Wir beschenken am 24.12. also immer schon als ich klein war. Ich glaub, bei denen die am 25.12. beschenken kommt der Weihnachtsmann in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag.
Bei uns würde das Chriskind kommen, aber dann eben am Heiligen Abend. Wenn meine Söhne daran glauben würden. ;-)
Den Weihnachtsmann kennen wir nicht nur den Nikolaus.
Frohe Weihnachten wünschen wir aber erst am 1. Weihnachtstag, dann kommen auch die telefonischen Rundrufe in der Familie. ;-)
Bei uns wurde das auch schon immer am 24. gemacht. Erst gingen wir in die rappelvolle Kirche zum Festgottesdienst und danach (ca. 17/18 Uhr) war dann Bescherung. Manchmal mit Warten auf den Weihnachtsmann, manchmal war er auch schon da und hat die Geschenke abgeladen., als wir in der Kirche waren. :biggrin:
Dieses Jahr bin ich bei der angeheirateten Schweizer Verwandtschaft und hier läuft es irgendwie ohne feste Traditionen ab, was mich sehr verwirrt und die Weihnachtsstimmung von zuhause vermissen lässt.
Ich war Weihnachten noch nie in der Kirche :oops: Wir führen in unsrer neuen kleinen Familie meine alten Traditionen fort - Weihnachtsbaum schmücken am Heiligabend-Vormittag mit alle Mann (ging nie anders; wir hatten ein sehr offenes Haus, da gabs keine Geheimnisse), Suppe am Mittag. Teetrinken und Weihnachslieder singen am Nachmittag und dann irgendwo gegen 5-6 die Bescherung, anschließend Fondue - das allerdings war uns dies Jahr zu stressig.
Bei uns ja Gisela, mit Krippenspiel und so. Immer sehr schööön. Aber ich bin eigentlich mit meiner Mama seit ich so 4 Jahre alt bin in die normale Christmesse gegangen.
erst für die Kleinkinder um 15:30 mit Krippenspiel dann um 17:00 Uhr großer Familiengottesdienst mit Krippenspiel und um 10:00 Uhr abends noch die Christvesper.
Wir haben auch am 24. die Bescherung, und die Geschenke kommen vom Christkind
Früher haben wir immer am 23. abends den Baum aufgestellt und die Lichter reingemacht, aber nicht geschmückt - das hat am 24. tagsüber das Christkind gemacht, während die Wohnzimmertür den ganzen Tag verschlossen war.
Da ich extrem neugierig war, haben meine Eltern das noch angestachelt, indem mein Vater mit mir in den Garten gegangen ist, um von draußen durch die Luken in den Rolladen zum Wohnzimmer zu spinksen (natürlich habe ich nie was gesehen :sad: ).
Dieses Jahr war alles ein bisschen anders, weil 1. Joelle da ist und 2. mein Mann arbeiten war. Der Baum stand also schon vorher und in der Kirche war ich auch nicht - da sich ein 6-monate altes Kind weder für ein Krippenspiel interessiert noch in der Kirche ruhig ist, hatte ich dieses Jahr das erste Mal Weihnachten ohne Kirche - ein sehr komisches Gefühl!!
Aber nächstes Jahr werden wir dann auf jeden Fall wieder in die Kirche gehen - dann ist Joelle ja älter!
Irgendwie gehört das für mich dazu!
Mal neugierig: Was sagt ihr denn den Kindern bzw. was wurde euch gesagt, was das Christkind ist, wie sieht das aus und so??
Bei uns war es in meiner Kindheit so, dass wir wussten, dass wir uns beschenken, um unsere Freude über die Geburt Jesu zu auszudrücken. Es gab ne zeitlang einen Weihnachtsmann, aber so wie es eben den Osterhasen auch gab. Der hatte irgendwie den Status einer Comicfigur. ;-)
Also, für mich war das Christkind immer das Jesuskind, das in der Krippe liegt - aber halt älter geworden ;-) In der Krippe hat man halt die Figuren, weil man der Geburt Jesu gedenkt, und als Dankeschön dafür, dass wir ihm zum Geburtstag "gratulieren" und in die Kirche gehen, kommt Jesus halt als Christkind und bringt Geschenke.
Über das Aussehen wusste ich nichts, weil ich habe es ja nie geschafft, es zu sehen (auch wenn ich mich abends zwanghaft wach gehalten habe - es hat nie geklappt ;-) )
Das habe ich mir übrigens als 3-4 Jährige selber so zusammengereimt und noch geglaubt, bis ich ca. 6 war ;-)
Aber wird damit der Gottesdienstbesuch nicht irgendwie zu einem Zwangsauftritt dafür, dass es Geschenke regnet? Ich frage nur, ohne dass ich damit angreifen mag. Es interessiert mich nur. ;-)
Ich weiss ja, dass Kinder durcvhaus mit den Widersprüchen klar kommen. Es gibt für sie Christkind UND Weihnachtsmann, ohne dass da irgendwas oder irgendwer in Frage gestellt werden würde.. schon klar, ist ja auch ok... aber ICH komm nciht klar damit zu erzählen, dass Jesuskind bedankt sich oder so. darum interessiert mich einfach, wie ihr das als Kinder empfunden habt.
Snoopy und danch wusstest du dann, Geschenke kommen von Mama und Papa?! Und kam bei euch auch mal der Weihnachtsmann?
Also das Christkind ist das Jesuskind in Form eins Engels.
Wie schon gesagt es bedankt sich bei de nKindern der Welt. Beim GEschenke einpacken helfen ihm natürlich die vielen anderen kelinen Engel im Himmel, und damit nichts "schief" geht hat Petrus ein Auge auf das ganze.
Diese GEschichte existiert bei uns schon ewig, und wird es auch noch lange tun.
Ich fand das immer aufregend nach der Kirche nach Hause zu laufen und in den fenstern zu schauen wo das Christkind schon die Bäume angemacht hat.
