ich würde gern eine zweite ausbildung machen, einfach weil ich nach meinen "vielen" erziehungsjahren eh aus meinem alten beruf herraus bin, und, weil sich zweitens, die praxiszeiten nicht mit den bedürfnissen einer großen familie decken....
auf dem arbeitsamt wurde mir kurz und bündig erklärt, ich wäre zu alt für
eine zweite ausbildung :shock: nichts destotrotz habe ich morgen einen termin zur berufsberatung bekommen- ich fürchte die wollen mich nur beraten, welcher putzjob am passendsten wäre...
also muss ich das wohl selber in die hand nehmen.
hat schon mal eine von euch sowas gemacht? nach möglichkeit (bitte nicht lachen) auch halbtags- dafür halt doppelt so lang oder so?
wie sind eure erfahrungen?
Kommentare
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Hast Du denn eine Idee?
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Das Arbeitsamt - sorry, falls jemand dort arbeitet - aber das kannste knicken. Hab da auch nur schlechte Erfahrungen gemacht, als ich letztes Jahr arbeitslos war. Ich hatte da angefragt, ob ich eine Unterstützung (evtl. Kilometergeld) bekäme für meine Ausbildung als Kinder-, Jugend-, Familienberater und hab dem guten Herrn dort auch genau erklärt, dass ich aus meinem Beruf auf lange Sicht rausmöchte (Bürokauffrau). Er sagte Unterstützung gibts keine (hatte ich mir auch schon gedacht) und wollte mir das ausreden und mir stattdessen einen Englisch-Kurs empfehlen (die würde das Amt sogar bezahlen - aber was soll ich damit, wenn ich Englisch kann?? Und die Englisch-Kurse vom Arbeitsamt sind doch meist Anfängerkurse). Oder ich solle dringend Abitur nachholen ..... Wozu? Weil man das auf jeden Fall braucht.... Aber wenn ich doch aus meinem Beruf eh raus will? Abitur ist ganz wichtig.....
Ich weiß gar nicht, was ich 34 Jahr lang ohne Abitur gemacht hab??!! :shock: :biggrin:
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Das Arbeitsamt hat mir gar nicht geholfen. Die waren richtig blöd, ich solle doch die Ausbildungs- und Studiumsplätze denen lassen, die noch nichts gelernt haben und die zukünftig auch arbeiten gehen werden :shock: Ich war stinksauer, die hat mir ja indirekt unterstellt, dass ich gar nicht vor habe, arbeiten zu gehen.
Na ja, Abi hat geklappt, vom Vater meiner Tochter hab ich mich dabei getrennt, der er nicht damit klargekommen ist, dass ich Abi nachhole. Studium aufgenommen und nun schreibe ich noch an der Diplomarbeit und dann bin ich endlich fertig :cool:
Eine Freundin von mir (2 Kinder, alleinerziehend, 40) hat eine Ausbildungsstelle halbtags! gefunden. Geht über die üblichen 3 Jahre, allerdings bekommt sie ein geringeres Ausbildungsgehalt. Es geht also, ist aber sehr schwierig.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg. Hast Du denn schon eine Idee, welchen Beruf Du gerne machen würdest?
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ich denke, es wird sehr schwierig werden, einen Ausbildungsplatz für halbtags zu bekommen.
Erstens, weil das eigentlich fast nicht möglich ist, die meisten Ausbildungsberufe basieren auf Vollzeit, zumindest wenn Berufsschule als Blockunterricht dabei ist, musst du anwesend sein.
Zweitens bist Du zwar noch jung, aber eigentlich nicht mehr in dem Alter für die Ausbildung auch die AG wollen junge, dynamische und vor allem flexible Azubis.
Drittens wirst Du mit 4 Kindern sicherlich immer gefragt, wie du das denn regelst, wenn mal eins krank ist.
Und wie sieht die Perspektive in dem Beruf aus, wenn Du fertig wärst?
Das alles zusammen genommen und die Vielzahl der Schulabgänger, die noch ohne Lehrstelle da stehen lässt mir die Wahrscheinlichkeit, einen Ausbildungsplatz zu bekommen doch sehr gering erscheinen. Dass das Arbeitsamt dich dabei nicht unterstützt kann ich so sogar etwas nachvollziehen.
