Es ist in aller Munde und in den Medien und auch hier wurde schon desöfteren nachgefragt: wie ist das denn nun mit dem neuen Elterngeld ab 2007??? Die aktuellen Verhandlungsinhalte gehen in die Richtung: ca. 2/3 des Nettogehaltes (die Feinheiten dazu sind jetzt hier nicht so wesentlich) UND bzw. ABER nur dann für 12 Monate, wenn sich die Eltern die Elternzeit teilen und jeder Partner mindetens 2 Monate übernimmt. IdR hiesse das: 8 Wochen Mutterschutz, es folgen ca 8. Monate Elternzeit Mama (davor ist das natürlich auch schon Elternzeit, aber ohne Elterngeld ;-) ) und dann 2 Monate Papa in Elternzeit. Natürlioch ginge auch eine 50/50 Teilung der Zeit oder sonstwas, aber eben mindestens 2 Monate für jeden Elternteil. Alleinerziehende betrifft das natürlich nicht, die bleiben allein 12 Monate bezugsberechtigt. (Wie das genau geregelt ist, wenn Mama und Papa nicht zusammen leben, aber gemeinsames Sorgerecht haben, weiss ich gar nicht, aber auch das soll hier erstmal schnuppe sein).
Was haltet ihr von der Idee, die ja wohl sehr wahrscheinlich so realisiert werden wird?? Findet ihr es gut, dass damit die Väter in die Eltenrzeit "getrieben" werden? Fühlt ihr euch finanziell unter Druck gesetzt von solchen Aussichten? Was denken eure Männer darüber? Und glaubt ihr, dass das wirklich so beansprucht werden wird?? Ich meine: welcher AG findet es schon super zu hören: Hallo chef, ich weiss wir sind nur eine Bude mit 6 Leuten, aber ich geh jetzt mal 2 MOnate in Elternzeit, sieh zu wie du über die Runden kommst. Was denkt ihr darüber?
LG, Lore
Kommentare
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prinzipiell finde ich den Ansatz gut, auch Väter für die Elternzeit einbinden zu können. Aber unter Zwang wird das nichts. Und wenn wie bei mir ich schon vor der Geburt meines Zweiten den Job los war, und mein Mann Alleinverdiener ist, würde uns dieses Konzept in Schwierigkeiten bringen. Er arbeitet nämlich auch in einem 6-Mann-Betrieb.
Liebe Grüße vom Milchmädchen
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Ein Vater beantragt Elternzeit - 12 Wochen vor dem errechneten ET. Und wird entlassen!
Warum? Der Vater muss mindestens 8 Wochen vor geplanter Elternzeit den Antrag stellen - Kündigungsschutz beginnt aber erst 8 Wochen vor dem Beginn der Elternzeit.
Wieviel Tage bleiben dem Männe dann, um die Elternzeit zu beantragen aber nicht gekündigt zu werden?
Rechne - Rechne...
1 (EIN) einziger Tag!!!
Die Kündigung war also rechtens...
Den Text von Lorelei hab ich übrigens nicht durchschaut...
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Prinzipiell ist es mit Sicherheit gut, wenn die Männer sich mit einbringen, aber wie gesagt, dass sollte doch immer noch eine persönliche Entscheidung bleiben.
Nein, auf gar keinen Fall. Ich denke, es ist eine Entscheidung zwischen meinem Partner und mir, wie wir unser Leben und unsere Kindererziehung auf-/einteilen. Ich empfinde den Ansatz wirklich als Eingriff in unsere persönliche Freiheit. Ja. Mein Mann ist jetzt wieder arbeitslos und könnte bei einem neuen Arbeitgeber wohl schlecht mal eben zwei Monate zuhause bleiben, damit wir das volle Geld bekommen. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, wie das in der Praxis aussehen soll und dass das so durchkommt. Wer bezahlt eigentlich den Arbeitgebern den Ausfall, wenn die Männer zwei Monate fehlen? So schnell ist ja keine Vertretung eingearbeitet, falls man eine für zwei Monate findet. Mich würde es wunden, wenn die Arbeitgeber das so einfach mitmachen.
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Hmmm... also ich fände die Idee vielleicht gut, wenn die Männer zusätzlich zur Frau die Möglichkeit haben, 2 Monate in Elternzeit zu gehen.
