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[/quote]Der britische Künstler Paul Hurley hat neun Tage lang versucht, die Gefühle eines Regenwurms nachzuempfinden.
Dazu lag er eingewickelt in Frischhaltefolie und nur mit einer Badehose bekleidet in einem Matschloch, knabberte ab und zu an einem Blatt und aß etwas Erde, wie Medien am Sonntag berichteten. Vorbeikommende Kinder fragten ihn zuweilen, was er dort tue, doch erhielten sie keine Antwort: Würmer sprechen schließlich nicht, und alles sollte so naturgetreu wie möglich sein.
Das Projekt sei Teil der Happening-Serie „Zum Wirbellosen werden“ und diene der „Erforschung von Erde und Schmutz", sagte Hurley der Zeitung „The Times“. Das wechselhafte Wetter der vergangenen Tage habe es ihm erlaubt, sehr unterschiedliche Formen der Wurmexistenz zu durchleben. Zum Schutz seiner Augen trug er eine Taucherbrille.
Der Künstler hatte zuvor bereits Erfahrungen als Schnecke gesammelt. Mit Gleitflüssigkeit bestrichen, leckte er zwei Stunden lang die Innenseite eines Gewächshauses ab. „Meine Eltern sind mir eine große Stütze, denn sie wissen, dies ist etwas, woran ich glaube", erläuterte er. Als nächstes will er ein Insekt verkörpern.
Quelle: Focus-online 19.09.2004
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Kommentare
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Vielleicht liegt der künstlerische Aspelt ja in der Betrachtung dieses Wahnsinnigen. Wer weiß wie er nur mit Frischhaltefolie und Badehose ausgesehen hat *ggg.
Außerdem finde ich das gar nicht sooooo sinnlos. Man bemerkt doch ganz schnell, wie herrlich "normal" man doch trotz seiner vielen Macken und Ticks ist * ggg.
Linus/Tanja