Kaiserschnitt gefährdet nächste Geburt
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Kommentare
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Wurde hier bestimmt schon mal erklärt, nur finde ich nicht, beim stöbern! :idea:
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richtig, ich hatte ein extremfrühchen und mir hat man es gesagt! nur leider hatte ich keine zeit, um richtig zu überlegen bzw war ich vor einem jahr noch nicht so aufgeklärt...heute bereue ich es irgendwie, daß ich nicht nach einem normalen ks gefragt habe.
Kennst du das auch?
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ich möchte all denen die Angst nehmen, die vielleicht einen KS brauchen und tierische Angst davor haben. Natürlich handelt es sich um eine OP, niemand wird das in Frage stellen. Und natürlich ist eine OP immer mit Risiken verbunden. Trotzdem sollte man sich nicht verrückt mache lassen. Ich kann auf jeden Fall nicht bestätigen eine schlechte Bindung zu meinem Kind zu haben oder postoperative psychische Probleme mit mir rumzutragen. Auch meine körperliche Verfassung war ziemlich schnell wieder gut. Ich konnte nach 2 Tagen wieder auf der Seite schlafen und mein Kind habe ich vom ersten Tag an versorgt. Ich möchte bestimmt keine Werbung für den KS machen, aber alle Faruen zu verurteilen die einen brauchen oder die sich einen aus Angst wünschen, finde ich genauso falsch. Und einer Frau die per KS entbunden hat immer wieder zu vermitteln sie hätte was entscheidendes verpasst finde ich auch Quatsch. Ich kenne auch Frauen die wegen einer schrecklichen und langen natürlichen Geburt keine Kinder mehr wollen. Außerdem gibt es auch genug Komplikationen durch den immernoch gerne und oft gemachten Dammschnitt. Ob das dann besser ist als ein Bauchschnitt ??
Also leben und leben lassen. Ich habe in meiner Krabbelgruppe mit mir 4 KS-Frauen und denen ist nichts passiert genausowenig wie ihren Kindern.
LG Sandi
PS Dies ist nicht als Provokation gedacht, sondern als Angstkiller für Frauen die vielleicht einen KS brauchen oder sich einen wünschen aus welchen Gründen auch immer.
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Ich hatte eine unschöne Geburtsgeschichte mit KS-Ausgang, der mich auch ziemlich traumatisiert hat (neben vielen anderen Komplikationen). Daher weiß ich um KS-Traumata (auch aus anderen Berichten und Austausch über ein KS-Netzwerk). Mich würde jedoch nicht um der ausgleichenden Gerechtigkeit willen allein interessieren, mit welchen traumatischen Erinnerungen Frauen nach Spontan-Geburten fertig werden müssen
(Vielleicht lohnt sich ein eigener Threat?)
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meine Traumata bestanden aus: Todesangst, Verlassenheitsgefühl, und dem Erlebnis, daß mir nach meinem Empfinden durch Arzt und Hebamme blose Gewalt angetan wurde.
Sicherlich kann es sein, daß wenn diese erste Entbindung auch ein KS geworden wäre, ich geschockt gewesen wäre. Aber die Situatin war eben genau anders rum.
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Tatsächlich wird in Krankenhäusern oft so unsensibel mit Frauen umgegangen. Für die Geburtsteams ist es alltägliches Business, aber für jede Frau (jedes mal) ein einmaliges Erlebnis, eine Grenzerfahrung, etwas Besonderes, was an die Substanz geht und das erfordert viel Einfühlungsvermögen. Frau wird doch ihr Leben lang immer mal wieder daran erinnert und somit auch an schlechte Behandlung u.v.m., worüber sich die Geburts- und O.P.-Teams oft nicht im Klaren zu sein scheinen.
Hat die Hebammenausbildung eigentlich auch psychologische Schulungselemente oder nur medizinische? Über Ärzte brauch man sich gar nicht erst zu unterhalten.
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Damals hatte ich einfach das Pech einen unsensiblen Arzt zu haben, der sich weigerte den vermutlich notwendigen KS durchzuführen.
Das ging einfach auf Kosten der Gesundheit meines Sohnes und ganz derb gesagt auf meine Psyche. Man kann doch nicht allen Ernstes eine Frau, die definitiv keine Presswehen hat, ne knappe Stunde mit voll aufgedrehtem Tropf einfach anfeuern und schauen was passiert?
