elterngeld- nun ist es soweit

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Kommentare

  • Chipsy72Chipsy72

    462

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lorelei schrieb:
    Ich persönlich finde es aber absolut legitim, wenn man sich gegen Kinder und Familiengründung im klassischen Sinn entscheidet. Ich find es immer traurig, dass sowas negativ dargstellt wird, wobei ich finde, dass genau diese Art von Egoismus absolut ok ist.

    Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass jeder für sich entscheiden muss, was für ihn/sie das beste ist. Allerdings ist eine Entscheidung gegen Familie entwicklungspsychologisch gesehen nicht "normal". Die Gründung einer Familie gehört einfach zu der Entwicklung eines Menschen dazu. Daran, dass sich heute schon sehr viele Menschen bewusst gegen Kinder entscheiden, sieht man doch, dass unsere Gesellschaft "krankt". Ich habe auch immer gesagt "ich will keine Kinder". Das wurde auch von jedem ohne weitere Fragen akzeptiert. Von mir war es aber purer Selbstschutz, da ich aufgrund meiner Endometriose nicht wusste, ob es überhaupt jemals klappt. Erklärungen dazu hab ich mir dadurch gespart :biggrin:

    @Gisela: Dass es Ende der 90er ähnlich war wie heute bestreite ich nicht. Ich bin davon ausgegangen, Du redest von vor 50-60 Jahren, weil Du von unseren Eltern und Großeltern sprachst.
    Trotzdem war die DM im großen und ganzen doch mehr wert als der EUR heute.
    Kinder werden heute mal eher vor dem Fernseher geparkt, bekommen eher (aus verschiedenen Gründen) weniger Zuwendung und alles so was.
    Viele Eltern sind einfach überfordert. Meine Eltern haben sich früher auch nicht ständig mit mir beschäftigt. Aber es gibt den Unterschied, dass bei uns der Fernseher nicht lief, sondern wir haben noch draußen gespielt und mussten dies auch. Wir wären als Kinder nie auf die Idee gekommen, bei schönem Wetter drinnen zu sitzen und fern zu sehen.
    Und trotzdem haben unsere Eltern gewusst welche Verantwortung sie haben, wenn sie Kinder bekommen.
    Ich habe heute bei manchen das Gefühl, dass man halt Kinder bekommt, weil "das halt so ist". Wirklich die Verantwortung übernehmen will doch keiner mehr.

    Ich hab mich jetzt total verzettelt und das was ich ursprünglich schreiben wollte noch gar nicht hier stehen. Aber ich hab grad keine Zeit mehr......
    :biggrin:
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die Gründung einer Familie gehört einfach zu der Entwicklung eines Menschen dazu.
    ja, das hat die Natur sich so gedacht ... viele Frauen denken aber selbständig ;-)
  • stromerstromer

    727

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also ich kann die ganzen negativen Meinungen hier irgendwie nicht nachvollziehen. Ich finde das Elterngeld, wenn es so wie geplant eingeführt wird, eine absolut klasse Sache.

    Ich kann mich als alleinerziehende Mutter auch nicht unbedingt über die bisherige Regelung aufregen - außer vielleicht plötzlich vom ALGII abhängig geworden zu sein. Aber mit dem zusätzlichen Erziehungsgeld und dem Unterhalt für Johanna habe ich es immer geschafft, irgendwie über die Runden zu kommen.

    Und dann kommt noch dazu, dass ich durch das Jugendamt eine super Förderung bekomme. :grin: Johanna geht seit über einem Jahr zu einer Tagesmutter und das Jugendamt übernimmt 90% der Kosten, obwohl ich noch offiziell im Erziehungsurlaub bin und nebenbei 30 Stunden / Woche arbeite. Da ich niemals vorhatte volle 2 Jahre zu Hause zu bleiben, weil ich einfach nicht der Typ dafür bin, finde ich die jetzige Regelung einfach optimal - und finanziell geht es mir auch nicht so schlecht. Sicherlich als Single ohne Kind und Vollzeitjob hätte ich mehr Geld als jetzt - aber Johanna ist mir diese finanzielle Einbuse einfach wert.

    Und im Vergleich zu jetzt würde ich mit dem neuen Elterngeld noch besser fahren als bisher. Deswegen verstehe ich auch die ganze Aufregung einfach nicht........
  • CriosaCriosa

    2,598

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also, vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. ;-)


    Also für uns, sollte ich mir noch 2 Wochen länger Zeit lassen als der ET "geplant" ist, wäre das Elterngeld vermutlich auch viel besser finanziell. Da würde ich mich sicher nicht beschweren. :biggrin:

    Aber so wie ich es verstanden habe, möchte die Politik doch, das die "deutschen Frauen" (wenn ich das höre rollen sich mir zwar manchmal die Fussnägel hoch aber gut..) mehr Kinder bekommen, weil die Deutschen aussterben angeblich.

    Und da hakt es eben für mich. Ich habe mir letztens Mal angesehen, wie die Geburtenrate so war Ende der 70ziger - in die 80ziger Jahre. Und die waren genauso schlecht wie heutzutage! Ergo - es gibt auch viel weniger Frauen heutzutage, logischerweise können die auch nur viel weniger Kinder bekommen, es sei denn, sie möchten alle samt as asozial abgestempelt werden, weil sie eben mehr möchten als 2. :flaming01:

    Und genau da fangen (einer von vielen!) die Gründe an, die ich als Grund sehe für die Kinderlosigkeit.


    Was das Elterngeld angeht, mache ich mir eben Sorgen, wie das alles bezahlt werden soll. :sad: Und ohne gute Betreuung und gute Jugendförderung ist es eben meiner Meinung nach kein zu Ende gedachtes Konzept, denn es geht doch nicht nur um Quantität... oder? Was sollen wir denn mit 500 000 Geburten, wenn die 20 Jahre später eh alle keinen Job kriegen können?? Entweder aufgrund von mangelnden Arbeitsplätzen oder aufgrund von mangelnder Ausbildung/Förderung?


