wie spiele ich mit 2 kindern unterschiedlichen alters?

katjaklarakatjaklara

2,149

bearbeitet 30. 09. 2007, 22:47 in Geschwisterkinder
leonie ist 2,5 jahre, sarah 7 monate.

nun habe ich das problem unter tags, wenn wir nichts unternehmen, dass ich dauernd einen riesenspagat hinlege, um beiden gerecht zu werden. sarah spielt vorzugsweise auf dem boden und krabbelt gerne rum und untersucht die umgebung. leonie will beschäftigt werden. ihr ist schnell fad und will ständig unterhalten werden. na klar von mir. alleine spielen ist nicht drin und wenn doch, dann sehr sehr kurz.
gibt es spiele, die beiden gerecht werden? was kann ich tun?
leonie spielt natürlich mit sachen ,die sarah nicht bekommen darf (kleinkram oder malzeugs oder.....) leonie will auch nicht, dass sarah an ihre sachen geht.

was gibt es für möglichkeiten?
wie habt ihr das angestellt?

bin gerade erst darauf gekommen, dass das mein problem ist. das ich jeden tag so fertig bin. dieser spagat.

spiele ich mit sarah, fühlt sich leonie zurückgesetzt. spiele ich mit leonie krabbelt sarah alleine herum und ich fühl mich schlecht meine kleine maus da alleine zu lassen. klar sie sieht uns, aber bei leonie war ich immer dabei.
gerade jetzt, wo sarah anfängt sich überall hochzuziehen wird es immer schwieriger nicht dabei zu sein. sie fällt noch sehr oft um. eh klar für ihr alter. sie fängt ja auch schon sehr früh damit an.

das ist mein problem.

danke schon mal für eure antworten. bin für jeden tipp dankbar.

lg katja

Kommentare

  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ohje, ich erinnere mich mit grausen an die Zeit. :???: Wie sieht es denn aus, kannst du Leonie als Große ein wenig in die Hausarbeit einbinden? Damit sie so richtig stolz sein kann, weil sie ja schon so groß ist? Torben kann sich sehr lange mit Staubwischen beschäftigen. Und wenn die Lütte schläft, dann exclusive Zeit mit Leonie verbringen?
    Ich denke dann würde sie sich nicht so zurückgesetzt fühlen wenn du dich mit Sarah beschäftigst. Ich denke auch wichtig ist es auch Sarah von Leonies Sachen fernzuhalten. Da gab es bei uns immer Geschrei, wenn Kevin die mühsam gebauten Sachen von Sarah zerstört hat. Und die Große ist ja doch noch zu klein um zu begreifen das die Kleine sie damit nicht ärgern will.
    So ganz wird sich der Spagat nicht vermeiden lassen aber bald kommt die Zeit wo sie auch miteinander spielen.
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    danke caro

    das, was du fragst, passiert bereits. leonie hilft gerne mit und das tut sie auch. wenn sarah schläft gibts auf jeden fall 100 % von mir. ich schau auch zu, dass sarah nicht an die "werke" von leonie ran kommt.
    dennoch ist leonie stinkesauer, wenn ich mich mit sarah beschäftige, auch wenn leonie zu tun hat. da heißt es dann: sarah boden - sarah runter,....mama mitmachen (malen,etc)
    ich bin ja nur sehr froh, dass sarah eine zufriedene maus ist.

    sag mal, in wann etwa wird das denn besser?

    lg katja
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    hm, mir fällt im Moment leider nicht mehr dazu ein :sad: Ich werde nochmal darüber grübeln.
    Besser wurde es als Kevin selbst mehr machen und verstehen konnte. Also Sarah hat gemalt und er daneben gekrakelt. Da war sie immer stolz wenn sie ihm was zeigen konnte. Oder bei Lego/Duplo war es auch so. Wie alt war er da? Etwas über ein Jahr vieleicht1,5 :???:
  • tesorotesoro

    4,431

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Erwarte nicht zu viel! Vor allem auch nicht für die Zukunft.

    Wahrscheinlich werden sie eher nicht oder weniger miteinander spielen. Dafür ist der Entwicklungsabstand schon bei zwei Jahren zu groß. Sie spielen ganz anders und mit anderen Sachen. Meistens passt das nicht gut zusammen.

