elterngeld- nun ist es soweit

MajonieMajonie

3,882

bearbeitet 2. 01. 2007, 23:44 in Plauderecke
es kommt. was haltet ihr davon? viel ehier wird die se neuregelung ja betreffen....
gut? schlecht?
was passiert nach dem jahr? kindergärten nehmen momentan erst kinder ab 2einhalb- und selbst da hat man selten glück- wie ich gerade erfahre :neutral:

welcher vater kann wirklcih auch in der praxis zu hause bleiben?

SPD und Union werten die Einführung des Elterngeldes als Systemwechsel in der Familienpolitik. Das in der Koalitionsrunde vereinbarte Elterngeld für 14 Monate trägt nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla der heutigen Lebenssituation junger Paare Rechnung. Pofalla sagte am Dienstag auf der gemeinsamen Pressekonferenz der Generalsekretäre, das Elterngeld trage auch zur Modernisierung der Gesellschaft bei. «Wir halten das für einen entscheidenden Systemwechsel.»
Nach seinen Angaben wird das Elterngeld künftig zwölf Monate lang gezahlt und kann durch zwei so genannte «Vätermonate» verlängert werden. Voraussetzung für die Zahlung über einen Zeitraum von 14 Monaten sei, dass sich die Väter an der Erziehung beteiligen. Der Sockelbetrag von 300 Euro werde einkommensunabhängig gezahlt. «Wer nicht arbeitet, bekommt den Sockelbetrag auch», sagte Pofalla.

Auf staatliche Transferleistungen wie das Arbeitslosengeld II werde das Elterngeld nicht angerechnet. Auch allein erziehende Mütter hätten Anspruch auf die beiden Partnermonate, erläuterte Pofalla. Er betonte, der von den Koalitionären vereinbarte Finanzrahmen von 3,8 Milliarden Euro werde nicht überschritten.

Heil: Es geht um die Gleichstellung

Positiv bewertete auch SPD-Generalsekretär Hubertus Heil die Ergebnisse des nächtlichen Spitzentreffens der Koalition positiv. Union und SPD hätten Handlungsfähigkeit bewiesen, sagte er am Dienstag in Berlin. Die Einigung zum Elterngeld bezeichnete er als Paradigmenwechsel, der Menschen helfe, sich für ein Kind zu entscheiden. Die Partnermonate seien eine wichtige Komponente. «Es geht um die Gleichstellung von Männern und Frauen.»

CSU-Generalsekretär Markus Söder nannte die Neuerung einen wichtigen Schritt für Familien. Er hob hervor, dass es sich um eine «Bonusregelung» und keine Sanktion handele. Die CSU hatte das ursprüngliche Vorhaben abgelehnt, das Elterngeld auf zwölf Monate zu begrenzen und um zwei Monate zu reduzieren, falls Väter nicht ebenfalls zwei Monate im Beruf aussetzen. Söder sagte, die Ausgestaltung des Elterngeldes sei «ein guter Schritt, der auch Alleinverdienerfamilien mitnimmt».

Grüne: Kompromiss schöngeredet

Unterdessen warf die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast der Koalition bei der Einigung auf ein Elterngeld «jede Menge Taschenspielertricks» vor. «Irgendwas kann da nicht stimmen», sagte Künast am Dienstag im Nachrichtenfernsehen N24 im Hinblick auf die Finanzierung. Der Kompromiss scheine «schöngerechnet».
Trotz einer Ausweitung des Elterngeldes von 12 auf 14 Monate und einer Nichtanrechnung auf das Arbeitslosengeld II soll der ursprüngliche Finanzrahmen von vier Milliarden Euro nicht überschritten werden, hieß es nach der Einigung der Koalitionsspitzen in der Nacht zum Dienstag. «Ich fürchte, dass man an der Stelle später noch mal in die Taschen des Steuerzahlers greifen wird, wie man ja auch bei der Mehrwertsteuer und bei dem angedrohten Gesundheits-Soli noch mal in unsere Taschen greifen wird», sagte Künast. (nz)

quelle: netzzeitung
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Kommentare

  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Für mich ganz persönlich kann ich es positiv bewerten. Hier wird zwar jetzt nicht von der Höhe gesprochen, aber angenommen es bleibt bei den 67% dann macht es mir bzw uns die Entscheidung für ein 2. Kind deutlich leichter. Da ich ja jetzt auch nach einem Jahr wieder arbeiten ging, reicht mir ein Jahr Elterngeld auch.

    Im Gegensatz zu der vorherigen Theorie, also die geplante 10+2 Regelung, finde ich die12+2 Variante besser, klar. Allerdings bezweifel ich, dass es viele nutzen werden. Allein schon aus dem Grund der Praktikabilität. Was ich damit genau meine: 12 MOnate bin ich zu Hause, dann muss das Kind in die Kita eingewöhnt werden. Dafür muss man mindestens 2 Wochen, besser 2 Monate einplanen. Öhm, ja und das soll dann Papa machen und das Kind macht mal fix 2 Veränderungen mit? Wie realistisch. :roll:

    Noch toller sieht es in der praxis aus, wenn man 2 Jahre nehmen will. Ds DARF man theoretisch, dann würde der Sockelbetrag auf 2 Jahre verteilt werden (oder eben de rBetrag, den man bekommen würde.) ABER PApa müsste die 2 Monate trotzdem zum zeitpunkt 13,/14, Lebensmonat nehmen, damit das garantiert ist, denn es kann ja sonst immer was dazwischen kommen.Ja wie jetzt? 12Monate Mama, 2 Monate Papa und Mama arbeitet wieder (AG von mama wird sich freuen) und ab dem 15. geht Papa wieder arbeiten und Mama bleibt wieder zu Hause während AG Mama die Elternzeitvertetung wieder einstellt? Oder wie oder was? :roll:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich kapier gar nichts mehr. heißt das jetzt, dass die Eltern, die wegen der Absenkung der Einkommensgrenzen für das alte Erziehungsgeld kaum Erz-Geld bekommen zur Zeit oder gar nichts, dann wieder was bekommen, aber erst mal nur 12 Monate. Und die, die nicht arbeiten oder ALG II zusätzlich bekommen, nach 12 Monaten ebenfalls nichts mehr bekommen?*verwirrtbin* also ich bezweifle, dass man überhaupt einen Kitaplatz mit einem Jahr für das Kind bekommt. Und die, die lieber länger das Kind zuhause haben möchten, dann bestraft werden, da sie nix mehr bekommen ab 1 Jahr? Oder bekommen die 2 Jahre die 300 Euro wie bisher?

    Heißt das, lieber nur ein Jahr zuhause bleiben, danach sofort wieder zurück in den Traumjob(sofern man denn vorher einen hatte) und nach ein paar Jahren das gleiche wieder von vorn, um mit möglichst kurzen "Ausfallzeiten" möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen?

    Gefällt mir gar nicht.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenigstens die 12+2, das ist das einzige Gute, dass ich sehen kann. Ansonsten bekommen, die, die vorher 2 Jahre Erziehungsgeld bekommen haben, weil sie als bedürftig eingestuft wurden, nur noch die Hälfte. Die, die wirklich gut mal ein Jahr von einem Gehalt leben könnten, bekommen das meiste, Betreuungseinrichtungen gibt es immer noch keine - kurz und gut genau so unsozial wie erwartet. :traurig08:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    und das ist dann wohl beabsichtigt. Wie sagte nicht mal Herr Bahr von der FDP: "Die Falschen kriegen die Kinder" :mad: (Er ist übrigens Fraktionssprecher für demographische Entwicklung, Pflege und Behinderte; 28 Jahre alt und kinderlos).
  • CriosaCriosa

    2,598

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hmmm... naja, ich weiß nicht so recht.

    Ich denke ja mal das ich den Termin dafür eh um ein paar Tage verpassen werde, also kriege ich noch das alte Elterngeld... und das habe ich immer noch nicht kapiert. :oops:

    Eigentlich finde ich die Idee aber nicht schlecht, das Mütter weiterhin Geld bekommen, immerhin für ein Jahr. Besser wäre es trotzdem, wenn die ganze Kohle in das Schaffen von mehr kiTa Plätzen (wobei man ja auch gleich mal ein paar Arbeitsplätze schaffen würde...) und Kindergartenplätzen gesteckt werden würde!
    Außerdem in andere Dinge, die Deutschland Kinderfreundlicher machen.

