Unterschiede in der Betreuung des Kindes

ShikokuShikoku

305

bearbeitet 30. 12. 2005, 14:43 in Plauderecke
Hallo,

letztens ist mir so richtig bewusst geworden, wie unterschiedlich die Eltern doch mit ihren Kindern umgehen.
Freunde von mir verbrachten mit ihrer Tochter (knapp 12 Monate) Weihnachten bei uns. Meine Tochter ist 7 Monate.

meine Tochter:
voll gestillt
seit einigen Wochen etwas Beikost
schläft im Familienbett
ich lasse sie nicht schreien, schon gar nicht alleine

Tochter Freundin:
Flasche seit Geburt (auch kein Versuch zu stillen, weil keine Lust darauf, bekommt seit Geburt Folgemilch)
seit 4. Monat Beikost (Schinkennudeln etc.)
schläft im eigenen Bett im eigenen Zimmer
Ferber-Methode

Weihnachten. Die Freundin's Tochter wurde hinter das Trenngitter im Wohnzimmer (hab so ein Laufgitter im Wohnzimmer wg. Hund) gesetzt. Sie spielte auch ne Weile, doch dann stand sie am Gitter und weinte. Direkt davor sass ihr Papa, mit den Worten "lass sie nur schreien, die hört von selbst wieder auf". Ich konnte gerade nicht aufstehen, weil ich stillte. Doch meine Mutter ergriff die Initiative und holte das weinende Kind auf ihren Arm. Beruhigte sie und spielte mit ihr.

Die Freundin's Tochter zog sich am Küchentisch hoch und fasste nach der Schale mit den Keksen. Ich nahm die Schüssel vom Tisch. Doch dies wurde von den Eltern kommentiert mit "Lass ihr doch die Kekse!". Ich lies sie nicht, weil sie meiner Meinung nach viel zu süss sind (hab ich selbst gemacht, ist doch nur Zucker mit Mehl ....). Jetzt bekam ich Fotos geschickt von ihrem ersten Geburtstag - sie aß ein Yes-Törtchen.

Es wurde abends und die Kinder müde. Meine Tochter schlief bei mir an meiner Brust ein. Ich brachte sie in unser Familienbett.
Die Tochter meiner Freundin wurde in das Kinderzimmer gebracht und in ihr Reisebett gelegt. Sie schrie dann über eine Stunde lang ..... bis sie wohl aufgab oder zu erschöpft war. Meine Tochter wachte zwischendrin mal auf und weinte etwas. Ich ging zu ihr, gab ihr noch einmal die Brust. Fünf Minuten später war sie wieder in den Schlaf gesunken und wachte so bald nicht wieder auf.

Sorry wenn das Off Topic war. Aber ich finde es erstaunlich, wie die Unterschiede sind in der "Betreuung" der Kinder/Babys. Meine Freundin sagt zu mir, dass sie es bewundert, wie ich mit Anja umgehe und dass sie das nicht könnte. Aber das verstehe ich nicht ....

