Hallo,
hier in unserem in jeglicher Hinsicht vielfältigen Forum finden wir ja ein breites Spektrum an Vollzeitmüttern, Müttern mit Teilzeitarbeit, Müttern mit Nebenjobs, Vollzeit-Berufstätigen, Studentinnen, Selbständigen, etc.
Neugierig wie ich bin :biggrin:, würde mal interessieren, wie es Euch berufstätigen Müttern so ergeht.
- Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
- Voll- oder Teilzeit ?
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
Falls Ihr freiwillig oder aus der Situation bedingt nicht (mehr) berufstätig seid, interessiert mich natürlich auch die Kehrseite der Medaille ...
Freue mich auf Eure Erfahrungen :knutsch01:
Kommentare
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da freue ich mich aber, dass jemand mit diesem Thema beginnt. Ich habe nämlich genau die selben Fragen.
Ich fange morgen wieder an zu arbeiten. Zwei Monate werde ich Vollzeit eingearbeitet und ab Januar arbeite ich dann 50%. Paul wird gerade für drei Tage in der Woche in der Krippe eingewöhnt und liebt es (bis jetzt). Mein Mann bleibt bis Anfang Januar daheim. Da wir hier keine Grosseltern haben oder bis jetzt auch sonst kein soziale Netz (sind vor vier Wochen nach Zürich gezogen), bin ich mal gespannt, wie es weiter geht.
Schreibt doch bitte über Eure Erfahrungen, bin sehr gespannt.
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- Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
Felix war 2 Jahre und 11 Monate und Lukas 4 Jahre
- Voll- oder Teilzeit ?
Vollzeit
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
Die waren beide in einer KiTa
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
Stressig aber sonst ganz gut.
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
Überstunden waren nur von zu Hause aus möglich, da ich ja direkt gesagt habe das ich zwei Kids habe war das kein Problem Abends noch was zu machen.
Gsd waren die wenig krank und ein paar Tage werden ja bezahlt oder ich hab von zu Hause aus gearbeitet
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
Damals wegen des Geldes, wobei vom Sozialamt hätte ich das selbe bekommen, und auch für mich selber. Ich wollte nicht nur zu Hause rumsitzen.
Aktuell:
- Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
direkt nach Moritz Geburt
- Voll- oder Teilzeit ?
Teilzeit/Minijob aber von zu Hause aus
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
Ich selber
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
Naja, mein Freund hilft mit
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
Ich kann arbeiten wann ich will, hab damit keine Probleme
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
Beides
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Cecilia ist bei der Oma die im haus wohnt während ich arbeiten bin.
Da ich einen etwas weiteren Weg zur Arbeit habe arbeite ich im Wechsel 2 und 3 volle Tage, also Teilzeit.
Das ich relativ schnell wieder arbeiten möchte war schon lange klar. Das hab ich bei meinem AG schon vor der Geburt gesagt.
Das Geld ist nett, aber wenn ich nur deswegen gehen würde wär der Anreiz nicht so hoch.
Es reicht das ich meine Versucherungen bezahlen kann, meine Auto finazieren kann (Tanken etc.) und das ich selbst noch etwas Geld für mich habe.
Und ich steuere noch etwas zum Familienunterhalt bei. Aber dann ist das Konto auch schon wieder leer.
Eigentlich gehe ich wegen mir. Also für´s Ego. Wenn wir mal ganz ehrlich sind.
Haushalt klappt gut. Ich ertappe mich sogar manchmal dabei das ich mit meiner Arbeit fertig bin und mich frage was nun zu tun ist.
Bin halt irgendwie ein Wusel.
Allein deswegen würde ich sagen das mich ein rines Hausfrauenleben vermutlich nciht ausfüllen würde.
Allerdings heißt das auch das ich "nur" musikalische Früherziehung mit Cecilia mache und sonst nichts mehr.
Problemsituationen gab es in dem Sinne noch nicht. Cecilia fühlt sich auch bei der Oma wohl wenn sie einen Schnupfen hat. Außerdem ist das gar nicht so einfach mit der bezahlten Freistellung wenn man jemanden im Haus hat der das Kind hüten kann.
Und wenn es hart auf hart kommt bleibe ich daheim. So weit kann ich meine Arbeitstage schon schieben das sowas irgendwie geht.
Kind geht immer vor!
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dann will ich Deine Fragen mal beantworten:
- Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
-> Seit Marlene 8 Wochen alt ist, also direkt nach dem Mutterschutz
- Voll- oder Teilzeit ?