    Man sollte Kidner auch niemals zwingen mit ihren Geschwistern zu spielen. Das gibt meiotens mehr Ärger als Freude. (kalr gibt es Ausnahmen, aber grundsätzlich stimmt das).

    Geschwister sind keine Spielkameraden. Sie können den Kontakt zu Gleichaltrigen nicht ersetzen.
    Von dieser Vorstellung sollte man sich schleunigst verabschieden.

    Eine bessere Idee wäre es, für deine Tochter gleichaltrige Spielkameraden zu suchen. Auch ruhig jetzt schon. Auch der Kontakt zu anderen Müttern lohnt sich wirklich.
    Das bringt zwar viel Unruhe ins Haus, aber auch viel Freude. ;-)
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    es geht mir auch nicht darum, dass sich die beiden miteinander spielen. es geht mir darum, wie ich mit den beiden gleichzeitig spielen etc kann ohne dauernd in dauerstress von einem kind zum anderen hupfen zu müssen.
    auf keinen fall zwinge ich die beiden miteinander zu spielen. das käme mir ja nie in den sinn. wie sollen sie denn auch miteinander spielen. das geht ja gar nicht.

    im prinzip geht es hier um dauerentertainment, das ich leiste. und ich keine ahnung habe, wie ich das bei 2 weitermachen soll. leonie kann nicht anders oder will nicht anders. wahrscheinlich auch, weil sie jetzt noch mehr aufmerksamkeit will, seitdem sarah da ist. dieses problem müssen doch viele haben. ich kann doch nicht die einzige sein?
    Geschwister sind keine Spielkameraden. Sie können den Kontakt zu Gleichaltrigen nicht ersetzen.
    Von dieser Vorstellung sollte man sich schleunigst verabschieden.

    diese vorstellung hatte ich nie und leonie hat ihre freundinnen, die wir regelmäßig treffen. mind. einmal in der woche gibts bei uns den sogenannten mädelstreff. 3mamis und 3 mädchen im gleichen alter. das gefällt leonie auch sehr gut und mir auch. sarah ist auch fasziniert vom tohuwabohu.

    mir geht auch dieses dauergrantigsein auf den geist. sobald ich nicht mit leonie spiele, wird ihr fad und sie fängt an was anzustellen oder zu bizzeln,.... das muss sich doch ändern lassen? zumindest abändern. und dazu wollte ich eure erfahrungen wissen. klar kann sie nicht ganz alleine spielen. dafür ist sie noch zu jung. aber so ein zwischending könnte doch möglich sein. mal 15 minuten oder so?
    wenn ich mit sarah mal spiele dann bizzelt sie daneben. dabei kommt das selten vor, weil eh meine ganze aufmerksamkeit bei leonie liegt. nur damit madame zufrieden ist. sarah ist gott sei dank genügsam.

    lg katja
  • karin83karin83

    2,299

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    hi...

    also bei mir ist es ähnlich....meistens sitze ich mit ihnen im kinderzimmer oder wohnzimmer und sie spielen aber ich sollte anch möglichkeit mit dabei sein weil sonst herrscht chaos....wobei 1/2h oder so klappts ganz gut allein nur muss ich halt dann aufpassen dass moritz in seinem überschwung felix nix über die rübe zieht.,...aber ich kann halt nicht immer überall sein leider :-(

    zum spielen...moritz schaut sich mit mri ein buch an felix spielt daweil auf mir drauf oder beide spielen mit autos wobei ich moritz IMMER bestätigen muss wenn er was sagt: schaaaaaaaaau mama auto boah großes auto..JA, moritz sonst wird er lauter und wiederholts noch 10000 mal...

    oder wir spieln kasperl theater...davon sind beide begeistert wobei moritz natürlich mitspielt und felix auch bespaßt....

    oder moritz malt bzw spiel plastilin und ich sitz mit felix auf dem boden und spiel mit irgendwas...

    wie felix sich noch nicht fortbewegt hat hats ihm gereicht mit uns auf dem boden zu liegen (auf seiner decke) und sich vom wilden moritz berieseln zu lassen.,....seit felix sich bewegt und dadurch moritz ab und an was wegnimmt (neieen baby nicht auto wegnehmen - dudu :roll: :biggrin: ) gibts öfters mal eine riiiiiesen schreierei....


