Es hat sich bei uns jetzt doch so entwickelt, dass wir sehr wahrscheinlich ein Haus bauen. Zur Zeit geht es um den Erstentwurf, ohne den wir keine genaue Kostenermittlung bekommen und wir nicht wissen, ob das Haus wirklich in unserem Budget liegt. Nun gestaltet sich der Erstentwurf als sehr schwierig, da wir von unserem Traum Pultdach abrücken mussten, weil wir nur 1stöckig bauen dürfen. Auch die anderen Auflagen vom Bauamt hemmen uns etwas. Dazu kommt noch, dass es ein Eckgrundstück ist und die Terrasse nach Westen liegen muss. Da für uns nur ein Passivhaus in Frage kommt, wird es dadurch mit der Ausrichtung schwierig. Ein Passivhaus richtet man immer nach Süden aus! Naja, eine weitere Frage ist die obengestellte. Wie gross plant man die Kinderzimmer! Eigentlich sind wir uns ja im Moment zu 90% sicher, dass Jolina ein Einzelkind bleibt, aber 1. weiss man nie, was in 3 oder 4 Jahren ist und 2. könnte ja doch mal ein Unfall passieren, da wir nur mit Kondomen verhüten. Bis dahin ist dann aber das Haus gebaut.
Ich habe aber so gar keine Vorstellung, wie gross ein Kinderzimmer sein muss. Wir haben max. 150 qm zur Verfügung, auf die 1 Schlafzimmer, 1 Technikraum, 1 Arbeitszimmer, 1 Bad, 1 Gäste-WC, 2 Kinderzimmer/Gäste, Wohn-Ess-Bereich! Wir bauen ohne Keller! Deswegen also meine Fragen:
Wie gross sind eure Kinderzimmer und hat jedes Kind ein eigenes? Ist die Grösse okay?
Kommentare
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Wir haben 131 qm.
Das teilt sich wie folgt auf:
Elternschlafzimmer: 16,41 qm
Kind 1: 13,41 qm
Kind 2: 10,23 qm
Flur: 5,44
Essen: 18,82
Wonzimmer: 29,72
Küche: 11,69
Arbeitszimmer: 5,96
Bad 1: 6,03
Bad 2: 4, 38
Windfang: 6,25
Gäste-WC: 2, 46
+ Balkon: 1,70
Die beiden Bäder werden irgendwann noch zu einem zusammengelegt und das 2. Kinderzimmer ist derzeit noch nicht belegt.
Kellerraum in "herkünftigen Sinne" haben wir auch nicht, nur einen Waschraum und eine Werkstatt von meinem Mann zum Basteln (Hobby).
Also uns ist das echt groß genug.
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unser Kinderzimmer hat ca. 14 qm, ich finde das reicht aus.
Allerdings müssten wir umziehen, wenn wir irgendwann mal ein zweiters Kind bekommen, denn ich finde schon, dass jedes Kind - zumindest später - sein eigenes Zimmer haben sollte. Besonders wenn es Jungen und Mädel sind.
LG
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Wir haben 2 Kinderzimmer à 10/11 qm. Das finde ich schon ganz ausreichend so. Aber sie könnten natürlich gerne etwas grösser sein. ;-)
In unserer alten Wohnung hatte Malte 16 qm zur Verfügung. Das fand ich besser. So hatte er auch Platz seine Sachen mal stehen zu lassen. Jetzt ist eher nur ein schmaler Durchgang vorhanden, wenn da was steht/liegt ist das Zimmer voll. :roll:
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Angelina hat momentan noch kein eigenes Zimmer, demnächst wird mein Schlafzimmer aber zum zweiten KiZi umgebaut und ich zieh dann ins Wohnzimmer um.
Steffis Zimmer würde zwar auch für 2 Kiddies reichen, aber der Altersunterschied zwischen den Beiden ist einfach zu gross.
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edit:
guggt euch doch mal auf den seiten von fertighausherstellern um und guggt euch da ein paar ideen ab.
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Meine Frau, dessen Account ich gerade nutze, machte mich auf diese Frage aufmerksam. Ich möchte antworten, da ich architektur studiere und sicher helfen kann.
