KS Mamis

MeteoraMeteora

728

bearbeitet 19. 11. 2007, 00:55 in Bekanntschaften
Hallo,

ich dachte ich mache eine Thread auf für diejenigen die per Ks entbunden haben. Vielleicht habt ihr wie Bedarf euch darüber auszutauschen, und meldet euch einfach mal

Kommentare

  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huhu,

    ich hatte eine Spontangeburt und beim zweiten Mal leider einen KS, aber (zum Glück) keinen geplanten, sodass meine beiden ordentlich Geburtswehen mitbekommen haben ;-) . Mir geht es nach wie vor nicht so gut mit diesem KS, wenn ich daran denke, wie das alles gelaufen ist, muss ich fast jedes Mal heulen. Ich persönlich fand es furchtbar und will sowas nie wieder erleben. Wie ging / geht es dir denn damit? Hattest du nen geplanten KS?

    LG
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Oh, da schließe ich mich gleich an.
    Ich hatte beim ersten Kind eine Spontangeburt und beim zweiten dann eine geplante Sectio. Wegen BEL. Ich war vorher nicht aufgeregt, weil ich mir das alles so gar nicht vorstellen konnte. Zumindest nicht in der Rolle als Patientin. Als Krankenscwhester habe ich diverse Sectios bereits live gesehen, aber eben noch nicht selbst auf dem Tisch gelegen.
    Mir kam das alles sehr unwirklich vor. Irgendwie etwas "krank", dass man so live miterlebt, wie in einem herumgewurstelt wird.
    Anschließend kam mir alles vor wie ein Traum. Unwirklich halt.
    Es ist jetzt erst 2 Wochen her, ich habe bisher keine Probleme damit. Es ist halt eine vollkommen andere Art der Geburt gewesen. Ich würde zwar eine Spontangeburt vorziehen, aber ich habe auch mit dem KS-Erlebnis keine Probleme. Ich sehe auch die "positiven" Seiten: Meine Spontangeburt war relativ schwer für mich und auch für Melli, das war beim Kaiserschnitt doch anders.
  • AliandraAliandra

    1,030

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich hab meine beiden Kinder per KS entbunden und muss sagen, mir tut es leid, dass ich die Möglichkeit für eine Spontangeburt nicht hatte.(Wir wollen keine Kinder mehr von dem her und das KKH hier wird sicher nicht beim dritten Kind nach 2 Sectios eine Spontangeburt machen)
    Bei Julia begann alles normal, Blasensprung, Wehen...aber es hat stagniert und die Herztöne wurden schlechter und der Sauerstoffgehalt fiel ziemlich und mir wurde ne Sectio nahegelegt.
    Beim Niklas war es so, das es dann ein geplanter KS wurde, aufgrund von Bluthochdruckproblemen. War total anders als bei Julia und ich kann - nach 2 KS nicht verstehen, wie man sich einen "wünschen" kann. (ich kenne da jmd der hat so vor zu entbinden, hatte selbst schon mal einen und schwärmt nur davon!!)
    Vor allem das Stillen war danach total anstrengend, weil die Naht ständig weh getan hat und bewegen kann man sich usw usw...
    Aber so die Probleme hatte ich jeweils kurz nach der Geburt... aber nun denk ich net mehr dran, kanns ja eh net mehr ändern. Meinen kleinen gehts gut und das is die Hauptsache!
  • MeteoraMeteora

    728

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich hatte leider einen Not Ks nach Gebutsstillstand und schlechter werdenden Herztönen. Mir tut es immer noch leid das ich den ersten Schrei von meinr Kleinen Maus verpasst habe. Ich hatte leider eine PDA und eine Vollnarkose.

    Ich bin übrigens nach vier Tagen nach Hause gegangen, wie war es bei euch?
  • LoniLoni

    250

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo

    Ich hatte auch einen Not-KS in der 34+5 wegen einer Präklapsie hatte ganz schlimme Wassereinlagerungen und sehr hohen blutdruck 180/120 so das ich da froh war einen KS zu bekommen. Was mir aber fehlt ist das ich keinerlei Wehen hatte und auch meine Tochter erst 3 Tage später gesehen habe. Was mir heute noch sehr weh im Herzen tut.
    Jetzt bin ich wieder schwanger und hoffe das ich Spontan und somit auch die Geburt und die Wehen voll miterleben kann. Habe mich auch erstmal gegen Schmerzmittel und PDA entschieden aber man weiß ja nie. Freu mich schon auf die NATÜRLICHE GEBURT weil ich denke es ist der ideale abschluß das die SS jetzt vorbei ist und nun ein anderer abschnitt beginnt man kann das dann auch besser realisieren wenn man mitgearbeitet hat das das Kind jetzt auch wirklich da ist und einem selber gehört

    Hat jem nach einem Ks spontan entbunden ?? Habe angst das das wieder nicht klappt, halt wegen der KS-Narbe
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @loni

    vielleicht meldet sich Katharina74 hier noch. Sie hat 13 Monate nach ihrem KS spontan entbunden und das hat alles gut geklappt.

