Es könnte gut sein, das wir demnächst umziehen

War von euch schonmal jemand in Kanada (speziell Toronto) oder wohnt(e) gar dort!?
Gibt es Stadtteile in denen es sich besonders gut leben läßt? Speziell mit Kind ;-)
Und sind die Kanadier wirkllich so freundlich, wie immer alle sagen?
Oder wißt ihr sonst nochwas interessantes über Kanada zu berichten?
Kommentare
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Ganz schön mutig ! :fun52: Wenn ihr das wirklich vorhabt.
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zuerst Mal muss ich sagen: ICH BIN NEIDISCH!!!
Ich war 2001zwar nur sehr kurz in Kanada, nur zwei Tage über Vancouver, dann Vancouver Island und dann wieder zurück in die Staaten, aber was ich von British Columbia gesehen habe war einfach toll!
Es war alles sehr sauber und gepflegt und die Kanadier, die wir getroffen haben, waren superfreundlich. Das fing schon an der Grenze an, als wir vom Zöllner in bestem Deutsch begrüsst wurden: Oh, Sie kommen aus Deutschland? Wie lange möchten Sie in Kanada bleiben? Als ich dann sagte, nur ein oder zwei Tage, kam die Frage: Wieso nur so kurz? Kanada ist ein sehr schönes Land.
Das kann ich einfach nur unterschreiben...
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Als ich ihn kennenlernte (vor 9 Jahren) und er mir erzählte, wie er sich sein Leben vorstellt, da war dieses im Ausland arbeiten ein fester Bestandteil. Nun ja. Bisher ist alles andere eingetreten (mit einer Frau zusammenzuziehen- mir, eine Familie gründen ;-) ). Nur eben das nicht.
Tragischerweise hätte er bereits vor einem Jahr die Chance gehabt, nach Kanada zu gehen. Jene Firma die ihn auch jetzt haben möchte, wollte ihn damals schon. Allerdings: es wäre im Januar losgegangen, das Projekt (ein Film für Disney-> die Firma gehört Captain Kirk alias William Shattner
Jedenfalls hat mein Mann dann gefragt, ob er im April Urlaub nehmen könnte und da haben sie abgelehnt und damit war das Ganze erstmal erledigt.
Tja, und jetzt scheint das Projekt ganz gut zu laufen, es dauert wohl auch länger und er hat sich wieder beworben und sie sind (wieder) ganz angetan von ihm. Aber nichts genaues weiß man noch nicht (wie lange der Vertrag läuft, was die zahlen. Es ist also fraglich, ob sich ein Umzug lohnt. Aber es sieht ganz gut aus
Aber ich dachte, es kann ja nie schaden, sich schonmal vorab zu informieren (und mir Mut zureden zu lassen, denn ich bin nicht besonders abenteuerlustig :oops: ).
Mal so allgemein: was sagt ihr denn, ihr verstreuten in Taiwan, Holland, Frankreich und...
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Gilt Spanien auch?
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(Stimmt ja, das Netz läßt einen vergessen, wie weit wir doch alle auseinander wohnen *denwaldvorlauterbäumennichtseh*)
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Als junge Frau wollte ich nach Südamerika, habe dann ein Kind bekommen, und das Projekt gekippt. Es war immer eine leise Wehmut da, weil daraus nichts wurde.
Wir haben uns lange und gut auf diesen Umzug vorbereitet, trotzdem hat es länger gedauert, sich einzuleben, als ich vorher gedacht habe. Bis man mal den Durchblick hat, wie was funktioniert...oha...das ist der Alltagskram, wie: wo bekommt man was, welche Busse oder Bahnen fahren wohin und sowas....Das hat im Ausland doch eine andere Dimension, als wenn man nur in eine andere Stadt in D zieht. Dazu kommen auch Sprachbarrieren, selbst wenn man sich verständigen kann.
Insgesamt bin ich davon überzeugt, wenn man offen für Neues ist, freundlich auf Leute zugeht, kommt das zurück, egal wohin man geht. Hier gibt es viele Deutsche, die mekern wie zu Hause, wissen alles besser und lernen die Sprache nicht. Dann muss man sich nicht wundern, wenn man abgelehnt wird.