Zunächst: 150qm sind schon mal ganz ordentlich. Da sollte sich alles einfügen lassen. Im regelfall würde man die Einteilung in die beiden Geschosse wie folgt machen:
EG: Wohnen, Kochen, Essen, WC, Hausanschlussraum.
OG: Bad, Kinderzimmer 1 und 2, Elternzimmer.
Zu den Themen größen:
Es gibt Zimmergrößen die man einhalten kann, muss aber sagen, dass es imho ganz in der Familie liegt, welchen Wohnstil man bevorzugt. Ich persönlich halte viel von oben genannten Ideen wie ein Spielzimmer, was vor allem die Möglichkeit in der Familienplanung gibt aus zwei auch drei Kinder zu machen ;-).
Auch gibt es viele Möglichkeiten im EG: Wohnen Essen in einem Raum? Essen Kochen in einem Raum, Alles in einen Raum oder alles getrennt.
Zum Thema Passiv-Haus / Nullenergiehaus etc.
Es ist auch ohne Südseite erstmal kein Problem die neuen Richtlinien (EnEV) zu erfüllen. Eine Südseite mit Terrasse bringt letztlich auch nur was für die Energie, wenn man ein entsprechenden Dachvorsprung hat, der im Winter die Sonne rein lässt und im Sommer eben nicht.
Zum Thema Fertighaus:
Nicht nur um meine Branche zu retten spreche ich mich gegen die Idee aus. Folgende einfache Gründe: Akkustik! Fertighäuser sind zumeist sehr laut. Kosten! Natürlich ist es in der Anschaffung eher günstiger, allerdings ist der Werterhalt entsprechend auch schlecht. Flexibilität: Jede Änderung in einem Fertighaus, die es den eigenen Wünschen gerechter werden lassen soll, kostet Geld und weiterhin wird es immer den Charakter einer Notlösung haben. Ein Architekt hingegen kann direkt darauf eingehen (auch wenn ich zugeben muss, dass es leider nicht mehr viele können).
Kann ich, bevor meine Finger abfallen, einen unverbindlichen Dialog per E-Mail vorschlagen? Einfach per PM an tesoro wenden, sie leitet dann weiter.
ciao,
Daniel (in tesoros Account ;-)
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Im Zweifelsfall würde mein Kind das 2. größte Zimmer (gleich nach dem Wohnzimmer) bekommen.
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na ja, ein Doppelbett und ein ordentlich großer Kleiderschrank nehmen schon viel Platz weg. Wir haben hier auch das größere Zimmer. Die Kinderzimmer wären zum Tauschen zu klein.
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Als Eltern hält man sich doch meistens woanders als im Schlafzimmer auf, Eltern hingegen stört es manchmal, ständig Slalom um die im Wohnzimmer verteilten Spielsachen zu laufen.
Wenn man einen großen Flur hat, kann dort manchmal auch ein Kleiderschrank stehen (Wir rennen auch nackig von der Dusche ins Schlafzimmer zum Schrank - da kann man auch schnell mal nen anderen Weg einschlagen!). Als Schlafzimmer würde mir persönlich ein Raum reichen, indem das Bett plus Nachtschränke reinpasst. Für andere persönliche Sachen würde ich ein größeres Arbeitszimmer einplanen. Hier herein noch eine mäßig bequeme Schlafcouch für Besuch. Im Gegenzug aber auch ein Spielzimmer für die Kleinen, damit deren Schlafzimmer gemütlicher sind. Verzichten könnte ich auf ein Esszimmer - dann lieber eine größere Küche, wo auch drin gegessen wird.
