Die Leiden des jungen O.

LoreleiLorelei

4,536

bearbeitet 8. 03. 2005, 16:08 in Plauderecke
Nachdem am Sonntag mein Schatz mit über 39 Fieber im Bett lag und es mich am Montag so langsam zu erwischen schien, kam dann Dienstag Nacht auch unser Pupsi an die Reihe. Um 19 Uhr hatte ich ihn zum letzten Mal gestillt, was aber ein ziemlicher Witz war. So richtig Hunger schien er nicht zu haben. Um 23 Uhr fing er dann an merkwürdige Stöhngeräusche zu machen. Schlief aber wieder ein und ich rechnete damit,d ass er sich sicher bald wieder mit Hunger melden würde, schlief aber auch erstmal selig ein. Um 3 Uhr wachte ich auf und war total in Unruhe, weil er sich nicht gemeldet hat. Hab ihn dann erstmal gewickelt und gemerkt, dass er eiskalte Finger hatte und völlig apathisch war, total ruhig und er hing in den Seilen wie ein nasser Sack. Ausserdem hatte er 38,4 Fieber. Dann hab ich erstmal versucht ihn anzulegen und er hat eigentlich auch ganz gut gezogen. Hab danach im KH angerufen und die meinten, ich solle sofort kommen. Tja und da ist er seitdem... leider ohne mich, weil die total an Bettmangel leiden. Schöne Scheisse. Also versuche ich so oft wie möglich hinzufahren und für die Nacht punpe ich ab. Seit gestern abend nehmen sie auch an, zu wissen was er hat. Wahrscheintlich nen Darminfekt. Davor haben sie nur per Ausschlussverfahren gearbeitet und immer wenn ich Worte wie ""Hirnhautentzündung" und sowas hörte.... wuaaaa... ohne Worte. Das Einzige, was sie immer wieder meinten, war, er habe viel zu wenig weisse Blutzellen. Die sind mittlerweile zwar wieder angestiegen, aber bei weitem noch nicht so hoch, wie sie sein sollten. Das FIeber sinkt langsam und die schlimmen Bauchschmerzen, die er hat, scheinbar auch, aber er ist immernoch ein Häuflein Elend in seinem Bettchen am Monitor angeschlossen und am Tropf hängend. :cry:

Ich hatte gestern 39,5 Fieber und seit heute ist es endlich runter. Nun hoffe ich, dass es mir schnell schnell schnell auch ansonsten etwas besser geht, damit ich mehr und besser für meinen Kleinen da sein kann. Gestern hab ich zB eine Mahlzeit ausfallen lassen und im KH angerufen,. dass sie im MuMi aus der Flasche geben sollen, weil ich so fertig war, dass ich mich kaum rühren konnte. Ich hab so ein dermaße schlechtes Gewissen wegen jeder Mahlzeit, die er nicht von mir bekommt. :traurig07:

EDIT:
Vorhin und gestern haben wir mal vorher-nachher-wiegen gemacht. Gestern hat er 245 und heute sogar 345 g getrunken. OH mein Gott, ich mag gar nicht wissen, was er so trinkt, wenn er gesund ist. Das zum Thema "mein Kind spuckt so viel". ;-)
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Kommentare

  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh weih ihr armen. :troest:

    Wünsch eu gaaanz gute BEsserung, und das ihr schnell wieder auf den Damm kommt.
  • neeleneele

    150

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Lorelei,

    oje, da hats Euch aber voll erwischt! Ich kann Dir dazu nur sagen,das ich auch am Montag und Dienstag Fieber hatte, seid gestern bin ich Fieberfrei und heute morgen hab ich schon wieder Schnee gefegt und die frische Luft genossen. :human13: Also drücke ich Dir ganz fest die Daumen, das es Dir auch ganz schnell besser geht. :troest:

    Zum Thema Platz im Krankenhaus kann ich nur sagen, das ich das schon etwas komisch finde, das die eine stillende Mutter nicht mit aufnehmen können. In unserem Krankenhaus ist auch oft sehr voll, aber im Zweifelsfall wird ein Klappbett aufgestellt. Wär doch auch schade, wenn die Stillzeit dadurch frühzeitig beendet wär.
    Aber vielleicht war die Auszeit ja auch gut für Dich, und es geht dir jetzt auch ganz schnell besser.

    Ich hoffe, mit Deinem Zwerg geht alles gut, ich denke das ist jetzt die Hauptsache. Bei unserer Neele wurde auch schon mal auf Hirnhautentzündung untersucht als sie noch sehr klein war. Hat sich aber alles Gott sei dank nicht bestätigt. Die Ärzte müssen sich ja absichern. :fantasy05:

    Was soll ich sagen, fühl Dich dolle gedrückt! :byebye01:
    Angelika
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja scheinbar sind die echt absolut überbelegt. Es mussten schon Frauen aus der Entbindungsstation in andere Stationen verlegt werden... und und und... Ich denke, wenn ich später noch weitergedrängelte hätte, hätten sie mir vielleicht irgendwann ne Möglichkeit geboten, zu bleiben. Mir wurde aber auch unmissverständlich gesagt, dass sich mein Kontakt zu meinem Pupsi aufs Stillen beschränken wird, solange ich selbst so krank bin. Verstehe ich ja auch, da liegen Frühchen und eh schon kranke Säuglinge. Und es war sicher auch ganz gut, dass ich letzte NAcht schlafen konnte, denn sonst hätte ich jetzt sicher immernoch Fieber.

    Andererseits denke ich mir so: was wenn der Kleine nicht im KH wäre und ich hätte hohes Fieber. Dann müsste ich mich schliesslich auch um ihn kümmern...und schon hab ich wieder ein so schrecklich schlechtes Gewissen. :sad: :sad:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mensch Lorelei, Bettenmangel hin- oder her: Besorg dir zur Not selber ein Klappbett und bleib bei ihm. Bis zum 6. Monat hast du sogar von der Krankenkasse her Anspruch auf ein richtiges Bett, in dem er bei dir liegen und du ihn auch stillen kannst.
    Nicht bei ihm zu sein, wenn er krank ist, ist sicher auch deiner Gesundheit nicht förderlich.

