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Ich denke, diese Sendung wird die Diskussion um Pränataldiagnostik und legale Spätabtreibungen (hoffentlich) wieder gründlich entfachen.Am Donnerstag, 09. September 2004 um 23.00 Uhr zu Gast bei "Johannes B. Kerner" im ZDF:
Simone und Bernhard G., Pflegeeltern des kleinen Tim. Dessen leibliche Mutter wollte ihn in der 25. Schwangerschaftswoche abtreiben lassen, als sie erfuhr, dass ihr Kind mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Tim überlebte seine eigene Abtreibung, obwohl er erst nach neun Stunden ärztlich versorgt wurde. Schwerstbehindert aber glücklich lebt der temperamentvolle 7-Jährige in seiner Pflegefamilie - gerade wurde er eingeschult.
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Kommentare
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Himmel ich versteh es nicht. Der Kampf als mein Sternchen ging (und da war ich gerade mal überfällig!) hat mir schon zugesetzt. Was macht eine solche GEburt mit einer Frau. Wie kann man sich dafür entscheiden? Das sind doch Kinder! Oder nicht? Und wenn dann eben nicht der Tod eintritt sondern das Leben seinen Weg geht - wie kann man weiter ablehnen. Hier ist FÜR MICH der Punkt erreicht, wo ich wirklich nicht mehr mitkomme.
Wir erleben es doch gerade bei Mönchen und Melissa. Wieviel mit positiver Kraft möglich ist.
Ich weiß, viele Fragen kann man erst beantworten, wenn man persönlich betroffen ist. Vielleicht bin ich jetzt auch ungerecht gegenüber den Frauen, die sich nicht anders zu helfen wissen. Aber so fühle ich nun mal....
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oder meine mutter: du willst dir doch wohl nichts geben lassen, damit ein behindertes kind auch bleibt?
ich kann dich verstehen mimi!
und diese sendung werde ich mir auf alle fälle ansehen, auch wenn sie spät kommt.
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Da lassen die Ärzte einen Menschen der gerade das Licht der Welt erblickt hat alleine ohne Versorgung 10 Std. kämpfen??? :shock:
Und was bitte sind das für Eltern? Solchen Menschen sollte man verbieten Kinder zu bekommen. Tatsache ist aber leider, dass das Gesetz solche Morde erlaubt.
Sorry, aber es ist doch eindeutig Mord, was hier geschieht. Bei einer Abtreibung ansich, kann man noch diskutieren, wenn auch schwer, aber hier wird gezielt eine Spritze ins Herz gesetzt!!!
Tut mir leid, dass ich hier so konfus schreibe, aber ich kannte das nicht und bin wirklich ganz außer mir...
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Übrigens werden die Spritzen auch nicht selten angewendet, wenn z.B. bei künstlichen Befruchtungen, "zuviele" Kinder entstehen.
Zum Beispiel: Sechslinge, schwere Komplikationen, Risiko, dass alle nicht überleben...tja und dann "reduziert" man auf vier oder drei, damit die ein Chance haben.
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Als ich zum Ultraschall in der 12 Woche war stand für mich schon fest: Wenn diese Nackenfalte entdeckt wird, gehe ich trotzdem nicht zur Fruchtwasseruntersuchung.
Glücklicherweise sieht mann man das Thema genauso wie ich: Abtreibung, egal wann, ob das Kind behindert ist oder nicht, ist nun mal Mord.
Über frühe Abtreibungen lässt sich vieleicht noch diskutieren, ich weiss z.B. nicht wie ich die Sache sehen würde, wenn aus einer Vergewaltigung heraus ein Kind entstehen würde. Ich glaube eine Abtreibung könnte ich trotzdem nicht übers Herz bringen. Leben ist nun mal Leben.
Von einer Spritze ins Herz hab ich vorher noch nie gehört. Das ganze Thema ist so etwas von empörend. :flaming01:
Was ist eigentlich mit diesem Eid den die Ärzte geben müssen, Leben zu erhalten - das muss doch auch für fehlgeschlagene Abtreiblinge gelten!?!
