Passend zum Topfguckerthread würde ich gerne von euch hören, was euch küchentechnisch schon so alles mißlungen ist.
Meinen ersten Rezeptreinfall hatte ich als Teenie, als ich für einen Freund zum Geburtstag ein ganzes Mahl kochen wollte- mit Mutters neuem Thermomix. Über die "Tomatensuppe, die nach Gras schmeckt" machen sich die damals eingeladenen heute noch lustig :-)
Meine Kartoffel- Weizenröllchen gestern abend waren übrigens überhaupt nicht der Burner :roll:
Meine Mutter hat die zigmal gemacht und die waren bei ihr total perfekt. Nicht, das ich erwarten würde, sie auch so perfekt hinzubekommen. Aber bitte doch gar.
Die Dinger bestehen aus geriebenen Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Eiern und Couscous- ich hab mir also wirklich extrem viel Arbeit gemacht. Und nach der Erfahrung meiner Mutter gleich die doppelte Portion. Und dann: in die Pfanne damit und im Rezept steht: 5 Minuten braten bis sie goldgelb sind. Nach einer Viertelstunde waren sie zwar über goldgelb, aber innen noch total roh :flaming01:
Ich bin total ausgeflippt, da stand diese Riesenschüssel an Teig vor mir und ich hab schon alleine nach einer Viertelstunde für die ersten paar von diesen Bratlingen kein richtiges Ergebnis hinbekommen. Und dabei hatte ich mich den ganzen Tag darauf gefreut.
Ich sah mich schon bis Mitternacht die Dinger fritieren. Ich holte eine zweite Pfanne raus, mein Mann kippte literweise Öl rein und wir hätten beinah die Küche abgefackelt -das Öl qualmte schon.
Mein Mann kam dann auf die glorreiche Idee, es per Backofen zu versuchen. Das hat mich etwas aufgeheitert, denn da kamen sie auch nur roh -und nichtmal goldgelb sondern mit schwarzen "Punkten" versehen- wieder raus.
Ein paar habe ich dann aus Rache total schwarz anbrennen lassen und den Rest des Teiges dann weggeworfen. Und heute hängt noch dieser fiese ölige Geruch im Haus und erinnert mich an den größten Kochreinfall des Jahres...
Nie mehr!
:biggrin:
Kommentare
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Sonst kann ich sagen, dass bisher alles was ich versucht habe auch wirklich was geworden ist :bounce02:
lg
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selbstgemachter hefepizzateig, war versalzen und ist nicht so richtig aufgegangen (ich glaube, ich habe die hefe totgerührt) - dabei hat das liebevolle belgen der pizza jahre gedauert - sah zwar klasse aus, aber wenn der teig nicht schmeckt ...
kuchen, ich hasse es kuchen zu backen. obwohl ich ihn eigentlich ab und zu mag, aber selber machen? da habe ich eine blockade und meine bisherigen drei versuche sind auch alle kläglich gescheitert (sah verunglückt aus, hat verbrannt geschmeckt - und dann hatte ich noch mal so eine komische dr. oetker backmischung, die synthetisch geschmeckt hat)
schokoladen-fondue für freundinnen, mit verbrannter schokolade ...
sonst hat bisher abert alles funktioniert oder ich habe sonstiges scheitern in der küche verdrängt ;-)
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Ich, schlau wie ich bin, habe Olivenöl genommen. Das ist viel zu stark im Geschmack und auch viel zu schwer um es in einem Kuchen zu verwenden.
Die Brownies haben überhaupt nicht geschmeckt, das hab ich selber gemerkt. Eigenartig fand ich, dass sie meine ganze Familie gelobt hat. Entweder sie leiden an Geschmaksverirrung, oder das war ein typisches Beispiel von einer 'Weissen Lüge'. :biggrin:
Sonst, sind mir schon einige Gerichte mislungen, die wir uns dann meist trotzdem reingewürgt haben. :groggy:
Neulich hab ich auch Brötchen selbst gebacken, die aber wirklich richtig 'bäh' waren, aber auch da wieder Lob von den Gästen... komisches Phänomen...
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Womit ich lange ein Problem hatte, waren Frikadellen, die waren außen immer angebrannt und innen noch roh.
Meine ersten Kohlrouladen: Ich habe die Blätter nicht vom Kohl abgekriegt, es ist dann Schichtkohl geworden, aber der Appetit war weg. Jetzt koch ich den Kohl vorher.
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Die Kefirpfannkuchen letztens konnte man auch nur wegschmeißen ( war aber ein Versuch wert).
