Heimlicher Vaterschaftstest
Marlies/Hebamme
38,644
Es wird ja diskutiert sie zu verbieten. Was meint Ihr denn dazu?
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.
Kommentare
4,183
Vom eigentlichen Thema her ist mir das egal, aber ich finde da gehts ums Prinzip. Muss denn alles vorgeschrieben, verboten, erlaubt oder sonstwas werden? Irgendwie kommt man sich da schon irgendwie bevormundet vor? Es gibt - denke ich - sowohl Väter, die Sicherheit wollen, als auch Mütter, die nicht wissen, wer ihren Nachwuchs gezeugt hat :table114:. Letztenendes vielleicht sogar irgendwann der Nachwuchs selbst, der wissen will, wer der Erzeuger ist?
Warum man das heimlich machen will ist mir zwar nicht klar, vielleicht, um am Ende nicht als Depp dazustehen?
Soll doch jeder machen wie er meint...
LG
Mandy
1,392
Finde ich prinzipiell gut, denn falls es vor ein Familiengericht o.ä. geht, kann der Test ja gemacht werden auf Anraten. Dass jemand (egal ob Mann oder Frau) des anderen Haarbüschel heimlich aus der Bürste holt und einschickt finde ich schon etwas bedenklich. Soviel sollte man immer noch miteinander reden können :boese1: Wenn nicht, geht es ja wahrscheinlich wegen Unterhalt und ähnlichem eh zum Anwalt.
Muß eben europaweit geregelt werden, dann geht heimlich in Belgien oder so eben auch nicht mehr.
Spannend ist ja auch noch, dass künftig das Unterhaltsrecht geändert werden soll, d.h. Geschiedene nicht mehr auf ewig an die Verflossene zahlen müssen sondern, wenn in einer neuen Gemeinschaft, nur noch an die Kinder.
Na, da bin ich mal gespannt auf die ganze Modernisierung
:bounce02:
3,117
ich denke auch ein mann sollte das recht haben.. einen test zu machen um zu erfahren ob er der vater ist oder eben nicht..
die frau hat es da einfacher.. sie wird schon in den meisten fällen wissen.. ob und welches kind sie geboren hat
wie würden sich frauen denn fühlen wenn die den verdacht hätten ihr kind sei in der klinik vertauscht worden, sie dürften aber keinen test machen weil sie das kind ja nun haben und auch liebgewonnen haben.. trotzdem würde man doch sicherheit und gewissheit haben wollen..
also sollte dieses recht auch dem mann zustehen !
628
a) den Namen weiß
b) am ehesten Geld bekommen kann
und
c) der sich vllt. sogar des Kindes annehmen würde.
Eine solche Frau würde doch nie ohne weiteres einem vllt. entlarvenden Vaterschaftstest zustimmen. Dann war er es vllt. doch nicht und sie kennt den anderen fraglichen Vater überhaupt nicht und weiß nicht wie sie an ihn rankommen soll.
Heimliche Test zu verbieten, hieße ja den Frauen einen Freifahrtsschein zum Kinder unterschieben zu geben. Das kann ich nicht unterstützen.
Was führen diese Leute auch so ein Lotterleben.
361
2,666
Gruß, Musikmaus
2,598
Allerdings sehe ich das schon etwas differenziert... wenn so was einem Vater nach vielen Jahren erst enifält, dann finde ich es auch seltsam. Trotzdem: Das Recht würde ich ihnen nicht verbieten.
59,500
Es hat doch jeder Mann, der als Vater deklariert wird, innerhalb von zwei Jahren nach der Geburt, die Möglichkeit, seine Vaterschaft anzufechten, wenn ihm Zweifel aufkommen.
Wenn ein Mann doch schon einmal grundsätzlich diesen Gedanken hegt, muss er doch handfeste Verdachtsmomente haben? Wenn das zur Debatte steht, frage ich mich, wo das Problem liegt, so einen Test offiziell machen zu lassen, da meiner Meinung nach ohnehin keine Vertrauensbasis mehr da sein kann.