In der 25. Woche hab ich schon derart and das 'Klopfen im Bauch' gehangen. Welche Ängste hab ich gehabt - ja hab ich sogar noch, dass dieses Leben mir wieder weggenommen werden könnte. Das alles freiwillig loszulassen, nur weil das Leben mit einem behinderten Kind schwieriger ist?
Ich kenne einige behinderte Kinder, sicher ist das Leben mit ihnen nicht immer angenehm und man trifft auch immer wieder auf Unverständnis mit Ihnen in der Öffentlichkeit. Aber die Kinder, wenn sie mit liebe groß gezogen werden, sind trotzdem lebensfroh und bereiten ihren Eltern Freude.
Jetzt mal eine ketzerische Frage: Ein Kind mit ADS ist auch SEHR anstrengend, und ein Leben mit Ihnen ist wesentlich schwieriger als gesunde Kinder, und das Unverständnis/Intoleranz der Öffentlichkeit teilweise sogar noch größer. Die Kinder habens schwerer im Leben als andere.
ADS kann man anscheinend in der SS noch nicht feststellen, wäre das auch eine Rechtfertigung zur Abtreibung?
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Ja, mit sicherheit würde das bei einigen auf offene ohren stoßen. vielleicht könnte bei der gelegenheit auch gleich noch der iq untersucht werden? alles was unter realschulgrenze liegt müsste dann wirklich nicht mehr sein! oder vielleicht noch die veranlagung zu unreiner haut?
das wär doch was! :flaming01:
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Bei Behinderungen kann man ganz, ganz, ganz vielleicht noch überlegen. Aber wenn ich mich befruchten lasse mit X Embryos, dann muß ich damit rechnen, daß ich X Kinder bekomme. Und eben nicht X-2 oder so....
Ich werde es mir nicht ansehen. Das ist mir zu heftig. Meine Meinung kann es eh nicht ändern - ich bin gegen diese Praktiken.
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Ich hoffe, daß ich niemanden verärgert habe. :oops:
Selber habe ich kein Kind mit ADS, aber Verwandte und Bekannte, von Ihnen weis ich wie anstrengend das Familienleben sein kann.
Und vor allem kenne ich die intolleranten Sprüche von Aussenstehenden z.B.: 'Dem gehört mal ordentlich der Arsch versohlen' usw.
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Zu dem Thema mit Behinderten Kindern... in meiner Realschulklasse war ein Junge mit Down-Syndrom. Er hat einen ganz normalen Realschulabschluss gemacht und gleich im Anschluss eine normale Lehre angefangen. Der einzige Unterschied zu uns war sein äusseres und das er ca. 3 Jahre älter war als wir anderen.
Natürlich muss jedes Elternpaar für sich entscheiden ob man sich zutraut ein Kind mit einer Behinderung zu fördern, denn das ist einiges an Arbeit. Aber genauso schaut es doch nach unfällen oder krankheiten aus die eine Behinderung mit sich bringen können. Für meinen Mann und mich steht allerdings fest das wir ein Kind mit einer Behinderung genauso lieben können wie ein gesundes Kind.
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Irgendwie ist das mit der Künstlichen Befruchtung echt krass. Erst wollen Sie ein Baby und dann bringen sie die Babys um :flaming01: Das kann ja wohl nicht war sein
Ich denke ich sehe mir das auch nicht an, ich bin sowieso so empfindlich in diese Richtung.
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sonnenblume: das mit der 23.woche stimmt schon- allerdings wird damit das direkte alter des kindes gemeint. also eigentlich 23+2 insgesammt 25. woche seit der letzten regel. seit befruchtung 23. woche...
alles unklar?
der kleine kerl wog ja um die 650 gr. und war über 30cm. groß! heutzuztage gute startbedingungen für extreme frühchen...
irgendwie gehören eltern und ärzte bestraft. die einen weil sie sehr wohl um die überlebensmöglichkeit wussten und die anderen dafür das sie ihn haben 10 stunden unversorgt gelassen :flaming01:
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Ich habe mir auch schon überlegt wohin das führen wird. Wann ist ein Mensch noch "lebenswert" und wann nicht? Was wenn man im Fruchtwasser den IQ bestimmen kann? Oder ob eine Brille benötigt wird? Oder ob in späterem Alter eine Krebserkrankung möglich ist?
