? Das heißt, wenn die Kirche ihre "Gesetze" nicht dem Volk anpaßt, sondern so läßt, verhindert sie damit Doppelmoral? :shock:
Obwohl... Doch, wenn ich´s mir recht überlege - konsequent ist die Kirche schon...
Es ist schon echt eine konsequente Umsetzung der kirchlichen Regel "Du sollst nicht ehebrechen", wenn man eine in Scheidung lebende Frau quasi dazu nötigt, sich selbst an einen modernen Pranger zu stellen, weil sie erneut einen Mann in ihrem Leben hat. Mein Vater war mal mit einer Polin, die in Scheidung lebte, liiert und diese marschierte Sonntag für Sonntag in die Kirche, weil ja streng katholisch. Sie setzte sich dann immer mit ihm an die Seite auf eine Bank an der Wand. Auf die Frage, weshalb sie nicht mit Gesicht zum Altar auf einer der anderen Bänke säßen, meinte sie, da sie mit ihm in Sünde leben würde und der Pfarrer es nicht erlaube, daß man dann dort sitzen würde... Da die ganze Gemeinde von der Beziehung wußte, hätte sie sich alleine aus diesem Grund nicht getraut woanders zu sitzen, man hätte sie sonst schief angeschaut. Wohl gemerkt, gegen die Beziehung an sich hatte niemand etwas. Da sie ja schon in Scheidung lebte, war dies moralisch wohl in Ordnung. Nur mußte sie dies eben sozusagen "öffentlich für alle sichtbar beichten"... Konsequent eben. Alle Achtung...
Wenn man Schätze über Schätze hortet, so viel, daß sie nicht nur im Vatikan hängen, sondern teilweise in Kellern aufbewahrt werden müssen, aber andere zu Spenden bei Hungersnöten, Katastrophen u.ä. aufruft? Ist vielleicht nicht grad moralisch im Sinne von "geben ist seliger denn nehmen" und "die Armen kommen in das Himmelreich" aber konsequent. Es wird nicht mal ein geringer Teil davon verkauft, um den Erlös selbst zu spenden und Armen zu helfen.
Und wenn man das ein oder andere vertuscht bzw. einige Schriften wegsperrt und mit 100 und mehrjährigen Sperrfristen belegt, weil sie unbequem oder für die von irgendwelchen Kirchenoberhäuptern aufgestellten Regeln sogar gefährlich weil widersprüchlich sind, das ist vielleicht auch nicht immer so ganz moralisch - aber ebenfalls widerum konsequent. Da kann man nix sagen...
Aber eigentlich ging´s ja um den jetzt gewählten Papst - die Kirche und ihre Regeln im allgemeinen sind vielleicht ein noch heißeres Thema als Ratzinger und vermutlich noch unflexibler als er überhaupt sein könnte...
die Völker, die die Todesstrafe haben, begründen dies ja teilweise auch noch mit der Bibel... Auge um Auge, Zahn um Zahn :shock:
dass das anders gemeint ist, sehen die nicht mal.
Mich stört die konservative Ausrichtung des Papstes nicht so sehr wegen mir, ich werde davon nicht wirklich berührt in meinem Leben, ob da jetzt ein konservativer ist oder ein moderner. Früher sagte mir auch mal ein Pfarrer, dass er auch nicht so auf das höre, was der Papst sage, das hätte nichts mit der gelebten Kirche zu tun ;-)
Für die Länder, in denen die katholische Kirche aber wirklich noch was zählt, in denen die Leute wirklich noch darauf hören, was der Papst sagt, für die tut es mir leid. In den Ländern herrscht nämlich Überbevölkerung - auch, weil Verhütungsmittel verboten sind -, Aids - auch, weil KOndome verboten sind -, und der Machismo der südlichen Länder wird dadurch auch unterstützt.
:applause: jo, ich kann Dir nicht widersprechen, will aber anmerken, daß es noch viele Altlasten aus den vergangenen Jahrhunderten gibt, die die Kirche (sprich, der letzte Papst und der amtierende Papst, damals als päpstlicher Helfer) beginnt aufzuarbeiten. Ich finde, man könnte das auch anerkennen.