    @all

    Ich hatte ja auch einen KS nach Geburtsstillstand in der AP, es war aber kein Notkaiserschnitt, der Oberarzt hat nur gesagt, da es Zwillinge sind, wolle er kein Risiko eingehen und da Elijahs Herztöne schlechter wurden und man dann ja nicht hätte absehen können, wie es Vincent gehen würde, wurde entschieden, Sectio. Es hätte mir auch passieren können, dass Elijah spontan gekommen wäre und Vincent dann per KS, meine Hebamme kennt eine Frau, bei der es so war. Erster Zwilling spontan, zweiter Zwilling per KS. Ich muss ehrlich sagen, ich glaube das hätte ich mir noch weniger gewünscht. Aber so war es auch nicht toll. Sicher steht das Wohl meiner Kinder im Vordergrund und ich war ja durch die ohnehin schon liegende PDA auch während der OP wach, aber trotzdem denke ich nach wie vor nicht gerne daran zurück. An das Schreien der beiden schon, das hat man nämlich schon gehört, bevor sie überhaupt richtig draussen waren :biggrin: . Und ich weiss noch, dass ich bei Vincent gleich gefragt habe "Und, ist es auch ein Junge?" Und der Anästhesist sagte "Jaja, auch ein Junge!" und die OP Schwester meinte nur "Das wissen wir doch noch gar nicht, es ist ja noch gar nicht ganz draussen!!". Das war irgendwie schon witzig. Aber ansonsten nicht. Ich durfte Elijah auch erst gar nicht sehen, der wurde gleich mitgenommen, weil er ja schon fast auf dem "richtigen" Weg draussen war (Hebamme hatte schon die Haare gesehen) und sie Angst hatten, dass er zuviel Stress abbekommen hat. Vincent wurde mir gaaanz kurz vors Gesicht gehalten und dann aber auch gleich mitgenommen.
    Was mir zu schaffen macht, ist halt die Frage, wie das gewesen wäre, wenn es keine Sectio geworden wäre, ob sie mir dann direkt auf den Bauch gelegt worden wären, ob wir die Nabelschnur hätten durchschneiden dürfen (ich wollte das so gern mal selbst machen, bei Leander hat es Männe gemacht, bei den Zwillingen hätte ja jeder eine durchschneiden können ;-) ), usw. Nur weiss ich ja gar nicht, ob sie sie bei einer natürlichen Geburt nicht auch gleich erstmal mitgenommen hätten, weil Zwillinge und Risiko usw. Wie gesagt, irgendwie knabbere ich daran, obwohl es müßig ist sich Gedanken darüber zu machen was wäre gewesen, wenn. Ändern kann ich es sowieso nicht mehr.
    Ach ja und ich hatte dann ja zum Zunähen eine Vollnarkose, weil ich Krämpfe im Zwerchfell hatte. Das hat wehgetan kann ich Euch sagen. Naja, jedenfalls hab ich dadurch die beiden dann erst eineinhalb Stunden später gesehen und da Vincent tief und fest geschlafen hat, hab ich ihn auch erst am nächsten Morgen das erste Mal angelegt (Geburt war abends um 18:17 / 18:18 h). Es hat aber auch bei ihm mit dem Stillen gleich geklappt, wenn er auch von Anfang an der "schlechtere" Trinker war. Von daher kann ich nicht sagen, dass ich durch den KS Probleme mit dem Stillen hatte.

    So, genug getextet, bin gespannt, was noch so für Erfahrungsberichte kommen!

    LG
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    hallo in die runde,

    ich hatte auch eine not-sectio wg. mehrer schlechter CTGs und einer schlechten sauerstoffsättigung meiner tochter. begonnen hat alles mit einem vorzeitigen blasensprung zu hause, der dann gefolgt wurde von 24h wehen im KH, bei denen ich nur liegen durfte, da das köpfchen noch bschiebbr war, einer tablette vor dem muttermund, einem anschließenden wehentropf und einer schlußendlichen MuMu-öffnung von 3cm :sad:. schlimm für mich war, dass ich fast die ganze zeit alleine war, da mein mann nach hause geschickt worden war mit dem argument, dass es sich noch nicht lohnen würde und wir uns lieber ausruhen sollten. er wurde dann nachts angerufen als ich in den kreissaal verlegt wurde und ihm wurde mitgeteilt, dass es jetzt langsam weitergehen würde und er wiederkommen könnte. 20min nach dem anruf wurde unsere tochter geboren. so schnell hatte sich das blatt dann gewendet. ich hatte eine vollnarkose und mein mann kam 5min nach ihrer geburt, so dass sie ganz allein ankommen musste :sad:. geboren wurde sie mit grünem FW und der NS um den hals. was mich ziemlich mitgenommen hat, war die ganze hektik und atmosphäre, die im kreissaal und OP herrschte. ich hatte solche angst und hab mich so überfordert gefühlt, bekam wehenhemmer gespritzt und sollte immer nur in den buch atmen und ihn kugelig machen. im OP selbst habe ich mich wie auf der schlachtbank gefühlt :groggy:. nach dem aufwachen aus der narkose war das alles der blanke horror für mich und ich dachte "nie wieder!". mittlerweile ist einige zeit vergangen, ich habe mich gut erholt und die sache ganz gut verarbeitet denke ich. traurig bin ich darüber, dass ich meine tochter die ersten tage nicht allein versorgen konnte und sie in der ersten nacht abgegeben habe. das würde ich heute nicht mehr tun. was eine erneute SS angeht, bin ich sicher, dass ich noch ein kind möchte, habe aber ziemliche angst vor der entbindung durch die gemachten erfahrungen.
  • kleine Hexekleine Hexe