Wie lange wohl, bis Krankenkassen jegliche Unterstützung für "solche" Fälle ablehnen, da man ja Frühdiagnose hätte machen können? (aber das ist wieder ein anderes Thema)
Unvorstellbar für mich ist es, ein Kind in der 25. Woche abzutreiben, ich habe Dario schon in der 19. Woche gespürt, sein Herz in der 11. Woche gesehen, es wäre für mich nicht mehr möglich gewesen. Er war von da an "mein Kind"
Für mich gehört das Liegenlassen von lebenden Frühgeburten zu Mordversuch...
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*schauder*
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3,151
Als Kind habe ich mal versehentlich beim Aquariumsaubermachen einen Wels miterwischt, als ich eine alte Wurzel weggeworfen habe. Der Wels lag dann mit der Wurzel in der Mülltonne und als ich etwas später wieder an die Mülltonne kam, machte er so Knarzgeräusche. Ich war wie versteinert, habe aber schnell den Deckel wieder zugemacht und sogar vor mir selber so getan, als hätte ich es nicht gesehen, und bin dann irgendwann wiedergekommen, und habe gebetet, er möge aufgehört haben zu knarzen. Das verfolgt mich heute noch.
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Ich hätte das mit den Abtreibungsmethoden nicht lesen dürfen.
Ich hatte mir nie Gedanken drüber gemacht. Die Frauen bringen die Kinder als normale Geburt zur Welt!?!
Niemals würde ich das durchstehen.
Der Gedanke an die Spritze in Herz macht mich so unsagbar traurig.
:traurig07:
Wie sehr hab ich mich gefreut als der Arzt mir in der 7. Woche gezeigt hat wie das Herzchen schlägt. Ich bin zu jeder VU und konnte erst wieder ruhig durchatmen wenn ich das Herzchen hab pochen sehen.
Niemals könnte ich zusehen wie es aufhört.
Unvorstellbar, einfach traurig
Das alles wegen Down Syndrom, so schlimm ist das doch gar nicht oder?
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Auf die Problematik der Spätabtreigungen wurde nicht viel eingegangen, eher auf das heutige Leben von, mit Tim. Ein lebensfroher, kleiner Knilchi, dem es körperlich wahrscheinlich erheblich besser gehen würde, wäre er nicht in der 25. SSW zur Welt gekommen...
Die Pflegefamilie des kleinen Tim hat übrigens noch ein weiteres Pflegekind aufgenommen. Ein kleines Mädchen, ebenfalls mit Down-Syndrom.
Meine größte Hochachtung vor dieser Leistung!
Tja... Was soll ich noch sagen? Ich stehe heute mehr denn je zu meiner Einstellung, dass jedes Menschlein ein Recht aufs Leben hat...
Nachdenklich und ziemlich berührt... :oops:
Gisela
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Dieser Tim ist ein süsser Bengel und ich freue mich für ihn, dass es ihm jetzt gut geht!
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Ich finde, jeder, der Sex hat, muß damit rechnen, das ein Kind daraus enstehen kann, keine Verhütung ist schließlich hundertprozent sicher. Wenn man die Verantwortung (die auch darin bestehen kann, das Kind zur Adoption freizugeben!) nicht tragen kann, die daraus entsteht ist man (noch) nicht reif dafür. Das gilt auch für die etwas älteren!
