waldorfschulen - erfahrungswerte
orange2205
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hallo !
wollte bei euch mal nachfragen, ob es unter euch eltern gibt, die ihre kinder in der waldorfschule haben , bzw. vorhaben sie in eine solche zu geben !
glg ;-)
wollte bei euch mal nachfragen, ob es unter euch eltern gibt, die ihre kinder in der waldorfschule haben , bzw. vorhaben sie in eine solche zu geben !
glg ;-)
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Kommentare
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lg und mahlzeit
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geht sie bis zur Matura oder nicht?
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ansonsten , schätz ich mal, sind die inhalte dieselben.
lg
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Allerdings habe ich ide erfahrung gemacht, und höre es immer wieder, dass Kinder in der Waldorfpädagogik nicht besonders ernst genommen werden in
ihrer Persönlichkeit. Es gbit ein recht starres Mesnchen- und Entwicklungsbild, daran hält man sich fest. Und da passen merkwürdigerweise alle Kindeer rein, oder werden eben passend gemacht (und bei wem das nicht gelingt, der gehört dann halt nicht auf eine Waldorfschule, ergo: fliegt raus.).
Es gibt immer Unterschiede, das sind meine Erfahrungen, und vieles hängt von den Menschen ab, die das ausfüllen. aber eins sollte dir klar sein: Waldorf ist nicht nur in der Schule, Waldorf ist auch zu Hause. Waldorf ist nicht nur eine Schulform, dahinter steckt die Antroposophie als Weltbild. Als Eltern sollte man sich damit ein bisschen auseinandersetzen, und auch hinte gewissen Einstellungen stehen, denke ich, sonst haben Kind und Eltern es nicht besonders leicht.
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danke für deine antwort !
lg
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Bei uns ist es ja noch ein bisschen bis zur Schule ;-) , ich will mir aber in jedem Fall noch den W-Kindergarten ansehen.
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für die kleinere überlege ich mir schon den w-kiga, aber die hat noch mehr zeit
lg
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also ich bin volksschullehrerin (grundschullehrerin) und zu beginn waar ja die waldorfschule nur wärend dieser zeit und da hatten die kinder schon problem in die nächste schulstufe zu gelangen....
eine freundin von mir hat auch diese schule gemacht,...im ersten gm tat sie sich besonders schwer hat nur 5er geschrieben und sich nicht integrieren können noch istsie mit dem system und den fixen zeiten klar gekommen....
gut; jetzt geht das ganze bis zur matura ok und dann?? ich stell es mir äußerst schwierig vor dass die jugendlichen dann keine probleme in der arbeitswelt haben dann muss man arbeiten; kann nicht pausen machen wann immer man möchte und muss zu fixen zeiten beginnen (außer man hat gleitzeit)
an sich ist die idee ja nicht so schlecht auch die umwelt wird sehr einbezogen aber naja lernt man da auch genug?
die gesellshcaft verlangt immer mehr wissen usw. nicht nur integration und teamwork sondern auch können.....
außerdem wird doch heutzutage (sollte zumindest so sein) freiarbeit und co auch in den 'normaeln' schule angeboten ....
ich bin also (wie an liest) kein fan davon .....
aber naja auch bei waldorfschulen wirds unterschiede geben...........
lg karin
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Welch Missverständnisse doch immer wieder auftauchen. an w-Schulen gibt es ebenso einen Stundenplan wie an anderen Schulen, mit festen Unterrrichtszeiten und festen Pausenzeiten, während des Unterrichts macht keiner Pause wann er will, es gibt da auch wenig freies Arbeiten (das ist an Staatsschulen meist mehr), da bei 40 Kd./ Klasse eigentlich eh nur Frontalunterricht drin ist.
Ich hatte im Studium wesentlich mehr Freiheiten, als in der Schulzeit.
das mit dem Lernen, was und wann man will, geht eher Richtung Montessori.
