Mütter von "Schreibabys"

moenimoeni

787

bearbeitet 30. 07. 2007, 11:15 in Bekanntschaften
Hallo ihr lieben!!

Ich möchte ungerne jedesmal einen nen Thread im Kummerkasten aufmachen wenn es mir wieder dreckig geht... Und das ist momentan ständig der Fall! :roll:

Vielleicht können sich hier Mamas von 24St-Babys ein wenig unterhalten und aufmuntern?
Es tut immer gut drüber zu reden, aber das kann man schlecht mit Menschen die diese Erfahrung nicht machen mussten...

Kiano hat gestern 6 Stunden :shock: geschrieen.... Er schreit eigentlich nur wenn er wach ist, er kann nichts anderes... Ich frage mich immer wieder was ich falsch mache! Seit gestern mache ich ein Protokoll, wann er isst, schläft und schreit, vielleicht hilft mir das...

Kommentare

  • MoritzMoritz

    1,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo moeni,
    ich gehöre zwar nicht zu den Schreibabys - Mamas, aber trotzallem würde ich mich gern mit solchen austauschen, da meine Schwester genau das selbe Problem hat, allerdings hat sie 5 Kinder und zwei (2 1/2 und 20Monate) sind Schreikinder.
    Vondaher kann ich mich einwenig einfühlen, denn diese beiden, fangen an zu meckern sobald sie die Augen offen haben und die sind meist offen ;-) .
    Da sie selber kein Internet hat, kann ich evtl. ja Anregungn abzwacken und evtl. welche geben.
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Romy hat anfangs auch viel geschrien, aber ich weiß nicht wo da die Grenze ist zwischen Normal und Schreibaby.

    Wir waren mit ihr beim Osteopathen und das ist auch genau das was ich Dir empfehlen würde.
    Vielleicht tut ihm was weh. Man muß es zwar selbst bezahlen, aber glaub mir wenn es hilft gibt man dieses Geld gerne aus.
  • EmilyEmily

    61

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich kenne dieses Problem, meine Kleine hat achon ab der Geburt sehr viel geschweint!!! Sie mußte nach der Geburt leider verlegt werden. Immer wenn wir sie besuchen durften, stand sie schon schreiend vor der Stationstür mit einer Schwester und die waren froh wenn wieder Besuchszeit war!!
    Emily guckte mit dem Kopf häufiger zur rechten Seite und daraufhin habe ich meine Hebamme gefragt ob dies normal sei. Dann bin ich zum Arzt und der machte erstmal nichts. Dann bin ich zum Facharzt der stellte das Kiss-Syndrom fest. Nach 2 Arztbehandlungen war alles in Ordung!! Emily war viel ruhiger!!
    Durch das Kiss-Syndrom hat das Stillen auch nicht so recht funktioniert! Emily mußte ja ihren Kopf dafür etwas drehen, und dabei hatte sie wohl Schmerzen erklärte mir der Arzt!
    Heute ist Emily schon fast 17 Monate! Sie ist sehr aktiv, die Zeit ist zum Glück überstanden!!!
    Ich bin sicher auch bei Euch wird es wieder andere Zeiten geben! Aber im Moment muß es wohl sehr anstrengend sein!?
    Wir haben uns in sehr anstrengenden Phasen einfach zu dritt ins Bett gelegt und Emily versucht auf der Brust etwas zu beruhigen. Oft hat es durch die Ruhe geklappt!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Meine Tochter kam auf die Welt und brüllte was das Zeug hält. Stundenlang! Der Kinderarzt sprach von Geburtstrauma.
    Die Geburt ging nicht voran, 24 Std. alles versucht, Blasensprung, Muttermund ging nicht auf, sie hatte die Nabelschnur um den Hals und die Herztöne wurden immer schwächer. Das Ende war dann Notkaiserschnitt.
    Sie ist aber auch heute noch sehr laut. Sie ist einfach vom Wesen her so! Paßt ihr etwas nicht, dann brüllt sie wie am Spieß. Durchschlafen? Die Nächte kann man zählen.
    Ich will dir ja keine Angst machen, aber so ist es bei uns im Moment. Sie wird schon vernünftiger und man kann ihr schon einiges erklären. Es wird also schon besser.
    Sie hat es auch mal geschafft 5 Stunden am Stück zu brüllen! Organisch war alles in Ordnung, das hab ich gleich mal beim Kinderarzt checken lassen.
    Sie hat sich wegen jeder Kleinigkeit aufgeregt. Man durfte nicht mal mehr niesen oder husten.

    Ich hoffe das Krümel Nr. 2 nicht so ein Schreihals wird wie sie es ist/war.
  • maschamascha

    1,176

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich glaube meine Erste war eine Mischung aus Geburts-/Kinderklinikstrauma, Frühchen, Kiss-Syndrom, Trinkschwäche mit Spucken, Tag-Nacht-Schwäche und Reizüberflutung. Plus Folgeprobleme (Bauchschmerzen durch Dauerstillen, da zu wenig aufgestoßen, und Übermüdung). Vier Monate war das Schreien und Nicht-Schlafen ganz schlimm, nach 6 Monaten habe ich ansatzweise nachts Schlaf bekommen.

    Ich weiß auch bis heute nicht genau, was ich hätte besser machen können (damit ich besser überlebt hätte). Osteopath haben wir zu spät konsultiert, da war schon fast alles ausgewachsen. Ich glaube, es hat sich viel hochgeschaukelt. Übermüdung vom Baby war viel dabei, aber was soll man da machen, wenn DAS BABY noch nicht schlafen KANN??? Wie hätte man die Sorgen auch vermeiden können? Ohne Schlaf und Unterstüzung von außen? Definitiv hätte ich von Anfang ein Tragetuch oder Marsupi haben müssen. Das kam durch verschiedene Umstände zu spät. Und mehr Verständnis von den Umstehenden, dass das Verhalten meines Kindes nicht normal ist und ich aber dafür nichts kann und mich arrangieren muss (Stichwort Ehemann und die Meinung zum Haushalt) oder warum man das Kind eben NICHT an eine ANDERE Person abgibt, weil es sonst total ausrastet. Oder den Rat der Ärztin ignorieren, es unbedingt in die Wiege zu legen. Das war völlig ausgeschlossen oder Autofahren und Kinderwagen. Horror.

