Thread für verzweifelte Haushaltsnieten-Hiiiilffffeee!!

bearbeitet 11. 09. 2006, 16:14 in Plauderecke
Aufgrund widriger Umstände (Systemabsturz, Magen-Darm-Grippe) hats nun doch ein paar Tage gedauert. Hier aber nun, wie bereits in einem anderen Forum angekündigt, der Thread für Menschen wie mich, die ihren Haushalt einfach nicht auf die Reihe kriegen. Egal ob mit oder ohne Kind(er).

Hier darf jeder reinschreiben, dem das irgendwie bekannt vorkommt (und natürlich alle andern auch). Ausserdem werden dringend Tipps erbeten von erfahrenen Haushaltsmanager(inne)n, wie man einen Weg aus dem alltäglichen Chaos finden kann.

So, ich fang am besten gleich mal an mit meinen Problemchen:

Problem Nr. 1: ich bin der unordentlichste Mensch, den ich kenne. Bei mir liegt überall was rum. Auf dem Wohnzimmertisch, auf dem Sideboard im Flur, auf dem Wohnzimmerschrank, auf der Küchenablage, etc.pp. Wenn ich das, was rumliegt, wegräume, liegt am nächsten Tag wieder alles voll (Post, Zettel, Zeitungen, Brösel, Impfpässe...). Weiss auch nicht, wie das immer dazu kommt. Auch sonst kann ich nur schwer Ordnung halten. Finde auch oftmals Sachen nicht mehr, die ich "aufgeräumt" hab.

Problem Nr. 2: Die Wäsche. Ich hatte es kürzlich einigermaßen geschafft, die Wäscheberge auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Mittlerweile siehts wieder aus wie eh und je. Ich komm mit dem Waschen nicht nach und mit dem Bügeln schon gar nicht. Was mich dabei am meisten nervt: mein Freund braucht jeden Tag fürs Büro ein frisches Hemd. Und ich hasse Hemdenbügeln. Und ich brauche ewig für ein Hemd. Wenn ich drei Hemden gebügelt hab, vergeht mir jede Lust, noch weiterzubügeln. Selber schuld, ich weiss. Naja, trotzdem ist das für mich ein Problem.

Problem Nr. 3: Ich schaffe es nicht, systematisch mal einen Raum nach dem anderen zu putzen. Ich fange z.B. in der Küche an. Da finde ich dann was, was in den Flur gehört. Ich bringe es in den Flur. Auf dem Weg dorthin sehe ich, dass im Wohnzimmer Staub gewischt werden muss. Ich lege das Teil, das in den Flur soll ab und staube im Wohnzimmer ab. Dabei finde ich etwas, das ins Bad muss. Ich mache mich auf den Weg ins Bad. Da sehe ich, dass im Flur gewischt werden muss. Ich hole den Putzeimer und fange an zu wischen. Und so gehts lustig weiter. So, dann sind zwei Stunden rum, ich habe die Küche (die ich eigentlich putzen wollte) nicht geputzt, im Wohnzimmer zum Teil abgestaubt, zum Teil nass gewischt, aber nichts richtig fertig bekommen. So geht mir das immer! Ich fange tausend Sachen an und mache dann alles halb. Sodass dann mein Freund fragt: was, du hast hier geputzt, wo denn??! Und das kann ich ihm dann nichtmal übelnehmen.

So, das wärs von mir, sorry, dass es so lang geworden ist. Ihr dürft ruhig schimpfen, ich weiss, dass ich zum Großteil selbst Schuld dran bin, dass ich nix so richtig vernünftig gebacken krieg. Aber ich schaffs trotzdem nicht, was grundlegend zu ändern.

Wie gesagt, für Tipps, Anregungen und Kritik bin ich dankbar und auch für "Leidensgenoss(inne)n", die hier auch ihre Probleme reinschreiben!

Viele staubige Grüße :biggrin:
«13

Kommentare

  • amraramrar

    286

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Kathrin,

    lass den Kopf nicht hängen. Ich denke mal mit dem Problem bist Du wirklich nicht allein.

    Was Deinen ersten Punkt angeht: Entweder gehört man zu den Ordnungsfanatikern oder eben nicht. Bei mir liegt auch oft irgendetwas herum. Da sowohl mein partner als auch ich selbst nicht gerade der ordentlichste sind, bliebt das auch nicht aus. Wenn ein Wohnung akribisch aufgeräumt wird und nirgends etwas herumliegt, wirkt eine Wohnung eh meistens kühl und reserviert. Etwas Unordnung macht doch auch sympathisch. Natürlich darf man es auch nicht übertreiben. :grin:

    Dein Problem beim Putzen kann man bestimmt in den Griff bekommen. Zwinge Dich, wirklich erst eine Tätigkeit zu Ende zu bringen. Dabei kannst Du ja ruhig die Räume wechseln: Versuche zuerst überall einwenig aufzuräunen und zu Staubsaugen. Dabei fällt Dir dann bestimmt einiges ein, was noch in welchem Raum gemacht worden muss und such Dir davon EINEN Raum aus und putze den auch konzequent! So sieht Dein Feund wenigstens, dass ein Raum wirklich geputzt wurde.

    Liebe Grüsse von der ebenfalls etwas chaotischen (beim Aufräumen ect)

    amrar
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,
    also Probleme Nr. 1 und 2. hören sich an, als ob Du von meiner Wohnung/Haushalt schreibst.
    Es ist bei uns dasselbe in grün.
    Ich habe auch schon immer ein ganz "schlechtes Gewissen" - ich hätte so gerne ne ordentliche, pickobello-saubere Wohnung, aber irgendwie schffe ich es nicht. Höchstens mal 30 Minuten... :roll: Wenn überhaupt...
    Mein "Problem Nr. 3." sind aber die Pflanzen - ich schaffe es nicht, dass sich bei mir irgendwelche Pflanzen halten. Egal welche, wir haben schon so viel probiert. Mir gehen alle ein; entweder ich ertränke sie oder sie vertrocknen. :sad: Sogar die Valentinstagsrose (also ein Rosenstock) von diesem Jahr sieht schon "unrettbar" trocken aus. :cry: Mein Mann denkt bestimmt, ich würde das nicht zu schätzen wissen... wobei er die Problematik mit mir und den Pflanzen kennt...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @supi

    Jaaaa, das mit den Pflanzen hab ich ja ganz vergessen. Ist bei mir ganz genauso wie bei Dir. Entweder sie sterben vor Durst oder ich ertränke sie. Dazwischen gibts nix. Mein Freund kauft mir keine Pflanzen mehr und hat mir auch verboten, dass ich selber neue kaufe. Weil das rausgeschmissenes Geld ist. Stimmt ja auch.

    Deshalb kauf ich nur ab und zu mal Schnittblumen. Aber auch nur im Frühjahr / Sommer, wenn man die auf den Feldern selber schneiden kann, weil das ist find ich schöner und ausserdem nicht so teuer.

    So, mal wieder abgeschweift. Jedenfalls bin ich schonmal froh, dass ich scheinbar nicht die einzige bin, die Schwierigkeiten mit Ordnung halten und Wäsche waschen hat. Übrigens war ich als Kind schon schlampig. Mein Zimmer hat immer ausgesehen wie S..., das meiner Schwester war immer top aufgeräumt...
  • Mandy1976Mandy1976

    4,183

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    leanders_mama schrieb:
    Problem Nr. 1: ich bin der unordentlichste Mensch, den ich kenne. Bei mir liegt überall was rum. Auf dem Wohnzimmertisch, auf dem Sideboard im Flur, auf dem Wohnzimmerschrank, auf der Küchenablage, etc.pp. Wenn ich das, was rumliegt, wegräume, liegt am nächsten Tag wieder alles voll (Post, Zettel, Zeitungen, Brösel, Impfpässe...). Weiss auch nicht, wie das immer dazu kommt. Auch sonst kann ich nur schwer Ordnung halten. Finde auch oftmals Sachen nicht mehr, die ich "aufgeräumt" hab.

    Hm, im Flur hatte ich das Problem auch, da hab ich jetzt so eine Edelstahl-Magnettafel mit Ablage, Haken und Zettelbox. Da räum ich alles rein.