    1,201

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Huhu, reihe mich auch mit ein.
    Hatte auch einen KS - absolut ungeplant- wegen " Becken-Kopf-Missverhältniss" ET+11. Die Ärztin im KKH sagte, es gäbe keine Möglichkeit, dass mein süßer Zwerg spontan endbunden werden könne :sad:
    Ich komme auch noch nicht wirlklich damit klar, und ein bisschen beneide ich die Mamis, bei denen es spontan geklappt hat. Naja, wenigstens konnte mein Mann doch noch mit dabei sein und ich habs ja auch solala mitbekommen. Ich war total aufgeregt! Ich hoffe wirklich, dass wenn ich nochmal ein oder mehrere Kids bekomm, dass ich dann "normal" endbinden kann.
    Was mir bei Phillip die ersten zwei Wochen nach der Geburt aufgefallen ist, dass er wenn er schlief ziemlich oft die Arme in die Höhe riss, und sich total erschreckt hat. Ich deke, da hat er von der Geburt geträumt und von diesem Schock, von einer auf die nächste Sekunde raus aus Mamis Bauch... :sad: oh mann, wenn ich daran denke, kommen mir immernoch die Tränen....... ist ja auch noch nicht so lange her...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hatte auch einen KS 2 Wochen vor ET wegen Gestose und weil die Einleitung fehlgeschlagen ist. Der erste Tag mit dem Wehengel war ja noch ok, hatte Wehen, der MuMu begann sich zu verkürzen, aber am 2. Tag mit dem Gel habe ich bei jeder Wehe erbrochen und dann um den KS gebettelt, ich konnte nicht mehr, außerdem hatte sich auch nichts mehr am MuMu verändert, er war bei 2cm. Ne halbe Stunde bevor ich in den OP kam, ist meine Fruchtblase geplatzt.
    Den KS bereue ich nicht, aber was ich enttäuschend fand, war, daß mir die Kleine nicht auf den Bauch gelegt wurde, wäre aber auch nicht möglich gewesen, da ich ohne Ende gezittert habe durch die ganze Anspannung und die Medis, die ich den ganzen Tag über bekommen habe. Meine Kleine war dann auch über Nacht bei den Schwestern, da ich eine Spinale bekam und meine Beine taub waren. Sie hatten mir versprochen, die Kleine zum Stillen zu bringen, aber sie hat durchgeschlafen. Danach hatte ich sie aber jede Nacht.
    Mir war die Hauptsache, daß es ihr gut geht und mir, obwohl mir spontan besser gefallen hätte.
    Übrigens hatte ich kaum Probleme nach dem KS, konnte am nächsten Abend schon gut laufen und bin auch nicht lange im KH geblieben.
  • SpeadySpeady

    15

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo Leidensgenossinnen,

    auch meine Geburt verlief anders als geplant... Nach Blasensprung morgens um 3h (ET -2) mit unmittelbar einsetzenden Wehen kam ich 6h später guter Dinge im KKH an - 3 cm. Die diensthabende Hebamme - bei der wir den Vorbereitungskurs gemacht haben! - freute sich "oh, dann darf ich dein Kind zur Welt bringen, wie schön!" Leider waren es bei ihrem Dienstende, 11h nach Blasensprung, immer noch erst knapp 6 cm, doch dann ging alles noch viel, viel langsamer. Irgendwann in der Nachtschicht bekam ich bei 8cm eine PDA, die mir aber, obwohl sie gut saß, nicht viel geholfen hat. Zwei Stunden später waren die Schmerzen wieder so schlimm, dass nicht glaubte, das noch länger durchzuhalten. Die Wehen kamen in so kurzen Abständen, dass ich keine Zeit mehr zur Erholung hatte. Außerdem zitterte ich von den Medikamenten dermaßen am ganzen Körper, und ein Fortschritt war nicht zu erkennen, so dass schließlich die Hebamme den Gynäkologen holte - ok, wir schneiden.

    Die OP morgens um 6h verlief problemlos, und zum Glück war ich unter PDA, so dass ich das wenigstens mitgekriegt habe. Auch wenn es eine sehr merkwürdige Erfahrung ist, wie die Ärzte an einem herumruckeln, möchte ich sie doch nicht missen. Allerdings hatte ich ungefähr 6 Wochen lang unglaubliche Probleme mit dem Gefühl, versagt zu haben. Habe jedesmal wieder losgeheult, wenn ich von der Geburt erzählen sollte. Philipps wegen wäre eine normale Geburt übrigens durchaus drin gewesen - ihm ging es die ganze Zeit über gut.

    Hattet ihr, die ihr auch eine sekundäre sectio hattet, ähnliche Probleme?
  • DeannaDeanna

    1,641

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich hatte dieses Versagensgefühl weder bei der ersten noch bei der zweiten Sectio.
    Die erste war geplant wegen BEL und die zweite war ein Not-KS.

    Ich denke es ist auch immer das Umfeld mit daran schuld wie die Frau sich fühlt...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    So, jetzt ist es soweit, daß ich überlege, ob ich nicht zu früh aufgegeben habe? Hätte ich doch länger durchhalten sollen? Habe meinen Geburtsbericht eingestellt, wenn ihr nachlesen wollt, was genau war. Und am Freitag ist dann alles auf mich eingestürzt, nachts blieb mir plötzlich die Milch weg, mußte dann abpumpen und es meiner Kleinen im Fläschchen geben. Den ganzen Freitag vormittag mußte ich immer wieder weinen und jetzt geht es mir auch nicht wirklich besser. Dazu kommt noch, daß wir ja jetzt verhüten müssen und das macht mir auch sehr zu schaffen, denn wir wollten es eigentlich nicht, da ich ja schon für Brianna 2 Jahre gebraucht habe. Ich fühl mich nicht als schlechte Mama und auch nicht wirklich als Versagerin, aber es macht mir trotzdem zu schaffen :sad:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @liskatrekernell:

    erstmal :troest:. du bist immer noch im spätwochenbett und in der phase der eingewöhnung mit deiner tochter, deinem mann und eurer neuen rolle als familie. dir vorwürfe zu machen, belastet dich in deiner jetzigen situation zusätzlich und verhindert, dass ihr euch finden könnt. DU hast eine tochter ausgetragen und geboren. DU hast alle belastungen der SS und der geburt, egal ob spontan oder section, erleben müssen und hast besondere erfahrungen gemacht. DU hast das versucht, was möglich gewesen ist. ab einem gewissen zeitpunkt im verlauf der geburt muss man die verantwortung an andere abgeben, die besser wissen, was jetzt zu tun ist. dies zu tun, ist schwer - das gebe ich zu, denn man möchte gern die kontrolle behalten, muss sich aber menschen anvertrauen, die man nicht kennt und hofft, das sie die richtigen entscheidungen treffen werden. für mich war hinterher wichtig, dass es meiner tochter im endeffekt gut ging und das half mir, den verlauf zu akzeptieren. klar denke ich auch immer mal wieder, was wäre wenn. aber was ändert es ? ich kann es nicht rückgängig machen. dann schaue ich meine tochter an und weiß, dass ich alles richtig gemacht habe ;-) .
    was das stillen angeht: deine tochter befindet sich evtl. in einem schub und deine brust muss sich erst auf ein verändertes stillverhalten einstellen. vielleicht hat der milchspendereflex am freitag deshalb nicht sofort eingesetzt. was du für eine steigerung der milchmenge tun kannst, hast du vermutlich im stillforum schon gelesen. versuche, dich zu entspannen, genieße die zeit mit deiner tochter und sei ein bißchen stolz - auf dich, deine tochter und euren gemeinsamen weg.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Da mach ich mit

    Ich hatte auch einen KS, nach Einleitung, 22 Stunden Wehen, Mumu war offen, aber Kopf saß nicht fest im becken, kein Zeichen einer bevorstehenden Geburt, Herztöne schlecht, ich schon fix und alle, kam die Ärztin und meinte: wir können jetzt nicht mehr warten, wir müssen operieren :sad:
    Das allein war nicht alles, ich habe Mika danach 4 Stunden nicht zu Gesicht bekommen, das war fast noch das Schlimmste. Aber ich hab auch nicht schlecht gestaunt, als mein Mann mir sagte dass ich 5080g zur Welt gebracht habe :biggrin:

    Jetzt habe ich natürlich tierische Angst, dass es wieder ein KS wird, weil das würde bedeuten, dass man weitere Kinder per geplantem KS entbinden müsste. Ständig diese Fragen: bekomme ich diesmal von alleine Wehen? Wie groß wird das Kind wohl sein? Was wäre wenn, was wäre wenn...
    Zum glück überwiegt meistens die gute Hoffnung, aber an schlechten Tagen bin ich schon sehr deprimiert deswegen.....
  • MeteoraMeteora

    728

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Wie sind eigendlich eure Männer damit umgegangen? Gerade bei einer Not Sectio? Meiner möchte wenn ich noch ein Kind bekomme, das ich auf jeden Fall einen KS machen lassen. Er will das ganze nicht mehr mitmachen er hatte angst das ich dabei sterbe. Wie war es bei euch?
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Meteora schrieb:
    Wie sind eigendlich eure Männer damit umgegangen? Gerade bei einer Not Sectio? Meiner möchte wenn ich noch ein Kind bekomme, das ich auf jeden Fall einen KS machen lassen. Er will das ganze nicht mehr mitmachen er hatte angst das ich dabei sterbe. Wie war es bei euch?

    Echt?

    öööööööhm mein Mann war traurig, weil ich es war. Er weiß, wie sehr ich mir eine spontane Geburt gewünscht habe und hat sehr viel Mitgefühl gezeigt. Er meinte erst neulich: "also die Dammmassage die machen wir wieder, das klappt bestimmt diesmal", da hab ich fast heulen müssen.

    Er hat während der Eröffnungsphase allerdings sehr mitgelitten. Er meinte hinterher, er habe sich so hilflos gefühlt und das schlimme war, ich konnte nicht angefasst werden. Jede Berührung hat mich wahnsinnig gemacht. Das tat ihm weh, aber er ging gut damit um. Er war eh ein super Geburtsbegleiter, sehr tapfer und hat mir den Halt und die Ruhe gegeben, die ich brauchte. Ich kann mir keinen besseren Mann für die Entbindung vorstellen
  • MeteoraMeteora

    728

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich meine ich kann meinen Freund auch verstehen. Er kam zu mir in den Kreissaal gerade als vier Ärzte und eine Hebamme um mich standen. Er war nicht von Anfang an dabei. Er hat mich auch in den OP begleitet. Aber es hat ihm weh getan als man ihn in der Kriese einfach vor die Tür gesetzt hat. Immerhin hab ich wie am Spiess geschrieen als man ihn rausgeschickt hat. Ich weiss noch wie alles schwarz wurde und ich mich gefragt habe, ob sich so sterben anfühlt. Man hat ihn in den Kreissaal gebracht, nach einer weiler hat man ihm unsere Tochter gebracht. Er saß zwei Stunden alleine im Kreissaal und wusste nicht ob ich lebe und ob es mir gut geht. Er saß einfach da mit seiner Neugeborenen Tochter. Niemand hat nach den Beiden gesehen, und das will er nicht nochmal mitmachen. Er will das es mir gut geht.
  • NanakiNanaki

    3,896

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Meiner war grad kurz nen Kaffee trinken, als bei Kevin die Herztöne auf 50 runtergingen...als er in den Kreißsaal zurückkam waren Hebi und Doc grad in Hektik, ich mit Sauerstoffmasek auf dem Gesicht. Da hat er wirklich nen Schreck gekriegt.