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Meine beste Freundin waehrend der Schulzeit kam von der Waldorfschule aufs Gymnasium. Sie hatte die Aufnahmepruefung fuer die 8. Klasse gemacht, obwohl sie diese schon auf der Waldorfschule absolviert hatte. Sie fiel durch und wurde somit 2 Klassen zurueckgestuft in die 7. Klasse. Ihre Eltern hatten sich damals entschlossen sie von der W-schule zu nehmen, da es ihrem Bruder verwehrt wurde das Abitur zu machen (nach der 12. Klasse!).
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Alternativ wäre es m. E. durchaus von Vorteil, wenn die Herren und Damen Kultusminister schon der Meinung sind, frühzeitig eine Fremdsprache einzuführen, dies gleich von der 1. Klasse an auf spielerische Weise zu machen. So dass die Kleinen quasi von Anfang an reinwachsen. In so wichtigen Prägungsphasen wie der 3. und 4. Klasse, wo es um die weitere Schullaufbahn geht, halte ich den Fremdsprachenstart für absolut verfehlt.
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ich denke, dass es aufgabe der ws ist, die kinder auf das leben vorzubereiten ,die - kann man den meisten stimmen trauen - recht gut gelingt. es gelingt deshalb, weil diese menschen gelernt haben, eigenständig zu denken, zu leben und zu tun. sie wissen sehr wohl bescheid über zusammenhänge und können durchaus mit gutem gewissen auf diese gesellschaft "losgelassen werden ". was wir alle brauchen, sind keine funktionierenden "ja-sagenden" menschen die nur auf druck arbeiten.
wir sollten unsere kinder in ihrer langsamkeit unterstützen und sie nicht dazu bringen, schneller zu werden . sie sind nur einmal klein und sollten nicht zwangsweise - weil es die gesellschaft so "wünscht " (?) schneller reifen, als es die entwicklung im ursprünglichen sinn sieht !
gesellschaft sind WIR - wir machen sie aus , das dürfen wir nicht vergessen. ein einziges NEIN kann oft vieles verändern !
so seh ich das halt
lg :bounce02:
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Wenn ich mir die Waldorfianer aus meiner Generation anschaue (ich lebte in meiner Kindheit in Nachbarschaft einer der damaligen "Vorzeige-Waldorfschulen"), welche Probleme die damals mit der Realität einer Großstadt hatten, nachdem sie aus ihrer beschaulichen Schulwelt entlassen wurden, ist für mich ein "normales" unter privater Trägerschaft geführtes Gymnasium zigmal lieber für meine Kids als eine Schule, deren pädagogische Zielsetzung mir in der heutigen Zeit noch weltfremder anmutet als vor 20 Jahren. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass ein Waldorf-Abschluss in Deutschland nicht anerkannt ist und, wie krautfraeulein schon schrieb, oftmals ein riesen Schock für die Schüler ist, nach einer derartigen Vorbildung noch den Absprung auf eine Regelschule, bzw. dessen Abschluss zu schaffen.
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Außerdem ist es ja so, dass man nicht sitzenbleibt, oder? Dadurch, dass dann alle zusammen lernen, kann das Leistungsniveau aber auch nicht besonders hoch sein. Das ist wiederum schade für die sehr guten Schüler -> Unterforderung?
Also ich bin da überhaupt kein Fan... Dann schon lieber Montessori. Waldorf ist mir zu extrem (z.B. würde ich nie auf einen Fernseher verzichten wollen - wozu auch? Fernsehen gehört zum Leben heutzutage!)
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fernseher - ich kenne keine schule, die das verbietet. es geht um den umgang ! ist mir insofern neu, dass das verboten sei.
was die qualität betrifft - von denen, die zur matura angetreten sind, haben von 19 schülern 11 mit auszeichnung an einem gymnasium maturiert, die restlichen hatten "ausgezeichnet" bestanden. sehe deshalb keine über- oder unterforderung. wahrscheinlich gibts solche und solche.
ich glaub auch nicht, dass sich das werte-verhältnis von d gegenüber ö so unterscheidet. ich finde sogar, dass ihr in vielen punkten besser gestellt seid. grad was z.b. soziale einrichtungen betrifft, gibts bei euch sehr viele möglichkeiten.