Tja und zu Hause war dann das Christkind auch schon da.
Weihnachtsmann gibt es bei uns nicht.
In die Kirche gehen wir nicht nur an Weihnachten, sondern uahc unter dem Jahr immer mal wieder. So ist das klein "ZWangsbesuch" vor der BEscherung sondern gehört eben zum Feiertag dazu.
In meiner Familie wird das so gehand habt wie bei snoppy, also mit Christkind und Geschenke am 24. bei meiner Schwiegerfamilie allerdings (da Italiener) kommt der Weihnachtsmann am 24. um 24:00 Uhr, also praktisch am 25. Wenn die Kinder größer sind wird bis 24:00 Uhr gewartet, da Alessio und die Schwester von meinem Freund noch etwas kleiner sind, gibts die Geschenke erst am 25 zu früh.
Der Weihnachtsbaum wird so um den 22 aufgestellt und geschmückt. Meine Schwiegereltern hatten dieses Jahr gar keinen, ich finde das ist ein unverzichtbares Privileg.
Allerdings hat mein Schwiegervater dieses Jahr ein Durcheinander gemacht, nach dem Essen am 24. kam der Weihnachtsmann persönlich vorbei.
Das fand ich irgendwie total doof, weil
1. wenn der Weihnachtsmann was bringt dann am 25.
2. er bringts nicht selber das passiert nur am 6.12. vom Nikolaus der ja praktisch gesehen der selbe ist. :roll:
Aber naja ich hab ihm seinen Spaß gelassen :biggrin:
Trotzdem steh ich vor der Frage was es dann in den nächsten Jahren wenn Alessio größer ist und mehr versteht, gibt Christkind oder Weihnachtmann.
Sonst gibts hier das und dort den :roll:
Allerdings muß ich sagen tendiere ich eher zum Weihnachtsmann, es ist doch glaubwürdiger das ein alter Mann mit Bart die Geschenke bringt (die er dann 1 oder 2 Mal sieht) statt einem kleinem Engel (so wurde es mir immer erzählt) mit blondem lockigen Haar.
Wie soll so ein kleines Würmchen alles transportieren? ;-) *Erwachsenenlogik*
Früher sind wir immer in die Kirche gegangen, nachmittags in den Kindergottesdienst mit Krippenspiel. Allerdings auch meine Eltern sind seit 4 Jahren nicht mehr gegangen und ich seit 5. Ehrlich gesagt würde ich das aber gerne in ein paar Jahren wieder einführen.
Allerdings muß ich sagen tendiere ich eher zum Weihnachtsmann, es ist doch glaubwürdiger das ein alter Mann mit Bart die Geschenke bringt (die er dann 1 oder 2 Mal sieht) statt einem kleinem Engel (so wurde es mir immer erzählt) mit blondem lockigen Haar.
Wie soll so ein kleines Würmchen alles transportieren? *Erwachsenenlogik
Sicher das das mit dem alten Mann stimmt?
Schau mal hier
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Bringt er wirklich die Geschenke?
Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Es gibt aber ca. 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch nicht klassifiziert werden konnten. Daher ist es durchaus möglich, dass es auch fliegende Rentiere gibt, die bisher aber nur der Weihnachtsmann gesehen hat.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
der magische Goldstaub an den Hufen bewirkt daß wir fliegen können
Es gibt auf der Welt 2 Milliarden Kinder unter 18 Jahren. Da der Weihnachtsmann aber nur die christlichen Haushalte beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf ca. 15 %, d.h. 378 Mio. Kinder. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 Stück pro Familie ergibt das ca. 92 Mio. Haushalte. Wir wollen annehmen, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Arbeitsttag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist. Damit ergeben sich 822,6 Besuche/ p. sek. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit: einparken, aussteigen, Schornstein runterklettern, Socken füllen, restliche Geschenke verteilen, sein hingestelltes Weihnachtsessen vertilgen, Schornstein wieder raufklettern und ab zum nächsten Haus. Nehmen wir an, dass jeder dieser 91,8 Mio. Stopps gleichmäßig über die Erde verteilt ist. Dann ist jeder Haushalt vom anderen 1,3 km entfernt, was eine Gesamtentfernung von 120,8 Mio. km ergibt. Nicht mitgerechnet sind die Unterbrechungen für das, wie essen, trinken, WC-Besuch, usw. Was bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sek. fliegt, also mit 3.000-facher Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, schafft grade mal lächerliche 43,8 km pro Sek. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
Oh ihr Ungläubigen, daß der Weihnachtsmann einige Helfer, wie das Christkind, Väterchen Frost oder Befana hat wissen nun wirklich viele, daß wir in der heiligen Nacht mit der Zeit reisen, wissen nur wenige, aber daß wir unterwegs sind wissen alle
Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein ca. 1 kg schweres Geschenk. Der Schlitten hat dann beladen ein Gewicht von 378.000 Tonnen, nicht mitgerechnet den Weihnachtsmann, der als recht korpulent bekannt ist. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Wie man hört, kann ein "fliegendes Rentier" das zehnfache an Gewicht ziehen. Dann braucht der Weihnachtsmann für seinen Schlitten 216.000 Rentiere! Das erhöht das Gewicht auf 410.400 Tonnen. Das ist mehr als das vierfache Gewicht des Superschiffes Queen Elizabeth.