    Denn das ganze soll doch bewirken, das die Leute mehr Kinder bekommen... ob das damit tatsächlich erreicht wird bleibt abzuwarten.
  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich finde auch,d ass genau die, die es brauchen, nichts bekommen, also den sockelbetrag. Die anderen,d ie es nicht so sehr brauchen, bekommen um die 1800 €! Für ein Jahr...

    es ist besser als vorher, wenn man es aus der sicht derer betrachtet, die ca. ein jahr aus dem job raus wollen und einen festen Job haben. Für alle anderen - genauso doof wie vorher :roll:
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Milchmädchen schrieb:
    ich kapier gar nichts mehr. heißt das jetzt, dass die Eltern, die wegen der Absenkung der Einkommensgrenzen für das alte Erziehungsgeld kaum Erz-Geld bekommen zur Zeit oder gar nichts, dann wieder was bekommen, aber erst mal nur 12 Monate. Und die, die nicht arbeiten oder ALG II zusätzlich bekommen, nach 12 Monaten ebenfalls nichts mehr bekommen?*verwirrtbin*

    So ungefähr. JEDER bekommt mindestens 300 Euro, das ist der Sockelbetrag. JEDER egal was er sonst bekommt. Wer verdient hat bekommt in den 12+2 Monaten 67% des Nettogehaltes. IdR sieht es aber so aus:
    1.+2. Lebensmonat bekommt man ja eh noch Mutterschaftsgeld
    3.-12. Lebensmonat bekommt idR Mama Elterngeld; nun geht es in Varianten weiter
    a: Mama geht nun wieder arbeiten und Papa bleibt 2 Monate zu Hause und bekommt 67% seines Nettos
    b: Mama geht wieder arbeiten, Papa auch, Kind in Betreuung
    c: Papa geht arbeiten, Mama bleibt zu Hause und das, was sie in dem einen Jahr bekommen hat Betrag x wurde vorher bereits auf 2 Jahre berechnet, sie bekommt dann also auch mtlg, nur die Hälfte. Das ginge theoretisch auch, wenn Papa zwischendurch Elternzeit nimmt 2 MOnate, ist dann aber tiiiiierrisch kompliziert. Oder Mama bleibt ohne Taler zu Hause.
    d:Papa geht 2 Monate in Elternzeit, Mama geht arbeiten, danach arbeiten beide und Kind in Betreuung

    Naja eigentlich gibt es noch ein paar Varianten, aber da sist das Grobe.
    also ich bezweifle, dass man überhaupt einen Kitaplatz mit einem Jahr für das Kind bekommt.

    Aber du lebst doch in Berlin?! Da zumindest ist es nicht das problem. Anderenorts schon eher. :roll:
    Und die, die lieber länger das Kind zuhause haben möchten, dann bestraft werden, da sie nix mehr bekommen ab 1 Jahr? Oder bekommen die 2 Jahre die 300 Euro wie bisher?

    Wenn sie nur den Mindestsockelbetrag bekämen, würden sie bei der 2 Jahresvariante nur 150 Euro mtl. erhalten wie oben geschrieben, oder eben die Hälfte von Betrag x entsprechend den 67% des Netto.
    Achso man nennt das nicht bestrafen, sondern motivieren wieder ins Arbeitsleben einzusteigen und die Wirtschaft anzukurbeln. Das neue Elterngeld soll ja schliesslich Akademiker und Besserverdiener motivieren Kinder zu bekommen. ;-)
    Heißt das, lieber nur ein Jahr zuhause bleiben, danach sofort wieder zurück in den Traumjob(sofern man denn vorher einen hatte) und nach ein paar Jahren das gleiche wieder von vorn, um mit möglichst kurzen "Ausfallzeiten" möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen?

    Na siehste, hast es ja begriffen. :biggrin:
    Gefällt mir gar nicht.

    Du hast quasi nicht den "richtigen" Blickwinkel. :???: ;-) [/quote]


    Hmm Cora,
    Die anderen,d ie es nicht so sehr brauchen, bekommen um die 1800 €!

    das ist der MAX-Betrag. Aber weisst du, ich finde zwar auch unfair, dass die Wenigverdiener wie immer auf der Strecke bleiben, aber ich kann auch Besserverdiener verstehen, die sagen: ey ich verdienen Betrag X, ich hab nen Lebensstandard, ich hab mir das aufgebaut, ich dafür studiert und geackert. Wenn ich jetzt aus dem Job gehe und 2 Jahre max 300 Euro bekomme, eher weniger, weil mein mann verdient und ich Kürzuungen bekomme, ich dann im Gegensatz zu den Geringverdienern mein Erspartes dafür aufopfern muss, was für die Altersvorsorge bestimmt war, weisste dann geh ich doch lieber weiter shoppen und Cocktails saufen und Urlaub machen und teure Motorräder und Autos besitzen und eine neue Wohnung kaufen und so....
    Dass dafür meiner Meinung nach ein Sozialstaat nicht da sein sollte ist was Anderes. Aber das es dieses Klientel von der Familiengründung abhält, das verstehe ich. Und die müssen eh schnel wieder in den Job, weil man ja den Superposten nicht zu lange allein lassen darf. ;-) Ist doch so. Und auch das finde ich legitim.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Lorelei: ich habe schon damals für meinen Großen Probleme gehabt, nen B2-Bescheid zu bekommen(Ausbildung fing September 01 an). Weil die Zusage für die Ausbildung recht spät kam, so im Mai. Und man bis Ende Februar den Erstantrag für den Kitaplatz stellen muss. "Nur" ein arbeitender Mann bringt einem eine B3-Einstufung, also die schlechteste. Ich habe schon von Familien gehört, wo die Mütter sich als alleinerziehend ausgewiesen haben, bis sie den Platz hatten und danach waren sie auf einmal wieder lieert(waren sie vorher auch, nur eben nicht offiziell). Wer nach dem Stichtag erst was Schriftliches über Arbeit und Co. hat, landet schön auf der Warteliste. Und das kann ein halbes Jahr dauern, bis das Kind dann wirklich in die Kita kann.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das mit dem Antrag bis Ende Feburar wurde doch in Berlin vor Kurzem geändert soweit ich es mitbekommen habe. Aber einen Antrag stellen kann man ja immer erstmal, nachreichen von Untelragen geht dann ja, abe rman hat sich an den Termin gehalten. sonderfälle gibt es natürlich immer und die fallen natürlcih oft durch das Raster.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Toll und was ist mit Frauen wie mri die ein behindertes Kdi naufziehen udn aufgrudn dessen shcon mal gar nicht Vollziet beruftätig sein dürfen
    Weil sonst das Pflegegeld weg ist???

    Udn wer nimmt denn bitteschön ein 1 Jähriges schwerbehindertes Kidn in die BEtreuung??

    Vor der SS mti Felxi hatte ich ein Arbeitsgerichtlich erstrittenes Einkommen.
    Was wird jetzt bei nR 2 angesetzt? da damalige gerichtliche Einkommen? MEin Pflegegeld das ich für Felix bekomme???
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hm, dieses Jahr hatte ich noch von der Kitaleiterin der Kita meines Großen ein Antragsformular in die Hand gedrückt bekommen, wo nichts über eine Änderung stand. Dadurch, dass jetzt noch ein Kind kommt, habe ich jetzt auch nicht den Zeitdruck wegen einer Krippensuche, aber spätestens in ein, eineinhalb Jahren wird das Thema bei mir ja wieder aktuell.

    edit: ich hatte noch erwähnt, dass ich mir nicht sicher wäre, und über die Änderung hat sie mich nicht mündlich informiert.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lorelei schrieb:
    Die anderen,d ie es nicht so sehr brauchen, bekommen um die 1800 €!

    das ist der MAX-Betrag. Aber weisst du, ich finde zwar auch unfair, dass die Wenigverdiener wie immer auf der Strecke bleiben, aber ich kann auch Besserverdiener verstehen, die sagen: ey ich verdienen Betrag X, ich hab nen Lebensstandard, ich hab mir das aufgebaut, ich dafür studiert und geackert. Wenn ich jetzt aus dem Job gehe und 2 Jahre max 300 Euro bekomme, eher weniger, weil mein mann verdient und ich Kürzuungen bekomme, ich dann im Gegensatz zu den Geringverdienern mein Erspartes dafür aufopfern muss, was für die Altersvorsorge bestimmt war, weisste dann geh ich doch lieber weiter shoppen und Cocktails saufen und Urlaub machen und teure Motorräder und Autos besitzen und eine neue Wohnung kaufen und so....
    Dass dafür meiner Meinung nach ein Sozialstaat nicht da sein sollte ist was Anderes. Aber das es dieses Klientel von der Familiengründung abhält, das verstehe ich. Und die müssen eh schnel wieder in den Job, weil man ja den Superposten nicht zu lange allein lassen darf. ;-) Ist doch so. Und auch das finde ich legitim.

    Findest Du das o.k. ich entscheide mich doch nicht wegen dem Geld für ein Kind :shock: Wenn es danach gehen würde hätte ich nicht einmal eins. Und was sind denn das für Leute die, "Nur weil der Staat zu denen die sich jetzt für ein Kind entscheiden" mal großzüglig ist, dann auch "mal" ein Kind bekommen.

    Mal abgesehen davon, ist schon raus, inwieweit das "neue" Elterngeld auf ALGII / Wohngeld und sonstiges angerechnet wird?
  • DokaDoka

    31

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @sonnenblume74

    es wird nicht angerechnet!!!
  • AnnalisaAnnalisa

    674

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, aber das neue Elterngeld hilft schon gewaltig weiter.