    Als Ben vor Weihnachten 2 Tage ins Krankenhaus mußte, hab ich mir auch wegen Bettenmangel 2 Tage auf einer unsäglichen Klappliege die Nächte um die Ohren geschlagen - aber ihn dort alleine lassen, angeschlossen an Überwachungsmonitore, das hätte ich nicht gekonnt. Schlafen kann man eh kaum, aber ihn stillen und da sein, wenn er sich in der fremden Umgebung fürchtet. Dann wird er sicher auch schneller wieder gesund.

    Euch beiden gute Besserung!
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Katja, wenn ich gesund wäre, hätte ich das sicher auch getan, aber die lassen mich nicht in die Neonatologie. Um ihn herum Frühchen und anderen kranke Winzlinge... keine Chance, ich renn schon nur mit Mundschutz rum dort, aber bei jedem unterdrückten Husten werde ich böse angestarrt.
    Bei mir liegen ist eben nicht drin, er muss ja in dem Zimmer bleiben wegen Tropf und MOnitorüberwachung. Wenn dann würde mir das Bett quasi nur die Wegezeiten zwischen KH und zu Hause ersparen, weil ich wie gesagt nur zum Stillen rein darf.

    Menno... nun fühl ich mich erst recht wie ne Rabenmama... *heul*
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es war sicher nicht meine Absicht, daß du dich noch schlechter fühlst :cry: - aber es geht doch dabei um deinen Zwerg und darum, daß es ihm bald besser geht. Und das geht doch bestimmt am Besten mit soviel Mama wie möglich.
    Warum liegt er denn auf der Neonatologie? Ist es denn nicht möglich, ihn auf die normale Kinderstation zu verlegen?
    Das mit der Infektionsgefahr für Frühchen verstehe ich, aber daß du nicht immer bei ihm sein darfst nicht. Wenn du Keime reinträgst, dann auch, wenn du "nur" zum Stillen kommst. Und die schlimmsten sind sowieso die Keime im Krankenhaus selber. Als ich mit Ben drin war, war es nur Pflicht, sich jedesmal die Hände zu waschen und zu desinfizieren, wenn man das Zimmer verlassen und z.B. Türklinken angefasst hatte und wieder zurück kam. Die haben mir gesagt, daß das eigene Kind mit den Keimen der eigenen Mutter gut klarkommt.

    Wissen sie denn inzwischen, was dein Kleiner hat?
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mal an alle:

    Also auf Kinderintensivstationen und Frühchenstationen besteht grundsätzlich keien Möglichkeit zu übernachten.
    6. Monat hast du sogar von der Krankenkasse her Anspruch auf ein richtiges Bett, in dem er bei dir liegen und du ihn auch stillen kannst.

    Mag sein, nur leider sind viele Kinderkliniken Gebäudemäßig gar nicht darauf eingerichtet alle Mütter mit aufzunehmen.
    Die Gebäude stammen oft noch aus Zeiten in denen es absolut unüblich war die Eltern mit aufzunehmen.
    Die meisten Kliniken tun nun schon was in ihrer Macht steht um die Mütter unterzubringen, nur Gebäude einreißen geht halt auch nicht.

    Als Felix mit 11 Wochen mit Leistenbruch in der Kinderklinik lag, konnte ich auch nicht da bleiben. Das Zimmer war so klein das gerade noch die beiden Bettchen reingepaßt haben.

    Ich hab dann in der Abstellkammer genächtigt.

    Und lieber wird ein Kind mehr aufgenommen als das eine Mutter da bleiben kann.
    Denn ein Großes Bett kostet den Platz für 1-2 kleine Gitterbetten.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Genau so ist es!!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es ist natürlich richtig nicht zugunsten einer Mutter ein krankes Kind abzuweisen - aber meistens geht es doch irgendwie, beim Kind zu bleiben.
    Das Krankenhaus in dem wir waren, ist auch nicht auf Mütterübernachtungen eingestellt und das Zimmer war mit der Klappliege, auf der ich genächtigt habe, auch überfüllt. Zur Not hätte ich aber auch im Aufenthaltsraum geschlafen, um in der Nähe meines Sohnes zu sein und hätte tagsüber auf einem Stuhl am Bett gesessen.
    Das muß nicht jeder so handhaben, für uns war es richtig.
    Für das medizinische Personal mögen überbesorgte Mütter manchmal eher eine lästige Behinderung im Ablauf sein, aber ich glaube nicht, daß das für die Kinder auch so ist.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber wenn die Mutter krank ist, liegt die Sache anders. Anja und ich kennen den Betrieb von innen
    Und abgesehen davon finde ich es nicht sehr freundlich. Lorelei zu ihrer Sorge auch noch ein schlechtes Gewissen zu machen.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Katja, ich wäre nicht in der Nähe meines Kindes. Der nächste Aufentahltsraum ist der in der Entbindungsstation und der ist ausserhalb der "sicheren" Tür zur Neonatologie.
    Ole liegt in so einem wie von Anja beschriebenen Minizimmer, wo eben noch ein anderes Kind liegt. Da passen echt nur zwei so Wärmebetten rein, die technischen Überwachungssachen und der Wickeltisch und 2 Stühle. Wenn beide Mamas da sind und ein Arzt oder ne Schwester ist die Bude dermassen rammelvoll, dass man sich nicht rühren kann.
    Ich muss mit meinem Kleinen so weit wie möglich von dem anderen Kind weg bleiben und darf auch allein dem anderen Kleinen mit meiner eigenen Infektion nicht zu nahe kommen. Wie gesagt, WENN ich da ein Bett bekäme (auf eienr Station, die sogar in nem anderen Gebäude sien könnte), dann würde mir das wahrscheinlich nur den Weg ersparen. Gestern war ich erst zu 8 Uhr und zu 12 Uhr nur zum Stillen da... letztlich bin ich dann immer so 2 Stunden da und hab dann noch ne Stunde, um mich zu Hause auszuruhen. Dann war ich von 15 bis 22 Uhr in der Klinik und die meiste Zeit hab ich damit verbracht zu warten wann OleBaby zum Futter fassen aufwacht.