    Wie das mit dem egoismus der Eltern aussieht... nunja. Ich glaube nicht, das der so viel größer geworden ist... der hat sich nur verlagert meiner Meinung nach.
    Früher war es toll, viele Kinder zu haben. (Status und Altersvorsorge hingen oft davon ab!) Heute ist es eben uncool, da hat man lieber ein neues schickes Auto. :traurig04: Aber ob sich der Egoismus wirklich erhöht hat?
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    so, nun ist ja viel geschrieben worden- leider immer von den selben( versteht mich nicht falsch- aber was meint ihr anderen dazu? traut ihr euch nicht? gehts euch am a... vorbei?
    schätzungsweise setze ich mich jetzt in die nesseln- aber da ich den tread eröffnet habe, sollte ich wohl meine meinung auch kund tun...

    ich finde diese neuregelung abartig. sie ziehlt darauf hinaus, kinder nur noch von reichen, gebildeten eltern zu bekommen.diese kosten den staat nämlich letztendlich am wenigsten und bringen natürlich aufgrund des hohen förderpotenzials auf seitend es elternhauses preiswerte neue akademiker hervor. den ärmeren "schichten" sollen kinder nach möglichkeit verwehrt sein und kriegen sie doch welche ist es dem staat zukünftig auch mehr als egal, was aus ihnen wird. aber mal schauen, es kann nur noch einige jahrzente dauern bis man dann zum mülltonnen lehren einen studienabschluss in umweltwissenschaften braucht.
    wo, bitte meint ihr alle zu profitieren? von dem einen jahr? so nach dem motto: jetzt gehts prima- an nächstes jahr denke ich noch nicht?oder seit ihr zum großteil so reich? :shock: hier in bayern gibt es so gut wie keine betreungsmöglichkeiten für kinder unter drei. selbst dann muss man glück haben. was macht frau in den zwei jahren zwischen 1 und vollendetem dritten jahr?
    gisela, mir ist eigentlich wurscht wie es vor 15 jahren war. ich weiß nur das wir im hier und jetzt leben und dieser staat nach kindern schreit.
    was hier abgeht geht sehr in richtung osten- da wenn ich drann denk schüttelt es mich. ich gehöre zu den altmodischen müttern, die ihre kinder nicht abgeben wollen bevor sie nicht wenigstens zwei sind.
    meine mutter war damals mit mir ein jahr zuhause- sie erzählt noch heute das ich drei strampler hatte und sie sich keinen slip leisten konnte. sicher ich bin groß geworden- aber so hätte ich keine lust ein kind aufzuziehen. und wenns dann sein muss bitte alle- nicht nur die ärmeren.
    hätte man das erziehungsgeld ganz wegfallen lassen, wäre ich zufriedener als mit dieser lösung. einfach weil die hier wieder mal zeigt, wer die deppen im land sind!
    und ,bitte, kommt mir nicht mit studiert und dann ist man besser- wer hat das studium denn finanziert? wer kinder will soll einschränken können? von mir aus- aber wenn ich mir keine unterhose mehr leisten kann- dann kann frau akademikerin wenigstens auf den kaviar verzichten!

    übrigens: ich finde es durchaus legitim, nach staatlicher förderung zu schreien. ich fördere dieses land auf der anderen seite. und ich sehen nicht mehr ein, das immer nur ein teil bluten soll.
    würd emir der staat nicht jedes jahr 20000 euro steuern abknöpfen, könnte ich über eltergeld auch lächeln.
    und: da ich hier meinungen gelesen habe wie man bekommt kinder nicht des geldes wegen: nein, sicher nicht. dann hätte ich nicht 4, vom kindergeld allein kriege ich die nämlcih nicht groß. wäre da noch der kinderfreibetrag. hmmm, jaa, doch, vielleicht sollte ich noch 5-6 stück kriegen :flaming01:
  • luxorluxor

    1,282

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    da Majonie auch nach anderen Meinungen fragt, will ich auch mal.

    Ich muss mich wohl auch als "Besserverdienender-Haushalt" outen, wir haben nur mit tricksen grad mal für 2 Monate Erziehungsgeld bekommen, danach garnichts mehr.

    Für mich wäre diese Regelung also super, auch wenn sie nur auf ein Jahr beschränkt ist. Ich hatte ja 2004 grad das besondere "Glück" dass die Freigrenzen für Erziehungsgeld massiv nach unten korrigert wurden, nun wird 3 Jahre später eine Regelung eingeführt, die mich wesentlich besser gestellt hätte. Haben wir wohl ziemlich Pech gehabt.

    Da wir vor Kira`s Geburt auch DINK`s waren, habe ich mir vorher meine Gedanken gemacht wie das hinkommen soll mit nur noch einem Einkommen (sorry, bitte nicht steinigen, mein Mann hat mit Steuerklasse 3 fast 1800 Euro netto, die hatte ich aber auch vor Kiras Geburt....). Also habe ich mit meinem Chef wegen Teilzeitarbeit gesprochen, so fehlen uns im Monat nur knapp 500 Euro. Und ab September möchte ich auch wieder 30 Stunden arbeiten, da so knapp 800 Euro meinerseits für unsere Verhältnisse doch ganz schön wenig sind (ich weiß, ich jammere auf mehr als hohem Niveau und sollte die Klappe halten, wenn man bei Steuerklasse 5 und 22 Stunden die Woche 800 Euro rausbekommt). Aber die neue Regelung würde uns wesentlich mehr entgegenkommen als die alte. Man muss die Medaille immer von zwei Seiten sehen, dass ist richtig.

    Ich hätte es allerdings auch wesentlich besser gefunden, wenn statt mehr Erziehungsgeld endlich mehr Betreuungsangebote für Kinder unter 3 geschaffen werden würden. Aber da ging ja ein Aufschrei durch die Nation als die Kürzung des Kindergeldes von 4 Euro zugunsten von freien Kindergartenplätzen disskutiert wurde. Das konnte ich echt nicht nachvollziehen. OK, Familien mit kleinem Einkommen hätten den Platz ohnehin frei, sag ich jetzt mal so ketzerisch, aber auf die 4 Euro kommt es doch im Monat nun wirklich nicht an. Wegen mir hätten sie das Kindergeld auch staffeln können nach Einkommen, verbunden mit der Zusage eines Betreuungsplatzes wenn ich ihn brauche.

    Betreuungsplätze für Kinder unter 3 gibt es in unserer Gemeinde garkeine und in der Nachbargemeinde nur für Kinder die auf dem Stadtgebiet gemeldet sind. Also auch nicht für uns. Und selbst wenn, würde so ein Platz um die 300-350 Euro kosten, wäre mir zu happig für eine Betreuung von 8.30.-14.30 Uhr und außerdem zu kurz, ich muss 50km zu meiner Arbeitsstelle hin- und wieder zurückfahren, da bleibt nicht grad viel Zeit zum arbeiten übrig.

    Und jetzt hab ich noch eine Frage zum Schluß, dass ist mir auch nach dem Studium der ganzen Postings nicht klar geworden: Ich bin bis 03.09.2007 in Elternzeit und arbeite max. 30h/Woche bis dahin. Was wäre nun, wenn ich VOR dem 03.09.2007 noch ein 2. Kind bekäme und nicht wieder 39 H gearbeitet hätte? Bekomme ich dann 67% von dem Teilzeitverdienst oder 67% von 39H-Verdienst? Nachgedacht habe ich schon öfter über ein 2. Kind, nur da ich dann ganz aufhören müsste zu arbeiten, war es bisher über`s nachdenken noch nicht hinausgegangen.

    Gruß
  • ShikokuShikoku

    305

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    ich habe für zwei Jahre volles Erziehungsgeld bekommen (bzw. bekomme es immer noch). Mein Mann bringt netto ca. 1.000 Euro nach Hause. Miete kostet 887 Euro (inkl. Nebenkosten und Strom), es sind drei Zimmer in einer Wohnanlage (Mehrfamilienhaus) im dritten Stock. In einer kleinen Stadt.