    :troest: es wird besser...... versprochen....

    aber dir muß bewußt werden dass es nciht möglich ist die kinder 24h zu bespaßen sodass ebide dauerglücklich sind...das klappt nicht du tust dein möglichstes....aber zb wenn ich moritz wickeln MUSS und felix weint gerade kann ich auch nix machen außer mich zu beeilen! klar hat man ein schlechtes gewissen beiden nicht gerecht zu werden aber wie gesagt man versucht sein bestes!

    glg karin
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    danke :biggrin:

    mir ist duchaus bewußt, dass 24h bespaßung einfach nicht geht. nur weiß ich eben nicht, wie ich das anstellen soll?
  • karin83karin83

    2,299

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    lass sie sich gegenseitig bespaßen - da hast du dann auch spaß dran!!! :biggrin: :biggrin: :cool:
  • sansan

    2

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Liebe Katjaklara,

    meine beiden Kindern sind ca. so alt wie Deine (die "Große" 2 3/4 und der "Kleine" 11 Monate) und ich kann mir gerade echt gut vorstellen, wie Du Dich fühlst ;-)
    Bis lang hat das "gemeinsam" spielen bei uns meistens ganz gut funktioniert; wenn ich so darüber nachdenke, haben mir dabei ein paar Überlegungen geholfen:
    1. Alles, was Du tust, IMMER für beide Kinder anbieten. Also: Spielst Du "Hoppe Reiter" mit der Großen, kommt in der nächsten Minute wieder die Kleine dran. Immer abwechseln. Nach 5 Minuten haben beide genug und können sich wieder kurze Zeit "allein" (merke: Du sitzt wahrscheinlich trotzdem daneben) beschäftigen.
    2. Körperkontakt / Augenkontakt / Sprache: Berührst Du das eine Kind, suche IMMER den Blickkontakt mit dem anderen Kind, oder sprich mit ihm. Wahrscheinlich bist Du dann gedanklich eher bei dem Kind, zu dem Du sprichst, das merkt aber Dein Kind, dass Du gerade auf dem Schoß hältst, nicht.
    3. "Geschützte Zonen": Schaffe eine kleine Zone, in der sich eines der Kinder immer wieder körperlich zurückziehen kann, ohne dass das zweite Kind nachkann. Ideal: ein geräumiger Laufstall - nämlich meistens für das große Kind. Wir haben hier so ein Ding, das unser Wohnzimmer blockiert, aber es passt ein kleiner Kindertisch mit zwei Stühlen hinein und die Große liebt ihr "Kinderzimmer". Hier kann sie all die Sachen machen, die nur die großen Mädels machen dürfen (Plastilin, malen, in Ruhe Bücher anschauen, Muscheln sortieren...). Und No. 2 kann dabei wunderbar zuschauen.
    Merke: die "geschützte Zone" ist ein wunderbarer Ort, um das große Kind vor Blödsinn zu bewahren, das es sonst "ungesichert" in der Wohnung anstellt, wenn Du gerade No. 2 stillst, die Windel wechselst, es zu Bett bringst o.ä. ...
    Hier kannst Du die Große auch gezielt mit Aufgaben beschäftigen, wo das Kleine nur stört (also eigentlich alles, was die Großen in dem Alter interessiert ;-) )
    4. Manche Spiele fallen leichter, wenn Du das kleinere Kind ins Tragtuch nimmst (z.B. Bewegunsspiele, Fangenspielen)
    5. Viel singen, viel tanzen, viel klatschen, viel reden, viel lachen. Viel am Boden spielen.
    6. Immer wieder sehr körperbetonte Spiele dazwischen einbauen (Natürlich adäquat zum körperlichen Entwicklungsstand der Kinder). Nimmt der Großen die Energien, das kleine Kind zu malträtieren, ist aber für beide lustig (kitzeln, durch die Luft wirbeln, Körperteile entdecken und sie "sprechen" lassen, auf der Matratze hüpfen, sich in einen Polster fallen lassen...) - oder aber lustige Geräusche machen o.ä.