Erst als Pascals Herztöne abenteuerlich sanken haben sie ihn mir herausgerissen. Kein anderes Wort passt dafür.
Die Hebamme von damals arbeitet da nicht mehr, und den Belegarzt würde ich nie mehr näher als 5 Meter an mich ranlassen. Das hab ich bei Jakobs Geburt schon in der Akte vermerken lassen.
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Ich habe unter der Geburt Panikanfälle und Todesängste bekommen, ich war völlig blockiert und konnte nicht mehr "mitmachen", das herz meines babys setzte auch kurz aus...ich war völlig am Ende...ich musste um einen KS "betteln" dabei muß man gesehen haben das nix mehr ging...
Am Ende KS, aber die Hebammen und Ärzte haben mir Schuldgefühle gemacht und immer auch während der laufenden OP gesagt, nein sooo was...das war ziemlich hart...
Mache jetzt schon eine Weile eine Therapie wegen Angststörungen und arbeite dort auch die geburt auf...
Nun bin ich wieder schwanger und hoffe sehr das diese Geburt positiv verläuft... ;-)
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Leider entzündete sich meine KS-Narbe, so dass sie komplett geöffnet werden musste und dann ca. 8 Tage gespült wurde, ich Antibiotika erhielt und 18 Tage nach dem KS erneut unters Messer musste für eine Sekundärnaht. Nach weiteren 7 Tagen wurde ich dann entlassen und habe aber immer noch Probleme, da die Wunde/Narbe an einer Stelle noch weiterhin nässt und ich deshalb regelmässig zum FA muss.
Irgendwie war ich nach der 2. OP leicht traumatisiert und musste in den folgenden Tagen sehr viel weinen. Ich kann nur bestätigen, dass die Tatsache, sich nicht richtig um die Kleine kümmern zu können, unglaublich hart war. Ich hatte viele - teilweise durchaus unrealistische - Todesängste bzw. irgendwie die Sorge nicht mehr "auf die Beine " zu kommen.
Ängste, dass meine Kleine ohne mich aufwachsen müsse, unspezifische Ängste vor weiteren Erkrankungen, das Gefühl dem KH-Betrieb ohnmächtig ausgeliefert zu sein, vom normalen Leben "draußen" abgeschottet zu sein war fürchterlich.
Als ich dann endlich zuhause war, weinte ich noch immer - häufig ohne speziellen Grund - ich war ängstlich. Jede Kleinigkeit mit meiner Narbe versetzte mich in Panik. Immer wieder Ängste vor Erkrankungen.
Inzwischen - 4 Wochen nach dem KS und 2 Wochen nach der 2. OP - geht es mir ein wenig besser.
Ich bin so gierig auf das normale Leben. Einkaufen gehen, bummeln, mit der Kleinen im Maxi-Cosi Freunde besuchen, alles mögliche machen, dass mir das Gefühl gibt, dem KH entronnen zu sein und wieder "gesund" zu sein.
Dies ist mein Erlebnis, obwohl ich nicht sagen kann, dass die Ärzte sehr unsensibel waren. Insbesondere das Pflegepersonal war sehr lieb um mich bemüht.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine spontan Geburt nicht ähnliche Risiken beinhaltet bei Komplikationen. So manches hat man hier schon gelesen. Ein kleiner Vorteile bei einem KS scheint mir zu sein, dass man sich "untenrum" in keinster Weise schlecht fühlt (nichts gedehnt, gerissen usw) ,dies scheint bei Spontanentbindungen durchaus Probleme zu verursachen.
Ich hoffe, dass die letzten Wehwehchen (nässen) auch bald der Vergangenheit angehört und ich dann nach vorne schaue.
Anna
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Wen es interessiert: in der Chrismon Rheinland Plus, Dezember-Ausgabe ist ein Artikel zum Thema KS! erschienen - u.a. ist mein Fall dort beschrieben - Titel: Jede Geburt ist eine Heldentat.
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Es ist wirklich nur in den seltensten Fällen nötig, und will man selber lieber normal entbinden, lohnt sich ein Versuch immer.
Ich kann die Narben, die zu reißen drohten an einer Hand abzählen. Erinnern kann ich mich an eine, und auch da konnte noch rechtzeitig eingegriffen werden. Außerdem sieht man so etwas auch von außen, wenn die Frauen sorgfältig beobeachtet werden.
Ich habe Geburten erlebt, die normal verliefen, obwohl das zweite Kind schwerer war als das Erste.