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/sec. erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand. Die Rentiere werden dabei aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, welches wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Die Rentiere in der ersten Reihe müssen dadurch 16,6 Trillionen Joule/ pro Sekunde an Energie absorbieren. Und zwar jedes für sich! Das heißt, sie würden sofort in Flammen aufgehen. Die nächsten beiden Rentiere würden voll dem Luftwiderstand preisgegeben und es würde einen ohrenbetäubenden Knall geben. Alle anderen Rentiere würden innerhalb von 5/1000 Sek. zerstäubt. Der Weihnachtsmann würde in der Zeit einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt, d.h. ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann würde mit einer Kraft von 20,6 Mio. Newton an das Ende seines Schlittens genagelt.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
Bedenkt man daß laut dieser Berechnung 378 Millionen Kindern jedes Jahr durchschnittlich bis zum 7 Lebensjahr ab Anfang November mindestens 2 x täglich erzählt wird, daß der Weihnachtsmann nicht kommt, wenn nicht aufgeräumt, aufgegessen oder nicht geschlafen wird, bestätigen durch ihre eigene Aussagen 756.000.000 Erwachsene (Eltern, nicht mitgezählt Großeltern, Tanten, Onkel usw.)
81.648.000.000 mal im Jahr
daß es den Weihnachtsmann gibt.
Diese Geschichte habe ich vor 3 Jahren das erste mal gelesen, seitdem behaupteten die Erwachsenen
244.944.000.000 mal das Gegenteil
jede dieser Behauptungen ( der Weihnachtsmann kommt nicht, wenn du nicht aufräumst) umfasst ca 54 Buchstaben gesamt also
13.471.920.000.000 Zeichen
ca 4000 Zeichen passen auf eine DinA4 Seite, das ergibt
3.367.980.000 DinA4 Seiten Papier
1000 Blatt wiegen 5 KG, das ergibt einen Berg von
16.839,9 Tonnen.
Aufgeladen auf 18 m lange LKW´s jeder mit 25 to Zuladung ergibt das einen
12.124 km langen Stau
und den würde auch der ungläubigste unter Euch bemerken!
Aber wird damit der Gottesdienstbesuch nicht irgendwie zu einem Zwangsauftritt dafür, dass es Geschenke regnet? Ich frage nur, ohne dass ich damit angreifen mag. Es interessiert mich nur. ;-)
Ich weiss ja, dass Kinder durcvhaus mit den Widersprüchen klar kommen. Es gibt für sie Christkind UND Weihnachtsmann, ohne dass da irgendwas oder irgendwer in Frage gestellt werden würde.. schon klar, ist ja auch ok... aber ICH komm nciht klar damit zu erzählen, dass Jesuskind bedankt sich oder so. darum interessiert mich einfach, wie ihr das als Kinder empfunden habt.[/color]
also, als pflichtbesuch habe ich die kirche nie angesehen ... es war und ist für mich irgendwie selbstverständlich, dass ich in die kirche gehe, wenn ich weihnachten feiere. deswegen war es dieses jahr auch so komisch ohne kirche ...
Weil es dabei halt nicht nur um die geschenke geht, sondern um das fest an sich. klar steht das gegenseitig-beschenken und die atmosphäre irgendwo im vordergrund, aber der eigentliche hintergrund ist - bei mir zumindest - noch nicht ganz weg ... hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich katholisch erzogen wurde.
als kind habe ich das natürlich noch nicht so durchdacht, aber es war einfach normal, in die kirche zu gehen ... auf kindergeburtstagen z.B. gab es ja auch immer eine kleinigkeit für alle gäste - und weihnachten war halt in der kirche der geburtstag von jesus, und weil der da nicht jedem etwas geben kann, gibt's die geschenke halt zu hause ;-)
Snoopy und danch wusstest du dann, Geschenke kommen von Mama und Papa?! Und kam bei euch auch mal der Weihnachtsmann?
Weihnachtsmann gab es bei uns nie ... ich weiß gar nicht, wann ich den zum ersten Mal irgendwo gesehen hab ;-)
Irgendwann mit 6 Jahren oder so hab ich dann halt durchschaut, dass meine Eltern alles machen - sie sagten dann, dass sie dem Christkind helfen müssen, weil es ja so viel zu tun hätte sonst ... aber dann war das auch ok, geschenke kommen von mama und papa, weil wir zusammen die Geburt von Jesus feiern ... hab ich irgendwie nie in Frage gestellt ;-)
Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung von Coca Cola und hat keinerlei europäische Tradition. Muss man alles, was übern großen Teich schwappt, übernehmen und als "Tradition" ausgeben? ;-)
Bei uns gab es Heiligabend die Geschenke vom Christkind, der Baum wurde mit Hilfe der Kleinen einen Tag vorher geschmückt. Max durfte meine Krippe aufstellen. Eine besondere Ehre wenn man weiß, dass ich diese selbst als Kind geschenkt bekommen habe und hüte wie meinen Augapfel.
In die Kirche sind wir nicht gegangen, da bin ich konsequent. Wenn ich das ganze Jahr nicht gehe, muss ich es Weihnachten auch nicht.
@gisela (und alle anderen, die mit kirche nix am hut haben)
warum feiert ihr weihnachten, wenn ihr mit der kirche nichts anfangen könnt? also, was ist weihnachten für euch?
feiert ihr trotzdem die geburt jesu, nur habt was gegen die institution kirche oder ist es einfach irgendein familienfest, wo es halt geschenke gibt?
@gisela (und alle anderen, die mit kirche nix am hut haben)
warum feiert ihr weihnachten, wenn ihr mit der kirche nichts anfangen könnt? also, was ist weihnachten für euch?
feiert ihr trotzdem die geburt jesu, nur habt was gegen die institution kirche oder ist es einfach irgendein familienfest, wo es halt geschenke gibt?
Ich gehöre zu denen, die mit der Kirche nichts anfangen können, würde mich auch nicht als Christin bezeichnen. Also ich glaube nicht an Jesus als Gottes Sohn (ob ich überhaupt in irgendeiner Form an einen Gott glaube konnte ich für mich selber immer noch nicht schlüssig herausfinden), fühle mich aber natürlich den christlichen Werten verbunden, auf denen unsere Gesellschaft aufbaut.