-> Teilzeit. Erst 15, ab Juni dann 20 Wochenstunden. Anfangs auf 5 Tage verteilt, jetzt auf 2,5 Tage verteilt (2 volle und 1/2)
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
-> am halben Tag die Tagesmutter, die 2 vollen Tage die Kinderkrippe *made by Arbeitgeber*
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
-> Der Haushalt leidet manchmaö, aber es gibt wichtigeres. Ansonsten klappt es sehr gut.
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
-> Ich habe das unverschämte Glück, das die KiTa von Mo-Fr. 07:00 -19:00 geöffnet ist und ich mein Kind da flexibel abgeben kann. Wenn die TaMu ausfällt, kann ich sie auch extra nochmal einen ditten Tag hinbringen. Den halben Tag arbeite ich aber normalerweise im Homeoffice, das geht auch. Wenn das Kind krank ist, nehme ich entweder einen Tag "Kind krank" (steht mir ja 10x im Jahr zu, bzw. sogar 20x dank meiner Krankenkasse) oder ich bleibe im Homeffice, dank meines Chefs kein Problem.
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
-> In erster Linie fürs Ego. Nur Mama kann ich einfach nicht sein. Das geht nicht. Aber das Geld nimmt man ja gerne mit, gell ?
Viele Grüße,
Katrin
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Ich gehe im Februar wieder arbeiten und Ole ab Januar in die KITA. Da ist Ole dann 1 Jahr. Das finanzielle Handling haben wir darauf eingestellt, dass wir es eben dieses eine Jahr "schaffen".
Ich werde vorerst 30 Stunden arbeite, wobei ich ja noch stille und es auch sicher/ hoffentlich noch ne Weile tun werde und das heisst für mich: es sind nur 25 Stunden. (Sonst hätte ich eben nur 25 Stunden gesagt) Mal sehen. Erst dachte ich, wieder voll zu arbeiten, wenn Ole 2 ist, aber wenn wir uns mit dem geringeren EInkommen einpegeln, dann bleibe ich ieber länger in Teilzeit. Da sist aber die blanke Theorie. Wenn ich erstmal wieder arbeite, ppackt mich wahrscheinlich doch der Ehrgeiz und ich arbeite irgendwann wieder voll - der Karriere wegen. (in Teilzeit kann man sich nun mal selten hocharbeiten ;-) )
Im Übrigen denke ich nicht, dass unserr Haushalt die Verändeurng spüren wird, denn der gehört nicht gerad ezu unseren Prioritäten. :biggrin: Vor Ole waren wir schliesslich beide ollzeit arbeiten und hatten Freizeitgestaltugnen, die uns weitaus mehr Zeit "kosteten" als Ole.
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na dann will ich auch mal:
-Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
direkt nach dem Mutterschutz. Da ich mir vorher aber den Urlaub aufgespart habe und ordentlich Überstunden angesammelt habe, musste ich erst wieder ab Januar arbeiten. November/Dezember hab ich nur ein bißchen was ganz wichtig war erledigt.
- Voll- oder Teilzeit ?
Teilzeit mit 20 Stunden, Januar-Juli fast ausschließlich im Homeoffice, ab August habe ich selbst vorgeschlagen, 2 Tage Vollzeit zu arbeiten, da ich keine Lust mehr hatte, mir abends die Stunden um die Ohren zu schlagen. So komme ich auf ca. 15 Stunden in der Fa., Rest weiter per Homeoffice.
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
anfangs ich selbst, hab nur gearbeitet, wenn sie geschlafen hat. Also hauptsächlich abends oder nachts. Jetzt kümmert sich montags meine Vermieterin und donnerstags meine Mutter um Kira. Ab nächstem Jahr will ich eventuell die Stunden erhöhen, dann müsste ich noch eine Betreuung für einen weiteren halben Tag haben. Da laufen schon Verhandlungen mit meiner Vermieterin. Das ist einfach am praktischsten, da ich Kira so nicht vor der Arbeit noch durch die Gegend fahren muss und sie auch nicht wecken muss.
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
so lala. Das meiste mache ich am Wochenende. Oder über die Mittagszeit, wenn Kira schläft.