    Wenn ich uns als Beispiel nehme: Ich habe bisher in unserer Ehe das Einkommen im wesentlichen bestritten und ausgezeichnet verdient, so dass wir uns vieles leisten konnten.

    Mein Mann ist Rechtsreferendar und hat somit nur ein Minieinkommen.

    Nun bin ich als Mutter und im EZU mit Anspruch auf das Budget-Elterngeld in Höhe von 400 Euro plus Kindergeld 154 Euro.

    Von einem Double income - no kid Paar, dass finanziell sehr gut da stand, sind wir im Null Komma Nichts auf Sozialhilfniveau gerutscht. Hätten wir in der Zeit des guten Verdienstes nicht zufällig auf ein Haus gespart und somit eine ganze Menge Rücklagen gehabt, wäre ich jetzt von allen möglichen Ämtern (ergänzende Leistungen zu Hartz IV, Wohngeld etc etc) abhängig.

    Hätte ich das Erziehungsgeld wie es für 2007 geplant ist erhalten, wäre dieser Rutsch nicht gekommen.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass gerade Paare, die es gewohnt sind mit ausreichend Geld versorgt zu sein, absolut abschreckend finden, auf einmal auf Sozialhilfeniveau zu fallen.

    Natürlich kann man auch dann mit seinen Kind anständig leben und einige hier im Forum machen das erfolgreich vor, allerdings ist die Hemmschwelle doch sehr groß. Sie würde m.E. mit diesem finanziellen Segen von max. 1.800 Euro doch sehr viel geringer sein.

    In sofern glaube ich schon, dass dieses Gesetz so manche gutverdienende Frau zum Nachdenken bringt.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mein Mann ist Rechtsreferendar und hat somit nur ein Minieinkommen.

    Nun bin ich als Mutter und im EZU mit Anspruch auf das Budget-Elterngeld in Höhe von 400 Euro plus Kindergeld 154 Euro.

    Von einem Double income - no kid Paar, dass finanziell sehr gut da stand, sind wir im Null Komma Nichts auf Sozialhilfniveau gerutscht. Hätten wir in der Zeit des guten Verdienstes nicht zufällig auf ein Haus gespart und somit eine ganze Menge Rücklagen gehabt, wäre ich jetzt von allen möglichen Ämtern (ergänzende Leistungen zu Hartz IV, Wohngeld etc etc) abhängig.

    Entschuldige das ich das so krass sgae..aber genu ihr seit das Klientel das wie auch Frau von Leyen gar kein Ahung mehr habt was ein MInieinkommen ist.

    Ich habe hier auch eine Freundin die gerade ihr Studium beendet aht und nun auf Jobsuche ist.... ich mußte irh erstmal erkläeren was ein "normaler" Nichtakademiker verdient...die hatte dermasen überzogene Vorstellungen.

    Wenn ich höre 40 000 Euro im Jahr brutto sind wenig... dann frage ich mich wie ich bisher überleben konnte. :shock: 8 und ja wir haebn auch ne Eigentumswohnung..aber nie und nimmer diesen BEtrag im JKAhr in der Tasche)
    In sofern glaube ich schon, dass dieses Gesetz so manche gutverdienende Frau zum Nachdenken bringt.

    Nochmal was ist mit Frauen die nicht arbbeiten dürfen.. und das staatlich festgelegt???

    Und das Theam behindertes Kidn trifft uch die Gutverdienenden..oder will Frau von LEyen nicht das wir noch merh Kidner bekommen??
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Iris,
    Findest Du das o.k. ich entscheide mich doch nicht wegen dem Geld für ein Kind Wenn es danach gehen würde hätte ich nicht einmal eins. Und was sind denn das für Leute die, "Nur weil der Staat zu denen die sich jetzt für ein Kind entscheiden" mal großzüglig ist, dann auch "mal" ein Kind bekommen

    Es ist ja nicht so, dass die Leute Kinder NUR wegen dem Gled bekommen, aber sie bekommen es oft NUR wegen dem Geld NICHT. Ich kenen viele Leute, die sagen: "Kinder och prinzipiell schon, irgendwann, aber weisst du, ich hab 5-7 Jahre studiert und bin gerade mal seit 2 Jahren im Job. Jetzt ein Kind?? Na bin ich denn Lebensmüde? Endlich verdiene ich Geld, nachdem ich Jaaaaahre von der Hand in den Mund leben musste und jetzt ein Kind und Sozialfall werden? IM Zweifelsfall hinterher nicht mehr exakt den Posten bekommen, dne ich jetzt hab, den ich mir so hart erarbeitet habe?"
    Iris, diese Leute würden nicht ein Kind wegen des Geldes bekommen, sondern weil der KiWu ggf. da ist und das Geld die Entschiedung erleichtert. NUR das Geld ist es sicher nicht, dann würden sie ja wohl eher weiterarbeiten und MEHR GEld bekommen.
    Und ob ich das ok finde? JA finde ich ok. Was soll daran verwerflich sein??? Wenn du von 2500-3000 Netto auf 300 Euro runte rmüsstest, würdest du es dann nicht auch so sehen? Nee damit meine ich nicht, dass MICH das betrifft :biggrin: , schön wärs.

    Anja, das weis sich leider auch nicht. ich denke mal wer nicht arbeiten darf, wird behandelt wie jeder, der eben nicht arbeitet und der bekommt dann den Sockelbetrag. Abe rich kann mir kaum vorstellen, dass es in deinem Fall so wäre, denn dieses für Felix da sein und dafür Pflegegeld bekommen, muss doch anders angerechnet werden. Vor allem wenn man bedenkt,d ass würdest du arbeiten udn jemand anderes würde ihn pflegen, wäre das ja sehr viel teurer. Aber gelesen habe ich dazu rein gar nichts.
    Entschuldige das ich das so krass sgae..aber genu ihr seit das Klientel das wie auch Frau von Leyen gar kein Ahung mehr habt was ein MInieinkommen ist.

    Hmm, da shat sie nicht gesagt udn auch nicht angedeutet, sie hjat eben nur von ihre persönlichen Situation gesprocvhen. KLAR ist es für Leute mir geringem Einkommen beschissen, aber dafür können doch die Besserverdiener nichts und ich finde es nicht gut es ihnen zum Vorwruf zu machen. :traurig04:
    Und das Theam behindertes Kidn trifft uch die Gutverdienenden..oder will Frau von LEyen nicht das wir noch merh Kidner bekommen??

    Ich bezweifel, dass Frau-ich.habe-7-Kinder-die-die-Kinderfrau-besser-kennen-als-mich da drüber nachdenkt. :roll: :flaming01:
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 3. 05. 2006, 09:27
    KLAR ist es für Leute mir geringem Einkommen beschissen, aber dafür können doch die Besserverdiener nichts und ich finde es nicht gut es ihnen zum Vorwruf zu machen

    Ich mache ihr keinen Vorwurf
    es geht nur darum mal klar zu stellen was ein geringer und was ein guter Verdienst ist.
    2500-3000 netto sind ein SPitzenverdienst..wobei man immer bruttowerte vergelciht..denn netto läßt isch nicht vergleichen sondern aht was mit der persönlichen LEbenssituation zu tun. ;-)
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Anja, das ist mir auch klar, aber da wir hier von 67% des Netto reden....
    Aber du hast schon recht, dass man oft aneinander vorbei redet, wenn es um viel oder wenig verdienen geht. Bei mir auf Arbeit tun die auch immer alle so, als wäre es pervers, dass mein Männe nciht so viel wie sie verdient, so dass ich wieder arbeiten gehen MUSS (wa sich nebenher ja auch gern tu, aber das finden sie auch pervers.) Alles Bayern, Rheinländer und so, verbeamtet und am Ende der Aufstiegsleiter im finanziellen Bereich angekommen. Für die sind auch 2500-3000 Netto kein Spitzenverdienst. :roll:

    EDIT: nciht,d ass mich jemand falsch versteht: ich bin kein Bayern-und-Rheinländer-Hasser :biggrin: , aber es sind eben Urwessis, 50+, die im Westen von D verbeamtet wurden und nun in Ostberlin leben. Die verstehen so Einiges nikcht. :roll:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ich hoffe mal, dass unser zwerg noch dieses jahr geboren wird und die alte erziehungsgeldregelung noch gilt, denn mit nur 1 jahr familiengeld a 300 euro kommen wir nicht über die runden. zumal ich gerne den zwerg länger zu hause behalten würde und nicht nur 1 jahr.
    ich finde, dass die zumindest für die leute die keinen job haben (ich bin noch studentin und arbeite pauschal) den sockelbetrag länger als 1 jahr zahlen sollten.
  • coracora

    6,187

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    weiß jemand, wie es ist, wenn man nebenbei berufstätig bleibt, von anfang an, selbständig?
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    und hier nochwas zum lesen, das ist recht informativ:
    ktuelles zum Elterngeld

    Der Koalitionsausschuss aus CDU/CSU und SPD konnte beim Thema Elterngeld am späten Montag abend eine Einigung erzielen. Dieser Newsletter informiert sie über die Details dieser Einigung.