    Wenn ich bei ihm sein könnte, würde ihm das vielleicht helfen, aber glücklicherweise schläft er sehr viel und so bringt es ihm auch nichts, wenn ich "draussen" warte und selbst nicht gesund werden kann. Es bringt ihm nämlich noch weniger, wenn er entlassen wird und zu Hause sitz ne krnake Mama, die immernoch keine Kraft hat, die sie ihm geben kann.

    Danke Marlies und Anja, es geht mir schon besser.
  • lilalila

    2,943

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Erstmal :troest:
    Gibts schon Licht am Ende des Tunnels? Wenn es ihm besser geht und dir auch, kommt er dann auch bald wieder nach Hause?
    Haben sie denn was gefunden, was dagegen spricht?

    Ich wünsch dir von ganzen Herzen, dass ihr bald wieder ganz einfach zusammen im Bett kuscheln könnt. :fantasy03:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Katja:
    Für das medizinische Personal mögen überbesorgte Mütter manchmal eher eine lästige Behinderung im Ablauf sein, aber ich glaube nicht, daß das für die Kinder auch so ist.

    Das ist eine Unterstellung die ich so nicht stehen lassen kann.
    Wenn es möglich ist, und die Mütter da sind stellen sie sogar eine Entlastung für das Personal dar.

    Und Tagsüber könnendie Mütter ja auch auf allen Stationen kommen und gehen wie und wann sie möchten.


    Nur Schlafplätze für Mütter sind eben begrenzt.
    Und Abstellkammern, Aufenthaltsräume,etc sind nun mal nicht für die Übernachtung gedacht und es ist auch legitim wenn das die Klinik ablehnt.
    Das hat auch versicherungsrechtliche Gründe.

    Soweit zu den "normalen" Kinder und Säuglingsstationen.

    Nun zu den Intensivstationen und Frühchenstationen.

    Das sind ganz besondere Bereiche. Innerhalb dieser Stationen gibt es keine Aufenthaltsräume oder ähnliches.
    Um zu den Elternküchen und Aufenthaltsräumen zu gelangen muß man meist durch eine Schleuse gehen in der Kittel,etc abgelegt werden und die Hände desinfiziert.
    Dort sind die Zimmer auch so eingerichtet das wirklich nur 2-3 Bettchen+ medizinisches Gerät Platz haben.

    Normal für solche Stationen ist auch das über MIttag die BEsuchszeit eingeschränkt ist.
    Das ist einfach notwendig um einen Reibungslosen Ablauf zu gewährleiten.
    Immerhin liegen dort sehr schwer kranke Kinder ( z.T beatmet,etc).
    Da ist es einfach notwendig das Ärzte und Schwestern mal 1-2 Stunden haben in denen sie sich in Ruhe besprechen können und ihre Arbeiten verrichten.
    Natürlich wird auch dort niemals eine Mutter weggeschickt,(auch nicht in den 2 Stunden) aber man muß in dieser ZEit eben damit rechnen, das man niemanden fragen kann, etc.

    Vorher und hinterher ist jeder gerne wider bereit alles Wichtige zu erläutern. ;-)

    @ Lorelei: Wie geht es dem kleinen Ole denn? Wießt ihr schon mehr?
    Kopf hoch das wird schon wieder. ;-)
  • neeleneele

    150

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oje. Hab ich jemanden angegriffen oder jemandem ein schlechtes Gewissen eingeredet? Das war nicht in meinem Sinne, und wenn, dann bitte ich um Entschuldigung. Ich halte mich dann lieber raus! :eek02:
    Angelika
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Anja, das stimmt schon. Die Schwestern und die Ärzte dort unterstützen den Kontakt zwischen mir und meinem Kleinen vollkommen und natürlich entlastet man sie dmait auch, denn wenn ich da bin müssen sie nicht füttern, nicht Fieber messen, nicht wickeln, nicht waschen... ist doch klar.

    Es geht ihm mittlerweile zwar besser, aber was er nun wirklich hat, wissen sie nicht. Allerdings ist beosrgniserregend, dass zwar die Anzahl der Leukozythen ansteigt, aber irgendein Wert, der damit in Zusammenhang steht (hab vergessen wie er heisst) steigt nicht, bleibt auf Null. Nun hat der Oberarzt schon mit Spezialisten telefoniert und bisher meinen alle, dass kan normal sein nach einer Viruserkrankung. Theoretisch kann er jederzeit entlassen werden, so dieser Wert steigt, was ganz plötzlich passieren kann. Darum wird mindestens 2 x tgl. ein Blutbild angefertigt. Aber praktisch heisst es: er hat jetzt Einzelzimmer, Isolieranweisung, niemand darf das Zimmer betreten ausser der zuständigen Schwester, dem Doc und den Eltern. 10-14 Tage Überwachung sind dabei realistisch sagte der Arzt *heul* und die grösste Gefahr besteht, wenn er sich was Neues einfängt oder das Fieber wieder steigt. Dann müssten sie ihm Antibiotika geben, was wohl bei Säuglingen nur im absoluten Ernstfall getan wird, weil sich ansonsten der kleine Körper selbst regenerieren soll und in der Regeln eben auch kann. Und wenn es dazu kommen würde, dann müsste man widerum mit Nebenwirkungen rechnen, aber noch steht das ja nicht zur Debatte.