ich wusste nicht, dass das abitur von waldorfschülern nicht anerkannt ist bei euch.
bei uns zählt es wie jedes andere maturazeugnis, weil sie an einem öffentlichen gymnasium gemacht und somit anerkannt ist !
soweit ich informiert bin kosten die ws in deutschland viel weniger als in ö. mich würde interessieren , warum das so ist ?
lg und schönen abend,
59,500
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Mein ältester Bruder: Familientherapeut mit gut laufender Praxis (Köln)
Meine älteste Schwester: Masseurin, macht sich jetzt selbstständig (München)
Meine nächste Schwester: Leiterin einer KiTa (Lübeck)
Mein nächster Bruder: Maurermeister, nach acht Jahren in Protugal gerade wieder nach D zurückgekehrt und innerhalb von 2 Wochen Aufträge für die kommenden drei Monate
Meine nächste Schwester: zugegeben, Langzeitstudentin
Ich: Erziehrin, Abschluss 1,5, Dipl.-Journalistin, Abschluss 1,1, beginne, mit 4 Monta altem Kind, mich selbstständig zu machen (Bremen)
Nächster Bruder: KFz-Mechaniker, seit 2 Jahren eigene Firma, ernährt mit einem Kollen davon sich, seine Frau, drei Kinder, einen Auszubildenden, den Kollegen, seine Frau und mehrere Aushilfen
Mein jüngster Bruder: Automobilverkäufer, bemüht sich gerade, genug Geld zu verdienen, um nächstet Jahr eine einjährige Weltreise zu machen.
Ich könnnte das jetzt fortsetzen mit meinen Nichten und Neffen, die unter anderem in der Lange sind, in Berlin zu leben.
Klingt das ernsthaft nach: die haben Probleme, sich in der Welt einer Großstadt zurechtzufindn? Sorry, aber ich glaube, die Innenansicht kann manchmal dann auch weiterhelfen. Und die brignt mich dazu, gegen diese Vorurteile anzugehen, auf der anderen Seite aber die reell vorhandene Problematik zu sehen.
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und @ carol: schön
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Außerdem hast Du diesen Thread doch eröffnet und um "Input" gebeten?
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ich hab um persönliche erfahrungswerte von betroffenen gebeten, die ihre kinder in einer w-schule haben od. vorhaben sie dort zu betreuen.
was soll daran also ignorant sein ?
ich seh das nicht so
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In diesem Zusammenhang widerspreche ich dir Carol und bitte dich gleichzeitig um Nennung von Quellen, die mir das Gegenteil belegen: Es war zumindest noch vor ein paar Jahren so, dass Waldorfabschlüsse in einigen Bundesländern keine staatliche Anerkennung bekamen.
Deine Aussage: finde ich in diesem Zusammenhang reichlich überheblich und anmaßend. Dir scheint nicht klar zu sein, welche Kontrollmechanismen bei Wikipedia inzwischen laufen, um eben Falschinformationen zu vermeiden. Dass das nicht immer auf Anhieb klappt, ist bei der Größe, die Wikipedia inzwischen angenommen hat, auch nicht zu erwarten, vor allem wenn man berücksichtigt, dass es sich hierbei um ein nicht-kommerzielles Projekt handelt.
Wäre es nicht ein willkommener Anlass für dich, diesen in deinen Augen Falscheintrag zu korrigieren? Das dürfte doch für dich, die vom journalistischen Fach ist, eine Leichtigkeit sein?
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Ich weiß, liebe Barbara, aber die Abschlüsse sind eben anerkannt. Das hat ja mit Weltsicht wenig zu tun, sondern mit rein trockener Information. ;-)
@Gisela: Die Quelle bin ich, meine Geschwister, die allesamt an Waldorfschulen abschlüsse gemacht haben, die alle anrekannt sind (NRW) (zwischen 1974 und heute) , meine Nichte und mein Neffe, die in Bayern den Abschluss gemacht haben (anerkannt vor 5 und 4 Jahren), mein Vater, dern in BW an W-Schuilen unterrichtet, Bremen, in dem die Abschlüsse anerkannt sind, Hamburg ist es ebenso... Und ich glaube, ein Kommilitone mit anerkanntem W-Abschluss kam aus Niedrsachsen.