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
Ich habe einen superklasse Chef und da reicht eine Mail abends, dass ich den nächsten Tag nicht kommen kann. Es kommt zwar mal ein kleiner dummer Spruch als Seitenhieb, aber das meint er nicht so. Ich bin im Gegenzug auch im Ernstfall immer telefonisch erreichbar und ich denke, er ist ganz zufrieden mit mir. Wenn wir wichtige Termine hatten, habe ich vorher immer zugesehen, dass alle Eventualitäten abgefangen werden können und notfalls wäre mein Mann auch mal zuhause geblieben. Erst vor zwei Wochen hätte ich eine 2-tägige Schulung machen müssen, da Kira aber richtig krank war mit Husten-Schnupfen-Heiserkeit habe ich rechtzeitig Bescheid gesagt und ein Kollege hat es übernommen. Ich denke, solange man den intensiven Austausch pflegt ist das alles kein Problem (ein eingermaßen verständnisvollen Chef setzt das natürlich voraus).
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
Ehrlich gesagt schon des Geldes wegen. Weil so nur noch mit einem Gehalt wäre es derbe knapp geworden. Wegen dem Ego auch, aber hauptsächlich deswegen, weil ich meinen Job nicht verlieren möchte. Ich bin bei einer Datenverarbeitungszentrale beschäftigt, dort aber nicht angestellt. Ich bin bei einer öffentlichen Verwaltung unter Vertrag und nur zu der Firma hin abgestellt per Überstellungsvertrag. Wenn ich nun nicht am Ball bleibe, lande ich flugs wieder in meinem doch inzwischen nicht mehr so geliebtem Rathaus. Seit ich bei der DV-Firma arbeite, bin ich sehr unabhängig geworden. Ich habe zwar einen Chef, der lässt mir und meinen Kollegen aber weitestgehend frei Hand. Ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, in einem Amt zu arbeiten, wo mir jeder kleine Hansel meint Vorschriften, seien sie auch noch so idiotisch und unnütz, machen zu müssen. Ich würd die Krise bekommen, wenn ich wieder dort arbeiten müsste. Deshalb bleibe ich dran und hoffentlich noch lange in der Firma. Es gibt in dieser Branche so auch noch genügend Möglichkeiten woanders unterzukommen. Aber ohne lfd. Fortbildung ist das sonst Essig.
Gruß
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Vormittags sind die Kinder ja im Kiga und danach betreut meine Mutter die Töchter, die wohnt nur 5 Autominuten von mir entfernt, und Kiga liegt genau dazwischen. Und in der Nachbarschaft von meinen Eltern ist da ein Junge, der auch mit Annika in denselben Kiga geht - dessen Mutter nimmt Annika manchmal mit zum Kiga.
Zur Zeit ist Larissa ganzen Tag bei meiner Mutter - sie verzichtet dafür auf ihren Nebenjob und arbeitet dafür an anderen Tagen etwas länger, um auszugleichen.
Wenn ein Kind krank wird, kann ich beurlaubt werden - auf Kosten der Krankenkasse - 10 Tage pro Kind. Und wenn meine Eltern in Urlaub fahren wollen, dann springen meine Schwiegereltern ein. Und wenn es mal nötig ist, kann ich ohne Problem Überstunden machen - eben weil die Kinder bei Omas / Opas sind und mein Mann ist dann auch schon wieder da.
Der Haushalt leidet nicht darunter - momentan arbeite ich nur montags, und da ich sowieso am Wochenende hier alles sauber mache, dann ist es eben am Montag abend alles immer noch sauber (die Kinder sind montags ja den ganzen Tag bei Oma). Und ab Sommer 2006 arbeite ich auch am Donnerstag - ich habe also dazwischen 2 freie Tage und daher genug Zeit, um den Haushalt zu machen...
Klar mache ich das wegen des Geldes - mein Mann hat aus der 1.Ehe 2 Buben, denen er noch Unterhalt leisten muß. Auf anderen Seite gehe ich auch schon gern zur Arbeit - ich bin im öffentlichen Dienst angestellt und möchte diese Stelle nicht verlieren und ich habe dort auch 2 gehörlose Kollegen (ich bin selbst auch gehörlos) - das ist eigentlich auch nicht so selbstverständlich....
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- Seit wann seid Ihr wieder berufstätig ?
Bei Niklas habe ich nach der Mutterschutzfrist wieder angefangen zu arbeiten, bei Alina 4 Wochen später.
- Voll- oder Teilzeit ?
Nach Niklas Geburt habe ich Vollzeit gearbeitet, jetzt bei beiden Kids arbeite ich nur noch halbtags
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
Oma, Opa, manchmal auch der Papa....