    Anja, was heisst eigentlich septisch???

    Ansonsten ist er noch ziemlich apathisch, aber schon wieder ein kleines bissel kräftiger. Nimmt aber auch leicht ab, was an der Infusion liegt, sagt der Arzt.

    Neele, quark, ist schon ok.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    darf ich einspringen?
    Septisch
    sepis ... (griech.) faulig, verfaulen;
    1. Ausbreitung von Bakterien im letzten
    Verteidigungsring des Abwehrsystems, dem
    Blut, auch Sepsis genannt. Kennzeichen ist
    sehr hohes Fieber und Schüttelfrost
    2. durch Krankheitserreger verunreinigt,
    nicht keimfrei

    Quelle:medizinisches Wörterbuch
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Klar darfst du. ;-) Danke.
  • bine.bebine.be

    295

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oje,Lorelei,
    ich drücke Dir ganz fest die Daumen, daß es Deinem Ole bald wieder besser geht!
    Und Dir auch natürlich!
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir gehts mittlerweile schon wieder ganz gut. Nur noch ein paar Erkältungsbeschwerden, aber ncihts dramatisches mehr. Mach mir aber natürlich, wenn ich in der Klinik bin, immer Sorgen, dass Ole wieder was abbekommen könnte. Zu 15 Uhr war ich zum Stillen da. Danach ist er gleich wieder eingeschlafen und ich trau mich gar nicht recht länger dazubleiben, weil ich ihn nicht wieder anstecken will.

    Der Doc hat übirgens bestätigt, dass man "normalerweise" sein Kind als vollstillende Mutter höchst selten ansteckt. Ist ne Ausnahme. :cry:

    Naja, ich hoffe jetzt sehr, dass dieser blöde Wert endlich steigt. Leukämie können sie wohl so halb ausschliessen, aber solange keine weiteren Anzeichen kommen, testen sie sowas auch nciht genauer, weil es teuer ist. Da testen die halt scheinbar immer nur das, was gerade ansteht oder wo sie nen begründeten Verdacht haben. Zumindest ist das Fieber weiter unten geblieben, was das Wichtigste ist.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Lorelei,
    ich finde es bewundernswert wie gut du mit der Situation umzugehen scheinst. Nachdem ich hier bisher einfach nur still mitgelesen habe, wollte ich dir wenigstens auch mal was schreiben, damit du siehst, dass an dich gedacht wird. Ich wünsche dir und vor allem dem Kleinen Ole gute Besserung. Hoffentlich klärt sich das ganze nun mal, was er denn nun hat.

    liebe Grüße

    Eowyn
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Liebe Lorelei,

    auweia... Da macht ihr ja was mit... Ich drücke Euch gaaaanz feste (keine Angst, wir sind gesund !) und wünsche Euch, ud vor allem Deinem Pupsi, daß ihr bald wieder fit werdet...

    Liebe Grüße,
    Katrin
  • MamaMama

    331

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Lorelei,

    oh man, da habt Ihr Euch ja ganz gewaltig was eingefangen und der Kleine ist noch so klein - ich leide richtig mit :cry: . Ich hoffe, Dir geht es weiterhin immer besser und ich drücke ganz feste die Daumen, das bald die Ursache des Übels bei Ole gefunden wird und das ganz fix behandelt werden kann und es ihm dann wieder richtig gut geht.

    Alles Liebe für Deinen Süßen
  • ataspisataspis

    506

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Lorelei,

    von uns auch ganz viele Wünsche zur guten Besserung! :troest:

    liebe Grüsse
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke für die lieben WÜnsche.
    Mir geht es wieder recht gut, so dass ich nun wieder mehr Energie für meinen Kleinen habe. War jetzt grad mal zu Hause, um was zu essen und nun gehts wieder in die Klinik. Vor morgen Mittag wird es wohl nichts Neues geben. (dann machen sie das nächste Blutbild, die können ja nun nicht alle 3 Stunden Blut abnehmen.)
    Beim Stillen merke ich schon, dass er wieder ein wenig mehr Kraft hat, aber danach knackt er sofort wieder weg. Ich sing ihm dann meist noch ein bisschen was am Bettchen ein und lass ihn dann in Ruhe schlafen.

    Wenn es was Neues gibt, berichte ich es Euch. Bisher ist jede fehlende Nachricht jedoch eine gute Nachricht. Bin immer froh, wenn ich mich erneut auf den Weg in die klinik mache, ohne dass mein Handy geklingelt hat.

    Liebe Grüße,
    Lorelei - die sich tausend viele Sorgen macht -
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @AnjaH:

    Ich hatte geschrieben "manchmal", imho keine Unterstellung und als Schuh nur von dem anzuziehen, dem er passt.
    Wobei es ja auch wirklich so ist, das die Anwesenheit der Eltern und die Fragerei manchmal einen reibungslosen Ablauf behindert - du schreibst das selbst. Wie das Personal dann damit umgeht, ist wohl individuell sehr verschieden - ob geduldig udn verständnisvoll, oder genervt.
    In dem Krankenhaus in dem wir waren, war das definitiv letzteres. Sowohl auf der Entbindungsstation, als auch auf der Kinderstation. Schön, wenn das woanderst anderst ist.

    @Marlies:

    Es war nicht meine Absicht, Lorelei ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich habe meine Meinung geschrieben und was ich persönlich tun würde wenn irgendwie möglich, oder getan habe - ohne Wertung. Ich stelle es mir auch für sie super anstrengend und wenig nervenschonend und gesundheitsfördernd vor, dauernd hin- und herfahren zu müssen und nicht bei ihrem Sohn sein zu können, wo nichtmal klar ist, was ihm fehlt und sie sich solche Sorgen macht. Wenn es absolut unmöglich ist, dauernd dort zu sein, dann muß es eben gehen.

