Hebamme als Beruf

SayaSaya

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bearbeitet 5. 02. 2005, 01:19 in Plauderecke
Huhu Ihrs,

ich habe im vergangenen Jahr sehr viel nachgedacht. Als ich noch auf der Realschule war, hatte ich überlegt Hebamme zu werden. Die Tochter meiner Patentante, die 1 oder 2 Jahre älter war, hatte dies auch als Ziel. Nur musste sie damals viel zurückstecken, da man bei uns ein Mindestalter für die Ausbildung zur Hebamme haben musste. Daher machte sie erst eine Krankenschwesterausbildung. Da ich ja älter bin, habe ich da keine Bedenken mehr, falls ich evtl. irgendwann einmal Umschule. Nun ist aber meine Frage, auch wenn sie vielleicht privat ist, was man als Hebamme überhaupt verdient? Was wenn man das freiberuflich macht und was wenn man in einem Krankenhaus angestellt ist. Ich hoffe, dass mir jemand die ca. Angabe mitteilen kann.

Alles Liebe

Kommentare

  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Sys

    Im Krankenhaus kommt das auf den Träger an.
    Im öffentlichen Dienst werden die Hebammen nach BAT bezahlt, das ist die Tariftabelle.
    Wieviel das genau ist, hängt dabei von alter, Anzahl der Kinder, Stadt, Dienstjahren, etc ab.
    Die Tabellen bekommst du bei der Gewerkschaft Verdi ( müßte es auch im Internet geben).

    Bei den Kirchen wird meist ähnlich wie im öffentlichen Dienst gezahlt.
    Private Kliniken halten sich oft auch dran, oder machen das individuel aus.


    Bei freiberuflichen Hebis, gibt es feste Sätze. Wobei sie ja von dem GEld das sie bekommenoft noch MIete und BEtreibkosten für eine Praxis/Geburtshaus zahlen müssen.

    Angestellte Hebis im Geburtshaus dazu kann MArlis vielleicht noch was sagen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nein, das weiß ich auch nicht. Ich kenne keine Einzige. meistens rechnet man selber ab, oder in einem Pool, der dann anteilig aufgeteilt wird.
    Die Hebammengebührenordnung gibt es auch im Internet.
    Mann muss Krankenkasse, Renterversicherung (Pflicht), Berufshaftplicht (sehr teuer), Steuern, Auto als Freiberuflerin aus eigener Tasche zahlen. Dazu kommt u.U. noch Raummiete, je nachdem was man so anbietet.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hebamme ist kein Beruf, um materiell "reich" zu werden, sondern eine Berufung (sollte es zumindest sein).....

    :byebye01:

    Gisela
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist die Berufshaftpflicht eigentlich eine einheitliche Pauschale oder kommt es da auf das Tätigkeitesfeld und die Häufigkeit an?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nein, das ist gestaffelt.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich finde jeder Job sollte irgenwie Berufung sein ;-)

    Aber mal im ernst, es ist wie die Erzieherinnen bei uns im Kindergarten, echt die geben ihr Bestes für unsere Kids und kriegen dafür fast nichts. Naja jedenfalls nur soviel um auszukommen. Ich habe auch im öffentlichen Dienst gearbeitet und eine Familie hätte ich davon nicht ernähren können. Und in den Sozialen Berufen, da ist man leider nicht an der Gehaltsspitze.

    Und ehrlich gesagt, Hebamme zu werden, ich fürchte das wäre nicht für mich, das sind ja nicht nur schöne Erlebnisse und man hat da eine Menge Verantwortung, das ist nicht ein Bürojob, wo man eventuell mal 100 EUR falsch verbucht, da geht es um Leben und Tod. Das würde ich mir ganz ganz genau überlegen.
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke, die Kindergärtnerinnen habens noch nicht mal am schlechtesten!
    Meine Freundin macht gerade ein 1-jähriges Praktikum in einem Kinderhort, sie arbeitet voll mit, macht sogar mehr als die Erzieherinnnen (alles, worauf die keinen Bock haben machen die Praktikanten und FSJler), darf im Gegensatz zu den Erzieherinnnen nie früher gehen, hat keinen Urlaub und bekommt sage und schreibe 150€ im Monat!
    Das ist doch nett, oder?
    Junge Leute mit sozialem Angagement auszunutzen scheint irgendwie sehr beliebt zu sein! :flaming01:
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