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
Chaotisch. Ich bin oft müde, der Haushalt leidet, meine NErven auch, aber die Kinder (hoffentlich) nicht.
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
Das ist dann noch schwieriger. Aber zum Glück habe ich ja Oma und Opa. Und bis jetzt hatte ich das Glück, das mein Chef in Krankheitsfällen der Kinder immer grosszügig war und ich dann zu Hause bleiben durfte. Denn damit wären Oma oder Opa echt überfordert.
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
Nur des Geldes wegen. Ich bin alleine mit 2 Kindern, da muss irgendwoher Geld kommen. Solang ich arbeiten kann und eine Stelle habe, mach ich es auch!!!
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gerne wuerde ich wieder arbeiten gehen aber 1. ist bei uns nachwuchs unterwegs, und
2. arbeite ich im 3- schichtdienst, und habe fuer die fruehen morgenstunden, bzw. spaeten abendstunden keine betreuung fuer meinen sohn.
um sechs uhr morgens hat kein kindergarten auf, und spaet abends leider auch nicht. mein mann kann ihn leider nicht zum kiga bringen, denn er ist die meiste zeit des jahres aus beruflichen gruenden nicht zu hause.
ja, das geld koennten wir gut gebrauchen, und meinem ego wuerde es bestimmt auch gut tun. aber wie man es auch dreht, es ist im moment leider, leider nicht moeglich!
wenn kind nr. 2 da ist, kann ich immer noch sehen, ob ich mich vielleicht sogar beruflich umorienrtieren will, denn mein job ist nicht sehr familienfreundlich! :???:
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Vor der Geburt habe ich 100% gearbeitet. Der Mutterschaftsurlaub dauerte 10 Wochen, habe dann noch 1 1/2 Monate unbezahlten Urlaub drangehängt. Als Sara 4 Monate alt war, habe ich wieder angefangen, allerdings nur 50%. So arbeite ich heute noch. Im ersten Lebensjahr konnten mein Mann und ich uns die Kinderbetreuung teilen, da beide Teilzeit. Wir haben Gott sei Dank ein tolles Tagesheim in unserer direkten Nachbarschaft gefunden. Da geht Sara seit vergangenem März die 2 1/2 Tage, die ich arbeite, hin. Alltag und Haushalt klappen gut, obwohl ich da auch gar keinen Druck mache und gut mal was liegen lassen kann. Krankheit ist kein Problem, da mein Arbeitgeber diesbezüglich sehr entgegenkommend ist. Ich bleibe dann zuhause. Meine Motivation fürs Arbeiten: einerseits ist es finanziell notwendig, dass wir beide arbeiten, andererseits kann ich mit einem Bein im Berufsleben bleiben.
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Mir geht's wie den meisten von Euch, ich gehe gerne arbeiten (ok, das Geld brauchen wir auch ...). Ich war soooo froh, als mein Mutterschutz damals endlich vorbei war. Das erste halbe Jahr habe ich 3 Tage / Woche gearbeitet, inzwischen 4. Das versuche ich auch so beizubehalten (obwohl das im MOment nicht sicher ist).
Felix geht zur Tagesmutter, das klappt prima, er freut sich auf die anderen Kids. Überstunden vermeide ich, notfalls kann ich auch manche Arbeiten von zu Hause aus erledigen.
Zu Hause teilen mein Mann und ich uns die Arbeit und das "um-Felix-kümmern" relativ gleichmässig auf. Eine Putzhilfe ist unser Luxus, damit das mit dem Haushalt einigermassen klappt, ansonsten würden wir wohl im Dreck ersticken :oops:
Nur im Umfeld stosse ich häufig auf Verständnislosigkeit, so nach dem Motto "wie kann man nur ein Kind in die Welt setzen, sich dann aber nicht drum kümmern wollen".
Aber ich sehe das etwas diffenzierter, schliesslich braucht das Kind eine zufriedene und ausgeglichene Mutter und die könnte ich nicht sein, wenn ich Vollzeit-Mutter wäre. Bei der jetzigen REgelung freuen wir uns aufeinander und können die gemeinsame Zeit auch geniessen.
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----Seit Ende Mutterschutz bei Sophia
- Voll- oder Teilzeit ?
----Teilzeit. Erst 25, jetzt 26 Std. pro Woche
- Wer kümmert sich um's Kind / die Kinder ?