Das soll keine Ausrede sein, es gab Jahrhunderte reinen Machtmissbrauchs, aber es wird mittlerweile auch Schuld zugegeben, und die Unfehlbarkeit gewesener Päpste, und somit deren Dogmen in Frage gestellt, bzw. umgestürzt. Und zwar vom Papst. Schließlich kann das sonst per Definition kein anderer sonst.
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und die Kirche arbeitet an der Schuld, die sie auf ihren Schultern hat. Ich finde, das zeugt durchaus von Flexibilität und Verständnis.
Er hat den Posten der ihm zugedacht wurde, so muß man das sehen. Das Los ist auf Kardinal Ratzinger gefallen weil es wohl so sein sollte. Daran können wir nichts ändern und anstatt ihn von vornherein schlecht zu reden sollten wir dankbar sein das es ein Mann geworden ist der ein solches Strahlen auf dem Gesicht und in den Augen hatte als er auf den Balkon trat das man förmlich schmecken konnte wie glücklich er ist.
Wer glücklich in seinem Job ist der macht ihn auch anständig.
Ich versetehe die Aufregung nicht, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, aaaaber: Johannes Paul II. war doch auch gegen Empfängnisverhütung und Kondome. Oder? Na und jetzt soll der neue Papst kommen und schwupps die ganze katholische Kirche umkrempeln?
Das geht doch gar nicht! Kirche bedeutet auch jahrhundertelange Tradition, wer das von heute auf morgen ändert findet vielleicht neue Anhänger, aber verstört sicher auch viele Katholiken.
Man bleibt ja ein mündiger Mensch der sein Leben leben kann, wie er mag, man muss ich nicht zwangsläufig an der Meinung der Kirche orientieren und kann trotzdem gläubiger Katholik sein... Ich stimme der Aussage über die Dritte Welt - Länder aber vollkommen zu. Da ist es wirklich ein Problem.
Nur: der Papst ist gerade mal 2 Tage im Amt. Die erste Predigt lief doch anscheinend auf Öffnung der Kirche und Aufgeschlossenheit hinaus. Gut! ;-) Dann warten wir doch mal ab, was so passiert. Ich freu mich, dass es ein Deutscher ist - haltet mich für bescheuert aber ich finde es aufregend :oops: . Und ich habe den vorherigen Papst NIE mit Polen assoziiert, ich habe ihn nur mit der katholischen Kirche assoziiert. Und dafür steht ja ein Papst.
2. Grundsätzlich kann jeder Kardinal Papst werden, egal wo auf der Welt er Kardinal ist. Er muß nicht in Rom sein um Papst werden zu dürfen. Da hatte auch irgendwer was zu geschrieben.
Braucht noch nichtmal Kardinal sein. Nur ein (eindeutig) männlicher Katholik muss es sein.
3. Worum geht es hier jetzt eigentlich? Um die Person Joseph Ratzinger, das Pontifikat oder die Kirche im Allgemeinen?
Frag ich mich auch die ganze Zeit. Mit Ratzinger ist der Heilige Stuhl bestens besetzt. In unseren Breiten macht der Einfluss des Papstes ohnehin spätestens vor der Schlafzimmertür halt, es ist also müßig, immer wieder darauf hinzuweisen, wie "weltfremd" doch die Kurie agiert(durchwegs ältere Herren, die auf diesem Gebiet offiziell ja keine Erfahrungen haben und rein intellektuell an die Sache heran gehen). Ich kann aber nicht leugnen, dass ich das eine oder andere Mal froh wäre, würde sich die katholische Kirche auf diesem Gebiet mal etwas mehr zurückhalten. Sie soll Antworten geben, wo sie gefragt sind.
Ein anderes Thema, das hier angeklungen ist, ist das Thema Frau in der katholischen Kirche. Den Frauen kommt in der katholischen Kirche eine ganz besondere Bedeutung zu, verehren wir doch die Gottesmutter Maria.
Und nur weil eine Frau heutzutage nicht zum Priester geweiht wird, kann man doch nicht von Unterdrückung sprechen. Denjenigen Frauen, die nach der Weihe streben, werfe ich vor, dieses Ziel nur von ihrer eitlen Ruhmsucht getrieben anzustreben. In der evangelischen Kirche könnten sie ohne großes Aufsehen zu erregen Seelorgerinnen werden. Doch dort fehlt wohl der Reiz des Verbotenen.