Ich feiere daher an Weihnachten auch nicht wirklich Jesus' Geburt. Es ist einfach ein Feiertag, den ich, da ich in einer christlichen Gesellschaft aufgewachsen bin, mitfeiere, obwohl sein Ursprung für mich persönlich nicht wirklich eine Bedeutung hat. Ich genieße die Ruhe, die besinnliche Stimmung, das gute Essen und natürlich auch die Geschenke, wobei letztere mir nicht wirklich wichtig sind, also sie machen für mich nicht Weihnachten aus. Für mich ist es vor allem eine Zeit, die mit vielen positiven Erinnerungen verbunden ist und die ganz der Familie gehört.
Nur weil ich mit der Kirche "nichts am Hut" habe, heißt das nicht zwangsläufig, dass ich keinen Glauben habe. Im Gegenteil. Ich kann zum momentanen Zeitpunkt jedoch nichts mit der Institution als solcher anfangen. Meine Kinder haben altersgerechte Kinderbibeln, wir beten hin und wieder zusammen, ich halte den Glauben nicht von ihnen fern. Im Gegenteil, dadurch, dass ihr Onkel im Kloster ist, sind sie dem Glauben sogar relativ nah.
Weihnachten ist bei uns übrigens keine Kommerzschlacht. Wir versuchen den Kindern schon immer, den wahren Sinn von Weihnachten zu erklären. Jedoch können und wollen wir nicht ganz auf Geschenke verzichten, das könnten die Kinder absolut nicht verstehen und wären unheimlich traurig. :sad:
Ich muss aber gestehen, dass ich auch nicht auf dieses Leuchten in den Kinderaugen verzichten möchte. ;-)
@ Gisela, der Weihnachtsmann hat nur sein Gesicht von Coca Cola, er hat schon einen tieferen Sinn ;-)
Der Weihnachtsmann und sein rotes Kostüm
Der Weihnachtsmann ... eine Erfindung der Coca Cola Company ?
»Das Weihnachtsfest hat seinen Ursprung am 25. Dezember 217. Der damalige Papst, Felix I., erklärte diesen Tag zum Geburtstag von Jesus Christus. Er tat das nicht von ungefähr, denn der 25. Dezember ist der Tag der Wintersonnenwende und mit diesem Schritt vereinte er die christliche Lehre mit den heidnischen Riten, die schon seit jeher diesen Tag feierten, nur mit dem Unterschied, dass die Heiden nicht die Geburt Christi feierten, sondern den Frühling herbeisehnten. Aber auch einige andere Rituale der Heiden machte sich die frühchristliche Kirche zu Eigen. So das ausgelassene Feiern, das zu Ehren des Gottes Saturn schon am 19. Dezember für eine Woche zelebriert wurde und das Schmücken von Bäumen, die dann zur Ehre des Sonnengottes verbrannt wurden. Den Vorschlag seines Amtsbruders Hyppolit konnte jedoch erst Papst Liberius im Jahr 354 endgültig durchsetzen und zum Glaubenssatz der katholischen Kirche wurde es schliesslich 381 auf dem Konzil von Konstantinopel erklärt.
Nachdem die christliche Kirche diese Riten in abgewandelter Form übernommen hatte, fügte die Kirche noch das Krippensymbol, Weihnachtslieder und ein opulentes Festessen hinzu, an dem sich Reiche und Arme gleichermaßen sättigen durften. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte der Nikolaus seinen ersten Auftritt. Sein Erscheinen verdankt er dem Bischof Nikolaus, der im türkischen Myra lebte. Bischof Nikolaus war bekannt dafür, den Armen und Bedürftigen zur Seite zu stehen. Der Nikolaus brachte Geschenke für die braven Kinder und bestrafte die unartigen Kinder mit einer Rute. Im 17. Jahrhundert bekam der Nikolaus einen Begleiter - der spätere Krampus bzw. Knecht Ruprecht. Fortan war der Nikolaus für die braven Kinder zuständig und sein Begleiter für die 'Bösen'.
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Nikolaus immer weltlicher und methamorphosierte allmählich zum Weihnachtsmann, respektive zu Santa Claus. Wie man sich jedoch den Nikolaus bzw. den späteren Weihnachtsmann vorstellen sollte, war nicht festgelegt worden und so gab es die verschiedensten Vorstellungen und Darstellungen von seinem Aussehen.
Erst 1931 wurde sein heutiges Erscheinungsbild festgelegt. Die Firma Coca Cola beauftragte den Zeichner Haddon Sundblom, den Weihnachtsmann für eine Anzeige zu gestalten. Angeblich diente sein eigenes Gesicht als Vorlage. Aber das die Gestalt des Weihnachtsmannes auch der germanischen Mythologie entlehnt worden sein kann und den Gott Thor darstellt, wäre ebenfalls denkbar. Sundblom wird sich, da er schwedische Wurzeln hat, seiner nordischen Götterwelt erinnert haben. In dieser wird Thor als älterer, korpulenter Mann, der stets freundlich ist und einen langen weißen Bart hat, beschrieben. Wie dem auch sei, fest steht, dass die Werbekampagne äußerst erfolgreich war und seitdem in der Weihnachtswerbung von Coca Cola verwendet wurde. Mitnichten hat also Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden. Coca Cola hat ihm lediglich das uns heute vertraute Gesicht gegeben.
Heute ist der Weihnachtsmann, alias Santa Claus, alias Pere Noel in der ganzen christlichen Welt bekannt und beliebt. Lediglich die Riten und Traditionen sind von Land zu Land unterschiedlich. Während in Deutschland der Weihnachtsmann schon am 24. Dezember an die kleinen und großen Kinder die Geschenke verteilt, kommt er in Amerika erst einen Tag später an - klar die weite Reise, für die ihm nur ein Rentierschlitten zur Verfügung steht, dauert eben. Aber so ganz sicher sind wir uns da nicht. Übrigens das "Happy X-mas" ist nicht nur eine flapsige Redensart der Amerikaner, sondern kommt ursprünglich aus der griechischen Sprache. Im Griechischen ist der erste Buchstabe des Wortes Christus ein "X".«
Ein interessanter Beitrag, ich habe derzeit keine Ahnung, wieweit der Autor damit Recht hat. Der Einfluss des bekannten Limonadenherstellers scheint aber verbrieft zu sein. Der Buchtitel stammt nicht aus dem zitiertem Beitrag, ich habe ihn bei Amazon gefunden. Der Zeichner Haddon Sundblom hat auch noch andere bemerkenswerte Werbebeiträge geschaffen. Diese dürften aber eher die Väter angesprochen haben: Stichwort Pin-Up.