Meine angehenden Schwiegereltern leb(t)en mit ihren Schwiegereltern unter einem Dach und deren Zimmeraufteilung ist grausig:
Unten: großes Wohnzimmer, Küche der älteren Generation (die nicht mehr genutzt wird), großes Bad, Durchgangsflur in den Hinterhof
Oben: großes Schlafzimmer der älteren Generation (ich würde schätzen 5x6m), klitzekleines Bad, Küche (die noch genutzt wird), Elternschlafzimmer (von der Architektur so, dass mein angehender Schwiegervater einmal ums ganze Bett herummarschieren muss um an seinem Kopfende zu stehen - die Tür ist also am Kopfende meiner angehenden Schwiegermutter), Arbeitszimmer
Dach: Großes Wohnzimmer der jüngeren Generation, Gästezimmer
Dazu kommt, dass es eine offene Treppe gibt und derjenige oben im Gästezimmer hören kann, was unten im Wohnzimmer erzählt wird *grusel* Was bei dem Haus am meisten stört sind die zwei riesig großen Räume, die eben als Wohn- und Schlafzimmer genutzt werden und dass es drum herum nur noch kleine Kämmerchen gibt. Hätte ich einen Fetisch, der unbeobachtet ausgelebt werden muss, könnte ich das ja verstehen, aber selbst dann macht ein kleineres Schlafzimmer + kleine Fetischkammer (*grins*) mehr Sinn...
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Wegen dem Schlafzimmer, da sind wir uns einig, dass es nicht zu klein sein darf. 1. Weil wir die Möbel schon haben und wir die auch behalten wollen und 2. weil wir nie wieder so ein kleines Schlafzimmer haben wollen, wie in unserer 2. Wohnung. Ein bissl Platz brauchen wir schon. Im Moment ist unser Schlafzimmer sogar sehr häufig am Tag ein Aufenthaltsort zum Kuscheln, Lesen oder Quatschen.
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EG
44 qm Wohn-/Essbereich
8 qm Küche
ca. 2 qm WC
ca. 4 qm Diele
ca. 7 qm Fahrrad-/Abstellraum
1. OG
22 qm Elternschlafzimmer
17 qm Kind 1
12 qm Arbeitszimmer
7 qm Bad
2 qm Abstellraum
2. OG
18 qm Kind 2
19 qm Kind 3
5 qm Bad
Rest: Heizthermeraum
hab grad den Plan nicht vorliegen, und weiß die Zahlen nur ca. ... es sind auf jeden Fall 167 qm Wohnfläche, voll unterkellert (ohne Keller könnte ich mir z.B. nicht vorstellen ... allein schon für die Wäsche - momentan haben wir die Waschmaschine im Bad und das finde ich total unpraktisch!)
Ich finde es schon ganz gut, wenn die Kinderzimmer zumindest ungefähr gleich groß sind, bzw. ausgeglichen ... mein Mann hatte z.B. früher ein größeres Zimmer als seine Schwester, aber dafür hatte sie einen Balkon dran ...
Ich hatte als Kind ein 11 qm Zimmer, und habe zwar (vor allem in der Pubertät) oft gewünscht, ein größeres zu haben, aber letztendlich reicht das auch ... ich hab mich jetzt rückblickend gesehen eigentlich immer wohl gefühlt in meinem Zimmer.
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Daniel wieder an der Tippmaschine. Ich hab gelesen, dass es einige von Euch doch sehr interessiert, weswegen ich mich gerne noch zu einigen Fragen äußere. Den Experten weise ich aber noch von mir - schließlich ist da noch kein dipl. vor dem Namen *lol*.
Also Zimmergrößen: Die Zimmergrößen ergeben sich meist aus sehr rationalen gründen. Zum Beispiel das Elternzimmer. Wie breit und lang ist es? Ganz einfach zunächst. Ihr habt ein 2x2 Meter Bett, Schränke sind meist 60cm tief, für Heizkörper nimmt man nen Puffer von 30cm an und Wegbreiten werden mit einem Meter berechnet. Wenn ich also die breite des Zimmers berechne, hab ich Heizung, Weg, Bett, Weg, somit min. 4,3 Meter. Und die Länge ist: Bett steht an der Wand, also 2 Meter, nen Meter Weg und 60 cm für den Schrank. Somit kommen wir auf 3,6m. Das ganze wird dann dem Mauermaß angepasst. Das sind dann knapp 15,5 Quadratmeter. Natürlich gibt es dutzende Variationen die dann zu unterschiedlichen Zimmergrößen führen. Am einfachsten erkennt ihr einen halbwegs guten Grundriss daran, wenn ihr Eure Möbel reinstellt und alles passt. So haben Türen und Fenster zu der nächsten Querwand nen mindestabstand von 62,5cm um den Platz für einen Schrank zu erlauben.