    Im Wohnzimmer steht ein Körbchen für "Krusch"

    Und in der Küche hab ich so ein Teil zum an die Wand hängen. Aus Stoff mit kleinen Fächern, die viel Krempel sammeln.
    Problem Nr. 2: Die Wäsche. Ich hatte es kürzlich einigermaßen geschafft, die Wäscheberge auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Mittlerweile siehts wieder aus wie eh und je. Ich komm mit dem Waschen nicht nach und mit dem Bügeln schon gar nicht. Was mich dabei am meisten nervt: mein Freund braucht jeden Tag fürs Büro ein frisches Hemd. Und ich hasse Hemdenbügeln. Und ich brauche ewig für ein Hemd. Wenn ich drei Hemden gebügelt hab, vergeht mir jede Lust, noch weiterzubügeln. Selber schuld, ich weiss. Naja, trotzdem ist das für mich ein Problem.

    Ich versuche immer gleich zu bügeln wenn es aus der Maschine kommt. Hemden mach ich auch nicht gerne - aber es geht schon. Wie wäre es, wenn dein Mann seine Hemden selbst bügelt? Oder ihr gebt sie in die Reinigung. Bei uns hier gibts eine Abo-Karte für Hemden, da zahlst Du 99 EUR und hast dafür 100 Hemden waschen und bügeln. Vielleicht wäre das eine Lösung?
    Problem Nr. 3: Ich schaffe es nicht, systematisch mal einen Raum nach dem anderen zu putzen. Ich fange z.B. in der Küche an. Da finde ich dann was, was in den Flur gehört. Ich bringe es in den Flur. Auf dem Weg dorthin sehe ich, dass im Wohnzimmer Staub gewischt werden muss. Ich lege das Teil, das in den Flur soll ab und staube im Wohnzimmer ab. Dabei finde ich etwas, das ins Bad muss. Ich mache mich auf den Weg ins Bad. Da sehe ich, dass im Flur gewischt werden muss. Ich hole den Putzeimer und fange an zu wischen. Und so gehts lustig weiter. So, dann sind zwei Stunden rum, ich habe die Küche (die ich eigentlich putzen wollte) nicht geputzt, im Wohnzimmer zum Teil abgestaubt, zum Teil nass gewischt, aber nichts richtig fertig bekommen. So geht mir das immer! Ich fange tausend Sachen an und mache dann alles halb. Sodass dann mein Freund fragt: was, du hast hier geputzt, wo denn??! Und das kann ich ihm dann nichtmal übelnehmen.

    Nimm Dir beim Putzen einen Beutel, Korb oder so mit. Wenn du was findest, was nicht in diesen Raum gehört, dann kommt es in den Korb, im nächsten Zimmer auch. Der Korb wird dann am Ende jeweils in die richtigen Räume sortiert...

    Meine Runde sieht so aus:
    Schlafzimmer aufräumen, Staubwischen, Betten machen
    Kinderzimmer aufräumen, Staubwischen, Bett machen, alles was auf dem Fußboden rumsteht hochräumen,
    Wohnzimmer aufräumen, staubwischen, alles was auf dem Boden liegt (kleiner Teppich etc, kleiner Couchtisch usw.) hoch räumen
    Küche aufräumen, Müll rausbringen, Boden frei räumen
    Danach Flur
    Gästetoilette
    und Bad

    Wenn überall soweit aufgeräumt und geputzt ist, saug ich einmal durch und wische dann die Wohnung quasi in einem Zug durch. Überall die Fenster auf und wenns trocken ist wieder "einräumen", also die kleinen Teppiche, Spielzeugkisten und was sonst noch an Zeug auf dem Boden steht.
    Dauert ca. 2-3 Stunden (je nach Lust) und mach ich 1x pro Woche.

    Fensterputzen, Bügeln etc. kommt dann extra noch dazu, da schreib ich mir immer eine Liste, was mal gemacht werden müsste und davon versuch ich mindestens 1 Ding am Tag abzuarbeiten.

    LG
    mandy[/quote]
  • supisupi

    8,312

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Mandy:
    So würde das in meiner Phantasie auch aussehen. Die realität ist aber anders...jedenfalls bei mir.
    Ich bewundere echt Leute, die das alles in den Griff kriegen.
    Eigentlich ahbe ich auch 1x/Woche "Großpuztag", aber irgendwie sieht's hinterher nicht viel besser aus...
    Zudem hasst Melli Staubsauger, das macht's auch nicht leichter. Und ohne vorher zu saugen feucht wischen ist eine ziemlich frustrierende und meistens auch ergebnislos verlaufende Arbeit. :sad:
  • SorciereSorciere

    717

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Kathrin

    Dein Problem n° 3 kann ich auch sofort unterschreiben. Immer nebenbei an etwas vorbeikommen, dass auch dringend gemacht werden muss und damit dann tausend Dinge anfangen und nix fertig kriegen. :oops:

    Mein Mann hält mir auch immer vor, alles rumliegen zu lassen und ich kann ihm nicht widersprechen :oops:

    Nur was das Bügeln angeht, hält sich mein Problem in Grenzen. Ich kaufe bevorzugt Kleidung, die man nicht bügeln muss (manchmal hilft 3 Tage auf dem Bügel hängen Wunder). Mein Mann trägt Berufskleidung (Jeansartige Hose + T-shirt + Sweatshirt), die muss man nicht bügeln. Als er vor ein paar Jahren im Verkauf gearbeitet hat und täglich Hemden brauchte, hat er selbst gebügelt, da meine Bügelei ihm eh nicht gut genug war.

    Ich werde hier man noch ein bisschen mitlesen, was noch an guten Tipps rüberkommt.
    :knutsch01:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mandy, das mit dem Korb ist eine Spitzenidee!!! Das merk ich mir. Ich bin j aimmerhin schon so weit, dass ich mir immer ne Tüte für Müll, alte Zettel, Pflanzenblätter und so mitnehme, aber sonst sieht es bei mir ebenso chaotisch aus wie hier schon beschrieben. Ich habe in den letzten 2 Tagen 5 Maschinen gewaschen!!! Nein unsere Katzen tragen keine Klamotten. :biggrin: Und das scharfe daran ist: das waren Sachen, die wir seit mindestens einer Woche nicht anhatten, eher deutlich länger. Es war zB die Tischdecke dabei, die wir an Heiligabend benutzt haben. :biggrin: (Wir brauchen dringend einen SCHENKELKLOPFFsmilie :roll: ). Der Wäschekorb ist übirgens trotzdem noch voll. Man ich weis auch nicht, was sind wir nur für Schlampen.

    Mein Tipp, maße ich mir als ebenfalls Chaot einfach mal trotzdem an *hehe*, ist eine ToDoListe. Ich hab es mir angewöhnt, wobei ich sagen muss, dass es mir auch da schwer fällt diese in Ordnung zu halten. Das heisst, ich schreibe erst mal was auf, was dringend erledigt werden muss. Dann fange ich so ca. 2 Tage später an, was abzuarbeiten. Und dann kommen beim drüber Lesen und aktualisieren immer wieder neue Sachen dazu und es entsteh eine Riesenliste. Dann mach ich mit ne Tagesliste und wenn die so 6 Punkte enthält schaffe ich ca. 2-3 (wobei zeitmässig sicher auch mehr ginge, aber ich bin faul :oops: ).
    Ich wiess auch gar nicht recht, wieso ich mich "drücke". Bei vielen Dingen ist es sogar so, dass Ole da supe rgern zsuchaut und dann total toll allein nebenher spielt, besser noch als wenn ich daneben sitze oder so, TROTZDEM kann ich mich einfach nciht richtig aufraffen. Die ToDoListe ist trotzdem super, ohne die würde ich nämlich gar nix machen. :cool:

    Ich bin auch so ein CD-Hüllen-Chaostyp. Boah wie mein freund das hasst. :biggrin: Ich höre ne CD und wenn ich sie wieder raus nehme, pack ich sie in die erstbeste Hülle die da liegt. Ja am Anfang ist die erstbeste noch die richtige Hülle, aber dann tu ich die CD nciht wieder an ihren Platz, sondern lasse die auf dem Boden auf der Anlage, vorm TV oder so liegen und wenn dann mehrere da sind.... einige auf dem Boden, einige da und hier und dort dann beginnt das Chaos.... Oh wie er das hasst. Und dann muss man die auch wieder alphabetisch einsortieren... *argh* da lass ich sie lieber liegen, lasse ih kurz fluchen und es selbst machen. :oops:

    Und das verrückte ist ja wie bei supi: ich find es total toll, wenn alles sauber und ordenltich is, da fühle ich mich so richtig wohl. Früher la sich noch Raucher war, hab cih es soooo genossen, wenn endlich alle Arbeit geschafft ist und alle sist wieder gemützlich ordenltich, dann einen Kaffee und ne Kippe aufm Sofa, hach war das toll.. Vielleicht fehlt das ja?! :roll: :biggrin:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo

    Also meien absoluten PRoblemzohnen neben meienr Faulheit sind.
    Büro/Papierkram und mein 7unser4 Keliderscharnk.

    wie schafft´irh es nicht im Papierwust zu ersaufen? überall stapeln sich hier Papierstapel mit mehr oder weniger wichtigen Dingen. Da kann dann schon mal die Steuererklärung zwischen die Werbeprospekte rutschen und dort 3 Wochen verbringen. :oops:

    Wie schafft i´hr das? setzt ihr euch wirklic hjeden TAg dran und sortiert das?