Kanada ist ein Einwanderungsland, die sind Kummer gewohnt ;-)
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Ich hatte eigentlich nie vor, ins Ausland zu gehen, ich bin eher der Typ, der bei dem bleibt, was er kennt und mag :biggrin: . Naja, aber jetzt sind wir hier gelandet, haben eine tolle Wohnung gefunden und uns nach einiger Zeit sehr gut eingelebt. Für meinen Mann war es einfacher - er arbeitet ja den ganzen Tag. Ich wusste zu Beginn nicht recht wohin mit meiner Zeit. Jetzt habe ich allerdings viele Leute kennen gelernt, Amis, Australier, Taiwanesen etc... und bin gut beschäftigt (mit Kind ist es ja so leicht, Leute kennen zu lernen!). Natürlich kommt manchmal die Sehnsucht nach Deutschland, aber dann denke ich halt an den nächsten Uraub oder daran, dass wir nur für eine begrenzte Zeit hier sind. Telefonieren ist ja zum Glück auch billig oder übers Internet sogar umsonst.
Es dauert eine Weile, bis man sich auskennt, da hat Marlies wirklich Recht. Und sobald man weiß, wo man was einkaufen kann und wo die Restaurants, Kinos, Parkplätze und so weiter sind, ab dann fühlt man sich nicht mehr so fremd. Da musst du nur Geduld haben und immer wieder Leute fragen.
In Kanada gibt es sicher eine große Deutsche Community, da kannst du sicher auch Deutsche treffen wenn du magst. Ich denke, wenn du bei der Botschaft nachfragst, die geben dir Tips. Oft ist es ja so, dass Frauen von Botschaftsmitarbeitern sehr aktiv sind und viel für die Familien organisieren (Kindernachmittage, Besichtigungen etc).
Außerdem kann ich dir empfehlen, dir eine Liste zu machen, was dir an Wohnungen / Häusern alles wichtig ist (Einkaufsmöglichkeiten, Parks, öffentliche Verkehrmittel etc in der Nähe). Dann solltest du dir bei der Besichtigung kurze Notizen machen, sonst weißt du hinterher nicht mehr, welche Wohnung wo war. So ging es uns
In Kanada bekommst du sicher alles, was du möchtest. Von der medizinischen Versorgung siehts auch gut aus, und die Sprache dürfte mit der Zeit überhaupt kein Problem mehr sein. Also: nichts wie hin!
Ach ja, ich war übrigens mal in Lake Louise beim Skifahren. Das ist in der Nähe von Calgary. War echt total schön, die Kanadier fand ich wirklich sehr freundlich, alles war komplett durchorganisiert. Da gab es sogar an jedem Skilift jemanden, der einem gesagt hat, wo man sich anstellen soll und wann man sich hinsetzen soll!
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Das es mit Kindern einfach ist, andere Menschen kennenzulernen, das dachte ich mir auch. Das sehe ich ja jetzt hier auch.
Ich komme nicht aus Berlin, sondern aus dem Ruhrgebiet und erinnere mich nur ungerne an die Anfänge hier. Ich fand es damals nämlich superschwer Leute kennenzulernen. Und das, obwohl ich eigentlich der Typ bin, der gerne offen auf Menschen zugeht und es in Berlin wirklich sehr leicht ist, weil es extrem viele zugezogene gibt
Meine besten Freunde sind allerdings immer noch die aus der Schulzeit und die sind übers Land verstreut, bzw. immer noch im Ruhrgebiet. Die nettesten hier sind weggezogen. Verrückt! Von daher ist es eigentlich fast egal, ob ich 600 Kilomete oder 6000 Kilometer weit von ihnen entfernt wohne. Und du hast ja recht, telefonieren ist ja echt billig mittlerweilen. Und das Forum kann ich ja sowieso "mitnehmen"
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Aber so ein Aufenthalt im Ausland, vermittelt einem einen anderen Blickwinkel auf Deutschland. Er erweitert den Horizont ungemein, und läßt einen über den Tellerand gucken.