Und nun hab ich einen großen Fehler gemacht: ich bin doch tatsächlich selber vom eigentlichen Thema abgekommen.
Thema hier sollte doch wohl der Beginn eines neuen Pontifikats sein. Dass die eine oder andere heikle Frage auch nach Benedikt XVI nicht zur Zufriedenheit aller katholisch getauften sein wird, bezweifelt hier doch niemand. Doch lasst uns doch frohlocken, dass wir nun einen neuen Papst haben, der mit billiantem Verstand diese Kirche sicher nicht zu ihrem Nachteil leiten wird.
Nochwas:
Ich selbst bin keine Katholikin, sondern gehöre den Evangelisten an.
:biggrin: Auch wenn mein Nick jauchzerle lautet, jubilieren oder frohlocken muss ich deshalb nicht, dafür sind die Bayern zu mundfaul
Schaumer mal, was er draus macht.
Na, aber so ganz generell wird hier im Forum ja auch nicht mit Lob und :laola01: und :human22: hinterm Berg gehalten.
Wenn einem Sprößling ein von Mami ersehnter Pups entfleucht wird ja auch nicht gespart mit fröhlich bunter und freudiger Anerkennung.
Zumindest müsste man mir die Freude daran nicht verderben - hat eh keiner geschafft :biggrin:
Stimmt schon lila, wobei man mich eher selten in diesen Lobgesang mit einstimmen sieht. ;-) weil mir einfach das "Vielposter-Gen" fehlt :oops: Außerdem bin ich mit überschwänglichen Gefühlsäußerungen in euphorischer Richtung generell vorsichtig.
Meine Meinung hab ich gründlich dargelegt, und vertreten. Aber freudige Lobgesänge sind nicht mein Ding. Ich habs nicht mit Vorschußlorbeeren.
Ich hab gestern abend auf Deutschlandfunk eine Diskussionsrunde zum Thema gehört, die mich doch sehr erstaunt hat. Gäste waren ein Kirchenmensch, der Ratzinger persönlich kannte (genaue Position hab ich vergessen), ein Historiker mit Italien-Schwerpunkt und eine Frau, die mal Vorsitzende vom Zentralkommitee der Katholiken (oder sowas in der Richtung) war. Ich hab nebenbei gekocht und zwischendurch Janis ins Bett gebracht, also genau verlassen dürft ihr euch jetzt nicht auf meine Aussagen... Aber die waren, meine ich, der Meinung, Ratzinger sei gar nicht so konservativ, das sei zum großen Teil bloß seine Stellung als Führer der Glaubenskongregration gewesen, und als Papst habe er da jetzt ganz neue Möglichkeiten. Er sei sehr für die Ökomene, habe da lange Jahre in einem Arbeitskreis mitgewirkt. Und die Frau behauptete steif und fest, sie könne sich gut vorstellen, dass Benedikt XVI. auch das Thema Frauen-Ordination innovativ angehen und neu überdenken werde. :shock:
Na, denn man zu!
In der evangelischen Kirche könnten sie ohne großes Aufsehen zu erregen Seelorgerinnen werden. Doch dort fehlt wohl der Reiz des Verbotenen.
Wieso, es gibt doch jede Menge Pastorinnen bei uns! In Hannover haben wir eine Landesbischöfin. Ich würde mal behaupten (so ins Blaue hinein, kenne da keine Zahlen), dass heute mehr Frauen als Männer in der evangelischen Kirche Seelsorger sind. Oder meinst du damit, dass die, die unbedingt Seelsorger werden wollen, dann halt zur evangelischen Kirche gehen sollen? :shock:
Ich persönlich finde, dass diese Ungleichbehandlung indiskutabel nicht in die heutige Zeit passen, genau wie das Zölibat.
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Daß die Kirche teilweise unpopulär ist, wußt ich ja, aber ehrlich und konsequent? Und sie will Doppelmoral verhindern, die dort ist, wo Gesetze dem Volk angepasst werden? Das heißt, wenn die Kirche ihre "Gesetze" nicht dem Volk anpaßt, sondern so läßt, verhindert sie damit Doppelmoral? :shock:
Obwohl... Doch, wenn ich´s mir recht überlege - konsequent ist die Kirche schon...
