Hallo,
irgendwie habe ich seit Beginn der Schwangerschaft und auch jetzt noch 18 Monate danach echt nah ans Wasser gebaut. Letztens kam ein Film in der ARD über eine zurückgebliebene Mutter und ihr Kind (das ihr abgenommen wurde) und was machte ich? 1 Std heulen! Jedesmal wenn ich daran dachte, von meinem Kind getrennt zu sein, ging es wieder los! Zapperlott, dabei bin ich hart im Nehmen! :flaming01:
Wenn mir was gefällt und ich mich freue, könnte ich sofort losheulen!
Geht es noch jemandem so? Oder bin ich dahingehend eine Rarität?
Mein Mann meint, wenn ich mal abgestillt habe, dann wirds sicher besser - ich bin mir da eher nicht so sicher :???:
Kommentare
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War bei Jakob auch schon so und hat zwischendrin mal wieder nachgelassen. Jetzt bin ich wieder voll dabei :roll:
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Früher habe ich über die Heulsusen im Kino gelacht, jetzt bin ich die Königin der Tränen. Abstillen hat übrigens auch nichts gebracht. Vor allem, wenn ich wie Du, sehe, dass irgendetwas mit Kindern ist, ob Geburten, Krankheiten, Verbrechen etc. dann kann ich nicht mehr an mich halten. Vielleicht weil man gaaaaanz tief im inneren daran denkt, wie es sein könnte, wenns das Eigene ist. Und dann schägt der mütterliche (Beschützer-) Instinkt gnadenlos zu!
Ich schäme mich aber mittlerweile nicht mehr für meine Tränen, die gehören jetzt halt zu mir. Und mein Mann findets niedlich. (Er ist sogar froh, dass er jetzt keine Eiskönigin mehr neben sich sitzen hat ;-) , er ist nämlich selber sehr emotional.)
Also: Willkommen im Club!
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hab vor ein paar Tagen Kinder-Weihnachtslieder mit Kira angehört und sie hat sich gefreut und angefangen zu tanzen. Das hat mir die Tränen in die Augen getrieben, weil ich dabei mal wieder so richtig begriffen habe, was ich an dem kleinen Schnuckelchen habe und wie lieb ich sie doch hab. Die Adventszeit ist ja sowieso sehr emotionsgeladen und irgendwie kommen einem jetzt immer wieder mal ganz intensive Gefühle wie es früher war, als man selbst Kind war, hoch (das war zwar nicht zum heulen, aber jetzt ist man eben selber derjenige, der den Kleinen Freude bereiten kann).
Gruß
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Ganz schlimm wars die ersten Monate nach der Geburt, aber auch nach dem Abstillen heule ich bei bestimmten Filmen, oder auch bei schrecklichen Nachrichten/Berichten im Fernsehen :oops:
Ich denke gerade wenn Kinder im Spiel sind, stellt man sich im Hinterkopf vor, wie es mit dem eigenen Kind aussähe, wenn ihm was passieren würde, usw.,usw.
Früher hab ich mich immer gewundert, wie leicht meine Schwägerin heult (egal ob aus Freude oder Trauer), jetzt kann ich es ein bisschen nachvollziehen (Freudentränen sind bei mir seeehr selten).
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ja da reicht schon nur "mein baby" aus und die tränen fließen.
also ich heul deutlich schneller und häufiger als früher, besonders wenn es um babys, kinder und mamas geht. ich sehe eine geburt und heule los, weil ich mich an die von leonie errinnere, wobei ich da nicht geheult habe. anscheinend muss ich das nachholen ;-)
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Ich könnt auch bei Kinderliedern und so einem Quatsch losheulen, wisch mir aber dann ganz verstohlen die träne aus dem Augenwinkel.
Ganz schlimm sind Weihnachts oder Muttertagsaufführungen :roll:
Es gibt da ein ein Lied von einem spanischen (catalanischem )Sänger, Joan Manuel Serrat, das heisst auf Deutsch" Diese Kleinen Verrückten", da heulen mein Mann und ich dann gemeinsam, weil es den Nagel auf den Kopf trifft. *schmelz*
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Seit der Geburt von Krümel bin ich wirklich sehr dicht am Wasser gebaut (eher schon Hausboot!). Mein Freund sagt dazu "dünnhäutig". Schon in der Klinik ging es los - da war so ne unfreundliche Hebamme!
Und jetzt... Tu ich immer eiskalt, und lass mich auf manche Situationen gar nicht ein, damit ich eben nicht gleich losflenne!
Besonders gereizt reagiere ich aber auch in Bezug auf meinen Krümel - kann mein Freund auch nicht verstehen! Den darf keiner anfassen und alles Schlechte wird von ihm abgehalten (manchmal sogar der Papa!)
Viele Grüße,
Anke
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Ich bin die Chefin aller Heulsusen! :???: Es ist furchtbar. Da fällt mir eine Gegebenheit ein, als ich gerade schwanger geworden war. Da habe ich einen ganz dummen Unfall auf dem Parkplatz eines Supermarktes gebaut. Wenn ich das als Unbeteiligte beobachtet hätte, so hätte ich sicher gesagt, so etwas Dummes könne nur Weibern passieren! Einfach rückwärts heraus gestossen und einem stehenden!!! Fahrzeug in den Kotflügel.
Und wie gehts weiter? Der Mann steigt aus, kommt auf mich zu, ich mache die Autotür auf, wollte Buongiorno sagen und heule einfach nur. Der Mann war ganz benommen. Nach ein paar Minuten hat er mir den Arm gestreichelt und gesagt, "Aber Signorina, weinen Sie doch nicht, es ist doch nichts passiert!" Zum Glück kam mein Mann mit dem Motorrad vorbei, hat eingegriffen und alles für mich geregelt. Ich hab einfach kein Wort mit dem Mann reden können, sondern hab nur geheult und geschluchzt!
So schlimm ist es jetzt nicht mehr, aber auf jeden Fall schlimmer als früher.
Ach ja, und noch was: bitte sagt das nicht weiter, es würde Euch sowieso keiner glauben, dass ich so bin! ;-)
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Auf das neue Lied von Christina Stürmer kann ich auch nur noch heulen:
Mama (Ana Ahabak) - ich liebe Dich ... läuft gerade im Radio und ich muss mich zusammenreissen... es ist ja auch sooo traurig
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Ich habe den Film nicht gesehen, aber meine Schwiegermutter hat mir davon erzählt. Erst war ich nur wütend, weil ich so eine Ungerechtigkeit wirklich nicht verstehen kann. :twisted: Und dann kamen mir auch die Tränen bei dem Gedanken daran, wie es wäre, wenn es mir so ginge.
Ich bin von Haus aus nah am Wasser gebaut, keine Ahnung, ob es jetzt schlimmer geworden ist. Ich muss nur manchmal schon weinen, wenn mein Spatz lacht, aber dann natürlich vor lauter Rührung und Glück.