    @Lorelei:

    Ich hoffe, sie finden bald heraus, was ihm fehlt. Beobachten sie denn abgesehen vom Blutbild nur und tappen ansonsten im Dunkeln, oder machen sie auch weitere Tests?
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, sie gehen davon aus, dass er ne Virus-Grippe hatte bzw. einen Virus-Magen-Darm-Infekt. Der Wert, der mit den Leukozythen zu tun hat und wegen dem sie das Differentialblutbild beobachten ist komischerweise eben erst gesunken und weggeblieben NACHDEM das hohe Fieber schon wieder weg war. Sowas kommt nicht so oft vor und deswegen hatte der Oberarzt Spezialisten kontaktiert um sicher zu gehen und die sind ebenfalls der Meinung, dass es "normal sein kann", dass es nach einer Viruserkrankung zu diesem Blutbild kommen kann. Es kann dauern bis der Wert wieder steigt sagen sie (10-14 Tage !! weia weia).
    Das heisst so gross testen werden sie nicht. Momentan wird er eben überwacht. Er darf wie gesagt kein Fieber oder neuen Infekt oder so bekommen. Da zitter ich dann schon immer, wenn das Thermometer nciht bei 37,5 stehen bleibt ... und froh, wenn es bei 37,6 stehen bleibt. Ab spätestens 38,0 würden die Ärzte wohl eingreifen, was wir natürlich nicht wollen!
    Es heisst also weiter: warten, da sein, kuscheln, warten. Wird schon. Wir denken positiv und sicher ist bald alles überstanden und irgendwann erzählen wir unserem Scheisser, was er uns schon so früh für Schrecken eingejagt hat, lachen drüber und gut ist. ;-)
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    08 Uhr: 38,4 und keine Medikation
    12 Uhr: 39,6 und nun bekommt er Antibiotika. Er ist auch wieder ganz schlaff und kraftlos. Nur futtern tut er immer gut - immerhin. :sad: :krank: :sad:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ach der arme kleine Zwergi! :???: Na immerhin hat er Appetit, das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.
    Und Antibiotika hin oder her - Hauptsache es hilft und es geht ihm bald wieder besser. Hoffentlich finden die bald mal raus was er denn nun genau hat, und können dann gezielt vorgehen.
    Ich schick mal meine besten Genesungswünsche rüber :schlafen03: und für die Mama gaaaaanz viel Kraft :troest: !
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich schließe mich an. :troest: :krank:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zwischendurch war es mal runter auf 38,1. Nun ist es wieder oben auf 39,4. So ein Mistmüll! :cry:
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber echt! :cry:

    Wir wünschen dem Kleinen Ole und Dir ganz viel Segen, damit Ihr es bald überstanden habt! :ja:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Als ich gestern abend in die Klinik kam, hatte mein kleiner Schatz die Kanüle für den Tropf neu gelegt bekommen. Vorher war er an der linken Hand. Die Rechte war auch schon ganz blau vom vielen Blut abnehmen. Darum mussten sie ihm die Kanüle jetzt an den Kopf legen !! Das muss ihm schrecklich weh getan haben. Sie haben ihm schonmal Blut am Kopf abgenommen und da hat er schon geschrieen wie am Spiess. Das Schlimme ist: sie haben es gemacht, als ich grad zu Hause war. Ich konnte ihn also nicht mal trösten!!! :traurig07: Fühl mich ganz schrecklich.

    Fieber ist erstmal wieder runter. Hoffen wir das es so bleibt.
  • K_SimoneK_Simone

    237

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Lorelei,

    sei erstmal :troest:

    Ich kenne diese blauen Händchen :traurig08: , meine Tochter war direkt nach der Geburt ein paar Tage auf der Intensivstation. Da zereisst es einem das Herz.

    Interessant fand ich es, als die Schwester uns diese Kanüle mal gezeigt hat. Das ist keine feste Nadel, sondern ein sehr,sehr dünnes, bewegliches "Teil", weit weniger bedrohlich, als ich es mir vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich auch den Eindruck, dass es Miriam nicht sehr stört.
    Irgendwie hatte ich insgesamt das Gefühl, dass sie mit der Situation wesentlich besser zurecht kommt, als ich ... :roll:

    Ich drücke euch ganz ganz fest die Daumen, dass alles gut wird!

    Und lass dir bloss von niemandem ein schlechtes Gewissen machen, du tust was du kannst und was in eurer Situation möglich ist. Und das ist weiss Gott mehr, als das, was der Durchschnittsmama so abverlangt wird ...
    Ole hat bestimmt einen kräftigen Schutzengel, der den Rest erledigt.

    Liebe Grüsse, Karin
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke Karin, und ja die Kanüle stört ihn scheinbar nicht wirklich. Sie ist auf der rechten Kopfseite und er legt sich sogar drauf.

    Das Fieber ist unten und der besagte kritische Wert steigt !!! :bounce02:
    Ohne es näher zu erklären: er soll zwischen 30 und 50 % liegen und lag bisher dauerhaft bei 1%. Heut liegt er bei 20 %. Freu mich sooooooo sehr. Die Ärzte sagen. Nun muss er noch dauerhaft entfiebern und der Wert muss stabild bleiben und dann kann unser Schatz wieder nach Hause. Ich schätze mal noch 2 Tage, wenn die Situation so stabil bleibt. Drückt uns die Daumen. :laola02:
  • bine.bebine.be

