Natürlich liebe ich meine Mutter aber manchmal geht sie mir voll auf den Geist. Ich komme mir immer vor wie ein siebenjähriges Mädchen. Nun steht in zwei Wochen wieder mal ein Besuch miner Eltern an und hier bricht jetzt schon hektik aus. Keins der Kids will sein Zimmer räumen weil dann erst Großputz angesagt wäre, in unseren Betten kann Mama nicht schlafen. Ich überlege schon jetzt was ich in den zwei Tagen kochen soll (Das EEssen meiner Eltern richtet sich immer nach den neusten Empfehlungen der Werbung) Garantiert findet Meine Mutter auch eine Schmutzecke. "Kind wie das hier aussieht. Du bist doch den ganzen Tag zuhause". Wenn ich nicht pünktlich Sonntags um 8:00 Uhr anrufe, klinelt spätestens um viertel nach acht da Telefon und Mutter heult in den Hörer und will wissen ob uns was passiert ist, oder ob ich nichts mehr von ihr wissen will. Schlimm ist a auch,das ich in meinem Alter noch so oft meien Haarfarbe ändere, mit Jeans und Minirock rumlafe aber keinen Lippenstift benutze. Und in meinem Alter noch mal ein Kleinkind ist eh völlig daneben Kommentar meiner Mutter als ich ihr von der Schwangerschaft von Torbn berichtete "Du bist doch viel zu alt und außerdem habt ihr doch schon einen Hund" Wann merkt Mama dnn das ich mein eigenes Leben leben will.
Sorry etwas lang gworden. Aber wie sind denn Eure Mütter und wie geht ihr damit um?
Lieber Gruß
Caro
Kommentare
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Leb dein Leben! Lass ihre Kommentare an dir abprallen, oder noch besser verbitte dir diese Kommentare. Sie wird daran hart schlucken müssen, es wird sicher erst einmal Spannungen geben, aber irgendwann wird sie das einsehen. Aber du bist diejenige, die das durchsetzen muss. Von alleine wird deine Mutter das nicht merken, dafür ist sie auch einfach schon zu alt.
Mir ist es erst besser gelungen mich abzugrenzen, als ich geheiratet habe und noch viel mehr, seit Mirco auf der Welt ist. Vielleicht brauchte ich auch erst einmal selber den Rückhalt der eigenen Familie, bevor ich gut gemeinte Ratschläge meiner Mutter auch mit einem "ich mache das aber anders" ablehnen konnte.
Aber ja, für die Eltern bleibt man immer das Kind. Und wenn man sich nicht selber aus der Vorstellung, dass man die Erwartungen der Eltern erfüllen muss, heraushilft, dann bleibt man da auch immer drin stecken.
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mensch ich habe meinen 18 ten Geburtstag bei meinem damaligen Freund gefeiert und bin gleich da eingezogen um von meiner Mutter schnell weg zu kommen.Habe ein halbes Jahr später geheiratet, zwei Kinder bekommen, wurde nach zehn Jahren geschieden, habe die beiden weiter alline groß gezogen, habe einen wundervollen LG , bin in eine ander stadt gezogen, habe einn tollen Job und einen noch toleren Nachzügler. Meine beiden Großen machen ihren Weg und ich bin so stolz auf sie. Man müsste doch meinen das ich meiner Mutter das klar machen könnte oder? Ich hatte ihr schonmal gesagt das ich mein eigenrs Leben habe, daraufr hatten schon einmal ein halbes Jahr keinen Kontakt und da hat sie sich imer bei den beiden Großen ausgeheult.
Na und nun ist mein Vater schwer krank und ihn will ich nicht verletzen.
Lieber Gruß
Caro
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Da hilft dann wohl nur, dass du versuchst das an dir abprallen zu lassen.
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Kannst du dir eine Möglichkeit ausmalen, in der du ihr sagst, was dich stört. Ohne "du machst..:", sondern eher mit "ich fühle mich...". Einen versuch ist es nach all den Dramen doch sicher wert??!!