    Das nächste ist mein Kleiderschrank, ich schaffe es einfach nicht da ORdnung reinzubekommen, udn wenn ich dann mal wirklich wieder Stapel bilde dauert es keine 2 Tage und es sieht wiederaus wie ....

    Dann fehlen mir ständig die richtigen Keliderbügel,etc..

    Für Tipps wäre ich Dankbar.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also...

    Ich würde die Hemden in die Reinigung bringen zum Waschen und Bügeln und zwar regelmäßig auf irgendeinem regelmäßigen, wöchentlichen Weg (Krabbelgruppe, Kinderturnen, etc,), damit sich das so einprägt, daß du es nicht vergisst. Das mit der Rabattkarte ist doch echt günstig - überleg dir mal, wieviel Nerven udn schlechtes gewissen du dafür einsparst.
    Ansonsten nur noch bügelfreie Sachen kaufen oder mit ein paar Knittern leben. Ich besitze seit Jahren kein Bügeleisen mehr und lebe auch noch. Statt Tischdecken benutze ich Sets auf einem robusten Holztisch, nur Papierservietten und Vorhänge hänge ich feucht auf (wenn ich sie denn alle 2 Jahre mal wasche...).

    Ich habe mir angewöhnt, Buntwäsche wenn sie schmutzig ist gleich in die Waschmaschine im Bad zu stecken. Wenn die voll ist (das merkt man ja beim reinstopfen) mache ich sie an - das ist ungefähr 2x die Woche. Weißwäsche kommt in eine Wäschetonne daneben, die exakt sovviel fasst wie in die Waschmaschine passt - wenn da also der Deckel nichtmehr zugeht, dann stopfe ich das in die Maschine und wasche es. Wenn ich die Wäsche aufhängen will/muß, dann muß ich zwangsläufig die andere Wäsche abnehmen und die werfe ich dann aufs Sofa - so muß ich sie zusammenlegen, wenn ich mich da abends draufsetzen will. Und wenn sie zusammengelegt ist, dann muß ich sie auch ganz schnell wegräumen, sonst schmeißt Ben sie wieder rum.
    So steht zwar immer der Wäscheständer rum, aber damit kann ich leben - ab März hängt die Wäsche vor der Loggia im Hof. Wie in Neapel. :biggrin:

    Wenn die Wohnung rümpelig geworden ist, dann konzentriere ich mich einen halben Tag lang udn nehme jedesmal beim Verlassen eines Zimmers etwas mit, as in das Zimmer gehört, wo ich grade hinwill - so verschwinden im Laufe von ein paar Stunden ziemlich viele Kleinkramsachen von Tischen, Regalen, Sideboards, etc..
    Wenn nämlich viel rumliegt, dann krieg ich das Putzen nicht gebacken und bin in Anbetracht der vielen Sachen völlig gelähmt. Wenn kein Kleinkram rumliegt, dann sauge ich komplett durch und anschließend wird gewischt - beides wenn Ben schläft, weil er sonst dauernd drin rumturnt und alles dreimal so lange dauert. Staubsaugen ca. 2x pro Woche, wischen 1x pro Woche.

    Und ich hab festgestellt, daß Ordnung halten sehr viel einfacher ist, wenn man vernünftige Staumöglichkeiten hat, wo alles seinen leicht erreichbaren Platz hat. Mit Notlösungen mache ich mir nämlich schon immer selber das Leben schwer. Um irgendwas wegräumen zu können erst irgendwelche anderen Sachen wegräumen oder abbauen zu müssen um an den Stauraum darazukommen ist tödlich. Tür/Schublade auf und rein - so oder garnicht geht das bei mir. Bisher hab ich Metallregale udn darin ist viel in Kartons untergebracht. Die muß ich erst aus dem regal holen (wenn ich Staubsauger, Kartons, etc. weggeräumt habe, dann irgendwo draufstellen (nur wo?), den Deckel runtermachen und etwas reintun, bzw. rausholen. Dazu brauche ich immer zwei Hände und es ist umständlich.
    Deshalb gibt es bald einen richtigen Kleiderschrank und eine Kommode, wo man alles leicht erreicht udn alle Klamotten auf Bügeln hängen (ich hasse es, Pullover-Stapel zu durchsuchen). In der Küche hat das funktioniert und ich bastle gerade an einem passgenauen Schuhregal für die Garderobe, damit der Schuhpark im Flur endlich ordentlich verstaut/verstaubar ist. Wieder weniger rumstehendes Gerümpel.

    In den letzten Jahren habe ich mcih kontinuierlich entrümpelt und habe immer weniger Nippes und immer weniger Schnörkel in der Wohnung. Wenn sich meine Augen ausruhen können, dann behalte ich viel eher den Überblick. Damit helfe ich mir selber, denn nur dann schaffe ich es, Ordung zu halten und mal zu putzen.

    Mein Schreibtisch sieht allerdings auch schlimm aus, hier schaffe ich es auch kaum, mal Ordnung in dne Papierwust zu bringen. Dabei weiß ich, daß es ganz einfach funktioniert. Auch hier muß alles in Schubladen seinen Platz haben, alle wichtigen Ordner griffbereit stehen und für Papiere braucht man nur 2 Ablagen: 1. Abheften, 2. Bearbeiten. Einmal pro Woche hinsetzen und die Fächer leeren, dann läuft nicht so viel auf und man braucht maximal 1 Stunde.
    Die Disziplin bringe ich allerdings auch noch nicht auf... :???:

    Theoretisch ist alles ganz einfach... ;-)
  • CosimaCosima

    2,173

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Uiii, das richtige Thema für mich.

    Also ich schaffe es eigentlich schon, wenn ich denn sauber mache, alles systematisch und der Reihe nach in Ordnung zu bekommen.
    Aber es hält genau einen Tag und dann sieht es wieder aus wie S...

    Und ich habe einfach nicht jeden zweiten Tag Lust, die ganze Wohnung auf Vordermann zu bringen.
    Manchmal denke ich mir, wenn jetzt per Zufall das Jugendamt vor der Tür stünde, wären meine Kinder weg ;-)

    Also wir ersticken nicht im Dreck, aber unter einer ordentlichen Wohnung stelle ich mir etwas anderes vor. :oops:

    Wie schafft Ihr es, Euch immer wieder aufzuraffen, daß wieder Ordnung herrscht?


    Lieben Gruß,
    Cosima
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, ja der liebe Haushalt......
    Ich kenn das leider auch nur zu gut!

    Ich würde mir gerne mal einen Haushaltsplan machen den ich Tag für Tag abarbeiten kann. Hat jemand so was oder gibt´s sowas im Internet?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lorelei schrieb:
    Ich bin auch so ein CD-Hüllen-Chaostyp. Boah wie mein freund das hasst. :biggrin: Ich höre ne CD und wenn ich sie wieder raus nehme, pack ich sie in die erstbeste Hülle die da liegt. Ja am Anfang ist die erstbeste noch die richtige Hülle, aber dann tu ich die CD nciht wieder an ihren Platz, sondern lasse die auf dem Boden auf der Anlage, vorm TV oder so liegen und wenn dann mehrere da sind.... einige auf dem Boden, einige da und hier und dort dann beginnt das Chaos.... Oh wie er das hasst. Und dann muss man die auch wieder alphabetisch einsortieren...