Also z.B. das beide in den ersten 8 Wochen zu hause sind. Das würde zwar in den 8 Wochen finanziell sicherlich schwierig für viele, aber wenn man dies als Wahlmöglichkeit hat würde es Frauen, die z.B. Vollstillen doch sicher eine Menge Arbeit abnehmen und der Papa hätte Zeit um sein Kind von Anfang an kennenzulernen. ;-)
Also in dem Job meines Mannes würden ganze zwei Monate Ausfall - je nach Projektphase - eine Katasthrophe bedeuten. Wir arbeiten zwar in einem Betrieb mit sehr vielen Leuten, aber die Projektpläne sind eng und er arbeitet an der Basis - also alles was gemacht wird baut darauf auf, was er tut.
Ich denke das die Grundidee hinter diesem Konzept schon ganz gut ist, aber oft (nicht immer natürlich) ist es nunmal so, das Frauen Jobs haben bei denen mal eher mal ne Weile weg sein kann als Männer. Das in dieser Form zu erzwingen halte ich für absolut kontraproduktiv!
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Die fnianzielle Seite habe ich noch gar nicht bedacht! Wenn sie es wirklich vom Netto berechnen, dann würde es bei uns fast keinen Unterschied im Gehalt machen, ob ich ganz zuhause bleibe und nicht arbeite, oder ob mein Mann 2/3 seines Nettos und ich ebenfalls mein Netto bekomme. (Steuerklasse V und ein großes Gehaltsgefälle... :sad:)
Ich nehme mal an damit bin ich auch nicht alleine als Frau... das wäre ja gradezu hirnrissig, dann den Mann in Elternzeit zu schicken. Oder hab ich was verpasst?
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Ich finde das total bescheuert. Es ist toll, wenn Väter sich einbringen, aber man kann doch keinen zwingen!
Außerden haben viele Leute Jobs, bei denen man nicht mal eben 2 Monate fehlen kann! Frauen haben doch dasselbe Problem.
Außerdem was bringen denn 2 Monate?
Gerade hat man sich mit der kleinen Krabbe arrangiert, dann kommt Papa und alles wird anders. Danach muss sie dann wieder fast von vorne anfangen :roll:
Was soll eigentlich die Frau in der Zeit machen? Mal für 2 Monate bei ihrem Arbeitgeber vorbeischauen?
Wenn er keine Lust hat, aber wegen dem Geld zuhaus bleibt, hat sich doch Frust ohne Ende.
Ich kann gut damit leben, da ich für Conor zuständig bin, weil mein Männe arbeiten ist. Natürlich hat sich auch Feierabend verdient, aber er fasst noch mit an, wenn er abends kommt. Er spielt mit dem Kleinen, läßt eben den Hund Pipi machen und ich kann in aller Ruhe Essen machen, oder mich einfach mal eine halbe Stunde mit einem Buch hinsetzen, je nach dem wie der Tag so gelaufen ist.
Ich würde in die Tischkante beissen, wenn ich weiterhin die ganze Arbeit hätte und der Herr des Hauses 2 Monate Urlaub macht, es gibt ja genügend dieser Exemplare.
LG
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Da die Professorin selber 4 Kinder hat, konnte sie quasi aus erster Hand berichten: Sie sind beide Professoren, also quasi gleicher Job (nur anderes Fachgebiet) und bei irgendeinem Kind hatten sie überlegt, dass er die Elternzeit nehmen könnte, und sich daher informiert ... raus kam, dass er durch die Elternzeit große berufliche Nachteile gehabt hätte (bzw. Beförderungen etc. .... weiß nicht mehr genau, was ...), während sie nach der Elternzeit wieder in ihren gewohnten Job zurückkehren konnte ...
Elternzeit bei Männern ist einfach noch nicht überall so anerkannt, dass es jedem Mann möglich wäre ...
Dass es einen Zwang geben sollte, finde ich nicht in Ordnung! Wie soll denn das z.B. gemacht werden bei Paaren, wo nur der Mann berufstätig ist?? Muss der trotzdem Elternzeit nehmen??