Also erklärt mir bitte, wo ich möglicherweise in meiner Denkweise etwas falsch sehe...
:byebye01:
Gisela
38,644
59,500
Es ist nicht so, dass der "Vater" in den ersten beiden Lebensjahren des Kindes die Vaterschaft anfechten muss sondern:
Das heißt auf deutsch, dass der "Vater" eines 10jährigen Kindes erfährt, dass er wahrscheinlich nicht der genetische Vater dieses Kindes ist. Er hat ab diesem Zeitpunkt 2 Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten.
So gesehen interessiert es mich noch mehr, was schlimm daran ist, wenn diese heimliche Testerei verboten werden soll? :gruebel01: :oops:
:byebye01:
Gisela
Nachtrag: In den Tagesthemen kommt gleich was zu dem Thema. Ich versuche, soviel wie möglich mitzutippen und dann hier einzustellen.
59,500
Der "heimliche Vaterschaftstest" ist lt. heutiger Entscheidung des Bundesgerichtshofes (5 Richter, davon 3 Männer, 2 Frauen) rechtswidrig.
Hier eine aktuelle Meldung der Süddeutschen Zeitung: Ich bin aus vielerlei Gründen der Meinung, dass die entsprechenden §§ im BGB zur Vaterschaftsanfechtung erheblich vereinfacht werden müssen. Vielleicht morgen mehr dazu. ;-)
:byebye01:
Gisela
804
Ich frage mich nun aber, wieso es nicht mehr gegen das Persönlichkeitsrecht des Kindes verstößt, wenn die Mutter ihre Zustimmung gibt. Hä? Wie jetzt?
Eigentlich müsste doch dann das Kind zustimmen oder verstehe ich da was falsch?
27,156
die Mutter hat das Sorgerecht und trifft damit die Entscheidung pro oder contra Test im Namen des Kindes. Nimmt also seine Interessen wahr.
Ich selber bin bei diesem Thema etwas hin- und hergerissen. Einerseits finde ich, dass jeder Mann ein Recht darauf haben sollte zu erfahren ob er wirklich der Vater des Kindes ist. Andererseits finde ich es auch bedenklich, wenn Gentests ohne Einwilligung einer Person gemacht werden. Und darum geht es glaube ich im Grunde bei dieser Gerichtsentscheidung. Das Kind kann seine Zustimmung zu dem Test noch nicht geben, also muss stellvertretend dafür die Mutter zustimmen. Wenn sie das nicht tut, steht der Vater doof da und hat keine Möglichkeit der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Wird der Test ohne Einwilligung der Mutter gemacht, so wird er quasi ohne Zustimmung des Kindes gemacht. Und ich möchte auch nicht, dass jemand einfach an meinen Gegen rumtestet. Meine Gene sind meine Privatangelegenheit ;-)
6,187
Das hat Gisela ja schon angesprochen, die Anfechtung müsste vereinfacht werden, dann ist alles klar. Im moment sieht es so aus, dass die meisten Väter zwar einen begründeten Verdacht (nicht nur: das kind sieht nicht aus wie ich, das gibt es auch) haben, aber absolut keine Beweise, und dann macht das Gericht gar nichts! Und diesen Umstand wollten diese 2 Väter dadurch erleichtern, dass sie heimlich Vaterschaftstest gemacht haben, diese aber nicht vor Gericht verwertet werden dürfen; statt dass dann mal einer auf die Idee kommt zu sagen, dass das Gesetz vereinfacht werden muss, kommen sie jetzt auf die Idee, die heimlichen tests verbieten zu wollen..... :???:
Heimliche Tests müssen nicht sein, wenn das Anfechtungsverfahren einfacher wäre. Alle anderen, die nur mal so Bescheid wissen wollen, ohne es anzufechten - warum eigentlich nicht?
59,500
Ich würde meinem Mann wahrscheinlich mangelndes Vertrauen unterstellen, wenn er auf eine derartige Idee käme. In einer gut funktionierenden Beziehung sollte so ein Ansinnen kein Thema sein, denn dann wäre es für mich keine vertrauensvolle Beziehung mehr.
