der STOLZ-BIN Thread

fabufabu

144

bearbeitet 30. 08. 2005, 15:24 in Plauderecke
Hallo ihr Lieben,

nachdem ich in dem Thread über Nichtstillmütter meine Ansichten, was den Stolz von Stillmüttern angeht, völlig geändert habe, möchte ich einen Stolz-Bin Thread für alle eröffnen:

-für Mütter, die trotz physischen oder psychischen Schwierigekeiten ihr Kind stillen und für Mütter, die ihrem Baby die Flasche geben und auch die fünfte Nachtflasche noch frisch gerührt oder geschüttelt und nicht vorgekocht aus dem Kühlschrank ist, für Mütter die den schwierigen Weg der Zwiemilchernährung gehen

-für Mütter, die ihr Kind zum ersten mal loslassen konnten und für Mütter die ihre Kinder über Jahre noch nie woanders gelassen haben

-für Mütter die Kind und Karriere verknüpfen und für Mütter, die ihren Beruf hinten anstellen und trotz anderer Vorsätze zu Hause bleiben

-für Mütter, die ein 24h Baby haben und für Mütter die sich um ihr ruhiges Baby genauso liebevoll kümmern

-für mehrfache Mütter und Mütter, die das erstemal ein Baby haben

-für Mütter die aufopfernd ein krankes Kind pflegen

EINFACH FÜR ALLE MÜTTER DIE STOLZ AUF SICH SEIN KÖNNEN; WEIL SIE ALLES FÜR IHR KLEINES TUN...

und natürlich der Stolz auf die Kleinen nicht zu vergessen, die besonders tapfer, besonders willensstark, besonders lieb, besonders mutig - einfach für uns besonders sind....

Na dann mal los...

Liebe Grüße

Kommentare

  • LenchenLenchen

    4,118

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hihi, dann mache ich mal den Anfang:

    - Ich bin stolz auf mich, dass ich 8 Monate quasi voll- und 13 Monate teilweise gestillt habe und immer noch ein bisschen Milch für Janis habe, wenn er es alle paar Tage mal in'n Kopp kriegt und was haben will

    - Ich bin stolz auf Janis, dass er schon so viele Wörter so toll sagen kann und damit alle möglichen Leute erstaunt

    - Ich bin stolz auf mich, dass ich es gänzlich gelassen sehen kann, dass er dafür noch keine Anstalten macht, Laufen zu lernen, erst zweieinhalb Zähne hat und weit vom Durchschlafen entfernt ist

    - Und ich bin stolz auf mich, dass ich meine SS so gelassen genießen konnte, trotz Hang zur Hypochondrie

    ;-)
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    die ihrem Baby die Flasche geben und auch die fünfte Nachtflasche noch frisch gerührt oder geschüttelt und nicht vorgekocht aus dem Kühlschrank ist

    Ich bin stolz das es für mich kein Problem ist/war das die Nachtflaschen vorgekocht im Kühlschrank standen. ;-)
  • KersiKersi

    920

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    -ich bin stolz, das ich, obwohl tom-luca noch kein wort spricht, trotzdem
    immer verstehe was er will.
    halt, doch ein wort kann er sagen...DA...und das kann er sehr energisch, bis
    er das bekommen hat, was er mir die ganze zeit gezeigt hat.
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin stolz auf mich weil ich wieder arbeite nebenbei und trotzdem für mein Kind da sein kann ohne das der Rest wie z.B. der Haushalt im Chaos versinken (natürlich geht das nur mit vielen helfenden Händen, danke dafür).

    Ich bin stolz auf mich weil ich es vermieden habe mein Kind schon mit vier Monaten einem Medikament auszusetzen und deswegen innerhalb von 12 Tagen komplett abgestillt habe. Das mögen einige zwar fraglich finden, aber das war wohl die beste Entscheidung für uns alle.

    Ich bin stolz auf mich das ich versuche mein Kind so gut es geht in seinem Bewegungsdrang zu fördern. Auch wenn das beinhaltet das ich sie zum 5. Mal in der Eisdiele vom Nachbartisch fische.

    Ich bin stolz auf mich das trotz dem ganzen Stress, den ich mir vorwiegend selbst mache, ein weiterer Kinderwunsch entstanden ist und momentan mit Macht ans Tageslicht drückt. Denn obwohl ich an den Tagen an denen ich arbeite echt fertig bin, denke ich das ich genug geben kann das es für zwei Kinder reicht. Und wer Cecilia kennt weiß das sie schon ein recht forderndes Kind ist, zumindest was die Aufmerksamkeit und die Geduld angeht.

    So, genug selbstbeweihräuchert.

