Fernsehen und Bilderwahrnehmung
Marlies/Hebamme
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17 Jahre "Fernseherfahrung" von einem Kinderarzt
http://www.starke-eltern.de/htm/archiv/ ... n_dumm.htm
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf Flimmo bei den Klienkindern hinweisen
http://www.hebamme4u.net/kleinkind/medien.html
http://www.starke-eltern.de/htm/archiv/ ... n_dumm.htm
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf Flimmo bei den Klienkindern hinweisen
http://www.hebamme4u.net/kleinkind/medien.html
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Kommentare
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Das ist der Mann-Zeichen Test, und kann als ein (!) Baustein in der Beurteilung der Entwicklung von Kindern/Erwachsenen hinzugezogen werden.
Das hat so für sich kaum Aussagekraft, genau wie ein IQ Test. Macht man nur den, hat man eine Zahl, die so erstmal nichts aussagt.
Was der Arzt da macht, klingt auch nicht nach einer richtigen Studie, oder hab ich was überlesen?
LG
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Btw. Die Tochter unseres Freundes guckte immer schon sehr sehr viel TV und zockte schon als Kleinkind Playstation. Mit 6 der eigene TV und PC. Ich war da immer entsetzt. Das Mädchen ist auf dem Gymnasium eine der Besten in ihrer Klasse und sie ist nicht Hochbegabt ;-)
Ausnahmen bestätigen zwar die Regel und TV ist sicher keine Förderungsmaßnahme aber eine alleinige Ursache für die Fähigkeiten eines Kindes stellt es meiner Ansicht nach, nicht dar.
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Ich hab mich im Studium lange mit der Medienwirkung bei Kindern beschäftigt und sehe solche Studien sehr kritisch. Klar ist, dass es keinen einzigen Befund gibt, der belegt, das Fernsehen für Kinder im Vorschulalter irgendwie nützlich ist. Und natürlich werden sie in eine passive Rolle gebracht, was sicher nicht der geistigen und motorischen Entwicklung dient. Andereseit erfasst die verlinkte 'Studie' (@happiness: für mich liest sich das auch eher wie ein recht subjektiver Eindruck) überhaupt nicht die sonstigen Bedingungen, unter denen das Kind aufwächst. Die direkte Verbindung zwischen Fernsehn und bildlicher Wahrnehmung halte ich ehrlich gesagt für unzulässig. Vielmehr scheint der Fernsehkonsum ein Indikator dafür zu sein, in welchem Umfeld ein Kind aufwächst. Sprich, Eltern, die Vorschulkinder wirklich täglich 3 Stunden und länger vor dem Fernseher parken, bieten wahrscheinlich insgesamt kein besonders entwicklungsförderndes Umfeld. Der Fernsehr ersetzt da viele andere Dinge (wie vorlesen, rausgehen, Bewegung, Freunde treffen etc.) und da liegt das Problem.
Fernsehn und sicher auch Computerspiele nehmen den Platz von sozialen Aktivitäten ein, und die fehlen dem Kind. Kinder die nicht mehr draußen spielen, die nie ihre Fantasie gebrauchen müssen um sich zu beschäftigen, denen nicht vorgelesen und mit denen nur wenig gesprochen wird, werden Defizite entwickeln.
Daher würde ich mir jetzt keine grauen Haare wachsen lassen, wenn mein Sohn auch mal eine Stunde schaut. Ich denke es wird erst kritisch, wenn Kinder ständig vor der Glotze hängen, weil es bequem ist und wenn andere Dinge zu kurz kommen...
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Hier gibts übrigends auch kein TV, aber kleine Filme auf youtube, die max. 10 min gehen. Länger als eine halbe Stunde darf er nur sehen, wenn er krank ist und nicht toben soll ;-) .
LG
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Positiv finde ich auch, dass sie oft danach Szenen oder auch ganze Folgen :shock: nachspielen. Dann wird zusammen gesucht was man alles braucht und los gehts.
Ich würde ihnen nicht erlauben, sich "irgendwas" im Fernsehen anzuschauen, einfach weil da so viel Mist kommt... wenn ich dran denke, was meine Nichten manchmal so anschauen *schauder*. Und bei bis zu einer Stunde kann ich ja nach der "Studie" noch guter Hoffnung sein, dass meine auch irgendwann mal bildlich malen können.
Wenn das drumrum ansonsten stimmt, man sich auch mit den Kindern beschäftigt, sie fürs Spielen und Toben animiert, finde ich nix schlimmes daran, wenn sie auch Fernsehen lernen.
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Ich find auch, dass da einfach viel zu viele Umstände rein spielen, man kann das nicht einfach von der Fernsehzeit abhängig machen.