Für mich ist das Panikmache und gezielte Geldverdienpolitik. Es gibt keine wirklichen medizinischen Gründe für eine höhere Kaiserschnittrate als um die 14/15 Prozent. Außer natürlich in der Risikozentren. Sie ist inzwischen fast doppelt so hoch.
Privatkliniken hatten schon immer einen hohe Quote, Warum das so ist kann man sich wohl nach diesem Statement denken.
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ich finde diese ganze Diskussion eigentlich ziemlich unnütz. Ich finde JEDE Frau hat das Recht selbst zu entscheiden.
Ich eine von denen, die sich den Kaiserschnitt wünscht. Ich bin selbst OP Schwester und habe in meiner Ausbildung zur Krankenschwester unter anderem auch den Kreissaal sehen dürfen bzw. müssen besser gesagt. Wie da eine junge Frau eingerissen ist und das trotz Dammschnittes (das hört sich wirklich an wie die Geflügelschere zu Weihnachten!), das hat die Welt noch nicht gesehen. Sie hat geblutet wie ein abgestochenes Schwein. Wirklich. Es war schrecklich. Und wenn man sich das dann so als junge Frau, ich war gerade 17 Jahre alt, sieht, wird einem schon anders. Zudem kam es, das diese Frau Ausländerin war, kein Wort Deutsch verstand, wir kein Übersetzer hatten und sie die ganze Klinik zusammen brüllte. Ich ging an diesem Tag mit Bauchschmerzen vom selber pressen nach Hause und schwor mir, wenn ich mal ein Kind bekommen sollte, dann ganz bestimmt nicht auf diese Weise. Auch nach Jahren hatte ich noch immer mal Träume von dieser Frau. Jetzt arbeite ich seit 8 Jahren als OP Schwester und meine Meinung konnte noch keiner umschmeißen. Es ist nicht wirklich schön mit anzusehen, wenn man die Spontangeburt auf Biegen und Brechen versuchen will, das Kind aber zu groß oder dann doch falsch liegt, die Hebamme zwischen den Beinen der Schwangeren hockt, versucht es wieder hoch zu schieben um es dann doch per Kaiserschnitt zu holen.
Ich möchte nicht behaupten, das ein Kaiserschnitt das einzig Wahre ist, doch es gibt auch ganz gewiss Geburten, die man nicht selber haben bzw.sehen muß. Von daher bin ich absolut der Meinung. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung!!!
Alles Liebe
Janosch
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Solche Geschichte bekommen Schwangere täglich zu hören. Mein Ziel ist es, über die Dinge nachzudenken, bevor man zu einer Entscheidung gelangt. Dazu sind solche Postings für mich nicht geeignet.
Ich kann einige tausend positive Geburten dagegenhalten.
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Solche Stories von schiefgelaufenen Spontangeburten schocken mich im Übrigen nicht mehr. Schiefgehn kann immer was. Da hast Du bei einem KS auch keine Garantie, dass alles gutgeht.
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Ich wollte nicht unsensibel sein, sondern nur einen Widerspruch aufdecken :???:
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Ich meinte tigerente.
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Naja, wahrscheinlich ist es aber mittlerweile sogar schwer geworden, sich zu rechtfertigen, wenn man selbst einen KS möchte und somit eher mit dem Rücken zur Wand steht, wenn das Thema ansteht.
Nochmal zum Thema: ich hab eigentlich durch meine Erfahrungen vor beidem Bammel: natürliche Geburt, die eine schlechte, traurige und vielleicht ebenfalls komplikationsreiche Erfahrung werden könnte und schlimmer eben noch ein weiterer KS, das wäre für mich eine regelrechte Strafe, daher bevorzuge ich eindeutig ersteres und hoffe, dass bloss nicht ein geplanter oder Not-KS notwendig sein muss. Aber so oder so: ich bin mittlerweile auf einem positiven Weg, wir wollen bald noch ein Kind und wagen somit eine hoffentlich glücklichere weitere Geburt.
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Natürlich ist das Schmerzempfinden von Frau zu Frau unterschiedlich, egal ob normale Geburt oder Kaiserschnitt.
Aber ich kann auch nur jeder werdenden Mutter empfehlen, wenn es möglich ist auf einen Kaiserschnitt zu verzichten.
Die erste Geburt endete bei mir in einen Kaiserschnitt, weil mein Kleiner im Geburtskanal fest steckte.
