hallo,
heute morgen waren wir auf dem spielplatz und ich bin mit einem au pair-maedchen aus deutschland ins gespraech gekommen, das mit zwei kleinen jungs da war, die fast wie zwillinge aussahen. nur war da doch ein kleiner groessenunterschied zu sehen. ich habe sie dann gefragt, ob es denn brueder/zwillinge seien und, wenn nicht, wie gross der altersunterschied sei. antwort - und ehrlich, wer die beiden gesehen hat, haelt die antwort auch fuer plausible: 11 monate :shock: :shock: :shock: :shock:
das toppt noch den vater meines sandkastenfreundes und seine schwester: 12 monate. da hab ich schon nur noch so :shock: :shock: :shock: geguckt, als er das erzaehlt hat. dann habe ich aber nachgedacht und da das geburtsjahr des besagten vaters 1944 ist, habe ich mir gedacht: na, wahrscheinlich fronturlaub drei monate nach geburt des ersten kindes ;-) .
was meint ihr denn? ist das nicht der hammer? 11 monate? gibt's hier auch jemanden, der so schnell nachgelegt hat? wie ist das wohl mit einem 11 monate alten baby und einem neugeborenen???
LG
sophie
Kommentare
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Die letzten beiden waren auch nicht geplant und beim zweiten Mal langt man sich da ja schon an den Kopf, finde ich ehrlich gesagt ;-)
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WIE krass das für meine Mutter war, kann ich auch erst heute so richtig nachvollziehen. Wir wurden auch immer für Zwillinge gehalten, ich war recht groß, hab sehr früh sehr gut gesprochen, war recht forsch, meine Schwester eher klein und zurückhaltend für ihr Alter... Ich glaube für meine Schwester war das nicht so toll, die hat sich immer sehr schwer getan mit ihrer Rolle: So richtig große Schwester war sie nie, trotzdem gabe es da schon ein neues Baby noch bevor sie aus dem Babyalter raus war... Natürlich gab es nicht die normale Eifersucht auf das neue Baby, dafür war sie noch zu klein. Aber später war das schon immer wieder schwierig. Weil sie immer nur 'eigentlich' die Große war, aber nie wirklich...
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War aber schon ziemlich anstrengend. Meine Mutter hatte einen riesigen Bauch als mein Bruder gerade anfing zu laufen. Und ich habe ihr munter auf dem Ischias rum geturnt. Aber später war es schon praktisch, dass wir so wenig Altersabstand hatten. Wir konnten prima alle zusammen Kartenspiele und Brettspiele machen. Bei meinem Bruder ist das gerade schwierig mit den Kindern, er hat drei Jungs die jeweils ca. fünf Jahre auseinander sind. Die kriegt man schwer unter einen Hut was Spiele angeht.
Mein Mann ist nicht ganz 12 Monate jünger als seine Schwester. Ich vermute schwer, dass das nicht geplant war. Aber direkt gefragt habe ich das noch nie.
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Aber ich weiß auch, dass es früher wirklich so war, dass die Leute dachten, dass man während des Stillens nicht schwanger werden könne. Vielleicht denken das heute auch noch einige Leute.
Andererseits kommt es doch oft vor, dass Leute eigentlich gar nicht richtig ernsthaft verhüten und dann trotzdem sagen, das Kind sei nicht geplant. Kann man natürlich drüber streiten ob "ungeplant" gleichbedeutend ist mit "zu doof zum verhüten" oder so (sorry, böse ausgedrückt) ;-) Klar ist es nicht direkt geplant aber wenn man nicht verhütet, ich meine, mangelnde Aufklärung wird es ja wohl nicht mehr sein in Deutschland, oder?! :scratch.:
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Was für mich dabei unvorstellbar ist, ist die Tatsache, dass die Mutter recht bald nach der Geburt schon wieder Sex hatte. Ich für meinen Teil habe zumindest immer etwas Zeit gebraucht, bis ich dafür wieder soweit war und das Leben mit Kind dies auch noch zugelassen hat.
Was all die ungeplanten Kinder betrifft, da lang ich mir zuweilen auch an den Kopf. Da gibt es Familien, die haben es vor dem ersten Kind geschafft jahrelang erfolgreich zu verhüten und dann kommt ein ungeplantes Kind nach dem anderen zur Welt :scratch.:
Ich denke auch eher, dass die halt nicht wirklich verhüten und das Risiko irgendwie in Kauf nehmen.
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Die SS war jedoch nicht ganz unegfährlich, zumal meine Schwester mit Kaiserschnitt kam.Meine Mutter ist froh, dass ich mich so durch gemogelt habe, wer weiß, ob sie so bald sich getraut hätte, ein zweites Kind zu bekommen.