Kommentare

  • Fantasia78Fantasia78

    1,356

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, es ist oft schwierig, das Vorgehen mancher Eltern zu verstehen.
    Ich stehe da oft auch ganz schön ratlos davor...
    Es ist ja oft nicht nur die Tatsache, dass es anders für ihre Kinder besser wäre, sondern dass sie es sich mit "unseren" Methoden sogar viel einfacher machen könnten. Aber man muss da lernen wegzuschalten.
    Ich habe das teilweise geschafft, manchmal ist es aber noch unendlich schwierig.
    Vor Kurzem hatten wir mal wieder so eine "beglückende" Diskussion in der Krabbelgruppe bei der mir fast der Kragen geplatzt wäre:
    Eine Mutter erzählte ganz stolz, dass ihr, 1 1/2 jähriger Sohn sie immer schlagen/kratzen/an den Haaren ziehen würde und sie würde immer zurück schlagen/kratzen/an den Haaren ziehen. (Dazu muss man noch nebenbei erwähnen, dass ihr Sohn kurz vorher MEINEM Sohn sehr kräftig an de Haaren gezogen hatte und sie nach einem kurzen Blick einfach weggschaut hatte. Also sie selbst angegriffen wehrt sich (welch tolles Erziehungsbeispiel) findet es aber bei meinem 8-monate alten Baby ok-welch Diskrepanz.... :shock: )
    Jetzt fingen doch die ganzen anderen Hühner auch an zu erzählen, dass sie ihre Kinder klapsen und in welchen Situationen...
    Ich habe mir eigentlich grundsätzlich vorgenommen, mich aus so "Erziehungsdiskussionen" rauszuhalten, bringt eh nichts :roll: aber da hab ich mich dann doch eingeschaltet, weil mir kurzzeitig der Hals zugeschwollen ist und ich befürchten musste, dass ich denen dort auf den Boden :ih:
    Und man stellt es sich nicht vor: Ich war VÖLLIG alleine mit meiner Meinung.... Ich verurteile da noch nicht mal diese Einstellung zum Klapsen allgemein, sondern diese Bereitschaft es zu tun, dieses geplante, dieser Vorsatz. Ich würde mir nie anmaßen zu sagen, dass es nie passieren KANN (aber mir wird es trotzdem nicht passieren)...aber bei denen war es ja schon ein MUSS... :traurig08:

    Ich umgebe mich mittlerweile fast nur noch mit "Gleichgesinnten". Ich habe einfach keine Lust mehr auf blöde Sprüche und Erziehungsdiskussionen. Aber klar, wenn man langjährige Freundschaften hat, die man behalten möchte, ist es eine schwierige Sache "anders" zu sein!
    Bleib cool! :cool:

    Sag mal, ist im Yes-Törtchen nicht Alkohol drin?????

    Viele Grüße
  • luxorluxor

    1,282

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Claudia,

    ich bin auch so ein "Exot" was die Behandlung des Kindes angeht und werde deswegen oft schief angesehen.

    Das ich "immer" noch stille hat meine Verwandtschaft inzwischen gecheckt und resigniert aufgehört mich davon abzubringen :biggrin: Da ich doch ein ziemlicher Sturkopf bin, haben sie irgendwann aufgegeben mich eines besseren belehren zu wollen.

    Ich setz mich aber auch immer wieder in die Nesseln weil ich meinen Mund nicht halten kann, wenn es wieder die tollen Erziehungsdiskussionen gibt. Kira klettert im Moment unheimlich gern überall drauf. Ich soll sie auch klapsen, damit sie es lässt. Ich frag mich aber warum ich das tun soll. Sie ist unheimlich vorsichtig und bisher noch nirgends runtergefallen. OK, mal etwas weggerutscht, aber ernsthaft gefallen ist sie noch nie, da sie sich von Anfang gut festgehalten hat, weil die doofe Mama ihr das nämlich auch noch so gezeigt hat (O-Ton meine Mutter: Das musst Du ihr auch noch zeigen, dann macht sie das doch gleich wieder - ja, ich denke wenn ich ihr es zeige was sie sowieso schon versucht, ist das Risiko geringer das ihr bei ihren eigenen Erkundungen was passiert, oder?).

    Vor zwei Wochen auf einem Geburtstag fing auch wieder die Diskussion zum Thema stillen, schreien lassen und schlafen an. Irgendwie scheint Kira das verstanden zu haben, kam auf meinen Schoß geklettert und verlangte gestillt zu werden. Die Augen der Damen sind fast rausgefallen als ich meinen Pulli hochzog. Und dann: Ja bei mir hat das nicht geklappt, ich hatte zuwenig Milch und meine war nicht reichhaltig genug und und und. Ich hab da einfach mal garnichts zu gesagt und sie erzählen lassen. Es hat bei solchen Frauen einfach keinen Sinn.

    Es ist wirklich besser sich mit Gleichgesinnten zu umgeben und solchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Ach übrigens: Kira muss natürlich jetzt auch langsam mit dem Topftraining anfangen - die Schwiegermutter fragt da schon seit jetzt fast 10 Monaten nach.....