    Ich arbeite auf 400 Euro Basis und muss Woche für Woche zusehen, was ich mit Anja mache in der Zeit. Freunde, Verwandte .. wer hat Zeit ? Oft keiner, weil alle selbst arbeiten. Trotzdem krebsen wir rum und versuchen mit unserem Geld klar zu kommen. Wir bekommen 30 Euro Wohngeld, sonst nix.

    Seit Januar diesen Jahres stehe ich auf der Warteliste für eine Betreuung für meine Tochter. Es tut sich nichts .... Selbst wenn ich wollte - ich könnte nicht arbeiten gehen, weil meine Tochter leider leider noch nicht alleine bleiben kann.

    Davon abgesehen, dass es mehr Betreuungsmöglichkeiten geben sollte, bin ich der Meinung, dass ein Kind in den ersten drei Jahren zu seiner Mutter gehört !

    Mein Mann macht sich jetzt selbständig. Ich AG. Wenn ein evtl. zweites Kind kommen würde - wie sieht es dann aus ? Wir kriegen dann ein Jahr lang 300 Euro. Und dann ? Muss mein Mann auch 2 Monate zuhause bleiben ? Und wie sieht das dann mit den 67 % aus ? Naja, ist wahrscheinlich eh egal, weil er es sich durch die jeweilige Auftragslage nicht leisten können wird, zwei Monate lang nichts zu arbeiten. Da gehen die Auftraggeber flöten.
    1.8 Geringverdienerkomponente:

    Die Bundesregierung möchte die Bezieher geringer Einkommen besser stellen, als die nicht arbeitenden Menschen. Daher sollen die Bezieher geringer Einkommen besonders gefördert werden. Konkret soll es bei einem Verdienst von bis zu 1.000 Euro pro Monat eine Aufstockung des Elterngelds auf bis zu 100 Prozent des letzten Einkommens geben.

    Verdienst bis zu 1.000 Euro. Netto ? Brutto ? Durchschnittlich ? (hat ja nicht jeder jeden Monat ein Fixgehalt. Mein Mann bekommt zwischen 800 und 1.100 netto montalich). Und wie errechnet sich das in der Selbständigkeit ? Oder gilt das für die nicht ? Würd mich ja auch interessieren ...
  • HjördisHjördis

    2,857

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich muss Majonie und allen anderen, die gleicher Meinung sind, recht geben! Es werden in diesem Staat die belohnt, die Karriere machen, mit Ende 30 ein Kind bekommen und dann mit der Karriere weitermachen. Man sollte Leistungen je Kind bekommen, denn jedes Kind kostet gleich viel Kraft, Mühe, Windeln...

    Ich versteh die Welt nicht mehr - wurde vor den Wahlen nicht ein ganz anderer Ton angeschlagen?
  • AniriAniri

    335

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Puh, jetzt hab ich mich hier mal durchgekämpft und vereinfache das hier mal auf meine Situation bezogen für die Blonden (also mich selbst):

    Wir waren beide Gutverdiener, jetzt bin ich im Erziehungsurlaub (ach, ich liebe dieses Wort) und kriege gar nix. Da mein Mann recht gut verdient, haben wir überhaupt kein Erziehungsgeld bekommen, nicht mal die 6 Monate, sondern nur das Kindergeld. Das nächste Kind ist fürs nächste Jahr geplant und laut neuem Gesetz würde ich ja dann zumindest 300 EUR für 12 Monate kriegen. Hört sich gut an, finde ich.

    Was ich aber immer noch nicht so richtig kapiert hab, ist die Elternzeit nun mit dem Elterngeld irgendwie verkoppelt? Mir geht es da um folgendes: der neuen Regelung zufolge sollte man ja möglichst nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, sofern man einen Betreuungsplatz für die Kleinen kriegt (äusserst unwahrscheinlich, aber das ist ein anderes Thema). Was ist wenn ich das nicht will? Ist mir schon klar, dass ich dann ohne 1 cent zuhause sitzen kann, sowie jetzt eben auch und meinem Mann auf der Tasche liegen kann :twisted: Aber habe ich nach der Geburt meines 2. Kindes und Ablauf von 3 Jahren Elternzeit immernoch Anspruch auf meinen alten bzw. alternativen Arbeitsplatz? Wie wirkt sich die neue Regelung auf die bestehenden Arbeitsverträge aus? Oder ist die Elternzeit von der neuen Regelung gar nicht betroffen?

    :fun11: Hat irgendjemand verstanden was ich überhaupt sagen will? Fragen über Fragen. Ich bin schon ganz dammisch, eigentlich wollte ich es vereinfacht darstellen, hat wohl nicht ganz geklappt ;-)

    Ich habe mich mit diesem Thema vorher eigentlich nie beschäftigt, da wir vom Erziehungsgeld wie oben schon erwähnt, sowieso ausgeschlossen waren. Wir haben trotzdem ein Dach überm Kopf, was zum essen und müssen auch nicht nackig rumlaufen. Der Staat möchte mir jetzt doch was geben? Gerne, her damit. Ich bin aber sicher, dass andere mehr davon hätten, von daher war die alte Regelung vielleicht doch nicht so schlecht, als es bei der Verteilung von Erziehungsgeld noch um die Höhe des Einkommens ging.
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    prinzipiell ist es doch so das dieses geld dafür gezahlt wird das frau zuhause ist und kind versorgt. dabei spielt es letztendlich sogar nur eine untergeordnete rolle, wieviel vorher verdient wurde- einfach deswegen, weil jede frau ihr kind erzieht/großzieht. rein prinzipiell war weder die alte regelung gut noch ist es die neue. es sollte nämlich jeder für die gleiche leistung ( und jede mutter erzieht ein kind in dem falle) da sgeliche bekommen- das wäre fairniss.

    hier mal noch was neues vom google-alert:
    Sozial Schwache benachteiligt

    Bis zu 340.000 sozial schwache Familien müssen nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" beim geplanten Elterngeld mit Einbußen rechnen. Weil die Bezugsdauer des Elterngeldes kürzer ist als die des bisherigen Erziehungsgeldes, entfielen für viele Familien Fördermittel für ein Jahr, schreibt das Blatt.

    Das Elterngeld bedeute für "185.000 Klein-Einzelverdiener-Haushalte und 155.000 Kleinverdiener-Haushalte", dass sie im zweiten Jahr statt Erziehungsgeld nichts bekämen, heiße es in einer internen Stellungnahme der Union zum Referentenentwurf des Elterngeldes. Während das Elterngeld nur bis zu 14 Monate gezahlt wird, können einkommenschwache Familien das bisherige Erziehungsgeld bis zu zwei Jahre beziehen. Einbußen in Höhe von 300 Euro pro Monat für ein Jahr sind für viele Hartz-IV-Empfänger damit die Folge.

