Bericht im März-Focus über: Ideologinnen im Kreißsaal
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Hat den Bericht jemand gelesen? Ich fand ihn ziemlich einseitig und nicht sehr objektiv. Obwohl es bestimmt sein kann, dass es solche Hebammen auch gibt. Schade, vom Focus bin ich eigentlich andere Artikel gewohnt :sad:
LG
Gretchen
LG
Gretchen
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Kommentare
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LG, Lore
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Und das die DEVK im Jahre 2003 Hunderten der 1500 Hausgeburtshebammen die berufliche Haftpflicht gekündigt haben. Bei sechs von ingesgesamt neun Schadensfällen hatten die Kinder schwerste Geburtsschäden erlitten, was die Versicherung bis zu 2,5 Mio. kosten kann - hier laufen wohl noch die Verfahren.
So in diesem dem Tenor geht der ganze Artikel...
wie gesagt - sicherlich gibt es schwarze Schafe auch unter Hebammen...wieso auch nicht. Aber deswegen hätte man doch den Artikel etwas objektiver schreiben und auch mal die andere Seite beleuchten können...
sowas nennt sich Journalismus :roll:
LG
Gretchen
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Und jetzt noch mal: Ich habe gerade den Artikel online gelesen, er ist wirklich deftig. Lob auf Wunschkaiserschnitt, einseitig, subjektiv und in einem Stil, den ich hier nicht erwartet hätte.
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edit: habs gefunden, und lese noch. aber ich bin schon jetzt auf 180 :flaming01:
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Dazu der Leserbrief einer Kollegin
http://focus.msn.de/gesundheit/geburtsh ... 20739.html
und ein Kinderarzt
http://focus.msn.de/gesundheit/geburtsh ... 20741.html
[/quote]
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Echt? Ich hätte von Hr. Markwort nicht viel anderes erwartet...
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Ich habe diesen unseligen Bericht Anfang der Woche gelesen und es hat mir die Sprache verschlagen!
Ich bin eine Frau, die schnell mal zum Schmerzmittel greift, bzw. schulmedizinische Mittel nicht ablehnt.
Trotzdem habe ich einen wahren Klinikmarathon abgelegt, um natürlich entbinden zu dürfen.
Es gibt so viele unterschiedliche Frauen, die so verschiedene Vorstellungen von "ihrer" Geburt haben, dass man das doch nicht einfach so verallgemeinern darf!
Ein Haus- oder Geburtshausgeburt ist doch keine fahrlässige Körperverletzung von Mutter und Kind!
Ich hatte einige Risiken, daher wurde mir ja auch ständig zum KS geraten, gleichzeitig war ich auch nicht von meiner Kraft überzeugt. Also wollte ich eine Klinikgeburt. Ich wollte die Sicherheit, aber eben mit dieser Sicherheit in Ruhe natürlich entbinden.
Wenn ich mich im Geburtshaus oder in meiner Wohnung am Besten fühle, werde ich auch dort die beste Geburt haben!
Es gibt gute und schlechte Hebammen, mal stimmt die Chemie, mal nicht. Das ist bei Ärzten doch nicht anders!
Ich habe in den verschiedenen KHs viele Hebammen kennengelernt. Dabei waren 2 "schlechte", das ist doch ein guter Schnitt! Die eine war als bei mir losging total arzthörig und hat nichts getan, außer mir mitzuteilen, dass ich falsch atme und verschwand. Die Ärztin hat die Geburt mit Gel eingeleitet, obwohl sie doch schon im Gange war :flaming01: nur weil auf dem CTG keine wehen zu sehen waren :twisted:
Die andere "schlechte" Hebi arbeitet mit in der Praxis meines FAs. Da stimmte einfach die Chemie nicht, ich mochte es noch nicht einmal, wenn sie meinen Bauch abgetastet hat, aber da kann doch die Frau nichts für... Ich habe mich von meinen Hebammen ansonsten super betreut gefühlt! Da hat mich niemand zu etwas gezwungen, das ich nicht wollte. Ich habe meine PDA von der Hebi bekommen, die Ärztin wollte sie nicht genehmigen! Also hat die Hebi in der Anästhesie angerufen.
