Also ich hatte vor ein paar tagen ein telefonat mit einer bekannten, sie hat einen 3-jährigen sohn und bekommt im herbst zwillinge (und sie hat einen ehemann mit normalen arbeitszeiten bis 17/18 uhr).
Jetzt ist sie auf wohnungssuche, ihre große wunschwohnung soll unbedingt direkten gartenzugang haben, WEIL: "es ihr so leid tut, dass das/die kinder immer erst nachmittags raus können, weil sie vormittags ja den haushalt machen muß und kochen, und wenn man das liegen läßt, dann rächt sich das ja später am tag!" :shock: . Also da war ich schon platt, sie ist nicht putzsüchtig, macht den haushalt nur so ganz normal. Sicher macht sie auch mal ausnahmen, aber in der regel ist es wohl so.
Wenn man arbeiten gehen würde, müßte das ja auch alles nebenbei noch mit fertig werden?!
Findet ihr das komisch, oder macht ihr das auch so "in ruhe", damit man abends eher feierabend hat?
katrin
Kommentare
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Ich habe aber auch das Glück, dass mein Mann gegen 18 Uhr zu Hause ist, so dass ich bis zum Zu-Bett-Bringen noch das eine oder andere erledigen kann, so dass ich ab 21:30 auch mal Feierabend habe. ;-)
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Aber vielleicht nutze ich auch vormittags gern die ausrede, dass die kinder raus wollten, um mich vorm haushalt zu drücken. Die krümel unterm küchentisch sind auch wirklich nicht mehr frisch...
Wir versuchen hier eher so multitasking: gemüse kocht, während wir frühstücken, einer räumt die küche auf, der andere macht die kinder bettfertig. Und vielles bleibt doch für abends oder wird eben nicht so oft gemacht, zB staubsaugen. 21 uhr sind wir meist mit allem durch.
Vielleicht kam mir das auch nur so komisch vor, weil es wirklich gerade schöne sommertage waren und wir immer unterwegs waren am badesee, im zoo oder im garten und ich mir dann vorgestellt habe, dass sie immer nur nachmittags draußen sind.
Viele grüße: katrin
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Vormittags muss ich die ungeliebten Dinge wie Aufräumen, Wäsche waschen, Küche aufräumen, Einkaufen etc. machen und Nachmittags versuche ich mir Zeit für Unternehmungen mit Hannah zu nehmen.
Ich finde diese Aufteilung jetzt nicht so schlecht, denn Abends hab ich meist keine Lust oder Energie mehr Haushaltsdinge zu erledigen.
Es sei denn es ist sehr heiß, dann mache ich es auch schon mal umgekehrt und wir gehen vormittags auf den Spielplatz oder in den Tierpark.
Nicht nur Hannah, sondern auch ich brauche eine gewisse Regelmäßigkeit, weil ich sonst das Putzen immer versuche aufzuschieben. Irgendwie muss man sich ja auch organisieren. Zumindest mich würde so ein Durcheinander und Chaos total nerven und drum mache ich es meistens auch so, dass wir erst nach dem Mittagschlaf rausgehen und etwas unternehmen. Auch viele Freundinnen mit Kind(ern) machen das ähnlich. SCheint also doch eher verbreitet zu sein diese AUfteilung...
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Ich denke, es ist einfach die Ausdrucksweise. So wie sie es gesagt hat, klingt es so, als würde sie sich und die Kinder zum Sklaven ihres Haushaltes machen. Das finde ich dann einfach dumm.