Ich könnte den ganzen Tag nur heulen, wenn ich mir überlege, wie viele Kinder umgebracht werden, weil eine Behinderung diagnostiziert wurde, obwohl es garkeine gab.... tolle Technik! Ich finde diese ganze Überwachung in der Schwangerschaft ohnehin völlig übertrieben! Den schlimmsten Moment hatte ich, als ich bei der Feindiagnostik auf der Liege lag und mir klar wurde, was da überhaupt passierte. Dinge, die ich nicht hätte wissen wollen. Die Freundin einer Freundin läßt gerade eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Sie sagt, das sie kein behindertes Kind akzeptieren wollte, dafür wäre sie zu egoistisch. Wenn eine Behinderung allerdings durch die Geburt verursacht würde, dann wäre es ja was anderes, da hätte sie sich ja schon an das Kind gewöhnt... Wo ist denn da der Unterschied? Ob man in der 4. oder 40. Woche schwanger ist? Wie kann man nur so rational, so berechnend und kalt sein? Als wir in der 11. Woche zum Ultraschall waren, da haben wir geheult, weil unser Kind sich bewegt hat (die Ärztin: "Es winkt!"). Damit hatten wir nicht gerechnet. Und zu der Zeit darf man noch abtreiben?
Ich habe eine Weile in einem Behindertenheim gearbeitet, seitdem habe ich zu der Problematik eine absolut kompromißlose Meinung! Niemand hat das Recht, den Wert eines anderen Menschen zu bemessen!!!
...und überhaupt könnte ich über jedes getötete Kind heulen
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Du sprichst mir aus der Seele.
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Im Übrigen finde ich die ganze Situation schizophren. Vor ein paar Monaten wurde in der Schweiz eine Sendung von BBC gezeigt, in welcher frühgeborene Zwillinge gezeigt wurden, welche mit allen Mitteln am Leben erhalten wurden. Waren glaube ich die frühst geborenen Kinder, die noch überlebt haben (weiss leider die SS Woche nicht mehr - aber es war auch so um die 25. Woche rum) Diese Zwillinge sind ebenfalls schwerstbehindert.
Irgendwie macht mir diese Willkür wenn über Leben oder Tod entschieden wird Angst.
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Also die haben auch den Eltern die Wahl gelassen ob die zwei die medizinische Hilfe bekommen sollen oder nicht.
Mal ganz ehrlich, wer würde das ablehnen?
Wir sehen und denken, man die armen Kinder können nicht sehen oder hören oder noch viel schlimmeres... Aber ist nicht jedes Lächeln dieser Kinder ein Zeichen, das Sie so wie sie sind glücklich sind? Das sie es ja auch nicht anders kennen. Da kann man doch nicht für sie entscheiden, das sie nicht ausreichend "normal" sind zu überleben.
Jeder Mensch hat doch eine eigene Seele und egal wie die Hülle ist.
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Ich habe als selbst erlebtes Beispiel leider nur ein Horrorszenario vor Augen, als ich als Kind miterlebte, wie die Familie meiner Freundin an der schweren Behinderung ihres jüngeren Brüders zerbrach. Trotz all der Lebensbejahung und er Liebe zu dem Jungen, die ich auch immer mitbekommen habe, gab es da auch Abgründe, die einfach schrecklich waren--wenn von der "gesunden" älteren Tochter erwartet wurde, immer zu funktionieren, bis hin zur Magersucht und Drogenabhängigkeit...
Wie gesagt--ich habe das Gefühl, ich kann mir dazu nicht mal eine Meinung anmaßen. :sad:
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Die Mutter hat im nachhinein gesagt, dass sie froh ist, dass sie die Babies mit nach Hause nehmen kann, im gleichen Zuge aber auch, dass sie sich anders entschieden hätte, wenn sie vorher gewusst hätte, was auf die Kinder zukommt!
Ich persönlich fand es auch schrecklich, was die kleinen Persönchen durchmachen mussten. Was wohl aus den beiden geworden ist?!