    295

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das sind ja gute nachrichten! Wir drücken die Daumen jedenfalls so fest wir können!
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das Blutbild war ja nun gestern schon besser. Das nächste Differentialblutwild wird erst morgen erstellt, aber wenn es in Ordnung ist, dann wird das Antibiotikum abgesetzt. Natürlich auch vorausgesetzt, dass das Fieber unten bleibt. Dann würde Ole noch einen Tag zur Beobachtung bleiben müssen. Und wenn das alles so hinhaut, dann wird er Mittwoch entlassen. :laola01:
    Es kommt mir fast vor, als wäre er schon Jahre nicht mehr zu Hause, dabei ist er doch erst 6 Wochen alt. Freu mich so, so soooo auf meinen kleinen Schatz.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mensch Lore.... :troest: was macht dein Pupsi denn für Sachen??? :???:
    Da bin ich ja heilfroh, das ich erst jetzt zum lesen gekommen bin, wo es ihm wieder besser geht ( :bounce02: ), ansonsten hätte ich die letzten Nächte kein Auge zubekommen vor lauter mitsorgen.
    Puhhh, na das klingt ja jetzt schon viel besser. Das Blutabnehmen auf dem Kopf, das hat mit mein alter Kinderarzt erzählt, wäre sogar die schonendere Art. Er selber hat er auch zweimal gemacht. Ich weiß, das sieht greuslich aus, und das sie das in deiner Abwesenheit gemacht haben.... naja, das ist wirklich blöd, aber man kann es auch positiv sehen: du hättest eben nur daneben stehen können und wer weiß, ob Ole nicht gedacht hätte: wieso hilft die mir nicht (anstatt: gut, das sie zum trösten da ist)?
    Ich hoffe, das tröstet dich ein bischen :neutral:
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich drücke ganz doll die Daumen, dass es klappt mit dem nach Hause gehen
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hey Birgit,
    wenn ich beim Blut abnehmen im KH war, bin ich immer raus gegangen und erst hinterher rein zum trösten. Ich konnte das gar nicht ertragen und mir ist schon klar, dass sowas für die dabei stehende Mama schlimmer ist als für den Kleinen.

    Und das es so grauselig aussieht: man fängt an es mit Humor zu sehen. Er ist jetzt halt mein kleiner Astronaut mit Antenne am Kopf. :biggrin:

    Ich muss sagen, er schlägt sich auch gaaaanz tapfer. Kein Geschrei, kein Gejammer, kein Gequengel... alle Schwester staunen immer wie lieb er ist. Naja ist auch Zeichen davon, dass er ziemlich schwach ist und da ist es ganz gut, dass er echt den ganzen Tag nur schläft. Sonst hätte ich wohl wegen jeder Minute, die ich nicht im KH bin ein sau schlechtes Gewissen. Ich bin immer froh, wenn ich komme und er schläft noch. Dann ist es für ihn ein bisschen als wäre ich dauerhaft da. Er wird wach und ich bin da und ich bin da, wenn er einschläft.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmm... wird er nun entlassen oder nicht. Ich bin verwirrt.
    Der Statiosnarzt, der heut da war, scheint immer alles etwas zu verpositivieren hab ich den Eindruck. Er beschönigt irgendwie immer.
    Der Oberarzt sagte mir, dass der Wert von dem ich hier immer rede bei 30-50% liegen soll. Gestern lag er wie schon geschrieben bei 20%. Gemäss OA wird Ole morgen entlassen, WENN der Wert stabil bleibt bzw. steigt. Heut treff ich den besagten Stationsarzt und der teilt mir mit, dass der Wert heut bei ca. 10 % liegt, aber einer Entlassung nichts im Wege steht. :shock: Also ich freu mich ja, wenn Pupsi nach Hause kommt, aber bitte nur, wenn wirklich alles iO ist. Ich wies ihn darauf hin, dass der OA den Wert höher sehen will und er meinte dann was von "ja ja Schwankungen seien normal". Nun ja, wenn Schwankungen normal sind, dann kann ich es auch nicht an festen Werten fest machen und dann hatte Ole ja scheinbar auch keine besorgniserregenden Werte, denn Schwankungen sind ja normal.
    Naja morgen früh bei der Visite ist ja der OA da. Was der sagt ist ja ausschlaggebend und ich hoffe, der sagt etwas mehr dazu als "Schankungen sind normal", denn diese Antwort reicht mir nicht. Ehrlich gesagt macht es mich eher nervös, dass der Wert heut nur bei 10% liegt. Schwankungen sind ja Eines, aber ne Differenz von 10% ist ja nicht sooo wenig. :cry: Also mal wieder abwarten.

    Meine Angst, dass er morgen nicht wieder nach Hause kommt ist nicht so gross wie die Angst, dass er entlassen wird, obwohl die Werte eben noch nicht wieder so in Ordnung sind. :???:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, das beruhigt einen nun nicht wirklich. :roll:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Heute morgen bei der Visite sagte der doofe OA genau dasselbe wie sein Stationsarzt. Ich hab da immer das Gefühl es ist wichtiger sich nicht gegenseitig in den Rücken zu fallen, als wirklich vernünftige Antworten zu geben. Auf men Nachfragen sagte man mir: "das hat ihnen doch mein Stationsarzt gestern schon erklärt und so ist es." Na toll, was soll das dann alles?? Wieos nehmen wir ein Blutbild nach dem anderen, wenn die fixen Werte an denen wir uns orientieren ezh sooo starken Schwankungen unterliegen, dass sie doch kaum noch aussagekräftig sein können.
    Also im Klartext heisst das: Ole wird heut MIttag entlassen. Davor kommt nochmal das Ergebnis des Differentialblutbildes von heut morgen rein. Ich bin gespannt, wie der Wert aussieht, aber ehrlich gesagt vertrau ich denen jetzt eh nur noch begrenzt. Die wollen ihn jetzt scheinbar entlassen, komme was da wolle. (Die Neonatologie ist nämlich langsam auch rappelvoll.)
    Ich hoffe nur, dass mit meinem Schatz alles in Ordnung ist. :sad:
  • lilalila

    2,943

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mensch Lorelei, ich denke, die würden Deinen kleinen Pupsi nicht entlassen, wenn da noch Bedenken wären.