    1.1 Übergangsregelung/Stichtag:

    Das Elterngeld wird nur für Kinder gezahlt, die ab dem 01.01.2007 geboren werden. Auch für Frühgeburten, deren Geburtstermin für 2007 geplant war, soll es kein Elterngeld geben.

    1.2 Berechtigte:

    Beim Elterngeld gibt es keine Einkommensgrenzen. Die Einkommensgrenzen des Erziehungsgeldes finden auf das Elterngeld keine Anwendung. Neben den Angestellten und Arbeitern können auch alle anderen Berufsgruppen das Elterngeld beantragen. Dazu zählen auch die Selbstständigen und die Beamten. Kein Elterngeld bekommen Familien, wenn beide Elternteile keine berufliche Auszeit nehmen und beide mehr als 30 Wochenstunden arbeiten. Eine Teilzeit-Tätigkeit (bis zu 30 Wochenstunden) während des Elterngeldbezugs ist möglich.

    1.3 Höhe des Elterngeldes:

    Das Elterngeld ersetzt als Lohnerstzleistung 67 Prozent des Nettoeinkommens des Partners, der die berufliche Auszeit nimmt. Es werden maximal 1.800 Euro Elterngeld pro Monat gezahlt.

    1.4 Dauer des Elterngeldes:

    Das Elterngeld wird bei berufstätigen Eltern grundsätzlich 14 Monate gezahlt. Wenn sich ein Partner nicht an der Auszeit beteiligt, wird das Elterngeld für die letzten beiden Monate (13 und 14) nur in Höhe des Sockelbetrags (300 Euro) ausbezahlt.

    1.5 Partnermonate:

    Bei Geschiedenen oder getrennt Lebenden mit gemeinsamem Sorgerecht können die Partnermonate vom miterziehenden Vater beansprucht werden. Alleinerziehende erhalten das Elterngeld 14 Monate, da sie Vater- und Muttermonate erfüllen.

    1.6 Sockelbetrag:

    Nicht berufstätige Eltern (z.B. Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose) erhalten einen Sockelbetrag in Höhe von 300 Euro. Der Sockelbetrag wird ein Jahr lang gezahlt und nicht auf das Arbeitslosengeld II oder die Sozialhilfe angerechnet.

    1.7 Elterngeld und Steuern:

    Das Elterngeld ist steuer- und abgabenfrei. Es unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. Das heißt, dass das Elterngeld für die Ermittlung des persönlichen Steuersatzes als Einkommen berücksichtigt wird. Der Steuersatz ist dadurch höher als ohne Berücksichtigung des Elterngeldes. Wenn der persönliche Steuersatz auf dieser Weise festgestellt wurde, wird das Elterngeld wieder vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Das Ganze dient dazu, den individuellen Steuersatz zu erhöhen.

    1.8 Geringverdienerkomponente:

    Die Bundesregierung möchte die Bezieher geringer Einkommen besser stellen, als die nicht arbeitenden Menschen. Daher sollen die Bezieher geringer Einkommen besonders gefördert werden. Konkret soll es bei einem Verdienst von bis zu 1.000 Euro pro Monat eine Aufstockung des Elterngelds auf bis zu 100 Prozent des letzten Einkommens geben.

    1.9 Geschwisterbonus:

    Beim Elterngeld für das zweite Kind werden das Einkommen vor der ersten Geburt und das Elterngeld für das erste Kind mitberücksichtigt. Wie lange der Zeitraum zwischen zwei Geburten sein darf und welche Regelung es für Familien geben wird, die ein Kind vor der Neuregelung und eins danach bekommen haben, ist noch unklar.

    1.10 Dehnung des Elterngeldes auf 24 Monate: Das Elterngeld kann auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Der Gesamtbetrag wird dann nicht in in zwölf bzw. 14 Raten, sondern in 24 Raten aufgeteilt.

    So gehts weiter: Das Bundesfamilienministerium erarbeitet in dieser Woche den Referentenentwurf für ein späteres Gesetz zum Elterngeld, am Freitag wird die Ressortabstimmung eingeleitet. Anschließend werden die Länder und Verbände beteiligt. Im Kabinett wird das Elterngeld voraussichtlich am 14. Juni Thema sein. Noch vor der Sommerpause könnten sich dann Bundesrat und Bundestag zum ersten Mal mit dem Elterngeld befassen. Das Elterngeld soll am 1. Januar 2007 in Kraft treten.


    2. Modellrechnungen (Quelle: Bundesfamilienministerium)

    2.1 Paar ohne eigenes Einkommen, bisher mit einem Kind von 2 Jahren

    Sie hat bisher das Kind betreut. Er ist vor 13 Monaten arbeitslos geworden. Beide erhalten jeweils 311 Euro und für das Kind 207. Miete und Nebenkosten werden im Rahmen des ALG II übernommen. Die Familie erhält den Mindestbetrag des Elterngelds von 300 Euro 14 Monate lang zusätzlich zum ALG II.

    2.2 Ehepaar, beide verdienen vor der Geburt des Kindes jeweils 1.500 brutto (Lokomotivführer und Arzthelferin in Brandenburg)

    Zusammen haben sie damit vor der Geburt 2.100 Euro zur Verfügung. Nach der Geburt erhält der betreuende Elternteil ein Elterngeld von gut 700 Euro. Zusammen mit dem Kindergeld und dem Erwerbseinkommen des anderen Partners verfügt die Familie damit über knapp 2.030 Euro, das sind fast 100 Prozent ihres vorherigen Einkommens.

    Nach zwei Jahren Elternzeit ohne Erwerbstätigkeit arbeitet der betreuende Elternteil wieder Teilzeit und verdient brutto 800 Euro. Später wird ein zweites Kind geboren. Bei einer Ersatzleistung von 67 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens würde das Elterngeld nur rund 350 Euro betragen. Vorgesehen ist jedoch eine Anhebung der Ersatzrate bei kleinen Einkommen. Das Elterngeld erhöht sich damit auf knapp 470 Euro. Zusammen mit Kindergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag hat die Familie rund 2.280 Euro im Monat zur Verfügung.
    Wäre das zweite Kind noch während der Elternzeit geboren worden, würde die Familie nur den Mindestbetrag des Elterngelds von 300 Euro erhalten, weil die Betreuungsperson nicht erwerbstätig war. Aufgrund der engen Geburtenfolge wäre eine zwischenzeitliche Erwerbstätigkeit jedoch nur schwer möglich gewesen. Vorgesehen ist deshalb ein zusätzlicher Differenzausgleich von 50 Prozent zum Elterngeld vor der Geburt des ersten Kindes. Die Familie erhält damit insgesamt ein Elterngeld von 500 Euro. Die Familie hat rund 2.290 Euro im Monat zur Verfügung

    2.3 Ehepaar, beide verdienen vor der Geburt des Kindes jeweils 2.300 Euro (Facharbeiter)

    Zusammen haben sie vor der Geburt 2.900 Euro zur Verfügung. Nach der Geburt erhält der betreuende Elternteil ein Elterngeld von gut 970 Euro. Zusammen mit dem Kindergeld und dem Erwerbseinkommen des anderen Partners verfügt die Familie damit über 2.850 Euro, das sind fast 100 Prozent ihres vorherigen Einkommens.

    2.4 Ehepaar, ein Partner verdient 3.500 Euro im Monat (Akademiker/in), der andere Partner ist nicht erwerbstätig, sondern betreut ein vorhandenes Kind

    Vor der Geburt des zweiten Kindes hat die Familie 2.480 Euro zur Verfügung. Übernimmt der nicht erwerbstätige Partner auch weiter die Betreuung, erhält die Familie den Mindestbetrag des Elterngelds von 300 Euro. Sie verfügt damit zusammen mit dem Kindergeld für das zweite Kind über 2.950 Euro im Monat, das sind knapp 20 Prozent mehr als vorher.
    Wenn der bisher erwerbstätige Partner seine Erwerbstätigkeit um gut ein Viertel reduziert und dann netto 450 Euro weniger verdient, erhält er ein Elterngeld von 300 Euro. Zusammen mit dem Kindergeld hat die Familie gut 2.500 Euro im Monat zur Verfügung. Das sind gut 100 Prozent des vorherigen Einkommens.