    Hi hi- ich muss jetzt echt lachen- vielleicht hättest du meinen Mann heiraten sollen- bei uns ist es genau umgekehrt!
    Wobei ich in anderen Bereichen wieder nicht so die Ordungsfantikerin bin (will sagen- eher das Gegenteil :oops: )
  • Mandy1976Mandy1976

    4,183

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sowas gibts schon im Internet, z.B. von Susi Sauber (musst mal Katitrinchen fragen, die kann es Dir mailen).

    Ich bin ja jemand, der gerne plant... Aber versuch Dir doch mal einen eigenen zu machen, das ist gar nicht so schwer. Und vergiss auch nicht, Deinem Mann ein paar tägliche Dinge "umzuhängen" ;-)

    LG
    Mandy
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die Seite gibt es wohl nicht mehr. Wir machen jetzt selber einen auf sauber. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    also meine größte Motivation aufzuräumen ist, wenn sich Besuch ankündigt, also eine gute Freundin oder ein Arbeitskollege meines Mannes samt Frau(wenn der nur alleine ohne Anhang käme, wäre es mir nicht so wichtig :oops: ). Weil ich gemerkt habe, Frauen haben ein viel besseres Auge für Details im Haushalt, da gebe ich mir dann besondere Mühe. Oder wenn ich einmal die Woche zur Frühstückgruppe/Müttergruppe gehe. Da freue ich mich, wenn ich hinterher in eine saubere Wohnung komme und ein paar Stunden vorm PC hängen darf, ohne schlechtes Gewissen.

    Ansonsten, nicht zu vergessen: wenn ich mal wütend bin(ich meine so richtig). Dann reagiere ich mich wunderbar beim Saubermachen ab, dann kommt auch mal die (manchmal sträflich vernachlässigte) Badewanne dran, die ich hinterher auch gleich zur Entspannung benutze. :razz:

    Hm, bei Handwerkern mache ich vorher nicht sauber, weil die mit den Straßenschuhen und Ausrüstung eh Krümel und Dreck hinterlassen, ist auch die perfekte Ausrede, wenn ich mal keine Lust habe. Aber hinterher wird drangeklotzt. Ich hasse z. B. Krümel unter den Füßen(gehe gerne barfuß) oder Socken, vor allem aber im Bett(die lieben Kleinen bringen ihr erstes Frühstück gerne mal vorbei :???: ). Ich kann das einfach nicht haben, und dann sauge ich auch mal um kurz vor 20 Uhr.

    Liebe Grüße vom Milchmädchen
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Claudia, ... wenn ich mit deinem Mann zusammen wäre, wäre das Chaos ja noch schlimmer. Wir würden wahrscheinlich alle CDs wegwerfen und neue kaufen, weil wir nicht mehr durchsehen. :biggrin:
    Und ich hab festgestellt, daß Ordnung halten sehr viel einfacher ist, wenn man vernünftige Staumöglichkeiten hat, wo alles seinen leicht erreichbaren Platz hat. Mit Notlösungen mache ich mir nämlich schon immer selber das Leben schwer.

    Das stimmt. Bei uns gibt es in jedem Raum so eine Notlösungsecke, ein Fach, eine Schublade oder so, in der Kram ist, der nciht direkt irgendwo zuzuordnen ist oder bei dem man grad zu faul ist, es ordenltich zu machen und das perfektioniert das Chaos absolut. Abe rich kann mich immer so schwer von Dingen trennen. :???: Da liegt eins meiner Hauptprobleme bei diesem Thema.

    Anja, der Schrank ist das einzige Gebiet, bei dem ich mittlerweile Ordnung drin hab und die auch beständig ist.
    Ich hab einmal nen Rundumschlag gemacht und erstmal sortiert: wa skann weg, was will ich aufheben, auch wenn ich es zur Zeit nicht trage, was trage ich erst wieder im Sommer, was im Winter. Was weg kam, kam weg - klar. Was ich aufheben will, wuirde eeeeendlich ordentlich verstaut. (Ich fand es als Kind immer toll in den alten Klamotten meienr Eltern zu stöbern und wir haben auch einiges davon als Jugendliche getragen, darum hebe ich shcon seit meiner eigenen Teenyzeit Klamotten auf. :biggrin: ) Dann hab ich den Schrank ordentlich eingeräumt. Unter der Wochelanden viele Klamotten auf unserer Komode, dann sieht es mittelschwer unordentlich auf, aber am Wochenende investiere ich 20 Minuten ins Schrank aufräumen. Wenn der Schrank ordenltich ist, braucht man eher weniger Zeit (die Sachen von meinem Freund räum ich auch ein, sonst ist es noch schlimmer :roll: ) Sortieren in Wäsche und sauber (ja ja so ist das: anziehen "och nee doch nicht, ich zieh was Anderes an" und schon landet es in der Ecke). Früher hab ich Sache auch mal unordentlich in den Schrank geworfen oder gelegt. Jetzt werfe ich es lieber auf den Boden, aufs Bett, auf die Kommode und räum im Schub auf, dann ist es zwar im Zimmer mal unordenltlich, aber da slässt sich eher beheben als ein unordnelticher Schrank, denn ein reingestopfter Puli bringt ja auch gleich alles andere in Unordnung.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wow, da scheine ich ja das richtige Thema erwischt zu haben. Sehr beruhigend, dass es anderen auch so geht.
    Lorelei schrieb:
    Ich habe in den letzten 2 Tagen 5 Maschinen gewaschen!!! Nein unsere Katzen tragen keine Klamotten. :biggrin: Und das scharfe daran ist: das waren Sachen, die wir seit mindestens einer Woche nicht anhatten, eher deutlich länger. Es war zB die Tischdecke dabei, die wir an Heiligabend benutzt haben. :biggrin: (Wir brauchen dringend einen SCHENKELKLOPFFsmilie :roll: ). Der Wäschekorb ist übirgens trotzdem noch voll.

    Also genauer hättest Du mein Waschverhalten nicht beschreiben können. Mir passierts auch desöfteren, dass beim Wäschesortieren Sachen rauskommen (wie eben z.B. Tischdecken), von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe :lachen04:. Und dann ist wie bei dir der Wäschekorb immer noch voll.

    Jedenfalls sind ja tolle Tipps dabei, das mit dem Korb zum überallhinmitnehmen und mit dem Krusch-Sammelzentrums-Hängedings für die Küche werd ich gleich umsetzen. Mal sehen. Mit der Reinigung für die Hemden werd ich auf jeden Fall machen. Hab heute eh schon mit meiner Reinigungsfrau gesprochen, als ich Anzüge abgeholt hab und die hat gesagt, da kömmer dann schon reden wegen dem Preis für die Hemden, weil ich Stammkundin bin mit meinen (meines Freundes) Anzügen. Die waschen die Hemden dann ja auch gleich. Pack ich morgen gleich den ganzen Stapel zusammen und bringse hin. Schonmal ein Problem weniger.

    @Katja

    Das mit dem Verstauenkönnen, da hast Recht. Bei mir isses auch so, wenn ich was wegräumen will: Schrank aufmachen, Karton rausziehen, Deckel aufmachen, usw. Das nervt und ist umständlich. Aber da wir durchsichtige Schranktüren im Wohnzimmer haben, würde das ziemlich schlimm aussehen, wenn das Zeugs nicht in Kartons wäre. Weiss auch nicht, wie ich das lösen soll.

    Heute hab ich übrigens den vollen Putzfimmel gekriegt. Richtig aufgeräumt und sauber (für meine Verhältnisse wohlgemerkt) isses, schaun wir mal wie langs hält. Schätze so bis morgen mittag / nachmittag. Die ersten Krümel liegen jetzt schon wieder am Boden (Mama hat Leanders verschmähte Brotreste vom Abendessen mitsamt Teller auf den frisch gewischten Boden geschmissen).