    Es wurde stetig besser. Auch das Klammern. Durchschlafen ist aber immer noch nicht. Mit 1,5 konnte ich sie 2x3 h abgeben. 2 1/4 war sie das einzige Kind im Kindergarten, bei dem sich alle Erzieherinnen einig waren, dass sie sich am besten eingelebt hat und keine Probleme hat. Sie ist fröhlich, sozial und kann einige Sachen sehr viel besser als andere Kinder. Also, habt Mut und gebt das Kuscheln nicht auf, es wird sich auszahlen.

    Zum Trost kann ich Euch noch sagen, dass mein 2. Kind superentspannt ist und von acht bis sieben ganz oft durchschläft. Und immerhin, es hat die gleiche Mutter.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das mit dem Autofahren hatten wir auch. Immer wenn wir zu meinen Eltern gefahren sind, war es für uns alle Streß pur! Hinten ein schreiendes Kind und vorne genervte Eltern die sich nicht mehr konzentrieren konnten beim Fahren. Ich war meistens der Kinderanimateur und hab versucht sie abzulenken, was aber nur von kurzer Dauer war.
    Wir blieben oft stehen und brauchten unendlich lange bis wir ankamen. Dann wollte sie nicht mehr in´s Auto. :???:
    JETZT erst hat sie kapiert, das es nicht schlimm ist im Auto zu sitzen. Das man da auch mal was spielen kann usw.
    Ich hab gedacht sie lernt das nie. Ich erkläre ihr immer wo es hin geht und dann ist es gut. Sie lacht uns singt und spielt hinten.
    :shock:

    Als Baby wollte sie nie in den Kinderwagen. Nur Gebrüll! Also hab ich sie mehr durch die Gegend getragen. Nur beim Einkaufen ging es nicht anders, da mußte sie rein.
    Irgendwie haben wir es auch geschafft. Aber ich weiß schon, man verzweifelt immer mal wieder und denkt es geht jetzt nicht mehr.
    Mein Mann hat mich immer bewundert wie geduldig und ruhig ich war und auch heute noch bin. Klar nervt es mich auch mal, aber an dem Kind kann man das nicht auslassen.
    Bei mir kommt noch dazu, das ich hier absolut niemanden habe der sie mir mal abnimmt. Ich hab immer Horror wenn ich mal krank sein sollte oder ich mal ausfalle. Mein Mann ist viel auf Arbeit. Meine Familie weit weg.
    Irgendwie findet sich dann auch eine Lösung.
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Jetzt finde ich auch mal Zeit zu antworten :biggrin:

    Es sei denn der Kleine wacht jetzt auf, der Große steht schon mit großen Augen neben der Wiege, es dauert sicher nicht mehr lange dann wird er den kleinen mit Gebrüll wecken :roll:

    Moritz: ich hoffe sehr du findest "Hilfe" hier für deine Schwester, aber Hilfe gibt es eigentlich nicht, man kann lindern... Aber ansonsten heisst es: durchstehen... Einige Sachen kann man verbessern...

    wudwud: beim Ostheopaten war ich mit beiden Kids (Jordan war auch ein Schreikind bis ca 10 Monate, ein Jahr) Kiano hat auch Blockaden, aber die Behandlung bringt keine rechte Verbesserung... Da spielen bei meinem glaub ich noch zu viele andere Faktoren mit (Geburtstrauma?, Überreizung, nicht einschlafen können, Mamas Nähe notwendig haben, etc...) Ich bin froh das es euch geholfen hat!!
    Wann wars denn vorbei mit dem Gekreische bei euch?

    Emily: ja Ruhe hilft immer, wenn man selbst angespannt ist, überträgt es sich ja... Beim ersten war ich auch froh als die Zeit überstanden war... Man denkt ja immer das zweite Kind wird schon nicht so viel brüllen :???: ... naja...

    muss weg, später mehr
  • KatiB.KatiB.

    798

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huhu,

    unsere kleine ALina war auch so ein Schreihals. Immer nur getragen, viel wach und blos keine anderen Menschen außer Mama.
    Und selbst beim Rumtragen oft noch Geschrei.

    Das Tragetuch brachte viel Erleichterung, auch wenn sie noch Brüllte, immerhin war sie ganz nah bei mir und das Einschlafen funktionierte im TT am besten. Ansonsten monatelanges auf meinem Bauch Einschlafen sonst nur Gebrüll.
    Irgendwann akzeptierte ich eben, dass sie viel Weint und Schreit, und habe sie immer getragen. Denn so war es für alle am angenehmsten.

    Kinderwagen, Bett, Autofahren andere Menschen gingen garnicht.
    Nervig noch die Komentare, dass sie ja "so einen Charakter" hat und überhaupt unnormal scheint. Zu verwöhnt, sollte mal brüllen gelassen werden etc. pp.

    Mit knapp 3 Monaten waren wir dann beim Babyschwimmen und sie war dabei einer der ruhigsten Babys überhaupt. Sie fand wohl das Element Wasser genial und wir haben die Termine sehr genossen!

    Wir haben eisern "dauergetragen" und sobald sie mobiler wurde, d.h. mit ca. 6 Monaten robben/ rutschen dann irgendwann recht schnell krabbeln hörte dieses Gebrüll auch auf.
    Andere Menschen gehen erst seit vielleicht 4 Monaten, alleine einschlafen gibts garnicht (wobei ich das auch nicht wirklich ernsthaft probiere) und seit ca. 2 Monaten schläft sie immer mal wieder durch. Ansonsten muss sie einfach kurz beruhigt werden, also ist es nachts auch kein Drama. Wir schlafen im Familienbett und genießen es auch alle.

    Motorisch ist sie auch recht schnell und sehr fit, ansonsten meistens sehr glücklich und zufrieden, allerdings eine sehr aktive die viel Bewegung und Abwechslung mag.

    Ich erinnere mich nur noch wage wie anstrengend, nervig und furchtbar ich diese Zeit fand. Wir konnten kaum jemanden besuchen denn das war einfach nur Terror pur.
    Und dauernd dieses nagende Gefühl einfach eine zu doofe Mutter zu sein.

    Allerdings beweist sie mir jetzt immer wieder, dass sich das Durchhalten gelohnt hat und dass sowohl sie als auch ich völlig normal sind... (zumindest nicht unnormaler als andere)
    "Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase".... ;-)
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hm, Jolina ist ja schon lange kein Baby mehr und ich würde sie auch nie als Schreibaby bezeichnen, jedenfalls nicht nach der klassischen Definition: mind. 3 Stunden Schreien pro Tag an mind. 3 Tagen in der Woche. Auf 3 Stunden kamen wir nur selten, aber trotzdem war sie ein sehr unzufriedenes, sehr forderndes Baby, das extreme Schreiattacken hatte. Ich würde sie eher als ein bedürfnisstarkes Baby und ein 24h-KIND sehen.
    Sie ist jetzt 3 Jahre alt und wenn ich zurück schaue, würde ich ein paar Dinge heute anders machen. 1. Ich würde viel mehr tragen! 2. Ich würde gleich das Familienbett mit Babybalkon einführen! und 3. Ich wüsste, dass es nicht an mir liegt und damit könnte ich vielleicht entspannter bleiben!