    2.5 Alleinerziehende mit einem Erwerbseinkommen von 2.400 Euro brutto vor der Geburt, bisher kinderlos

    Vor der Geburt des Kindes lag das verfügbare Einkommen bei knapp 1.500 Euro. Nach der Geburt des Kindes besteht Anspruch auf ein Elterngeld in Höhe von gut 1.000 Euro. Zusammen mit Kindergeld, Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz und Wohngeld beträgt das Familieneinkommen dann gut 1.400 Euro im Monat.



    quelle: elterngeld.net
  • Chipsy72Chipsy72

    462

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also mich k***t es an, dass es das Elterngeld erst gibt, wenn die Kinder ab dem 01.01. geboren werden. Da hat der Staat sich ja nochmal schön 2 Monate gespart. Die ersten 8 Wochen zahlt ja schließlich noch der Arbeitgeber.

    Für uns wäre es das Optimum gewesen, wenn wir dieses Elterngeld bekommen würden. So, werden wir ganz schön zu knabbern haben, da mein Mann sehr wenig verdient (Hotelgewerbe) und und monatlich locker 800 EUR fehlen werden..... (da hab ich schon einiges abgezogen).

    Richtiger wäre doch gewesen, das EG zu zahlen für Eltern, die ab dem 01.01.06 Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen. Naja, wahrscheinlich seh ich das so, weil es mir persönlich so besser passen würde.... :oops: :cry:
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Öhm, das macht der Staat doch aber jetzt genauso.
    Das Mutterschaftsgeld wird doch auf das Erziehungsgeld angerechnet und somit fällt es die ersten beiden Monate ebenfalls fast komplett weg und wenn das Kind zu früh geboren wurde fällt es sogar noch länger weg.
    Cecilia war fast vier Wochen zu früh, was glaubst Du hab ich die ersten drei Monate an Erziehungsgeld bekommen???

    Die Hausfrauenregelung ist ja im Prinzip nix anderes als das jetzige Erziehungsgeld, außer das man sie garantiert hat.
    Wenn also das zweite Kind nicht innerhalb von zwei Jahren und kommt und man zwischendurch nciht arbeiten war bekommt man diese 300 Euro.
    Und das im Vergleich zu individuell berechnetem Erziehungsgeld finde ich ist eine sehr gute Lösung. Da gibt es keine Variablen, es sind 300 Euro die man hat.
    Die Einzigen die da in die Röhre schauen sind die Arbeitslosen weil die das ebenfalls nur für max. 14 Monate bekommen und nicht wie sonst für 24 Monate.

    Insgesamt denke ich es ist eine gute Lösung, wobei mir eher die Finazierungsfrage Bedenken bereitet.
    Wer soll das bezahlen?
    Das Kostenvolumen wird ja deutlich steigen.

    Was ich auch sehr gut finde ist die nahezu Gleichstellung von Freiberuflern, Selbtsständigen und Angestellten.
    Jetzt hat eine selbstständige Frau leider ein deutlich größeres Problem als eine Angestellte wenn es ums Kinderkriegen geht.
    Für die gelten diese ganzen Muschuregelungen nicht bzw. nicht in dem Maße.
    Wenn man keinen Chef hat bezahlt auch keiner das Mutterschaftsgeld.
    Und mit dem Elterngeld bekommen auch diese etwas und müssen nicht schon nach sehr kurzer Zeit wieder ran.

    Aber das Kernproblem, mangelnde Betreuungsmöglichkeiten der Kinder, ist geblieben. Dafür gibt es keine Regelung.

    Und das man Erziehungsgeld nur ein Jahr bekommen kann gibt es jetzt ja auch schon.
    Und mal ehrlich, wer hat denn tatsächlich für 2 Jahre Erziehungsgeld bekommen?
    Und wenn waren es verschwindend geringe Beträge.
    Also vom finanziellen Anreiz her ist das die bessere Lösung denke ich.
    Für uns kommt das jetzt nicht zum Tragen, aber ich weiß das wir mit dem Elterngeld mehr bekommen würden als mit dem Erziehungsgeld.
    Wir werden das halbe Jahr bekommen und dann wird es das auch weitesgehend gewesen sein.

    Letztendlich wird sich zeigen ob es sich durchsetzen lässt und zu welchen Bedingungen.

    @Anja: Ich denke ihr seid ein Sonderfall der in die allgemeine Kalkulation nicht eingeht. In Deinem speziellen Fall wird es andere Regelungen geben die in der allgemeinen Erklärung nicht zu finden sind.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Haut mich wenn ich was übersehen habe aber...

    wenn ich jetzt schwanger würde und 2007 mein Kind bekomme, was steht mir dann an Geld zu?

    Ich bin ja zur Zeit im Erziehungsurlaub (heißt das so?) aber auch noch im Angestelltenverhältniss.

    Bekomme ich dann auch 67% von meinem letzten Nettolohn oder 300 Euro fix?
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn Du jetzt arbeitest bekommst 67% des Lohnes den Du bekommst (Netto).
    Wenn Du nicht arbeitest und das auch bisbzur Entbidung nicht tust bekommst du entweder 300€ im Monat wenn das Kind später als zwei Jahre nach dem ersten geboren wird oder Du bekommst einen bestimmten Satz, berechnet am letzten Einkommen. Der wird wohl aber unter den 67% liegen, wie hoch der genau ist weiß ich nicht.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Martina: Bist du sicher mit den zwei Jahren? Ich habe nämlich gestern ewig gegoogelt und nichts konkretes dazu gefunden, und in dem, was Majonie eingestellt hat steht auch, der Zeitraum wäre noch nicht klar? Ich habe ja immer gehofft, wir schaffen es noch mit zwei Jahren Unterschied zwischen den Kindern, aber der Zug ist leider abgefahren
    Die Einzigen die da in die Röhre schauen sind die Arbeitslosen weil die das ebenfalls nur für max. 14 Monate bekommen und nicht wie sonst für 24 Monate.
    Die Einzigen :shock: ? Wohl nicht, und außerden sind das ganz schön viele, und es werden so schnell bestimmt nicht weniger. Und es sind wohl immer noch die, die das Geld am nötigsten brauchen.
    Und mal ehrlich, wer hat denn tatsächlich für 2 Jahre Erziehungsgeld bekommen?
    Wir zum Beispiel. Und zwar 300 € für die volle Zeit und wir sind mit Sicherheit nicht die Einzigen. Als Bemessungsgrundlage galt dafür sogar die Zeit, in der mein Mann als Briefträger bei der Deutschen Post gearbeitet hat, und die zahlen nichtmal so schlecht, jedenfalls im Vergleich zu verschiedenen Billiglöhnen oder auch seiner letzten Arbeit (und die war wesentlich anspruchsvoller).

    Ich zitiere dazu mal AnjaH:
    es geht nur darum mal klar zu stellen was ein geringer und was ein guter Verdienst ist.
    Das scheint wirklich vielen nicht klar zu sein.

    Insgesamt denke ich es ist eine gute Lösung, wobei mir eher die Finazierungsfrage Bedenken bereitet.
    Wer soll das bezahlen?
    Das Kostenvolumen wird ja deutlich steigen.
    Besonders, da ja jetzt der große Baby-Boom kommen wird und die Akademiker massenweise Kinder bekommen. :biggrin: :eek02:
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Aber es ist doch eher die Ausnahme das jemand wirklich voll zwei Jahre volles Erziehungsgeld bekommt.
    Und ganz ehrlich denke ich schon das ich eine Vorstellung habe was ein Niedriglohn ist und was nicht.
    Die Beitragsbemessungsgrenzen sind mittlerweile ja so niedrig das der Durchschnittsverdiener schon kein volles Erziehungsgeld über die sechs Monate hinaus bekommt.
    Wir haben damals budgetiertes Erziehungsgeld bekommen, aber auch nur weil der Arbeitsweg meines Mannes relativ weit ist und wir deswegen ein relativ kleines maßgeblich zu versteuerndes Einkommen hatten.
    Das wird sich aber auch ändern wenn die Kilometer nicht mehr voll angerechnet werden dürfen.

    Und selbst da hab ich effektiv drei Monate volles Geld bekommen.
    Den Rest der 12 Monate ist das gekappt gewesen.
    Hat sich also nciht wirklich gelohnt, war aber vermutlich mehr als wenn wir das normale Erziehungsgeld genommen hätten.

    Das mit den zwei Jahren haben sie gestern im Radio gesagt. keine Ahnung ob das jetzt so stimmt oder nicht, bin jetzt mal davon ausgegangen das es stimmt.

    Und Arbeitslose bekommen im Anschluß an das Elterngeld gewiss eine andere Zahlung. Also ganz ohne Geld werden sie nicht dastehen.
    Und sorry, aber die Aussage das Arbeitslose das Geld am dringendsten brauchen kann ich so nicht unterschreiben.
    Das gilt gewiss für die Mehrheit, aber einige schwarze Schafe gibt es da auch.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also ich oute mich mal, wir haben volles erziehungsgeld für 2 jahre bekommen. mein mann verdient im schnitt 1000 euro netto und ich habe meine 400euro vom putzen, es ist äußerst knapp aber es geht
  • paula23paula23

    151

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Melde mich jetzt auch mal zu Wort:

    Was nützt das tolle Nettoeinkommen eines bayerischen Beamten von ca. EUR 2.000-2.500,00, wenn dafür EUR 1.000 für Miete und EUR 500,00 für Versicherungen drauf gehen.