    Alles andere danach fand er nicht mehr so schlimm, er hatte sich mit dem Thema KS besser beschäftigt als ich :oops: und unser Doc hat wirklich eine Ruhe ausgestrahlt, das war Wahnsinn. Ich dachte, wenn es zum KS kommt verfall ich in Panik oder so aber nix.

    Für dei nächste Geburt wünscht sich mein Mann einen natürlichen Verlauf (ich auch ;-) ), aber wenn es wieder zum KS kommen sollte, findet ers auch nicht so schlimm.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Wie habt ihr es geschafft, damit umzugehen? Im Stillforum hab ich ja auch schon gepostet, daß es grad tierische Probleme gibt und es hört nicht auf :sad: War jetzt bei dem Mann meiner Hebamme, der ist auf Kinesiologie spezialisiert, hab da eine Sitzung gehabt und hoffe, daß es mir dadurch bald besser geht und es dann auch wieder mit dem Stillen klappt.

    Ich hatte ja keine Not Sectio und mein Mann ist halt der Meinung, hauptsache, es geht uns beiden gut und er ist auch nicht enttäuscht deswegen. Er hat mich in meiner Entscheidung voll und ganz unterstützt und ist auch jetzt noch der Meinung, es war richtig, aber mir will es nicht richtig in den Kopf im Moment :???: Und beim 2. will ich es erst mal so versuchen, aber auf keinen Fall mehr Einleitung.
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Wie habt ihr es geschafft, damit umzugehen?

    Ich denke, die Zeit heilt die Wunde aber nie ganz. Ich kann auch nicht vorhersagen, wie es mir gehen würde, wenn ich jetzt noch eine Notsektio hätte. Ich will daran nicht denken und lasse es einfach auch mich zukommen.
    Es ist aber schon so, dass du irgendwann nicht mehr so viel darüber nachdenkst (wochenbett ist ja eh noch eine Ausnahme). Bei mir hat der Starke Schmerz 3-4 Monate später sehr nachgelassen. Aber wie gesagt. Sowas ist einfach tief in der Seele verankert. Man sollte das erlebte immer wieder mal hochholen und stückchenweise verarbeiten und nicht verdrängen.
    Hast du denn einen Geburtsbericht geschrieben? Mir hat das sehr geholfen.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ja, habe ich, er steht schon drin und im Stillforum gibt es auch einen Thread von mir, weil irgendwie alles zusammen hängt.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    mein mann hatte mit der notsectio auch keine probleme (er war zwar nicht dabei, als es alles so chaotisch wurde, aber naja... :roll: ). ich habe ihn hinterher mal gefragt, wie er sich gefühlt hat als er in die klinik kam und ob er angst hatte, als ich schon im OP war, er von alle dem nichts wusste und sofort zu unserer tochter gebracht wurde. er hat gesagt, dass er wusste, dass wir dort in guten händen sind, alles laufen würde und es von vorherein die richtige entscheidung war, in`s KH zu gehen. ich weiß nicht, wie er reagiert hätte, wenn er bei mir gewesen wäre als das CTG immer schlechter wurde, die sauerstoffsättigung schlecht war und er das ganze drumherum mitbekommen hätte. vielleicht wäre es für ihn dann greifbarer, realer gewesen und er wäre sich dem ernst der lage besser bewusst geworden. aber männer sind da irgendwie anders - pragmatischer und nicht so problematisierend wie frauen. ich bin auch traurig darüber, dass wir die eigentliche geburt unserer tochter nicht erleben konnten, aber ich vermisse bis jetzt nicht die erfahrung der spontangeburt und habe auch nicht das gefühl, versagt zu haben. natürlich denke ich auch mit sorge an eine zweite SS, bin unsicher, wie das alles laufen wird, weil ich im kopf nicht richtig frei bin und auch sehr "kopfgesteuert" plane und denke, aber ich werde einfach abwarten müssen.
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo Mädels,

    dann will ich euch auch mal meine Erfahrungen schildern. Es tut gut, wenn man das alles mal runterschreiben kann. Mir kommt es so vor, als ob in meiner Umgebung jeder – außer meinem Mann – denkt, daß ich mit den KS ja doch zwei leichte Geburten hatte. Aber wenn es so ein Spaziergang sein soll, warum habe ich dann nach Pauls Geburt von vornherein gesagt, nie wieder, das nächste Kind kommt spontan. Aber ich will lieber mal von vorn anfangen.

