Ich habe seit längerem den Gedanken, vielleicht eine Ausbildung als Heilpraktiker zu machen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man damit überhaupt Zukunftschanchen hat, da doch bei den Leuten das Geld immer weniger wird und die Krankenkassen ja keine Heilpraktikerbehandlung bezahlen.
Deshalb auch meine Frage. Kann man als Heilpraktiker auch als Angestellter im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis arbeiten, oder läuft es immer darauf hinaus, sich selbständig zu machen und eine eigene Praxis zu führen?
Was gibt es denn sonst noch für Einsatzgebiete als Heilpraktiker?
Habt ihr euch selber schon mal durch einen Heilpraktiker behandeln lassen?
Ich hoffe, dass ihr vielleicht ein paar Ideen oder Erfahrungen habt.
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ich habe die Ausbildung zur Heilpraktikerin komplett abgeschlossen, konnte mir aber die (mit einem mal rassant ansteigenden) Prüfungsgebüren nicht mehr leisten. Es war für mich auch nicht in erster Linie wichtig, als Heilpraktikerin arbeiten zu können, sondern mir ging es um das Wissen, das ich haben wollte. Als alleinerziehende Mutter hab ich mir keine großen Chancen dafür ausgerechnet, muss ein HP doch auch in ständiger Bereitschaft sein für seine Patienten (was mit Kind alleine nicht geht).
Heilpraktiker haben alle und keine Chancen gleichzeitig. Du wirst in Deutschland kaum einen Arzt finden, der einen Heilpraktiker bei sich mitarbeiten lässt, das ist unter seiner Würde (Ausnahmen bestätigen die Regel) Sich selbständig zu machen heist entweder, korrekt zu arbeiten, nach naturheilkundlichen Gesichtspunkten, oder einem Modetrend hinterher zu rennen, um die Praxismiete zahlen zu können. Dritte Möglichkeit: Du erwirbst einen so phantastischen Ruf, dass du machen kannst was Du für richtig hältst, und die Patienten trotzdem pünktlich die Rechnung zahlen.
Anfangs wird es wohl eine Nebentätigkeit, also zweites Standbein sein, was Du dann draus machst, liegt an Dir.