    Eins noch, ich bin wahnsinnig stolz auf meine Familie, denn sie gibt mir Halt und das gute Gefühl gebraucht zu werden und anderen ebenfalls eine Basis zu bieten zu können.

    Und ich bin stolz auf Euch, für all das was ihr hier als erwähnenswert findet.
  • lilalila

    2,943

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, was für eine tolle Idee, dieser Thread.

    Seit heute ist Marlene auch ein Langzeitstillkind :bounce02: . Ich finde, wir können beide ein klein wenig stolz drauf sein, schliesslich hätten wir auf ärztliche Anordnung hin ja schon längst abgestillt haben sollen. Ich bin stolz auf meine Kleine, dass sie diesbezüglich genau weiss, was wir wollen.

    Dann bin ich stolz auf eine ganz spezielle Freundschaft mit einer anderen Mutter. Wir verstehen uns trotz aller Diskrepanzen was Kinderaufzucht betrifft prächtig. Wir respektieren diesbezüglich immer die Vorgehensweise der anderen und versuchen Verständnis für die jeweilige Situation aufzubringen ohne den anderen ständig das Eigene überstülpen zu wollen. :table4:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin stolz darauf, mein Baby 6 Monate voll gestillt zu haben, OBWOHL von vielen Seiten ein mordsmäßiger Druck von wegen Beikost auf mich ausgeübt wurde.

    Ich bin stolz, einen großen Umzug mit einem 3 Monate alten Kind fast reibungslos über die Bühne gebracht zu haben.

    Ich bin stolz auf Ninchens 2 kleine Mäusezähne, die schon ganz fest zubeißen können

    Ich bin stolz darauf, daß ich schnell wieder für einige Stunden arbeiten zu gehen, ohne daß Nina darunter leiden mußte

    Ich bin stolz auf mich, weil mein Mann mir immer mal wieder sagt, wie stolz ER auf mich ist.

    Und ich bin stolz auf mich, weil ich mich jetzt mal selber loben durfte, ohne rot werden zu müssen,
  • fabufabu

    144

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    AnjaH schrieb:
    Ich bin stolz das es für mich kein Problem ist/war das die Nachtflaschen vorgekocht im Kühlschrank standen. ;-)

    :grin: so wollte ich das...

    Also, ich bin stolz auf mich, dass ich sofort als ich von meiner ungeplanten Schwangerschaft erfuhr mit dem Rauchen aufhörte, während der Schwangerschaft "beräucherte" Räume mied, ganz und gar kein Alkohol trank, kein einziges Medikament nahm, mir Ruhe gönnte und viel spazieren ging (wer mich kennt, weiß, dass das alles wider meiner Natur ist :grin: - bis auf die Medis)

    ich bin stolz, dass ich trotz sehr "übler (von Übelkeit) und schmerzhafter Schwangerschaft ein sehr gutes Vordiplom hingelegt habe

    ich bin stolz, dass ich trotz monatelang durchwachter Nächte es immer noch schaffe meine Tochter zum lachen zu bringen

    ich bin stolz, dass ich genau weiß, dass ich mein zweites Kind auf jeden Fall stillen werde

    !!!ich bin sehr stolz Mutter eines sooooooooo tapferen Mädchens zu sein, dass trotz der Krankheiten, der OP und schlechter Erfahrungen (Schmerzen & Ärzte) ein oftmals so gut gelauntes Kind ist, dass sogar bei fremden Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert!!!
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin stolz auf meinen kleinen Sohn und meinen Mann, die mir in den ersten beiden Tagen nach dem Kaiserschnitt so viel Halt gegeben haben, ohne den ich wahrscheinlich in eine tiefe Wochenbettdepression gerutscht wäre.

    Ich bin stolz auf uns drei, daß wir auf wenigen Quadratmetern inmitten einer Baustelle friedlich zusammenleben. Ich werde stolze drauf sein, wenn unser altes Haus endlich fertig restauriert und komplett nutzbar ist.

    Ich bin stolz, daß ich trotzdem ich direkt nach dem Mutterschutz wieder voll arbeite, Paul weiterhin voll stille und bisher keine Ersatzmilch nötig war.

    Ich bin stolz auf meinen Mann, der sich in der Zeit, in der ich arbeite, liebevoll um seinen Sohn kümmert und ihm mit Engelsgeduld die Flasche mit abgepumpter Mumi verabreicht, was mitunter sehr lange dauert.

    Ich bin stolz auf Paul, daß er trotz Flasche und Brust nicht durcheinanderkommt. Überhaupt bin ich stolz auf ihn, weil er so ein aufgeweckter kleiner Strahlemann ist, der selten schreit und uns viel Freude macht.

    Ich bin stolz auf meinen Mann und mich, daß wir so einen Prachtjungen zustande gebracht haben.