Es ist schon echt eine konsequente Umsetzung der kirchlichen Regel "Du sollst nicht ehebrechen", wenn man eine in Scheidung lebende Frau quasi dazu nötigt, sich selbst an einen modernen Pranger zu stellen, weil sie erneut einen Mann in ihrem Leben hat. Mein Vater war mal mit einer Polin, die in Scheidung lebte, liiert und diese marschierte Sonntag für Sonntag in die Kirche, weil ja streng katholisch. Sie setzte sich dann immer mit ihm an die Seite auf eine Bank an der Wand. Auf die Frage, weshalb sie nicht mit Gesicht zum Altar auf einer der anderen Bänke säßen, meinte sie, da sie mit ihm in Sünde leben würde und der Pfarrer es nicht erlaube, daß man dann dort sitzen würde... Da die ganze Gemeinde von der Beziehung wußte, hätte sie sich alleine aus diesem Grund nicht getraut woanders zu sitzen, man hätte sie sonst schief angeschaut. Wohl gemerkt, gegen die Beziehung an sich hatte niemand etwas. Da sie ja schon in Scheidung lebte, war dies moralisch wohl in Ordnung. Nur mußte sie dies eben sozusagen "öffentlich für alle sichtbar beichten"... Konsequent eben. Alle Achtung...
Wenn man Schätze über Schätze hortet, so viel, daß sie nicht nur im Vatikan hängen, sondern teilweise in Kellern aufbewahrt werden müssen, aber andere zu Spenden bei Hungersnöten, Katastrophen u.ä. aufruft? Ist vielleicht nicht grad moralisch im Sinne von "geben ist seliger denn nehmen" und "die Armen kommen in das Himmelreich" aber konsequent. Es wird nicht mal ein geringer Teil davon verkauft, um den Erlös selbst zu spenden und Armen zu helfen.
Und wenn man das ein oder andere vertuscht bzw. einige Schriften wegsperrt und mit 100 und mehrjährigen Sperrfristen belegt, weil sie unbequem oder für die von irgendwelchen Kirchenoberhäuptern aufgestellten Regeln sogar gefährlich weil widersprüchlich sind, das ist vielleicht auch nicht immer so ganz moralisch - aber ebenfalls widerum konsequent. Da kann man nix sagen...
Aber eigentlich ging´s ja um den jetzt gewählten Papst - die Kirche und ihre Regeln im allgemeinen sind vielleicht ein noch heißeres Thema als Ratzinger und vermutlich noch unflexibler als er überhaupt sein könnte...
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dass das anders gemeint ist, sehen die nicht mal.
Mich stört die konservative Ausrichtung des Papstes nicht so sehr wegen mir, ich werde davon nicht wirklich berührt in meinem Leben, ob da jetzt ein konservativer ist oder ein moderner. Früher sagte mir auch mal ein Pfarrer, dass er auch nicht so auf das höre, was der Papst sage, das hätte nichts mit der gelebten Kirche zu tun ;-)
Für die Länder, in denen die katholische Kirche aber wirklich noch was zählt, in denen die Leute wirklich noch darauf hören, was der Papst sagt, für die tut es mir leid. In den Ländern herrscht nämlich Überbevölkerung - auch, weil Verhütungsmittel verboten sind -, Aids - auch, weil KOndome verboten sind -, und der Machismo der südlichen Länder wird dadurch auch unterstützt.
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Das soll keine Ausrede sein, es gab Jahrhunderte reinen Machtmissbrauchs, aber es wird mittlerweile auch Schuld zugegeben, und die Unfehlbarkeit gewesener Päpste, und somit deren Dogmen in Frage gestellt, bzw. umgestürzt. Und zwar vom Papst. Schließlich kann das sonst per Definition kein anderer sonst.
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und die Kirche arbeitet an der Schuld, die sie auf ihren Schultern hat. Ich finde, das zeugt durchaus von Flexibilität und Verständnis.
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Schön gesagt, da stimme ich Dir vollkommen zu!
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Das geht doch gar nicht! Kirche bedeutet auch jahrhundertelange Tradition, wer das von heute auf morgen ändert findet vielleicht neue Anhänger, aber verstört sicher auch viele Katholiken.