    Saugen tu ich aber fei täglich. Weil mein Freund, mein Sohn und ich uns nämlich beim Thema Brösel auf der Couch und auf dem Boden verteilen gegenseitig übertrumpfen. Und wenns beim Laufen knirscht, das kann ich nicht haben. V.a. weil dann die Krümel an den Socken hängen bleiben und man sie schön im ganzen Haus verteilt...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich befürchte das die Sachen in dem "Korb zum überallhinmitnehmen" bei mir da drin bleiben würden und der Korb dann irgendwo in einer Ecke steht und immer voller wird :biggrin:

    Meine Wäsche hab ich neuerdings (seit 4 Monaten) voll im Griff, trotz 4 Kinder :table4:

    Ich hab zwei Boxen neben der Maschine stehn, 1x Helle und einmal dunkle Wäsche und wenn eine voll ist, dann wasch ich, dann in den Trockner und dann wird direkt zusammengelegt.

    Mein Problem ist auch der Papierkram, der sich stapelt :oops: und dinge die irgendwo auf Schränkchen stehen. Aber es geht eigentlich. O.K. die Fenster müssten mal geputzt werden.

    Aber mal 2-3 Stunden am Stück putzen geht mit 4 Kids nicht naja und Bügeln, mit Moritz in den Füßen ist ja völlig unmöglich, wie macht ihr das denn Bügeln mit Kleinkind?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    @sonnenblume74:hm, bügeln kommt bei uns auch immer zu kurz, mein Kleiner hat schon mehrmals am Kabel gezogen und den Bügeltisch fast umgeschubst. Eigentlich geht es nur dann, wenn er mittags schläft(da bin ich dann meistens auch zu müde zum Bügeln und ruhe mich lieber aus) oder abends nach dem Essen, wenn die Kinder noch ein bisschen im Kinderzimmer spielen und abgelenkt sind. Da muss ich aber die Tür vom Wohnzimmer richtig zumachen und nicht nur anlehnen, sonst ist der Kleine gleich wieder da. Ich muss also den Bügeltisch aus der Abstellkammer am Kinderzimmer geräuschlos vorbeitragen und dann bei geschlossener Tür im Wohnzimmer aufbauen, das quietschende Geräusch kennt er und steht sonst prompt neben mir. :???:

    Ich bügele wenns hoch kommt einmal die Woche, dann allerdings drei Hosen und drei Hemden(für meinen Mann), meine Röcke und ein paar T-Shirts und die Strickjacken. Nebenbei gucke ich fernsehen, dann ist es nicht so langweilig. Wenn mir jemand dabei zuguckt, trödle ich immer so, weil ich mich verquatsche. :oops:

    Liebe Grüße vom Milchmädchen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Milchmädchen schrieb:
    Eigentlich geht es nur dann, wenn er mittags schläft(da bin ich dann meistens auch zu müde zum Bügeln und ruhe mich lieber aus)

    Ja ich auch :oops: meist schläft Ann-Charlott dann auch, da wäre ich ja bekloppt, wenn ich das nicht ausnutze und nicht auch schlafe :biggrin:

    Also so lass ich meinen Freund seine Hemden selber bügeln, das macht er dann immer Morgens vor der Arbeit.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    bügeln würde mein Mann auch; wenn er Zeit hat, bügelt er auch meine Sachen, aber morgens bringt er schon den Großen zur Kita, damit ich einen Fahrtweg weniger habe und ausschlafen kann. Aber sonst arbeitet er eh schon sehr lange und braucht auch seinen Schlaf.
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich hätte es auch gerne viel sauberer bei uns, aber was soll ich sagen, es macht sich nicht von alleine - so eine frechheit.

    staubsaugen tu ich täglich.
    jeden vormittag mach ich eine grobrunde durch die wohnung - dauert so 1 bis 2 stunden. staubsaugen - wäsche waschen, aufhängen, abnehmen, zusammenlegen - geschirr spülen, küche zusammenräumen - polster auf couch aufschütteln (nein nie wieder kauf ich mir so ein couch, einmal reinsetzen und schon schauts chaotisch aus, nie wieder polster extra) - post vom vortag aussortieren, werbung in den müll, wichtiges in eine lade, die dann einmal im monat in die dokumenten-ordner einsortiert wird.

    ganz schlecht ist bei mir: staubwischen, badewanne putzen, aufwischen, fenster putzen.
    das machen WIR eigentlich erst so wirklich, wenn wir besuch erwarten (außer bei familienmitgliedern) aufwischen tut mein mann, das mach ich einfach nicht. ich kann es nicht ausstehen.
    staubwischen ist so eine Sisyphosarbeit. genauso wie das bad putzen, dieser besch... kalk, kaum weggeputzt, einmal hände waschen und er ist schon wieder da.

    bügeln tu ich nur am wochenende, wenn michi auch da ist. denn mit leonie geht das einfach nicht. ist zu gefährlich und dauert zu lange. ich lass ja auch immer viel zusammenkommen, damit es sich auszahlt.

    trotzdem steht und liegt immer irgendwas herum. ich kann das nicht ausstehen. jeden morgen räum ich alles weg und am nächsten morgen fängt es wieder von vorne an.
    so oder so, das thema scheint eine unendliche Sisyphosarbeit zu sein. :cry:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich muss sagen das Badezimmer mach ich gern. Da seh ich so schön, was ich gemacht hab und es ist überschaubar. Wegräumen, was woanders hingehört in der Zeit wirkt der Reiniger auf den Armaturen ein, wo der Kalk am hartnäckigsten sitzt, dann Toilette, Ablagen, Spiegel geputzt, Wanne, Armaturen, Waschbecken, fertig. Mehr als 30 Minuten brauch ich nicht. Den Boden mach ich zwischendurch immer mal. Da wisch ich lieber öfter drüber als dann "schrubben" zu müssen. Und wenn man fertig ist, dann blitzt es. :grin: Während ich in der Küche eine Ecke in Ordnung bringe und sauber mache ne Andere sich schon wieder zumüllt. Dann ist es sauber und am nächsten tag sieht man schon nichts mehr davon.

    Fenster putzen mach ich nicht. Wenn ich es mache, sieht es eh danach aus wie davor. :biggrin: Leider macht mein Freund es auch nicht *lachab*. Naja zumindest nicht freiwillig und ich weigere mich hartnäckig seine Mama zu spielen. er muss eh schon super wenig machen, dan geb ich es mir nicht, ihn ständig zu "ermahnen". Irgendwann wird er es schon machen. :roll: (naja, wenn er es bis Ostern nicht gemacht hat, dann zwinge ich ihn schon, aber bis kurz vor Ostern hat er Zeit. da hab ich Geburtstag und da möchte ich saubere Fenster, damit die Sonne, die dann zu scheinen hat, mich auch ja begrüssen kann. :grin:

    Bei Ole im Zimmer ist es aber immer ordentlich. ;-) das muss es einfach sein. Wenn ich nachts im Dunkeln da drin bin, weil er weint oder so und im Dunkeln rumlaufe, slebst mit geschlossenen Augen, dann muss alles an seinem Platz sein, damit ich nicht stolpere. :biggrin: Mir ist das nämlich schon passiert: er schlief gerade in meinem Arm ein, da tret ich in eine Schüssel voller Glaskostdeckel. :roll: Suuuuuper.
    Das Zimmer mach ich jeden Abend während Papa mit ihm Abendprogramm macht. die Letzte Stunde an Ole`s Tag ist papazeit und erst beim schlafi anziehen bin ich wieder mit von der Partie. Davor sind sie im Wohnzimmer spielen und ich mach ich unter anderem sein Zimmer.
  • stromerstromer

    727

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bei mir gibt es eigentlich nur 2 Zustände in der Wohnung - entweder super aufgeräumt oder das totale Chaos - den Übergang zwischen den beiden Zuständen scheine ich immer irgendwie zu verpassen :grin:

    Deswegen freue ich mich schon auf den Samstag, wenn meine Eltern den ganzen Tag mit Johanna unterwegs sind und ich endlich mal wieder Zeit habe, einen Putzfimmel zu kriegen und die Wohnung von oben bis unten umkrämpeln kann. :shock:

    Während der Woche bin ich ja auf Arbeit und aufgrund der Schichten komme ich da zu rein überhaupt nichts. Da bleibt selbst der Abwasch mal 3 Tage in der Spüle liegen. Da ist mir die Zeit mit Johanna einfach wichtiger als der Haushalt.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich hab übrigends so einen Putzplan ... so ein Pauschalteil.
    PN und ein wenig Geduld, ich schick Euch das gern, bin nur grad zeittechnisch leicht amputiert drum kann's länger dauern.
  • AnnalisaAnnalisa

    674

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Mann und ich hatten auch gerade das Thema und er hat mir freundlicherweise aus dem Internet wohl die Inhalte dieser
    Susi Sauber Seite gesucht und auch gleich mal kopiert: 35 SEITEN!!! Ich habe sie aber noch nicht angeschaut. :biggrin:

    Ein Tipp war zum Beispiel diese Geschichte mit dem Korb.