    Ganz zu schweigen von den sonst erhöhten Lebenshaltungskosten; hat daran schon mal jemand gedacht.

    Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich irgendwo in Brandenburg auf dem Land lebe oder in Bayern auf dem Land.

    Natürlich muß man sich da schon überlegen, ob man es sich leisten kann, auf ein Einkommen zu verzichten. Man will ja auch nicht zum Sozialfall werden.

    Und mit EUR 154,00 an Kindergeld anstatt EUR 1.000,00 Einkommen der Frau muß man schon rechnen.

    Geringverdiener erhalten ja auch viel Unterstützung vom Staat; das würde bei uns wegfallen, weil man ja EUR 1,00 zuviel verdient hat.

    Das weiteren ist es ja auch so, daß man in Bayern nahezu verdammt ist, 3 Jahre Erziehungszeit zu nehmen, da man das Kind nicht unbedingt problemlos zur Betreuung geben kann.

    Und 3 Jahre ohne 2. Einkommen ist recht heftig; irgendwann sind die Ersparnisse aufgebraucht; schließlich wird man mit bis zu 30-35 Jahren Mutter; da bleibt nicht viel Zeit zum Ansparen. Auch ohne Studium.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich frage mich bei der ganzen Diskussion, wie es unsere Eltern und Großeltern geschafft haben, Kinder in die Welt zu setzen und noch ein Häuschen zu bauen, als es nur DM 50.- Kindergeld und keinerlei Erziehungsgeld o. ä. gegeben hat. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch erheblich mehr Kinder, trotz der Tatsache, dass es nur ein Minimum an Unterstützung vom Staat gab.
    Irgendwo kann ich diese Erwartungshaltung und teilweise immer überzogeneren Forderungen dem Staat gegenüber nicht mehr ganz verstehen, tut mir leid. :traurig04:
  • AnnalisaAnnalisa

    674

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gisela, ich denke, dass wir alle einen wesentlich besseren Lebensstandard gewohnt sind, als dies vor 40-50 Jahren üblich war. Somit ist auch die Anspruchshaltung unserer Generation erklärbar.

    Vor 40 Jahren hat man für Autos, Elektrowaren aber auch für Lebensmittel wesentlich länger arbeiten müssen, als dies heute der Fall ist.

    Die Familien hatten üblicherweise keine 1-2 Autos, die Kinder keinen eigenen Fernseher, es gab keine Computer, I-pods und was weiß ich noch.

    Ich erinnere mich auch noch, dass Socken gestopft wurden und Hosen für die Kinder rausgelassen wurden, wenn sie zu kurz waren bzw. hatte meine Mutter noch eine bunte Borte drangenäht, damit die Hose noch ein wenig länger hält.

    Würde heute doch kaum noch jemand machen, oder?

    Wir jammern alle auf ziemlich hohem Niveau.

    Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen, die allerdings die Regel bestätigen. Wenn man eine finanzielle Situation wie die großeKleine hat, dann ist es wirklcih sehr, sehr knapp.

    Ich finde die neue Regelung des Erziehungsgeldgesetzes aus Sicht einer ehemaligen gut verdienenden Akademikerin einen absoluten Fortschritt. Warum wohl bekommen nur noch 45 % der Akademikerinnen Kinder?
  • CriosaCriosa

    2,598

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Annalisa schrieb:
    Ich finde die neue Regelung des Erziehungsgeldgesetzes aus Sicht einer ehemaligen gut verdienenden Akademikerin einen absoluten Fortschritt. Warum wohl bekommen nur noch 45 % der Akademikerinnen Kinder?


    Hmmm nunja, aber liegt das wirklich nur am Geld?

    Also ich persönlich glaube immer noch, das die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten und die allgemeine Kinderfeindlichkeit in Deutschland, die sich ja nun wirklich in unheimlich vielen Bereichen bemerkbar macht, da weitaus mehr ein Grund für ist, als das fehlende Geld. Aber vielleicht schließe ich auch nur von mir auf andere.

    Etwas Unterstützung auch finanzieller Natur finde ich schon sehr sinnvoll, für alle Familien, nicht "nur" diejenigen, die an der Einkommensgrenze leben. Aber ich würde eben dennoch den Focus mehr auf Kinderbetreuung und Förderung legen - und zwar nicht nur für Lebensjahr 0 - 3, sondern auch darüber hinaus mit mehr Förderung für Schulen, Ferienfreizeiten, Jugendheimen, Vorschulen, Kindergärten und so weiter und so fort.

    Denn dann kann eine Akademikerin auch guten Gewissens ein Kind bekommen und danach wieder arbeiten gehen, weil sie weiß, das ihr Kind trotzdem optimal gefördert wird.
  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @paula23: Mit 1700 netto Familieneinkommen.. udn ner Eigentumswohnugn an der BAcke sit es auch in BAden_Würrtemberg nicht beser...und ich kann nciht einfach wieder nach 3 JAhren arbeiten gehen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    ich habe auch wie beim ersten Kind für zwei Jahre das volle Erziehungsgeld, weil mein Mann Geringverdiener ist. Bei der Geburt des ersten war ich Studienabbrecherin(hört sich an wie Verbrecherin :roll: ) und beim zweiten Mal hatte ich nur aneinandergereihte Zeitverträge, die noch vor dem Mutterschutz endeten. Somit gabs auch kein Mutterschaftsgeld vom damaligen Arbeitsamt. Und jetzt werde ich wohl auch wieder 2 Jahre den vollen Satz bekommen, es sei denn, mir rennt jemand die Tür mit nem tollen Job ein(was wohl eher nicht der Fall sein wird). Beim Jobcenter sind die sogar davon ausgegangen, dass ich wohl drei Jahre zu Hause bleiben werde, aber ich will mich vorher vermitteln lassen, der Haken ist dann halt, ohne Job nen Kitaplatz für Kind Nummer 3 zu finden.

    Ich denke dann sogar, ich würde lieber kürzer Erziehungsgeld bekommen, wenn ich weiß, ich würde nen Job finden und schon vorher nen Kitaplatz, da bei mir kaum Betreuungsmöglichkeiten für ein Baby da wären(Familie fällt weg).

    Liebe Grüße vom Milchmädchen
  • Chipsy72Chipsy72

    462

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gisela schrieb:
    Ich frage mich bei der ganzen Diskussion, wie es unsere Eltern und Großeltern geschafft haben, Kinder in die Welt zu setzen und noch ein Häuschen zu bauen, als es nur DM 50.- Kindergeld und keinerlei Erziehungsgeld o. ä. gegeben hat. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch erheblich mehr Kinder, trotz der Tatsache, dass es nur ein Minimum an Unterstützung vom Staat gab.
    Irgendwo kann ich diese Erwartungshaltung und teilweise immer überzogeneren Forderungen dem Staat gegenüber nicht mehr ganz verstehen, tut mir leid. :traurig04:

    50 DM Kindergeld war doch "früher" im Vergleich zu heute fast genauso viel wert wie unsere 150 EUR. Außerdem haben doch damals die Generationen meist noch enger zusammen gelebt und sich gegenseitig geholfen. Wo ist das denn heute noch so?
    Klar, wir jammern heute wirklich auf höherem Niveau, aber trotzdem isses doch nun mal so, dass das Geld einfach bei vielen nicht REICHT.
    Ich darf auch nicht dran denken wie das werden soll, wenn mein Gehalt wegfällt.
    Leider habe ich KEINE Möglichkeit vor dem Ablauf von 3 Jahren voll arbeiten zu gehen. Bei uns gibt es sowas wie Kitas nicht. Und Oma u. Opa wohnen zu weit weg, als das die aufs Baby/Kind aufpassen könnten. Eine Tagesmutter ist zu teuer und die sind bei uns eh dünn gesät. Also kann ich erst wieder voll arbeiten wenn die Kiga-Zeit anfängt. Mit etwas Glück kann ich einen 400-EUR-Job annehmen, da muss ich aber zeitlich sehr flexibel sein und mich den Arbeitszeiten von meinem Mann anpassen (Hotelgewerbe mal früh mal spät....).
    Das war halt früher alles etwas anders und ich denke man kann diese Zeiten (wir sprechen schließlich von einem Zeitraum von mindestens 50 Jahren) nicht miteinander vergleichen!
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also sorry, aber dieses ganze Gerede vom Lebensstandard der Akademikerinnen kann ich bald wirklich nicht mehr hören. M.E. ist es 1. Aufgabe des Staates, für sinnvolle Betreuungsmöglichkeiten zu sorgen, dann können die vielgepriesenen Akademikerinnen entscheiden, ob sie arbeiten gehen wollen oder nicht (obwohl für Gutverdiener auch eine Tagesmutter erschwinglich wäre) und 2. die zu unterstützen, die an der Armutsgrenze stehe, mit Sicherheit aber nicht, einen gehobenen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Abhängig davon, wann unsere Nummer 2 sich anmeldet, könnte ich evtl. auch zu denen gehören, die finanziell profitieren. Ich finde das Gesetz trotzdem höchst unsozial und hätte bei Befragung, Volksentscheid usw. immer dagegen gestimmt.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nur zur Info: Das Kindergeld betrug noch 1989, als ich mein erstes Kind bekam, "satte" DM 50.- für das erste und DM 100.- für das zweite Kind. Ein interessanter Link hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld

    Erziehungsgeld gibt es erst seit dem Jahr 1986.