Und nun hoffe ich das die zweite Geburt im Februar auf normalen Wege geht.
Ich würde lieber ein paar Std. mehr in den Wehen liegen, als nochmal einen KS. Ich bin nicht grade schmerzempfindlich, aber der KS hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen. Außerdem ist es doch viel schöner wenn man sein Baby sofort auf den Bauch gelegt bekommt. Das ganze Empfinden, die Emotionen, sind nach einem KS denke ich schon ganz anders als bei einer normalen Geburt. Man ist nach einem KS in allem total eingeschränkt.
Wie gesagt, ich kann nur jeden empfehlen, den Weg einer normalen Geburt zu versuchen, auch wenn schon mal ein KS statt gefunden hat.
Wenn den keine Komplikationen auftauchen.
Bei einer normalen Geburt ist der Schmerz für den Moment, aber bei einem KS dauert es Tage, Wochen oder sogar Monate.
Conni
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Wie machen das denn dann die Krankenhäuser, in denen man es sofort bekommt? Stellen die da irgendwelche Heizlüfter hin? Warme Handtücher? Bekommt man dann die Hände freigemacht?
Gibt es wirklich gute Gründe, das nicht zu tun, oder hat das einfach mit Routine zu tun? Dann würde mich Herdecke aber (wieder einmal) echt enttäuschen!
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Ein KS ist kein Spaziergang und die Narkosemittel haben auch ihre Nebenwirkungen. Ich war ehrlich gesagt auch mit mir selber beschäftigt und das OP Team hat sich bei mir in beiden Fällen total Mühe gegeben, daß es mir auch seelisch gut geht.
Weitere 20 Minuten später sieht man eh Mann und Kind wieder und kann kuscheln und stillen soviel das Herz begehrt.
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Ich hatte auch einen 24 h vorher geplanten KS und bin der meinung, gaaanz viel bei der OP und drumrum hängt von der routine im KH und von der einstellung der beteiligten leute im OP (ärzte, hebammen, schwangere...)ab.
Ich habe zB 2 min bevor die spinale gemacht werden sollte ganz nebenbei mitbekommen, dass man meinen mann trotz absprache und ohne weitere info nicht mit in den OP lassen wollte. Damit hab ich echt nicht gerechnet und war völlig hinüber. Es gab riesen disskussionen und er durfte dann doch mit rein, aber die aufregung so kurz vorm KS war natürlich nervig.
Hätte ich noch darum gebeten, das kind nach der untersuchung wieder im OP zu haben (meinetwegen bei meinem mann im arm neben mir) wäre das für alle unfassbar gewesen.
Also es kommt immer drauf an, an wen man gerät (hat mir auch eine hebi im KH genauso gesagt!).
Viele grüsse: katrin
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Ich hab jetzt noch mal nach dem Erfahrungsbericht gesucht, den ich neulich über ein Krankenhaus in der Nachbarstadt gelesen hatte, und die schrieb wirklich, dass sie ihr Kind sofort in den Arm bekommen hat, nachdem es draußen war, und erst als die OP wirklich zuende war, wurde das Kind untersucht und gebadet.
Früher wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass man sich sowas wünschen kann, aber falls ich mal in einem Krankenhaus einen Kaiserschnitt haben werde, in dem das so nicht üblich ist, werde ich darauf bestehen.
Mag einigen total übertrieben vorkommen, die 30 Minuten, aber nach der Saugglockengeburt waren diese ersten kuscheligen Minuten das einzig Schöne und wenn dann für mich erst das richtige Horrorszenario (ein Kaiserschnitt!) Wirklichkeit werden würde und ich dann noch diese ersten Minuten missen müsste - schrecklich!
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Bei mir wurde dann noch rumgewurschtelt. Ich empfand es total schrecklich,
und mir fehlen diese ersten Minuten. Ich weis nur noch, das unser Kleiner um 12.24 geboren wurde und zw. 2.30 und 3.00 morgens durfte ich ihn dann endlich im Arm halten. Keine schöne Erfahrung, zumal ich mich bis dahin auch noch nicht richtig Bewegen konnte. Die Narkose ließ erst so ca. gegen 4 Uhr nach. Und an das Stillen war in dieser Zeit auch nicht zu denken.
Stillprobleme hatte ich in den ersten Tagen ganz schön heftig.
Also im Ganzen, eine Erfahrung, auf die ich gerne nochmal verzichten kann.