    Irgendwie verfliegt der Tag so schnell was vermutlich auch daran liegt, dass die die wenige Zeit, wenn Greta tagsüber schläft vorzugsweise im Internet verbringe, emails schreibe, telefoniere, aufgenomme Sendungen vom Vortag schaue oder ebenfalls ein Schläfchen mache.

    Viel Zeit geht auch mit Füttern und windeln drauf, mit Greta spielen, lachen etc. Ach ja und mit kochen. Was waren das für schöne Zeiten, als ich mittags einfach in die Kantine, oder das Restaurant nebenan bin und lecker Essen hatte!!! Heute muss ich selber kochen und natürlcih danach auch noch die Küche aufräumen.

    Achja, Fläschchen und Nuckel auswaschen und sterilisieren braucht auch noch Zeit.

    Also wann habe ich noch Zeit zum putzen??? Irgendwie muss ich da wohl auch noch einiges optimieren.. :grin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In der Zeit, in der dein Mann die Internetseite gesucht und 35 Seiten ausgedruckt hat, hätte er auch stattdessen schonmal was putzen können. :biggrin:
  • AnnalisaAnnalisa

    674

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Tja, er hat es nicht ausgedruckt, sondern für mich irgendwo abgespeichert.... :biggrin:

    Das Dumme ist, er ist ein 150 % iger Mensch und ich eher die 80 % Variante. Hat beides seine Vor- und Nachteile.... er ist gründlicher und ich schneller... :biggrin: :biggrin:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also wenn ich hier lese, das einige 2-3 Stunden am Tag mit dem Haushalt verbringen, klingt das für mich schon übertrieben, und absolut unmöglich.

    Ich sorge für eine "Oberflächliche Ordnung" die max. eine Stunde in Anspruch nimmt, damit hab ich es relativ ordentlich, eine saubere Küche (die wichtig ist) und keine Wäschestapel mehr. Der Rest der Zeit geht für Kochen, Kleinkind/Babyversorgung, Job (ca.3 -5 Stunden am Tag) ein Mittagsschläfchen 1 Stunde und Kochen drauf.

    Also 2-3 Stunden brauch ich auch gar nicht, sorry, wenn ich hier 2-3 Stunden putzen würde, dann glänzt das 160 qm Haus ;-) Wie kann es da bei euch noch immer nicht gut genug sein? Entweder sind meine Ansprüche zu niedrig oder die Eueren zu hoch :cool: Die Böden mach ich entweder 1x in der Woche oder wenn mal wieder jemand einen Apfelsaft in der Küche verschüttet hat.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die Böden mach ich entweder 1x in der Woche oder wenn mal wieder jemand einen Apfelsaft in der Küche verschüttet hat

    Bei einem 6 Personen Haushalt machst du die Böden nur 1x die Woche??

    Also ich sauge hier schon 2x die Woche.

    Hohe Ansprüche habe ich auch nicht
    und 2-3 Stunden am TAg verbringe ich auch nicht mit HAushalt aber wenn ich Großputz mache dann schon.

    Allein das BAd braucht seine Zeit. Ausräumen einsprühen, einwirken ,Kalk bekämpfen... da bist du schon alleien ne 1/2 Stunde beschäftigt. ;-)

    Aber täglich 2-3 Stunden finde ich auch etwas viel
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    das bisschen haushalt*trallallalla* :biggrin:

    ich habe zwei wundermittel: glasreiniger und dampfente- die zwei würde ich sogar heiraten. die dampfente brauchich ind e rküche- damit geht fett prima weg. de rglasreinige rist ein allheilmittel. - preiswert, im 5 liter kanister bei selgros, immer griffbereit, desinfizierend und strahlend. mein bad wird zweimal die woche richtig geputzt, an allen anderen tagen gehe ich mit , nba?- genau!- glasreiniger drüber. das strahlt- himmlisch! das gleiche in wohnzimmer küche und co- alels was abwaschbar ist wird damit geputzt. bei unserer familienzahl schwing ich täglich den staubi und wische meist auch täglich alles durch. insoweit kann ich jetzt iris kein bisschen nachvollziehen, ich brauch nämlich meine 3-4 stunden pro tag.
    wäsche allerdings stapelt sich auch im keller. aber die ist sehr geduldig :biggrin: bügeln muss ich so einmal pro woche, das dauert nur so 2 stunden, denn dafür hab ich mir letztes jahr ein dampfbügelcenter geleistet. tät ich jederzeit wieder, das geht alles doppelt so schnell....

    ich bekomme anfälle wenns hier länger als 24 stunden chaotisch ist. ich fühl mich dann nicht mehr wohl :oops:

    meine schränke allerdings sind oft wie bei anja, schon weil die kids einfach alles rausziehen udn wieder reinstopfen, und der papierkram- öhmm, also, ich glaub das sag ich jetzt lieber nix. das ist meine schwachstelle.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich gebe Euch mal eine Kurzfassung der vielen Susiseiten. :grin:
    Dort wurde empfohlen, dass man täglich ein Zimmer gründlich macht und für die restlichen nur 5 Minuten pro Zimmer aufwendet.
  • ClaudinchenClaudinchen

    1,522

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich will auch noch....
    ich schaffe es nichtmal gescheit zu kochen. Für Frederik schon, da koche ich vor und friere ein. ich ess den ganzen Tag nur Schrott, MÜsli, Jogi mittags Pfannkuchen oder n Ei, geht ja schnell. HILFE, hat jemand Rezeptideen für schnelle , gesunde Sachen???
    und dann sind wir hier soooo zugemüllt. Ich bin schon ständig am wegschmeissen , aber mir fällt es superschwer Mitbringsel von Freunden / Bekannten wegzutun, obwohl sie mich nur nerven und blöd rumstehen. Uns fehlen auch ein paar gute Schränke, es liegt soviel rum und alles kann ich ja auch nciht wegtun ;-) . Mein Mann sammelt auch alles was geht- es könnnen ja doch mal die Russen einfallen und dann hat man nichts mehr :roll:
    Ich bewerbe mich also hiermit auch auf den 1. Platz der Haushaltsniete ( dass ich völlig planlos putze und wasche sei noch am Rande erwähnt)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wow Michaela - 4 Kinder + 3-4 Stunden Putzen am Tag...? :shock: :shock: :shock:
    Wann lebst du denn dann noch?

    Nene, das wär nix für mich.
    Was ist eigentlich Staubwischen? Ich mach so 2x im Jahr mit einem feuchten Lappen oben die Schränke und Regale sauber und ab und zu die Fensterbretter. Aber wozu denn täglich? Sieht man doch nicht rauf. :roll:
    Tische wische ich nach Bedarf ab - meistens täglich, weil Ben ja immer irgendwas verschüttet, aber meist so nebenbei.
    Ich nehme mir nie vor: So, jetzt putze ich - und zieh das dann durch. Mir fällt auf, daß irgendwas dreckig ist und dann mach ich das. Die Krümel pieksen unter den Socken oder ich sehe, daß ein Sessel eingehaart ist - also muß ich saugen. Im Gegenlicht sind lauter Flecken auf den Dielen - also muß ich auch noch wischen. In Küche und Bad ist das sehr viel öfter als im Rest der Wohnung, trotzdem nicht öfter als 2x die Woche. Ich nehm was vom Schreibtisch und das ist total staubig - also wische ich auf dem Schreibtisch alles mal feucht ab. Klo putze ich täglcih, weil Ben da immer dran rummacht, den Rest vom Bad...wenn die Kalkränder halt gar zu schlimm werden oder ich nichts mehr im Spiegel sehe. And so on...