Tja bei KArtoffelknödeln habe ich auch einige Zeit gebraucht bis sie so wurden das man sie essen konnte und nicht nur Kartoffelsuppe hatte.
Da ich aber meistens ohne Rezept und frei Schnautze in der küche hantioere und da auch sehr experimentierfreudig bin,..gibt shcon ab und zu mal was nach dem Motto
Versuch und Irrtum. :biggrin:
Und natürlich probiere ich neue Dinge imemr dann aus wenn ich Gäste bekomme, das erhöht die Spannung. :biggrin:
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Pfui Spinne, war das eklig!
Gallenbitter und das Rumkauen auf den rosa Beeren war auch kein Genuß. Er hat es tapfer reingewürgt - da war er ja noch verliebt in mich. :biggrin:
Mein erster Tafelspitz war hart wie ein Stein, auch nach 4 Stunden kochen.
Mein erster Truthahn passte nicht in den Backofen (ich hab 15 Gäste erwartet), weil ich im Lebendzustand nicht abschätzen konnte, wieviel Truthahn da unter den Federn war. Und er wurde extra für mich geschlachtet, nachdem er noch ein schönes Rad geschlagen hatte. Aber 27kg Vogel hat mein Backofen nicht verkraftet...
Zum Glück hat mir niemand dabei zugesehen, wie ich mit Fuchsschwanz, Stemmeisen und Baumschere aus diesem Monster 2 Hälften gemacht habe. Das wäre ein Gruselfilm geworden. :groggy:
Aber selbst die Hälfte hat kaum reingepasst und brauchte noch 8 Stunden...
Ansonsten bin ich ein Meister im Verbrennen von Gerichten, weil ich sie auf dem Herd vergesse und sie mir erst wieder einfallen, wenn die Rauschschwaden bis ins Wohnzimmer ziehen.
Pellkartoffelkohlen kann ich besonders gut, genauso wie Sauerkrautkohle oder Eintopfbriketts.
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Eines meiner Hauptprobleme liegt darin, dass ich bis heute noch nicht glaube, dass sooo viel Butter und sooo viel Zucker in die Kuchen muessen. Das kann gar nicht sein.
Vor 2 Wochen habe ich dann unseren Ofen ruiniert. Erklaerend muss ich dazu schreiben, dass wir hier in der Pampa wohnen und mein Ofen gasbetrieben ist. Da wir bald wieder umziehen, will ich auch keine neue Gaskatusche mehr kaufen muessen.
Also, der Plan war folgender: Ich wollte richtig guten Kaesekuchen machen. Dafuer musste ich erstmal Quark herstellen, da es den hier nicht zu kaufen gibt. Frau lernt: 2 Liter Milch ergeben nur ca. 500 gr. Quark, also nicht ausreichend fuer einen Kuchen. Somit hab ich nochmal Quark gemacht. Das Schnellquarkverfahren dauert ca. 12 Stunden.
Stunden spaeter hatte ich also Quark. Der Kuchenboden war auch schon auf dem amerikanischen Backblech ausgerollt. Uebrigens ist dieses kleiner als das typisch deutsche.
Wie oben schon erwaehnt, muss ich ja verzweifelt Gas sparen. Somit beschloss ich auch noch zeitgleich 2 Brote im grossen Ofen zu backen. Backzeit und Temperatur die Gleiche, was will man mehr ... :biggrin:
Bis dann ein ungewoehnliches Geraeusch aus der Kueche kam, gefolgt von Qualm und Gestank. :roll: Oben aufgefuehrt schrieb ich ja schon, dass die Form etwas kleiner war, als die typisch deutsche Form, das Rezept wiederum war deutsch. Der amerikanische Quark in meinem deutschen Rezept machte also was er nicht machen sollte: er floss ueber den Blechrand, unterstuetzt vom treibenden Hefeteig darunter :flaming01: .
Verzweifelt wurde dann der Ofen notgereinigt waehrend des Backens.
Der Kuchen war meiner Meinung nach essbar ... das Brot kam in Brikettform heraus - schoen kompakt und ohne Luftblasen.
Wie gesagt: Kochen kann ich - aber Backen muss ich noch ueben.
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Mein erster Versuch fiel vom Herd auf den Fußboden, der zweite brannte an (mir brennt nie was an) und der dritte schmeckte nach nichts.
:shock:
Über ewige Jahre habe ich keinen frischen mehr angerührt, bin auf Gläser oder TK ausgewichen. Bis vor einigen Wochen.
