sauer vs. süß oder basisch?

JullaJulla

5,464

bearbeitet 4. 03. 2008, 16:48 in Plauderecke
Ich unchemische Person hab mal eine Frage, die ich mir vorhin stellte, als ich meine Grapefruit aß und über Sodbrennen sinnierte.
Und zwar krieg ich das Zeug quasi nicht runter, esse sie gelegentlich aber, weil sie ja so toll fürs Herz-Kreislauf-System sein sollen :roll:
Weil ichs heute aber so fies fand, hab ich da tonnenweise Zucker draufgekippt (der gesundhetsfördernde Aspekt dürfte damit vernichtet worden sein, aber das ist gerade nicht so wichtig ;-)).
Nun ist es ja so, dass es dann nicht mehr sauer schmeckt. Super, dachte ich, bekomm ich jetzt auch kein Sodbrennen von. Ist aber ja Quatsch. Das Gegenteil von sauer ist doch basisch und Zucker verursacht doch auch Sodbrennen, bei mir jedenfalls.

Also, wie ist das, vielleicht weiß das jemand: Übertüncht Zucker bloß die Säure oder kann er sie tatsächlich ausgleichen?

Ihr seht, ich hab mich während des Forumsausfalls etwas gelangweilt :biggrin:

Kommentare

  • EntchenEntchen

    763

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Der Zucker auf Deiner Grapefruit sorgt nur dafür, dass Du den sauren und bitteren Geschmack nicht mehr wahrnimmst. Die Säure bleibt, und dazu fördert der Zucker weitere Magensäureproduktion.
    Chemisch gesehen hast Du also Recht: Das Gegenteil von sauer ist basisch. :grin:
    Liebe Grüße
    Entchen
  • JullaJulla

    5,464

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke, dann war meine Vermutung ja richtig ;-) (und ich weiß, warum ich die ganze Nacht vor Sodbrennen nicht schlafen konnte).
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