    Auf das Konzept für das Elterngeld, das Anfang 2007 eingeführt werden soll, hatten sich die Spitzen der CDU/CSU und der SPD im Koalitionsausschuss verständigt. Der Sprecher der SPD-Linken, Ernst Dieter Rossmann, schließt "Nachbesserungen" am bisherigen Entwurf nicht aus. Der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach sagte der Zeitung: "Ich halte die Benachteiligung für katastrophal."
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ANIRI; die Möglichkeit 3 Jahre Elternzeit zu nehmen (es heisst schon einige Zeit nicht mehr ErziehungsURLAUB ;-) ) bleibt von der neuen ElternGELDregelung unberührt. Wenn du 3 Jahre zu Hause bleiben willst, kannst du das tun. Vorher/Bisher musste man sich dann erst nach 2 Jahren Sorgen ums Geld machen, nun eben schon nach 12 bzw 14 MOnaten. :???:
  • catpowercatpower

    719

    bearbeitet 12. 05. 2006, 10:42
    heisst das dann auch, dass ich, wenn ich das denn so möchte, für drei jahre renten-und krankenversichert bin? - oder nur für 12 bzw. 14 monate, obwohl ich mich für drei jahre elternzeit entschieden habe?

    ich finde die neue reglung übrigens gut! so würde ich zumindest für ein jahr 300 euro bekommen (habe z zt 400 euro job- und bekäme ja dann den sockelbetrag) - nach jetztiger reglung habe ich gar keinen anspruch auf erziehungsgeld - und obwohl mein mann gut verdient ist das ein einschnitt.

    mal sehen für was sich mein zweites kindchen entscheidet, ET ist der 31.12 ;-)
  • KabaKaba

    574

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir würden hier sogar noch ein 3. Jahr Erziehungsgeld bekommen, nennt sich dann Landeserziehungsgeld und das sind glaub ich, 270 € im Monat. Das gibt es wohl nicht in allen Bundesländern.
    Naja, nun ja eben nicht mehr. Bzw. bald.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Miriam, hoppla. du bist schwanger??? Herzlichen Glückwunsch!! :grin: :bounce02:
  • catpowercatpower

    719

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    danke! :grin:
  • Chipsy72Chipsy72

    462

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    catpower schrieb:
    heisst das dann auch, dass ich, wenn ich das denn so möchte, für drei jahre renten-und krankenversichert bin? - oder nur für 12 bzw. 14 monate, obwohl ich mich für drei jahre elternzeit entschieden habe?

    ich finde die neue reglung übrigens gut! so würde ich zumindest für ein jahr 300 euro bekommen (habe z zt 400 euro job- und bekäme ja dann den sockelbetrag) - nach jetztiger reglung habe ich gar keinen anspruch auf erziehungsgeld - und obwohl mein mann gut verdient ist das ein einschnitt.

    mal sehen für was sich mein zweites kindchen entscheidet, ET ist der 31.12 ;-)

    Dann halt ein bißchen ein, falls Dein Baby am 31.12. kommen möchte ...... ;-) :biggrin:

    Und Herzlichen Glückwunsch noch!
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Für mich ist die Regelung mit dem Elterngeld auch gut, da auch ich zu denen gehöre, die mehr verdienen als ihr Mann und mit dem Einkommen die Familie ernähren. Ich hoffe, wir können das eine Jahr in Anspruch nehmen.
    Erziehungsgeld würden wir auch bekommen, aber das ist halt nicht so viel. Und nach einem Jahr müßte ich auch bei Nr. 2, wenn es denn kommen würde, spätestens wieder arbeiten gehen. Schon allein, um den Anschluß nicht zu verlieren, auch wenn mein Chef mich schon jetzt eigentlich nicht mehr haben möchte ...

    Ich kann aber auch verstehen, dass die Elterngeldregelung für viele schlechter ist.

    Allerdings habe ich Arbeitskolleginnen, die würden auch mit der Elterngeldregelung kein Kind bekommen, weil sie halt mehr verdienen und behaupten, mit weniger nicht auszukommen. Was ich schon wirklich unverschämt finde.

    Aber derzeit ist ja nur ein Entwurf vorhanden, der sich noch mehrmals ändern kann und wahrscheinlich auch wird, schon allein wegen dem Hinweis darauf, dass die Elterngeldregelung für so viele Paare schlechter ist.
    Ich werde erst mal abwarten, was am Ende rauskommt.

    Ach ja, mein Mann nimmt derzeit Elternzeit. Wir gehen beide Teilzeit arbeiten, was auch nach der neuen Regelung eine Möglichkeit wäre, wobei allerdings das Teilzeitgehalt auf das Elterngeld angerechnet würde und dann höchstens noch ein "Aufstockungsbetrag" bis zu den 67% gezahlt würde. Aber wenn man sich das mit dem Mann teilt, kann man auch die 14 Monate Elterngeld bekommen, wenn ich es richtig verstanden habe.

    Ist halt eine Rechenaufgabe, was am günstigsten ist.
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Allerdings habe ich Arbeitskolleginnen, die würden auch mit der Elterngeldregelung kein Kind bekommen, weil sie halt mehr verdienen und behaupten, mit weniger nicht auszukommen. Was ich schon wirklich unverschämt finde.
    Was ist denn daran unverschämt? :shock: Es ist deren eigene Entscheidung. Man kann doch niemand zum kinderkriegen verdonnern. Sie hat, ebenso wie Du das Recht Kinder zu bekommen, oder auch nicht.
    Klar sind wir hier die "Pro-Kind-Fraktion" aber wir jammern auch immer über fehlende Toleranz.

    (ja, war mal wieder offtopic - sorry :oops: )
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hallo jauchzerle,

    da habe ich nur die hälfte von dem geschrieben, was ich meinte. unverschämt finde ich aus meiner persönlichen situation und mir gegenüber, wenn eine dieser kolleginnen mir erklärt, sie könne nicht mit dem gehalt ihres mannes allein auskommen, der soviel verdient, wie ich, wenn ich vollzeit arbeite, während sie mir fast im gleichen atemzug erklärt, ich wäre an der armutsgrenze und sie sähe es nicht ein, mich irgendwann durch das was sie jetzt in die rentenkasse einzahlt mit durchzufüttern, nur weil ich kinder hätte und deshalb ein jahr nicht einzahlen könne. sie wäre leistungsträgerin der gesellschaft und familien mit kindern schmarotzer. das fand ich unverschämt. ansonsten, wenn sie meint, nicht mit einem gehalt auszukommen, ist das natürlich ihre sache.
    ich hatte mich beim schreiben an den vorfall erinnert und mitreissen lassen, aber nur die hälfte geschrieben. na ja, soviel zur ansicht dieser kollegin zum generationenvertrag. war jetzt auch off topic :oops:

    liebe grüße,
    lisi
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hat sie das wirklich gesagt? So doof kann man doch nicht sein, oder doch? :shock:
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ach so ... ja, der hätte ich glaub ich auch eher unfreundliche Worte vor die Nase getextet. :roll:
    Ich nehme also alles zurück und behaupte jetzt das Gegenteil
  • wudwudwudwud

    2,744

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das fällt dann glaub ich unter "mangelnde Sozialkompetenz".