    Uns hat am Besten das Halten geholfen, was hier im Forum auch empfohlen wird. Wenn ich das nicht so früh entdeckt und ausprobiert hätte, dann wäre aus Jolina bestimmt noch ein klassisches Schreikind geworden.
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Romy wurde ruhiger als die schlimme Bauchwehzeit rum war.
    Je besser der Alltag lief, umso ruhiger wurde sie dann.
    Mittlerweile ist sie sehr ausgeglichen, zwar sehr empfindlich, soll heißen sie weint schnell wegen Kleinigkeiten, aber im wesentlichen ist sie sehr pflegleicht.
    Nur das laute Organ, das hat sie immer noch, aber so ist sie halt.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo,

    mein Großer war ein Schreikind, die ersten drei Monate und zwei Wochen(erinnere mich sehr gut noch dran) waren sehr schwer. Seine durchgängige Schreizeit war von 17 bis 22 Uhr, deswegen kam ich auch erst danach zum Abendessen und verlor wegen des Stress erst mal schnell an Gewicht. Zusätzlich hatte ich eine unerkannte Wochenbettdepression, war bei diversen Gesundheitsdiensten und Kinderärzten, bis endlich nach drei Monaten einer Bobath-Therapie für meinen Sohn verschrieb. Ab da an wurde es besser.

    Ich weiß noch, als ich das erste Mal in einer Krabbelgruppe war, waren alle Babies zufrieden nur meines schrie und schrie. Doch wenigstens hatte ich mal für ein paar Stunden die Hände frei um zu essen oder einfach mal nichts zu tun.

    Jetzt, nach über sechs Jahren, kam einmal eine Mutter mit einem ähnlich unruhigen Baby zur Krabbelgruppe meiner Tochter. Sie kam nur einmal, war aber sichtlich durcheinander wegen des vielen Schreiens. Das hat mich so an früher erinnert, dass ich beinahe losgeheult hätte :oops: .

    Damals hatten wir das ganze Programm von Schnuller anbieten, Anti-Blähtropfen, stundenlangem Rumtragen und Vorsingen erfolglos durchgehabt. Zusätzlich hatten wir noch Nachbarn, die nachts ihre Stereoanlage aufdrehten und mein Mann hatte lange Arbeitszeiten, sodass die meiste Arbeit an mir hängen blieb.

    Liebe Grüße vom Milchmädchen
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Milchmädchen schrieb:
    Jetzt, nach über sechs Jahren, kam einmal eine Mutter mit einem ähnlich unruhigen Baby zur Krabbelgruppe meiner Tochter. Sie kam nur einmal, war aber sichtlich durcheinander wegen des vielen Schreiens. Das hat mich so an früher erinnert, dass ich beinahe losgeheult hätte :oops: .
    Ohja, solche Momente kenne ich auch! Oder als ich beim Osterbasteln im KiGa war und 2 Mütter auch ihre kleinen Kinder dabei hatten, die dann einfach 2 Stunden lang nur zufrieden im Sandkasten oder im Gras vor sich hinspielten, während die Mütter sich in Ruhe um das Basteln kümmern konnten. So was macht mich auch immer traurig, weil ich das nie erlebt habe. :sad: Die Kinder ruhten wirklich in sich, es war einfach nur wunderschön anzuschauen!
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Puhhhhhh, ich weiss nicht mehr wo mir der Kopf steht, und ich weiss nicht wie ich das machen soll, wie ich das schaffen soll...

    Je älter Kaino wird, umso mehr wach ist er, umso schwerer ist es ihn zum schlafen zu bewegen, und wenn er nicht schläft, schreit er halt... Ich bin den ganzen Tag am versuchen einen Spagat zu machen zwischen schreienden Kiano und trotzenden Jordan, und werde keinem gerecht, auch nicht mir selbst oder den Haushalt!

    Ich bin total überfordert!!!! Kiano schreit, Jordan baut Mist, und überall ist etwas zu tun...

    Wieso hab ich denn schon wieder ein Schreibaby? Was hab ich getan??

    Heute habe ich einen schlechten Tag, darum hört sich das gerade so negativ an! Eigentlich komm ich schon gut parat, das wichtigste ist sich mit der Situation ab zu finden... Aber das geht leider nicht immer...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ach je!
    Komm laß dich mal knuddeln! :troest: Klar darfst du dich auch mal schlecht fühlen nach all dem Streß.
    Das was du schreibst, steht mir ja noch bevor. Ein fast zweijähriges Kind und ein Baby. Ich habe auch total Angst das es wieder so ein Schreihals wird. :???: Die meisten sagen ja immer, das so kleine Babys viel schlafen. Aber meine Tochter hat das eben nicht gemacht.
    Ich konnte auch nie in Ruhe mal was machen, da sie nie bei einer Sache bleiben konnte/kann. Wenn wir im Garten sind, dann muß immer einer auf sie schauen. Sonst gehts in Richtung Teich oder sie macht anderen Unsinn.

    Sie kommt ja auch überall hin. Wenn ich mir noch vorstelle, das ich dann wieder so ein schreiendes Baby da hab wird es mir ganz anders.
    Ach mann, warum kann ich mich denn nicht einfach freuen?
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das denke ich mir auch, ich hätte den kleinen so gerne so richitg genossen, kann es aber nicht durch die Dauerbrüllerei :???:

    Naja, heute geht es wieder was besser, bzw es geht MIR besser, dann funzt der Rest auch...

    Gute Zeiten... schlechte Zeiten....
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ich habe gerade diesen Thread entdeckt und bin echt froh, dass es anderen auch so geht. Ich hoffe, ihr versteht das richtig.