Ich sage nur: Augen auf bei der Wahl von Hebammen und Ärzten!
Es gibt gute und schlechte. Bei der Hebi muss die Chemie und die Einstellung passen, aber das ist doch äußerst individuell!
Meine Lieblingshebi entbindet im medizinischen Rahmen nach dem Wunsch der Mutter. Egal ob Klinik- oder Hausgeburt, auch bei BEL, aber sie würde nie sagen, das machen wir so, weil es möglich ist!
Das ist für mich eine optimale Hebi und davon gibt es sicherlich ganz ganz viele!
Ich möchte niemals auf eine gute Hebamme verzichten!
LG
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Hier bei uns gibt es so eine Art von Konkurrenzkampf um die Schwangeren.
Da wundert mich die Färbung dieses Artikels nicht.
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Möglich, dass die im politischen Bereich Kompetenzen haben...
Ich glaube, das Problem ist auch, dass im Top-Journalismus halt nur Frauen arbeiten, die, wenn überhaupt, die komplett durchorganisiserte Familie mit WKS nach Redaktionssitzungstermin haben (jetzt etwas überspitzt gesagt). :???:
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Es stimmt nicht, dass es keine Zahlen gibt, es stimmt so nicht, was mit den Versicherungen gelaufen ist. Es stimmt auch nicht, dass es keine Qualitätssicherung gibt. Geburtshäuser haben strengste Auflagen!! Und werden mehr kontrolliert als Krankenhäuser. Wir haben Zahlen und Fragebögen erarbeitet, die unabhängig kontrolliert werden, bevor davon nur irgendein andere Berufszweig geredet hat. Und wo sind Vergleiche? Wo steht, was in Krankenhäusern schief geht?
Es ist gerade eine Stellungnahmen vom Gesundheitsministerium gekommen, die uns das Recht auf Vorsorge bestätigt. Fragt sich also, wer da wohl Angst hat.
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Gerade im Moment habe ich das von der Kollegin bekommen, die angeblich zitiert wurde
Sorry, laaaaaaaaang
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@Marlies: Falls der BDH noch ein paar Mitstreiterinnen und Helferinnen für den Hebammentag braucht, stelle ich mich sofort zur Verfügung. :twisted:
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@Gisela: die Aktionen werden auf Kreisebene organisiert. Bielefeld wäre das bei Euch, denke ich.
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Ich glaube es wird Zeit das Abo endlich mal zu kündigen. Das ist auf jeden Fall ein fantastischer Grund dafür! :twisted:
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Es gibt in Deutschland keine einzige Zeitung, die nicht von irgendjemanden unterwandert ist. Trotzdem hab ich bis jetzt den Focus als gutes konservatives Blatt angesehen, das sich u. a. auch für die Pressefreiheit (die in diesem Land leider NICHT praktiziert wird) eingesetzt hat, wo andere Blätter den "Schwanz" eingezogen haben.
Dieser Artikel geht aber eindeutig zu weit. Selbst wenn ich momentan nicht schwanger und dadurch für solche Themen extrem sensibilisiert wäre, wäre mir diese Art von Berichterstattung sauer aufgestoßen.
So etwas kann man nur unprofessionell nennen!
Mein Mann hat diesen Artikel auch gelesen und ist jetzt sehr verunsichert, was ich auch nachvollziehen kann. Er hat sich mit dieser Thematik ja auch nicht so auseinandergesetzt wie ich...viele andere Menschen werden genauso reagieren. So ein Schaden ist nur durch einen Gegenbericht wieder gutzumachen. Vielleicht greift ja eine andere Zeitschrift dieses Thema auf - dann wäre nur zu hoffen, dass deren Recherchen besser sind.
LG
Gretchen