Ich denke, dass solch eine Regelung den meisten Leuten nur finanzielle Nachteile bringen würde :???: ... man sollte lieber daran arbeiten, die Elternzeit von Männern gesellschaftlich anerkannter werden zu lassen (wie auch immer ...), damit die Männer, die das gerne möchten, die Möglichkeit dazu haben :roll:
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Rein finanziell gesehen wäre die Regelung natürlich nicht so übel, denn wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es einmal komplettes Gehalt für den Arbeitenden und ein 2/3 Gehalt für den zu Hause Bleibenden. Klingt ja nicht schlecht. Viele bekommen ja das jetzige Erziehungsgeld gar nicht, da gibt es bei der geplanten Regelung natürlich schon einen gewissen Reiz.
Wie soll das mit dem Stillen gehen? Ok, man kann ab dem 6. Monat Beikost geben, aber ehe genug Mahlzeiten ersetzt sind, ich weiß nicht. Leo ist jetzt 8 Monate alt und bekommt mittags und abends einen Brei. An eine 3. Mahlzeit in Breiform ist absolut nicht zu denken, versuch ich den GOB, egal ob vor- oder nachmittag, lässt er einen anderen dafür weg. Ich sehe mich momentan absolut nicht in der Lage, 8 h arbeiten zu gehen. Es sei denn, mein Freund würde mir den Kleinen dann regelmäßig bringen. Find ich umständlich.
Alles in allem - ich finds doof.
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Soweit ich informiert bin iszt das Ganze tatsächlich auf max. 12 Monate begrenz. Wir sprechen heir wie gesagt NICHT von der Elternzeit, sondern nur von der Zeit, in der man ELTERNGELD beziehen kann.
Naja, mit einer solchen Regelung würde man natürlich Mama früher in den job zurück schicken. Die Frau, die nach den 2 Monaten auch ohne Elterngeld zu Hause bleiben kann, die kann schliesslich auch auf 2 Monate Taler verzichten. oder aber - auch ne nette Lösung - beide bleiben zu Hause und bekommen nur das Elterngeld für den Mann, denn schliesslich ist ja so gut wie sicher!!!!!, dass der Mann soviel verdient, dass er mit der 2/3 Regelung auch das Gehalt der Frau auffangen kann (, welches sie bekkommen würde, ginge sie die 2 MOnate arbeiten.) Oder gibt es etwa Männer, die weniger verdienen als ihre Frauen?? Nein da sgewht doch nicht. *aufpluster* DAS nenn ich mal versteckt diskriminierend!!!
Nöö Frauchen verdient ja Netto nur 1000, also ist das an Elterngeld ja eh ein Witz, aber Männe verdient ja angenommene 10.000 und da fängt man ja wie eben angedeutet mit 2/3 trotzdem alles auf. :biggrin: Sorry, Galgenhumor. ;-)
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Also... ich weiß jetzt nicht ob du auf meinen Kommentar angespielt hast oder nicht, aber wenn ich jetzt an unser Geld denke - und vor allem an die Fixen Ausgaben, die wir jeden Monat haben (Miete, Versicherungen, etcpp), dann würden wir, wenn mein Mann plötzlich nur noch 2/3 verdienen würde und ich gar nichts mehr, glaube ich gar nicht mehr über die Runden kommen. Zumindest nicht ohne massive Einschnitte.
Das würde sicher für 2 Monate irgendwie gehen, wenn es muss... aber trotzdem wäre da noch das Problem seines Jobs.
Trotzdem fände ich es schon nicht schlecht, wenn die Frau auf jeden Fall (falls ich diese Rgelung richtig verstanden habe) für 10 Monate die 2/3 ihres Gehaltes bekommt, denn das ist doch trotzdem immer noch mehr (vorausgesetzt da war ein Gehalt vorher), als wenn man gar nichts bekommt ab einem bestimmten Einkommen - wie es jetzt ist, oder?
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Zu den 1 oder 2 Jahren habe ich folgendes gefunden: Quelle: Finanztip
Zitate darf man doch reinstellen, oder :oops:
Ich weiß allerdings nicht, von wann der Beitrag ist, man findet diese Version meist auf etwas älteren Seiten, die neuste die ich gefunden habe war vom Januar. Das steht wohl so im Koalitonsvertrag und ist in der derzeitigen Diskussion eher nicht zu finden. Mal schaun, was da am Ende dann wirklich rauskommt... :shock:
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Nachzulesen hier:
http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/familie,did=69034.html
Mimmi, ja mit Quellenangabe darfst du zitieren. ;-)
Criosa, nee nee ich hab nicht auf dich angespielt. Das war mal etwas überspitzt formuliert, dass es mich ankotzt, dass immer davon ausgegangen wird, dass der deutsche männliche Arbeitnehmer verdient wie ein Dukatenscheisser. *grrrr*
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Bei der Anrechnung bleibt es so wie bei dem derzeitigen Erziehungsgeld.