Conni
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Ich habe nie viel Blut gesehen. Da achtet man auch gar nicht drauf, wenn das Kind kommt.
Der Dammschnitt hört sich so an wie beim Geflügelschneiden, das stimmt schon. Aber es tut in der Regel nicht weh, wenn es zum richtigen Zeitpunkt gemacht wird.
Es gibt immer tausend Dinge die schief gehen können aber genauso kann auch alles gut gehen. Es ist genauso wahrscheinlich, dass Du bei der nächsten Straßenüberquerung vom Auto überfahren wirst, wie das was bei der Geburt schief geht. Das kann man vorher nie wissen.
Ich hatte aus "organisatorischen Gründen" auch überlegt, ob ich diesmal einen geplanten Kaiserschnitt haben möchte, bin inzwischen aber davon ab. Man sollte schließlich nicht vergessen, dass ein Kaiserschnitt eine OP ist, bei der auch einiges schief gehen kann - genauso wie bei einer Spontanentbindung. Und hinterher hat man es ganz gewiss ohne Bauchnarbe leichter.
Ach so, ich bin bei der Geburt auch nicht still. Ich bin nämlich der Meinung, dass es viel leichter ist zu pressen und "nach unten zu arbeiten", wenn man dabei schreit. Und mir ist das völlig egal, was dabei die Leute um mich rum denken. Wenn diese ausländische Frau bei Dir (tigerente13) so sehr geschrieen hat, müssen das nicht zwangsläufig Verzweifelungsschreie oder so gewesen sein. Das kann durchaus auch was Richtung "chacka, ich schaff das" gewesen sein. Ihr habt sie ja nicht verstanden.
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ich hab so viele gedanken, dir mir zu dem thema einfallen. als erstes möchte ich sagen, dass ich einige schlechte erfahrungen in krankenhäusern gemacht habe, und wenn ich jetzt daran denke wird mir schlecht... und ich hab einige sachen bis heute nicht verarbeitet.
und wenn ich jetzt die "herrschende meinung" zum thema WKS höre, dann werde ich ganz schön böse und auch traurig. hier wird es meistens so dargestellt, dass frauen, die einen WKS bekommen, das nur machen, weil sie kein bock auf die schmerzen haben und den geburtstermin planen wollen. das stimmt nicht! ich für mich würde mich zum beispiel für einen WKS entscheiden, weil ich glaube, dass wenn ich "da unten" reiße o.ä. (gibt ja nicht nur dammriss sondern auch scheidenriss) psychische probleme bekommen würde. ganz sicher. ich bin schonmal an einem leistenbruch operiert worden und hab bis heute kein gefühl in dem bereich
naja was ich einfach nur sagen will, dass es mich sehr traurig macht, wenn ich (nicht nur in diesem forum, ich meine das allg,) feststelle, wie frauen die WKS hatten, verurteilt werde. des weiteren, sind meine erfahrungen mit kliniken, ärzten etc. so schlimm, dass mich die vorstellung mein kind und furchtbaren schmerzen auf die welt zu bringen und dabei VÖLLIG AUSGELIEFERT zu sein wahnsinnig machen. mich hat im kh noch nie jmd. ernst genommen und mit würde behandelt und sich allein auf die hilfe der hebammen zu verlassen (die einizigen vernünftigen (meistens !!) in diesem saftladen von krankenhaus) - ohne mich!
hm jetzt kommt bestimmt jmd mit dem argument, dass man beim ks auch ausgeliefert ist - ja okay das gebe ich zu, aber die psychische situation ist meiner meinung nach eine andere...)
bitte greift meinen beitrag nicht als furchtbare kritik auf, sondern nur als kleinen "denkhinweis", dass nicht alle frauen die einen ks wollen, einfach nur faul sind und alles so unkompliziert wie möglich haben möchten.
habt mich trotzdem lieb :oops:
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Zumindest, was natürliche Geburt und/oder beides betrifft.
Ich verstehe total Deine Panik vor einer natürlichen Geburt. Die Geburt meines ersten Sohnes war solch ein, von Dir befürchtetes Martyrium. Ich habe keine Ahnung, wo ich überall gerissen bin, ich weiß nur, wie weit der Dammschnitt ging :shock: Ich hatte über Jahre derbe psychische Probleme und bin heut noch nicht ganz frei davon. Soviel dazu.