Das klingt vielleicht kompliziert, aber die einfachste Methode ist oben genannt: Grundriss nehmen, Möbel aus Papier ausschneiden und reinstellen ;-).
Wie große sollen die Zimmer denn nun sein?
Jeder hat individuelle Vorstellung zu seinem Lebensstil. Es gibt keine Ideallösung - nur muss man sich vorher darüber im klaren sein was man will und das seinem Architekten deutlich sagen (viele Architekten, vor allem auch mal etwas ältere oder eingebildete wollen ihren Kopf durchsetzen. Hier müsst ihr versuchen die Waage zwischen seiner Kompetenz und Euren persönlichen Wünschen zu finden). So ist dem einen ein großes Schlafzimmer wichtig, da es als Refugium dient. Habt ihr ein kleineres Bad, so ist das Zimmer größer weil eventuell ein Schminktisch rein kommt. Habt ihr keinen Keller oder kein Spitzdach für die Winterkleidung, ist das Schlafzimmer größer für das mehr an Schrank. Dürfen/sollen die Kinder im Wohnzimmer spielen um sie in der Nähe zu haben, dann müssen die Kinderzimmer nicht groß sein - Dennoch gibt es immer die Zukunft. Spätestens in der Pupertät sperren sich Mädchen und Jungs mit Freunden in den Zimmern ein. Wenns nicht eng und muffig werden soll, sollte man schon etwas platz haben. Und das Zimmer sollte Potential zur individuellen Gestaltung bieten. So entsehen eine Menge Überlegungen. Eine Aussage wie 15qm müssen es sein, ist da wenig aussagekräftig.
Bauämter und die Auflagen:
Die Ämter sind leider immer wieder der Grund warum die Architektur in Ländern wie Deutschland vor allem auf der künstlerischen Ebene stark leiden *ne Tüte Mitleid bitte!*. Aber das Problem mit dem Pultdach zeigt es deutlich. Architektur wird zerstört, die neuen Überlegungen für passives Bauen werden vom Amt von vornherein behindert durch merkwürdige Auflagen ihrer Planungsämter. Was dabei herauskommt sind meist die buntesten und verstümmeltsten Siedlungen, weil sich die Leute dann versuchen mit Fassade oder Farbe vom Nachbarn zu unterscheiden. So ist es ja so, dass bei eingeschossigem Bauen nur noch ein Satteldach in Frage kommt um das zweite Geschoß draufsetzen zu dürfen (weil das dann nicht als Vollgeschoß gilt). Dadurch kommt es zum entsetzlich Gaubenbau in Deutschland, weil man bis zu 50 Prozent der Dachfläche eines solchen Obergeschosses eben doch höher bauen darf (Schmalseitenprivileg).
Wer bis hier hin gelesen hat darf die Forumplätzchen essen (wenn sie noch da sind - sind ja viele große Bäuche unterwegs *grins*)
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Ich habe übrigens eben noch gelesen, dass wir sogar bei der Farbe der Dachziegel eingeschränkt sind. :shock: Wir dürfen nur Tonziegel oder Dachsteine in rot oder schwarz drauf machen. Ob das mein Mann schon gelesen hat? Der wollte nämlich was ganz anderes draufhaben. :roll:
Nur für begrünte Dächer machen sie eine Ausnahme. Aber das ist für uns wohl zu teuer.
Ich sags euch, wenn der Bauplatz nicht unser Traumplatz im richtigen Ort, zur richtigen Zeit und vor allem zum richtigen Preis wäre. Ich würde es schmeissen! Ich will doch so gerne mein Pultdach! :traurig99: Mal abgesehen von dem blöden Sendemast, den sie uns jetzt auch noch vor die Nase setzen. Der darf übrigens mal locker 40 m hoch sein! :flaming01: