Verrückte Träume

tinattinat

11,944

bearbeitet 8. 08. 2008, 10:58 in Plauderecke
Sagt mal, träumt ihr auch häufig komisches Zeug? Ich könnte eigentlich Drehbücher schreiben nach meinen Träumen, das sind oft ganze Filme. Es gibt allerdings auch bestimmte Motive, die immer wiederkehren. Bei mir sind das Türen - ich werde verfolgt und renne durch laaaaange Gänge mit ewig vielen Türen. Oder ich reiße endlos Fenster auf bis mal eins aufgeht und ich raushüpfen und wegfliegen kann. Auch suche ich oft Toiletten. Neulich habe ich geträumt, mein Mann und ich stehen im Bioladen oder so an einer Theke, und da werden Würstchen gegrillt. Tofuwürstchen. Und ich sag zu ihm: Oooh, ich glaub ich möchte ein Würstchen probieren. Und während die Verkäuferin noch so ein weißes Unterlegding über die Theke reicht, grabscht ER schon mitten rein und nimmt sich alles mögliche runter. Und dann will ich mir gerade ein Würstchen nehmen, als ich geweckt werde. So gemein! Ich hab auch mal von einem Pralinenladen geträumt, da wurde ich natürlich auch gerade wach als ich die tolle Packung ausgesucht habe. Ich weiß noch, dass ich dann aufm Kissen erst mal meine Pralinen gesucht habe :roll: Was träumt ihr so?

Kommentare

  • NiennaNienna

    7,124

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn ich mich erinnern kann, dann ist es meist ganz schlimmes Zeugs.
    Heute früh z.B. als Luzie endlich noch mal eingeschlafen war, träumte ich dass ich mit ihr auf der Intensivstation bin, und sie todkrank.... das war dann leider keine erholsame dreiviertelstunde, die ich noch schlafen durfte. :groggy:
    Sonst kann ich mich selten erinnern, im Moment zumindest, ich schlafe einfach noch zu komatös :biggrin:
  • littlejakelittlejake

    3,185

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich träume auch ganz oft ziemlich wirres Zeug. Aber ein Traum kommt da immer wieder vor, und zwar bin ich gerade mit dem Auto unterwegs und muss bremsen, aber egal wie sehr ich das Pedal auch durchdrücke, der Wagen wird einfach nicht langsamer.
    Es ist jedes Mal ziemlich ähnlich, entweder es kommt eine Kurve oder ein anderes Auto. Allerdings kommt es nie zu einem Unfall, weil ich dann meistens wach werde oder etwas anderes weiterträume.
    Sehr komisch... Kann hier jemand Traumdeuten? :biggrin: :biggrin:
  • Mini-MeMini-Me

    603

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Früher habe ich ständig von einem Zug geträumt in dem nur Hunde mitfahren,die mich bei Gelegenheit aus Zug schmeissen.
    Heute ist es esowas wie ein großes,tiefes Loch, das mit irgendwelchen Teppichen ausgelegt ist,in welches ich falle.
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Skurill... wer kann denn noch im Traum fliegen? Ich habe das bereits als Kind entwickelt. Das fing damit an, dass ich im Traum aus dem Flurfenster gefallen bin und festgestellt habe, dass mir nichts passiert ist. Dann habe ich Hilfsmittel genommen um vom Boden abzuheben, Stöcke - erst wie ne Hexe und dann in die Hände genommen und wie Supermann geflogen :) Freud hätte seine Freude daran, glaube ich ... Später habe ich dann gemerkt, dass ich die Hilfsmittel nicht brauche und bin ohne geflogen. Meist musste ich mich irgendwie vom Boden abstoßen. Besser hat es aber immer geklappt, wenn ich von einer Anhöhe gesprungen bin. Heute ist es meist ziemlich leicht, aber ich komme nicht mehr sehr hoch, habe ich gemerkt. Also je höher, um so anstrengender. Und wenn ich es auf ein hohes Dach schaffe, komme ich von da auch nicht weiter hoch sondern sinke dann ab. Skurill, oder? ;)
  • puelsekenpuelseken

