"Kinderaufbewahrung" im Garten

Sina1972Sina1972

948

bearbeitet 24. 03. 2005, 18:06 in Plauderecke
Hallo,
bei der schönen Sonne zieht es uns nach draußen in den Garten.
(Eigentlich mich und Julchen muß mit ;-) )
Sie ist jetzt fast ein Jahr, also Kinderwagen als Daueraufenthalt ohne fahren fällt aus.
Habe jetzt provisorisch unser Reisebett draußen aufgestellt, da kann man durch die Gazeseiten kucken.
Wie macht Ihr das mit den Kindern, solange sie noch nicht wissen daß man Gras, Ameisen und Käfer nicht essen kann?
Gibt es Ideen für laufende/nochnichtlaufende Kinder?

Kommentare

  • momomomo

    937

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich lasse Nicolai knapp 8 Monate bei uns im Garten einfach rumkrabbeln, heute hat er sienen ersten Ausflug im Garten gemacht, er ha zwar erst das Gras ganz Mißtrauisch beobachtet, dann war er aber nur noch unterwegs, sa dannach halt ein bißchen dreckig aus, er durfte dann gleich in die Badewanne :grin:

    Und für den Notfall hab ich ein Laufstall in den ich ihn reintun kann :grin:

    Meine anderen sind auch alle so früh im Garten mit rumgedüst, und alle sind kerngesund aufgewachsen :grin:
  • RegulaRegula

    952

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich lasse Dario einfach auf dem Spielplatz rumstolpern - manchmal findet er einen Tannzapfen oder etwas Gras und probiert das dann auch, aber schlimm finde ich das nicht. Da war die tote Spitzmaus vom Montag schon etwas gruseliger. Aber zum Glück konnte ich ihn dazu bewegen, sie loszulassen, bevor er sie gekostet hat :groggy:
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also, ich lass meinen kleinen nicht einfach so im Garten krabbeln, er hat heut die Regenwanne "ausprobiert".
    Ne, ich stell den Laufstall raus, alles andere ist mir zu unsicher, wenn ich nicht immer direkt hinter ihm dran bin.
  • momomomo

    937

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Alleine krabbelt Nicolai hier im Garten auch nicht rum, ist ja immer einer dabei der aufpasst dass er nichts runterschluckt oder so aber wenn jemand daneben ist ist es eine herrliche Erfahrung für die Kleinen :grin:
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, das kann ich total bestätigen :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Daß man Gras, Käfer oder Ameisen (oder Rinde, Sand, Tulpen) nicht essen kann, sagen Mamas.
    Kinder sind da oft anderer Ansicht. Oder Menschen in anderen Ländern.

    Schlagt mich, aber ich werde es Ben probieren lassen. Natürlich nicht unbeaufsichtigt, falls da irgendwas Giftiges oder Gefährliches beisein könnte, oder er irgendwo rein oder runterfallen könnte (das würde ich dann aber ändern) - aber prinzipiell werde ich ihn draußen nicht einsperren. Kinder sollen meiner meinung nach durch Ausprobieren lernen, daß man Dreck zwar essen KANN, daß er aber nicht unbedingt gut schmeckt. :biggrin:
    Ben hat auch schon Hunde- und Katzenfutter probiert und sich an einem Stück Treibholz gütlich getan. O.K., bei der toten Maus hätte ich auch Einhalt geboten, aber was ist gegen Ameisen einzuwenden? Ist doch Eiweiß. ;-)

    Letzten Sommer habe ich meine Nachbarskinder 5 und 3 und 3 Jahre alt, gefragt, was sie da eigentlich hinter der Mülltonne so höchstwichtiges machen. Die Antwort war:

    "Wir sammeln Ameisen."
    "Und was macht ihr dann damit?"
    "Wir machen sie tot und dann essen wir sie."