    P.S. Mein Stolz ist nicht nach Priorität geordnet, sondern so wie es mir gerade einfiel.
  • manuelsmamamanuelsmama

    1,263

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hey, das geht runter wie Öl...
    Was sind wir tolle und belastbare Wesen...!!!
    Ich bin stolz:
    - dass ich trotz Schwangerschaft einen Kiga bis zum letzten Termin (nämlich 7 Wo vor der Geburt) geleitet habe (ja, er steht noch)
    - dass ich 3 Wo vor Entbindungstermin und 1 Tag vor meinem 30ten geheiratet habe
    - auf meinen unkonventionellen Mann
    - auf mein total süßes und unkompliziertes Kind
    - dass ich trotz schlafloser Nächte niemandem an die Gurgel gegangen bin :oops:
    - dass ich das hier irgendwie schaffe, ohne eine Oma in der Nähe und ohne Auto
    - dass ich immer noch selbst für meinen Kleinen (und den Großen) koche
    - dass ich mein über 8kg-Kind immer noch im Tuch trage
    - dass ich mich trotzdem nie angepaßt habe
    - dass ich nicht zur Glucke mutiert bin
    - dass ich trotz erstem Zahn weiter mutig stille
    - dass ich trotz keiner Flatrate hier stundenlang surfe :grin:
    - dass eine einfallsreiche Mami so ein tolles Thema erstellt hat
  • manuelsmamamanuelsmama

    1,263

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @dcc: sowas bewundere ich total, voll arbeiten und stillen, das könnte ich nicht!!! Wie machst du das???
  • fabufabu

    144

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    manuelsmama schrieb:
    - dass eine einfallsreiche Mami so ein tolles Thema erstellt hat

    Danke, werde ganz :oops:
  • JoellaJoella

    2,666

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin stolz auf meinen Mann, der mich immer super im Haushalt und mit unserem Zwerg unterstützt. Er ist der beste Papa den es überhaupt gibt.

    Ich bin stolz auf unseren Lars, weil er mit seinen ncoh nciht mal ganz acht Wochen heute nacht schon das zweite Mal durchgeschlafen hat! Von elf bis sechs hat er geschlafen :bounce02:
  • jumpyjumpy

    1,630

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    mein kind, das muss man sich mal vorstellen, hat heute sein mittagessen ganz alleine mit der kuchengabel gegessen. :bounce02:
    hoert sich jetzt nach nichts an, aaaber wir sind weg von den glaeschen, ich kann wieder entspannt mein fruehstueck geniessen, waehrend er seins mit der gabel aufisst!
    ausserdem ist das geschreie und getobe endlich vorbei, sobald der loeffel, den ich in der hand halte auf seinen mund zusteuert. :biggrin:

    ach ja, er tut ja immer so, als ob nichts verstehen wuerde, aber heute hat er sich verraten. er hat seinen windelschrank ausgeraeumt. ich hab son bisschen vor mich hingemeckert und meinte, er soll es wieder einraeumen, natuerlich nicht in der annahme, dass er es auch wirklich macht. er hat es aber! jede einzelne windel! :shock: nicht aufeinander, aber immer hin!

    also wenn ich das naechste mal was sage, und er grinst mich an, so nach dem motto ich bin ja noch so klein, und versteh nicht was du willst, dann kaufe ich ihm das nicht ab! :cool:

    gott, ich koennte ewig so weitermachen! er versucht sich seine schuhe selber anzuziehen! und er kann seine haare selber waschen!
    dieses kleine monster!!!! :shock: :biggrin:
    wurde doch gestern erst geboren! *schnief*

    es ist wirklich unglaublich, wie schnell die gross werden.

    so jetzt reichts aber, ist ja auch schon spaet! :eek02:
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    manuelsmama schrieb:
    @dcc: sowas bewundere ich total, voll arbeiten und stillen, das könnte ich nicht!!! Wie machst du das???

    Ich wünschte, ich müßte es nicht, aber das ist ein anderes Thema.

    Ohne die 90 Minuten Stillzeit, die einem zustehen, würde ich es auch nicht packen. Ich darf Sie auf einmal nehmen und kann so früher gehen und bin immer schon gegen 3 Uhr zu Hause. Während der Arbeit pumpe ich noch 2 mal ab, das sind dann immer die Portionen, die mein Mann Paul am nächsten Tag verfüttert. Ich bin froh, daß ich nebenbei noch abpumpen kann und ich dafür nicht meine Stillzeit verrechnen muß.
    Den ersten Tag wieder auf Arbeit zu gehen war irrsinnig schwer. Die nächsten Tage ging es. Aber in letzter Zeit fällt es mir immer schwerer, meinen Kleinen morgens zu verlassen.
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