Gibt es eigentlich bei niemanden von euch nen Papa, der auch teilweise Elternzeit nimmt, nehmen wird oder nehmen will?? Eine Kollegin von mir hat 3 Wochen nach mir entbunden und da geht erst sie 1,5 Jahre und dann ihr Mann. Ich muss sagen, das ist das erste Beispielpaar, dass ich persönlich kenne, bei denen der Mann auch Elternzeit nimmt.
Meiner würde das theoretisch auch gern, aber mal abgesehen davon, dass das finanziell bei uns nicht tragbar wäre, ist das in einem Kleinstbetrieb einfach nicht drin. Da kannst du tausend Mal rechtlich gesichert sein. In einer kleinen Bude mauschelt man mal schnell, damit man aussergewöhnlich betriebsbedingt kündigen darf, trotz Kündigungsschutz in Elternzeit und dann geht es der Bude eben wieder besser und man kann wieder nen Neuen einstellen. Das geht schneller als man gucken kann. Und das AG`s da teilweise überhaupt so reagieren, liegt leider an immernoch fehlendem Verständnis dafür. Ein Vater in Elternzeit: wie süss, Windeln wechseln und faulenzen, Weichei. :???: ;-)
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Bei unserem ersten Kind haben mein Freund und ich uns die drei Jahre Erziehungszeit geteilt; zuerst ich 1,5 Jahre und dann er 1,5 Jahre. Wir hatten keine finanziellen Nachteile, sondern nur Vorteile, weil mein Freund arbeitslos war und ich studiert habe.
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Ich kenne durch meine Schwägerin ein Paar, die sich die Elterzeit so irgendiwe teilen. Das erste Jahr ist sie zu Hause geblieben und jetzt gehen sie jeder 2,5 Tage die Woche arbeiten. Dazu muss man aber sagen, dass sie den selben Arbeitgeber haben.
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Zu unserer Situation. Mein Mann macht die Elternzeit und bekommt Elterngeld seit Pauls Geburt, also April 2005. Da wir uns für die Regelung der Zahlung über 2 Jahre entschieden, haben läuft das dann also bis April 2007. Nun sind wir aber momentan wieder am "basteln" und im Idealfall eines Treffers beim ersten Schuß, bekäme ich Anfang 2007 das Kind - rein hypothetisch. Mit der neuen Regelung des 2/3 Lohnausgleichs hatte ich mir erhofft, eben nicht wie bei Paul schon nach 2 Monaten nach der Geburt wieder arbeiten gehen zu müssen. Aber wenn ich dann Elterngeld beantrage und für meinen Mann läuft auch noch Elterngeld - wie geht das dann?
Liebe Grüße
Jana
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Von dem Geld mal ganz abgesehen - aber ich möchte nicht, dass mein Freund Elternzeit übernimmt, wahrscheinlich möchte er das auch nicht weil er das gar nicht gebacken kriegt. Warum soll man dazu gezwungen werden? Demnächst werden wir auch noch gezwungen, zu bestimmten Zeiten zu essen und auf´s Klo zu gehen oder was? Wenn das wirklich so sein wird, überlege ich echt, ob mein Freund und ich uns dann offiziell trennen so dass ich als Alleinerziehend dastehe.
Außerdem, wenn die Frau 1 Jahr zu Hause bleibt, kann sie schon Pech haben und wird danach ihren Job los (offiziell geht das ja nicht aber wie Lorelei schon schrieb, in kleinen Betrieben wird das dann halt irgendwie so hingedreht, dass du aus anderen Gründen gehen musstest) und wenn der Mann dann auch noch 2 Monate zu Hause bleiben soll, kann der dann auch gleich gehen. Super, dann sind wir beide arbeitslos. Mein Freund und ich arbeiten beide in sehr sehr kleinen Betrieben.