    Da auch die Betreuungsmöglichkeiten "damals" (ich spreche jetzt von vor ca. 15 Jahren) sogar noch erheblich schlechter als heute waren (es gab noch keinen Rechtsanspruch auf einen Kiga-Platz), sehe ich auch dieses Argument als nicht wirklich haltbar.

    Wir hatten auch bereits 1989 schon relativ hohe Anforderungen an unseren Lebensstandart, das kann also m. E. auch kein Grund dafür sein, dass die Zahl der Geburten immer weiter sinkt.

    Einzig so kinderfeindlich war es Ende der 80er noch nicht. :sad: Das haben wir aber, behaupte ich mal, unserer Generation zuzuschreiben. Bei Menschen meiner Generation gelte ich wegen meiner 4 Kinder überdurchschnittlich häufiger als asozial als bei älteren Menschen, wo 4 Kinder fast noch "Standard" waren. :sad:

    Ich kann ehrlich gesagt das Gejammer auch nicht mehr hören. Als ich meine Tochter 1989 bekommen habe, hatten wir erheblich miserablere Bedingungen als die Elterngeneration heute. Mir fehlt da wirklich das Verständnis. :sad:
  • KabaKaba

    574

    bearbeitet 4. 05. 2006, 15:31
    2.1 Paar ohne eigenes Einkommen, bisher mit einem Kind von 2 Jahren

    Sie hat bisher das Kind betreut. Er ist vor 13 Monaten arbeitslos geworden. Beide erhalten jeweils 311 Euro und für das Kind 207. Miete und Nebenkosten werden im Rahmen des ALG II übernommen. Die Familie erhält den Mindestbetrag des Elterngelds von 300 Euro 14 Monate lang zusätzlich zum ALG II.

    Hm, die reden da wohl vom einem "westdeutschen" arbeitslosen Paar. Denn hier im "Osten" gibt es für ein Paar pro Kopf 298,- €. Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll. Mein Freund ist blöderweise vor einem Monat auch arbeitslos geworden, möchte aber sehr gerne wieder arbeiten. Und nun käme es darauf an, ob er ein Gering- oder ein Normalverdiener wird. Denn als Normalverdiener würden wir ja das aktuelle Erziehungsgeld auch bloß nicht bekommen. Als ALGII-Empfänger kann ich nur sagen, ohne das Erziehungsgeld würden wir ziemlich alt aussehen.

    @Gisela: Du schreibst, Du verstehst die überzogenen Forderungen an den Staat nicht, früher hatten alle auch weniger. Das ist sicher richtig, aber ich denke doch, früher konnte man mit 50 DM deutlich mehr anfangen als heute mit 50 €.
    Grundsätzlich hat keiner von uns beiden ein Problem damit, für unser Geld arbeiten zu gehen, aber genau da liegt doch das Problem. Ich war vor der Schwangerschaft schon arbeitslos und die einzigen Jobs, die ich hätte bekommen können, waren in diversen Callcentern auf Provisionsbasis. Na herzlichen Dank. Ich bin niemand, der besonders gut im Aufschwatzen ist. Und mit Kind kann ich es mir einfach nicht leisten, nicht zu wissen, wieviel Geld ich nächsten Monat nach Hause bringe.
    Und für meinen Freund sieht es grad auch nicht besser aus, dabei langweilt der sich schon und ihm fällt die Decke auf den Kopf. Da stellt sich für mich die Frage, wie geht es weiter? Kann ich, weil mein Kind ja vor dem 01.01.2007 geboren ist, noch ein weiteres Jahr mit dem Erziehungsgeld rechnen? Ich nehme an, das fürs 3. Jahr kann ich knicken. Ich find es grad ehrlich gesagt ziemlich zum kotzen. Für uns.
    Für andere ist es sicher toll und für Familien, wie den Bruder meines Freundes, für die das eine echt tolle Sache ist und denen die Entscheidung für ein 2. Kind jetzt deutlich leichter fällt, kann ich mich ehrlich freuen. Aber die Angst bleibt.

    @Anja: Findet sich da wirklich keine Betreuungsmöglichkeit für ein paar Stunden täglich? Ich habe hier in Leipzig mal ein mehrfach schwerstbehindertes Kind betreut für anderthalb Jahre (war übrigens eine tolle Zeit mit einem ganz tollen und tapferen kleinen Mann), das hat vor mir eine Freundin gemacht, die den Job wiederum über eine Anzeige am schwarzen Brett der Uni gemacht hat. Vielleicht geht das bei Euch auch. Vielleicht sogar eine Studentin aus der pädagog. Richtung? Meine Freudin z.B. hat Sonderpäd. studiert, das war sozusagen ganz praktisch.

    edit: Nochmal @Gisela: Sry, hab mein Posting grad geschrieben, als Du Deinen reingestellt hast. Ich kann jetzt nimmer so viel schreiben, weil mein Zwerg munter ist, aber so viel noch: Ich kann nicht von mir behaupten, zu wissen, wie es damals war, Eltern zu sein. Das entzieht sich meiner Kenntnis, wie genau man damals lebte. Aber dennoch ist es nicht so einfach mit 1400 € eine Familie zu ernähren und alle Fixkosten abzudecken.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Kaba: Hast du meine Antwort von eben gelesen?
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da auch die Betreuungsmöglichkeiten "damals" (ich spreche jetzt von vor ca. 15 Jahren) sogar noch erheblich schlechter als heute waren (es gab noch keinen Rechtsanspruch auf einen Kiga-Platz), sehe ich auch dieses Argument als nicht wirklich haltbar.
    Siocher, momentan geht es ja auch irgendwie. Aber wenn der Staat schon so großartige Pläne macht, die Familienförderung verbessern will usw. usf. wäre die Schaffung einer besseren Betreuungsangebotes eindeutig die bessere Alternative als den Gutverdienern Geld hinterherzuschmeißen. Sorry, aber je länger ich mir das überlege umso mehr :flaming01: :flaming01: .
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wieso muss eigentlich der Staat immer für alles strammstehen???
    Wärt ihr auch bereit, dem Staat umkekehrt soviel Einsicht in Eure Kassenbücher, private und medizinische Lebensführung zu gewähren wie ihr es im Umkehrschluss erwartet?
    Mal ganz ehrlich. Wäre mein befristeter Arbeitravertrag nicht ausgelaufen, wäre ich nicht ansatzweise auf die Idee gekommen noch ein bis zwei Kinder zu gebären. Jahrelange Sozialhilfe als alleinerziehende Mutter mit Pascal war mehr als ausreichend. Da war mir das vielgepriesene "Double-Income" schon um einiges willkommener, und wichtiger gewesen.
    Ich bekomme meine Kinder um ihrer selbst Willen, und nicht, weil ein Staat grad mal wieder "Bonbon's" für besserverdienende verteilt.
    Wie gesagt, ich war auch schon in der anderen "Fraktion" der Sozialhilfler, aber auch da habe ich nicht ansatzweise soviel geheult wie ich es hier lesen darf.
  • KabaKaba

    574

    bearbeitet 4. 05. 2006, 15:56
    @ Gisela: Ja. Deswegen sag ich ja, dass ich nicht weiß, wie schwer es damals war. Ich denke, Du wirst schon wissen, wovon Du redest, aber auch, wenn ich Dir das glaube, so ist für mich doch relevant, wie es uns jetzt geht. Und uns geht es zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Und mit der neuen Regelung tendenziell schlechter.
    @Barbara: Ich habe mein Kind nicht wegen irgendwelcher Bonbons vom Staat bekommen. Ich habe mein Kind bekommen, weil ich eben überaschenderweise doch schwanger werden konnte und es eben plötzlich sehr weit fortgeschritten war. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, dass es Erziehungsgeld gibt, sondern hatte einfach nur ne Mordsangst, ob wir das auf die Reihe kriegen. Und die hab ich noch. Wenn ich es mir nämlich aussuchen könnte, dann wäre es mir auch lieber, wenn einer von uns beiden Geld verdienen würde und wir ohne Erziehungsgeld klarkommen würden. Tatsächlich würden wir das sicher auch schaffen, wenn wir müssten. Denn lieber ess ich nur Trockenbrot und kann meinem Sohn ein schönes Leben ermöglichen als mir meine Ansprüche zu erfüllen.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe nie behauptet, dass es damals schwer war. :shock:
  • KabaKaba

    574

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nein. Aber Du hast geschrieben, dass die Umstände damals nicht besser waren, und ich für uns finde es manchmal schwierig mit dem Geld. Da hab ich wohl ein wenig fehlformuliert.