    Beobachte Deine Kinder und spüre, worauf sie am meisten ansprechen. Lass Sie selber daraus ein Spiel entwickeln. Du wirst staunen, auf welche Ideen kleine Babys kommen (und wundere Dich über nichts :grin: )
    7. "Soziale Spiele": Lass Eure Teddys, Bären, Puppen oder sonstige Stofftiere sprechen - auch onomatopoetisch. Vor allem, wenn Du müde bist. Das erspart es Dir, Dir ständig irgendwelche neuen Geschichten ausdenken zu müssen. Ausserdem "spricht" Dein Baby dann vielleicht auch gleich mit. Oder stülpe Dir ein paar Socken über Deine Hände und lasse Enten, Hunde, Krokodile oder sonstige Tiere entstehen. (Funktioniert auch blendend ohne Socken. Und vor allem - Deine Hände hast Du immer dabei ;-) ) Spiele Eure Alltagssituationen mit der Großen (das übliche: Einkaufen, Kochen,...) durch. Das Baby hast Du dabei am Schoß.
    8. Möglichst wenig Spielzeug, viel mit Händen, Füßen und sonstigem Körpereinsatz spielen. So musst Du nicht ständig Kleinteile aus dem Mund des Babys fischen, irgendwelche Sachen vor dem Kaputtwerden bewahren,... Bestimmtes Spielzeug wird dezidiert für die "großen" Kinder benutzt (vgl. 3.). Babyspielzeug benutzen alle beide; das wirst Du vor der Großen nicht retten können :grin:
    9. Die Große übernimmt immer wieder Deine Rolle. Lass sie z.B. der Kleinen Sachen in Bilderbüchern erklären, lass Sie der Kleinen erklären, wie bestimmte Spielsachen funktionieren (und wundere Dich wieder nicht, wenn da ziemlich kreative Ergebnisse kommen), lass die Große vorzeigen, wie man sich "anzieht", was man alles mit leeren Platikflaschen oder Zeitungspapier machen kann oder sonstigen Sachen, die die beiden gerade zum Spielzeug umfunktioniert haben.
    10. "Musikinstrumente": Alles was ein Geräusch von sich gibt, ist dazu geeignet. Auch echte Musikinstrumente, wenn ihr das wollt. Bei uns sind es eine Blockflöte (der Kleine kann besser darauf spielen wie die Große), zwei Mundharmonikas, ein Xylophon und - manchmal unter "Aufsicht" - mein Klavier.
    11. Bestimmte Spiele (Karten, Steckspiele) kann man auch zu Dritt spielen: Aufgabe des Babys ist es dabei, immer die Teile vom einem zum anderen zu reichen. Daraus entwickelt sich oft rasch ein eigenes Spiel. Du und die Kleine übernehmt dabei sozusagen den Part des zweiten "großen" Kindes. Alles, was Dein Baby noch nicht kann, musst Du machen (also z.B. die Kleine reicht Dir oder Deiner Großen abwechselnd eine Karte [dabei hilfst Du ihr natürlich] und Du/die Große legt die Karte auf das zugehörige Spielfeld o.ä.)
    12. Keine Angst vor Langeweile! Lass Deine beiden sich auch mal gepflegt langweilen. Auch das müssen sie lernen. Beobachte, wie sich Deine Kinder in so einer Situation verhalten; womit versuchen sie sich dann zu beschäftigen (meistens mit Dir, ich weiß), wie versuchen sie, Deine Aufmerksamkeit zu erhalten, womit kannst Du sie leicht ablenken...? Wie reagierst Du in so einer Situation?
    13. Überlasse auch mal Deinen Kindern die Initiative. Manchmal steht man als Erwachsener dem kreativen Zugang seiner Kinder zum Spiel im Weg. Lass Deine Kinder einen Gegenstand allein entdecken - und sieh ihnen mit Interesse zu. Vielleicht entwickeln sie daraus schon ein eigenes Spiel.
    14. "Exit-Strategie": Funktioniert das "gemeinsame" Spielen einmal gar nicht und ihr seid alle genervt - aufgeben und rausgehen. Nach einem (außertourlichen) Spaziergang sieht die Welt wieder ganz anders aus.