Das heißt jetzt aber nicht, dass ich Männer grundsätzlich nicht verstehe, wenn sie sich absichern möchten. Aber nur aus Neugierde oder Interesse mal eben? Ich weiß nicht...
Wenn jetzt mein Ex käme, weil er mit derartigen Methoden versuchen wollte, den Unterhalt für die Kids zu drücken, käme er bei mir an die richtige Stelle. Abgesehen davon, dass ich einem derartigen Test sofort zustimmen würde, käme er durch ein derartiges Verfahren noch mehr in die Bretouille als er ohnehin schon ist. Aber das ist ein anderes Thema...
Und meinen jetzigen Mann würde wahrscheinlich jeder auslachen, da unser Kurzer ein Spiegelbild von ihm ist.
Wem ich eine gewaltige Strafe aufbrummen würde, wenn festgestellt würde, dass das Kind untergeschoben ist, wäre die Mutter. Denn das ist in meinen Augen das Allerletzte. Fremd poppen (sorry, aber das kann ich nicht harmloser ausdrücken :oops: :twisted:), ein Kind zeugen und dann schön im warmen Nest sitzen bleiben. Ich kann solche Frauen echt nicht verstehen...
:byebye01:
Gisela
361
Das stimmt schon, aber wenn er aus irgendeinem Grund, weil ihn z.B. ein aus welchem Grund auch immer eifersüchtiger Bekannter/Freund ins Gehirn gesch... hat und kirre gemacht hat er wäre nicht der Vater, dann soll er doch testen können um den Verdacht auszuräumen. Ich würde es definitiv nicht wissen wollen, ehrlich. Nicht, wenn ich mir nichts vorzuwerfen habe. Und ansonsten sollte man ehrlich sein und seinen Fehler gestehen, denn sonst stimmt in der Beziehung auch was nicht wenn man das nicht kann. *grmpf* ich kann das heut nicht so recht in Worte fassen, wie ich das meine, vielleicht versteht das trotzdem jemand..... :???:
59,500
6,187
1- weil er noch nicht weiss, ob er wirklich anfechten will, obwohl er an der vaterschaft zweifelt, einfach weil er das Kind als seines liebt und die Vaterposition gar nicht verlieren will und 2. will er es vielleicht dem Kind nicht antun, was denkt denn so ein Kind, wenn (vorausgesetzt, es ist etwas älter) der Vater anzweifelt, dass es der Vater ist?? Einige Mütter würden das bestimmt dem Kind erzählen, jedenfalls solche Mütter, die auch ein Kuckuckskind unterschieben, was ich das letzte finde!
Und wenn sich dann herausstellt(beim heimlichen test), dass der Vater doch der leibliche Vater ist, geht alles ruhig weiter, keiner weiß Bescheid. Aber beim Verfahren - für das Kind fände ich es einfach nicht gut, wenn es das herauskreigt, dass der eigene Vater die Vaterschaft angezweifelt hat. Das wirkt doch auf ein Kind, als habe der Vater das Kind nicht mehr lieb!
In diesen Situationen finde ich einen heimlichen Test ok.
92
Der Staat hat nur dieses Gesetz erstellt(meine Meinung) , weil sonst viele Väter einen Test machen würden und so die Wahrheit herausfinden könnten.
Diese Kinder müssten vom Staat Unterhalt bekommen, wenn sich der richtig Vater dann nicht mehr finden läßt...z.B nach einem one-nigth-stand. Und, das sind bestimmt seeeehr viele.
Mein Freund kann dieses sehr gerne machen....., ich hab nix zu verbergen
aaaaaaaaaaaaaber ich will nix davon wissen. Es würde dann sonst in der Kiste rappeln. So hatte er mich im Leben noch nicht toben gesehen. :flaming01: :flaming01: :twisted: ................................... das macht er ganz bestimmt nicht. :fun47: :
59,500
Hier wird mit Erbmaterial hantiert und das ist ohne Zustimmung der betreffenden Person bzw. bei fehlender Volljährigkeit der Sorgeberechtigten einfach mal nicht möglich.