    Wir sind aber auch alle Schmarotzer, tststs.

    Sie glaubt aber nicht wirklich das sie ihre eigene Rente einbezahlt, oder?
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, so ähnlich hat sie es gesagt. Aber das ist ja eigentlich nicht so wichtig, denn es ist ja nur ihre Auffassung. Und sie denkt nicht immer soviel darüber nach, bevor sie etwas sagt. Was ich daran merke, dass in der Woche drauf manchmal ganz andere Töne angeschlagen werden. Ach ja, und das mit der Armutsgrenze war ihrerseits eher als Ausdruck ihres Mitleids gemeint. ist halt so mit Kindern, aber sie sollte es nicht finanzieren müssen. mich nicht und andere, die ihr Leben so einrichten auch nicht.

    Aber was ich eigentlich sagen wolte, den 7. Familienbericht kann man auf der Seite des Familienministeriums ansehen und herunterladen. Er hat nicht 700 Seiten, sondern "nur" 600 und der fragliche Satz befindet sich auf Seite 57 des Berichts (Seite 75 des gesamten .pdf Dokuments).

    Nur falls sich jemand das zu Gemüte führen möchte.

    Liebe Grüße,
    lisi
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Majonie schrieb:
    das elterngeld hält ab 1.1.07 einzug in deutschland.
    ich bin ja nicht dafür, auch wenn das viele nicht verstehen. aber das hier hat mir doch mal zugesagt. ich glaube ich mag die linken grad :biggrin:
    14.06.2006 - 11:52 Uhr, Die Linke.PDS [Pressemappe]
    Berlin (ots) - Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der
    Fraktion DIE LINKE fordert mehr soziales Augenmaß vom Bundeskabinett
    beim heutigen Beschluss zum Gesetzentwurf des Elterngeldes.

    "Heute hat das Bundeskabinett eine familien- und sozialpolitische
    Mogelpackung beschlossen. Hunderttausenden Familien drohen massive
    Verschlechterungen durch die Einführung des Elterngeldes. Für
    einkommensschwache Familien bedeutet die Neuregelung eine reale
    Kürzung von zwei Jahren Erziehungsgeldbezug auf (höchstens) 14 Monate
    Elterngeldbezug. ALG-II-Bezieher sind doppelt diskriminiert, weil
    sie das Elterngeld nur maximal 12 Monate erhalten, die so genannten
    Vätermonate stehen ihnen nicht zur Verfügung. Die LINKE hat deshalb
    einen Antrag in den Bundestag eingebracht und Vorschläge zur Behebung
    dieser Benachteiligung von Erwerbslosen oder Geringverdienenden
    gemacht. Wir fordern unter anderem, den Bezug des Mindestelterngeldes
    für 24 Monate zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat unsere
    Vorschläge bisher leider nicht aufgegriffen. Das Elterngeldkonzept
    enthält auch positive Elemente, man soll mich da nicht falsch
    verstehen, es verringert die Abhängigkeit des erziehenden Elternteils
    von Partner oder Partnerin und bedeutet daher einen
    gleichstellungspolitischen Fortschritt. Was ich aber erwarte, ist
    soziales Augenmaß, es kann nicht sein, dass das Elterngeld zu Lasten
    der Ärmeren finanziert wird! Ich frage die Ministerin: Sieht so die
    Anerkennung der Erziehungsleistung erwerbsloser oder gering
    verdienender Eltern aus? Ich verurteile das Ansinnen, zu Lasten armer
    Familien zu sparen, auf das Schärfste und fordere Nachbesserungen bei
    der Bezugsdauer des Mindestelterngeldes und der Anrechnungsregelungen
    auf Sozialleistungen. Die Finanzierbarkeit des Elterngeldes muss über
    andere Maßnahmen sichergestellt werden!"

    doch, das sehe ich auch so.

    und hei rnoch die bis dato immer etwas "offenen" eckpunkte, bezüglich des berechnung:
    Bei Mehrlingsgeburten zahlt der Staat pro Kind 300 Euro im Monat mehr.

    Der Mindestbetrag von 300 Euro im Monat wird auch Eltern gezahlt, die vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig waren. Er wird nicht mit anderen Sozialleistungen wie etwa dem Arbeitslosengeld II verrechnet. – Grundsätzlich wird das Elterngeld maximal 14 Monate gezahlt. Die Eltern sollen die Bezugsdauer aber auf 28 Monate ausweiten dürfen, wenn sie monatlich nur die Hälfte der Bezüge in Anspruch nehmen.

    Die Förderdauer von 14 Monaten kann von Eltern nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn sich beide Elternteile an der Kinderbetreuung beteiligen und auch der Vater dafür mindestens zwei Monate seine Berufstätigkeit einschränkt. Andernfalls wird das Elterngeld für zwölf Monate gezahlt.

    Auch Alleinerziehende, die für die Kinderbetreuung im Beruf kürzer treten und nicht mit dem anderen Elternteil zusammenleben, haben Anspruch auf 14 Monate Förderdauer.

    Als Voraussetzung für den Anspruch auf das einkommensabhängige Elterngeld muss ein Elternteil die Erwerbstätigkeit zur Kinderbetreuung auf höchstens 30 Stunden pro Woche reduzieren. Erfüllen beide Elternteile die Voraussetzungen, bestimmen sie, wer von ihnen welche Monatsbeträge in Anspruch nimmt.

    Für Geringverdiener mit einem Monatseinkommen von weniger als 1000 Euro vor der Geburt des Kindes erhöht sich der Prozentsatz von 67 Prozent um 0,1 Prozentpunkte für je zwei Euro, um die das Einkommen die 1000-Euro-Marke unterschreitet. Maximal steigt der Prozentsatz auf 100 Prozent.

    ich frag mich nur immer: was macht mann/frau zukünftig nach dem ersten jahr? habt ihr alle soviel kohle um kinderfrau oder krippe zu finanzieren???
    Newmum23 schrieb:
    habt ihr alle soviel kohle um kinderfrau oder krippe zu finanzieren???

    Die meisten wahrscheinlich nicht und selbst wenn, muss man erstmal einen Krippenplatz bekommen. Ich muss auch ab 02.02.07 (nach einem Jahr) wieder arbeiten gehen, hab aber bis jetzt noch keinen Krippenplatz und bei den Krippen in WF sind schon alle Plätze weg bzw. werden nur im August belegt. Ich brauch aber einen im Februar.

    Eine Tagesmutter kann man ja nicht bezahlen! Schätze ich, hab mich noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt.
    Ich persönlich finde Elterngeld/Erziehungsgeld auch den falschen Weg.
    Wie viele Eltern kaufen sich davon lieber einen neuen DVD-Player, anstatt das Geld für die Kinder zu investieren?