Die Jahresangabe 217 bzw. Papst Felix I. passen mit Sicherheit nicht zusammen. Laut meinen Recherchen verstarb der erste glückliche Papst, der Anfang 268 die Nachfolge von Papst Dionysius antrat, am 30.12.274 n.C.
Diverse Internetseiten verbinden das Datum 217 mit dem ersten Gegenpapst Hippolyt. Wem mag er die Pferde ausgespannt haben? (Callistus I., Urban I. und Pontian?) Wenn man diesen Seiten Glauben schenken darf, dann hat dieser Papst die Feiern zur Geburt Christi vom 6. Januar auf den 25. Dezember verlegt.
Ich gebe vorerst meine Forschungen auf, wer hier welche Feier für welchen Zweck umgedeutet hat. Fakt ist: Gefeiert wurde schon immer, manchmal ändern sich die Begründungen. Und manch eine Organisation macht sich dies zueigen. Halloween lässt grüßen:-)
Derzeit beschäftigen mich aber andere Darstellungsformen.....
Nachtrag: Ob nun Thor oder der Chef der germanischen Götter, Odin, Wodan oder Wotan genannt, das Vorbild für Sundblom war, ist nicht überliefert. In einem alten Schulbuch (um 1910) fand ich folgende Passage zum Thema Götterglaube der Germanen:
»Der oberste Gott war Wodan. Ihn dachte man sich als einen alten bärtigen Mann mit breitkrempigen Hute; auf seinem weissen Rosse ritt er durch die Luft. In der Zeit der Wintersonnenwende hielt er mit den übrigen Göttern einen Umzug auf die Erde, und wenn in unseren Tagen um die Weihnachtszeit die Kinder von einem Schimmelreiter erzählen, der die Christgeschenke bringt, oder von dem bärtigen Knechte Ruprecht mit dem großen, breitkrempigen Hute, so ist das noch eine Erinnerung an den Gott Wodan.«
Rudolf Pörtner beschreibt in seinem Buch, Die Wikinger-Saga, Düsseldorf 1971, S.169, den hammerwerfenden Thor wie folgt:
»Gott Thor, der volkstümlichste der nordischen Götter, wirkt demgegenüber (Odin) wie ein Bauer, ein wenig vulgär, aber sympathisch. ... Ein Fels von einem Kerl, rotbärtig, mit mächtig entwickeltem Bizeps, bewohnte er einen Palast ...; konsumierte er in einem Arbeitsgang einen kompletten Ochsen, acht Lachse und eine Unmenge Leckereien; ließ er, ohne mit der Wimper zu zucken, drei Faß Met durch die erhitzte Kehle strömen; rollte er, umäßig grölend und lärmend, mit seinem Bockgespann durch die Wolken...
Thor war frei von Bosheit. Leicht erregbar zwar ... aber gutmütig und den Menschen wohlgesonnen.
Kurzum: eine ehrliche Haut, grob und polternd, aber voller Güte.«
Wunderschöne Beschreibung unseres Weihnachtsfestes! :-)
Das ursprüngliche Aussehen von Santa Claus stammt auch nicht von Haddon Sundblom. Der "Erfinder" dieser neuen Figur ist der 1840 in der Stadt Landau in der Pfalz geborene und 1846 mit seiner Mutter in die USA ausgewanderte Thomas Nast. Während des amerikanischen Bürgerkriegs (1861 - 1865) kreierte er aus dem Pelznickel seiner Kindheit und dem in niederländischer Tradition stehenden Santa Claus den amerikanischen Weihnachtsmann: Aus dem Asketen Nikolaus war ein gemütlicher, rotgewandeter Dicker geworden. Den weißen Pelzbesatz zur roten Kleidung schließlich erhielt der Weihnachtmann Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts durch Coca Cola. Der Weihnachtsmann in den Hausfarben von Coca Cola wünschte in einer USA-weiten Plakat-Aktion neben einem Gabenstrumpf eine erfrischende Pause. Seit diesem außerordentlich erfolgreichen Werbefeldzug ist der Weihnachtsmann standardisiert.
Thomas Nast etablierte auch den Nordpol als Heimatsitz von Santa Claus. Auf einer Zeichnung aus dem Jahre 1865 verfolgen zwei Kinder auf einer Weltkarte den weiten, beschwerlichen Weg vom Nordpol in die Vereinigten Staaten. Im folgenden Jahr griff der Schriftsteller George P. Webster diese Idee auf und erklärte, dass in den langen Sommermonaten die Spielzeugfabrik und das Haus von Santa Claus durch Schnee und Eis des Nordpols versteckt seien.
Meine Mutter hat einige Bilderbücher von um-die-Jahrhundertwende, mit wunderschönen Bildern. Da hat der Weihnachtsmann einen Pelzmantel an und einen Kranz aus Stechpalmenzweigen um den Hut. Aus den Büchern habe ich auch meine Vorstellung vom Christkind - ein besonders schöner Engel mit Heiligenschein und Schwanenflügeln. Erklärt haben mir meine Eltern das nie, soweit ich weiß - dass das Baby-Jesus ist, habe ich erst spät begriffen. Für mich war das immer die schöne, strahlende Kindergestalt mit den Flügeln, die den Flügelmatz zurechtweist, während er sich mit Liesel, der Puppe, und dem Teddybären unter einem Baum im Winterwald versteckt. ;-)
Bei uns kommen die Hl. 3 Könige am 6. Januar und somit die Geschenke.