Jetzt die anderen beiden Geburten. Es waren keine WKS - dazu war ich viel zu "schwanger" die Hormone haben mich (verrückterweise) so manipuliert, daß ich gern wieder natürlich entbunden hätte (mit Schmerzmitteln und PDA). Mein FA streikte aber und mein Hebammenteam auch. Leichter fielen mir die KS schon, aber ich weiß auch, daß ich in beiden KS ein traumhaftes Team hatte. Das ist aber nicht der Normalfall und als schönes Erlebnis kann man so einen KS nicht bezeichnen - bestimmt kann man das aber bei einer natürlichen Geburt.
Die Folgen im Vergleich:
nach der natürlcihen Entbindung hatte ich lange, sehr lange Beckenbodenprobleme - es fand keinerlei Rückbildung statt, die Naht vom Dammschnitt war die Hölle und wetterempfindlich. Aber nach nem knappen Jahr war es überstanden. Wohlgemerkt! ohne Nachsorgehebi und ohne jeglicher Rückbildung. Ich war auch sexuell wieder voll hergestellt - keine Schäden.
Bei den KS hatte ich bei Jakob bis einschließlich zur Geburt von Johannes (Zeitraum 2 Jahre) einen komplett gefühllosen Bauch, Schmerzen an der Narbe, die wirklich (und ich bin nicht zimperlich) schlimmer waren als alle Beckenbodenprobleme bei Pascal (mit der natürlichen Geburt) Jetzt bei Johannes war ich schneller wieder hergestellt, habe aber innen, also zwischen Bauchdecke und Gebärmutter immer mal wieder ein paar Verwachsungen, die mir das Leben solange schwer machen, bis sie sich den Umständen wieder anpassen - also reißen. Die Vagina wurde nicht angetastet, konnte also nicht verletzt werden, aber der Bauch mit seiner Narbe ist so empfindlich, daß ich Anfangs das Gewicht meines Mannes nicht andeutungsweise "ertragen" konnte, auch die Bewegungen müssen gut überlegt sein, sonst ist die Lust schnell dahin. Du kennst dieses Gefühl also, udn das erstreckt sich dann vom oberen Bereich der Schambeharung bis zum Bauchnabel und zwar in der Breite der Narbe, wenn nicht sogar noch breiter.
Wohingegen solche Verletzungen im Scheidenbereich deutlich schneller verheilen, allein deswegen, weil es sich dort um Schleimhäute handelt die einen anderen Heilungsverlauf haben als die normale Haut mit allen ihren Schichten und den weiteren 7 Schichten, die bis einschließlich Gebärmutter durchtrennt werden müssen, um das Kind auf die Welt zu bringen.
Ich für meinen Teil würde jetzt immer wieder den KS wählen, erstens mal, weil nach einem KS viele Krankenhäuser gar keine natürliche Geburt mehr wagen, und zweitens, weil laut Hebi und FA mein Becken nicht besonders gut für Geburten geeignet ist.
Wenn man aber wirklich nach meinen Wünschen fragte würde ich sagen: Ich hätte gern mal eine schöne normale Entbindung erlebt. Sollte ich aber nochmal schwanger werden, schreie ich laut nach nem KS :oops: soviel ist sicher.
Und noch zum Schluss - Du wirst kein KH finden, das Dir schriftlich garantiert, das Baby direkt auf den Bauch zu legen. Weder bei einer normalen Geburt, noch bei einem KS. Es kann in beiden Fällen wichtigeres geben als diesen Wunsch, der zwar auch wichtig ist, aber nicht über alles gestellt werden sollte.
Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. ;-)
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dass die schnitte in der scheidengegend besser heilen, darauf bin ich noch garnicht gekommen ;-)
das mit der schriftl. bestätigung ist halt so ne sache... das ist halt mein problem. ich habe eigentlich weniger angst vor den schmerzen, als davor die kontrolle abzugeben. ich fühle mich in krankenhäuseren immer so furchtbar ausgeliefert
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ich bin jetzt in der 30SSw und hatte bei meinem Sohn vor knapp 5 j einen Notkaiserschnitt.
Bis auf die ganze Situation war der nicht so schlimm.Wurde ganz lieb von der Hebi aufgeklärt.
Aber das jetzt so zu lesen macht einem doch etwas Angst.Ich mache mir eh so meine Gedanken ,weil man das auf normalen Weg gar nicht kennt.Ist jetzt alles anders!!!!!
Lg Marina :suerte:
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Quelle Focus.de