Hier in unserem Land wird so ein Trara wegen Genforschung, genetischem Fingerabdruck, dem Einfrieren von Embryonen und vielen anderen Dingen (zu Recht!) gemacht und dann soll ein heimlich durchgeführter Vaterschaftstest plötzlich legitim sein? Das kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Denn hier werden doch genau so "Genuntersuchungen" vorgenommen.
Ich bin der Meinung, wie ich schon weiter oben geschrieben haben, dass das Verfahren zur Vaterschaftsanfechtung erheblich vereinfacht gehört.
Ganz abgesehen davon möchte ich keinesfalls, dass bei einem meiner Kinder oder mir heimlich irgendwelche DNA-Analysen gemacht werden. Wißt ihr, was mit diesen Daten passiert, die in irgend einem Labor gesammelt werden, das nicht staatlich überwacht ist?
Das ist nämlich das perfide an der ganzen Sache: Jeder schreit laut gegen den von Innenminister Schily geforderten genetischen Fingerabdruck zur Personenverifizierung, wäre aber im Gegensatz bereit, heimliche Tests zu akzeptieren, wo nicht einmal bekannt ist, wie diese Daten geschützt werden? Was jetzt: Überwachungsstaat pur - ja oder nein? Ich will das nicht und würde, falls der Erzeuger meiner drei Großen oder mein jetziger Mann einen heimlichen Test machen ließe, nötigenfalls bis zum BGH gehen, um gegen diesen Diebstahl genetischen Materials zu klagen. :flaming01:
:byebye01:
Gisela
136
Frauen, die die Pille nehmen tendieren eher zum Aufzuchtstypen.
Die Wahrscheinlichkeit, beim ersten Sex ein Kind zu zeugen ist extrem gering, weil fremdes Sperma vom Körper der Frau erst mal als Fremdkörper angesehen udn vernichtet wird. Kinder entstehen tendentiell eher aus längeren Beziehungen. (war vor kurzem in der GEO)
Aus diesem Grund halte ich den Anteil der unbekannt gezeugten Kinder für extrem gering.
Ich finde, es gibt halt Vor- und Nachteile beim Frau- und beim Mannsein!
Frauen müssen sehr viel mehr in ein eigenes Kind investieren, können sich aber dann auch sicher sein, dass es ihr eigenes ist!
Männer habens da leichter, können rein theoretisch viel, viel mehr eigene Kinder zeugen, wissen aber halt nicht immer, ob es ihre sind.
Ich finde nicht, dass sich Frauen dafür einsetzen sollten, dass Männer wissen welche Kinder ihnen sind und welche nicht!
21
meine meinung zu der fragestellung:
auch ich halte den umgang (in jeglicher form!) mit genmaterial für bedenklich, fürchte aber, dass die zukunft über kurz oder lang einige SciFi's in irgendeiner form zur realität macht. leider. es ist wohl so, dass gemacht wird, was machbar ist und SciFi zeigt, was denkbar ist ... diesbezgl. würde ich anderswo ansetzen.
ansonsten:
was spricht denn gegen einen vaterschaftstest? *und wer kommt auf die idee das mit 1 jahr gefängnis belegen zu wollen. und wieso*
ein paar gedankenansätze:
fliegt jemand auf der/die fremd ging, hat er/sie es nicht besser verdient. "kassiert" jemand vom falschen und fliegt auf, seh ich es ähnlich.
wenn ein test gemacht wird, ist das vertrauen doch sowieso kaputt. wird er heimlich gemacht und der/die tester/in fliegt auf, gibt's vermutlich krach, u.u. folgt trennung. dann war/ist in dieser beziehung so oder so etwas nicht o.k.
motive?
kind: will wissen, wer der wirkliche erzeuger ist.
vater: will klarheit, ob es wirklich sein nachwuchs ist.