    Gruß
  • unauna

    837

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo!

    Ich kann mich luxor nur anschliessen, Diskussionen bringen leider wenig!

    Ich werde auch immer komisch angeschaut, weil Conor wenig abgelegt wird, beim Einschlafen begleitet wird, nicht schreien muss, erst seit 3 Wochen Beikost isst...
    Ach die Beikost, das war ein Thema! Ich wollte volle 6 Monate warten, musste mir aber ab 3 1/2 Monaten anhören, was ich alles tun soll... Er wird nicht essen wollen, wenn du zu lange wartest und er wird von der Plörre nicht satt, waren die Hauptargumente!
    Komisch, ich habe angefangen mit der beikost, als er bei unserem essen sofort anfing zornig zu schreien, sich nicht ablenken ließ und die Milchflasche weggestossen hat. Also gabs Hirseflocken mit Pre. Das ging super. Als nächstes kam Apfel, das verträgt er auch toll, also haben wir abends jetzt Milchbrei mit Apfel, Mittags Hirsebrei mit Apfel und vormittags Gemüse, seit heute mit kartoffeln... Komisch, er dürfte es SOOO SPÄT doch gar nocht mehr wollen! ;-)
    das ich mich so auf ihn einlasse, hat auch nicht viel mit unglaublicher Mutterliebe zu tun, sondern einfach damit, dass wir so extrem stressfrei miteinander auskommen!

    LG
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    bei mir ist es so, dass ich es mittlerweile bereue, dass ich mir doch so einige "Ratschläge" der lieben Familie und auch der KiÄ zu sehr zu Herzen genommen hab. Ich hatte mir z.B. fest vorgenommen, sechs Monate voll zu stillen. Dann hatte ich, als Leander drei Monate alt war, plötzlich Probleme mit dem Stillen, musste nachts zigmal anlegen usw. War schon ziemlich entnervt. Alle haben in mich reingeredet, dass ich doch nun endlich dem Kind was richtiges zum Essen geben soll, und das wären doch eindeutige Anzeichen, dass das Stillen jetzt nicht mehr langt. Wollt ich aber eigentlich noch nicht, also hab ich erstmal mit Pre zugefüttert, hat er alles wieder ausgespuckt. Daraufhin sagte mir dann die KiÄ: "Ja, Pre reicht ihm nicht mehr, sie müssen ihm jetzt schon langsam Beikost geben". Das war dann das Ende meiner Stillzeit, weil ich total verunsichert war und auch ehrlich gesagt selber nicht mehr davon überzeugt, dass ich das nochmal hinkrieg.

    Im Nachhinein denke ich mir, ich hätte da selbstbewusster sein sollen und nicht immer zu allem ja sagen. Meine Schwiemu z.B. hat Leander mit 7 (!!) Monaten einen Lutscher in die Hand gegeben. Hab ich ihm dann weggenommen und dann durfte ich mir anhören, dass ich dem armen Kind auch gar nichts "gönne". Deshalb lasse ich ihn auch nicht gern bei ihr allein, weil ich weiss, dass er da dann lauter so Zeugs kriegt. Aber man erntet nur Unverständnis darüber, was man seinem Kind alles "vorenthält", wenn man es mind. 6 Monate nur stillen will, oder ihm ungesüßten Tee oder Wasser mit nem winizigen Schuss Saft zu trinken geben will, statt Saft pur und Pulverfencheltee (wieso schlecht für die Zähne? hab ich ja noch nie gehört).

    Die meisten meiner Freundinnen haben in Erziehungsfragen aber zum Glück die gleiche Einstellung wie ich, die Abweichungen bestehen hauptsächlich nur zu den weiblichen Teilen der buckligen Verwandtschaft. Auch und gerade, was klapsen (das hat noch keinem geschadet) und schreien lassen (der braucht nicht immer gleich seinen Willen kriegen) angeht.