    Luisa will nur getragen werden, so bald ich sie hinlege geht das Geschrei los.
    Autofahren ist für sie Stress pur - weshalb wir jetzt auch alle Besuche bei Großeltern und so abgesagt haben. Gestern habe ich mich mit ein paar anderen Müttern im Cafe getroffen. Sie hat wie am Spieß geschrieen, alle andern Babies haben wie jede Woche friedlich im KiWa geschlafen. Ich habe noch nicht mal einen KiWa, sondern trage sie nur. Schade, diese Treffen werden also nun ohne mich stattfinden. Danach habe ich nur noch geheult. Ich sehe mich schon total vereinsamen ohne soziale Kontakt, da sie mehr als zwei Personen offenbar zu sehr stresst. Am WE bei den Großeltern gab es auch nur Theater.

    Was hat denn der Osteopat gemacht bei euren Babies?
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Der Ostheopat hat Blockaden aufgehoben...

    Das hat meinen Kindern zwar geholfen, aber an der Schreierei nichts geändert... :roll:

    Ich weiss wie es dir geht, für mich ist es jetzt etwas einfacher, da es das zweite ist, aber beim ersten war ich auch nur fertig....
  • ClaudinchenClaudinchen

    1,522

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Frederik hat 10 MOnate durchgebrüllt.
    Was definitiv falsch lief, war das wir eine Trantüte von KiA hatten, denn der hat erst mit 12 MOnaten KG aufgeschrieben, die Therapeutin sagte, wären wir gleich nach der Geburt /Entlassung gekommen, wäre es ihm schneller besser gegangen.
    Ich hab ihn nur getragen, hab sogar auf dem Klo mit ihm gesessen....
    Osteopath hat nichts genutzt, nur Geld gekostet.
    Autofahren ging eingedlich, so 2 Stunden waren immer ok, also mal auf Besuch fahren ging. Aber die ersten 6 monate war ich alleine nirgends, denn es war nur HOrror.
    man kann da wirklich nur "durch"- bei uns wurde es besser, als Ferderik robben konnte .
    Jetzt würde ich mir auch viel früher Entastung suchen, wir haben erst mit 9 Monaten nach einer Ersatzomi gesucht (und gefunden), das hätten wir gleich machen sollen.
  • LaLobaLaLoba

    185

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huetchen schrieb:
    Uns hat am Besten das Halten geholfen, was hier im Forum auch empfohlen wird. Wenn ich das nicht so früh entdeckt und ausprobiert hätte, dann wäre aus Jolina bestimmt noch ein klassisches Schreikind geworden.

    hallo,

    Halten? Kannst du mir sagen was du genau meinst?
    Unsere Laura entwickelt sich leider auch in Richtung Schreibaby :cry:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Frag das doch mal im Schlafen und Wachen Forum.
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    So, ich hatte heute meinen ersten Termin im Beratungszentrum, ich bin guter Dinge das es mir helfen wird meinen Alltag ruhiger und besser zu gestallten :grin:
  • LaLobaLaLoba

    185

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    moeni schrieb:
    So, ich hatte heute meinen ersten Termin im Beratungszentrum, ich bin guter Dinge das es mir helfen wird meinen Alltag ruhiger und besser zu gestallten :grin:

    Huhu,
    kannst du etwas mehr erzählen? Was haben die so gesagt?

    LG
    LaLoba
  • Ute1307Ute1307

    109

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hi,

    wollte auch noch was von uns erzählen. Ich hab am 19.02.05 Zwillinge entbunden in der 32. SW. Als wir die ersten vier Wochen dann zu Hause waren, dachte ich nur.. hmm.. was wollen die alle? ist doch völlig problemlos mit so kleinen Zwergen.. tja.. und dann ging es los.. unsere Sarah hat während ihren Wachzeiten ausschließlich gebrüllt. Mein Gott.. und da wars dann auch so, dass sich ihr Brüderlein anstecken ließ. Es war jedoch so, dass sich Maximilian einfacher beruhigen ließ. Jedoch Sarah.. ich wusste nicht mehr was ich machen sollte. Dazu kam, dass wir zu dem Zeitpunkt angefangen hatten ein Haus zu bauen. D. h. mein Mann war fast nie da. Wenn er nicht bei der Arbeit war musste er zur Baustelle. Ich war viel allein. Bis ich begriff, dass ich ohne Hilfe bald nervlich kaputt bin, war es schon fast zu spät. meine Mama kam dann in der Woche 2-3 Tage, blieb auch mal über nacht.. und ich danke ihr wirklich, bei Gott, dass sie mir so geholfen hat. Wenn sie nicht gewesen wäre, wüßte ich nicht, wie ich das alles durchgestanden hätte.

    Es ging bei uns auch wirklich nichts.. kein Spaziergang, kein Autofahren, soziale Kontakte??neee..
    Wir haben auch alles abgecheckt. Organisch war alles in Ordnung. Zuerst war das Problem, dass die beiden Mäuse zu schnell gewachsen sind. Der Magen-Darm-Trakt hatte ziemliche Probleme damit, und das nächst größere Problem war dann die Reizüberflutung.
    Da ich nicht beide Mäuse den ganze Tag umhertragen konnte, habe ich mir so Baby-Hängematten geholt.. das hat prima funktioniert! Dort sind sie dann auch mal tagsüber eingeschlafen.

    Wir haben auch vieles versucht: waren beim Osteophaten (bei Sarah hatte er jedoch gesagt, dass sie am ganzen Körper eine absolute Verspannung hätte und er nicht weiß ob er das hinbekomme.. :neutral: ), haben auch mal pflanzliche Zäpfchen gegeben, waren in ner Schreiambulanz (krieg ich heute noch :flaming01: wenn ich daran denke was die uns erzählt haben), haben nen Menschen kommen lassen um die Wohnung nach Wasseradern absuchen zu lassen, waren sogar bei nem sog. "Heiler", der Schmerzen abbetet... oje.. bitte nicht lachen. Aber ich war wirklich am Ende und ich wollte einfach dass es aufhört und ich kam mir soooo besch.. vor, weil ich meinen Kinder nicht helfen konnte!!! Dache mir immer, warum habe ich so unglückliche Kinder?? habe auch nur die Schuld bei mir gesucht.

    .. der Wendepunkt kam erst so, als ich angefangen habe, die Situation irgendwie zu akzeptieren. Du kannst nicht mehr machen, als abzuklären, ob dein Kind klinisch gesund ist.. oder sonst ein paar Dinge zu ändern. Die Schreiphase ging dann bei uns so bis Oktober/Novemer 2005.

    Jedoch kam dann dass wir im Novemer dann den Umzug ins neue Haus starteten. Sarah hat sich mit der neuen Umgebung richtig schwer getan. Sie war nächteweis wach. Seit dem Sommer letzten Jahr hat es sich dann eingespielt. Sie wurde ein richtiger Sonnenschein!

