Ich find das affig, besonders, wenn manche Leute mit diesen Wörtern um sich schmeissen und nicht einmal deren Bedeutung wissen.
ich auch, aber irgendwie muss man ja reagieren können. Wir haben da so spezielle Personen, die nutzen ständig solche Wörter. Also was briefen bedeuten soll, das musste ich z.B. erst einmal herausfinden.
"Brief Person X mal zu diesem Thema" "o.k. das steht auf meiner Agenda, nachdem ich das eruiert habe" :table114:
Viel nerviger finde ich die Titel, die jetzt alle haben....alles Direktoren :roll: oder so....
Hier sagen die Leute nicht einmal New York sondern Nuevo Yorc, wobei das Y sowieso wie J gesprochen wird. Und wenn man "Service" sagt, denken sie, man muss zum Klo. weil das hier auch "servicio" heißt :cool:
ach und eigentlich - alle eher ungewöhnlichen fremdwörter, aber ich freu mich immer klammheimlich, wenn unsinn geredet wird zb "aufoktroyieren" oder alles was nur nach aufplusterung klingt (langlauf ist eine sehr kontemplative sportart)
ach, kennt ihr eigentlich diesen klassiker von jil sander? ich kopier den mal mit hier rein :
"Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden.
Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten.
Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils."
Das ist ja wohl der Brüller! Ob die selbst weiß, was sie da redet?
Ich hab mal bei der Dresdner Bank gearbeitet, und musste einen Text korrigieren, in dem mindestens 100x das Wort "commitment" vorkam. Auch in abgewandelter Form, z.B. "ich committe mich". Ist doch lächerlich.
Aber gerade in der Internetwelt (Internet: ein Fremdwort) ist man sich z.T. gar nicht mehr bewusst, wie viele Fremdwörter man benutzt, für die es z.T. auch gar keine deutsche Bezeichnung gibt.
Mal schauen, was mir da so aus meinem beruflichen Umfeld einfällt:
ToDo's = anstehende Aufgaben
Minutes = Protokolle
Work arounds = schwer zu übersetzen aber in etwa provisorische Lösungen
Headcount = Stellenplan
etwas monitoren = etwas überwachen
Oh mann, da gab es noch so viel mehr, aber man merkt, ich bin seit Oktober im Muschu/EZU und das Berufsleben verblasst schon ein wenig.
ach, kennt ihr eigentlich diesen klassiker von jil sander? ich kopier den mal mit hier rein :
"Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden.
Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten.
Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils."
Jil Sander
Naja, im Wesentlichen ist das doch Denglisch.
Zwar maßlos übetrieben, aber schon verständlich, oder?
Künstler müssen so reden glaube ich.
Marginal ist eines der Wörter was sich bei mir gelegentlich findet.
Aber wenn ich Fremdwörter benutze dann haben die sich so in meiner täglichen Sprache manifestiert das es mir eigentlich gar nicht mehr auffällt.
Committment gibt es bei uns auch. Hat was mit der Unternehmensstrategie und der Stimmung zu tun.
Eins fällt mir aber noch ein. Memo statt Notiz oder Rundschreiben.
Ich glaube die immer weiter fortschreitende Vermischung unserer Sprache mit Englisch liegt einfach daran das wir Global Player sein wollen und als solche müssen wir das ja quasi machen.
Aber für viele sind selbst die regional gebräuchlichen Begriffe Fremdwörter.
z.B. hutschen oder ein Klassiker: Kolder.
ach und eigentlich - alle eher ungewöhnlichen fremdwörter, aber ich freu mich immer klammheimlich, wenn unsinn geredet wird zb "aufoktroyieren" oder alles was nur nach aufplusterung klingt (langlauf ist eine sehr kontemplative sportart)
Das amusiert mich auch immer maßlos... und manches Mal bin ich auch schon wirklich in schallendes Lachen ausgebrochen, weil es dermaßen albern klang. ;-)
Witzig finde ich auch die so nobel klingenden Umschreibungen bestimmter gewöhnlicher und völlig unspektakulärer Tätigkeiten im Berufsleben und in Stellenanzeigen. Da wimmelt er nur so von Facility Managern und Key Account Managern, von Art- und Creativdirectoren und Selling Agents...
Blöderweise kriegt man dafür auch nciht mehr Gehalt als früher - aber es klingt nobler. :biggrin:
Ich hatte mal die Gelegenheit so nen hohen Herren zu fragen, was er da eigentlich gerade erzählt habe (nachdem er nen Riesenhaufen solcher Wörter in einem Vortrag benutzte) ... Meine Chefin, die das mitbekam ist beinahe zusammengebrochen und der Typ guckte mich dumm an und wußte nicht, was er sagen sollte. Hach, war das schön ....
wobei ich finde, daß unterschieden werden sollte anhand der herkunft der worte. wenn ich wörter aus dem lateinischen übernehme (und sehr viele in der deutschen sprache basieren auf latein, auch wenn man das kaum noch erkennt) ist das akzeptabel, allerdings die eigene sprache mit englischen ausdrücken "aufzupeppen" ist eine andere sache.