    Ordentlich und nicht zu viel Nippes finde ich wichtiger als blitzsauber - und es gibt erst garnicht so viel, was dreckig werden kann. ;-)
    Meine Fenster sind seit über 1 Jahr nicht geputzt, das werde ich jetzt mal machen, wenn es etwas wärmer ist - aber rausschauen kann ich auch so immernoch.
    Mehr als 1 Stunde pro Tag verwende ich selten auf Aufräumen/Putzen/Waschen, meistens weniger. Dafür gern mehr aufs Kochen. Aber da ich ja immer was so zwischendrin mache, kann ich es nicht genau sagen. Bens Zimmer räume ich vor dem Mittagsschlaf und abends vor dem ins Bett gehen auf - aus den Gründen, die Lorelei schon beschrieben hat.
    Ansonsten nehme ich untertags immer wieder mal was mit, wenn cih mcih durch die Wohnung bewege, damit es erst garnicht so wirklich schlimm aussieht - dann mach ich nämlich garnichtsmehr, weil ich nciht weiß, wo ich anfangen soll. ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Anja, die Schuhe werden direkt unten an der Haustüre ausgezogen und gegessen wird nur in der Küche, das einziege was also in den anderen Räumen ausser der Küche auf dem Boden für Dreck liegen kann ist Staub und der kommt nicht nach einem Tag. Die Küche, die ist ja auch die mit dem ausgelaufenen Saft oder so, die wird einmal gründlich, da kommt alles raus Stühle usw. und sonst bei Bedarf gewischt. Der Rest eben einmal die Woche. ;-)
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Dann hast du scheinbar extrem saubere Kinder. Mir tropft immer mal was runter und wenn es nur Wasser ist nachdem ich was gespült hab oder so. Dann hier ein Krümel da ein Krümel, das reicht schon und schon klebt es herrlich. :???: Ich mach den boden zwar auch nciht öfter sauber als du, aber lecker ist er nicht immer und wenn ich noch drrei hätte wie Ole und meinen Freund.... :shock: dann müssten wir Gummistiefel in die Küche stellen. :biggrin:
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 3. 03. 2006, 15:03
    ooch katja, das muss ja nicht am stück sein- schau zwischen vorhin und jetzt hab ich schnell gelüftet, holz geholt, küche aufgeräumt, betten gemacht, gardinen gewechselt ( hab mir nämlich gestern neue für meine küche gegönnt :grin: ), durchgekehrt. jetzt wird gekocht, und dann putz ich nebenbei schnell das bad, wenn luisa schläft. schnell noch staubsauegn, durchwischen, fertig- halb vier ist de rkäse definitv gegessen ;-) naja, waschen halt noch *bääh*

    oh, ich lebe schon,gestern war ich mit ner freundinn und nur zwei kids bei mc doof, den rest hab ich papa zum kinobesuch aufgdrückt, die wilden kerle sind angelaufen.später haben wir noch alle geratscht und ein wenig getrunken :oops: heut abend bin ich nicht da, morgen gehe ich zum kinderbasar- da bin ich stunden verschollen mit mir ganz allein. ich liebe das, so herrlich vieeel hektik :oops: mal sehen am wochenende fahr ich vielleicht mit der bande ins bad.
    ich find mir gehts prima :biggrin:
    unter leben versteht halt jeder was anderes

    staubwischen tu ich auch nur alle 2-3 tage. ich gestehe :biggrin:
    staubi ist übrigens unser staubsauger. er wird liebevoll so genannt, auch wenn vor geraumer zeit ein vertreter ihn für das am übelsten zugerichtete exemplar seiner gattung gehalten hat. er muss halt jeden tag ran- das hinterlässt spuren :roll:

    und was ich nicht schaffe: das alle nur in der küche essen und trinken :shock: wie machst du das iris? bindest du die fest? :grin:
    irgendeiner geht immer mal durch die lappen....

    die kinderetage putze ich auch nicht jeden tag feucht, da darfs schon auch mal furchtbar wüst ausschauen, das müssen die süßen selber machen....
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gerade weil die beim Trinken schon mal tropfen dürfen sie es ja auch nur in der Küche, hab ja geschrieben, das die auch mehr als einmal in der Woche dran ist, aber nur einmal wird alles rausgeräumt und dann ganz gründlich geputzt.

    Spülen erledigt übrigens meine Spülmaschiene ;-) also 2-3 Stunden könnte ich mich schon täglich aufhalten, aber wie soll ich das mit 4 Kindern machen?

    Alleine die Versorgung und betüddelung von Lotte und Moritz nimmt ja schon mind. 10 Stunden in Anspruch. 1 Stunde Einkaufen, 1-2 Stunden Kochen, 1 Stunde Putzen oder Aufräumen, 8-10 Stunden schlafen, wann soll ich da noch 3 Stunden putzen? Ab Ende März muss ich dazu noch arbeiten 3-5 Stunden.

    @ Michaela, das hat viel Nerven gekostet, aber jetzt klappt es. In der alten Wohnung war es auch so, das das alles durch die Wohnung geschleppt wurde. Die sind sogar vom Kühlschrank mit dem Saft zum WZ Tisch gerannt um den da einzugießen und wärend sie den Saft wieder wegbrachten hat Moritz den Becher umgeschmissen :cool: Aber inzwischen klappt das echt gut, o.k. Moritz rennt mal mit einem Plätzchen rum, aber dafür haben wir ja eine Katze :biggrin:
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    aber wie schaffst du das durchzusetzen? ich meine mit durch die lappen gehen, das doch der eine oder andere eben mal schnell mit dem becher verschwindet :???: spülen erledigt bei uns auch konsequent die maschiene. ich hasse spülen :oops: 10- 15 minuten reglos an einer stelle stehen und im wasser rumwerkeln ist einfach nicht meins. da bin ich in der zeit 5x durch dei wohnung gedüst und hab was aufgeräumt

    einkaufen gehe ich nicht jeden tag, gekocht hab ich in höchstens einer stunde, es sei denn ich mach vorsuppe und nachspeise.

    im normalfall steh ich um 6 auf, zieh mich, mach frühstück und schulbrote etc. wecke die kids, seh zu das die in die puschen kommen und um spätestens 8 ist der letzte aus dem haus. ausser isa natürlich. dann geh ich oft erstmal ins forum :oops: danach putze und koche ich, mittags werden hausaufgaben gemacht, oft schau ich nochmal hier rein und der rest wird erledigt (küche zum beispiel) nachmittags haben wir meist irgendwelche termine und um halb acht gehen die kinder ins bett, gute-nacht-geschichte oder ein kurzes spiel,für alle die wollen, dann ist ruhe. meist fall ich um spätestens um 23.00 ins bett. macht 7 stunden schlaf, evtl. noch ein/zweimal unterbrochen. aber ich hab nen mann der auch mit aufsteht und auch so mal mit anfasst. spätestens nach nem gewaltigen tritt :biggrin:

    macht 4 stunden zu deiner rechnung- also zwei stunden ordnung machen und 2 stunden zeit für mich oder die kids ;-)
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mit spülen meinte ich ja auch: Hände abspülen oder so, das reicht shcon, dass Spritzer auf dem Boden landen. Wollte damit nur sagen: nur weil keine riesigen Saftbecher runterplumpsen, ist so ein Boden bei 4 Kindern doch nicht sauber?! ;-)

    Iris, sag mal wie machst du das denn? Bin ganz verblüfft. Du schläfst 8-10 Stunden??? Ich hab ja vorhin schonmal gefragt: schlafen Lotte und Moritz immer gleichzeitig? Und Nachts schläfst du sooo viel mit einem 2 Monaten alten Wurm? Kannst du zaubern??? :biggrin:
  • bearbeitet 3. 03. 2006, 15:34
    Also ehrlich gesagt, ja, Lukas und Felix wissen das ganz genau mit dem Becher und den Getränken. Da halten sie sich dran. Ich hab das so eingeführt wegen dem Laminat, weil ich keine Lust hab, das da was umkippt.

    Edit: wegen dem Schlafen. Naja, bis vor dem KH hat Lotte durchgeschlafen, jetzt muss sie einmal gefüttert werden. Also dann schlaf ich Nachts meist so 8,5 Stunden (mit einer unterbrechung) und wenn ich Glück hab Mittags noch mal 1,5 Stunden. Da schlafen die tatsächlich noch meistens gleichzeitig, ich lege Moritz eben dann hin, wenn ich weiß, das Lotte gleich schläft :biggrin: Aber das Mittags geht nicht immer, hab ja noch mehr Kinder. Aber 8,5 Stunden schaff ich meistens.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Iris, du hast mich misverstanden. Dass die keine becher rutnerwefen glaube ich dir, aber der Boden wird eben auch schon von weniger schmutzig. Wassrspritzer und Krümel ergeben ne klebrige Schicht und sowas gibt es doch bei euch sicher auch??