    Mit Paul kam ich ET+12 ins KH um einleiten zu lassen. Bis heute frage ich mich, warum ich nicht noch ein paar Tage gewartet habe. Uns beiden ging es gut und ich empfand das Ende der SS nicht als soooo schlimm und belastend, als daß ich es nicht noch ein paar Tage ausgehalten hätte. Vllt. wäre dann alles anders gelaufen, wenn Paul nicht so herausgedrängelt worden wäre. Ich ging erst abends ins KH und bekam dort zunächst erstmal einen simplen Wehencocktail und am nächsten Morgen sollte die richtige Einleitung beginnen. Doch das war nicht nötig, denn am späten Abend ging es mit leichten Wehen los und als der MuMu sich begann zu öffnen, kam ich den Kreißsaal und mein Mann wurde benachrichtigt. Doch es dauerte ewig bis, sich mein MuMu vollständig öffnete. Ich hatte mir eine PDA legen lassen und hing auch am Wehentropf. Paul ging es übrigens die ganze Zeit bestens. Als der MuMu endlich weit genug auf war, wurde mit meinem Einverständnis die Fruchtblase aufgestochen; man sagte mir dann ging es schneller vorwärts. Danach konnte man auch Pauls Position besser ertasten. Hierbei wurde festgestellt, daß er nicht wie üblich mit dem Hinterkopf voran lag, sondern mit dem Vorderkopf. Bei dieser Stellung war es ihm unmöglich, durch mein Becken zu rutschen und mir wurde eröffnet, daß ein KS unumgänglich sei. Auf einmal standen viele verschiedene Leute um mich herum, mein Mann wurde irgendwie in den Hintergrund geschoben und er sah sehr besorgt aus. Ich konnte nur noch weinen. Dann bekam ich dieses schreckliche Wehenhemmermittel, daß einem das Herz so rasen läßt. Das habe ich äußerst unangenehm in Erinnerung. PDA wurde aufgespritzt und ab ging es in den OP. Mein Mann war dabei und schoß ein unscharfes Bild von Paul, wie er aus meinem Leib gerissen wurde. Man kann nur seinen kleinen Pops erkennen, sonst ist alles rot und grün. Ansonsten habe ich von der OP nur noch dieses Geruckel in Erinnerung und die lieben Worte vom Anästhesisten über mir. Die OP selber war also in Ordnung, soweit man das von so einem Eingriff sagen kann. Danach bekam ich Paul schon fix und fertig gebadet und angezogen in den Arm und er wurde direkt angelegt. Das Stillen klappte super. Es war natürlich doof, daß man die ersten Tage so sehr auf Hilfe angewiesen war. Es war schrecklich, den Kleinen in seinem Bettchen jammern lassen zu müssen, weil man selbst nicht aufstehen kann und die Schwester ja auch nicht sofort da sein kann. Der Heilungsprozeß verlief aber gut und ich hatte keine Schmerzen später.

    Bei Helene haben wir bei ET+3 daheim selbst die Geburt mit Sex eingeleitet. Ich hatte sowas von die Nase voll von der dicken Murmel, ich wollte nicht wieder so lange über ET gehen. Der Sex hat eingeschlagen wie eine Bombe, die FB platzte und ich bekam schnelle fiese Wehen. Ab ins KH. MuMu öffnet sich verhältnismäßig flott und die Wehen kamen eine nach der anderen und waren die Hölle; ich bat, nein – ich bettelte um wenigsten eine Minute des Verschnaufens. Ich nahm wieder eine PDA in Anspruch. Plötzlich stagnierte es. Kaum noch Wehen. Der Arzt fühlte nach Helenes Position. Und dann kam die Hiobsbotschaft. Auch sie wollte mit dem Vorderkopf voran und war obendrein auch noch Sternengucker. Er drückte seinen ernsthaften Zweifel an einer normalen Geburt aus und riet zum KS. Ich war völlig fertig. Jetzt dachte ich, ich wäre schuld – irgendwie falsch gebaut, daß die Kinder nicht richtig reinrutschen können. Das Aufspritzen der PDA bis wirklich der gesamte unter Teil taub war dauerte ewig. Diese OP habe ich als äußerst unangenehm in Erinnerung. Für meinen Geschmack habe ich eindeutig zu viel gespürt. Das Geruckel kannte ich ja, aber nicht das Gefühl, daß jmd. in mir rumfuhrwerkt. Unterhalb der Brüste, da wo der Magen ungefähr liegt habe ich diese Gefühl gehabt und ich hatte die ganze Zeit Angst, die Betäubung läßt nach und ich merke gleich alles. Es war total Horror. Aber auch diese OP war endlich irgendwann vorüber und ich konnte mein kleines Mädchen endlich in die Arme schließen, die sich zwischenzeitlich mit Papa bekanntgemacht hatte. Sie wurde mir zwar auch im OP schon gezeigt, aber ich war sehr mit mir und meiner Angst beschäftigt, so daß ich sie gar nicht richtig bewundern konnte. Das holte ich dann aber nach und auch das erste Anlegen verlief prima. Unmittelbar nach der OP sagte mir der Arzt auch noch, daß meine alte Narbe bereits eingerissen war und ich daher sowieso hätte aufgeschnitten werden müssen. Nach diesem KS hatte ich schlimme Probleme mit Luft im Bauch. Die Schmerzen an der Wunde nahm ich gar nicht so wahr, da die Schmerzen im Gedärm alles überdeckten. Der Bauch war richtig hart und ich hatte eine richtige Beule und zwar an der Stelle, wo ich während der OP dieses komische Gefühl hatte. Und das Gegurgel und Gegluckse die ganze Zeit. Das war echt übel. In der ersten Nacht schlief Helene nicht bei mir. Die Schmerzen ließen sich leichter ertragen, wenn ich etwas jammern und weinen konnte. Ich hatte zum Glück ein Zimmer für mich allein, so daß ich niemanden störte. Insgesamt erholte ich mich von diesem KS aber schneller. Am liebsten wäre ich schon nach 4 Tagen heim, aber ein Argument des Arztes überzeugte mich: ich solle die Ruhe und Zweisamkeit hier im KH mit Helene noch genießen, denn zu Hause wartet ein knapp Zweijähriger kleiner Rabauke. So ging ich nach 6 Tagen. Mit meiner Wunde/Narbe habe ich auch beim zweiten KS keine Probleme gehabt.

    Das Stillen klappte bzw. klappt noch immer sehr gut. Ich bekam ja auch beide Kinder unmittelbar nach der OP zum Anlegen. An mir nagt aber auch jetzt noch die Ungewißheit, ob ich vllt. innerlich komisch gebaut bin, so daß die beiden ihre Köpfchen nicht anders ausrichten konnten.