----Mit jeweils festen Tagen die Omas, manchmal der Papa, falls zu Hause.
- Wie klappt der Alltag / Haushalt ?
----Alltag sehr gut, allerdings der Haushalt ist nicht der perfekteste,
----wobei er es auch nicht wäre, wenn ich zu Hause wäre :oops:
- Wie geht ihr mit Problemsituationen um ? - Überstunden, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, etc.
----Bisher hat es einwandfrei geklappt, daß die Omas, der Papa, einer
----der vielen Onkel für Sophia da war. Wir mußten noch nie einen
----"fremden Babysitter" in Anspruch nehmen...
- Warum geht ihr arbeiten ? - "nur" des Geldes wegen oder für's eigene Ego oder sonstiges ?
----Ohne das Geld würde es knapp, aber es ginge auch.
----Eigentlich eher, weil ich direkt nach Ausbildungsende auch etwas
----Praxis im Berufsleben vorweisen möchte, für später.
----Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, wie das mit zweien gehandhabt wird.
----Ob und in welcher Form ich dann wieder arbeiten gehe.
----Denn die Omas haben dann zu dem Zeitpunkt auch weniger Zeit... :???:
So ungefähr ist das.
Liebe Grüße,
Cosima
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Also ich schein dann nu die erste Raität zu sein :razz:
Ich gehe seid dem Vorgeburtlichen Mutterschutz nicht mehr arbeiten. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen das mein Mann die 3 Jahre Elternzeit nimmt, da er dann aber überraschend eine Gehaltserhöung bekommen hat, haben wir beschlossen das ich die 3 Jahre zuhause bleibe.
Klar mich füllt der Haushaltsalltag nicht so aus - ich denke aber das dieses normal ist wenn man von einer Vollzeit arbeitsstelle auf "Null" (solange Emely noch nicht so aktiv ist) runter muss. Aber mir ist es schon wichtig in diesen pregenden Jahren bei ihr zu sein. Nicht alleine wegen den Veränderungen die sie täglich durch macht. Ich glaube wenn ich arbeiten würde, würde ich mir täglich vorwürfe machen, das ich heute nicht gesehen habe wie sie sich z.b zum erstenmal von alleine auf den Bauch gedreht hat. Diese ganzen erstenmal würde man zum größten Teil nicht miterleben können und ich für mich fände das sehr "traurig"
Aber wer nun glaubt, das ich als Vollzeitmami nur auf der "faulen Haut"
Also ich genisse dann jetzt noch die restliche Zeit meines 3 Jahres Urlaubes mit meiner süssen Maus ;-) . Werde aber wohl trotzallem am 14.7.2008 drei die Kreuze machen :biggrin:
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Also ich habe versucht, recht schnell nach der Geburt wieder zu arbeiten - und zwar ausschließlich aus finanziellen Gründen. Bis Ben mobil wurde (mit 6 Monaten), ging das sogar ab und zu bei kleinen, überschaubaren Jobs ohne großen Zeitdruck, weil er da noch viel geschlafen hat. Später habe ich dann versucht zu arbeiten, wenn er Mittagsschlaf gemacht hat, oder eben nachts. Im Jahre 0 vor Kind hab ich oft nachts gearbeitet und das auch ganz gut durchgehalten - mich allerdings am nächsten Tag dann ausgeschlafen. Irgendwie hatte ich in meiner Planung - die sah vor, spätestens wenn Ben 1 Jahr alt ist, wieder so viel zu arbeiten, daß wir davon gut leben können - übersehen, daß ich mich mit Kind tagsüber aber nicht ausschlafen kann und daß der Schlaf eines Kinder auch nicht fest einplanbar ist. Blöderweise war Ben nämlich meistens genau dann im Schub, zahnend oder krank, oder ist dauernd weinend aufgewacht, wenn ich dringend arbeiten mußte, weil mir ein Abgabetermin im Nacken saß. Ich wurde dann immer nervöser und er dadurch natürlich noch unruhiger... so hab ich einige Abgabetermine versemmelt und war völlig entnervt, weil ich es nicht gebacken bekommen habe.