    Edit: sorry, dass es so lang geworden ist, aber das wollt ich jetzt einfach mal loswerden.
  • ClaudinchenClaudinchen

    1,522

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da kann ich auch noch was zu loswerden.
    Kürzlich war ich mal wieder "an der Arbeit" gucken... ein Kollege ist vor 2,5 Monaten Vater geworden. Seine Kommentare: Es sei schon sehr zäh, so ein Kind gross zuziehen. der kleine soll nun bald Beikost bekommen, damit er ENDLICH durchschläft :shock: , und überhaupt, er will alle 2 Stunden was, das geht doch nicht. etc
    Ich hab dann milde versucht ihm mitzuteilen, dass erstens mal alle Kinder anders sind und das sein Sohn offensichtlich vollkommen normal ist und wohl grad etwas mehr braucht. Naja, war Perlen vor die Säue- armes Pupsi!
  • ZickeZicke

    280

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hallo, ich bin im großen und ganzen eurer meinung. ich finde es nun aber wirklich nicht schlimm wenn man mit 12 monaten mal ein weihnachtplätzchen ist. wenn es ein dauerzustand wäre ist es was anderes aber ab und zu mal?! und ein kleines yes-törtchen zum ersten geburtstag...also bitte, es gibt doch wirklich schlimmeres.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zicke schrieb:
    hallo, ich bin im großen und ganzen eurer meinung. ich finde es nun aber wirklich nicht schlimm wenn man mit 12 monaten mal ein weihnachtplätzchen ist. wenn es ein dauerzustand wäre ist es was anderes aber ab und zu mal?! und ein kleines yes-törtchen zum ersten geburtstag...also bitte, es gibt doch wirklich schlimmeres.

    Seh ich genauso, außerdem würde ich mir wünschen, wenn nicht immer "Nichtstillen" gleichgesetzt wird mit Ferbern, Schreien lassen, Beikost ab 5. Monat, Klapse geben etc. Ich habe nicht gestillt, wir haben aber trotzdem ein Familienbett, mein Kind muß nicht schreien, ich habe auch nicht vor, ihn zu schlagen und Pre bekommt er bis heute 2xtäglich. Wenn jede Frau, die nicht stillt, gleich unter "solche Frauen" abgelegt wird, finde ich das ziemlich intolerant.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also wir haben auch kein Familienbett, das müsste dann ja auch ein Matrazen Lager sein :biggrin: Aber trotzdem würde ich nicht Ferbern, denn Moritz muss nicht schreien. Es gibt aber Situationen, das passiert vielleicht alle 2 Monate mal, da ist er so übermüdet, das er echt mal 2-3 Min weint, ansonsten nie.

    Gestillt hab ich solange es ging, und sorry, ich hatte dann zuwenig Milch, was aber wohl an den Umständen nach der Geburt lag.

    Ein Yes Torty würde ich nicht geben, wie hier schon jemand schrieb, schmecken die irgendwie nach Alkohol.

    Aber Moritz hat an seinem Geburtstag einen Kinderriegel bekommen.

    Grundsätzlich muss mann sich schon durchboxen, denn viele verstehn nicht, das man nichts davon hält, das Kind schreien zu lassen. Nur unser ausgeglichener lieber kleiner Moritz bestätigt uns das jeden Tag, das wir es richtig machen.
  • luxorluxor

    1,282

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @mimmi36:

    jetzt komm ich aber nicht mehr ganz mit. Wo wird denn das behauptet was Du schreibst? Ich habe hier im Forum darüber noch nichts lesen können. Im Gegenteil, es wird ja immer wieder betont, dass es auch völlig in Ordnung ist, wenn mit der Flasche gefüttert wird, weil es nicht anders geht oder die Mutter aus welchen Gründen auch immer nicht stillen wollte. Es findet hier doch keine Verurteilung bei "Nicht-Stillerinnen" statt.

    Wenn sich jemand zu dem Thema meldet und noch eine Chance besteht, dass doch noch gestillt wird, kommen Tipps und Links was man tun kann/wohin man sich wenden kann. Aber das Nicht-Stillen gleichgesetzt wird mit ferbern, klapsen etc. wie Du schreibst versteh ich jetzt beim besten Willen nicht wo Du das rausliest.