    Für mich waren beide KS keine schönen Erfahrungen und ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich einen KS wünschen kann. Vllt. ist es aber auch etwas anderes, wenn man sich darauf einlassen und vorbereiten kann. Nachdem ich aber schon eine halbe Spontangeburt hinter mir hatte und dann doch per KS entbinden mußte, empfand ich die OPs als durchweg negativ.

    Das ist jetzt aber lang geworden. Da bestand offenbar ein Bedarf bei mir, das alles loszuwerden.

    Liebe Grüße
    Jana
  • DaniiDanii

    694

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ach ich reihe mich hier ein denn ihr sprecht mir aus der Seele! 1.KS wegen Geburtsstillstand in der AS-Phase nach 18St. und der 2. KS nach 16St Not-KS wegen Gebärmutterriss!

    Ich hatte so gehofft das ich das zweite Kind spontan entbinden kann und hab echt alles dafür getan! Hatte eine tolle Beleghebamme die mich 100% verstand und zu unterstützen versuchte! Und es hätte auch fast geklappt, er lag ja schon mit dem Kopf im Becken und wir haben nur auf die letzten Presswehen gewartet und dann diese höllischen Schmerzen-die Gebärmutter! Naja da ging es wieder in den OP :sad:

    Eine Freundin war mit ihrem ersten Kind mit mir schwanger und konnte gar nicht verstehen warum ich unbedingt eine spontane Geburt wollte. Klar eine spontane Geburt aber warum um jeden Preis hauptsache das Kind ist gesund! Nunja nun hat sie wegen BEL einen KS gehabt und weiß ganz genau was ich gemeint habe sagt sie!

    Beide KS waren völlig OK und habe ich rein operativ in positiver Erinnerung, genau da liegt das Problem! Operativ! Das ist nicht das was man mit Kinderkriegen verbindet! Ich habe mich nicht gleichwertig gefühlt nach dem 1.KS Nun nach dem 2. sehe ich das auch nicht mehr so. Ich habe zwei tolle Kinder die ich ausgetragen und geboren habe! Und sie sind doch wie alle anderen Kinder auch.

    Was ganz toll bei meinem 2.KS war das wir ein Familienzimmer hatten. Mein Mann hat alles in die Hand genommen und hat sich prima um den kleinen gekümmert und um mich! Auch beim 1.KS hab ich meine Tochter nicht aus dem Arm gelassen. Mich haben sie an die Wand gestellt und später ein Gitter fürs Bett gegeben damit die kleine ja nicht rausfallen kann. Ich wollte sie nicht hergeben und schon gar nicht darauf warten müssen das man sie mir gibt! Ich glaub das tat uns beiden auch sehr gut!
  • BibileinBibilein

    4,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Danii schrieb:
    Ach ich reihe mich hier ein denn ihr sprecht mir aus der Seele! 1.KS wegen Geburtsstillstand in der AS-Phase nach 18St. und der 2. KS nach 16St Not-KS wegen Gebärmutterriss!

    Ich hatte so gehofft das ich das zweite Kind spontan entbinden kann und hab echt alles dafür getan! Hatte eine tolle Beleghebamme die mich 100% verstand und zu unterstützen versuchte! Und es hätte auch fast geklappt, er lag ja schon mit dem Kopf im Becken und wir haben nur auf die letzten Presswehen gewartet und dann diese höllischen Schmerzen-die Gebärmutter! Naja da ging es wieder in den OP :sad:

    WARUM LESE ICH SOWAS IMMER???????????????? :fies02:

    (sorry, also nicht falsch verstehen, befinde mich nur gerade in einer Art sprituellen Umbruchphase: Will meinen: Meine zweite Geburt läuft komplikationsfrei, Bilderbuchmäßig, alles gut, ommmmm)

    Deine Empfindungen hinsichtlich der "OP" teile ich. Es passt einfach nicht, wie du schreibst. Dennoch dürfen wir heute froh sein, dass es die Möglichkeiten gibt und wir uns und unseren Kleinen in Notsituationen und das war es ja bei dir auch helfen können. So muss man das sehen (klappt schon gut mit meinem spirituellen Positiv-Denk-Tripp oder?)
  • DaniiDanii

    694

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ja erstmal ist es wohl generell das Problem das viele einfach nach einem KS eine hohe Bereitschaft für den nächsten haben! Und das macht die Sache sehr schwer wenn man genau das nicht möchte! Mein Sohn lag in der 37SSW in BEL und mein Arzt sagte nur mehr oder weniger im vorbeigehen ,, naja machen wir eben ne Resectio wenn er sich nicht noch wieder dreht!`` Ich war außer mir und sagte das ich unbedingt einen Termin zur Äußerlichenwendung will, weil ich eine Spontangeburt möchte! Ach so naja dann sollte ich einen Termin nächste Woche machen nochmal zur Kontrolle! Aber das wäre dafür zu spät gewesen also rief ich selber in der Klinik an und sollte gleich am nächsten Tag erscheinen. Aber in der Nacht hatte er sich gedreht :razz: und ich bin darum gekommen! Aber nun läßt mich hier nieman mehr spontan Entbinden das ist klar beim Dritten! Aber man muß echt voll hinter seiner Meinung stehen und sich wirklich Ärzte und Hebammen suchen die das auch positiv sehen um wirklich volle Unterstützung zu bekommen!
  • Melody2Melody2

    609

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Oh, da mach ich auch mit...

    Ich hatte einen geplanten KS wegen BEL...