Außerdem fehlt mir definitiv die Zeit, um Aquise zu betreiben - in Ruhe telefonieren geht nicht mit Ben um die Füße und ich kann mich auch nicht auf den entsprechenden gesellschaftlichen Anlässen rumtreiben, die mir neue Aufträge einbringen könnten. Für andere Büros zu arbeiten hab ich die letzten Monaten immer wieder versucht, aber in der Bau- und Eventbranche muß immer alles sofort, vorgestern und bis Morgen dringend fertig sein und ich bin mit Ben nicht wirklich so flexibel, daß ich darauf zuverlässig reagieren kann. Also wird man auch immer weniger gefragt, ob man was machen kann...
Und außerdem fällt es mir wahnsinnig schwer, mich wirklich zu konzentrieren. Um Ideen zu generieren und etwas zu entwerfen brauche ich Ruhe und die Chance, ohne Störung ein paar Stunden dranbleiben zu können - das geht natürlich mit Ben zuhause nicht.
Ben wäre definitiv reif für Kita oder eine nette Tagesmutter - das Problem ist, daß ich immernoch mindestens ein Dreivierteljahr Wartezeit auf einen Kitaplatz habe, die außerdem ziemlich weit weg ist (viel Fahrerei) und für 20 Stunden die Woche 290 Euro kostet. Tagesmutter wäre noch teurer. Von den 20 Stunden gehen 5 für die Fahrerei ab. In den 15 Stunden müßte ich aber netto soviel verdienen, daß wir beide davon gut leben können (und die Kita bezahlen) - völlig utopisch.
Im Moment versuche ich mal wieder das Tauschprinzip mit einer anderen Mutter - ich nehme ihren Sohn 2 Tage die Woche bis 14 Uhr, an 2 Tagen nimmt sie Ben 2. Allerdings ist sie gerade im 4. Monat schwanger und das Arrangement ist von daher auf die nächsten Monate begrenzt.
Opa und Oma sind bei uns ein besonderes Thema udn sind nur temporär für ein paar Stunden verfügbar, aber nicht regelmäßig udn auch nicht ganztägig - außerdem verliere ich da für einmal Bringen und Holen 2 Stunden für 4 Stunden hüten - das ist irgendwie schrecklich uneffektiv.
Blöd ist, daß mein Job eigentlich keine über Wochen fest planbaren Kinderbetreuungszeiten zuläßt, weil ich wenn schnell reagieren muß - daran ist das Tagesmutterthema gescheitert, denn keine wollte sich darauf einlassen. Manchmal bräuchte ich 2 Wochen keine, dann würden 2 Tage die Woche reichen, dann aber bräuchte ich 7 Tage lang täglich ganztags eine Betreuungsmöglichkeit. Und wenn ich mal keinen Auftrag habe, dann kann ich die Tagesmutter/Kita auch nicht bezahlen. Aber die wollen fest gebuchte Zeiten...
Also alles in allem finde ich es sehr schwierig und für mich sehr anstrengend und oft auch nervlich zehrend, beides zu vereinbahren. Im Moment läuft das immer auf Nachtarbeit hinaus und das stecke ich einfach nichtmehr so weg wie mit 20, weil ich mit Ben und Haushalt tagsüber schon einen Fulltimejob habe. Und mein Haushalt ist weit entfernt davon, tiptop zu sein. Einkaufen, kochen, Wäsche machen, Wohnung halbwegs sauber halten fressen ziemlich viel Zeit jeden Tag. Und Ben möchte auch beschäftigt und versorgt werden und Aufmerksamkeit bekommen.
Wenn es finanziell nicht nötig wäre, dann würde ich nicht arbeiten. Ich brauche das nicht für mein Ego und mir fehlt ohne auch nichts, erst Recht keine Selbstbestätigung. Ich finde Mama sein toll und zusammen mit Mensch sein erfüllend genug. Langweilig war mir in den letzten 2 Jahren keine Sekunde. Vor Ben war mir allerdings auch nie langweilig, das kenne ich garnicht.
Da sich das Arbeiten in meinem Beruf und mit Ben so schwierig gestaltet, versuche ich gerade andere Talente auf ihre berufliche Verwertbarkeit abzuklopfen - da wäre doch manches, was ich flexibler machen könnte, ohne an Bautermine zu eng gebunden zu sein. Aber bis ich ausgelotet habe, ob wir davon leben können, werde ich weiter verschen, Jobs in meinem Beruf zu bekommen und sie irgendwie zu bewältigen, damit wir bald finanziell wieder unabhängiger sind.
Irgendwie gehts immer - mit einer absolut flexiblen Betreuungsmöglichkeit für Ben, würde es noch besser gehen - eben zum Beispiel so eine Kita, die von 7-19 Uhr offen hat und ich kann ihn hinbringen wenn es nötig ist und zahle dann aber auch nur die Stunden, die er dort war...