Ich finde, einen Ersatz für jemanden einzustellen, der 1 Jahr zu Hause bleibt, ist ja machbar, aber wo bitte soll der Arbeitgeber jemand herholen der für 2 Monate einspringt??? Bis der eingearbeitet ist, ist die Zeit schon wieder rum.
Bei dem Geld würde ich dann sogar etwas mehr bekommen als jetzt und 1 Jahr bin ich jetzt auch nur zu Hause, weil wenn ich 2 Jahre für 300 €/Monat zu Hause bleiben würde (und ich würd´s gern tun) könnten wir davon noch nichtmal die Miete bezahlen, geschweige denn die Kosten die wir sonst noch so haben. Von daher würde sich nichts ändern oder zumindest nicht zum Nachteil.
Aber ICH WILL MICH ALLEIN UM MEIN BABY KÜMMERN!!!!!!!!!!!!!! Mein Freund kann das gar nicht so gut wie ich ;-) Dann würd ich den ganzen Tag auf der Arbeit sitzen und vor Sorge krank werden, wahrscheinlich würde er das kleine Wesen mitnehmen in seine Garage und sie könnte ihm beim schrauben etc. zusehen. Er würde niemals sich so mit ihr beschäftigen wie ich, die Ausdauer hat er nicht. Und ich finde es unmöglich, dass Politiker über die Frauen und die Erziehung (wer wann erzieht) bestimmen wollen
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Grundsätzlich ist ja klar, entweder nur einer nimmt Elternzeit und 8 Monate Elterngeld oder beide und 10 Monate. Und es gibt 2/3 vom Nettolohn.
1. max. 1800 €
2. Familien mit geringem Einkommen -> Familiennetto wird zur Berechnung herangezogen, bei höherem Einkommen das der Person, die die Elternzeit nimmt
3. Mindestelterngeld für Arbeitslose, Sozialhilfemepfänger und Geringverdiener
4. Frauen, die rasch ein zweites Kind bekommen, ohne zwischendurch nochmal gearbeitet haben -> ungeklärt
Fazit:
Für "Durchschnittsverdiener" ist es eine tolle Sache, für gering verdienende Mütter, die nach dem Mutterschutz bei ihrem Kind bleiben wollen, ein Elend.
Naja, wie mans nimmt. Ich freue mich ehrlich für Menschen wie meine Schwägerin und deren Familie, die im Monat etwa so viel Geld haben wie wir, aber deutlich höhere Kosten und kein Erziehungsgeld bekommen, weil er eben "zu viel" verdient. Für alleinerziehende Mamis find ich es eine totale Katastrophe und letztendlich hat man als Mama kaum eine andere Möglichkeit, als spätestens nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen, davon geht dieses Modell ja nun definitiv aus. Für Familien, wo sowieso nur der Papa (oder die Mama ;-) ) arbeiten geht und die kein Erziehungsgeld (also das jetzige) bekommen würden, spielt es keine Rolle, wenn ich jetzt keinen Denkfehler habe. Denn in dem Fall bekommen sie wahrscheinlich auch kein Geld, wenn sie zu Hause bleibt, es sei denn, sie fallen unter 2. oder 3. und für ihn wäre es dann Quatsch in Elternzeit zu gehen, denn dann hätte die Familie ja nur noch 2/3 des Einkommens.
Ich hoffe das jetzt richtig verstanden zu haben.
@July78: Ich kann Dich gut verstehen, mir würde es ähnlich gehen, weil ich weiß, dass mein Freund seinen rechner seeeeeeeeehr mag und er einfach ne höhere Toleranzgrenze hat, was das Weinen und Meckern angeht (da werden auch mal Ohrstöpsel reingesteckt, wenn es zu unangenehm wird :shock: ), aber vielleicht unterschätzen wir unsere Männer ja auch. ;-)
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gilt das mit dem Elterngeld dann wahrscheinlich ab 2007 für alle geborenen Kinder oder nur für die, die ab dem 1.1.2007 zur Welt kommen? Weil wenn ich jetzt im Sommer Erziehungsgeld wahrscheinlich wieder für zwei Jahre beantragen werde, können die das doch nicht nachträglich wegfallen lassen, oder? Außerdem findet man nicht überall im Bezirk so leicht Krippenplätze, so dass es für mich unrealistisch scheint, so schnell wieder arbeiten zu gehen. Also zwei Jahre Elternzeit möchte ich schon haben.