Aber wenn ich es mir recht überlege, ist es bei uns auch meistens so, dass ich vormittags in der Wohnung herumwerkle. Gegen 11 bin ich dann meistens fertig. Meistens gehe ich trotzdem erst nachmittags raus, weil dann auch mein Mann da ist. Entweder gehen wir dann zusammen oder ich gehe mit den Kindern alleine, damit er noch arbeiten kann. Mit diesem Tagesablauf geht es mir am besten. Montags gehen wir vormittags z.B. zu einer Spielgruppe und dann bin ich schon etwas genervt, wenn ich gegen 12.15 Uhr nach Hause komme, überall fliegt das Zeug herum und es muss aber direkt gekocht werden, weil mein Mann gegen 13 Uhr nach Hause kommt. Das geht mir auf den Keks. Wenn ich es schlimm fänd, dass die Kinder vormittags manchmal nicht rauskommen, dann würde ich meine Prioritäten aber klar anders setzen.
Insofern kann ich aber schon verstehen, dass sie gerne eine Wohnung mit direktem Gartenzugang hätte, denn so kann sie ja beides haben.
Es ist aber eben immer eine Frage der Prioritäten. Ich hab neulich mit einer Freundin über den Gebrauch des Kinderwagens diskutiert. Wir benutzen nämlich für Johan keinen mehr, sie für ihren Gleichaltrigen aber schon. Ich möchte zwar nicht behaupten, dass es nur unser Verdienst ist, muss aber sagen, dass wir Johan immer so viel wie möglich haben laufen lassen, während sie ihren gerne mal in den Kinderwagen steckt, wenn es ihr zu langsam geht. Sie behauptete, es gehe gar nicht anders, weil sie keine Zeit hat, immer ein trödelndes Kind anzutreiben. Konnte ich überhaupt nicht verstehen, sie ist doch den ganzen Tag zu Hause und hat doch alle Zeit der Welt! Später ging mir dann auf, dass wir unsere Prioritäten einfach vollkommen anders setzen.
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der vormittag ist "kürzer" als der Nachmittag. Bis wir gefrühstückt haben und die kinder angezogen und gewaschen sind ist es bei uns locker halb zehn und um halb zwölf muss Mika schon wieder schlafen sonst ist er abends ewig lange wach. Also habe ich "nur" zwei Stunden um meine Erledigungen + Haushalt zu machen.
Dazu kommt, dass vormittags doch eh keine Kinder auf dem Spieli sind und da hat Mika null Spaß. Ich bin sehr zufrieden mit unserer "Regelung" und Abweichungen sind ja immer wieder mal drin, wenn wir z.B. ins Freibad gehen, dann lieber vormittags.
Wir haben auch einen Garten und meist ist Mika vormittags da während ich oben kurz klar Schiff mache. Also ich denke, er bekommt genug Bewegung ab.
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im Sommer verschiebt sich das auch mal je nach Wetterlage. Dann eben gehts auch mal früher raus zum Spielplatz, und in der Mittagshitze drinnen wird der Haushalt erledigt. Oder wenn die Kita Planschen und Co. anbietet, kann man das auch mal ganz abgeben mit der Kinderbespaßung, manchmal bin ich ganz froh, dass nicht alles an mir hängen bleibt.
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Gruß Feli
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also bei uns wird abends gemeinsam gegessen, kochen tut der jenige, der dazu kommt, also mein Mann wenn er rechtzeitig da ist, sonst ich. Mittags gibts entweder die Reste vom Vortag oder ne Stulle.
Zur Zeit arbeite ich ja nicht so viel (und wegen des Umzugs nur von Zuhause), bisher aber so ca. 25 h die Woche und kann vielleicht nicht wirklich mitreden, doch ich finde die Aussage der Freundin schon auch seeeehr komisch. Es ging ja nicht drum wann man seinen Haushalt erledigt sondern darum, dass sie es bedauert, dass die Kinder nicht rauskönnen, den Haushalt aber wichtiger findet. Das ist doch Quatsch. Ganz ehrlich, die Wäsche und der Staub sind am nächsten Tag auch noch da. Wenn ich morgens denke: der Kleine würde bestimmt gerne raus bei dem Wetter, dann gehe ich halt raus, wenn ich heute mal HH wichtig finde, dann mach ich den. Eine schöne, saubere Wohnung ist ja was tolles, doch wenn ich schon selber merke, dass für den Zwerg jetzt was anderes wichtig ist, warum denn so dran hängen? Ich wüßte auch nicht was sich da rächen sollte (wenn man nicht gerade 10 Tage garnichts macht ;-) ), ob ich nun den Staub von 2 oder 3 Tagen wegsauge ist doch egal.