    796

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich habe mich mal eine ganz Zeit lang intensiv mit Träumen beschäftigt. Es gibt ein tolles Buch dazu, es heißt "die positive Kraft der Träume" - leider weiß ich gerade die Autoren und seinen Aufenthaltsort in unserem Keller nicht. Mir hat an diesem Buch gut gefallen, dass es keine einfachen Interpretationen gibt, wie z.B. Ratte = dies; Baum = jenes, sondern dass es HInweise gibt, wie man seine Träume selbst interpretiert, denn man selbst weiß eigentlich am besten, was sie einem sagen können. Am besten ist, man schreibt sich einen wichtigen Traum gleich auf und überlegt dann, welche Assoziationen man mit bestimmten Orten, Namen oder Vorkommnissen aus dem Traum hat.
    Als ich dieses Buch gelesen habe, habe ich auch viel mehr geträumt als sonst, bzw. ich habe mir beim einschlafen vorgenommen, "einen Traum zu erwischen" - das funktioniert tatsächlich. Einige dieser Träume weiß ich heute noch, weil sie mir auch zu wichtigen Erkenntnissen geholfen haben. Andere waren banal und haben mir nichts gesagt. Spannendes Thema
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich überleg mir auch häufig, was etwas zu bedeuten haben könnte. Ich erinnere mich an sehr viele meiner Träume, auch noch aus meiner Kindheit. Einige habe ich aufgeschrieben.
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ganz schlimm finde ich die Träume, wo man weglaufen will, aber irgendwie hat man keine Kraft in den Beinen.

    Wenns mir persönlich dreckig geht, dann träume ich immer sehr böse Sachen, steigere mich auch rein, sodass ich mich dann richtig ausheulen muss. Meist gehts mir dann auch in 'echt' besser... :roll:
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hjördis schrieb:
    Ganz schlimm finde ich die Träume, wo man weglaufen will, aber irgendwie hat man keine Kraft in den Beinen.

    Interessant... hab ich nicht, weil ich ja fliegen kann. Wahrscheinlich bedeutet das, dass du dich immerhin deinen Problemen stellst und ich renn immer weg oder so :)
  • Mini-MeMini-Me

    603

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hjördis schrieb:
    Wenns mir persönlich dreckig geht, dann träume ich immer sehr böse Sachen, steigere mich auch rein, sodass ich mich dann richtig ausheulen muss. Meist gehts mir dann auch in 'echt' besser... :roll:

    Dito....
    So mit heulend auwachen auch manchmal :oops:
  • milchbartmilchbart

    2,721

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich erinnere mich auch an diverse Traumfragmente, in denen ich wegrennen möchte, aber einfach nicht vom Fleck komme. Das ist meist ein sehr ätzendes Gefühl. Und ich träume gelegentlich, dass ich unter Wasser problemlos atmen kann. Das finde ich immer spannend, da ich beim Träumen eigentlich erwarte, dass Wasser in die Nase kommt und dann bekomme ich problemlos Luft...

    Meist kann ich aber tatsächlich nur an Fragmente eines Traumes erinnern oder es sind Situationen, die sich irgendwie merkwürdig angefühlt haben, schwer zu beschreiben.
  • hexchen1910hexchen1910

    1,922

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    milchbart schrieb:
    Und ich träume gelegentlich, dass ich unter Wasser problemlos atmen kann.

    Das ist ja interessant! Das kann ich nämlich auch in meinen Träumen! Ich habe auch so einen wiederkehrenden Traum und der spielt unter Wasser.

    Seit Bennet auf der Welt ist, träume ich viel intensiver und realistischer und manchmal passieren dann geträumte Dinge tatsächlich. DAS ist vielleicht furchteinflößend :shock:
  • puelsekenpuelseken

    796

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    in letzte Zeit habe ich das nicht mehr so häufig, aber früher habe ich manchmal so realistisch geträumt, dass ich mir nicht mehr sicher war, ob es ein Traum oder echt war. Z.B. war ich mir mal nicht sicher, ob ich meine Fahrstunde abgesagt hatte, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich wusste also nicht, ob mich mein Fahrlehrer für Verrückt erklärt, wenn ich da zwei mal anrufe oder ob ich ärger kriege, weil ich die Stunde nciht rechtzeitig abgesagt habe. :oops:
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    früher habe ich total oft geträumt das mich jemand oder etwas verfolgt und ich renne und renne aber bin trotzdem total langsam. dann setze ich zum fliegen an aber komme nur ganz wenig hoch und dieses etwas kriegt mich fast. ich strenge mich so sehr an aber komme einfach nicht weiter und höher, es geht nur sehr schleppend voran, das ist ganz doof :roll:. habe ich aber schon länger nicht mehr geträumt.