    Während der SS war mir ja schon aufgefallen, das ich Melody sehr selten spüre. Laut Arzt war sie aber immer sehr aktiv (Ultraschall u. CTG).
    Naja, als sie sich 3Wochen vor ET noch nocht gedreht hatte haben wir die Äußerewendung versucht. Das war sehr schmerzhaft und hat gar nichts gebracht.
    Dann war ich zur Computertomopraphie um den inneren Beckendurchmesser zu messen. Ob eine Spontangeburt vielleicht doch möglich ist. Aber dafür sei mein Becken zu schmal, das wollten die Ärzte nicht verantworten.

    Also war klar, KS. Blieb nur die Frage, ob ich einen festen Termin möchte oder warten möchte bis es los geht.
    Ich dachte damals fester Termin wäre für alle Stressfreier.

    Schon am Abend vor dem Termin war mir aber klar, das wir beide noch nicht soweit sind. Ich hatte mich aber nicht getraut den Termin abzusagen, weiß gar nicht ob es überhaupt geht.

    Der KS war ganz OK, als KS eben. Die Spinalanästesie hat, als sie denn endlich gelegt war (ca ne 3/4h haben die gebraucht) gut gewirkt. das Geruckel war komisch und nachdem Melody dann gewaschen und angezogen war hat man sie mir kurz gezeigt und ist dann anschliessend mit ihr zum Wiegen und Messen.

    Ich möchte das aber nicht nochmal mitmachen. Es war sehr unwirklich genau zu wissen wann und wie das Kind kommt. Ich weiß, es war zu früh. 10Tage vor ET...
    Also WENN überhaupt noch mal KS, dann wart ich bis es soweit ist...

    Ich habe das Gefühl, als würde irgendetwas fehlen...

    Ich glaube, ich hatte nicht eine Einzige Wehe. Also auch keine Übungs- oder Senkwehen... Hab da nie was gespürt. Manchmal war der Bauch zwar recht hart, aber ich glaube nicht das es Wehen waren, er hat sich angefühlt wie immer, nur wenn ich mit der Hand gefühlt hab war er eben hart. Hab jedenfalls nichts gespürt, was den Beschreibungen einer Wehe nahe kommt.
  • andscheeandschee

    124

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ich möchte mich auch einreihen. mir erging es ähnlich wie jana. mein großer mußte per saugglocke geholt werden, was ich aber noch als "normale" geburt empfand. bei meiner tochter lief gar nichts nach plan. zunächst wartete die einleitung auf uns, aber nach einem wehencocktail began sie sich am abend vorher auf den weg zu machen. was hab ich mich da noch gefreut! Innerhalb von 1,5h hatte ich hammerwehen und meine hebi kam schnell vorbei und schloss die erste untersuchung mit den worten ab: okay, schnelle entscheidung- sofort krankenhaus oder ich ruf ne kollegin und wir bleiben hier!" hätte ich doch gesagt: Zweiteres...aber im nachhinein weiß man immer alles besser. wir waren nat. gar nicht auf eine hausgeburt vorbereitet, also ab ins kh. kaum dort angekommen schaute die ärztin aufs ctg - und wie schon sooft in der schwangerschaft hatte sich das mäuschen verkrümelt. fazit: ctg schrieb meine herztöne mit. ich hörte (mittlerweile schon unter presswehen - allerdings war die maus noch nicht richtig eingestellt, wir wollten gerade drehbewegungen machen, damit sie den weg besser findet - deshalb sage ich: ähnlich wie bei jana! ich frage mich auch: wieso bin ich denn so komisch gebaut, dass ich nicht normal entbinden kann?) nur noch, wie meine hebi versuchte der ärztin zu erklären, dass es schwieirg ist, die herztöne vom baby einzufangen und ich fragte mich, warum sie denn nicht das hörrohr nehmen würde - und promt, kurze zeit nach dem erscheinen im kreissaal: "da kann ich die verantwortung nicht mehr übernehmen. sollten das die herztöne des babys sein muss es sofort geholt werden! ich warte nicht meh ab...notsectio!". Hölle. unter presswehen in den op, hoffen, dass die kleine doch noch spontan komm´t, bangen, dass mit ihr alles ok ist, beten, dass der partner gleich da ist um wenigstens die maus begrüßen zu können, schmerzen, und eine wehe nach der andern...plötzlich tiiiefr schlaf. dann das aufwachen...im kreissaal, alles ist ruhig, das baby bei papa uf der brust, ihr gehts gut, die hebi bedauert den ks sehr, in mir schmerzt es nur so, ich habe nachwehen und denke "das baby muss noch in meinem bauch sein!"... dann bejkomme ich sie und gebe sie auch nicht weg, ich behalte sie bei mir und kümmer mich unter schmerzen allein um sie. nach 5 tagen darf ich gehn. und seitdem frage ich mich: wie wäre es wohl ausgegangen, wären wir zuhause geblieben? Aber wäre, hätte, wenn...die maus ist da und ich liebe sie über alles!

    lg,
    antje
  • DaniiDanii

    694

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @andschee

    Mensch das war ja auch ne blöde Situation für dich! Man macht sich hinterher sooo viele Gedanke´n und es tut einem echt weh! Aber in so einem Moment wird halt schneller gehandelt wie gewartet und lange nachgedacht was ja auch richtig ist!
  • MeteoraMeteora

    728

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich habe mir vorgenommen nicht mehr an das was wäre wenn zu denken, aber es ist einfach schwer :sad: Vorallem habe ich immer noch das Gefühl nicht "ganz" zu sein :confuded:
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