Liebe Grüße vom Milchmädchen
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dann scheint das ganze vielleicht doch an mir vorbei zu gehen. Eigentlich hatte ich auch "nur" an drei Kiddies gedacht.
Liebe Grüße vom Milchmädchen
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Um mal zum Thema zurück zu kommen: ich verfolge derzeit eine Diskussion in einem BundeswehrIntranetForum und wenn ich da lese, muss ich mir vorm Antworten immer die Hände auf den Rücken binden, damit es keine Toten gibt. Die finden das alle super toll und das ist doch mal eine klasse Regelung...und gegen 2 MOnate Freizeit sei ja auch nichts einzuwenden. :roll: Da sieht man echt mal die Unterschiede: zB haben die keinen Plan, was es bedeutet einen nicht sicheren Arbeitsplatz zu haben. Ja sowas haben sie schon gelesen, aber wirklich raffen, was das für ein Leben einer jungen Familie bedeutet: nööööö. :twisted: Naja sind eben hauptsächlich Männer in diesen Foren. :biggrin:
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EDIT: Iris, tja, wer sich den Luxus des Stillen erlauben will, muss vermögend genug sein. :roll: Im Ernst: ich meine ich stille ja auch noch und gehe arbeiten und das hätte ich auch tun müssen, wenn Ole noch öfter an die Brust wollen würden und sicher ist das möglich wenn man will oder muss, aber in diesem Fall, da man quasi erpresst wird, dass der Mann auch zu Hause bleiben soll, finde ich es auch haarsträubend. :???:
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Am Besten die Arbeitgeber führen "Männer/Baby Räume" ein in denen die Papis auf Abruf auf die Mamis warten :biggrin:
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Ich sehe das ganze als einen Anreiz für Männer, die nunmal nicht über ihren Schatten springen können. Die meinen, dass sie kein richtiger Mann sind, wenn sie nicht irgendwie für Geld auf dem Konto sorgen.
Wirklich eigenartig finde ich, dass ihr hier mit dem Arbeitsplatz des Mannes argumentiert. Was ist den bitteschön HEUTE schon mit dem Arbeitsplatz der Frau? Sind solche "Güter" weniger Wert, wenn eine Frau sie inne hat? Die 2 Monate könnte man übrigens ziemlich leicht mit einem Kündigungsschutz belegen, wenn das für Frauen schon bei 3 Jahren gemacht wurde.
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Die Regelung, dass der Mann zwei Monate Kündigungsschutz bekommt, wenn der zwei Monate zuhause bleiben möchte, könnte es ja trotzdem geben. Aber es kann doch nicht angehen, dass großspurig ein Elterngeld für 1 Jahr versprochen wird, und im Kleingedruckten wird das Ganze dann noch mal um zwei Monate verringert ist, wenn man- aus welchen Gründen auch immer - die Aufteilung der Kindererziehung selbst bestimmen möchte. Wo bleint da mein Selbstbestimmungsrecht und die Gleichbehandlung?
67 % sind eine Menge Geld, wenn man vor der Schwangerschaft Arbeit hatte, was ja nun beileibe nicht jeden betrifft. Was mit Müttern ist, die in der Elternzeit das zweite Kind bekommen, ist ja noch nicht klar, aber die, die bisher auf die (anrechnungsfreien) 300 € angewiesen sind, stehen nasch der neuen Regelung ganz schön im Dunkeln. Mein Mann hat übrigens in seiner letzten Arbeit knapp 1100 € nach Hause gebracht, da kann man nicht mal so einfach auf zwei Monate zusätzliches Geld verzichten.
Mein Mann und ich haben, wie andere Paare auch, beschlossen, dass ich die Elternzeit nehme, einfach, weil wir das so möchten. Das hat rein garnichts mit über-den Schatten-springen-können oder sich-nicht-als richtiger-Mann fühlen zu tun.
Das Argumennt mit dem Kündigungsschutz hinkt m.E. genauso. Mein Mann hat z.B. 4 Jahre bei der Deutschen Post AG immer wieder befristete Verträge bekommen und hätte bis heute auch nichts unbefristetes, wenn er noch da wäre. Da hätte er mit Sicherheit nicht einfach mal zwei Monate pausieren können, dann wäre die Verlängerung Essig gewesen. Wenn er neue Arbeit findet, kommt die Probezeit, und auch danach kann man ja als relativ neuer Mitarbeiter nicht gleich wieder fehlen. Wo ist das jetzt keine Erpressung?