    Heute ist die Situation so, dass Sarah sich mit unbekannten Dingen eigentlich einfacher tut als Maximilian. Jetzt konnten wir auch anfangen wieder soziale Kontakte zu knüpfen. Sarah geht auch eher auf andere Kinder zu als Maximilian. Wir haben eigentlich immer etwas Anlaufzeiten, aber das ist völlig in Ordnung.
    Klar gibt es auch Phasen wo ich immer dachte, oder denke, warum ist das bei uns immer so anstrengend, wenn ich die Kinder in meinem Bekanntenkreis sehe.. da bin ich dann schon ab und an auch neidisch, muss ich gestehen. Aber das sind meine Kinder und ich liebe sie von Herzen wie sie sind.
    Bei Sarah ist es auch so, dass sie irgendwie immer nur mit gleich losschreien agieren kann, wenn z. B. etwas nicht gleich in der Sekunde so läuft wie sie es möchte. Oder wenn sie aufwacht.. immer nur heulend. Wir haben auch heute leider noch mit ihr abends ein Einschlafproblem.

    Momentan gehts mir gut.. das kann ich eigentlich so zum ersten Mal so richtig von Herzen sagen (so böse sich das wahrscheinlich anhört). Aber ich bilde mir einfach ein, dass ich bis vor kurzem einfach das erste anstrengende Jahr noch nicht verarbeiten konnte. Was mir geholfen hat wieder Kraft zu schöpfen war kürzlich eine Mutter-Kind-Kur. Ich hoffe, dass das noch eine Weile so anhält. Denn ich habe eins gelernt (wenn auch spät!!): wenn es mir gut geht, kann ich das meinen Kindern entsprechend weitergeben und dann gehts uns allen besser!!!

    Sorry, für die ewig ewig vielen Zeilen.. soll eigentlich auch zum Mut machen sein. Also kurz nochmal: keine Schuld bei sich selbst suchen!
    versuchen, die Situation zu akzeptieren. Und auch versuchen sich mal einen Freiraum zu schaffen um wieder Kraft zu schöpfen, für sich etwas Gutes tun.

    Wünsche allen diesbezüglich: unheimlich viel Kraft, Nervenstärke und eine dicke, dicke Umarmung!!

    Viele liebe Grüße
    Ute
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Liebe Ute!

    Vielen vielen Dank für deinen tollen Bericht! :grin: Ja, deine Sarah und mein Jordan können sich die Hand geben, Jordan schreit auch heute noch bei jedem Mist rum und sofort los etc...

    Aber mit zweien ist es ja noch vieeeeeeeeeeeel schlimmer! Du hast echt unglaubliches geleistet, du bist sicher super stolz auf dich! :grin:


    Laloba

    Der Termin war eigentlich für mich :oops: :biggrin: Ich möchte mir helfen lassen mit meinen Agressionen und Ungeduld besser umgehen zu können, ausserdem habe ich leichte Wochenbettdepressionen und ein angespanntes Verhâltnis zu meinem ältesten (eben wegen der ganzen Brüllerei)

    So etwas wie Schreiambulanzen gibts hier bei uns leider nicht :roll:
  • minomino

    40

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    haaaallo,
    darf ich mich noch anschliessen?
    Es heißt doch immer, Anpassungsschwierigkeiten, Dreimonatskoliken etc.pp wären ungefähr nach den ersten zwölf Wochen vorbei...

    @moeni und borreltje: Eure Kleinen haben die zwölf-Wochen-Hürde doch mittlerweile genommen, oder (rechne, rechne...)?

    @LaLoba: steckt deine Kleine noch in der Schreiphase, bzw. hat sie sich überhaupt Richtung "Schreikind" entwickelt, wie du befürchtet hast?

    Wie geht's euch denn mittlerweile so, erzählt mal!? Würd mich echt freuen, wenn für euch die Schreierei schon vorbei wäre, weil's echt so schrecklich anstrengend und nervenaufreibend ist!

    @Ute: Danke für deinen aufbauenden Bericht! Hut ab, vor deiner Leistung!

    Bei meiner Maus waren's jetzt am Donnerstag genau zwölf Wochen und ich muß sagen, dass sie in der Tat weniger schreit. Nachdem die vorletzte Woche nochmal echt total heftig war, weil sie krank/ich krank und sie wahrscheinlich noch einen Schub hatte, ist's zur Zeit vergleichsweise harmlos mit ihr.
    Ich will damit nicht sagen, dass sie jetzt zu einem total pflegeleichten Baby heranmutiert wäre, das nur schläft, trinkt und lacht. Sie quengelt ziemlich viel und mag halt immer noch permanent getragen werden (hab da ja schon mal drüber geschrieben). Aber im Großen und Ganzen ist es jetzt viel leichter mit ihr, weil sie seit ein paar Tagen auch diese miesen Bauchschmerzen nicht mehr hat, bzw. diese nicht mehr so stark sind - "auf-Holz-klopf" das es so bleibt!
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo Andrea!

    Ja, wie ist es nun?? Besser :biggrin: Ich wagte kaum zu hoffen, aber es ist viel besser! Immer noch kein Sonnenschein Baby wie so viele andere... Aber besser!

    Beim Grossen wurde es erst nach 5-6 Monaten besser... Da hatte ich diesmal Angst vor.. Aber die gröbsten Anpassungschwierigkeiten sind überwunden :grin:

    Es ist anstrengend, und wird es immer bleiben :groggy: Aber ich würde sogar noch drittes bekommen :oops: :biggrin:
  • KatiB.KatiB.