LG, Lore
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ich denke das habe ich. Hatte mir in der Scheidungssitation damals Rat bei einem Psychologen gesucht da kam auch das Thema Mtter zur Sprache und ich bekam auch Tips wie ich mit ihr reden solle. Naja ich denke da wohl immer an meinen Vater, der dann heimlich von einer Telefonzellte bei mir anrief und fragte wie es mir ginge, von dem ich nie einen Vorwurf bekommen habe. Vieleicht liegt es daran ds ich Einzelkind bin und von Muttis Familie keiner mehr Lebt? Also das gröbste für mich ist das wenn aie an mich nicht ran kommt über die beiden Groen geht. Bei Kevin kommt sie damit nicht gut an aber Sarah ist hin und her gerissen und versucht zu vermitteln. Toren ist ja Gott sei Dank noch zu klein.
Gruß
Caro
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Ich hatte versucht nach Rat des Psychologen mit ihr zu reden. (Natürlich davor auch schon doch meist in anderer Form) Also i der Ich-Form. Ich hätte das Gefül bedrängt zu werden, ich komme doch gut in meinem Leben zurecht, ich weis das sie sich nurSorgen macht also so in dem Tenor. Darauf hies es nur (per Brief) Sie halte sich von uns fern, wir bräuchten Sie ja nicht mehr.
naja ich weiss dass ist ziemlich krass, aber habt ihr nicht einen etwas humorigen Vorschlag? Ich kenne ja meine Mutter und weis das sie auf "Spitzfindigkeiten" reagert. Leider fallen mir natürlich nie die richtigen Sprüche ein.
Lieber Gruß
Caro
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Mein Vater ist ein seeeehr reinlicher Typ. Bei dem findest du nicht mal Ansätze von Staub oder so. Wenn der mit Sprüchen kam wie "na lange nciht mehr gesaugt was", dann hab ich eigentlich immer mit Sprüchen reagiert wie "ja ich armes verstaubtes Kind, wär ich mal zu Hause geblieben". Dann hat er begriffen, dass es ihn nichts angeht. Wenn er - anfangs- trotzdem nochmal nachgelegt hat so nach dem Motto "ja ja, aber mal wirklich, es ist ja wirklich staubig hier, das musst du so und so...", dann kam von mir "Papa, Schluss. Akzeptiere mich wie ich lebe oder entscheide, dass du den Staub nicht erträgst: deine Entscheidung, aber ich werde mir nicht bei jedem Besuch deine Staubsuche antun". Ich hab das eben einfach einmal richtig geklärt und dann war - nach einer Angewöhnungsphase des toleranten Staub ertragens durch meinen Vater- Ruhe. :biggrin: Wenn er manchmal so Rückfälle hat, dann sag ich einfach nur noch "wollen wir nach den besten Staubdkillern googeln oder lieber....(das was wir eben machen wollten)". Dann kommt er wieder zurück auf den rechten Pfad. ;-)
Ich glaube du musst folgendes entscheiden, ehe es was wird: willst du fü rdich einen Weg finden, dass DU dmait klar kommst, egal, was sie so macht oder willst du gern, dass SIE sich verändert (ggf. ihr bedie ein Stückchen), also dass sie bewusst respektiert und sich mit dir auseinander setzt??
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ja du hast wohl recht. Mutter kann ich nicht ändern. Also unser Leben weiterführen wenn sie kommen. Und nur auf Papas Diabetis bei den Mahlzeiten Rücksicht nehmen. und die kids weiterhin auf den Weg der selbständigkeit zu bgkeiten.
Lieber Gruß
Caro
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nur mal so ein Einwurf zu dem sonntäglichen Telefongespräch um 08.00 Uhr. Da bräuchte man mir ja gar nicht mit kommen :biggrin: . Ich würde gar nicht sagen, dass mich das stört oder nervt oder so. Ich würd einfach sagen: in Zukunft ruf ich Dich sonntags dann erst um 11.00 Uhr an, das paßt mir besser und Du brauchst auch vorher nicht anrufen, ob was nicht in Ordnung ist.
LG Heike
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Allerdings, da ich meine Mutter schon länger nicht gesehen habe (weiss nicht wie´s bei Dir ist) würd ich ihr was kochen, was sie gern mag oder sie zum Essen in ein Restaurant einladen.
Wenn ihr meine art der hausreinigung nicht gefallen würde, würde ich ihr anbieten mir dabei behilflich zu sein oder im Hotel zu Schlafen, wenn´s ihr nicht passt.
Ich würde mit meiner Mutter reden was mir nicht passt, aber sehr diplomatisch, denn leider, je älter, desto sturer, aber ich würde niemals den Kontakt abbrechen, denn irgendwann kann es zu spät sein, um sich wieder zu versöhnen.