mutter: braucht vielleicht klarheit, ob das kind vertauscht wurde oder will wissen wer denn nun der vater ist (von möglicherweise mehreren möglichen *auweia*).
fazit:
wenn über einen vaterschaftstest nachgedacht wird oder er gar zum einsatz kommt ist es echt traurig.
ich bin noch immer der meinung für jedes kind sollten sich die eltern bewusst entscheiden, sich über die verantwortung klar sein. will man keines, gibt es viele verhütungsmethoden ... passiert doch ein "unfall" *über das restrisiko sollte man sich klar sein* sollte auch da die verantwortung übernommen werden.
hm, aber der "elternführerschein" ist wohl doch utopie ;-)
nixfüaungut,
elena
123
Ist das wirklich so?
Man schaue sich doch nur die Diskussion an, die der Fall Moshammer losgetreten hat.
Es bedarf lediglich einer gut gemachten Medienkampagne und schon sind 99 % der Bundesbürger für Gendateien; einfach die Schlagworte Sicherheit und/oder Terrorismus resp. "der anStändige Bürger hat doch nichts zu befürchten" reinrühren et voilà: schon ist die breite Zustimmung da.
Wieviele hier im Land wissen denn schon, daß ....
Zitat DER SPIEGEL
In diesem Jahr!
Da gab es vielleicht einen kleinen Aufschrei, weil das Mistding 130 Euronen kosten soll, aber ansonsten sieht darin kein anStändiger Bürger ein Problem, denn: Er/sie hat ja nichts zu befürchten.
Es scheint keinen aufzuregen, genauso wenig sieht der Bundesbürger ein Problem darin, daß ab 1. April das Bankgeheimnis fällt. Da kann dann jede behördliche Stelle ohne Rückmeldung lustig durchleuchten.
Schlagworte dieses Mal: Erziehung zur Steuerehrlichkeit, Schwarzgeldwäsche, Sozialmißbrauchs-und Terrorismusbekämpfung usw.
Von RFID-Chips fange ich besser gar nicht erst an, oder welche netten Nebeneffekte die Maut-Vernetzung hat und demnächst haben wird. Die PKW-Maut kommt auch ab 2006, da können die meiner Meinung nach dementieren soviel sie wollen, oder warum ist das System dafür ausgelegt, daß selbst ein Spurwechsel bei 200 km/h noch registriert werden kann. Also, solche flotten LKWs kenne ich nicht.......
Wir gehen immer vom heute aus, von der heutigen Regierung.
Aber laßt mich noch einen guten Freund zitieren, der neulich bitterböse zu mir sagte, auf daß ich heftig schlucken mußte: "Wenn sich demnächst wieder einmal ein Österreicher nach Berlin aufmacht, dann kommt der sich vor wie im Schlaraffenland!"
Ich denke, der Staat hätte die heimliche Gen-Schnüffelei zugelassen, wenn er nicht fürchten müßte, für die Kinder zahlen zu müssen, deren "eben-nicht-Väter" das dann nach dem Test nicht mehr einsehen. Da sind manche Männer schon arm dran. Seit ALG-II z.B. muß der Stiefvater neuerdings für den Unterhalt der Kinder aufkommen, wenn sich der leibliche Vater weigert, aufgrund der Bedarfsgemeinschaft. Der Gesetzestext wird noch einmal überprüft und ich hoffe, daß da noch etwas zu machen ist, denn sonst haben es demnächst Frauen mit Kindern sicher schwer, einen neuen Lebenspartner zu finden.
So, nach langer Zeit habe ich mich mal wieder in eine solche Diskussion eingeklinkt. Never mind!
Ich weiß nicht, ob ich mittlerweile resigniert habe, aber im Grund habe ich eingesehen, daß man nicht gegen diese Entwicklungen anschreiben kann. Das alles ist der Lauf der Geschichte und man kann nur fasziniert beobachten wie sich eines zum anderen fügt.
Ich staune aber immer wieder andächtig, wie leicht sie mit allem durchkommen, hüben wie drüben.
Nichts für ungut
Anja