    Das sind erst einmal ein paar Dinge, die mir spontan eingefallen sind. Du siehst, das sind keine "Spielanleitungen" für bestimme Spiele, sondern ist viel allgemeiner gehalten. Denn Du kennst Deine beiden Kinder, ihren Charakter usw. am besten. Durch Beobachtung lernst Du ganz schnell, WAS für Art von Spielen dann Deine Kinder/Du selbst bevorzugen.
    Die "Highlights" bei uns z.B. sind meistens diese Spiele, die sich spontan in einer Situation ergeben haben. Die können sich dann fast schon zu einem Ritual entwickeln.

    Vor allem möchte ich Dir hier viel Mut machen, denn ich weiß, wie man sich fühlt, wenn bereits nach dem Frühstück die kreativen Ideen ausgegangen sind und die eigenen Batterien leer sind...
    Bei uns ist es viel besser geworden, als der Kleine mobil wurde und so richtig zu krabbeln begonnen hat (ja, ich weiß, die meisten hier schreiben vom Gegenteil, dass nämlich der Ärger dann so richtig losgeht). Der Kleine ist der Großen körperlich besser gewachsen wie früher und sie kann ihm auch nicht mehr so leicht weglaufen. Außerdem kann man mittlerweile die beiden annähernd gleich wild durch die Luft wirbeln oder zu Tode kitzeln, der Unterschied wird immer weniger. Durch die größere Mobilität geht der Kleine dann auch schon mal alleine auf Entdeckungsreise, krabbelt wo hinein oder hinauf. Ausserdem kann man seit ca. 4 Wochen tatsächlich GEMEINSAM Bücher anschauen...

    Ich hoffe, dass ein paar Anregungen für Euch mit dabei waren (lang genug ist das Posting ja :grin: ) und wünsche Euch viel Spaß bei der morgigen "Spiele-Session"! :grin:

    Liebe Grüße
    san
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    liebe liebe san. das ist ja prima, echt klasse. im ernst, ich glaub ich druck mir dein posting aus und hefte es mir an den kühlschrank, um immerwieder draufzuschauen.
    viele sachen mach ich schon, genauso wie du es schreibst, aber viele sachen sind ein guter anhaltspunkt, ein anstoß, eine idee. das hab ich echt gebraucht. danke dir.
    die idee mit dem laufstall für die große find ich genial. das ist dann babyfreiezone für die große. wie ich das umsetze weiß ich noch nicht. habe leider keinen laufstall. aber da fällt mir sicher was ein.

    ich danke dir. und auch, dass du dir die zeit genommen hast, soooo eine menge aufzuschreiben. ich weiß ja, zeit ist mangelware.

    vielen lieben dank.

    lg katja
  • karin83karin83

    2,299

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    super das ist ja echt fantastisch - voll viel mühe gemacht!!

    ich glaub ich drucks mir auch aus :biggrin:
    auch wir machen vieles....

    @katjaklara wie wärs als schutzzone das gitterbett zu nehmen?
  • sansan

    2

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ...fein, freut mich, wenn ein paar Anregungen dabei waren...! :grin:

    Liebe Grüße
    san
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Zum Thema Laufstall für die Große:

    Wie wärs mit einem Türschutzgitter vor die Kinderzimmertür? Tagsüber darf dann die Große dort spielen, während die Kleine bei dir im Wohnzimmer oder woauchimmer ist... Nicht ganz so teuer wie ein ganzer Laufstall...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    noch was zum Mutmachen:
    unsere sind 17 Monate auseinander (2 und 3,5) und wir können es kaum glauben, aber sie spielen fast ständig miteinander. Manchmal über eine Stunde am Stück... das ist so schön.... da haben sich die ersten 1,5 Jahre Superanstrengung völlig gelohnt....klar, sie streiten auch viel, auch mal richtig heftig, aber sie halten auch zusammen (gegen uns....) insgesamt also: DURCHHALTEN!!!
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ja, so stell ich mir das auch vor. :biggrin:
    tja, wie siehts derzeit aus? es geht mal mehr und mal weniger. sarah darf natürlich nicht an leonies sachen ran, aber leonie will alle dinge, die gerade sarah macht, auch haben und machen. auch wenn es babyspielzeug ist. sie spielt auch derzeit oft baby und will alles gleich machen wie sarah. sie ist da auch richtig gut darin. sie robbt und krabbelt wie sarah usw. oft spiele ich mit. natürlich darf sie dann keine sachen machen, die babies nicht machen dürfen und können. dann ist sie auch schnell wieder ein großes mädchen :biggrin:

    auf jeden fall ist mir aufgefallen, dass leonie jetzt mehr lautstark weint und brüllt. sie sieht, dass das bei sarah funktioniert und will so noch mehr aufmerksamkeit. das ist schon ganz schön anstrengend für geist und ohren.