    Iris, *mal zögerlich frag* wieso beantwortest du denn den Rest meines Posts nicht? ;-) Interessiert mich halt. :cool:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wahrscheinlich ist es bei 4 Kids so, das man sich mit ein paar Tropfen auf dem Küchenboden abgiebt. 1. hab ich einen Boden auf dem mann so gut wie nichts sieht:

    [img][/img]http://hebamme4u.net/forum/images/n ... 390718.jpg

    und zweitens, ist es egal, wenn ich Morgens um 10 Uhr putze, dann sieht der Boden um 11 genau so aus wie um 10 vor 10 also putz ich ihn dann beim nächsten riesen Saftfleck am nächsten Morgen.

    Kurz um, ich hab nicht den Anspruch, das man vom Boden essen kann, dafür ist der Tisch da ;-)

    Was war noch nicht beantwortet? :???: [/img]
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Iris, das war nicht als Angriff auf eure Reinlichkeit gemeint, den kann ich wahrlich nciht erheben. :biggrin: Und bei uns sieht man den Schmuutz auch nciht, aber an den Socken spürt man ihn dann schon. :biggrin:

    Meine unbeantworteten Fragen hast du ja mittlerweile per EDIT beantwortet.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also so viele Krümel das ich sie unter den Socken spüre gibt es hier nicht, das kann ich gar nicht ab, genau so wie klebrigen Boden.

    Was ich auch nicht leiden kann sind Klamotten z.B. Jacken über Stuhllehnen :twisted: Bekloppt oder? Mein Freund regt sich dafür über Socken die auf dem Boden vorm Bett liegen auf. :biggrin: Wobei die meist ja am nächsten Morgen weggeräumt werden.

    Offene Zahnpasta Tuben stören mich z.B. nicht, im großen und ganzen ist es aber doch so, das wir in der Wohnung leben und mit Kindern ist es eben nicht steril.

    Mal abgesehen davon, das ich natürlich keinen weißen Fließen Boden oder ne weiße Couch habe, meine Couch war billig und wurde mit dem Hintergedanken gekauft, das es nicht weh tut, wenn sie nach 3-5 Jahren ausgetauscht wird. Wenn da mal ein Milchfleck oder Schockofinger drankommen, na und!

    Das Muster der Couch ist im übrigen genau so genial wie der Küchenboden, da sieht mann fast nichts. :biggrin:

    Und mal nebenbei, meine Haushaltshilfe, die 3 Wochen den Haushalt nach der Geburt geschmissen hat, hat auch nicht mehr Zeit investiert als ich, sie ist um 9 gekommen, hat ggf. die Küche aufgeräumt, dann mit Moritz sapazieren gegangen, dann gekocht gegen 12:30 Uhr war das Essen fertig, nach dem sie ihn gefüttert hat, hat sie mit Lukas und Felix Hausaufgaben gemacht und Moritz hingelegt. Dann hat sie ggf. noch ne Maschine Wäsche gewaschen oder eine gefaltet und weggeräumt, dann genau wie ich einmal die Woche geputzt. Einen Tag oben und einen unten.

    Also rein geputzt hat sie auch nur max. 1 Stunde.

    Unordung kommt gar nicht erst auf, wenn mann immer direkt alles an seinen Platz zurückräumt (soviel zur Theorie) an der Umsetztung scheitert es auch hier manchmal :biggrin:
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, um es mal deutlich zu sagen.
    Bei mir kann man sehr wohl vom Boden essen, aber, unterm Tisch wird man davon auch noch satt :biggrin: :biggrin: :biggrin: :table2:

    ich sauge nur dann, wenn es akkustisch auch "interessant" wird.
    staubsaugen.gif
    aber ich kehre täglich einmal unterm Tisch, das muss reichen.
  • katjaklarakatjaklara

    2,149

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    wenn ich geschrieben habe, ich putze täglich 1 bis 2 stunden am vormittag, dann muss man immer leonie einkalkulieren. wenn ich nämlich staubsauge brauche ich mit ihr schon doppelt so lange, als wenn ich schnell nur alles durchsauge. wäsche auf und abhängen verzögert sich auch durch sie. sie hilft überall mit, so kommt man dann auf mehr zeit. :neutral:
    und eines musste ich noch loswerden.
    ich bin auch eine faule. ich überwinde mich jeden tag aufs neue. außer ich bekomme einen putzfimmel (der kommt vielleicht 1 mal in 2 monaten vor, wenn überhaupt) dann sauge ich sogar hinter den schränken und wische auch auf den bildern staub.
  • AnnalisaAnnalisa

    674

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe zu diesem Thema etwas ganz nettes gefunden:

    DSGAA
    = Defizitäre Störung des Gehirnes ausgelöst durch das Alter.

    Und so befällt es einem:

    Ich beschließe das Auto zu waschen. Als ich zur Tür gehe, sehe ich, dass die Post auf dem Tisch liegt. Na gut, ich werde das Auto gleich waschen aber zuerst werde ich mal gucken, wer mir geschrieben hat.

    Ich laß die Schlüssel auf dem Schreibtisch liegen, schmeiße die Post weg, die mich nicht interessiert und stelle fest, dass der Mülleimer voll ist.

    Ich werde die Rechnungen und Kontoauszüge gleich in den Schreibtisch verstauen und den Mülleimer ausleeren. Aber wo die Schublade vom Schreibtisch schon mal offen ist, könnte ich doch eigentlich auch gleich mal die Schecks ausstellen, um die Rechnungen zu bezahlen.

    Au weia!!!

    Es ist nur noch ein Scheck drin. Mein Vorrat an Schecks ist in der zweiten Schublade des Schreibtisches. Ach, da auf dem Schreibtisch ist ja das Glas Saft, dass ich gerade trinken wollte. Ich werde die Schecks gleich suchen, aber zuerst muss ich das Glas wegstellen, das steht zu nah am Computer.

    Ach, dann könnte ich den Saft ja auch gleich in den Kühlschrank stellen, er ist schon ganz lauwarm.

    Ich gehe in Richtung Küche und sehe, dass die Pflanzen dringend Wasser brauchen, ich stelle das Glas Saft auf den Tisch und... Juhu, da ist sie ja, die Brille, die habe ich schon den ganzen Morgen gesucht. Die sollte ich aber besser sofort verstauen.

    Ich fülle eine Kanne mit Wasser und nähere mich meinen durstigen Pflanzen.

    Jemand hat die Fernbedienung in die Küche gelegt und ich habe mich schon halb tot gesucht, als ich Fernsehen gucken wollte. Am besten ich bringen sie gleich dahin zurück,wo sie hin gehört.

    Ich gieße die Pflanzen ein wenig (ein bisschen gieße ich aber auch den Boden, den werde ich aber bestimmt gleich saubermachen..).

    Ich werfe die Fernbedienung in den Sessel und gehe auf das Fenster zu, die ganze Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, was ich denn noch mal machen wollte.

    Am Ende des Tages:

    Da sAuto ist nach wie vor schmutzig, die Rechnungen sind unbezahlt, das Glas Saft steht auf dem Tisch in der Küche. meine Pflanzen haben nicht genug Wasser um zu überleben. Im Scheckheft ist nach wie vor nur ein Scheck und die Autoschlüssel kann ich beim besten Willen nicht finden!!

    Als mir klar wird, dass ich den ganzen Tag überhaupt nichts zu Ende gebracht habe, bin ich überrascht, denn eigentlich war ich den ganzen Tag beschäftigt.

    Ich muss feststellen, dass DSGAA eine ernste und schwerwiegende Krankheit ist und am besten schau ich mal, was ich im Internet finde.

    .. aber zuerst guck ich noch mal, ob mir irgendwer eine email geschrieben hat.....

    Geht es Euch auch manchmal so??? Also ich habe solche Tage durchaus..
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das passiert mir meistens beim Einkaufen, und da hilft ein Einkaufszettel und zu Hause sicher eine ToDo Liste ;-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    man darf allerdings nicht vergessen, wo man die Liste hingetan hat. :roll: :eek02: *malebenalsvergesslichoute*
Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

Social Media & Apps