Hey Mädels,
mein Ole ist seit Januar in der Kita, ich arbeite täglich 5 Stunden und an sich passt das super. Ole fühlt sich enorm wohl in der Kita und ich fühle mich wohl ihn dort zu lassen. Das heisst grundsätzlich ist die Situation super und müsste nicht verändert werden. Allerdings ist Ole dauerhaft krank. :???: Seit Februar waren wir ca 6 Wochen zu Hause und dazwischen war er auch immer leicht erkältet. Das heisst: die 20 Tage, die man unbezahlt vom AG freigestellt wird und in denen man einen Teilausgleich der KK bekommt, sind futsch und unser Urlaub muss dran glauben. Wir haben doch gerade mal Mai, was soll das nur werden.
Er geht absolut kuriert in die Kita, aber logischerweise hat imme rirgend ein Kind Rotz und Bupp hat Ole es auch wieder.... Infekte, Bindehautentzündung, Bronchitis, Angina.... *argh* ... Nun arbeite ich im öD und habe die Möglichkeit Telearbeit zu machen. Das heisst ich würde zu Hause einen Arbeitsplatz gestellt bekommen und würde die Arbeitszeit aufteilen. Theoretisch super: auch wenn Ole krank wär, könnte ich arbeiten. Wenn er krank ist, pennt er eh fast den ganzen Tag und ich langweile mich zu Tode!!! Also für Krankheit wäre es ideal. Mein AG befürtwortet es auch, ich würde das OK bekommen. Allerdings hab ich echt Zweifel, ob ich das wirklich so toll finden soll. Meine Kollegin, deren Sohn auch knappe 16 Monate alt ist, kommt im Oktober wieder zurück aus der Elternzeit, aber auch nur, wenn sie Telearbeit machen kann. Sie findet das super und will sich die Wegezeiten sparen. Klar, die spart man sich, keine Frage, aber was mir "angst" macht ist der Verlust der sozialen Kontakte, "Vereinsamung", man ist doch immer vom Kommunikationsfluss abgeschnitten, denn die wirklich wichtigen Dinge kommen eben nicht per Rundmail oder so sondern per Buschfunk. Das sind eben die dagegen sprechenden Argumente.
E sgibt doch hier eingie, die zwar keine klassische Telearbeit machen, aber doch irgendwie homeoffice betreiben etc.?!?! Helft mir mal: was ist gut, was ist schlecht. Oder ihr anderen: würdet ihr oder überwiegen die negativen Aspekte? Ich kann mich echt nicht entscheiden, kein Witz. Ich weiss, dass es Viele gibt, die sich freuen würden, wäre es so einfach für sie Telearbeit zu machen, aber ich bin hin- und hergerissen. Dazu sagen muss ich: man kann nicht sagen: ich versuch es mal und schaue dann ob es passt. Man muss sich immer auf ein Jahr festlegen.
Freu mich auf eure Anregungen.
LG, Lore
Kommentare
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Wäre es nicht möglich, dass Du einen Telearbeitsplatz einrichtest und nur einen Teil der Arbeit zu Hause machst? So könntest Du ja, z.B. wenn Ole krank ist 2 Wochen komplett Tele arbeiten und ansonsten einen Tag in der Woche.
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Das ist schon super, klar, aber ANKE, das eine Jahr Elternzeit ist ein bissel was Anderes, als zwar zu arbeiten, aber die Kollegen und Mitarbeiter, denen man teilweis euach vorsteht nicht zu sehen.
Der Vorteil vom arbeiten gehen ist auch: ich mache Feierabend, den ich pünktlich machen MUSS; da Ole ja abgeholt werden will, und dann lasse ich die Arbeit hinter mir. Zu Hause - das weiss ich Arbeitstier ja jetzt schon - arbeite ich bestimmt länger :roll: und die Arbeit liegt hal timmer verfügbar und man hat auch den gedanklichen CUT nicht. Gerade was diesen Aspekt betrifft hoffe ich ja auf Erfahrungsberichte hier.
Ansonsten habt ihr natürlich Recht: Schöne Sache!
LG, Lore
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Wir haben zwar oefter gemailt und/oder telefoniert, aber ihr fehlte schon der Kontakt, denn gerade durch die Halbtagsstelle und durch die Art der Arbeit waeren mehr Absprachen notwendig gewesen. Gut war fuer sie natuerlich, dass sie sich nicht um die Unterbringung ihres Sohnes kuemmern musste.
Vorteil aus AG-Sicht: wenn man zu Hause z.B. 4 Stunden arbeitet, dann sind das effektive 4 Stunden. Wenn man aber 4 Stunden im Buero ist, kommt auch noch Smalltalk u.ae. dazu, bzw. wird davon abgezogen. ;-)
Was bei meiner Freundin etwas problematisch war: das Baby (sie hat gleich nach dem Mutterschutz damit angefangen) wusste ja nicht, dass Mama arbeiten muss, es wurde ja nach Bedarf gestillt, und so kam es auch, dass sie teilweise nur 15-30 Minuten am Stueck arbeiten konnte. Je nach Art der Arbeit, die man macht, ist es etwas anstrengend.
Als Lehrerin kann ich nun Telearbeit vergessen ... :sad:
Eine Frage zu deinem Telearbeitsplatz, denn du sagtest, du hast mindestens 50% Praesenzzeit, weil sich sonst die Anschaffungskosten nicht rentieren. MUSS denn etwas angeschafft werden? Benoetigst du so viel zu Hause? Bei meiner Freundin war das so, dass sie nur einen Rechner, den wir sowieso "ueber" hatten, nach Hause mitgenommen hat, aber selbst, wenn man einen neuen Rechner kaufen muesste, kosten die heutzutage ja nicht mehr die Welt. Bueromoebel z.B. brauchte sie nicht, und sonstige Hardware (Drucker, Modem) hat sie ihre eigene benutzt. Ich weiss ja nun nicht, was du machst, ob man da mehr braucht.
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Bei den Anschaffungskosten geht es auch nicht nur um Möbel, Laptop und so, sondern vielmehr um das Legen von teuren Leitungen etc.
Und ich habe nicht mindestens 50% Präsenzzeit, sondern eher andersherum mindestens 50% Abwesenheitszeit, also Arbeitszeit zu Hause. ;-)
Hmm... das bestätigt ja auch etwas meine Bedenken bzgl. des Feierabends, den man sich auferlegen muss. ... Wie würdet ihr euch denn entscheiden???
Ich muss auch dazu sagen,d ass ich mich teilweise in dem Jahr Elternzeit zu Hause echt gelangweilt habe. Ich hab halt auch ein sehr sehr unkompliziertes Kind. Er schläft MIttags seine 3 Stunden und spielt auch viel allein - da will er dann auch echt allein spielen. Und ich hab in dem Jahr gemerkt, wie meine Kommunikationsfähigkeit eingerostet ist und regelrecht erst wieder auftauen muss.