    Übrigens: Hat jemand schon mal drüber nachgedacht, dass viele vielleicht vor dem Kinderkriegen zurückschrecken, weil oft der Eindruck entsteht, dass Kinder heute schwieriger sind als früher?
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @paula23: Ich wohne mitten im Rhein-Main-Gebiet und ich glaube behaupten zu können das die Lebenshaltungskosten hier die des von Dir erwähnten bayrischen Landes noch um einiges toppen.
    Ich bin immer ganz entzückt wie günstig man im Bayerischen Wald essen gehen kann.
    Áuch alle anderen die in großen Städten wie z.B. Berlin leben werden Dir sagen können das man durchaus noch teurer leben kann als in Bayern.
    Aber letztendlich suchen wir uns ja auch aus wo wir wohnen.
    Wenn es mir nicht mehr passt an meinem Wohnort so viel Geld für Lebensmittel etc. ausgeben zu müssen kann ich ja auch umziehen.

    Ich beschwere mich ja nicht darüber das ich kein volles Erziehungsgeld bekommen hab.
    Es ist nunmal so das diese Beihilfen Familien helfen sollen deren Einkommen niedrig sind, zumindest niedriger als das was wir haben.

    Ich finde es nur schlimm das etwas von vornherein so schlecht geredet wird obwohl es nichtmal eingeführt ist.
    Es wird immer gemotzt und gemeckert das was getan werden muß, dann wird mal was entschieden und es wird munter weitergemotzt.
    Wartet doch erstmal ab.
    Das eigentliche Problem ist zwar nicht gelöst, nämlich mangelnde Betruungsplätze, aber zumindest ist der finanzielle Anreiz doch gestiegen, oder?

    Ich denke aber mal das es trotzdem keinen Babyboom geben wird in Deutschland. Selbst wenn es mehr Geld gibt, die Wirtschaft ist die Gleiche und gerade Akademikerinnen haben es schwer sich durchzusetzen wenn sie eine gescheite Anstellung wollen und wenn sie dann auch noch Kinder bekommen, unvorstellbar.
    Es ist doch meistens so das man sich da entscheiden muß ob Kind oder Karriere und wenn man das Kind wählt ist die Karriere meistens dahin.
    Kinder machen unfexibel und als Führungskraft muß man flexibel sein.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    nicht die Kinder werden schwieriger, sonder deren Eltern sind verwöhnter.
    Es gibt mehr Erziehungshilfenstellen als jemals zuvor und das liegt aber eher daran, daß ein ziemlich überzogenes Augenmerk auf die Erziehung gelegt wird. Wir, als Eltern wurden so behütet, daß uns jetzt unsere eigenen Kinder den Marsch blasen.
    Klar, heute ist es so, daß ich mich mit einem Kind total ins soziale Aus befördere, finanziel ebenso.
    Das liegt aber an der Gesellschaft der in den 80er und 90ern aufgewachsenen Eltern. Das ist kein politisches Problem, und auch keins, daß über Betreuungsangebote gelöst werden könnte.
  • KabaKaba

    574

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hm, naja, ganz so würde ich das nicht sagen. Eltern sind nicht verwöhnter, Eltern sind vielleicht bequemer. Kinder werden heute mal eher vor dem Fernseher geparkt, bekommen eher (aus verschiedenen Gründen) weniger Zuwendung und alles so was.
    Wenn ich manchmal hier auf dem Spielplatz sehe, was da so abgeht. Meine Güte. Da war neulich ein kleines Mädchen, das hatte eingepullert. Da war es noch gar nicht so warm, also hätte es dringend trockene Sachen gebraucht, zumal es sicher nicht sehr angenehm ist, wenn man mit vollgepullerten Sachen rumläuft. Aber es hat sich nicht nach Hause getraut, dann schimpft der Papa ja wieder, denn vor 6 darf sie nicht heim. :shock:
    Dann wundert es mich gar nicht, dass das Aggressionspotential teilweise so hoch ist. Und gerade das wirkt vielleicht abschreckend, weil man eben immer öfter über Gewalt unter Kindern/ Jugendlichen liest. Ist aber auch nur eine Theorie von mir. Und vielleicht meine große Angst, weil ich mein Kind natürlich vor Gewalt und derartigen Einflüssen schütze möchte.

    Das Kinder unbequem sind, ja, ich denke, dass das ein Grund ist. Ich höre das sogar mitunter von unseren Freunden: Naja, mit Kind ist man eben doch eingeschränkt... Aber auch das ist relativ.
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist es aber nicht so das gerade die Generation vor uns und die eine davor wegen der fehlenden Beihilfen mehr arbeiten mussten und dadurch weniger Zeit war für die Kinder?

    Ganz ehrlich denke ich das wir heute mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen können. Wie können es uns eher leisten länger daheim zu bleiben.
    Ob wir es wollen steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Ich denke aber nicht das Eltern verroht sind im Vergleich zu früher.
    Meine Mutter hat mich genauso ausgeschimpft wenn ich Blödsinn gemacht hab wie ich es gelegentlich mit meiner Tochter machen muß wenn sie so gar nicht hören will.
    Eventuell war die Toleranzschwelle früher höher weil die Menschen geringeren äußeren Reizen ausgesetzt waren, aber ich denke nicht das wir unsere Kinder härter anpacken.
    Natürlich gibt es auch da schwarze Schafe, aber die gab es früher auch.
    Mittlerweile ist die Sensibilisierung der Gesellschaft nur weiter fortgeschritten, so dass es vielleicht nur öfter auffällt wenn eine Familie nicht rund läuft.
    Aber das gab es vor 20 Jahren genauso. Eventuell sogar mehr weil sich keiner drum geschert hat und das Rechtssystem selten eingegriffen hat.

    Das war jetzt aber eher offtopic.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Kaba schrieb:
    Naja, mit Kind ist man eben doch eingeschränkt... Aber auch das ist relativ.
    Genau das ist in meinen Augen einer der Hauptgründe für eine Entscheidung gegen Kinder, der Egoismus der potentiellen Eltern. Darin widerspiegelt sich "lediglich" die Ellenbogenmentalität unserer Gesellschaft.

    Als weiteren Grund sehe ich die immer größer werdende Konsumgier. Muss es immer die neueste Digicam, der größte Fernseher und der 3. MP3-Player in einem Jahr sein? :???:

    Ich bin zwar keine Akademikerin, gehörte trotzdem zu den Spitzenverdienern und ich habe Sozialhilfe bezogen, also die gesamte wirtschaftliche Bandbreite erlebt. Man muss zusammenrücken und wirtschaften lernen, dann reicht auch Sozialhilfe (bzw. heute Hartz IV/ Alg. II).

    Wenn ich die Milliarden teuere Flickschusterei der Regierung mit dem Elterngeld sehe, kriege ich das wahre Grausen, weil sie m. E. an den Bedürfnissen vorbei orientiert ist. Wenn man von unserer Gesellschaft mit ihrem Anspruchsdenken ausgeht, dann sollten Kita-/Kiga-Plätze geschaffen werden, um jeden, der das möchte oder muss, Eigenverantwortung für sich und sein/e Kind/er zu übertragen statt diese auf den Staat abzuwälzen. Damit wäre in meinen Augen viel für die Beschäftigungspolitik und das Bruttosozialprodukt getan.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Genau das ist in meinen Augen einer der Hauptgründe für eine Entscheidung gegen Kinder, der Egoismus der potentiellen Eltern. Darin widerspiegelt sich "lediglich" die Ellenbogenmentalität unserer Gesellschaft.

    Ich persönlich finde es aber absolut legitim, wenn man sich gegen Kinder und Familiengründung im klassischen Sinn entscheidet. Ich find es immer traurig, dass sowas negativ dargstellt wird, wobei ich finde, dass genau diese Art von Egoismus absolut ok ist. Liebe rhab ich doch Paare, die konkret sagen: ich mach gern Karriere, ich geb gern meien Kohle nur für mich aus, ich hab gern meine Freiheit und hab Party als entweder Abtreibung oder Kinder, die nicht geliebt werden und stiefmütterlich in ein Leben passen. ICH Hab ein kind und will noch mehr und bin trotzdem mehr Ellenborgenmensch als meine beste Freundin, die ebenfalls 28 ist und sich nicht mal ansatzweise vorstellen kann, selbst Kinder zu haben. Heutzutage sind aber auch die kinderlosen der Sündenbock für alles... damit meine ich jetzt nciht vordergründig dich Gisela, sndern die Medien etc. Das liest man echt täglich zur Zeit undich finde das absolut unfair.
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