Am 24. wird um kurz vor zwólf die Lethanie gesungen (Ora pro nobis), anschliessend wird um Unterkunft gebeten (Posada), die Wandernden werden eingelassen, anschliessend wird das frisch geborene in der Krippe in den Schlaf gesungen, das Vater Unser und der Rosenkranz gebetet.
Es werden riesen Wunderkerzen angezündet und anschliessend, also erst am 25. Dezember (ich hab da schon keinen Hunger mehr) zu Abend (zu Mitternacht) gegessen, denn das ist das offiziele Geburtsdatum. Um es schöner für die Kinder zu machen gibt es ein paar Kleinigkeiten. Aber immer nur für die Kinder.
Im grossen und ganzen halt sehr katholisch und traditionell hier, aber ohne geschenke an Weihnachten, find ich aber eine recht logische Angelegenheit für die Kinder!
Weihnachtsmann gibts hier in den Einkaufszentren, da ja hier aus dem "Norden" die Marktstrategien rüberschwappen.
bei uns kommt das christkind am 24sten. das christkind war und ist das jesuskind mit engelsflügeln und natürlich helfen alle engel mit. jetzt wird der christbaum noch geheim geschmückt am 24, während leonie spazieren gefahren wird. später werden wir den baum gemeinsam schmücken und somit dem christkind helfen. ;-)
in die kirche gehen wir auch nicht, denn mit dieser institution kann ich auch nichts anfangen. nur weil man nicht in die kirche geht, muss man doch nicht gleich ungläubig sein. und beten kann man überall.
den weihnachtsmann gabs in amerika schon lange lange, aber mit coca cola hat er sein aussehen bekommen, will heißen rote bäckchen und rotes outfit, damit die menschen auch im winter wenn es kalt ist cola trinken und nicht nur im sommer.
den weihnachtsman erklären wir so: da das christkind soooo viel zu tun hat, hilft der weihnachtsmann woanders auf der erde aus. denn schließlich kommt das christkind schon am 24. und der weihnachtsmann erst am 25.
ich finds nur immer schlimm, wenn die leute weihnachtsmann und nikolaus verwechseln und glauben, dass der nikolaus genauso aussieht, wie der weihnachtsmann.
Kommentare
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Bei uns würde das Chriskind kommen, aber dann eben am Heiligen Abend. Wenn meine Söhne daran glauben würden. ;-)
Den Weihnachtsmann kennen wir nicht nur den Nikolaus.
Frohe Weihnachten wünschen wir aber erst am 1. Weihnachtstag, dann kommen auch die telefonischen Rundrufe in der Familie. ;-)
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Dieses Jahr bin ich bei der angeheirateten Schweizer Verwandtschaft und hier läuft es irgendwie ohne feste Traditionen ab, was mich sehr verwirrt und die Weihnachtsstimmung von zuhause vermissen lässt.
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Erst geht es in den Gottedienst danach war dann das Christkind da ;-)
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erst für die Kleinkinder um 15:30 mit Krippenspiel dann um 17:00 Uhr großer Familiengottesdienst mit Krippenspiel und um 10:00 Uhr abends noch die Christvesper.
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Früher haben wir immer am 23. abends den Baum aufgestellt und die Lichter reingemacht, aber nicht geschmückt - das hat am 24. tagsüber das Christkind gemacht, während die Wohnzimmertür den ganzen Tag verschlossen war.
Da ich extrem neugierig war, haben meine Eltern das noch angestachelt, indem mein Vater mit mir in den Garten gegangen ist, um von draußen durch die Luken in den Rolladen zum Wohnzimmer zu spinksen (natürlich habe ich nie was gesehen :sad: ).
Dieses Jahr war alles ein bisschen anders, weil 1. Joelle da ist und 2. mein Mann arbeiten war. Der Baum stand also schon vorher und in der Kirche war ich auch nicht - da sich ein 6-monate altes Kind weder für ein Krippenspiel interessiert noch in der Kirche ruhig ist, hatte ich dieses Jahr das erste Mal Weihnachten ohne Kirche - ein sehr komisches Gefühl!!
Aber nächstes Jahr werden wir dann auf jeden Fall wieder in die Kirche gehen - dann ist Joelle ja älter!
Irgendwie gehört das für mich dazu!
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Bei uns war es in meiner Kindheit so, dass wir wussten, dass wir uns beschenken, um unsere Freude über die Geburt Jesu zu auszudrücken. Es gab ne zeitlang einen Weihnachtsmann, aber so wie es eben den Osterhasen auch gab. Der hatte irgendwie den Status einer Comicfigur. ;-)
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Über das Aussehen wusste ich nichts, weil ich habe es ja nie geschafft, es zu sehen (auch wenn ich mich abends zwanghaft wach gehalten habe - es hat nie geklappt ;-) )
Das habe ich mir übrigens als 3-4 Jährige selber so zusammengereimt und noch geglaubt, bis ich ca. 6 war ;-)
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Ich weiss ja, dass Kinder durcvhaus mit den Widersprüchen klar kommen. Es gibt für sie Christkind UND Weihnachtsmann, ohne dass da irgendwas oder irgendwer in Frage gestellt werden würde.. schon klar, ist ja auch ok... aber ICH komm nciht klar damit zu erzählen, dass Jesuskind bedankt sich oder so. darum interessiert mich einfach, wie ihr das als Kinder empfunden habt.
Snoopy und danch wusstest du dann, Geschenke kommen von Mama und Papa?! Und kam bei euch auch mal der Weihnachtsmann?
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Wie schon gesagt es bedankt sich bei de nKindern der Welt. Beim GEschenke einpacken helfen ihm natürlich die vielen anderen kelinen Engel im Himmel, und damit nichts "schief" geht hat Petrus ein Auge auf das ganze.