"denglisch" finde ich persönlich in den meisten fällen einfach lächerlich.
Warum ist es besser, lateinische Fremdwörter einzubauen, als englische? Ist doch im Prinzip nichts anderes, oder? Die lateinischen klingen nur gebildeter :biggrin:
Abgesehen davon finde ich die zunehmende verenglischung auch ziemlich ätzend ... ich habe nichts gegen die Sprache an sich, aber ich beschränke mich lieber auf eine Sprache - entweder ich spreche deutsch, englich oder französisch, aber Wörter von der einen in die andere Sprache einzubauen finde ich lächerlich ...
Ich benutze nur gerne hochtrabende Fremdwörter, wenn ich mit jemandem rede, der meint, er wäre werweißwie gebildet (halt diese Leute, die nicht wissen, was sie da eigentlich erzählen) - mir macht es Spaß, solche Leute dann dumm dastehen zu lassen, weil sie zwar nicht verstehen, was die Wörter bedeuten, aber das nie im Leben zugeben würden ;-)
Unter Freunden, wenn etwas nicht ganz ernst gemeint ist, benutze ich auch gerne Fremdwörter in kölscher Aussprache :biggrin: ;-)
Solange ich Fremdwörter nicht benutze, um mich besser dastehen zu lassen und von vermeintlich Ungebildeten abzugrenzen, finde ich den Gebrauch völlig in Ordnung.
Vorausgesetzt, man weiss wirklich, was man da gerade sagt. Alles andere ist nur Ausdruck einer Profilneurose und damit einfach lächerlich.
Zum einen gibt es doch schlicht Fremdwörter, die in den persönlciehn Sprachgebrauch eingegangen sind und mir z.B. garnicht mehr auffallen. Dann gibt es die aus den Fachsprachen. Und die finden bei mir auch Eingang in den Alltag, einfach, weil ich sie eh oft benutze. Ich sage z.B. oft "kommunizieren". Aber das ist eben schlicht routine, und hat nichts damit zu tun, dass ich mich abgrenzen will.
so ähnlich meinte ich das auch.
ich baue auch nicht mit absicht worte in meine sätze ein, weil selbige dann besser klingen, aber vieles ist in den sprachgebrauch übergegangen und das meiste ist nunmal aus dem lateinischen übernommen oder hat seinen ursprung dort.
und das englische klingt meist sehr gewollt und ist nicht im üblichen wortschatz dabei (zumindest bei mir sind englische ausdrücke eher mangelware :biggrin: )
deshalb finde ich, daß ein unterschied zwischen englisch und latein besteht.
Ich hab no idea, was ihr da postet. Ich mein, wozu learnen wir denn English, wenn wir es denn doch nicht usen können. Fremdwort-using, especially English, ist doch absolut trendy. Besides, creative use einfacher Vokabel auch in muttersprachlichen Statements kann doch nur gut für das Sprach-feeling allgemein sein, geht ihr da nicht d'agree? :biggrin:
Also mir jedenfalls entlockt so manches denglisch aufgepeppte statement ein biggrin, oft sogar regelrechte convulsive laughter und ich möchte darauf nicht mehr verzichten.
Ausserdem werde ich zum think-over über meine eigene Sprache (tja, was ist das eigentlich?) angehalten.
Also liebe Audience, die des denglischen mächtig sind: don't stop entertaining me! Ich bin Fan sprachlicher creativity without boarders.
Bei uns auf Arbeit gibt es so gut wie keine deutschen Begriffe mehr - sogar der Firmenname hat eine englische Bezeichnung, obwohl es sich um ein deutsches Unternehmen handelt.
Ich selber arbeite als Customer Care Agent im Multiskill an der Line, mein Chef ist der Supervisor, ich bekomme mein coaching vom Quality Monitor, ich mache keine Verkäufe sondern Upsells, tue die Anliegen der Kunden supporten, die Fachabteilungen heißen Tech Charge, meine Kollegen und ich sind nicht ein Kollektiv sondern ein Team. Versammlungen heißen Team Meetings und der Oberchef Floormanager...
@hannah
Ja, ist ein must. Ist aber auch für einen German native speaker kein handicap, bei international conversation nicht nur Bahn-station :biggrin: zu verstehen.
