Wir haben einen Krippenplatz! :bounce02: Obwohl, ich weiß nicht, ob man das wirklich Krippe nennen kann. Es ist eine Elterninitiative hier im Ort, die in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr Kinder zwischen 1 und 3 Jahren betreut. Aber das ist doch schon mal was! Dann kann ich wenigstens die Vorlesungen zwischen 9 und 11 besuchen, und bringt mich schon mal enorm weiter.
Haben tun wir den Platz streng genommen auch noch nicht, aber wir stehen jetzt auf der offiziellen Warteliste, und die Erzieherin meinte, die Chancen stünden optimal, dass Janis spätestens im Spätsommer, wenn die größeren Kinder in den KiGa kommen, aufgenommen werden kann. :fun52:
Heute waren wir dort und haben uns den Laden mal angesehen. Sehr nett, sehr ansprechend. Die Kinder waren begeistert vom "Baby!!!"
Kommentare
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Und was studierst du ?
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Studierst du auf Magister? Oder Lehramt? Mein Mann hat auch Geschihte und kath. Theologie studiert (und Latein, ganz Furcht einflößende Kombo)
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Aber sooo schlimm finde ich die Kombination gar nicht! ;-)
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Äh...und was macht man dann mit dem Titel? Wissenschaft oder so?
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Das stimmt heute eigentlich nicht mehr - mit Geschichte und und Religion nehmen sie dich in NRW auch mit nem Examen von 3,7!
... außer du bist schwanger. :flaming01: :flaming01: :flaming01:
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Und was man nach abgeschlossenem Studium macht: Man reiht sich vorm Arbeitsamt in die Schlange ein und füllt dann die Formulare aus...
Ich hab meine Lebensplanung glücklicherweise in halbwegs trockenen Tüchern (na ja, wenigstens tropfen sie nicht mehr). Mein Martin hat seine Ingenieursstelle ab nächstem Jahr schon sicher, also werden wir finanziell auch ohne mich über die Runden kommen. Solange es unsere Lokalzeitung gibt, werde ich wohl immer die Möglichkeit haben, als Freie Mitarbeiterin zu arbeiten, und auch, wenn es in den Printmedien nicht rosig aussieht, wird das noch eine ganze Weile der Fall sein. Und ansonsten werde ich überalternde Gesellschaft retten und - planungsgemäß - vier Kinder in die Welt setzen.
Für Religionswissenschaftler eröffnen sich übrigens möglicherweise neue Berufsfelder in der Politik, Diplomatie, denn wir vergleichen und analysieren Religionen, Traditionen, Mentalitäten, religiöse Bräuche etc. vor ihrem historischen Hintergrund, und so. Gerade jetzt mit den ganzen Konflikten mit dem Islam (wobei es nicht der Islam ist, der den Ärger macht, aber das ist sooooo ein weites Feld!), sind Leute, die sich mit dem Thema auskennen (äh, also mich zähle ich da momentan nicht dazu :oops:) und die Sache wissenschaflich-nüchtern angehen, recht gefragt.
@ Jenny: Ja, bei Lehrern ist das wieder was ganz anderes. Die sitzen bei uns zwar teilweise mit drin, aber die haben momentan wohl gute Berufschancen. Deswegen ja: Lehramt oder Arbeitsamt. Die letzteren sind wir Magister.
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Gibt es nicht auch "Vergleichende" Religionswissenschaften? Das ist sicher spannend...
Ich weiß schon was Du meinst. ..Verflechtung von Relgion und Staat...<seufz>
Herr Bush ist ja auch mit Gott in den Krieg gezogen...
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Marlies: Alles, was NICHT mit Zahlen zu tun hat, IST ja das Spannende an der Geschichte! Und auch das, was da vermittelt wird. Im Studium sowieso, an der Schule idealerweise auch ;-)
Bin zwar keine studierte Historikerin, wollte das aber auch früher mal machen, bis mich ähnliche Überlegungen wie die, die Lenchen oben vetreten hat, dazu gebracht haben, mir doch ein konkreteres Ziel zu suchen.