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Ich hab 2 Bekannte, die damit super klar kommen und ich glaub, die finanzelle Belastung liegt bei ca. 200 EUR im Monat. Dafür sind die aber absolut flexibel.
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Au Pairs bekommen 205 Euro Taschengeld im Monat - dazu kommen aber die Aufwendungen für Essen, Telefon, Busmonatskarte, Unternehmungen. Das ist sicher nochmal soviel. Die Kosten fallen dann definitiv für ein halbes Jahr an, auch wenn ich keinen Auftrag habe oder die Kunden nicht zahlen - das würde mich finanziell völlig aus der Bahn werfen.
Aber es scheitert natürlich am wichtigsten Punkt: Ein Au Pair braucht ein eigenes Zimmer und das habe ich nicht - ich habe mit Ben nur 3 Zimmer und davon ist eines Büro. Außerdem pendeln wir nach wie vor oft nach Frankfurt - das stelle ich mir dann doch ziemlich schwierig vor.
Hat hier vielleicht jemand ein Au Pair udn kann ein paar Erfahrungen beisteuern, wie das so klappt?
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59,500
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Jetzt hab mein Mann zum Glück eine Ausbildungsstelle gefunden und fängt im Dezember damit an. Das bedeutet für mich, dass ich nicht mehr arbeiten kann, da ich niemanden für die Kinderbetreuung habe und mein Mann das Auto benötigt und kein 2. Auto finanziell drin ist. Folglich arbeite ich nur noch diesen Monat.
Dafür bin ich weiterhin auf der Suche nach einer Vollzeitstelle in meinem eigentlich studierten Beruf (hab einfach keine Lust, immer nur Hilfsjobs zu machen, möchte endlich auch richtig arbeiten). Tja, aber es sieht einfach nur mau für mich aus. Es müsste halt auch eine Stelle sein, die möglichst nicht im 3 Schichtdienst ist, da es dann halt wieder schwierig mit der Betreuung von Amöna wird......
Daher werde ich mich nun für eine Ausbildung zur Gruppenleiterin / PEKIP bewerben, welche im April beginnen wird und mich damit dann selbständig machen. Vielleicht besteht darin ja eine Chance für mich.... Da die am Wochenende stattfindet, kann Amöna da wieder von meinem Mann betreut werden.
Mein eigentlicher Wunsch wäre gewesen: vor der Geburt (dh nach dem Studium) arbeiten in Vollzeit, dann Geburt, nach der Geburt 1 Jahr zuhause bleiben, Kind genießen, dann Teilzeit weiterarbeiten. DAS wär schön gewesen.... aber man kann ja leider nicht alles haben....
59,500
Moment mal... aber wenn dein Mann doch im Moment noch arbeitslos und zuhause ist, wärend du das Geld verdienen gehst, dann kann er doch nachts aufstehen und auch morgens mit ihr und sie füttern, anziehen und beschäftigen, zumindest bis du ausgeschlafen hast. Wäre das nicht eigentlich "normal"...?
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Ja, das macht er auch oft, aber die Wände bei uns sind sehr dünn, er hat einen festen Schlaf und braucht immer ne Weile bis er aus dem Schlaf zu sich kommt und oft ist es dann halt nachts so, dass ich zuerst aufwache. Und ob ich ihn dann wecke oder Amöna selbst füttere....... Und morgens wach ich halt auch automatisch mit auf, wenn sie brüllt. Er steht dann zwar schon vor mir auf, aber ich hör Amöna dann trotzdem wenn sie brüllt (z.B. wenn sie was nicht bekommt oder beim Wickeln usw.) und wirklich schlafen kann ich dann nicht mehr, liege dann lediglich im Bett und ruhe mich aus. Und seit sie kapiert hat, dass ich im Schlafzimmer bin, krabbelt sie dann auch öfters an die Tür und hämmert dagegen.
Naja, du weißt ja selber, Kinder sind halt nicht gerade leise und wir haben eine hellhörige kleine Wohnung, da ist nicht viel mit Rückzug.....
Also steh ich halt morgens auch oft mit auf....
Aber ist ja jetzt dann eh bald anders, wenn er die Ausbildung macht und ich nicht mehr arbeite, dann kann ich auch früher ins Bett und bin dann wieder fitter, hoff ich...