Harnstau: gefährlich für`s Baby?

bearbeitet 25. 10. 2004, 15:50 in Kranke Kinder
Hallo!

Hier geht es nicht um mein eigenes Baby, sondern um das meiner Schwester. Noch in der Schwangerschaft sah man beim Ultraschall "schwarze Flecken", die auf Harnstau hindeuteten. Als das Kind vor ca. 1. Monat geboren wurde, konnte es zum Glück pinkeln. Die Ärzte untersuchten meinen Neffen bei der Entlassung aus dem Krankenhaus. Er hatte immer noch Harnstau, aber nicht in der Niere selber, sondern davor. Es hieß, man soll abwarten, vielleicht verschwindet der Stau ja von alleine.

Gestern war meine Schwester bei der U3. Es hat sich nichts getan: nicht vergrößert (Gott sei Dank!) und leider auch nicht verkleinert. :sad: Sie fragte: was tun? Der Kinderarzt meinte: 2 - 3 Monate warten. Und wenn es bis dahin immer noch nicht weg ist? Er sagte dann, dass es Leute gibt, die mit Harnstau schon 100 Jahre alt geworden sind.

Wir alle machen uns große Sorgen um den Kleinen. Hatte jemand schon das gleiche Problem? Wie ist man dagegen vorgegangen? Oder ist das wirklich ungefährlich und man muss nichts tun?

LG Schnuffelchen

Kommentare

  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, der Kinderarzt hat recht.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ty ist im Nov. 2 Jahre alt und schon kurz vor der Geburt sagte man mir das die Nieren beobachtet werden müßen weil er eine Stauung in beiden hat. Und das es öfter bei Jungs vor kommt als bei Mädels.
    Es wurde regelmäßig sonographiert und am Freitag war die letzte Sono.
    Ergebnis: Er eine "unvollständige Doppelanlage" in der rechten Niere, weshalb sie auch etwas größer ist. Alles in allem nix Besorgnis erregendes. Nur muß man wenn eine Harnwegsinfektion mal kommen sollte, darauf ein Auge haben. Ich war so froh über das Ergebnis.

    Und zu Deiner und auch deiner Schwester ihrer Beruhigung. Bei der U3 war bei uns auch noch keine veränderung zusehn. weder vergrößert noch verkleinert.
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