    Haben sie Dir eigentlich nicht gesagt, welcher Wert genau das ist? Waren das die Leukos? Wenn du das hier schreiben könntest, könnte sicher jemand von den kranken Schwestern ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

    Aber im ernst, eine Art ist das nicht, Deine Fragen so abzuwimmeln. :grr: Ich würde denen das auch mal sagen, wie es Dir ergangen ist dabei. Vielleicht schreibst Du einen Brief, aber an die Stationsleitung höchstpersönlich adressiert. Ich weiß selber, dass man oft innerlich tobt und dann trotzdem diesen Ärger bei den Weißbekittelten zumindest mündlich von Angesicht zu Angesicht nicht los wird.

    Ansonsten wünsche ich Euch, dass ihr beiden heute Nachmittag schon daheim im eigenen Bett richtig kuscheln könnt. :love:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lila, theoretisch hab ich kein Problem damit, dem Doc das persönlich zu sagen, aber ich hab auch shcon gesehen wie der mit sowas umgeht. (Eine andere Mama hatte sich mit ihm gezofft.) Er verlässt einfach den Raum. Das bringt mir natürlich nix. ;-) )

    Es waren zum Einen die Leukozythen, aber da sei die reine Anzahl bei kleinen Kindern nicht so ausschlaggebend. Der Wert um den es dann ging waren glaub ich die Granylozythen (heissen die so?!) in ihrem Verhältnis zu irgendwas anderem. Wuaaa, die erklären einem das ja leider nie so, dass man damit wirklich was anfangen kann. Ich werde mir auf jeden Fall morgen (morgen bin ich beim KA und der hat ja dann auch den Arztbrief, wo alles drin steht) den Arztbrief aushändigen lassen und dann kann ich es genauer sagen.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Lorelei:

    Ja das wäre super wenn du sagen könntest wie die Werte heißen.

    Granulozyten sind das eine aber im Verhältniss zu was???
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also DAS hat man mir mitgegeben:

    Diagnosen: Agranulozytose nach Virusinfekt, beginnende Enteritis, Otitis externa rechts

    Therapie: Glukose-Elektrolyt-Infusion, Ampicillin (3x320 mg) und Claforan (3x320 mg) über 4 Tage (es waren 5, aber egal), Nebacetin-Spülung

    Anamnese: EA/FA: Familienanamnese unauffällig, Schwangerschaft und Geburt unkompliziert, Geburtsgewicht 3810 g. Voll gestillt. Am Aufnahmetag (38,4°) und stöhnende Atmung. BEide Eltern sind stark erkältet. Mutter hat hohes Fieber.

    Aufnahmestatus: 6 Wochen alter Säugling in red. Allgemeinzustand
    was heisst das?, vital stabil, Fieber 38,4°, stöhnende Atmung, geblähtes Abdomen, Aufnahmegewicht 6360 g.

    Paraklinik:
    Blutbild: Hb 8,3 mM, Hk 0,39, Lk 2,2, Tc 270 Gpt/l, Diff. unauffällig.
    Blutbilder im Verlauf:
    24.2.:Lc 5,0, 300 Granulozyten,
    25.2.:4,3 Lc, 43 Granulozyten !!!
    27.2.: 4,2 Lc, 882 Granulozyten
    28.2.:8,4 Lc, 2184 Granulozyten
    3.3.: 8,0 Lc, 720 Granulozyten

    Der OA sagte, dass mindestens 500 Granulozyten da sein müssten. Trotzdem finde ich, wenn man betrachtet, dass sie vorher lange sehr niedrig waren und die Ärtze selbst sagen, dass sowas ungewöhnlich ist, dass die Senkung von 2200 auf 700 recht drastisch ist und meiner Meinung nach das Wort SCHWANKUNG hier nicht so recht angebracht. Was sagen denn die medizinisch bewanderten unter euch dazu??

    LP.:Klar 5Lc, 11Ery, Protein 480 mg/l, Steril.
    Im Altersnormbereich: Ionogramm, CrP, PCT, Urin, Transaminasen, BZ.
    Sonographie (Schädel/Abdomen): kein pathologischer Befund.
    Rö-THorax: o.B. Abstriche auf Rotaviren: negativ.

    Verlauf: Zunächst ein schwer krankes fieberndes Kind mit dezenter Enteritissymptomatik (etwas schleimige MM-Stühle). Dabei überdurchschnittliche Trinkmengen (bis zu 350 ml MM beim Stillen). Am 2. Tag Entfieberung und klinische Besserung. Am 3. Tag war das Kind klinisch völlig gesund. Dabei aber Beginn einer transitorischen Agranulozytose. Nach Rücksprache mit den Bucher Hämatologen zunächst abwartende Haltung.
    Am 27.2. Fieberanstieg und Beginn einer prophylaktischen antibiotischen Therapie. Nach Erholung des Blutbildes Beendigung der Antibiose. Die Nahrungemengen haben sich unterdessen normalisiert. Die mutterwurde beraten, das Stillen zeitlich nicht zu lange auszudehnen. Mein Schatz trinkt mitunter 350 ml in 8 Minuten also mit Zeiteinhalten kann man da eh nix regulieren. :biggrin:
    Am Entlassungstag seröse externe Otitis rechts. Bei Entlassung sonst intern und neurologisch unauffällig.
    Entlassungsgewicht 6520g, voll gestillt.
    Vorstellung bei behandelnder Kinderärztin morgen. Blutbild-Kontrolle Anfang nächster Woche.

    Und wie ihr dem entnehmen könne ist Pupsi wieder zu Hause. :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh man, und was heißt das jetzt alles? Enteritis, Otitis und was sind diese ominösen Granulozyten?