    derzeit gibts für mich auch keine pause mehr. mittags hatte ich bis vor einigen wochen noch glück, dass sich ihre mittagsschläfchen überschnitten haben. aber nun ist es gerade so, dass sarah gerade eingeschlafen ist und leonie munter wird. das find ich schon hart.

    so jetzt genieße ich noch meinen abend :biggrin:

    lg katja
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo KAtja,
    ich stolper hier grad drüber und schmunzle vor mich hin. V.a. überlege ich grade wie ich meinen Alltag bewältigt bekomme und die beiden unter einen Hut bringe. ein Vorteil ist, dass MArek inzwischen 3x wöchentlich in einen Spielkreis geht, ohne Mama und da habe ich mir verbleibende Restzeit von ca. 2 Stunden. Die kann ich Lina widmen, das genießt sie auch in vollen Zügen, :hmmmm: da kann sie u.a. auch mal in aller Ruhe trinken, das geht ansonsten den Tag über schwer. Ansonsten besteht das Problem, dass MArek LEgo und Holzeisenbahnfan ist und Lina alles liebt, was MArek macht. Babyspielzeug? Ist doch für Babys und Lina ist ja schon so groß. D.h. Lina würde sich ja phasenweise alleine beschäftigen, solange ich in ihrer Nähe am Boden bin (ansonsten ist das GEschrei groß), aber sie stürzt sich auf alles, was MArek macht. Und sobald sie irgendwas in der Hand hat, stürzt sich Marek auf Lina und reißt es ihr aus der Hand. DAss Marek eine geschützte Zone bekommen kann im Laufstall daran habe ich auch schon gedacht, ich habe ihm das auch schon gezeigt, aber mag lieber frei in der WOhnung rumwirbeln. Es gibt zunehmend häufiger Momente mit erstem Zusammenspiel. Marek läßt sich z.B. fallen, sagt hoppala und Lina kichert sich einen. Wenn wir auf dem BEtt sind, kann ich sie entsprechend auch anstupsen und sie macht auch "hoppala". Das findet dann auch Marek lustig und wir können uns eine Weile beschäftigen.
    Die Liste von San werde ich mir acuh mal ausdrucken. Ansosnten hoffe ich auf die Zeit, wenn Lina in "richtiges" Spielen besser einbezogen werden kann.
    LG Milchbart
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    habe ich gestern noch geschrieben es geht?

    es geht heute gar nicht. ich bin am ende. nervlich und körperlich. :traurig99: :traurig99:
  • Caro2310Caro2310

    20,547

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ohje so schlimm? :troest:
    Was ist denn passiert? Mensch kannst du für dich nichtmal eine Verschnaufpause schaffen? Hast du nicht jemanden der dir zumindest Leonie mal abnimmt? Ich weis noch sehr gut wie stressig die Phase war :sad:
    Wären den Schüssler Salze oder Rescuepastillen etwas für dich bzw. für deine Nerven?
    http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Produkte/1__Suche/244281__ORIGINAL_RESCUE_Pastillen.html
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ich fand am schlimmsten, dass ich mich gelangweilt habe, ständig neben den beiden auf dem boden, und kein richtiges Spiel, sondern nur verhindern, dass es ärger gibt... irgendwann sagte meine Mutter zu mir: Akzeptiere, dass genau das im Moment deine Aufgabe ist, und lass alles andere ruhen... das hat mir geholfen...
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    danke euch. es tut einfach gut einfach mal loszuwerden, wie es einem geht.
    heute abend gehts mir schon besser. ich glaub ich hab einfach ein tief. ich bin schnell gereizt. schon die kleinsten kleinigkeiten bringen mich aus der ruhe, aus der fassung. ich erkenne mich gar nicht mehr.