Ich besuchte letztens einen Vortrag, der Vortragende erzählte ständig was von "state of the art" und irgendwann... fragte er das Auditorium - "Wie sagt man dazu nochmal in Deutsch?" :fies02:
ich persönlich finde das Denglish auch nicht gerade prickelnd, muss aber gestehen, das ich zeitweise auch mittem im Satz die Sprache wechsel.....gerade jetzt wo ich wieder in doder nur english zu sprechen, mir faen USA bin ist es für mich schwer nur Deutsch fallen halt manchmal die einzelnen Worte nur in einer Sprache ein und dann wird daraus ein Denglisher Satz.....meine Tochter macht das genauso...........gestern erst erklärte sie mir, sie müsse erstmal ihren Name (english gesprochen) in ihr big Buch eintragen damit nobody es nach home mitnimmt...... aber ich glaube bei ihr gilt das noch nicht.....denn mit knapp 3 darf sie die Sprachen noch mischen........oder?
Ich selber arbeite als Customer Care Agent im Multiskill an der Line
Was soll der Multislill sein? An der Line, cool. Hört sich viel besser an als Telefonberatung.
Ich bin auch Teamleiter Customer Support gewesen vor dem MuSchu, bei uns gibt es jetzt nur noch Manager und Junior Manager, CEO und CTO naja und ein paar Leute die Arbeiten ;-)
Da hätte ich jetzt mal vermutet, das ist derjenige vom Reinigungstrupp, der auf einem Behördenflur mit der Bohnermaschine in einer Endlosschleife das Uraltlinoleum aufwienert...
Kommentare
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To Do Liste oder Agenda? ;-)
Könnte man das eroieren (wo kommt das Wort denn her?)?
Ich benutze nur Fremdwörter, wo es wirklich not tut.
Ich find das affig, besonders, wenn manche Leute mit diesen Wörtern um sich schmeissen und nicht einmal deren Bedeutung wissen.
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ich auch, aber irgendwie muss man ja reagieren können. Wir haben da so spezielle Personen, die nutzen ständig solche Wörter. Also was briefen bedeuten soll, das musste ich z.B. erst einmal herausfinden.
"Brief Person X mal zu diesem Thema" "o.k. das steht auf meiner Agenda, nachdem ich das eruiert habe" :table114:
59,500
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Hier sagen die Leute nicht einmal New York sondern Nuevo Yorc, wobei das Y sowieso wie J gesprochen wird. Und wenn man "Service" sagt, denken sie, man muss zum Klo. weil das hier auch "servicio" heißt :cool:
2,953
Ich denke man sollte Fremdwörter nur Nutzen, wenn es keinen Ausweg gibt.
Im Spanischen benutzt man keine Fremdwörter, das ein oder andere Lehnwort, eben für Wörter, die es in der Sprache nicht gibt.
Wie im Deutschen "Pullover" im Spanischen"Jersey" oder "Sueter", kommt alles aus dem Englischen.
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:fun04:
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mit etwas d'accord gehen
als büro-slang
ach und eigentlich - alle eher ungewöhnlichen fremdwörter, aber ich freu mich immer klammheimlich, wenn unsinn geredet wird zb "aufoktroyieren" oder alles was nur nach aufplusterung klingt (langlauf ist eine sehr kontemplative sportart)
ach, kennt ihr eigentlich diesen klassiker von jil sander? ich kopier den mal mit hier rein :
"Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden.
Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten.
Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils."
Jil Sander
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Das ist ja wohl der Brüller! Ob die selbst weiß, was sie da redet?
Ich hab mal bei der Dresdner Bank gearbeitet, und musste einen Text korrigieren, in dem mindestens 100x das Wort "commitment" vorkam. Auch in abgewandelter Form, z.B. "ich committe mich". Ist doch lächerlich.
Aber gerade in der Internetwelt (Internet: ein Fremdwort) ist man sich z.T. gar nicht mehr bewusst, wie viele Fremdwörter man benutzt, für die es z.T. auch gar keine deutsche Bezeichnung gibt.
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ToDo's = anstehende Aufgaben
Minutes = Protokolle
Work arounds = schwer zu übersetzen aber in etwa provisorische Lösungen
Headcount = Stellenplan
etwas monitoren = etwas überwachen
Oh mann, da gab es noch so viel mehr, aber man merkt, ich bin seit Oktober im Muschu/EZU und das Berufsleben verblasst schon ein wenig.
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Ich weiß es nicht :eek02:
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Naja, im Wesentlichen ist das doch Denglisch.
Zwar maßlos übetrieben, aber schon verständlich, oder?
Künstler müssen so reden glaube ich.
Marginal ist eines der Wörter was sich bei mir gelegentlich findet.
Aber wenn ich Fremdwörter benutze dann haben die sich so in meiner täglichen Sprache manifestiert das es mir eigentlich gar nicht mehr auffällt.
Committment gibt es bei uns auch. Hat was mit der Unternehmensstrategie und der Stimmung zu tun.
