Gestern ging es meinem Sohn (knapp 5 Monate) wirklich sehr schlecht. Gegen Abend bekam er 38 Fieber/Temperatur, hing schlapp auf mir drauf und jammerte vor sich hin. Trinken wollte er auch nicht so richtig und Anzeichen einer Erkältung konnte ich nicht erkennen. Also ab zum Notdienst.
Kaum bekamen wir den Arzt zu Gesicht fing mein Sohn von jetzt auf gleich an zu glucksen zu lachen und zu strampeln als wäre er nie anders gewesen. Der Arzt stellte dann eine Mini-Erkältung fest und meinte, dass ich nochmal zum Notdienst kommen soll, wenn mein Sohn sein Verhalten irgendwie verändert. Also sage ich, dass ich ja gerade deshalb da bin. Mein Sohn kommentierte das mit einem Gluckser und schenkte dem Kinderarzt ein strahlendes Lächen. Der war ganz hin und weg von dem freundlichen Baby und meinte grinsend: "Er strahlt mich an. So sieht aber kein krankes Baby aus."
Was soll ich sagen. Heute hat er immer noch erhöhte Temperatur und die meiste Zeit gejammert. :???:
Kommentare
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Ich bin jedes mal glücklich, wenn mir der Kinderarzt bestätigt, daß Julia aber krank aussieht :biggrin: .
Bis wir da sind ist sie richtig krank, und sobald sie im Wartezimmer sitzt, das Spielzeug sieht,
und dann ins Behandlungszimmer kommt, ist sie putzmunter.
Vorführeffekt - sage ich da nur...
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Nein ich glaue nicht. Den 19er hat er schon hinter sich. Er kam recht spät und schubt jetzt immer etwas eher. Ausserdem muss das Fieber ja auch irgendeine Ursache (gehabt) haben.
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Bei Larissa war es auch so: Beim Spielen hat Annika Larissa aus Versehen geschubst und Larissa fiel....und konnte danach ihre Hand nicht mehr bewegen, die Hand hing nur so schlaff hin....
Nach 2 Stunden (ohne Veränderung und sie weinte von Zeit zu Zeit) war ich so unberuhigt, daß ich mit Larissa zum Notdienst gefahren bin. Im Wartezimmer war es immer noch so wie zuhause. Erst ein paar Minuten, bevor der Arzt uns aufrief, konnte Larissa ihre Hand plötzlich bewegen, und sie lachte....oh man...
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Zu diesem Thema könnte meine Mutter sicherlich auch ein paar nette Anekdoten erzählen.
Einmal waren wir mit meiner Oma zusammen in München auf großer Shoppingtour, zusammen mit meinem damals etwa dreijährigen Bruder. Nachdem er im Einkaufswagen einfach nicht stillsitzen wollte - kam es, wie es kommen musste, er ist kopfvoraus auf den harten Steinboden in einem Einkauszenter gefallen. Erst war alles nicht so tragisch, doch dann wurde er sehr still, käsig und hat letztendlich angefangen im minutentakt zu brechen. Wir also in die Notaufnahme eines Münchner Klinikums - Diagnose Gehirnerschütterung. Wir durften ihn aber trotzdem wieder mit nach Hause nehmen, sollten aber gleich am nächsten Tag zu seinem Kinderarzt gehen.
Auf dem Heimweg (ca. 45 Min) wurde er auf einmal ohnmächtig. Meine Mutter also voller Panik bei unserem Kinderarzt angerufen, dass wir noch vorbeikommen müssen. Das gesamte Praxispersonal hat also bis halb acht auf uns gewartet.
Als wir aber die Schwelle zur Praxis übertreten hatten, hat mein Bruder, der zuvor mehr tot als lebendig auf seinem Keindersitz saß angefangen lustige Lieder zu singen und war wirklich bester Stimmung.
Am nächsten Tag war er schon wieder so fit, dass er mit mir ein Wettrennen zur Haustüre machen konnte und dummerweise an der kleinen Stufe gestolpert ist und Kopf voran die Glas-Eingangstüre gesprengt hat.
Tja, so kann´s gehen. Ich bin mal gespannt, was da noch auf mich zukommt, wenn unser Zwerg auf der Welt ist...
Liebe Grüße
Janina
P.S. diese Kopfattacken haben keine auffälligen Schäden hinterlassen - sein Gehirn funktioniert noch einwandfrei... :biggrin: mehr oder weniger zumindest...