Sorry, dass ist jetzt ziemlich konfus und lang geworden, aber so viel Ignoranz bringt mich auf die Palme.
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Steffii wie da wir dnciht erpresst??? 2 Monate Geld oder 2 Monate kein Geld. Natürlich wird da finanzieller Druck ausgeübt. Denn die Alternative wäre: beide arbeiten und das Kind muss anderweitig bnetreut werden. Du siehst das etwas arge inseitig, nämlich aus eienr Perspektive heraus, bei der man sowieso 3 Jahren Elternzeit nehmen würde. Ich kenne ausser hier im Forum einige niemanden, der das kann. :traurig04: Weder bei der alten noch der neuen Regelung.
SO hat das niemand gesagt. Würd eich persönlich als aller Letzte, denn ich verdiene mehr als mein Freund und hab nen sichereren Arbeitsplatz als er. Daher ist meiner eh "mehr" wert. Es geht heir aber nciht um Wertigkeiten, sondenr darum, dass man als Mama ja eh ausfällt durch Mutterschutz etc. Hintendran noch Elternzeit, da lässt sich schon ne Übergangslösung finden, aber für 2 MOnate eben nicht!
7,772
Also je mehr ich darüber nachdenke desto bekloppter wird das, das fürt jedenfalls nicht dazu, das sich mehr Paare für ein Kind entscheiden :???:
2,943
Das ist für mich immer noch kein Zwang! Mit Sozialleistungen kann man doch niemanden erpressen? :roll:
Ich kann mir nicht helfen, aber hier wird doch tatsächlich der Arbeitsplatz der Männer als was unantastbares gehandelt, während die Mütter hier die einzigen sind, die was von Kinderaufzucht verstehen :shock:
Ich finde im übrigen eine Regelung gut, in der Sozialleistungen daran gebunden werden, dass der Vater auch selbiges Anrecht und selbige Verpflichtung gegenüber seinen Kindern eingeht. Prinzipiell mal. Für Alleinerziehende und andere Eventualitäten hab ich mir noch keine konkreten Lösungen überlegt, trotzdem muss sich in der Gesellschaft da doch was ändern: Berufstätigen Frauen gehört endlich einmal der Lohn gezahlt, den sie verdienen, und ausserdem müssen sich die Mütter als genauso unabkömmlich in einer Firma vorkommen wie die Männer :flaming01: Was ist bloß los mit Euch? SS und Entbindung ist, rein wirtschaftlich betrachtet, der Wettbewerbsnachteil der Frau. Und wenn ein Versuch gestartet wird, die wettbewerbsfähigkeit der Männer (Väter) dem ein bissel anzugleichen (weil sie nun halt auch mal Erziehungsaufgaben haben) wehrt ihr euch :shock: :shock:
So werden Frauen in der Berufswelt wohl nie die gleichen Chancen eingeräumt wie den Männern!
Ich weiss, das wird zerpflückt werden: Unsere Frauen leisten zwar großartiges in der Kinderaufzucht und jammern was das Zeug hält, wie fordernd und schlimm das mitunter ist. Jedoch wenn jemand den Frauen da Aufgaben abnehmen will, indem die Herren der Schöpfung (zwangsweise, so wie ihr das formuliert) in die Pflicht genommen werden, beteuert ihr felsenfest, dass nur eine Frau dies Pflicht erfüllen kann und der Papa das nicht kann (stillen etc.) Klar für den Anfang, aber mit 10 oder 12 Monaten, vielleicht ein bissel später, aber gewiss irgendwann, kann ein Baby/Kleinkind für die Zeit eines Arbeitstages (8 Stunden) auch ohne Brust auskommen.
Nur, damit euch die Sache nun nicht missverstanden wird: Prinzipiell darf die finanzielle Situation nie ein Argument sein, keine Kinder in die Welt zu setzen. Also für die ausreichende finanzielle staatliche Unterstützung muss gesorgt sein. Aber die Männer mit sanftem "Zwang" (sonst machen die das ja nicht :???: ) in die Elternzeit zu drängen, finde ich nicht verkehrt. Die Arbeitsplätze der Frauen würden dadurch wohl gewinnen.