Ansonsten noch:
http://www.waldorfschule.info/index.29.4.1.html, (Link genehmigt von Gisela), zugegebenermaßen von Waldorfschulen, also nicht 100% neutral
Abendblatt-online, gefunden: 02.7.2006, 21h
Nee, anmaßend finde ich das nicht, Wikipedia zu kritisieren, denn das, was da steht, stimmt nun mal so nicht. Also berechtigte, sachliche Kritik. Und Zeit, da mitzuschreiben, ghabe ich im Moment echt nicht, habe aber, was andere Themen betrifft, durchaus schon dran gedacht.
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Ich habe die Wiki-Geschichte nochmal genau gelesen: Da steht noch vor dem von Gisela benannten, das der "Waldorfschul-Abschluss" staatlich anerkannt werden kann (z.B. als Realschulabschluss) Er ist selber aber kein anerkannter Abschluss. Er muss eben durch die Anerkennung ergänzt werden, das ist eine Formsache (Das steht jetzt bei Wiki nicht mehr). Mit W-Schul-Abschlus wird da wohl die Bewertung der Lehrer gemeint sein, die ein Teil des Zeugnisses ist. Weiter steht da, dass die Klasse 13 auf das Abi vorbereitet, und dass in vier Bundesländern das gleiche Zentralabitur durchgeführt wird wie an den staatlichen Schulen auch.
Demnach haben da wohl ich und andere Wiki nicht ordentlich genug gelesen, ich entsschuldige mich schonmal vorab dafür. Demnach ist aber Wiki selber ein Beleg für meine oben aufgeführte These.
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@Carol: Danke für den Hinweis auf die PN. Die ist mir eben beim Einloggen gar nicht angezeigt worden. :shock: Ich mach mich dieser Tage schlau, wie das explizit in Bayern abläuft. Ich meine, da gibt es nach wie vor einige Unterschiede zu anderen "liberaleren" Bundesländern.
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Schön, daß Deine Erfahrungen so positiv sind, nur, wenn andere weniger positive Erfahrungen haben, dürfen die dennoch geschrieben werden.
Deine Meinung besitzt ebenwo wenig Allgemeingülitgkeit wie Wikipedia.
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Es ging schlicht und ergreifend um eine falsche Information. Denn ob ein Abschluss anerkannt wird, ist ein Fakt, keine Meinung. (Da gibt es nämlich einen Unterschied) Und das ich den negativen Beispielen positive gegenüber stelle, ist doch mein Recht, oder, wenn doch jeder seine Meinung äußern darf? Schreib ruhig, wenn du das anders siehst, und es hier verschiedene Klasse an Usern gibt. Ich habe jedenfalls nicht geschrieben: Böseböse User, so dürft ihr das nicht sehen, sondern:
man, sind da viele Tippfehler drin...
Also: zunächst anerkannt, dass andere andere Erfahrungen gemacht haben, dann meine Erfahrung dazu geschrieben.
EDIT: Habe ich geschrieben, dass es verkehrt ist, dass du darauf hinweist? Nein.
Wo ist dein Problem, wenn es denn sachlich auf diesen Thread bezogen ist?
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:shock: :shock:
Nachwievor, ich bin angegriffen/ belehrt/ "nenn, es, wie du willst" worden, für etwas, was ich nicht getan habe. Fertig.
So, und nun äußere ich mich nur noch zum Thema, so will es nämlich der Forumsknigge.
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Nee, so einfach ist es nicht. Es ist zwar aus allen "was geworden", jeder hat seinen Weg gemacht, aber ich habe mich unwohl gefühlt, bin 13 Jahre lang ungern zur Schule gegangen, und ein Teil meiner Geschwister auch.
Das psychosoziale stimmte halt nicht, zumindest nicht an dieser Schule. Das ist an anderen Schulen bestimmt anders, ebenso, wie es gute und schlechte staatliche Schulen gibt. Es hängt halt viel vom Menschen ab.