    Ich würde es besser finden, wenn das Geld indirekt gezahlt würde (in verbilligte Betreuungsplätze oder weniger Steuern auf Produkte der Babypflege und Babynahrung).
    Newmum23 schrieb:
    Ich persönlich finde Elterngeld/Erziehungsgeld auch den falschen Weg.
    Wie viele Eltern kaufen sich davon lieber einen neuen DVD-Player, anstatt das Geld für die Kinder zu investieren?

    Ich würde es besser finden, wenn das Geld indirekt gezahlt würde (in verbilligte Betreuungsplätze oder weniger Steuern auf Produkte der Babypflege und Babynahrung).

    Naja so kann man das leider auch nicht sagen. Ich bekomme Erziehungsgeld und das hat sehr viel Mühe gekostet den Antrag durchzubekommen.

    Das ich mir lieber einen DVD-Player von dem Geld kaufen würde kann ich nicht gerade behaupten. Soviel ist das nun wirklich nicht. Da man dieses Geld nur dann bekommt, wenn der Lebenspartner weniger als 16.500 Euro im Jahr verdient, kannst Du Dir sicher vorstellen, dass das Erziehungsgeld dringend benötigt wird und glaub mir dieses Geld geht komplett nur für den Kleinen drauf. Mehr kann ich mir nicht mehr leisten. Sicher muss auch mein Auto und Betankung bezahlt werden, aber dann ist auch schon Ende mit Geld.
    AnjaH schrieb:
    Sagt mal rechne ich falsch?

    Angenommener Fall.

    ich bekomme 2007 ein Kind.
    Bleib zu Hause..da ich vorher nicht berufstätig war bekomme ich 12 Monate alng 300Euro.

    Monat 13+14 reduziert mein GÖGA auf 30 Stundne und bekomtm dann 67% seines bisherigen Einkommens als Elterngeld + seinem Gehalt für die 30 Stunden...stimt das so

    oder funktioniert das nur wenn ich in der Zeit arbeiten gehe?
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Anja, der genaue Wortlaut gemäß BMFSFJE:
    Die insgesamt 14 Monate können somit frei zwischen Vater und Mutter aufgeteilt werden, mindestens zwei Monate sind allein für den Vater oder die Mutter reserviert.
    67 Prozent des wegfallenden Einkommens, mindestens 300 Euro maximal 1800 Euro werden ersetzt, wenn die Arbeitszeit auf maximal 30 Stunden pro Woche reduziert wird.

    Demnach ist es so wie du es sagst. :shock: Ich glaub dar haben die nicht ganz zu Ende gedacht an der Stelle oder?
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @anja:
    Ich denke nicht, dass er die 67 % + das Gehalt für die 30 Std. Tätigkeit erhält, sondern eben 67 % des wegfallenden Einkommens, höchstens aber 1.800 Euro. Das Einkommen fällt ja nur anteilig weg.

    So wie es da steht (das Zitat von Lorelei), könnte die Regelung so gemeint sein:

    Angenommen, dein Mann arbeitet 40 Std./Woche. Eine Verkürzung auf 30 Std. bedeutet, dass er 25 % weniger arbeitet. Es könnte so gemeint sein, dass er von diesen 25% vom Staat 67% ersetzt bekommt, so dass ihr dann knapp 92% des bisherigen (Vollzeit-)Einkommens deines Mannes habt.

    Aber nicht 67% des Vollzeit Einkommens + das volle 30-Stunden Einkommen.

    War das verständlich?

    Nochmal zu der Regelung, wie sie jetzt ist: Ich denke auch nicht, dass viele Eltern die Erziehungsgeld bekommen, dieses für Luxusgüter ausgeben, da die Grenze für das Erziehungsgeld zum 1.1.2004 so stark heruntergesetzt wurde (also die Einkommensgrenze, ab der man überhaupt Anspruch auf Erziehungsgeld hat), dass die 300 - 400 Euro, die man dann höchstens bekommt auch wirklich für das Kind genutzt werden.

    Landeserziehungsgeld:
    Das ist tatsächlich Bundeslandabhängig. Inwieweit die Regelungen in den einzelnen Bundesländern mit Einführung der neuen Elterngeld-Regelung aufgehoben werden sollen, ist mir nicht bekannt. Es kann sein, dass einige Bundesländer auch weiterhin "ihre" Familien unterstützen möchten. Aber vielleicht gibt es ja auch dazu eine Regelung, die diese Förderung ab dem 1.1.2007 einschränkt oder wegfallen läßt.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    mir fällt gerade ein, dass es ja auch noch die zu berücksichtigenden Einkommensgrenzen gibt. Das heisst, er bekommt sein Gehalt der 30 Stunden + dem, was euch von den 67% des vorherigen EInkommens NACH Beachtung der Einkommensregelungen zusteht, so wie es ja jetzt auch wäre. und wenn man jetzt 30 Stunden arbeitet ist es doch enorm unwahrscheinlich, dass man trotzdem noch ErzG und dann eben Elterngeld bekommen kann. Auf die einfachsten Lösungen kommt man manchmal eben nciht sofort. :biggrin: :oops:
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    67 Prozent des wegfallenden Einkommens
    Das würde doch bedeuten, bei einer Reduzierzug auf 30 Std. gibt es 67 % von dem, was er für die wegfallenden 10 Stunden bekommen hätte, so wie es lisi beschriben hat. Wenn diese 67 % weniger als 300 € sind, bekommt er aber mindestens 300 € Elterngeld plus das Gehalt für seine 30 Std.Woche . Hoffe, dass ich mich verständllich ausgedrückt habe.

    @Lorelei: Meinst du mit den Einkommensgrenzen die max. 1800 € Elterngeld oder habe ich noch was anderes überlesen?
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mimmi, nee die 1800 heissen: wenn deine 67% vom Einkommen über 1800 liegen, dann ist das Elterngeld auf 1800 beschränkt. Und demzufolge sind ja Einkommensgrenzen nicht nötig. Hmm.. ich muss auch nochmal intensiv lesen. Ja ich glaube so wie lisi es schreibt, ist es richtig.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mimmi, nee die 1800 heissen: wenn deine 67% vom Einkommen über 1800 liegen, dann ist das Elterngeld auf 1800 beschränkt.
    Jaja, das hatte ich auch gemeint, ich war nur zu faul, es so schön auszudrücken wie du jetzt :oops: :eek02: Hätte ja sein können, dass es trotzdem noch irgendsowas gibt in dem ganzen Durcheinander.
  • kathi2506kathi2506

    326

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wie sieht das bei zur Zeit ALG II Beziehern aus, bekommen die weiterhin die 300 € oder zu Ihren ALGII nochmal 67%??? :table114:
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die bekommen die 300 € Mindestbetrag für 1 Jahr und dann nüscht mehr :???: .
  • kathi2506kathi2506