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bei einer freundin von mir betraegt der altersunterschied bei den beiden grossen 17 monate und nachdem ich selbst ein kind bekommen habe, habe ich sie immer sehr bewundert, wie sie das so auf die reihe bekommt. ohne sie kritisieren zu wollen - wirklich nicht! - frage ich mich allerdings langsam, ob das nur unter bestimmten umstaenden gut funktioniert - zumal wenn man arbeitet.
sie z.b. hat die grosse mit 5 monaten (ende des muterschaftsurlaubs) und den zweiten mit 6 monaten (ende des muterschaftsurlaub + urlaubstage) abgestillt. das erste kind war nicht wirklich schwierig (im auto immer gleich eingeschlafen, etc.), das zweite super-pflegeleicht; mittags ging und geht sie zu schwiema ins nachbardorf essen; sie hatte immer eine putzfrau einmal die woche; sie wohnte bis vor kurzem im erdgeschoss - auto konnte sie vor der tuer parken; alle vier grosseltern sind in der naehe und haben die kinderbetreuung uebernommen, wenn die eltern arbeiten; dazu kam dann noch eine baby-sittende tante, grosstante und uroma; ausserdem habe ich sie um rat gebeten, wie man das mit dem zu-bett-bringen mit zweien macht: (wieder ohne urteilen zu wollen!!!) sie hat die aeltere (leicht schwierigere) ins bett gebracht und wenn die nicht eingeschlafen ist, hat sie halt schreien muessen, bis der kleine schlief, der wiederum kaum einschlafbegleitung brauchte; gewickelt wurde mit feuchttuechern; von uebermaessigem gebrauch von sonnencrème haelt sie nichts; die grosse wurde hingesetzt, bevor sie selbststaendig sich setzen konnte; etc.
also, nicht falsch verstehen! ich finde immer noch, sie ist eine tolle mutter (jetzt hat sie 3 kinder) und wie si, das mit den dreien auf die reihe bringt, ist in meinen augen bewundernswert. aber die frage ist halt, ob man dann nicht abstriche machen muss. :traurig41:
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Und ob ich Feuchttücher benutze oder nicht hängt eher von der generellen Einstellung ab und weniger von der Anzahl der Kinder bzw deren Altersabstand. Ebenso die Nutzung von Sonnencreme, das Abstillen etc.
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ich denke, nein, zumindest nicht nur. ich hab mich da wohl etwas unklar ausgedrueckt. es geht mir um das zusammenspiel von umstaenden und abstrichen.
wenn ich das beispiel dieser freundin wieder nehme, so hat sie es sich mit dem abstillen beim zweiten kind nicht leicht gemacht. aber ich glaube ihr unbesehen, dass sie zu dem - plausiblen - schluss kam, dass es keine andere moeglickeit gibt. ich weiss selbst, was es heisst, zu arbeiten und milch abzupumpen. dass sie das einerseits als "logistischen selbsmord" und andererseits als fuer sich voellig unmoeglich mit zwei so kleinen kindern bezeichnet hat, kann ich mehr als nachvollziehen. es kam nicht von ungefaehr, dass ich nach dem ersten geburtstag meines ersten bei einer groesse von 1,72 m nur noch 49kg wog. gerade wenn lange sitzungen anstanden oder bei irgendwelchen tagungen musste ich mich zwischen essen oder milchabpumpen entscheiden. meine waage spiegelte dann meine entscheidung wieder...
und was jetzt die anderen kleinigkeiten betrifft, habe ich einfach aufgezaehlt, was mich entweder kostbare zeit oder nerven kostet und mit zwei noch schlimmer geworden ist. und ja so eine kleinigkeit wie keine feuchttuecher benutzen macht dann einen unterschied, da ja die summe der kleinigkeiten immens wird.
wenn ich wieder arbeiten muss wird mein tag so aussehen: 5h aufstehen, milch auf vorrat pumpen, fruehstuecken, duschen etc, kind nummer 2 wecken, stillen, wickeln anziehen, kind nummer 1 wecken, fruehstueck machen, wickeln, anziehen, zur KiTa fahren, kinder abliefern, ins buero fahren, arbeiten und 3 mal milch abpumpen, zur KiTa fahren, beide kinder abholen, zuhause angekommen kind nummer 2 stillen, fuer kind nummer 1 und uns essen machen, essen, kind nummer 2 wickeln, bettfertig machen, zum schlafen bringen, noch zeit mit kind nummer 1 verbringen, bis papa es ins bett bringt, und waehrend papa kind nummer 2 zum schlafen bringt, abwaschen, milchflaeschchen aus der KiTa auswaschen/auskochen und eben z.b. auch die behaelter, in denen das wasser ist, mit dem ich die kleinen beim wickeln sauber mache, reinigen, dann um ca. 10h ins bett gehen, um ca. 2 uhr nachts wieder kind nummer 2 stillen und hopp, drei stunden spaeter geht der neue tag los. am wochende muss brei und essen vorgekocht werden, waehrend der papa das groebste im haushalt macht. waesche, einkaufen und andere kleinigkeiten an den zwei tagen, die ich nicht arbeite.
so und bei der vorstellung, dass z.b. mein groesserer die drei treppen - da kein aufzug - auch noch hochgetragen werden muesste, mit oder ohne einkaufstaschen, oder er nicht zu 100% das essen, was wir essen, oder nicht alleine essen koennte und sich nicht auch mal ein bisschen alleine beschaeftigen koennte, da eben zu klein, breche ich in traenen aus.
ich denke, es muss entweder viel geld oder eine super infrastruktur (familie, etc.) oder viel zeit vorhanden sein (da z.b. einer nicht arbeitet), oder am besten mehrere dieser dinge. sonst muss man eben abstriche machen, die eigentlich der eigenen einstellung zuwider laufen. bei besagten geschwisterpaar neulich auf dem spielplatz meinte das au-pair maedchen, dass da von anfang an immer ein au-pair da war, sonst waer's nicht gegangen.
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aber ich wollte hier eigentlich keine kontroverse diskussion hervorrufen, sondern war nur so erstaunt nach dem spielplatzbesuch und wollte dieses erstaunen irgendwo loswerden. also nichts fuer ungut ;-)