    schlimme sachen hatte ich auch oft dieselben wo man dann froh war wenn man wach war und es stimmt nicht. als kind zum beispiel habe ich mal geträumt das meine eltern mich nicht kennen und nicht wissen wer ich bin. ich habe geklingelt, geklopft, die haben mich nicht reingelassen und ich musste draußen schlafen etc. das war so schlimm und ich war so froh als ich aufwachte und meine eltern wussten wer ich bin ;-)
  • tinattinat

    11,944

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, ich hab als Kind ziemlich häufig geträumt, dass meine Mutter abhaut. Die ist dann einfach weggegangen. Ich hatte diese Angst auch in Real - ich weiß noch, dass wir in einem Park waren wo man in so kleinen Autos einen Parcour fahren konnte. Und meine Mutter ging weg, bis sie nicht mehr in Sichtweite war. Ich hatte voll Panik und bin aus dem Auto gesprungen und hab mir auch noch wehgetan dabei. Meine Mutter hat dann gemeint, dass sie doch nur zu meinem Vater wollte, der irgendwo auf der Wiese wäre. Ich weiß ganz genau, dass ich ihr das damals nicht geglaubt habe.. soviel übrigens zu kindlichen Ängsten :) Jedenfalls hab ich so lange geträumt, dass sie mich verlässt, bis ich in einem Traum mal sauer wurde und geschrien habe: Ja, dann geh doch! Und dann war es auch wirklich gut. Ich kann mich nicht erinnern, das danach noch mal geträumt zu haben. Komisch, was?
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    mmhh da fällt mir ein das meine eltern auch mal in echt weg waren. da spielte ich an einem kleinen gerüst obwohl meine eltern weiter wollten. ich hab nichtr auf sie gehört als sie sagten ich soll endlich kommen. als ich dann zu ihnen gucken wollte waren sie weg, hatten sich versteckt um mir eine lektion zu erteilen. boah hatte ich angst als die aufeinmal weg waren, habe ganz arg geweint. eventuell hatte ich diesen traum deswegen?
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In letzter Zeit kann ich mich sehr wenig an Träume erinnern.
    Aber als ich noch jünger war, hatte ich mal eine Phase, in der ich mich viel mit den Träumen auseinandergesetzt habe und sie oft auch aufgeschrieben habe. An einige davon kann ich mich jetzt noch sehr lebhaft erinnern, wohl auch weil ich sie immer mal wieder nachgelesen habe.

    Es gab einen Traum, der mich damals dazu bewogen hat, meine Träume niederzuschreiben. Er war für mich so bedeutungsschwer und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.

    Ich war mit einer Freundin unterwegs und wir gingen zu unserer alten Schule. Man muss wissen, dass das Schulgelände auf einem alten Friedhof errichtet wurde - also in Echt jetzt. Meine Freundin und ich sprangen über Gräber und waren recht respektlos. Wir kamen dann zur Kirchentür. Ich ging hinein und lief den Gang hinunter. Da kam mir ein alter Mann mit weißem Rauschebart entgegen und drückte mir ein Buch in die Hand und sagte, ich solle das mal lesen. Plötzlich saß ich im Bus und las dieses Buch. Und im Bus stand ein Esel.

    So das war der Traum. Als ich den damals meiner Schwester erzählte, meinte sie nur: wow.

    Ich bin ja überhaupt nicht religiös, aber der Traum hat mich dazu bewogen, mal in die Bibel reinzulesen. Ich war echt motiviert, aber ich habe es dann doch bald wieder aufgegeben, weil es einfach doch nichts für mich war.
    Und was dieser Esel um Bus macht ist mir bis heute ein Rätsel.

    Und kurz darauf hatte ich einen sehr kurzen, aber sehr krassen Traum:
    Ich schaue aus dem Fenster im Obergeschoss runter in den Garten. Unten sind vier frische Gräber, drei davon bereits schon wieder zugeschaufelt - eines noch leer. Ich wusste in den drei Gräbern lagen mein Vater, meine Mutter, meine Schwester, und das vierte - leere - ist für mich ...

    Das muss man erst mal sacken lassen. Ich dachte damals, ich hätte einen Schaden. Meiner Familie geht im Übrigen prächtig - alle erfreuen sich bester Gesundheit.
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