    Gruß
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich stimme eigentlich ganz mit eurer Meinung überein, aber finde solche Diskussionen im Grunde genommen unnötig.
    Denn alles, was hier passiert, ist, dass man sich gegenseitig lobt von wegen wie toll und richtig man es doch macht, und dass alle Mütter, die einen anderen Weg gehen, es nicht so gut / falsch etc machen. Dieses "sich-selber-auf-die Schultern-klopfen" finde ich nicht gut. Besonders im Hinblick auf Stillen (ich habe Niklas übrigens auch fast 7 Monate lang voll gestillt und Anna wird jetzt ebenfalls gestillt) sollte man nicht damit protzen, wie toll es doch ist, dass man stillt. "Flaschenmamis" (was für ein blödes Wort :roll: ) fühlen sich da oft angegriffen, was ich auch verstehe. Denn es impliziert doch gleich, dass Mütter, die stillen, besser sind.

    Also klar, ich lasse meine Kinder nicht weinen, ich schlafe mit Anna neben mir, ich stille, ich füttere gesundes Essen und so weiter.
    Aber trotzdem bin ich mit einer Mutter befreundet, die nicht stillt, ihren Sohn auch mal weinen lässt und schon im 5. Monat mit Reiskeksen angefangen hat. Ist so eine Freundschaft möglich? JA, aber nur wenn beide Seiten tolerant sind. Geht es ihrem Sohn gut? JA, er ist ein glückliches Kerlchen, er hat eine sehr gute Beziehung zu seinen Eltern. Und diese Frau, die in vielem eine andere Einstellung hat als ich, ist meine beste Freundin. Das klappt aber nur, weil wir beide nicht auf den anderen herabschauen.
    Ich bin natürlich total gegen Schlagen, und gegen Ferbern auch, und mit Eltern, die das ganz hardcore durchziehen und ihre Meinung dazu ständig kundtun, könnte ich wohl auch nicht befreundet sein. Da habt ihr schon Recht.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @luxor:
    Und dann: Ja bei mir hat das nicht geklappt, ich hatte zuwenig Milch und meine war nicht reichhaltig genug und und und. Ich hab da einfach mal garnichts zu gesagt und sie erzählen lassen. Es hat bei solchen Frauen einfach keinen Sinn.


    Ich weiß, dass in diesem Forum Frauen, die nicht stillen, nicht verteufelt werden, das habe ich auch nie behauptet :shock: . Aber die Tendenz, die ich beschrieben habe, kommt in diesem Thread bei mir einfach so an.

    Ich denke, was mich stört, hat smoothie hier sehr treffend zusammengefaßt.
  • ShikokuShikoku

    305

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    ich will mit meinem Beitrag niemanden angreifen, auch meine Freundin nicht.
    Wer genau liest, schreibe ich von den "Unterschieden" der Betreuung eines Kindes und nicht, was toll oder nicht toll, was richtig oder falsch ist !

    Auch setze ich nicht alles generell in Zusammenhang und habe auch noch niemanden in eine Schublade gesteckt. Dass meine Freundin ihr Kind nicht stillt und sie abends wie auch tagsüber bewusst schreien lässt ist nunmal bei ihr so. (bei ihr und nicht generell bei allen Flaschenmamys, was ich auch nirgendwo behauptet habe). etc.

    Interessant aber zu sehen, wer sich gleich angegriffen fühlt ....