    798

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huhu,

    sacht mal, wie waren bei euch eigentlich die Schwangerschaften und das Wochenbett (bei den Schreiern)?
    Bei Alina war die SS sehr stressig, da ich noch beruftätig war und mein Job recht "adrenalinhaltig" ist. Ich habe mich oft aufgeregt, geärgert, erschrocken und war sehr sehr angespannt. Ansonsten verlief die SS ohne Komplikationen.
    Die Geburt war recht lange und anstrengend, ich hatte eine PDA und war einige Stunden von ALina getrennt (nach der Geburt auf Station).
    Das Wochenbett war die Hölle, ich war sehr angeschlagen, gestresst, überfordert, aggressiv, traurig, angespannt, hektisch...
    Vielleicht trug das alles dazu bei. Leider erhielt ich da auch von meiner Hebi keine Unterstützung und musste mir von vielen anhören ich sollte sie schreien lassen... :roll:
    Osteopath war leider auch erst zu spät ein Thema...
    Wie war das bei euch so?
    Gibts dazu eigentlich Untersuchungen ob es da eindeutige Zusammenhänge gibt?
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    KatiB. schrieb:
    Huhu,

    sacht mal, wie waren bei euch eigentlich die Schwangerschaften und das Wochenbett (bei den Schreiern)?
    Ich glaube nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt. Mittlerweile kenne ich so viele Erfahrungsberichte und bei jedem lief es anders ab. Fakt ist aber, dass die meisten Schreikinder sehr willenstarke, emotionale und sogenannte Augenkinder sind. Letzteres bedeutet, dass sie ihre Umgebung regelrecht mit den Augen aufsaugen und anscheinend soviel Input nicht verarbeiten können. Das "normale" Verhalten eines Babies fehlt bei Überreizung, dass es die Augen zu macht und sich ausklinkt. Es hat wohl vieles mit Selbstregulation zu tun.
    Meine SS war sehr entspannt, weil ich so viel geschlafen habe wie nie. Gerade zum Ende hin, bin ich fast überhaupt nicht mehr auf die Beine gekommen. Jolina war im Bauch ein ruhiges Kind, genauso wie die ersten 4 Wochen nach der Geburt. Sie hat auch toll geschlafen bis zum 7. Monat!
    Mein Wochenbett war relativ normal, wenn man von der Überforderung durch die Schreiattacken und den Stillproblemen absieht.
    Ich habe das Buch zwar nie gelesen, aber das 24-h-Baby soll es wohl ganz gut beschreiben. Auch ein paar Abschnitte von Sears in "Schlafen und Wachen" über die bedürfnisstarken Kinder passen auf Jolina sehr gut.

    @ Ute
    Dein Bericht hat mich sehr berührt, weil ich mich sehr darin wiedergefunden habe. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit Zwillingen ist, wenn ich schon mit meinem einen 24-h-Kind überfordert war.
    Auch ich schaue jetzt nach 3,5 Jahren immer noch neidisch auf fröhliche, unkomplizierte Wonneproppen. Ich würde das gerne auch mal erleben dürfen, aber wir bleiben ja bei unserem Einzelkind.
  • LaLobaLaLoba

    185

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huhu,
    KatiB. schrieb:
    sacht mal, wie waren bei euch eigentlich die Schwangerschaften und das Wochenbett (bei den Schreiern)?
    Bei Alina war die SS sehr stressig, da ich noch beruftätig war und mein Job recht "adrenalinhaltig" ist. Ich habe mich oft aufgeregt, geärgert, erschrocken und war sehr sehr angespannt. Ansonsten verlief die SS ohne Komplikationen.

    Meine Schwangerschaft war auch nicht sooo schön. Zuerst ist meine Oma schwer krank geworden und nach einigen Wochen dann auch gestorben :sad: Dann hatte ich in der Arbeit wirklich sehr sehr viel Stress. Ich habe in einem Betrieb mit 2 Ganztagskräften, einem Azubi und einigen Aushilfen gearbeitet. Meine Kollegin hat dann, als in im 4. Monat war, gekündigt. Für sie kam dann eine Neue die aber nach einigen Wochen auch gekündigt hat, sie anzulernen war schon super heftig. Und dann kam gleich noch eine Neue die meine Stelle annehmen sollte. Diese Frau war sowas von eingebildet und schwierig... Sie hat mich echt viele Nerven gekostet! Diese Zeit war super stressig und ich war oft total wütend und genervt. Mit meinem Partner habe ich in der Schwangerschaft auch sehr sehr viel gestritten und deshalb sehr oft geweint :???: , er hat es glaube ich nicht so ganz kappiert dass meine Launen mit der Schwangerschaft zusammen hingen :groggy: So gesehen kann ich mir schon vorstellen dass es da - LEIDER - einen gewissen Zusammenhang geben kann.
    Aber rein gesundheitlich hatte ich in der Schwangerschaft keine Probleme, mir gings fast immer sehr gut, bis auf die Übelkeit am Anfang.

    Wochenbett war eigentlich nur durch das viele Schreien anstrengend, sonst gings mir relativ gut.
    KatiB. schrieb:
    Osteopath war leider auch erst zu spät ein Thema...

    Wir waren ja relativ schnell beim Osteopathen, kann aber nicht behaupten dass es was gebracht hat. Und ich ärgere mich immer noch über diese Abzocke, denn 40 Euro für 10 Minuten fand ich schon heftig!!! Wir waren 2 x dort.
    KatiB. schrieb:
    Gibts dazu eigentlich Untersuchungen ob es da eindeutige Zusammenhänge gibt?

    Würde mich auch interessieren!
    mino schrieb:
    @LaLoba: steckt deine Kleine noch in der Schreiphase, bzw. hat sie sich überhaupt Richtung "Schreikind" entwickelt, wie du befürchtet hast?

    Ja, so ist es. Sie hat zeitweise recht starke Koliken, wo sie sich vor Schmerzen krümt und so furtchtbar schreit... :cry: Momentan größtenteils Nachts. Sie schläft dann nach einiger Zeit auf meinem Bauch wieder ein, andere Positionen oder Schlafplätze gehen dann gar nicht! Das haben wir seit vielleicht 3 Wochen so extrem. Tagsüber muß ich mit ihr ganz "streng" sein. Sobald ich kleinste Müdigkeitsanzeichen merke wird sie gepuckt und soll schlafen. Klappt sogar oft... Wenn ich es nicht mache, dann haben wir hier sofort Geschrei.
    Der Kinderarzt hat auch Reflux festgestellt. Als ob die Koliken nicht reichen würden.... :sad: Oft weiß ich gar nicht was sie jetzt quält.

    Wenn es ihr nicht gut geht, dann muß ich sie viel rumtragen. Leider bringt es nichts wenn sie im Arm einschläft, denn sobald ich sie dann ablege ist sie wieder wach (auch nach ne halben Stunde oder länger).
    Diese Woche ging es uns sogar drei Tage sehr gut, ich hatte schon die Hoffnung dass es besser wird und wir vielleicht alles überstanden haben, aber war wohl nichts :???: denn am Freitag wars wieder ganz schlimm.