Hier gibt es zwar auch Gläser, sie schmecken aber nicht "richtig" und sind viel zu teuer. Mein Mann wollte Rotkohl...und was soll ich sagen? Er war köstlich :bounce02: Mein Trauma hat ein Ende
Backen mache ich nicht gerne und so sehen die Ergebnisse dann auch aus. Ich hasse Hefeteig!!!!
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in meiner Singlezeit zur Untermiete...
Vermieterin kommt nach langer Reise zurück, und findet auf dem Herd einen Topf mit Nudelsuppe.
Zur Unkenntlichkeit verbrannt, ich habe ihr freiwillig einen neuen Topf spendiert.
Merke, auch Suppe kann zu Presskohle werden, wenn man sie nur lange genug vergisst.
Und peinlich wird es, wenn man nach Küchenlüftung keine Lust mehr hat und die ganze Küche die nächste Zeit nicht mehr betritt.
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ansonsten ist kochen kein thema, backen auch nicht. im gegenteil.
vor zwei wochen war ich aber krank, fast 40 fieber. also hat meine kleine schwester den der schule versprochenen kuchen zur lehrerfortbildung gebacken. ich musste ihn auch mitgeben, weil sie am nächsten morgen noch da war (netterweise) ich war sowas von froh, da sich gestern nochmal einen mitgeben durfte- ich musste unbedingt mein image wieder aufpolieren :oops: .
hab ich auch geschafft- von dem frankfurter kranz war kein bisschen übrig :biggrin:
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ich hab jetzt das rezept meiner schwiema bekommen, mal sehen ob das was bringt
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@Anja: Ich habe heute den ersten Käsekuchen in meinem Leben gebacken, nach einem Rezept aus meinem Stillkochbuch, der sieht richtig klasse aus, mal gucken wie der schmeckt. Wenn du also Interesse an dem Rezept hast, sag Bescheid.
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mit biskuitrouladen sollte man niemanden erschlagen können....mit meinen konnte man häuser bauen ^^ letzte woche walnussschitten gemacht... *bäh* irgendwas is schief gelaufen...ich weiss es bis jetz tnicht was...
bei uns kocht nur mein freund..und ich bin handlanger
vorgestern haben wir malakofftorte gemacht..eine hälfte ich eine hälfte mein freund und was soll ich sagen ? die war urlecker..genauso wie es sein soll
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JA kann man und ide werden ultra leker knusprig--allerdings auch ziemlich fettig.
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Die Lösung ist:
Auf niedrigerer Flamme braten und bei frikadellen und so wenn alles gut gebräunt ist, Deckel drauf.
Kartoffelklösse, die man in Wasser garkocht, hab ich zweimal gemacht. Die haben nach nix geschmeckt und waren glitschig ohne Ende, würg.
ich koch sehr gerne, auch backen mag ich, aber meine Kuchen sind immer hässlich :???: schmecken tun sie aber :razz:
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und einmal wollte ich Langos(ungarische Maisfladen) machen, weil mir die im Urlaub früher immer so gut geschmeckt haben. Trotz Rezept waren die in der Pfanne total matschig und ich habe das immer seltsamer riechende Gemisch dann entsorgt. :roll:
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Ich kann mich nur noch an den Schlußsatz erinnern.
...und dann schütten wir alles unter gleichmäßigen Rühren in den Ausguss...
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also unsere sind zerfallen wie brösel und ausgeschaut hats danach *graus* was is denn dein geheimnis ? *g*
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nach 1 flasche rotwein mit einer freundin in 1/2 std. getrunken, war ich nicht mehr herr meiner sinne und nahm die doppelte menge wasser...
tja um es zuretten kippten wir in den mehlbrei noch mehr mehl...
letztendlich wurde der boden nicht hart, schmeckte widerwärtig und nur der belag war lecker... wurde mir erzählt... denn mir war nach einer weiteren flasche wein ziemlich schlecht
ansonsten stelle ich auch gerne briketts her weil ich noch 20 andere sachen beim kochen erledigen will...
ich koche auch ganz selten nach rezept, und wenn wandle ich diese meist direkt noch ein wenig um.... tja... und das geht manchmal gut, manchmal aber auch ziemlich in die hose....
tja... wie schon von anja geschrieben... versuch und irrtum...
ach ja, und beim backen gelingt es mir nie!!! leckere heidelbeermuffins zu backen... es wird immer eine lila matsche die nicht lecker ist... ich frage mich dann immer wie die das schaffen da so heidelbeeren in hellem teig zu erhalten ohne das es eine eintönige matsche wird....