    Was das essen angeht ist es für mich eine interessante Beobachtung, dass meine Familie seit jeher sehr schlank ist und die meiner Freundin eher "weniger schlank" (naja bis hin zu etwas dick) ist. Ob das an der Einstellung zum Essen liegt, die man selbst "in die Wiege gelegt bekam"? Ich glaube, es gibt sogar eine Studie darüber (Gewicht der Eltern oder Mama -> Gewicht des Kindes). Aber bitte: Dies ist mal wieder kein Angriff gegen irgendwen, sondern eine Beobachtung eines konkreten Falles, der mir gerade auffiel.
  • ZickeZicke

    280

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Shikoku schrieb:
    Was das essen angeht ist es für mich eine interessante Beobachtung, dass meine Familie seit jeher sehr schlank ist und die meiner Freundin eher "weniger schlank" (naja bis hin zu etwas dick) ist. Ob das an der Einstellung zum Essen liegt, die man selbst "in die Wiege gelegt bekam"? Ich glaube, es gibt sogar eine Studie darüber (Gewicht der Eltern oder Mama -> Gewicht des Kindes). Aber bitte: Dies ist mal wieder kein Angriff gegen irgendwen, sondern eine Beobachtung eines konkreten Falles, der mir gerade auffiel.

    meinst du dann damit das gerade sie besonders aufpassen muss? weil ein kind wird doch nicht dick wenn es ab und zu mal etwas isst in dem zucker drinne ist (ist bei uns ja auch nicht so). das passiert doch erst wenn das regelmäßig geschied
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, bei jedem funktioniert die Verbrennung anders, ich denke das ist Vererbar, bei uns sind alle Dick. Die einen leben von Schoki, meine Freundin ist ein Hungerhacken, die isst echt total süß, wenn ich das essen würde, dann wäre ich noch dicker.
  • Fantasia78Fantasia78

    1,356

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich möchte jetzt auch noch mal was dazu schreiben:
    Es geht mir überhaupt gar nicht darum, jemdanden zu "bekehren" und ich würde auch niemanden verurteilen.
    Aber wenn man mit anderen Muttis redet, dann kommt doch häufig das Thema Kinder auf und dann geht es doch ab und zu um die ein oder andere Methode. UNd dann sind es nämlich genau die anderen Muttis die mich "verurteilen" und mir erzählen, dass ich mein Kind nie aus dem Bett bekomme oder verstehen nicht, dass ich noch immer so viel stille usw.
    Und das finde ich anstrendgend und habe dann auch ein Recht darauf mich zu wehren. Ansonsten sage ich zu diesen Themen nichts, da denke ich: Jeder so wie er will...
    Und bei solchen Themen wie "klapsen" werde ich mich immer und immer wieder einmischen und meine Meinung laut in die Welt rufen, ob es jemandem passt oder nicht!!!!

    Viele Grüße
  • ShikokuShikoku

    305

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Zicke: Nein, nicht so pauschal. Aber man sollte aufpassen, dass aus einem Ab und Zu kein regelmässig wird.

    @sonnenblume: Ja, da hast Du wohl recht. Viel ist sicher die Vererbung. Jetzt wo Du es sagst ...
  • luxorluxor

    1,282

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Fantasia78: Danke, genauso geht`s mir nämlich auch.

    Und beweihräuchern wegen Stillen wollte ich mich hier eigentlich nicht.
    Dafür gibt`s bei uns andere Probleme. Kira schläft schlecht (trotz Familienbett), sie will nicht essen und lebt oft tagelang von Luft und Liebe (was ich inzwischen aber akzeptiert habe) und hat doch ziemlich oft allerheftigste Wutanfälle wenn ihr was nicht passt.

    Also trotz Stillen bin auch ich nicht unfehlbar und das ich mir für mein Stillen selbst auf die Schultern klopfen will - ganz bestimmt nicht. Bei uns hat es eben gut geklappt, bei anderen nicht. Ich verurteile da niemanden, aber es geht mir doch auch wie Fantasia78 schreibt mitunter mächtig auf den Keks wenn man sich für sein "anderes" Verhalten/Einstellungen ständig rechtfertigen muss. Vielleicht sind wir dadurch schon irgendwie von Haus aus etwas auf Konfrontation aus. Möglich.

    Und die Überschrift hieß ja auch nicht "Wer macht es richtig und wer falsch" sondern lediglich "Unterschiede in der Betreuung des Kleinkindes".

    Sorry, musste auch nochmal raus.

    Gruß
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