Herbstkinder leben länger?

claudi.1claudi.1

1,799

bearbeitet 29. 09. 2005, 19:29 in Plauderecke
Eben bei t-online gelesen:
Herbstkinder leben tatsächlich länger
Wie kommt es also, dass Herbstkinder im Schnitt länger leben als andere? Warum sagt der Geburtsmonat etwas über unser Leben aus? Die Begründung der Wissenschaftler leuchtet ein: Der Geburtstermin entscheidet darüber, wann ein Fötus seine Entwicklungsphasen durchmacht. Wer seinen Geburtstag im Oktober, November oder Dezember feiert, darf sich über die längste Lebenserwartung freuen. Das liegt daran, dass die entscheidende Entwicklung im Sommer stattfand. Während sich das Immunsystem in Gang setzte, wurde der Fötus rundum gut mit Nährstoffen, viel Sonne und Wärme versorgt. Beste Voraussetzungen für starke Abwehrkräfte auch im späteren Leben.

Fettpölsterchen halten im Winter warm
Wenn Winterkinder geboren werden, herrscht draußen eisige Kälte. Aber die Natur hat vorgesorgt: Damit das Neugeborene nicht friert, hält ihn eine Extra-Fettschicht warm. Was für den Säugling lebensnotwendig ist, bereitet dem Erwachsenen dagegen später Probleme: Genau dieses Fett werden viele einfach nicht wieder los. So kommt es bei Winterkindern am häufigsten vor, dass sie mit Übergewicht zu kämpfen haben.

Frühlingskinder stehen auf Kriegsfuß mit Pollen
Wer Heuschnupfen hat, fürchtet den Frühling. Denn da beginnen die Pollen in Massen zu fliegen. Frühlingskinder haben schlechte Karten: Sie werden genau in dieses Pollenhoch hineingeboren. Die Abwehrkräfte sind erst einmal überfordert, denn das junge Immunsystem ist noch nicht stark genug. Daraus kann sich später der Heuschnupfen ergeben.

Karies-Alarm bei Sommerkindern
Sommerkinder werden leider recht schnell dafür bestraft, wenn sie zu viel Schokolade schlemmen. Ihre Zähne sind am anfälligsten für Karies. Als sich Knochen und Zähne gebildet haben, herrschte draußen der Winter mit seinen trüben Tagen. Der Fötus hat nur wenig Licht abbekommen und konnte nicht genug Vitamin D bilden. Die Folge: Die Zähne halten Karies nicht lange stand. Das merken Sommerkinder auch im späteren Leben – der Zahnarzt bekommt sie besonders häufig zu sehen.

Gibt es grad ein Schlagzeilentief oder ist da was Wahres dran? Hat das schon mal jemand gehört?

Kommentare

  • CarolCarol

    1,315

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Neee, gehört habe ich davon noch nix, aber ist doch quatsch, oder?

    Also, ob ich als Herbstkind eine hohe Lebenserwartung habe, sollen nach meinem Tod andere entscheiden...
    Die Zahnprobleme der Sommerkinder habe ich auch, die Fettpölsterchen der Winterkinder auch....
    Das einzige, was ich nicht bin, ist also ein Frühlingskind!

    Nee, kann ja sein, dass es da statistisch signifikante Unterschiede gibt, aber die bessere Nährstoffversorgung der Mutter und die Wärme im Sommer? Ich glaube dass sich das dank Zivilisation inzwischen doch relativ angeglichen haben dürfte, oder?
  • LenchenLenchen

    4,118

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hab mal sowas ähnliches gelesen, da wurde es darauf geschoben, dass die Schwangeren früher im Winter kein Obst hatten. Die Meinung dort war, dass sich das heutzutage überhaupt nicht mehr niederschlägt.
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das trifft dann auch nur für Nordeuropäische Länder zu, ich mein Wegen dem Obst, der Kälte etc!
    Wieso essen Sommer Kinder mehr Schokolade?
    Mit 6 Juli bin ich eindeutig Sommerkind, den Heuschnupfen schieb ich aber auf verünnte Vollmich mit Schmelzflocken als Säuglingsnahrung und GOB ab 4 Monate, etc,... :roll:
    Schlechte Zähne hab ich auch nicht!

    Wer weiss wie alt diese Statistik ist?!
  • claudi.1claudi.1

    1,799

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir klang das auch etwas märchenhaft. Hätte ja sein können, das jemand zufällig stat. Zahlen hat.
    Wie alt die Studien sind, die da T-online zitiert hat, weiß ich auch nicht.
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