KISS- Wer hat Erfahrungen?
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Die Frage steht ja schon oben...Wer hat Erfahrungen mit KISS? Wie waren die Symptome und wer hat KiSS diagnostiziert? Wie wurde geholfen und wie geht es den Kids jetzt?
Ich brauche INPUT :roll:
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Kommentare
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Symptome waren unspezifisch. Äußerlich aber recht bald sehr deutlich: Schräge Abflachung des Hinterkopfes (keine Wölbung mehr). Immer mal wieder schwallartiges Spucken, Kopf wurde nur in eine Richtung gedreht. Stillprobleme einseitig (zumindest bei den Stillversuchen ging eine Seite gar nicht).
Wir haben uns per Internet eine Seite einer Selbshilfegruppe gefunden (Kiss kidd oder so ähnlich), da war ne Therapeutenliste. Wir sind dann zu dem "Guru" schelchthin nach Köln gefahren (wir sind aus Stuttgart) - eine Behandlung - Kind wie ausgewechselt. Ich bin nachhaltig begeistert!
Ach so: optisch ist nichts mehr erkennbar und auch sonst ein "ganz normales Mädchen". ;-)
Wir haben KEINE Helmtherapie gemacht, davon hat uns auch der Biedermann abgeraten und cih halte das, nicht nur im Nachhinein, auch für ausgemachten Blödsinn, weil "nur" die optischen Symptome, nicht aber die Ursache behoben wird.
Wir haben Nadine auch vom Biedermann anschauen lassen. Es ist in jedem Fall unsere erste Wahl und ich würde JEDEM raten, der diesen Gedanken in sich trägt nach Köln zu fahren und nicnht erst zum Osteopathen vor Ort zu gehen. Das kann man hinterher noch ergänzend tun, aber beim Biedermann ist man erstmal an der richtigen und besten Adresse.
Es gibt übrigens im ganzen Bundesgebiet nur 3 (oder 4) wirklich gute, "anerkannte" Ärzte auf diesem Gebiet, auch wenn sich viele mit der Behandlungsmaßnahme in ihrem Repertoire schmücken.
Die ganzen Behandler findest Du auf der o.g. Seite der Selbstthilfegruppe.
Willst Du mehr wissen? Dann mal her mit Deinen konkreten Fragen.
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Bennet hat bis zur Diagnose nur geschrien, wenn er wach war. Hat wenig geschlafen, konnte den Kopf nur einseitig drehen, auch das nur unter Schmerzen (wie wir jetzt wissen :confuded: ), war total linkslastig, sehr verkrampft und verspannt. Viel gespuckt, sehr unruhig und total schief im Gesicht. Rest hab ich vergessen ;-)
Wir sind auf Anraten meiner Nachsorgehebi zu einer KiÄ, die zufälligerweise auch als "aufgeschlossene Ärztin" auf der Seite der Kiss-Spezialisten (kiss-kid.de) steht.
Ich würde bei jeglichem Verdacht abklären lassen, ob KISS oder andere HWS-Blockaden vorliegen. Auch wenn viel zu lesen ist, dass KISS ausgemachter Blödsinn ist. Unser Beispiel hat mir gezeigt, dass da was dran ist.
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Viele Punkte davon passen auf Kiss und mein KIA soll sie nun untersuchen. Wenn ich nun zu einem anderen ( Spezialisten) Arzt gehe, muss man die immer selber zahlen? Auch die Röntgenuntersuchung? Der nächste wäre in HH...Sollte man gleich zu einem Spezialisten gehen, oder reicht da auch erstal ein Besuch bei einem der "aufgeschlossenen Kinderärzte"? Da wäre einer in Bremen...Das ist nicht ganz so weit weg.
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Der Arzt in HH ist einer der anerkanntesten Spezialisten, bei dem wären wir nach Empfehlungen auch gelandet, wenn ich es nicht so eilig gehabt hätte und so unsere jetzige KiÄ gefunden hätte (übrigens auch in HH).
Soweit ich weiß, muss man die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen.
Der in HH röngt auf jeden Fall, meine KiÄ ist Osteopathin, die hat "erfühlt" ;-)
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Ich habe echt keinen Nerv mehr heut. Sie schreit und ich kann nichts machen. Sie hat heute nur 5 std geschlafen...seit heut morgen 7 uhr :sad: Und keiner kann mich ablösen :sad:
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Wie gesagt, ich würde immer empfehlen direkt zu einem der Spezialisten zu gehen. Allerdings habe ich auch keine Erfahrung mit "aufgeschlossenen Ärzten".