    Kinderwagen ist auch nicht das Wahre. Sie schaut vielleicht ne halbe Stunde rum, dann wird geweint und geweint... Habe sie die letzten zwei mal auch im KiWa gepuckt, da war das weinen viel kürzer und sie schlief dann auch ein. Da war der Ausflug aber zu kurz um zu beurteilen ob sie da auch länger geschlafen hätte, sonst wacht sie nämlich schnell wieder auf. Tragetuch bzw. Marsupi mag sie auch nicht wirklich. Ich weiß nicht ob sie da was zwickt oder sonstiges, aber nach einer Weile schreit sie so ähnlich wie bei Bauchschmerzen, so dass ich nicht weiß ob sie einfach Bauchweh hat oder von dem Tragetuch oder der Position (?) Schmerzen hat.

    So ist es bei uns. Momentan sind halt die Nächte besonders anstrengend, meistens gehts so 2 h nach dem Stillen los und ich muß sie auf meinem Bauch platzieren. Leider habe ich deshalb schon Rückenschmerzen. Ich hoffe sehr dass wir es in einem Monat überstanden haben. (Hoffen kann man ja ;-) )

    LG
    LaLoba
  • minomino

    40

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @moeni: das freut mich wirklich sehr für dich!
    Hihi - die ersten Wochen konnt' ich mir auch gar nicht vorstellen jemals wieder ein Kind zu bekommen, so überfordert war ich - aber gestern haben mein LG und ich doch tatsächlich über Nr. 2 geredet. Allerdings erst in zwei Jahren! Man muss es ja nicht gleich übertreiben :biggrin:

    Was die SS angeht, da musst ich mich auch sehr oft aufregen über meine werten Arbeitskollegen - und danach hab ich mich über mich geärgert, weil ich mich aufgeregt hab, und des ja für den kleinen Wurm überhaupt nicht gut ist... ganz schon blöd im nachhinein!
    Ich hab mal irgendwo gelesen (glaub, das war sogar Sears "24-Std.-Baby" korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre), dass eine stressige SS, Medikamente während der SS und/oder der Geburt und eine schwierige und lange Geburt das Schreiverhalten negativ beeinflussen können.
    Also ich hatte alles zusammen und es ist tatsächlich ein "24-Std.-Baby" dabei herausgekommen ;-).
    Aber meine Freundin hatte eigentlich eine komplikationslose Schwangerschaft ohne Medikamente und eine Zwei-Stunden-Blitzgeburt ebenfalls ohne Schmerzmittel oder sonstiges und deren Tochter war noch um einiges mehr ein "Schreibaby" als meine Kleine.
    Soviel dazu ;-)
    Das Wochenbett war die ersten zwei Wochen absolut schrecklich und ich war nur am heulen, obwohl es mir körperlich eigentlich sehr gut ging. Naja, ich hatte mir das Leben mit Kind irgendwie doch anders vorgestellt. Keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, kein sechs-Stunden-am-Stück-Schreien und ich hätte nie gedacht, dass man als Mutter so wütend und genervt sein kann von so einem kleinen Würmchen :sad: .

    Mir fällt auch auf, dass die Mirjam sich die Augen aus dem Kopf schauen würde, wenn sie's könnte! Vor allem wird das ganz deutlich in meinem Rückbildungskurs. Da liegen die meisten Kinder ruhig auf ihren Deckchen, quengeln ab und zu und schlafen dann einfach ein :shock: . Die Maus hingegen strampelt ein bissl, zieht als Warnung ne Schnute und wenn ich nicht reagiere und sie hochnehme, fängt sie an zu plärren. Meistens wird sie dann von meiner netten Hebamme herumgetragen, damit ich meine Übungen machen kann.
    Wenn ich drüber nachdenke, bin ich schon ein bisschen neidisch auf die braven Kinder der anderen. Aber dann bin ich auch wieder furchtbar Stolz auf meine Mirjam, weil sie eben NICHT ist wie alle anderen Kinder, sondern so neugierig und interessiert, obwohl sie noch so klein ist.

    Hab auch gelesen, wo weiß ich natürlich nimmer, dass vor allem hochbegabte und sehr intelligente Menschen als Säuglinge sehr viel geschrien haben.
    Treffen wir uns in 30 Jahren nochmal hier und reden über unsere einstigen 24-Stunden-Kinder die zu angesehenen Physik-, Mathematik- und Biologieprofessoren herangewachsen sind :biggrin: ?
  • minomino

    40

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @LaLoba: hab gestern gar nicht gesehen, dass du was geschrieben hast.
    mmm... ich kenn das auch: tragen bis der Notarzt kommt :cool:. Anders schläft sie mir kaum ein. Und auch die Blähungen sind mir bekannter als mir lieb sein könnte. Meinstens kommen/kamen die so eine Stunde nach dem Stillen. Oft wars aber auch gleich nach dem Stillen so, dass sie gebrüllt hat. Wir haben das ganze Program durch, geholfen hat, ausser dem Tragen und evtl. der Bauchmassage, nicht wirklich viel. Auch nicht Osteopath, Homöopathie, Massagen, usw.
    Ich hab nur das große Glück, dass die Maus das Tragetuch akzeptiert hat. Hab aber erst in der sechsten Woche angefangen sie im TT zu tragen, bis dahin war ich eigentlich mehr oder weniger manövrierunfähig, weil sie - wie deine Laura - nur auf meinem Bauch rumgelegen hat.
    Als die Mirjam dann acht Wochen alt war, hab ich mich zum ersten Mal wieder aus dem Haus getraut, mit Tragetuch - versteht sich. Seitdem ist's eigentlich immer besser geworden mit ihr, abgesehen von der vorletzten Woche.
    Am Samstag waren wir sogar alle zusammen beim Einkaufen :shock: . Das hätt ich mir ja vor drei Wochen nicht träumen lassen!
    Wie legst du sie denn ab, auf den Rücken? Die Mirjam schläft auf dem Bauch besser, auch wenn man sie ablegt schläft sie - meistens ;-) - so weiter
    Okay, grad wacht sie auf. Muss wieder ;-) !
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Schön das hier wieder was los ist

    Nur leider ist der kleine (nach einer ganz schrecklichen Nacht) jetzt wieder wach... Später mehr :roll:
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    KatiB. schrieb:
    sacht mal, wie waren bei euch eigentlich die Schwangerschaften und das Wochenbett (bei den Schreiern)?
    Gibts dazu eigentlich Untersuchungen ob es da eindeutige Zusammenhänge gibt?