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22.06.2005, 20.15 Uhr, Phoenix
23.06.2005, 14.00 Uhr, Phoenix
23.06.2005, 20.15 Uhr, Phoenix
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ich hab wirlich angefangen zu weinen, als ich das gelesen habe!
ich verurteile grundsätzlich keine frau, die für sich entscheidet, dass sie ein behindertes kind nicht groß ziehen kann. allerdings finde ich eine so späte abtreibung echt krass!
es gibt doch so viele familien (offensichtlich), die auch ein behindertes kind lieben und aufnehmen würden, oder?
eigentlich darf ich gar nicht weiter drüber nachdenken, sonst heule ich noch den ganzen abend weiter
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ich war noch auf einer amerikanischen homepage.
was soll ich sagen, ich bin geschockt-immer noch.
es gab mal einen vergleich (auf der amerikanischen homepage) eine frau, 26ssw hat eine abtreibung, bzw das kind wird lebend geboren, und liegengelassen. nach ein paar stunden stirbt es, die frau geht nach hause.
eine andere frau traegt ihre ss bis zum ende aus, gebaehrt alleine, setzt das kind aus, es stirbt an unterkuehlung, die frau muss ins gefaengnis.
vielleicht bin ich ja zu verkniffen, aber fuer mich ist das erste beispiel legaler mord.
sorry, das war jetzt total durcheinander, aber irgendwie kam jetzt alles wieder hoch.
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so meinte ich das jedenfalls.
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um nochmal zum thema abtreibung zurück zu kommen....
ich kann die frauen nicht verstehen (jetzt nicht böse gemeint!!!) die meinen, sie könnten selbst nach einer vergewaltigung das kind nicht abtreiben... ich habs getan. ich konnte nicht anders... ich konnte nicht anders. ich weiss das das kind nichts dafür konnte, aber was wenn es ähnlichkeiten hat ? ich habs gern gehabt ja, ohne frage, aber ich konnte es nicht behalten ...
(es war allerdings in der 9SSW)
seid froh das ihr nicht entscheiden musstet nach einer vergewaltigung. ich wünsch es niemanden!
und abtreibung ist mord ja. hab ich immer gesagt, und werde ich immer sagen. somit hab ich auch einen begangen.
was ich nicht verstehen kann, ist WIE man das macht... das is einfach nur ekelhaft, grauenhaft und mehr als mord...... :flaming01: :traurig07:
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Eine andere Entscheidung hätte mich kaputt gemacht... :sad:
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lg bianca
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Ich weiss für meine Person das es bei uns bei beiden Kindern nicht zur Debatte stand, da beides wunschkinder waren (obwohl Chris bei Angelina noch in der Ausbildung war). Ich denke mal das sich keine Frau diese Entscheidund, Abtreiben ja oder nein leicht macht. Ich versuche die Frauen zu verstehen die sich (z.B. nach einer Vergewaltigung) gegen das Kind entscheiden und bewundere Frauen die,die es trotzdem bekommen und lieben. Aber es stellt sich mir auch die Frage was ist besser für das Kind? Gar nicht erst geboren zu werde oder ein leben lang darunter leiden das es nicht gewollt war? Leider kenne ich von früher mehr als genug Fälle wo die Kinder nur geboren wurden weil die Mutter keinen Bock auf eine Ausbildung oder Arbeiten hatte. Diese Kinder sind fast täglich zu Oma und Opa abgeschoben worden damit Mama und Papa auf die Rolle gehen konnten. Ich für meinen Teil denke das es eine Vergewaltigung an der Seele eines Kindes ist wenn es mit bekommt das es nicht gewollt bzw. nur deshalb gewollt war damit Mama eine Ausrede hat nicht arbeiten gehen zu müssen, und Kinder haben eine sehr feine Antenne für so etwas!
So, sorry jetzt habe ich viel am eigentlichen Thema vorbei geredet aber ich finde solche Aspekte gehören bei der Diskusion Abtreibung ja oder nein auch bedacht
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Ich finde die Art und Weise w i e ein Arzt der schwangeren eine Diagnose "Präsentiert" spielt eine ganz entscheidende Rolle dabei.. Ganz viele "Mini-Faktoren" die da zusammenkommen, sein Tonfall, die Wortwahl etc. können entweder in "Angst und Schrecken" versetzen oder "Mut machen"
Da wir bei so vielen Ärzten waren habe ich die unterschiedlichsten Varianten kennengelernt :???: Von einem betroffenen "ihr Kind wird sehr schwer krank sein" bis "hui ist das ein Hampelmann" ;-) war alles dabei..