Das Röntgen ist schon umstritten. Wobei Biedermann es z.B. auch so rechtfertigt, dass es ja auch mal sein kann, dass anatomische Gegebenheiten gegen eine Manipulation sprechen, die man auf dem Bild einfach deutlicher erkennen kann als nur ertasten.
Der Biedermann hat uns das Bild auch erklärt und ich persönlich war auch bereits zuvor nicht dagegen eingestellt.
Wir sind privat versichert und die Kasse hat alle Behandlungen (beide Kinder) übernommen. Obwohl wir vorher nicht angefragt hatten. Wir haben es einfach mit eingereicht. Andernfalls hätten wir es aber selbst bezahlt; es war uns einfach zu wichtig und hat uns auch echt überzeugt.
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Nun ja, es gibt natürlich diverse Gründe, warum Kinder, auch in dem Alter auch mal schreien und tagewesie "schlimm" auszuhalten sind.... und nicht jedes Kind hat deswegen KISS oder überhaupt eine Blockade. Aus der Ferne ist das natürlich schon mal gar nicht abzuschätzen.
KISS entsteht nicht plötzlich so von jetzt auf gleich, sondern das besteht meistens seit Geburt. Dass, was Du von Eurer Geburt beschreibst könnte schon ein Hinweis sein.
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Ich denke trotzdem, auch wenn es nicht LISS ist, leiber einmal zuviel zu irgendeinem Arzt, als einmal zu wenig. Was kosten denn die Untersuchungen und Behandlungen bei den Spezis so?
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Ihre Symptome waren, dass sie total verkrampft wie ein C da lag, wenn sie auf dem Rücken lag, sie war nicht mehr in der Lage, sich gerade zu machen. Der Osteopath hat sie dann eben osteopathisch behandelt, das hat total viel gebracht. Ich hab das zweimal gemacht, danach war alles wieder ok.
Ich hab mir den Osteopath im Internet gesucht, es gibt eine gute Seite vom Berufsverband Osteopathie, da steht auch drin, wer sich mit Kindern auskennt.
Der Orthopäde hat sie zwar eingerenkt, aber dadurch hat sich ja nix an ihrer verkrampften, schiefen Körperhaltung geändert.
Der Osteopath hat sie ich nenn es mal laienhaft "ganzheitlich" behandelt, nicht nur an der HWS und hat das Körperchen wieder in Balance gebracht.
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Nadine war ein super baby und fing dann in der 6. Woche an zu brüllen und hörte nicht mehr auf. Das lag aber -zumindest großteils- auch an etwas anderem. Sie hatte eine gaaaanz leichte Blockade.
Bei manchen Kindern fällt das ja auch erst später auf, wenne s in der Schule oder im Kindergarten Probleme gibt oder so.
Ich denke, ein "Patentrezept" gibt es da nicht unbedingt...
Wir haben beim Biedermann so um die 120 Euro bezahlt, jedenfalls bei Melanie. Bei Nadine war es glaube ich weniger, aber seltsamerweise habe ich die Zahl nicht mehr im Kopf, obwohl es kürzer her ist (Stilldemenz?! :biggrin: )
Edit: Weil ich das gerade bei Doro lese - Biedermann und Co. "renken" nicht ein, auch wenn sie röntgen. Es gibt da wohl eine spezielle technik (die hat der Biedermann mit entwickelt/modifiziert), das gehört in den Berich der Manuellen Medizin. Die distanzieren sich aber selbst vom herkömmlichen "Einrenken".
Und: ja, genau, die C-Form. Wie konnte ich die vergessen?! Das war bei Melanie auch sehr eindrücklich! Und das Überstrecken nach hinten.
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Unsere KiÄ röngt auch nicht, weil sie sagt, dass sie das erfühlt. Sie renkt auch nicht ein, sondern löst behutsam Blockaden. Wir haben damals irgendwas um die € 70,- gezahlt. Folgeuntersuchungen werden eigentlich mit € 20,- berechnet, haben wir nicht zahlen müssen, weil sie das im Rahmen der Us mitgemacht hat.
Weiter muß Bennet seit Mai letzten Jahres zur Krankengymnastik, weil die KiÄ sagt, dass mit einmal Blockaden lösen nicht alle "Fehlinformationen" korrigiert werden können.
Wie ich das verstanden habe, ist das kein schleichender Prozeß, sondern von Geburt an oder sogar schon früher da. Bei uns meinte sie, dass die Geburt so schwer war, eben weil der Lütte den Kopf nicht richtig drehen konnte, um sich besser in den Geburtskanal zu drehen. Wir standen ja auch kurz vor der Saugglocke, bzw Not-KS wegen Geburtsstillstand.
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Gute Besserung der Kleinen!