Eins fällt mir aber noch ein. Memo statt Notiz oder Rundschreiben.
Ich glaube die immer weiter fortschreitende Vermischung unserer Sprache mit Englisch liegt einfach daran das wir Global Player sein wollen und als solche müssen wir das ja quasi machen.
Aber für viele sind selbst die regional gebräuchlichen Begriffe Fremdwörter.
z.B. hutschen oder ein Klassiker: Kolder.
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Das amusiert mich auch immer maßlos... und manches Mal bin ich auch schon wirklich in schallendes Lachen ausgebrochen, weil es dermaßen albern klang. ;-)
Witzig finde ich auch die so nobel klingenden Umschreibungen bestimmter gewöhnlicher und völlig unspektakulärer Tätigkeiten im Berufsleben und in Stellenanzeigen. Da wimmelt er nur so von Facility Managern und Key Account Managern, von Art- und Creativdirectoren und Selling Agents...
Blöderweise kriegt man dafür auch nciht mehr Gehalt als früher - aber es klingt nobler. :biggrin:
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"denglisch" finde ich persönlich in den meisten fällen einfach lächerlich.
lieben gruß,
cosima
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Warum ist es besser, lateinische Fremdwörter einzubauen, als englische? Ist doch im Prinzip nichts anderes, oder? Die lateinischen klingen nur gebildeter :biggrin:
Abgesehen davon finde ich die zunehmende verenglischung auch ziemlich ätzend ... ich habe nichts gegen die Sprache an sich, aber ich beschränke mich lieber auf eine Sprache - entweder ich spreche deutsch, englich oder französisch, aber Wörter von der einen in die andere Sprache einzubauen finde ich lächerlich ...
Ich benutze nur gerne hochtrabende Fremdwörter, wenn ich mit jemandem rede, der meint, er wäre werweißwie gebildet (halt diese Leute, die nicht wissen, was sie da eigentlich erzählen) - mir macht es Spaß, solche Leute dann dumm dastehen zu lassen, weil sie zwar nicht verstehen, was die Wörter bedeuten, aber das nie im Leben zugeben würden ;-)
Unter Freunden, wenn etwas nicht ganz ernst gemeint ist, benutze ich auch gerne Fremdwörter in kölscher Aussprache :biggrin: ;-)
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Vorausgesetzt, man weiss wirklich, was man da gerade sagt. Alles andere ist nur Ausdruck einer Profilneurose und damit einfach lächerlich.
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ich baue auch nicht mit absicht worte in meine sätze ein, weil selbige dann besser klingen, aber vieles ist in den sprachgebrauch übergegangen und das meiste ist nunmal aus dem lateinischen übernommen oder hat seinen ursprung dort.
und das englische klingt meist sehr gewollt und ist nicht im üblichen wortschatz dabei (zumindest bei mir sind englische ausdrücke eher mangelware :biggrin: )
deshalb finde ich, daß ein unterschied zwischen englisch und latein besteht.
lieben gruß und salve ;-) ,
cosima
2,943
Also mir jedenfalls entlockt so manches denglisch aufgepeppte statement ein biggrin, oft sogar regelrechte convulsive laughter und ich möchte darauf nicht mehr verzichten.
Ausserdem werde ich zum think-over über meine eigene Sprache (tja, was ist das eigentlich?) angehalten.
Also liebe Audience, die des denglischen mächtig sind: don't stop entertaining me! Ich bin Fan sprachlicher creativity without boarders.
;-)
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Ich selber arbeite als Customer Care Agent im Multiskill an der Line, mein Chef ist der Supervisor, ich bekomme mein coaching vom Quality Monitor, ich mache keine Verkäufe sondern Upsells, tue die Anliegen der Kunden supporten, die Fachabteilungen heißen Tech Charge, meine Kollegen und ich sind nicht ein Kollektiv sondern ein Team. Versammlungen heißen Team Meetings und der Oberchef Floormanager...
Na, alles verstanden??? :oops:
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Muss man das als Österreicher nicht auch sein?! :biggrin: :eek02:
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Ja, ist ein must. Ist aber auch für einen German native speaker kein handicap, bei international conversation nicht nur Bahn-station :biggrin: zu verstehen.
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Was soll der Multislill sein? An der Line, cool. Hört sich viel besser an als Telefonberatung.
Ich bin auch Teamleiter Customer Support gewesen vor dem MuSchu, bei uns gibt es jetzt nur noch Manager und Junior Manager, CEO und CTO naja und ein paar Leute die Arbeiten ;-)
Jetzt hab ich nur noch einen Minijob :cool:
59,500
Da hätte ich jetzt mal vermutet, das ist derjenige vom Reinigungstrupp, der auf einem Behördenflur mit der Bohnermaschine in einer Endlosschleife das Uraltlinoleum aufwienert...