Dann kommt noch das Umfeld, "gutgemeinte Ratschläge", die eigene Einstellung vor allem etc.pp. und das (Gefühls-)Chaos ist perfekt.. In vielen vielen Fällen machen sich Frauen die entscheidung mit Sicherheit nicht leicht, absolut, aber ich würde nun nicht sagen dass es immer so ist.. Dazu fällt mir wieder das "beispiellose Beispiel" aus dem Artikel ein in dem eine Studie ergeben hat dass 5% aller Frauen abtreiben würden wenn Diagnostiziert würde dass das Kind mal zu Übergewicht neigen könnte :shock:
@Regula; meinst du Sam und Tim? Wurde hier ja auch schon erwähnt soweit ich weiss sind sie "nur" (bewusst in "") blind und taub.. nur schreibe ich weil du schwerstbehindert geschrieben hast ;-) Wobei man da wieder zum Thema kommt "ab wann ist man behindert/schwerstbehindert"? :roll:
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ich finde es wie du auch sehr schlimm, wenn die eltern die eigenen interessen in den vordergrund stellen, und ihre kinder vernachlaessigen.
damit meine ich nicht das wieder arbeiten gehen, denn da sollte jede frau ein recht drauf haben, nein ich meine das richtige sich nicht drum kuemmern wie du schon obeb beschrieben hast.
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das kann ich dir leider nicht sagen. Gefühlsmäßig und aus Glaubensgründen würde ich dazu tendieren, den Zwerg seinen ihm vorbestimmten Weg gehen zu lassen. So, wie es z. B. der Hebamme und Autorin Katja Baumgarten in ihrer vierten Schwangerschaft geschehen ist. Ich weiß aber auch, dass sehr viele Frauen nicht so sehr in sich gefestigt sind und die Stärke haben, diesen Weg zu gehen.
Die ganze Pränatalmedizin ist in meinen Augen ein sehr heißes Thema. Nicht nur, dass mit ihr nur ein Bruchteil aller möglichen Behinderungen festgestellt werden kann, es werden auch "falsch positive" Ergebnisse geliefert, wo sich später rausstellt, dass der Zwerg kerngesund war.
Abgesehen davon setze ich Down-Syndrom nicht mit einer Erkrankung gleich, bei der der Zwerg nicht überlebensfähig ist.
Lieben Gruß
Gisela
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das Thema hat mich förmlich angesprungen und ich mußte einfach an mein Sternchen denken. Ich saß fast mit ner Gänsehaut vor´m PC.
Mir fehlte der Mut dieses Kind zu bekommen. Ich hatte Angst vor den Gefühlen, wie es ist ein Kind im Bauch strampeln zu spüren und gleichzeitig zu wissen, es wird nicht lange leben.
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Ich muss aber zugeben, dass ich bei Spätabtreibungen erheblich anders eingestellt bin. Vor allem, wenn es so wie bei Tim geschieht. Oder zu einem noch späteren Zeitpunkt, wo vielleicht in derselben Klinik ein paar Meter weiter ein Frühchen um sein Überleben kämpft. Das soll jetzt nicht heißen, dass für mich ein Zwerg in der 12. SSW "weniger" Mensch ist als 12 Wochen später. Trotzdem ist es für mich zu diesem Zeitpunkt ein Unterschied im Vergleich zu später, den ich dir nicht rationell begründen kann.
Gerade in Bezug auf (mögliche) Behinderungen ist das ein so sensibles Thema, ich zumindest kann zum Glück nur über meine persönliche Einstellung reden.
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Als ich dann mit Matthias schwanger war, hatte ich ziemlich Angst vor diesem Termin in der 12ten SSW. Ich hatte Bammel davor, nochmal vor dieser Entscheidung zu stehen. Und heute würde ich es vielleicht versuchen zu akzeptieren, einfach abwarten was die Natur macht.
Wenn schon abtreiben, dann so früh wie irgendwie möglich.
Aber ich denke schon immer wieder dran.