Wie "trainiere" ich meinem Sohn den Papa an?

kerstinjkerstinj

2,322

bearbeitet 12. 12. 2005, 14:53 in Kleinkinder
Einige von Euch dürften bereits wissen, dass Lukas extemst Mamabezogen ist.
Sein Papa ist ebenso wie ich arbeitslos und war von Anfang an mit im normalen Tagesablauf involviert.
Sprich: er hat ihn genauso gefüttert, gewickelt, gewaschen, bespielt, beschmust und betobt wie ich (Toben sogar noch mehr als ich).
Aber: seit Monaten wirds immer schlimmer, Papa wird sowas von ignoriert, dass gibts gar nicht :roll: Ingo kann sich ein Bein ausreissen, das ist Lukas so was von egal...
Ingo versucht immer wieder, sich als Spiel- oder Kuschelpartner anzubieten, aber: Fehlanzeige.
Der arme Kerl (also Ingo) ist mittlerweile so frustriert und fühlt sich total abgelehnt von seinem Sohn.
Wie kann ich die Situation ändern?
Übrigens: die beiden alleine losschicken hilft nicht. Spätestens nach 5 Minuten jammert Lukas nach seiner Mama (und das im 5 Sekundentakt).
Hat jemand ne Idee?

Kommentare

  • MimiMimi

    1,643

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich glaube je frustrierter der Papa ist, desto nerviger ist die Stimmung bei ihm - ganz automatisch. Und das will er dann nicht...

    Bei Alina ging die echte Papaphase auch erst vor ein paar Monaten los und das, wo er ja - auf Grund der Abwesenheit - soooooo spannend ist...

    Auf gut Deutsch: dann hast Du eben das Kind und er den Haushalt. Irgendwann wirst Du rausgeschickt, weil Du störst beim papa-sohn-spielen. Das fand ich am Anfang gar nicht so lustig...
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich würde abwarten, das gibt sich ganz von alleine und dann wirste dich wundern, wie wenig du noch gefragt bist. :biggrin: Jolina ist 6 Monate älter und steckt jetzt in einer extremen Papa-Phase. Nur zum Einschlafen muss ich noch ran, wobei das vorher eigentlich immer der Papa gemacht hat.
  • maschamascha

    1,176

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich habe auch so ein Mama-Kind und der Papa war sehr frustriert. Seit unserem Urlaub im September ist es besser geworden und sie heult nun auch, wenn der Papa den Raum verlässt. Und seit einiger Zeit lässt sie sich auch von ihm ins Bett bringen (Stillkind...), was wir vorher gedanklich schon aufgegeben hatten. Es wird bestimmt bald besser!
  • MimiHuetchenmaschacora

    Kennst du das auch?

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  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Caius war auch immer extrem Mama-Kind, hat zB geschrien, wenn ich aus dem Raum bin, obwohl Papa direkt neben ihm war. Allein mit ihm weggehen ging aber, zum Glück!

    Morgens hat er sich regelrecht vor ihm gefürchtet :shock: :???: , wollte sich nicht anfassen lassen und so, für meinen Mann war das auch häufiger frustrierend, da er auch nachts sehr viel für ihn tut.
    ich habe dann gemerkt, dass in den Phasen, in denen er tagsüber nie da ist, Caius ängstlicher ist. Aber das kann es ja nicht seinbei euch.

    Jetzt seit ein paar Wochen ist allerdings eine andere Phase angebrochen - die Papa spielt viel besser als Mama-Phase. Er ist viel mehr Papa-bezogener als vorher, sagt auf einmal Papa, was vorher nie der Fall war und will abends neuerdings auf ihn warten, habe ich den eindruck.

    Das ganze passierte auf einmal, nach dem letzten Schub, seitdem er auch auf einmal viel mehr redet als vorher und laufend neue Worte kann. :grin:

    Seit neuestem wird auch geheult, wenn Papa den Raum verlässt - jetzt darf keiner mehr den Raum verlassen :roll: nee, so schlimm ist es nicht, keiner darf mehr die Wohnung verlassen udn abends wird am Fenster nach Papa geguckt und dann zur Tür gerannt, auch wenn ich gesagt habe, er käme noch nicht. Er steht dann ganz allein im Treppenhaus und schreit:" Hallo?" und ist ganz traurig, dass er doch noch nicht kommt. :cry:

    Wart es ab, erzähl deinem Mann, dass sich das irgendwann gibt! Es ist wohl so,d ass sie am Anfang nur eine Bezugsperson haben wollen,s elbst wenn sich 2 gleich viel kümmern. Das kann sich aber ganz schnell ändern!
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