    326

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also heisst das jetzt, hätte ich jetzt für Sheila das Budget genommen wäre es besser gewesen???????? :twisted: :twisted: :flaming01: :flaming01:
  • steffiisteffii

    1,316

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich gehöre möglicherweise zu der Gruppe Frauen, die durch die neue Regelung angesprochen werden sollen. Würde ich deshalb vom Job aussetzen? Nein, sicher nicht. Würde ich weniger Stunden arbeiten? Möglicherweise. Zu einer hohen Wahrscheinlichkeit sogar. Hätte ich noch keine Kinder, würde die neue Regelung mich dann zum Kinderkriegen bewegen? Sicher nicht. Ich mag meinen Job, weiss aber auch, dass man dort schnell weg vom Fenster ist. Gäbe es etwas anderes, das mir die Entscheidung für ein Kind erleicherter hätte. Ganz sicher: Einen garantieren Betreuungsplatz für jedes Alter. So dass ich wirklich wählen könnte.
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @kathi2506: Das Elterngeld gilt erst für Kinder, die 2007 geboren sind. Du müßtest noch normal 2 Jahre Erziehungsgeld kriegen, wenn ich nicht total daneben liege.

    @steffii: Ich glaube auch nicht, dass die Geburtenanzahl erheblich ansteigen wird. Betreuungsplätze wäre eindeutig die bessere Lösung gewesen. Man fragt sich wirklich, ob vor solchen Entscheidungen nachgedacht wird. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass sich in Schweden, das ja immer als Supervorbild genannt wird, nach Einführung des Elterngeldes die Geburtenrate auch nicht merklich erhöht hat.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Kathi, was bekommst du denn jetzt? Mit dir hat das doch gar nichts zu tun ;-) , denn diese Regelung gilt für alle Kinder, die ab dem 1.1.2007 geboren werden.
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :grin: Danke, Lorelei und Mimmi36!

    Tja, garantierte Betreuungsplätze ab einem Jahr soll es nun mal erst ab 2010 geben und dann muß man noch sehen, inwieweit, die Gemeinden das umsetzen (können).

    Ansonsten stimme ich völlig zu, dass diese Regelung nicht zu einer wesentlichen Erhöhung der Geburtenrate führen wird. Die meisten Frauen und Männer, die ich kenne, entscheiden sich nicht aus finanziellen Gründen FÜR Kinder, wohl aber dagegen. Und das bleibt m.E. auch weiterhin so ...
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wieso sagt ihr denn eigentlich immer alle: Niemand entscheidet sich WEGEN dem Geld für ein Kind? Nee ischer nicht, aber es aussen vor zu lassen, ist unralistisch. Mir fällt da hie rim Forum ganz spontan, weil aktuell manuelasmama ein, die gern ein 2. wollte, aber sich wegen der Kohle nicht traut. Und mir persönlich fällt die Entscheidung so auch leichter. Mit den 67% meines Einkommens muss ich mir in dem ersten Jahr keien Geldsorgen machen, wie es in Oles erstem Lebensjahr der Fall war undich denke das geht nicht wenigen so. RICHTIG; der Grundwunsch nach nem Kind weckt die Kohle nicht, aber das behauptet ja auch keiner. ;-)
  • kathi2506kathi2506

    326

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke Lore. ich War nur extrem verunsichert. Und diese Verunsicherung hielt an, auch als mir klar war, diese Regelung gilt ab 1.1.07! :knutsch01:
  • mimmi36mimmi36

    511

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich denke schon, dass finanzielle Überlegungen bei der Kinderplanung eine Rolle spielen, besonders wenn es sich um weitere Kinder handelt, zum ersten entscheidet man sich wahrscheinlich leichter.

    Ich glaube aber trotzdem nicht, dass durch das Elterngeld jetzt der Babyboom kommt, da das finanzielle Problem damit höchstenes verschoben wird. Wenn ich sehe, wie schwer es schon wird, einen Kindergartenplatz ab dem 3. Geburtstag zu bekommen, dazu noch einen, bei dem die Öffnungszeiten mit den Arbeitszeiten einigermaßen kompatibel sind, möchte ich über einen Platz ab 1 Jahr garnicht nachdenken. Das heißt, ich müßte nach einem Jahr eine Tagesmutter haben, die mein Kind bis weit über den 3 Geburtstag hinaus betreut, bis dann irgendwann ein Kindergartenplatz in Sicht ist. Aus dem gleichen Grund könnte ich, auch wnn ich wollte, jetzt nicht arbeiten gehen, um dann einen Anspruch auf Elterngeld beim 2. Kind zu haben. Also hätte die Schaffung von Betreuungsplätzen auch oder gerade in finanzieller Hinsicht der erste Schritt sein müssen.

    Und nochmal zu "wegen Geld entscheidet man sich nicht für ein Kind": Bei den "Gutverdienern" aus der Zielgruppe denke ich auch, dass die Entscheidung zur Kinderlosigkeit andere Gründe hatte und sich somit durch das Elterngeld nicht ändern wird.
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @lorelei:
    Das stimmt, eine Rolle spielt das Geld auf jeden Fall. Das ist auch bei uns so. Aber ich würde auch ohne Elterngeld versuchen, ein zweites Kind zu bekommen. Für ein Kind habe ich mich ganz unabhängig von unserer finanziellen Situation entschieden, die aber durch das Elterngeld natürlich erleichtert wird. Ich kenne aber genug Leute, die sich gegen ein Kind entscheiden, weil sie die finanziellen und beruflichen Einbußen fürchten. Und die meisten davon ändern ihre Meinung nicht wegen des Elterngeldes, denn die Karriereeinschränkung ist, zumindest in Deutschland immer noch da, solange sich nicht die Einstellung ändert, dass eine echte Mutter zu Hause bleiben muss, weil sie der neuen Aufgabe sonst nicht gerecht werden kann.
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hätte durch die neue Regelung ein bißchen mehr Geld als jetzt, deshalb finde ich es ganz ok. Was ich echt gut finde, ist dass es doch nicht 10+2 Monate sondern 12+2 sind, denn ich möchte nicht dass mein Freund auch noch 2 Monate zu Hause bleibt und das arme Kind konfus macht...