    Na gut, wenns schmeckt.
    Wozu Fisherprice-Spielkküchen nicht alles gut sind... ;-)
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    aber prinzipiell werde ich ihn draußen nicht einsperren.
    Ich rede hier nicht von gegessenen Käfern oder Gänseblümchensalat, sonder von Gefahr für Leib und Leben durch Wasser und dessen gesundheitsschädigende Wirkung auf Lebewesen ohne Kiemen. (Siehe mein Posting weiter oben)
  • stella_azurstella_azur

    3,009

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    katja, bedenke bitte, daß tulpen schwach giftig sind so wie fast alle frühblüher.

    ansonsten krabbelt auch hannes bei uns über die wiese (unter aufsicht) oder sitzt im sandkasten.

    nora entdeckt gerade wieder die armen feuerwanzen, die haben nichts zu lachen bei ihr und ich gebiete ihr dann schon einhalt, denn beobachten ja, aber den kleinen etwas tun - nein. letztes jahr hat sie nämlich feuerwanzensuppe gemacht.

    und luise buddelt gerade das alte pflaster unter der wiese auf. das war früher mal hof.
    [img][/img]http://www.hebamme4u.net/forum/imag ... 643938.jpg.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmm... ich hab hier ein Wald- und Wiesenkochbuch, da ist ein Salat mit Tulpenblütenblättern drin... und mit Gänseblümchen, Löwenzahn, Schnittlauchblüten, Kapuzinerkresse, Ringelblumen.

    Das Pflaster würde ich sie vorholen lassen, das ist doch toll.
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @anja: gar nicht übel- das pflaster :grin:
    hat sie nicht schon letztes jahr feuerwanzen geliebt?

    luisa tollt auch unangebunden draussen rum- allerdings ist sie ja auch "schon" anderthalb :grin:
    die jungs sind dann aber mit draussen und bis auf kurze augenblicke ich auch. länger unbeaufsichtigt darf sie nicht mit raus- sie haut nämlich schon ab, das kleine biest.
    vorgestern war sie mit nachbars bernhardiener unterwegs- weil die jungs das tor nicht zugemacht hatten, grr
  • stella_azurstella_azur

    3,009

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    nochmal zur tulpe:
    Giftigkeit : giftig


    Standort/Verbreitung:
    Ursprünglich Steppengebiete Südeuropas und Asiens; beliebte Zierpflanze in Gärten und Parks.

    Typische Merkmale:
    Zwiebelgewächs; der ein bis zwei Blätter tragende Blütenstiel trägt meist nur eine große, endständige Blüte. Die Blätter sind breit-lineal bis lanzettlich.

    Giftige Pflanzenteile:
    Alle Pflanzenteile; Blüte, Blätter, Stengel und Zwiebel.

    Giftig durch:
    Tuliposide

    Kritische Dosis:
    Nicht bekannt.

    Mögliche Symptome:
    Nach längerem Hautkontakt: "Tulpenzwiebel-Dermatitis" mit ekzematöser Hautveränderung, Jucken, Rötung, Schwellung, ggf. erhöhter Brüchigkeit der Fingernägel. In Einzelfällen entstehen Risse in der Haut und leichte Schuppung.
    Bei Verschlucken größerer Mengen: Speichelfluß, Erbrechen, Bauchschmerzen, ggf. Abfall der Körpertemperatur, Schock, Apathie, Atemstillstand bei sehr großen Mengen möglich.

    Erste Hilfe:
    Dermatitis heilt nach Ausschaltung des Tulpenkontaktes auch ohne Behandlung innerhalb von wenigen Tagen ab. Präventiv Handschuhe tragen, schützende Salben meist wenig wirksam!
    Nach Aufnahme geringer Mengen: reichlich Wasser zu trinken geben.
    Bei größeren Mengen: Arzt aufsuchen, Kohlegabe.

    quelle: Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aha, danke...was haben sich die Rezepteverfasser dann dabei nur gedacht...

    Also Kinder: keine Tulpen essen!
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