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Das ist jetzt zwar keine 100 %ige Beantwortung deiner Frage, du gewinnst aber doch einen ersten Eindruck über ein Volk, das ich auch gern einmal kennenlernen würde.
:byebye01:
Gisela
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Jaja, da freu ich mich dann jetzt schon drauf, das ich demnächst einfach die Haustüre offenlassen kann :biggrin:
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na, da muss ich doch mal als Multkulti schnell die Tasten schwingen.
Also Toronto, da war ich fuer einen langen Urlaub so vor 16 Jahren -oh Gott!
Ich kann nur sagen, tolle Stadt. Stadtviertel, da kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber der Allgemeineindruck war super. Ich hatte auch mal einen hollaendischen Freund, der dort gelebt hatte, der fand es auch prima, und hatte viel Sehnsucht danach als er wieder zurueck nach Europa kam.
Insgesamt zum Leben im Ausland: es ist manchmal hart und nervig speziell am Anfang, aber es ist immer eine Bereicherung. Es ist eine neue Art der Selbsterfahrung.
Fuer mich war es wie eine Befreiung Dutschland zu verlassen und in einem anderen Land neu anzufangen. Bitte nicht boese sein, Ihr daheimgebliebenen: der Muenchner Christkindlmarkt geht mir heute noch ab...
Birgit, halt uns auf dem Laufenden!
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Das mit der Computeranimation finde ich ja besonders spannend
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das hört sich ja toll an...! kanada muss wirklich toll sein!
Ich habe morgen übrigens so ein Treffen von alten Mitbewohnern meines Studentenwohnheims, die eine Runde, die sich immer für Doppelkopf und teetrinken getroffen hat ;-) - wir haben uns über 5 Jahre alle nicht gesehen, und eine mailte grade, sie zieht jetzt nach Kanada...
ich weiß es nicht genau, ich glaube, sie wandert nach Toronto aus, kommt aber jetzt direkt aus Vancouver; deshalb bin ich mir nicht sicher...
Soll ich die mal was fragen? Es steht wohl schon alles bei ihr fest, sie kennt da viele und - hah, ich habs gefunden, sie schrieb in einer alten mail, sie hätte grad nach Vancouver ihren Einwanderungsantrag abgesendet....
Treffen ist morgen um 3... wenn du Fragen hast an sie, stelle ich sie gerne! Oder praktische Adressen oder so?
Sag mir Bescheid!
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Ich überleg mal verschärft und schreib dir dann. Tausend Dank!
Wäre ja noch witziger, wenns auch nach Toronto ginge, wenns eine Freundin von dir ist, kann man ja sicher was mit ihr anfangen (britische Filme gucken z.B. ;-))
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Nachdem sich Kanada letzten Montag gemeldet hat und man schon über Geld geredet hat, sollte am nächsten Tag ein weiteres Gespräch folgen. Dazu kam es erstmal nicht. Heute dann endlich der Anruf, wir dachten schon, naja, das wars wohl, wenn die sich bisher nicht gemeldet haben. Aber von wegen! Wir gehen!
Ich bin im Moment etwas deprimiert (wegen anderen Sachen siehe Kummerkasten, wer mag) und mir fehlt absolut die Aufbruchstimmung, die ich nach euren Antworten verspürt habe. Jetzt denke ich nur noch daran, das ich mich wohl nichtmehr von meinen Freunden verabschieden kann und das ich Weihnachten nicht mit meiner Familie feiern werde und solche Sachen. Hinzu kommt das ganze Zeug, das wir noch erledigen müssen, der "Bürokratiekram"...