Diese GEschichte existiert bei uns schon ewig, und wird es auch noch lange tun.
Ich fand das immer aufregend nach der Kirche nach Hause zu laufen und in den fenstern zu schauen wo das Christkind schon die Bäume angemacht hat.
Tja und zu Hause war dann das Christkind auch schon da.
Weihnachtsmann gibt es bei uns nicht.
In die Kirche gehen wir nicht nur an Weihnachten, sondern uahc unter dem Jahr immer mal wieder. So ist das klein "ZWangsbesuch" vor der BEscherung sondern gehört eben zum Feiertag dazu.
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In meiner Familie wird das so gehand habt wie bei snoppy, also mit Christkind und Geschenke am 24. bei meiner Schwiegerfamilie allerdings (da Italiener) kommt der Weihnachtsmann am 24. um 24:00 Uhr, also praktisch am 25. Wenn die Kinder größer sind wird bis 24:00 Uhr gewartet, da Alessio und die Schwester von meinem Freund noch etwas kleiner sind, gibts die Geschenke erst am 25 zu früh.
Der Weihnachtsbaum wird so um den 22 aufgestellt und geschmückt. Meine Schwiegereltern hatten dieses Jahr gar keinen, ich finde das ist ein unverzichtbares Privileg.
Allerdings hat mein Schwiegervater dieses Jahr ein Durcheinander gemacht, nach dem Essen am 24. kam der Weihnachtsmann persönlich vorbei.
Das fand ich irgendwie total doof, weil
1. wenn der Weihnachtsmann was bringt dann am 25.
2. er bringts nicht selber das passiert nur am 6.12. vom Nikolaus der ja praktisch gesehen der selbe ist. :roll:
Aber naja ich hab ihm seinen Spaß gelassen :biggrin:
Trotzdem steh ich vor der Frage was es dann in den nächsten Jahren wenn Alessio größer ist und mehr versteht, gibt Christkind oder Weihnachtmann.
Sonst gibts hier das und dort den :roll:
Allerdings muß ich sagen tendiere ich eher zum Weihnachtsmann, es ist doch glaubwürdiger das ein alter Mann mit Bart die Geschenke bringt (die er dann 1 oder 2 Mal sieht) statt einem kleinem Engel (so wurde es mir immer erzählt) mit blondem lockigen Haar.
Wie soll so ein kleines Würmchen alles transportieren? ;-) *Erwachsenenlogik*
Früher sind wir immer in die Kirche gegangen, nachmittags in den Kindergottesdienst mit Krippenspiel. Allerdings auch meine Eltern sind seit 4 Jahren nicht mehr gegangen und ich seit 5. Ehrlich gesagt würde ich das aber gerne in ein paar Jahren wieder einführen.
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Sicher das das mit dem alten Mann stimmt?
Schau mal hier
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Bringt er wirklich die Geschenke?
Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Es gibt aber ca. 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch nicht klassifiziert werden konnten. Daher ist es durchaus möglich, dass es auch fliegende Rentiere gibt, die bisher aber nur der Weihnachtsmann gesehen hat.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
der magische Goldstaub an den Hufen bewirkt daß wir fliegen können
Es gibt auf der Welt 2 Milliarden Kinder unter 18 Jahren. Da der Weihnachtsmann aber nur die christlichen Haushalte beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf ca. 15 %, d.h. 378 Mio. Kinder. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 Stück pro Familie ergibt das ca. 92 Mio. Haushalte. Wir wollen annehmen, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Arbeitsttag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist. Damit ergeben sich 822,6 Besuche/ p. sek. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit: einparken, aussteigen, Schornstein runterklettern, Socken füllen, restliche Geschenke verteilen, sein hingestelltes Weihnachtsessen vertilgen, Schornstein wieder raufklettern und ab zum nächsten Haus. Nehmen wir an, dass jeder dieser 91,8 Mio. Stopps gleichmäßig über die Erde verteilt ist. Dann ist jeder Haushalt vom anderen 1,3 km entfernt, was eine Gesamtentfernung von 120,8 Mio. km ergibt. Nicht mitgerechnet sind die Unterbrechungen für das, wie essen, trinken, WC-Besuch, usw. Was bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sek. fliegt, also mit 3.000-facher Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, schafft grade mal lächerliche 43,8 km pro Sek. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
Oh ihr Ungläubigen, daß der Weihnachtsmann einige Helfer, wie das Christkind, Väterchen Frost oder Befana hat wissen nun wirklich viele, daß wir in der heiligen Nacht mit der Zeit reisen, wissen nur wenige, aber daß wir unterwegs sind wissen alle
Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein ca. 1 kg schweres Geschenk. Der Schlitten hat dann beladen ein Gewicht von 378.000 Tonnen, nicht mitgerechnet den Weihnachtsmann, der als recht korpulent bekannt ist. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Wie man hört, kann ein "fliegendes Rentier" das zehnfache an Gewicht ziehen. Dann braucht der Weihnachtsmann für seinen Schlitten 216.000 Rentiere! Das erhöht das Gewicht auf 410.400 Tonnen. Das ist mehr als das vierfache Gewicht des Superschiffes Queen Elizabeth.
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/sec. erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand. Die Rentiere werden dabei aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, welches wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Die Rentiere in der ersten Reihe müssen dadurch 16,6 Trillionen Joule/ pro Sekunde an Energie absorbieren. Und zwar jedes für sich! Das heißt, sie würden sofort in Flammen aufgehen. Die nächsten beiden Rentiere würden voll dem Luftwiderstand preisgegeben und es würde einen ohrenbetäubenden Knall geben. Alle anderen Rentiere würden innerhalb von 5/1000 Sek. zerstäubt. Der Weihnachtsmann würde in der Zeit einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt, d.h. ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann würde mit einer Kraft von 20,6 Mio. Newton an das Ende seines Schlittens genagelt.