    Hier wurde noch das Thema Erziehungsurlaub und Mutterschutzzeit angesprochen. Es ist ja eigentlich totaler Betrug, dass das erziehungsjahr am Tag der GEburt beginnt und am 1. Geburtstag (oder am 2.) endet, denn während der ersten 8 Wochen nach der Geburt ist man doch im Mutterschutz! So, eine Frau aus unserer Krabbelgruppe hat beim Versorgungsamt und beim Arbeitgeber den Antrag auf Erziehungsurlaub (man muss ja reinschreiben von wann bis wann) einfach ab 2 Monate nach der Geburt gestellt bis zum 14. Lebensmonat des Kindes, weil sie sich eben auch gedacht hat dass sie ja schließlich in den ersten 2 Monaten eh noch im Mutterschutz ist. Und der Antrag wurde so bewillligt. Ich könnte mir in den A..... beißen dass ich das nicht auch so gemacht habe, denn ich hatte mir das genauso überlegt. aber ich dachte dann, dass das dann ja alle so machen würden aber alle (einschließlich solcher Broschüren vom Amt) haben immer gesagt/geschrieben dass das ab dem Geburtstag gilt.... Beim nächsten Kind versuch ich das aber auch so.
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @julie78:
    Hat deine Bekannte die vollen drei Jahre beantragt oder nur ein bzw. 2 Jahre? Denn man hat ja Anspruch auf 3 Jahre Elternzeit. Wenn du allerdings weniger in Anspruch nimmst und sagst, du willst den Rest z.B. erst nehmen, wenn dein Kind in die Schule kommt (das geht, bis zum vollendeten 8. Lebensjahr des Kindes, so weit ich mich erinnere), kannst du diese drei Jahre nehmen, wie du willst.
    Ab einer gewissen Zeit an Elternzeit, Ich glaube, wenn du zwei Jahre nimmst, wird der Mutterschutz aber angerechnet (bei den 2 Jahren bin ich mir nicht ganz sicher. Wenn deine Bekannte also sagt, sie nimmt nicht die vollen drei Jahre, aber zwei davon und die Elternzeit ab acht Wochen nach der Geburt anmeldet, nimmt sie eben 26 Monate Elternzeit. Das ist möglich. Sie kann ja bis zu 36 Monate nehmen.

    Ab wann genau der Mutterschutz mit hineingerechnet wird, kann ich mal nachschauen.

    Mein Mann hat übrigens (ganz ohne Elterngeld) ein Jahr Elternzeit genommen und arbeitet z.Zt. 30 Stunden/Woche noch bis August. So teilen wir uns die Elternzeit. Ich betreue unsere bald 2-jährige Montag und Dienstag und er Donnerstag und Freitag. Franka findet das toll und ist nicht konfus ;-) Mittwoch war sie bisher bei einer Tagesmutter.
    Man kann ja auch Teilzeit arbeiten gehen und "muß" nicht komplett zu Hause bleiben.
  • July78July78

    1,031

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ lisi: die Bekannte hatte nur 1 Jahr genommen, also 12 Monate ab dem 2. Lebensmonat des Kindes. Weißt du denn, wo man das nachgucken kann? Das wäre ganz toll, ich würde das beim nächsten auch gern so machen. Ja, wenn du so einen Mann hast der das mit der Kinderbetreuung gut kann, dann hast du ja Glück ;-) Meiner ist da leider ganz anders.... wenn der mit unserer Tochter zu Hause wäre.... das arme Kind.... :sad:
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @julie78:
    Was heißt "toll kann". Ich mußte es auch erst lernen, aber mein Mann gibt sich Mühe und geht liebevoll mit unserer Tochter um. Wenn ich ihm nicht zutrauen würde, das Kind zu betreuen, hätte ich keins mit ihm. Da sind wir uns aber auch sehr einig. Kind ist bei uns Elternsache, nicht Mamasache. Wenn ich nicht wäre, müßte er es ja auch allein machen. Aber stimmt, ich habe ein ganz besonderes Exemplar.

    Du kannst das mit dem Elterngeld auf der Seite des Bundesfamilienministeriums nachschauen. Da kannst du auch die Broschüren bestellen, in denen alles drinsteht.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @july
    dass die meisten Väter nicht so geübt im Umgang mit den Kindern und dem Haushalt sind liegt daran, dass sie eben auch selten die Gelegenheit haben das so intensiv zu tun wie wir Mütter. Aber ich denke fast alle sind in der Lage in diese Aufgabe hineinzuwachsen und das auch sehr schnell. Ich denke nur daran wie ich im letzten Jahr sechs Wochen mit einem gebrochenen Fuß lahmgelegt war und somit überhaupt nichts machen konnte. Solch eine Situation kann jederzeit auftreten und man sollte dann auch das Vertrauen in seinen Partner haben, dass er das schafft.
  • ChristaTChristaT

    554

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    lisi schrieb:
    Sie kann ja bis zu 36 Monate nehmen.
    Sorry, aber as stimmt nicht. Elternzeit kann man nur bis zum 3. Geburtstag des Kindes nehmen. Und da die Mutterschutzzeit nach der Geburt (mindestens 8 Wochen) genommen werden muss, kann man eben max. 36 Monate weniger 8 Wochen (also knapp ueber 34 Monate) Elternzeit nehmen.

    Was July78 geschrieben hat, kann hingegen durchaus stimmen, denn wenn man nur ein Jahr Elternzeit nehmen will, dann kann es auch ein ganzes Jahr eben sein, das hat mit dem Geburtstag des Kindes nicht unbedingt zu tun, aber die Maximaldauer (3. Geburtstag) kann eben nicht ueberschritten werden. Es sei denn, man uebertraegt eben ein Jahr auf spaeter, bis zur Vollendung des 8. Geburtstags.
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @christa:
    das stimmt, was du schreibst, da habe ich mich mit den 36 Monaten falsch ausgedrückt. Was ich meinte, waren 36 Monate ab Geburt des Kindes, was dann bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr wäre.

    Danke, dass du das klargestellt hast.

    Ach ja, und ich habe ja nicht geschrieben, dass die Bekannte von July das nicht so machen kann, sondern dass es gerade geht, nur das sie eben nicht mehr nehmen kann als diese 36 Monate ab Geburt des Kindes.
    Innerhalb dieser Zeit kann sie sich ja ihre Zeit so nehmen, wie sie will.
  • LoreleiLorelei

    4,536

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich sehe es prinzipiell wie Eo, möchte dem also nicht widersprechen. Muss aber trotzdem sagen, dass ich es etwas ungünstig fände nach 12 MOnaten wieder arbeiten zu gehen und mein Männe bleibt dann 2 Monate zu Hause und in exakt der Zeit müsste dann die Eingewöhnung in Kita/Tagesbetreuung sein.... nun ja, das macht das Ganze eben nicht gerade realistischer.
  • lisilisi

    180

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    wir machen die KiGa Eingewöhnung gerade, und zwar beide, da wir ja beide TZ arbeiten. Im KiGa waren sie zwar erst nicht begeistert, aber es klappt echt gut, weil unsere Tochter ja auch uns beide gewöhnt ist. Aber stimmt, es wäre sehr ungünstig, wenn das in die Zeit fiele, wo der Mann zu Hause bleibt. In der Hinsicht ist das Konzept auch nicht so durchdacht, bzw. verlangt viel von den Kindern. Aber dafür muß man auch erst mal einen Platz bekommen, also stellt sich das Problem in den meisten Fällen, zumindest im Westen zumächst nicht, oder? Das war jetzt etwas ironisch, geb ich zu.
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