Strohwitwen oder Wochenendbeziehungen gesucht!

rajenriverrajenriver

4,287

bearbeitet 8. 09. 2008, 14:28 in Bekanntschaften
Hallo,

Mein Männe arbeitet als Gleisbauer in den Niederlanden. Er ist nur unregelmäßig zuhause, meistens nur 1-2 Tage und dann eher in der Woche als am Wochenende. Heute zB ist er losgefahren, kommt Freitag früh wieder, muss Samstag früh wieder los, kommt Sonntag spät wieder und muss dann sicher Montags spät wieder los. Seine unregelmäßigen Arbeitszeiten nerven solangsam. Man kann nix planen, weil man nie mehr als eine Woche im vorraus über die Zeiten bescheid weiß... :flaming01: Ich hab immer einigermaßen damit umgehen können, doch jetzt wo ich schwanger bin, fehlt er mir nochmer und ich fühl mich nicht mehr sicher, ob ichs ewig so durchhalte. Da ich mein Beschäftigungsverbot habe, hab ich nur wenig Abwechslung von Zuhause :sad:
Ihm fällt der Abschied auch zunehmend schwerer, aber dennoch, wissen wir beide, dass dieser Job erstmal ein paar Jahre notwendig ist, da er dort viel mehr Geld verdient, als in seinem "echten" Beruf als Dachdecker.Und gerade weil mein Gehalt ja irgendwann fehlt, sind wir darauf angewiesen... :groggy: :oops:

Gibt es hier gleichgesinnte mit denen man sich austauschen kann?

Sorry, aber ich musste mich mal auslassen :oops:

Kommentare

  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hier, ich!

    Wir wohnen in Bad Berleburg aber mein Mann hat erst 1 1/2 Jahre in Köln gearbeitet und seit Anfang des Jahres ist er in Bonn. Er kommt Freitag nachmittag heim und fährt Montag vormittag wieder.

    Es ist teilweise sehr stressig, weil ich mit den Kindern unter der Woche eben alleine bin und auch keine Omas oder so hier habe.

    Wenn er dann am WE da ist, kümmert er sich total viel um die Kleine, eigentlich ausschließlich, sie will dann von mir gar nix mehr wissen.

    Hm, wie ich das finde. Unterm Strich komm ich eigentlich ziemlich gut damit klar, weil ich es auch schon mal toll finde, abends für mich zu sein. Ich krieg den Alltag auch meistens gut hin und Carlo und Felix, das sind ja Kinder aus erster Ehe, haben unter der Woche auch mehr mit mir zu tun, wenn Thomas nicht da ist. Dann kommen sie öfter und reden und so. Das sind schon alles Vorteile. Ich habe hier viele Freunde und bin nicht einsam und genieße eigentlich auch meine Unabhängigkeit unter der Woche.

    Schlimm ist es, wenn ich krank bin, und wenn ich dann keine Hilfe habe. Dann muss ich mich durchwursteln und meine Freunde einspannen.

    Gelegentlich fahre ich auch mal eine Woche nach Bonn, weil Thomas da eine Dienstwohnung hat. So kommen wir schon auf genug Zeit füreinander.

    Umziehen kommt nicht in Frage, solange Carlo und Felix ihr Abi noch nicht haben. Und auch nicht, solange Thomas einen Job hat, indem er zu verschiedenen Projekten in Deutschland rumgeschickt werden kann. Dafür bin ich nicht bereit, mein Leben hier aufzugeben und dann alle anderthalb bis zwei Jahre umzuziehen.

    Ihr habt ja eine viel kompliziertere Situation, weil es so wenig planbar ist, das stell ich mir schwer vor. Hast du denn genug Freunde? Wenn du jetzt ein Beschäftigungsverbot hast, bist du natürlich auch grad viel allein, weil du ja vorher immer arbeiten warst und man hat ja dann auch nicht sofort Freunde, die dann tagsüber Zeit haben.

    Ach ja, als die Kleine auf die Welt kam, hat Thomas 8 Wochen Urlaub genommen, das ging Gott sei Dank, so dass die Zeit für uns sehr intensiv war und er sich gut von Anfang an einbinden konnte.
  • NiennaNienna

    7,124

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich bin auch -gerade den Sommer über- viel allein mit den Kindern. Mein Mann ist Koch. Er arbeitet zwar nur 200 m Luftlinie von unserer Wohnung entfernt, aber das ändert ja auch nicht wirklich was.

    Ich finde gerade die Wochenenden immer schlimm. Kein KiGa, wenig Verabredungen mit Freunden - die haben meist ja ihre Papas nur am Wochenende!

    Dafür haben wir oft mal den einen oder anderen Tag in der Woche und ich brauche z.B. nur selten einkaufen zu fahren, da mein Mann das dann gerne an seinem freien Tag erledigt.
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo,

    Ich fühle mich erst einsam, seit dem ich nicht mehr arbeite. Davor habe ich meistens 10 Stunden am tag gearbeitet, so ging die Woche ruck zuck rum. Meine Freunde müssen meistens auch tagsüber arbeiten. Mit denen treffe ich mich abends. Überhaupt, am Tag geht es, da kann ich ausschlafen, einkaufen, Sport machen usw...Aber abends so alleine vorm TV ist schön doof. Aber ich hoffe, wenn unsere Kleine da ist, dass Ich mich dann besser fühle. Ok, ich hab dann viiiiiel Arbeit, wenig Schlaf. Bin aber nicht alleine. Mein Männe kann ab dem Tag der Geburt auch min 4 Wochen zu Hause bleiben. Und Omas und Opas sind auch immer da, wenn was ist. Ist aber nicht das gleiche, als wenn man abends mit Männe im Bett liegen kann... :sad:
    Die letzten 4 Monate waren wir Tag und Nacht zusammen, da er krank war. Er hatte eine SchulterOP und musste so lange Krankengymnastik machen danach. So lange waren wir noch nie zusammen und somit haben wir uns schon arg aneinander gewöhnt.
    Wir können auchnicht jeden Tag stundenlang telefonieren oder smsen, da es ins Ausland ja leider so teuer ist...
  • NiennaNienna

    7,124

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    rajenriver schrieb:
    Aber ich hoffe, wenn unsere Kleine da ist, dass Ich mich dann besser fühle. Ok, ich hab dann viiiiiel Arbeit, wenig Schlaf. Bin aber nicht alleine.

    Das ging mir leider nicht so. Ich fühlte mich dann grad noch mehr alleine... alleine mit dem Kind. (Beim ersten war das so, die Umstellung war einfach zu krass. Ein Kind zu bekommen, wenn man noch keins hat, das war bei mir damals wie ein Kulturschock. Das ganze Leben ist auf einmal anders, für eine sehr lange Zeit, es wird nie wieder so wie es war und dann ist man mit dem "Verantwortlichen" auch noch allein!)
    Ich will Dich jetzt nicht entmutigen, aber für mich war mein Kind erst mal keine "Gesellschaft".
  • rajenriverrajenriver

    4,287

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Na dann hoff ich mal, das es mir anders ergeht...Es nützt ja sowieso nix, es muss so gehen. Meinem Männe wird es sicher auch schwer fallen, wenn er sowenig von seiner Tochter hat... :sad:
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