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Ich könnte z.b. nach den 2 Monaten nicht weiter arbeiten, ich in meinen Arbeitszeiten immer sehr flexibel sein und auch viele Überstunden machen mußte. So wie hier die Betreuungssituation ist, wüßte ich wirklich nicht, wie ich eine flexible Betreuung für mein Kind organisieren sollte, zumal ich hier keine Oma oder ähnliches habe, die schnell mal einspringen könnte.
In vielen Fällen wäre es sicher nicht schlecht, wenn Männer ihre Vaterpflichten ein bißchen ernster nähmen, aber ob das durch eine gesetzliche Verordnung und durch finanziellen Druck realisiert werden kann, bezweifle ich wirklich stark.
Was das Jammern betrifft, da fühl ich mich nicht angesprochen ;-) .
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Wir hatten das letzte Woche, ich war eine Woche vollzeit Arbeiten eine Urlaubsvertretung und mein Schatz hatte die Kids alle und Urlaub. Er weiß jetzt mal wieder, wie das ist, mit 4 Kindern und wisst ihr was ich hab mich letzte Woche erhohlt nicht er :biggrin: So ein "Rollentausch" ist klasse aber zwei Monate ist doch wirklich sehr Problematisch. 1. haben AG damit sicher ein ernsthaftes Problem, denn für 2 Monate jemanden anzulernen kostet richtig Geld. 2.die AG der Frauen, die schon ersatz für den Erziehungsurlaub gefunden haben, müssen die Frauen dann 2 Monate einstellen.
511
1. Ganz wichtig: Eine vernünftige Form der Kinderbetreuung, so dass man als Frau die Möglichkeit oder die Wahl hat, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen.
2. Eine entspanntere Situation auf dem Arbeitsmarkt, so dass Männer, die von dem Angebot Gebrauch machen, nicht befürchten müssen, beim nächsten Stellenabbau dran zu sein, es könnten ja noch mehr Kinder kommen.
3. Sonderregelungen für Probezeit und befristete Arbeitsverträge. (Man kann nicht solche Regeln aufstellen und gleichzeitig über eine Lockerung des Kündigungsschutzes nachdenken)
4. Sonderregelungen für Hartz-IV-Empfänger und Niedrigverdiener, z.B. den Mindestbetrag anrechnungsfrei in Höhe des jetzigen Erziehungsgeldes.
Davon mal ganz abgesehen gibt es Männer, denen ich mein Kind mit Sicherheit nicht anvertrauen würde. Die würde ich nun auch nicht als Vater meines Kindes aussuchen, aber manchmal weiß man das nicht vorher (Dabei red ich nciht von meiner Familie ;-) )
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Zitat von mir selbst:
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Und was macht ein AG HEUTE, wenn die Frau nach dem Mutterschutz wiederkommen würde? Dann müsste er doch auch eine Regelung für 2 - 3 Monate finden, je nachdem ob die Frau bis zur Entbindung arbeitet oder auch vorher den Mutterschutz in Anspruch nimmt. Es gibt ja schliesschlich keinen gesetzlichen Zwang nach dem Mutterschutz Erziehungsurlaub zu nehmen.
Nach einmal zum finanziellen: Heute ist es doch so: Die Frau kann entweder Erziehungsurlaub nehmen oder nicht. Wenn sie keinen Erziehungsurlaub nimmt muss bekommt sich auch kein Erziehungsgeld aber dafür ihr Gehalt weiter. Bisher habe ich noch nie gehört, dass dieses Gesetz als "Zwang Erziehungsurlaub zu nehmen" ausgelegt wurde.
Nach der beabsichtigten Regelung kann der Mann entweder 2 Monate Erziehungsurlaub nehmen oder nicht. Wenn er es nicht tut, bekommt er sein jetziges Gehalt weiter, wenn er es tut bekommt er 67 %. Wieso wird das jetzt "Zwang Erziehungszeit nehmen" genannt? Tut mir leid aber trotzdem ich alle Eure Antworten gelesen habe verstehe ich es nicht.
(Dass man bestimmte Ausnahmefälle für Frauen braucht, die vor der Geburt nicht Erwerbstätig sein konnte, ist klar. Um solche Fälle geht es mir nicht.