Kommentar vom Weihnachtsmann der Weihnachtsstadt:
Bedenkt man daß laut dieser Berechnung 378 Millionen Kindern jedes Jahr durchschnittlich bis zum 7 Lebensjahr ab Anfang November mindestens 2 x täglich erzählt wird, daß der Weihnachtsmann nicht kommt, wenn nicht aufgeräumt, aufgegessen oder nicht geschlafen wird, bestätigen durch ihre eigene Aussagen 756.000.000 Erwachsene (Eltern, nicht mitgezählt Großeltern, Tanten, Onkel usw.)
81.648.000.000 mal im Jahr
daß es den Weihnachtsmann gibt.
Diese Geschichte habe ich vor 3 Jahren das erste mal gelesen, seitdem behaupteten die Erwachsenen
244.944.000.000 mal das Gegenteil
jede dieser Behauptungen ( der Weihnachtsmann kommt nicht, wenn du nicht aufräumst) umfasst ca 54 Buchstaben gesamt also
13.471.920.000.000 Zeichen
ca 4000 Zeichen passen auf eine DinA4 Seite, das ergibt
3.367.980.000 DinA4 Seiten Papier
1000 Blatt wiegen 5 KG, das ergibt einen Berg von
16.839,9 Tonnen.
Aufgeladen auf 18 m lange LKW´s jeder mit 25 to Zuladung ergibt das einen
12.124 km langen Stau
und den würde auch der ungläubigste unter Euch bemerken!
;-)
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Weihnachtsmann gab es bei uns nie ... ich weiß gar nicht, wann ich den zum ersten Mal irgendwo gesehen hab ;-)
Irgendwann mit 6 Jahren oder so hab ich dann halt durchschaut, dass meine Eltern alles machen - sie sagten dann, dass sie dem Christkind helfen müssen, weil es ja so viel zu tun hätte sonst ... aber dann war das auch ok, geschenke kommen von mama und papa, weil wir zusammen die Geburt von Jesus feiern ... hab ich irgendwie nie in Frage gestellt ;-)
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Bei uns gab es Heiligabend die Geschenke vom Christkind, der Baum wurde mit Hilfe der Kleinen einen Tag vorher geschmückt. Max durfte meine Krippe aufstellen. Eine besondere Ehre wenn man weiß, dass ich diese selbst als Kind geschenkt bekommen habe und hüte wie meinen Augapfel.
In die Kirche sind wir nicht gegangen, da bin ich konsequent. Wenn ich das ganze Jahr nicht gehe, muss ich es Weihnachten auch nicht.
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warum feiert ihr weihnachten, wenn ihr mit der kirche nichts anfangen könnt? also, was ist weihnachten für euch?
feiert ihr trotzdem die geburt jesu, nur habt was gegen die institution kirche oder ist es einfach irgendein familienfest, wo es halt geschenke gibt?
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Ich feiere daher an Weihnachten auch nicht wirklich Jesus' Geburt. Es ist einfach ein Feiertag, den ich, da ich in einer christlichen Gesellschaft aufgewachsen bin, mitfeiere, obwohl sein Ursprung für mich persönlich nicht wirklich eine Bedeutung hat. Ich genieße die Ruhe, die besinnliche Stimmung, das gute Essen und natürlich auch die Geschenke, wobei letztere mir nicht wirklich wichtig sind, also sie machen für mich nicht Weihnachten aus. Für mich ist es vor allem eine Zeit, die mit vielen positiven Erinnerungen verbunden ist und die ganz der Familie gehört.
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Weihnachten ist bei uns übrigens keine Kommerzschlacht. Wir versuchen den Kindern schon immer, den wahren Sinn von Weihnachten zu erklären. Jedoch können und wollen wir nicht ganz auf Geschenke verzichten, das könnten die Kinder absolut nicht verstehen und wären unheimlich traurig. :sad:
Ich muss aber gestehen, dass ich auch nicht auf dieses Leuchten in den Kinderaugen verzichten möchte. ;-)
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Am 24. wird um kurz vor zwólf die Lethanie gesungen (Ora pro nobis), anschliessend wird um Unterkunft gebeten (Posada), die Wandernden werden eingelassen, anschliessend wird das frisch geborene in der Krippe in den Schlaf gesungen, das Vater Unser und der Rosenkranz gebetet.
Es werden riesen Wunderkerzen angezündet und anschliessend, also erst am 25. Dezember (ich hab da schon keinen Hunger mehr) zu Abend (zu Mitternacht) gegessen, denn das ist das offiziele Geburtsdatum. Um es schöner für die Kinder zu machen gibt es ein paar Kleinigkeiten. Aber immer nur für die Kinder.
Im grossen und ganzen halt sehr katholisch und traditionell hier, aber ohne geschenke an Weihnachten, find ich aber eine recht logische Angelegenheit für die Kinder!
Weihnachtsmann gibts hier in den Einkaufszentren, da ja hier aus dem "Norden" die Marktstrategien rüberschwappen.
Ich muss noch Wunschzettel lesen :biggrin:
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in die kirche gehen wir auch nicht, denn mit dieser institution kann ich auch nichts anfangen. nur weil man nicht in die kirche geht, muss man doch nicht gleich ungläubig sein. und beten kann man überall.
den weihnachtsmann gabs in amerika schon lange lange, aber mit coca cola hat er sein aussehen bekommen, will heißen rote bäckchen und rotes outfit, damit die menschen auch im winter wenn es kalt ist cola trinken und nicht nur im sommer.
den weihnachtsman erklären wir so: da das christkind soooo viel zu tun hat, hilft der weihnachtsmann woanders auf der erde aus. denn schließlich kommt das christkind schon am 24. und der weihnachtsmann erst am 25.
ich finds nur immer schlimm, wenn die leute weihnachtsmann und nikolaus verwechseln und glauben, dass der nikolaus genauso aussieht, wie der weihnachtsmann.