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Die Beeren muss man erst in Mehl wälzen und dann vorsichtig unter den Teig heben, denk ich mal.
Ich hab mal weihnatssollen gebacken, da muss man das so mit den Zutaten machen, damit es nicht matschig und braun wird.
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Am schlimmsten finde ich mein Humus - ich kann es einfach nicht, liebe Humus aber (Kichererbsenbrei) und bekomme ihn hier nicht gescheit zu kaufen. :???: Ich habe dutzende Rezepte schon ausprobiert, aber jedesmal schmeckte es einfach nur baaaah.
Kuchen sind mir schon etliche missglückt, selbst die aus der Dr. Oetker-Packung. Ich habe jetzt 2, 3 rezepte, die ich immer mache, die kann ich auch, aber der Rest?
Ich bin aber auch so blöd, ich tausche sachen einfach aus, wenn ich sie nicht da habe :oops: Vollkornmehl statt normalem, weils grad da ist und das andere nicht, Frischhefe statt Trockenhefe usw... :roll: sollte man nicht machen, es schmeckt dann einfach nicht so, wie es sein sollte.
Fleisch brennt mir entweder an oder bleibt hart, deshalb probiere ich schon kaum neue sachen aus. :???: ne weile habe ich mich geweigert, Fleisch zu machen und das gab es dann nur, wenn wir essen waren. Mal sehen, mit meinem neuen Schnellkochtopf könnte es jetzt klappen, aber wenn ihr am Samstag wütendes Gebrüll in Deutschland hört, ist mir mein Gulasch mal wieder nicht gelungen. :flaming01:
es ist aber auch blöd, ich habe hier ungefähr 10 verschiedene Basis-Rezepte dafür, eigentlich weiß ich, wie es geht, aber so die kleinen tripps und kniffe, die stehen nirgendwo. :???:
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so richtig koche ich ja erst, seit ich von zu hause ausgezogen bin.
meine ma hat mich nie in die küche gelassen, die ist ihr heilig.
also habe ich nur gekocht wenn sie nicht da war. dann gab es nur nudeln oder kaiserschmarrn.
letztens wollte ich meinen mann überraschen und ihm bratkartoffeln machen, die liebt er.
ich hatte jedoch noch nie voeher kartoffeln gekocht :oops: :oops: :oops:
zum einen war ich zu faul zum schälen und meine ma macht edie immer nur im schnellkochtopf.
ich also kartoffeln ins wasser.
wäred die kochen wollte ich schnell noch bügeln.
als mein mann dann von der arbeit heimkam wollte ich eigendlich nur was trinken.
dann sehe ich den einsamen kochtopf auf dem herd.
hatte ihn völlig vergessen. somit haben die kartoffeln 1 1/2 stunden gekocht.
bratkartoffeln haben wir nicht gemacht, sondern kartoffelpü.
einmal wollte ich auch schokopudding kochen.
war zu ungeduldig und habe den pudding zu früh in die schälchen gefüllt.
schmeckte nicht schlecht. hatte eben nur die konsestenz von dicklichem kakao.
und dann noch das erlebnis im kochunterricht.
ich sollte einen brandteig machen. dazu muss ich sagen, dasss mich am vortag mein freund verlassen hatte.
es landeten 3 versuche im müll, bis sich eine klassenkammeradin erbarmte.
meine kuchen werden eigendlich immer gut. bis jetzt....
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In meinem Singledasein als frischer Student fernab der mütterlichen Wirtshausküche und den vertrauten 20-Liter Suppentöpfen aber sah ich keine andere Alternative, als mit diesen "Fertigschmeckanleitungen" klarzukommen.
Die erste Packung hab ich ins heisse Wasser geschmissen, die ist zu einem unaflösbaren Klumpen zusammengeschrumpft, sobald sie ins Wasser eingestreut wurde. Die zweite hab ich dann kalt angerührt und die Zeitschaltung im Heim (damit eben das Anbrennen auch irgendwann aufhört) auf die Packungszeit eingestellt. Wie ich wieder in die Küche gekommen bin, war die Suppe übergekocht und der Rest im Topf angebrannt. Daraufhin hab ich meine Bücher und Skripten gepackt, bin mit knurrendem Magen zum Bahnhof geeilt, hab ein Zugticken "nach Hause" gelöst und wollte schon fast das Studium schmeissen. Aber nachdem mich Mama wieder aufgepäppelt hat, sah die Welt wieder anders aus...