    Schön, das er wieder zu hause ist! :fantasy05:
  • NickyNicky

    576

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :bounce02: schön dass euer baby wieder zu hause ist.
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja Lorelei, das finde ich auch schön, dass Pupsi wieder bei Euch ist. Da kanns nur aufwärts gehen! Sag uns morgen Bescheid, was der KiA sagt :fun52: ;-)
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich übersetze mal:

    Also:
    Diagnosen: Agranulozytose nach Virusinfekt, beginnende Enteritis, Otitis externa rechts
    Die Granulozyten(ein Teil der Körpereigenen Abwehrzellen)zahl ist nach einem Virusinfekt völlig im Keller, beginnender Darminfekt, Mittelohrentzündung rechts.

    Therapie: Glukose-Elektrolyt-Infusion, Ampicillin (3x320 mg) und Claforan (3x320 mg) über 4 Tage (es waren 5, aber egal), Nebacetin-Spülung
    Klar, Antibiotika Therapie und Gluckose um den Kreislauf stabiel zu halten.
    Anamnese: EA/FA: Familienanamnese unauffällig, Schwangerschaft und Geburt unkompliziert, Geburtsgewicht 3810 g. Voll gestillt. Am Aufnahmetag (38,4°) und stöhnende Atmung. BEide Eltern sind stark erkältet. Mutter hat hohes Fieber.

    Na das du erkältest warst weißt du ja selbst. :biggrin:
    Aufnahmestatus: 6 Wochen alter Säugling in red. Allgemeinzustand
    was heisst das?, vital stabil, Fieber 38,4°, stöhnende Atmung, geblähtes Abdomen, Aufnahmegewicht 6360 g.

    Daheißt :retardierter Allgemeinzustand= Ole machete einen kranken Gesamteindruck, aber das hat ihr ja gesehen.
    Paraklinik:
    Blutbild: Hb 8,3 mM, Hk 0,39, Lk 2,2, Tc 270 Gpt/l, Diff. unauffällig.
    Blutbilder im Verlauf:
    24.2.:Lc 5,0, 300 Granulozyten,
    25.2.:4,3 Lc, 43 Granulozyten !!!
    27.2.: 4,2 Lc, 882 Granulozyten
    28.2.:8,4 Lc, 2184 Granulozyten
    3.3.: 8,0 Lc, 720 Granulozyten
    Der OA sagte, dass mindestens 500 Granulozyten da sein müssten. Trotzdem finde ich, wenn man betrachtet, dass sie vorher lange sehr niedrig waren und die Ärtze selbst sagen, dass sowas ungewöhnlich ist, dass die Senkung von 2200 auf 700 recht drastisch ist und meiner Meinung nach das Wort SCHWANKUNG hier nicht so recht angebracht. Was sagen denn die medizinisch bewanderten unter euch dazu??

    So jetzt wirds interesant: Also generell sagt man das ein Mensch der unter 800 Granulozyzen hat, stark Infetgefährdet ist, da dann das Immunsystem nicht merh arbeiten kann.
    Nach oben kann das ganze jetzt stark schwanken, je nach dem wie heftig das Immunsystem beansprucht wird.
    Das LC bei den Blutwerten heißt =Leukocyten.
    Der normal wert liegt hier bei:
    4-11/nl.
    Du siehtst selbst dernormale Toleranzbereich ist schon rießig, da wundert es einen doch nicht wenn die das sinken von 220 auf700 als Schwankung bezeichnen. Dazu haben sie noch die Granulozyten innerhalb der Granulocxten bestimmt, doch auch hier ist der Normalbereich so groß.
    LP.:Klar 5Lc, 11Ery, Protein 480 mg/l, Steril.
    Im Altersnormbereich: Ionogramm, CrP, PCT, Urin, Transaminasen, BZ.
    Sonographie (Schädel/Abdomen): kein pathologischer Befund.
    Rö-THorax: o.B. Abstriche auf Rotaviren: negativ.

    Das sind die weiteren Untersuchungen die sie gemacht haben:
    LP=Liquor( Gehirnflüssigkeit)punktion( um eine Hirnhautentzündung auszuschließen).Da war alles in Ordnung (Das Punktat klar und nicht getrübt).
    Dem Alter entsprechend: Anzhal der Ionen, Entzündungsparameter,Urin, Eiweiß,Blutzucker
    Ultraschall vom Kopf/Bauch: nichts krankmachendes
    Röntgen vom Brustkorb: in Ordnung
    Abstrich auf Rotarvieren( Durchfall!!): Keine Gefunden
    Verlauf: Zunächst ein schwer krankes fieberndes Kind mit dezenter Enteritissymptomatik (etwas schleimige MM-Stühle). Dabei überdurchschnittliche Trinkmengen (bis zu 350 ml MM beim Stillen). Am 2. Tag Entfieberung und klinische Besserung. Am 3. Tag war das Kind klinisch völlig gesund. Dabei aber Beginn einer transitorischen Agranulozytose. Nach Rücksprache mit den Bucher Hämatologen zunächst abwartende Haltung.
    Am 27.2. Fieberanstieg und Beginn einer prophylaktischen antibiotischen Therapie. Nach Erholung des Blutbildes Beendigung der Antibiose. Die Nahrungemengen haben sich unterdessen normalisiert. Die mutterwurde beraten, das Stillen zeitlich nicht zu lange auszudehnen. Mein Schatz trinkt mitunter 350 ml in 8 Minuten also mit Zeiteinhalten kann man da eh nix regulieren.
    Am Entlassungstag seröse externe Otitis rechts. Bei Entlassung sonst intern und neurologisch unauffällig.
    Entlassungsgewicht 6520g, voll gestillt.
    Vorstellung bei behandelnder Kinderärztin morgen. Blutbild-Kontrolle Anfang nächster Woche.

    Er wurde mit einer Mittelohrentzündung rechts, die auch noch suppt Entlassen.
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