    leonie will derzeit immer ein baby sein. teilweise spiele ich mit, aber ich weiß nicht so recht, ob das so ok ist?
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo Katja,
    ich denke nicht, dass es schlimm ist, dass sie Baby sein will, es ist doch eher ein Zeichen dafür, dass sie dieselbe Aufmerksamkeit will, die du Sarah zukommen läßt. Auch wenn man dieselbe Zeit mit dem einzelnen Kind verbringt, so werden die Kleinen anders umsorgt und geknuddelt als die Großen. Die Großen sehen dabei nicht deren immensen Vorteil (dürfen und können schon viel mehr mitmachen, anderes Essen, Mitentscheiden etc.), den sie eigentlich haben, nur deren NAchteil (Rücksicht nehmen auf die Kleinen, nicht das Spielzeug wegnehmen, etc..
    Letztlich wird es so sein, wie in vielen anderen Situationen auch, dass du solange mitspielen kannst, wie es auch für dich o.k. ist. Ich denke aber, dass die Großen auch gerne wieder zum normalen Spielen wechseln, wenn sie auch mal die BAby-Knuddel- und-Aufmerksamkeitsphase durchspielen durften. Zumindest bei Marek ist es momentan so, dass er mal eine Weile Baby sein möchte, dann klettert er in die Wippe, will genau wie Lina an einer Reiswaffel knabbern und wehe das Stück ist größer, als ein vergleichbares von Lina... Möchte ich Lina in den Ergo setzen, kreischt Marek entrüstet los "Lina Kinderwagen, Marek Tragesack". Und wenn ich dann auch noch das MArek-Baby auf dem Rücken tragen will und ihn nicht in die Bauchtrage stecke, dann erreicht sein Kreischen schon die Schmerzgrenze für meine Ohren...

    Was den allgemeinen Zustand betrifft: :troest:
    Und irgendwie geht es mir grad ähnlich. Marek ist kaum in der Lage seine Wünsche in einem normalen Tonfall zu äußern, meist kreischt er los oder er weint und jammert in einer Tour, Lina motzt auch den ganzen Tag, weil sie Mama am liebsten alleine hätte. Und wenn dann mal beide schlafen und ich endlich mal einen Moment verschnaufen kann, dann traue ich kaum mich zu rühren und könnte die Nachbarn auf den Mond schießen, die laut polternd die Holztreppe runterjagen, V.a. Lina wird momentan beim kleinsten GEräusch wieder wach udn ist für den Rest des TAges unausstehlich.
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    V.a. Lina wird momentan beim kleinsten GEräusch wieder wach udn ist für den Rest des TAges unausstehlich.

    das ist bei uns auch so. außerdem braucht sie derzeit ewig bis sie schläft. kommt wohl in raschen schritten der 37er schub auf uns zu. das macht die sache mit den 2 nicht leichter.

    heute war ein schöner tag. na klar am we ist es immer schöner :biggrin: da ist mein mann zu hause. auf jeden fall gabs fast keine meckereien. außerdem durften wir heute erstmals bis 7:30 schlafen. ach wie schön.

    der nachteil, dass mein mann am we da ist, ist der, dass leonie immer mit papa spielen will. klar ist es super, denn dann kann ich mich mehr mit sarah beschäftigen. aber gerade mein mann könnte am we mal sarah nehmen und ich könnte in aller ruhe mit leonie spielen. das find ich schade.

    lg katja
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ach ja, ist bei uns ähnlich. Marek ist so Papa-versessen, da habe ich einfach keinen Stich. Und Lina ist der absolute Mamahampel. inzwischen geht sie zwar auch mal zum Papa, aber sobald sie mich sieht, geht das GEkreisch los. Wehe sie ist auf dem Boden, hechelhechel :biggrin: , man hört sie schon von Weitem, wie sie sich in Windeseile zu mir vorarbeitet (sie schnauft dabei immer super laut, hört sich total lustig an ;-) ), geht inzwischen auch recht schnell.
    Ach ja, diese Zeit wird vorbei gehen. Ich finde es aber auch schade, dass ihc tagsüber quasi nicht dazu komme, mit Marek mal ein Bilderbuch anzuschauen, was er eigentlich für sein Leben gerne macht.
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