    Also, das kann ich auch nicht bestätigen. Marek war zwar kein Schreikind, aber er war und ist sehr anstrengend, fordern und durchsetzungsstark, sehr früh schon mobil, eigentlich kaum zu halten. Die SS verlief relativ ruhig, solange ich gearbeitet habe, war es sicherlich auch nervig (der ätzende Chef :flaming01: und seine Freundin :flaming01: :flaming01: ), aber da ich die letzten 3 Monate dank Urlaub und Mutterschutz mich nur um meinen Bauch zu kümmern hatte, konnte ich schlafen und ansonsten tun und lassen, wonach mir grad war, mir war eher schon langweilig. Die Geburt dauerte irgendwas über 40 Stunden, inclusive PDA, Marek war danach erst mal recht k.o. und auch die ersten Wochen hat er viel geschlafen, aber dann wurde er zum Quirl. Nach der Geburt war ich superschnell superfit und eigentlich kaum zu bremsen.
    Bei Lina dagegen hatte ich gelinde gesagt megastress, da meine Mutter 3 Monate vor Linas ET plötzlich schwer erkrankte und 4 Wochen vor der Geburt verstarb. D.h. die letzten 3 Moante der SS waren sowohl körperlich als auch psychisch sehr sehr anstrengend, ich war gar nicht bereit für die Geburt, es war nichts vorbereitet, die ersten Klamotten zog ich nach ihrer Geburt aus den Kisten oder bestellte sie! Die Geburt selbst dauerte nur 17 Stunden, was im Vergleich zu 40 Stunden relativ kurz war, es gab wieder eine PDA und ich war erneut recht schnell fit. Lina ist alles in allem ein neugieriger Sonnenschein, sie war anfangs nachts etwas anstrengend, da sie ständig irgendwelche Geräusche von sich gab. Das Problem war aber nicht Lina sondern ich, da ich noch völlig ausgepowert von den vorangegangenen Wochen war. Motorisch ist sie ähnlich fix wie ihr großer Bruder und sie wirkt auch an allem interessiert. Der wesentlich Unterschied ist schlichtweg ihr Gemüt!

    Ich denke, man sucht grad bei anstrengenden Kindern gerne nach Gründen, Ursachen, Erklärungen, eine schlüssige Antwort wird man wohl nicht immer finden.
  • Ute1307Ute1307

    109

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Liebe Moeni, mimo, Hütchen.. und alle anderen ;-)

    Erstmal möchte ich mich bedanken, dass ich euch mit meiner Geschichte etwas berührt habe und "danke" für eure lieben Worte sagen. Ob ich stolz auf mich bin?? hmm.. habe ich nie wirklich drüber nachgedacht. Denn im Endeffekt muss es hier einfach laufen. Außer meiner Mama hat z. B. auch nie jemand anderes zu mir gesagt, dass sie stolz auf mich sind oder so was in der Richtung. Die meisten haben das gar nicht richtig mitbekommen, weil sie es gar nicht wirklich interessierten. Die dachten immer nur, Gott, was stellt die sich so an und was erzählt die da? Ihr wißt ja wie viele Menschen sind: jeder ist sich selbst der nächste. Wenn ich z. B. nicht auf eine Geburtstagsfeier mit meinen kleinen Mäusen gekommen bin, war man wochenlang stockbeleidigt mit mir und meine Erklärung wollte niemand wissen und geglaubt hat mir auch keiner.
    Also vielen lieben Dank nochmal für die schönen Worte, das tut mir sehr gut (Balsam).

    Also wenn ich so an das erste Jahr zurückdenke, muss ich ehrlich gestehen, dass ich mich ziemlich konzentrieren und überlegen muss wie das "damals" alles so war. Man verdrängt viele Dinge. Auf der einen Seite ist es, wie ich finde, ein gutes Zeichen, wenn man denn eher an die schönen Dinge denkt, auf der anderen Seite schaue ich sehr wehmütig zurück, da ich die Babyzeit leider leider leider nicht genießen konnte und ich muss auch sagen, dass ich das sehr vermisse. Um Gottes Willen, ich freue mich für jede Familie, die ihr glückliches Familiendasein genießen kann, aber auch bei mir ist es so, dass ich definitiv anstrengende, ziemlich fordernde Kinder habe. Und es gibt Momente, wo ich einfach neidisch auf andere Menschen mit ihren Mäusen sind, wo es "einfach läuft" (gibt es das überhaupt..hmm), muss ich zugeben.
    Was mich von meiner Seite aus geschockt hat war, als ich meinen Kalender von 2005 Anfang letztes Jahr durchgeblättert habe. Puuh.. das ist echt beschämend, das meiste was ich eingetragen habe, waren irgendwelche Arzttermine, die ich mit den Mäusen hatte. Wann sie was erlernt hatten oder so, davon stand ziemlich wenig drin. Das war mir irgendwie nie bewusst. Oh Gott, ist das peinlich. Musste alles etwas anhand von Fotos nachtragen.

    Vor Wochen hab ich mal gesagt, dass ich doch einfach mal einen oder zwei Tage gerne hätte, die einfach "normal" sind, damit ich mal ne Chance habe emotional runterzukommen. Da werde ich angeschaut, als ich von nem anderen Stern komme. Pff...

    Auch ich mache mir immer wieder Gedanken, warum das bei uns so anstrengend (aber natürlich auch doppelt schön ;-) ), und wenn ich ne schlechte Phase hab bürger ich mich auch alles auf. Auch ich hatte keine schöne Schwangerschaft, und dafür geb ich mir die Schuld. Ich konnte nie abschalten und genießen. Mein Kopf hat immer gearbeitet (Schwangerschaft war nicht geplant), wie sollten wir das alles schaffen und so. Ich geb mir die Schuld an meinem vorzeitigen Blasensprung, einfach an allem wie es so läuft, wie gesagt, wenn es mir echt schlecht geht.

    So, jetzt werde ich mich ausruhen. Mein Körper streikt. Hab mir wieder mal ne Grippe eingefangen, das ist immer ein Zeichen, dass es gerade wieder zuviel für mich ist.

    Wünsche auch allen noch ein schönes Wochenende und immer wieder neue Nervenstärke!!

    LG
    Ute
  • moenimoeni

    787

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ute,

    ich finde immer sehr bewegend was du schreibst...

    Und ja, es stimmt, man kann die Babyzeit gar nicht geniessen!

    Das sehe ich erst jetzt, mit dem zweiten! Ich geniesse es sooooo sehr, und ich gebe ihm soviel Liebe! Das hatte der erste gar nicht :oops: Wenn der mal still war, war ich froh endlich meine Ruhe zu haben :oops: :oops: Das tut mir schon echt leid für den Grossen, und ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gewissen... :groggy:

    Ich bewundere dich! Ehrlich!
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