Als Berufstätige Mutter hat man sowieso keine andere Chance als die 'verlorene Zeit' beim HH wieder reinzuholen: bei uns läuft das völlig nebenher und wird auf mehreren Schultern verteilt: die Wäscherei macht Männes Hemden, Einkaufen & Kochen tut wer kann und mag, Putzen tat bisher 1 x wöchentlich die Putzfee, wenn zwischendurch was anfällt ich (bzw. derjenige der's bemerkt, also ich ;-) ), die Wäsche teilen wir uns, da bleibt auch gerne mal was liegen :roll: Aber prinzipiell bin ich überhaupt nicht bereit, mein Leben danach auszurichten, ob der Boden schon gewischt ist. Daher wäre ich über so eine Aussage schon auch etwas erstaunt.
Das ist aber kein Angriff gegen diejenigen mit einer etwas klareren Tagesstruktur, das ist ja auch ok, wenn's für alle passt eben. Ich finde keinesfalls, dass der ganze Tag nach den Kindern ausgrichtet sein muss, so das Mama nachdem die Kinder schlafen zum großen Rundumschlag ausholt. Die sollen ruhig miteinbezogen werden und sehen, dass manche Dinge halt gemacht werden müssen, damit alle gut und angenehm zusammenleben können. Aber drunter leiden sollten die Zwerge halt auch nicht - das hörte sich beim besagter Freundin so an. Nicht bei den Nachfolge-Postings ;-)
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Aber interessant, dass es fast alle auch ähnlich mit der aufteilung handhaben.
Ich meinte das aber nicht so, dass ich es besser finde, den ganzen tag über kinderanimation zu machen und ab 20 uhr die ärmel hochzukrempeln für die haushaltsarbeiten. Nur irgendwie bleibt bei mir auch vormittags noch freie zeit übrig für krabbelgruppen, kombinierter einkaufs- und spielplatzrunde und so.
Ich koche auch oft abends vor oder früh nebenbei, allerdings keinen rinderbraten & co.
Bei meiner freundin klang das so nach haushaltssklave, dass sie ja gerne anders wöllte, es aber beim besten willen nicht geht. Das hab ich irgendwie nicht verstanden.
Aber danke für eure antworten!
katrin
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Generell mach ich sowas aber nicht vom Haushalt abhängig sondern eben von den Schlafphasen meiner Kinder.
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Gruß Feli
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Meine Einteilung ist meistens, morgens erst mal in Ruhe frühstücken, dann ein Stündchen Haushalt, dann raus (einkaufen, spazieren ...) oder halt drinnen spielen, je nach Wetter .. dann ein bisschen lernen und kochen (wenn ich nicht abends schon vorgekocht habe) während Jannik schläft.
Wenn Jannik geschlafen hat essen wir und danach mache ich dann wieder ein bisschen Haushalt (das Chaos vom Mittagessen beseitigen ;-) ), ein bisschen rausgehen/spielen und ein bisschen lernen, bis es Zeit fürs Abendbrot ist ... danach bringe ich die Kinder ins Bett, räume auf/mache sauber und lerne dann, bis ich ins Bett gehe (oder der Internet-Sucht verfalle ;-) ).
Mein Mann beteiligt sich je nach Dienstplan (er arbeitet im Schichtdienst)!
Für mich wäre das nichts, so ganz feste Abläufe ... eine gewisse Struktur, ja, aber wenn z.B. vormittags schönes Wetter ist, gehe ich raus - wenn's dann nachmittags regnet, ärgert man sich doch ...
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Gruß feli
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