Und was bin ich jetzt mit meinem klaren Berufsziel? Ungelernte und quer eingestiegene Illustratorin für Fantasybücher und Kartenspiele! :biggrin:
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Seit Oktober ist ja wieder Uni - und ganz klar, wir sind auch hin.
1. Fällt mir daheim fast schon die Decke auf den Kopf
2. Wollte ich mal StumKi (Studieren mit Kind) im Feldversuch testen
Mein Studium ist ja eh abgeschlossen, also alles mehr Jux als sonst was, und trotzdem kann man bei guten Vortragenden allein durch Anwesenheit schon viel lernen. Wir beide haben uns also eine Vorlesung ausgesucht, wo ich vom Vortragenden schon gute Veranstaltungen besucht habe (den fehlenden Protest meiner Kleinen interpretierte ich als Zustimmung)
So bin ich also mit Kind im Tragetuch in der Vorleseung gesessen und empfehle das mal so weiter (sofern man nicht in hoffnungslos überfüllte HS muss). Vier Ohren hören ja bekanntlich mehr als nur zwei ;-) , und mit Tragetuch ist das recht praktisch zu realisieren. Man nimmt einfach einen Platz am Ausgang ein und harrt geduldig der Dinge, die da kommen, ohne sich zuviel zu erwarten (könnte ja auch sein, dass der Sprößling durch die noch nicht ausreichende Erziehung unangenehm durch vorlautes Schreien auffällt :oops: ). Wir schafften auf Anhieb gleich mal eine Stunde (von eineinhalb vorgesehenen) einer weiterführenden Statistikvorlesung
Man erntet eigentlich überall wohlwollende Blicke, mit etwas Glück auch vom Vortragenden. Wird die Vorlesung lang, nimmt es einem keiner Übel, wenn man den HS verlässt. Und immer sind auch unter Kolleginnen zwei hilfsbereite Hände, die das Kind mal festhalten (zum Anlegen und Wickeln praktisch).
Aber echt, man fühlt sich wieder ein Stück freier! *durchschnauf* Zumindest bis einem die ausgelaufene Milch und das dadurch klatschnasse T-shirt :twisted: wieder auf den Boden der mütterlichen Realität zurückholt.
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@Lenchen: Studiengebühren :biggrin: jaja, dieses Forum verbreitet nicht nur in das Kind betreffenden Fragen geradezu revolutionäres Gedankengut
Ich bin jetzt noch stinking darüber, das das letzte Semester quasi ins Wasser gefallen ist wegen all der "engagierten" Streikenden (lächerlich!)
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Studieren mit Kind (also mit Kind im Tragetuch) ist bei uns nur in Ausnahmefällen erlaubt. Da muss man wohl eine Bescheinigung vorlegen, dass es keine Alternative gibt, und dann muss der Dozent noch zustimmen. Find ich eigentlich auch ok und fair den anderen gegenüber, die ja doch abgelenkt werden. Janis ist z.B. kein Kind, das gar nicht auffällt. Er schreit zwar wirklich nicht viel, aber er ist mittlerweile ein so begeisterter Erzähler, dass der Prof mit Sicherheit Probleme hätte, sich gegen ihn durchzusetzen! :razz:
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Ehrlich gesagt, ich hab nicht gefragt und bin davon ausgegangen, dass meine Kleine nicht inskribiert sein muss, damit sie mit kann. :fun11: Und ich bin sicher, der Professor hätte uns eh vor die Tür gesetzt, wenn ihm das nicht gepasst hätte. Und ich werde mich hüten, vorher zu fragen. Wer lange fragt, bekommt auch Antworten die ihm nicht in den Kram passen.
Im Tragetuch schläft sie ja, auf die paar Seufzer müsste man sich extra konzentrieren, um sie zu hören. Hätte ich den Eindruck gehabt, irgendwer fühlt sich gestört wäre ich ja verschwunden, bin ich letztendlich ja auch. :eek02:
Aber ich denke das fühlt man schon, ob es angebracht ist oder nicht, mit Kind im Tragetuch in einer VL aufzukreuzen. Auf alle Fälle ist es eine Überlegung wert finde ich.
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