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Besorg dir ein paar Bücher, die über Kanada gehen und bring dich wieder in Aufbruchstimmung! Vielleicht kennst du einen guten Buchladen oder Buchhändlerinnen, die dir was ganz tolles empfehlen ;-)
Es ist soo schön, eine Weile ins Ausland zu gehen, Flüge sind nicht sooo teuer, du siehst mal was völlig neues und machst Erfahrungen, von denen du dein Leben lang profitierst... du musst dich nur darauf einlassen und mit einer positiven Einstellung rangehen!
und uns hier verlierst du ja zum Glück nicht.. äh, gibt es in Kanada Internet? (;-) )
Und freu dich schon auf die Ausreden, die du dir überlegen darfst, für alle Leute, die dich als billige Wohngelegenheit für den Kanada-Urlaub missbrauchen wollen... und du hast gar keine Lust, sie zu sehen... - und ein paar werden kommen, die du gern sehen wirst, und dann wirst du für deutsches Brot betteln....
wie lange wäret ihr denn fort? Und glaubst du, das klappt mit den Behörden so schnell? Hast du mal gefragt, wie das mit dem Arbeitsvisum ist?
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Was also, wenn wir wieder zurückziehen? Dann werde ich die Kanadischen Leckerein vermissen....
Und ja, du hast ja recht. Habe gestern noch mit einer Freundin telefoniert, die ein Jahr in Toronto gelebt hat und die hat mir soooo die Ohren vollgeschwärmt. Wir wollten uns nächste Woche mal treffen, aber dann entschied sie: "Solange kann ich nicht warten, Ich komme morgen vorbei. Und bringe Fotos mit!"
Den Flug zahlt die Firma, sowie ein bischen was für den Umzug.
Unsere Wohnung können wir erst ab Januar kündigen (tja, wenn man so einen Knebelvertrag unterschreibt ist man selbst Schuld, aber da habe ich draus gelernt!) und dann zu Ende März.
Ich denke doch mal, das das mit der Arbeitserlaubnis geritzt ist, wenn die uns da oneway einfliegen... :biggrin:
Ja, das mit den Buchtips, mh, ja, da werde ich mich wohl man an die Buchhändlerin meines Vertrauens wenden. Mh, wer war in unserer Buchhandlung doch gleich verantwortlich für die Reiseführer? Huch, ich wars :biggrin:
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na siehste, das hört sich jetzt schon besser an, und du hast ne Freundin, die mal da war!! Da kannst du ja alle tips von ihr bekommen, das ist doch Gold wert!
echt, ich beneide dich... :oops:
das mit den Reiseführern war ja klar
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In Kanada bekommt man doch bestimmt alles, was man haben will (ok vielleicht bis auf deutsches Brot), und dann gibt es noch tausend neue Sachen, die du probieren musst ;-) .
Weihnachten in Toronto stelle ich mir eigentlich sehr schön vor, da sind sicher alle Straßen bunt dekoriert und überall laufen die englischen Weihnachtslieder. Dann gibts Truthahn und so weiter :razz: , ganz nett sicher!
Ich wünsch euch einen stressfreien Umzug und lass uns weiter hören, wie es läuft, ja?
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da kommst Du ja gerade recht für den Winter!
Das ist recht typisch, erst dauert's bis sie einem Bescheid sagen, und dann sollste sofort anfangen, ich glaube das ist typisch nordamerikanisch, ging uns auch so. Lasst Euch nicht zu sehr überrennen!
Mit der Arbeitserlaubnis dürfte das für Dich kein Problem sein, wenn Dein Lebenspartner eine hat, kriegste relativ einfach auch eine, wenn Du 'nen Job hast. Dein Partner muss die Arbeitserlaubnis allerdings von Deutschland aus beantragen, dann kriegt er ein Schreiben von der Botschaft, mit dem kriegt er dann bei der Einreise das Arbeitsvisa. Deine kannste Du dann beantragen, wenn Du in Kanada bist. Und theoretisch müssen kanadadische Firmen nachweisen, dass kein Kanadier diesen Job machen kann (aber da gibt's Ausnahmen). Es gibt eine Webseite auf Deutsch von der kanadischen Regierung, und dann natürlich die der deutschen Botschaft.
So, mir fällt zwar noch einiges ein, bzgl. Umzug etc., aber da warte ich mal mit, falls Du mehr Details wissen willst, ich gebe unheimlich gerne Ratschläge ;-)
Tief durchatmen, nicht stressen lassen, es ist alles halb so schlimm!! Die Kanadier sind wirklich sehr freundlich und der Winter ist sehr schön!!
LG