Man bleibt ja ein mündiger Mensch der sein Leben leben kann, wie er mag, man muss ich nicht zwangsläufig an der Meinung der Kirche orientieren und kann trotzdem gläubiger Katholik sein... Ich stimme der Aussage über die Dritte Welt - Länder aber vollkommen zu. Da ist es wirklich ein Problem.
Nur: der Papst ist gerade mal 2 Tage im Amt. Die erste Predigt lief doch anscheinend auf Öffnung der Kirche und Aufgeschlossenheit hinaus. Gut! ;-) Dann warten wir doch mal ab, was so passiert. Ich freu mich, dass es ein Deutscher ist - haltet mich für bescheuert aber ich finde es aufregend :oops: . Und ich habe den vorherigen Papst NIE mit Polen assoziiert, ich habe ihn nur mit der katholischen Kirche assoziiert. Und dafür steht ja ein Papst.
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Braucht noch nichtmal Kardinal sein. Nur ein (eindeutig) männlicher Katholik muss es sein.
Frag ich mich auch die ganze Zeit. Mit Ratzinger ist der Heilige Stuhl bestens besetzt. In unseren Breiten macht der Einfluss des Papstes ohnehin spätestens vor der Schlafzimmertür halt, es ist also müßig, immer wieder darauf hinzuweisen, wie "weltfremd" doch die Kurie agiert(durchwegs ältere Herren, die auf diesem Gebiet offiziell ja keine Erfahrungen haben und rein intellektuell an die Sache heran gehen). Ich kann aber nicht leugnen, dass ich das eine oder andere Mal froh wäre, würde sich die katholische Kirche auf diesem Gebiet mal etwas mehr zurückhalten. Sie soll Antworten geben, wo sie gefragt sind.
Ein anderes Thema, das hier angeklungen ist, ist das Thema Frau in der katholischen Kirche. Den Frauen kommt in der katholischen Kirche eine ganz besondere Bedeutung zu, verehren wir doch die Gottesmutter Maria.
Und nur weil eine Frau heutzutage nicht zum Priester geweiht wird, kann man doch nicht von Unterdrückung sprechen. Denjenigen Frauen, die nach der Weihe streben, werfe ich vor, dieses Ziel nur von ihrer eitlen Ruhmsucht getrieben anzustreben. In der evangelischen Kirche könnten sie ohne großes Aufsehen zu erregen Seelorgerinnen werden. Doch dort fehlt wohl der Reiz des Verbotenen.
Und nun hab ich einen großen Fehler gemacht: ich bin doch tatsächlich selber vom eigentlichen Thema abgekommen.
Thema hier sollte doch wohl der Beginn eines neuen Pontifikats sein. Dass die eine oder andere heikle Frage auch nach Benedikt XVI nicht zur Zufriedenheit aller katholisch getauften sein wird, bezweifelt hier doch niemand. Doch lasst uns doch frohlocken, dass wir nun einen neuen Papst haben, der mit billiantem Verstand diese Kirche sicher nicht zu ihrem Nachteil leiten wird.
Nochwas: :fun47:
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Schaumer mal, was er draus macht.
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Wenn einem Sprößling ein von Mami ersehnter Pups entfleucht wird ja auch nicht gespart mit fröhlich bunter und freudiger Anerkennung.
Zumindest müsste man mir die Freude daran nicht verderben
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Meine Meinung hab ich gründlich dargelegt, und vertreten. Aber freudige Lobgesänge sind nicht mein Ding. Ich habs nicht mit Vorschußlorbeeren.
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Na, denn man zu!
Wieso, es gibt doch jede Menge Pastorinnen bei uns! In Hannover haben wir eine Landesbischöfin. Ich würde mal behaupten (so ins Blaue hinein, kenne da keine Zahlen), dass heute mehr Frauen als Männer in der evangelischen Kirche Seelsorger sind. Oder meinst du damit, dass die, die unbedingt Seelsorger werden wollen, dann halt zur evangelischen Kirche gehen sollen? :shock:
Ich persönlich finde, dass diese Ungleichbehandlung indiskutabel nicht in die heutige Zeit passen, genau wie das Zölibat.
6,187
genau. Und mehr sage ich dazu nicht, sonst reißt mir die Hutschnur.
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