Vitamin K und Silbernitrat
Marlies/Hebamme
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Da ein andere Thraed etwas aus dem Ruder gelaufen ist, bitte ich Fragen dazu, hier zu stellen.
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Kommentare
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Prima Idee mit dem neuen Tread.
Ich weiß die Silber-Nitrat Tropfen gegen Tripper und andere Ereger sind, die das Kind bei der Geburt in die Augen bekommen kann.
Welche anderen Erreger können das sein und weiß jemand, ob diese im Falle eines Falles nicht auch anders behandelbar sind?
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Tripper und Clamydien sei.
Stimmt das nicht?
Grüße
Anna
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© Universimed Network Center
Ich habe jetzt noch einmal nachgesehen.
Bei Clamydien ist eine Behandlung bei einer Augenentzündung mit Antibiotika wirksamer. Außerdem wird man doch in der SS darauhin untersucht.
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nochmal eine Frage zum Silbernitrat. Meine Hebamme sagte, dass diese nur bei Geschlechtskrankheiten gegeben werden müssen. Herpes ist davon ausgeschlossen.
Wenn man sich also in einer Beziehung absolut sicher ist, dass keiner der Partner andere Geschlechtspartner hatte, kann man die Augentropfen doch fast 100 % ig weglassen oder liege ich da falsch? Die sind dann doch nur sehr unangenehm für das Baby.......?????
Vitamin K lasse ich in so hoch dosierter Form nicht vom Krankenhaus geben sondern habe mich für die verdünnte Form entschlossen die ich allein über 12 Wochen und täglich geben kann.
Vielen Dank
Salzkristall
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Wir empfehlen das mit dem Vitamin K auch so. In Holland z.B. wird das routinemäßig so gehandhabt.
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Ich lese hier immer, dass es entweder die hochdosierte Form im Krankenhaus nach der Geburt gibt,oder eine niedrigdosierte, die man selber gibt ... bei uns war es so, dass bei den ersten 3 U's jeweils Vitamin K gegeben wurde, also dreimal innerhalb der ersten 8 Wochen ... ist das dann so ein Mittelding oder ist das die normale konzentrierte Gabe?
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Kann mich aber auch nicht erinnern das bei Leonards Geburt Silbernitrat je zur Debatte stand. An das Vitamin K kann ich mich erinnern, das hat er auch bis zu der U3 beim Kinderarzt bekommen. Ist die Vitamin K Gabe bedenklich? :shock: Wo ist denn der Unterschied zwischen der normalen Dosierung wie in unserem Fall oder der niedrig dosierten die man über Wochen selbst verabreichen kann?
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Vitamin K ist der Unterschied die Dosierung. Ähm..also das Kind bekommt über einen längeren Zeitraum weniger als jetzt mit der dreimaligen Gabe. Hoch dosierte Vitamin-K-Gaben könnten die roten Blutkörperchen zerstören. Allerdings muss es dazu gravierend überdosiert werden.
Das gilt nicht bei Vitaminen aus der Ernährung.
Der Sinn der längeren Gabe ist eigentlich, auch noch selten auftretende späte Gehirnblutungen zu verhindern.
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mir wurde damals erklärt das Silbernitrat Augentropfen die Hornhaut leicht verätzen, bzw die Oberfläche davon. In unserer Klinik wurde das nicht gemacht.
Die Viatamine gab es gleich nach der Geburt in die Hand gedrückt und dazu wurde dann gesagt das wir die dann selbst verabreichen müssen... wir hatten eine 28 Táge Packung in Lutschtabletten die die Kleinen in den Mund geschoben bekamen.
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Die Augentropfen haben wir schon beim ersten Kind abgelehnt. Die schnippischen Bemerkungen in der Klinik dazu haben mich kalt gelassen.
Nun aber zum Vitamin K: einerseits ist es für mich schwer vorstellbar, dass ein kleiner Mensch IRGENDETWAS braucht, wenn er gesund und gerade auf die Welt gekommen ist, andererseits möchte ich ja das Kleine auch nicht irgendwelchen Gehirnblutungen aussetzen.
Die Argumente, die ich gehört habe sind folgende:
DAFÜR:
- Verringerung der Blutungsneigung (Stimmt das?)
NEUTRAL:
- tut nicht weh
- die Kleinen finden's lecker
- keine Nebenwirkungen
DAGEGEN:
- Überdosierung kann Leukämie verursachen/ roten Blutkörperchen schaden (aber gilt das wirklich für die empfohlende Dosis und wie glaubwürdig sind die Studien dazu?)
- Vitamin K ist ausreichend in der Muttermilch enthalten (stimmt das?)
- hohe Dosierung wird damit begründet, dass das Kind nicht alles aufnimmt, sondern die Hälfte verkleckert bzw. wieder ausspuckt
Meine Hebamme macht alles nach Wunsch der Eltern, wenn die keine Meinung haben, gibt sie es. Von der verdünnten Variante hält sie nichts, weil es mehr Aufwand ist und das hochdosierte eben eine Depotwirkung haben würde, die dann für die Zeit bis zur nächsten U ausreichend ist.
Nun meine Frage: Stimmen die Argumente von oben? Und wie habt Ihr Euch letztendlich entschieden?
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Das mit dem Hälfte läuft wieder raus ist für mich auch kei nArgument dafür.
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Ich bin mir ziemlich sicher: bei einem zweiten Kind, würde ich das Zeugs nicht mehr geben lassen! Das mit der Leukämie, bzw. den roten Blutkörperchen hat Marlies schon einmal erwähnt.
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