Bitte nicht böse sein, aber das ist meine Meinung dazu.
Meinst Du nicht, du findest auch einen passenden Halbtagsjob in deinem gelernten Beruf? Oder kannst dich in einer anderen passenden Tätigkeit anlernen lassen? Wie siehts mit einer Umschulung aus? Was sagt denn das AA dazu.
Ich erfahre grad selbst, wie schwierig es ist, einen passenden Job zu finden und das schon mit "nur" einem Kind. Es ist echt zum ko....
Bei der Vielzahl der Bewerber können es sich die AG halt wirklich leisten, sich die Rosinen rauszupicken. Meist sind das nicht mal die besonders qualifizierten, sondern einfach die, die flexibel sind, keine Ansprüche an Arbeitszeit oder -weg stellen... leider.
Ich drück Dir die Daumen, dass du was passendes findest.
Liebe Grüße
Mandy
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Bei mir im Lehrjahr war eine Frau die war auch schon über Dreissig und hat da eine Ausbildung zur KfB gemacht was als Umschulung lief.
Sie war aber ganz normal bei den Lehrlingen dabei.
Halbtagsausbildung gibt es glaub ich nicht, zumindest hab ich das noch nie gehört.
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ist mir egal wie alt ich bin und was andere denken, ich schaff das auch ohne die vögel vom amt :twisted:
meien gedanken sind momentan folgende:
aus meiem job bin ich raus- wenn ich das wieder machen wöllte, müsste ich jemanden finden der mich nochmal ein halbes bis ein jahr in eien "lehre" nimmt, ich weiß nicht mal ob ich meien rötgenschein nochmal machen müsste...- vielleicht fände sich da der ein oder andere wenn ich "nettolohnlos" arbeiten würde...
blieben im ansaxhluss daran die praxiszeiten die nicht familienfreundlich sind. ich trua mich sogar wetten meine ehemalige chefin würd emich mit kuss habd zurücknehmen aber die praxis ist mittelweiele nach mittelfranken(fürth) verlegt worden. der arbeitweg ist idiotisch weit....
lernen würde ich gern zahntechniker, das wäre toll. ich könnte mir aber auch sowas wie familienberaterin vorstellen. grundsätzlioch will ich nicht hineter irgendeienr wand verkümmern, da kann ich daheim bleiben. ist ja nicht so das mir mein leben total missfällt, aber kontakt zu nichtwindel-trägern wäre prima :oops:
also: kreativ in irgendeiner form oder mit menschen zu tun haben- das ist wichtig.
auf jeden fall werde ich nicht alles gleich sein lassen, weil dieser mensch vom amt so schrecklich negativ war.*grusel*
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Ich muß mal sagen das ich Dich gut verstehen kann.
Ich würde auch gerne was anderes machen/lernen, nur ich weiß nicht so recht was.
Ein Studium würde mich reizen, aber mit zwei kleinen Kindern und einem Mann der selbst nebenberuflich eine Weiterbildung macht ist das eher schwierig.
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habe vor einiger zeit mal eine ausbildung in der gastronomie angefangen und wurde prompt schwanger. die hotelchefin und somit ausbildungsleiterin wollte sich gleich mit mir zusammensetzen, wie wir das regeln können, daß ich weniger schwer arbeite während der ss und zeitlich weniger arbeite, wenn der zwerg dann da ist.
leider kam dann die fg und die ausbildung habe ich daraufhin auch gecancelt :???:
wollte damit sagen, daß es durchaus leute gibt, die auf mamis und werdende mamis eingehen und rücksicht nehmen und somit auch die ausbildungsbedingungen ändern. nur die schulischen leistungen durften dadurch nicht beeinträchtigt werden, aber wie gesagt, dazu kam es dann nicht mehr.
viel erfolg
gruß,
cosima
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Sie muß den Überblick behalten und immer Ruhe bewahren, danach erst kommt die fachliche Kompetenz :biggrin:
Gruß,
Cosima
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Das ist schon mal die richtige Einstellung!
Das ist ja die Ausbildung, die ich zur Zeit mache, das ist aber keine klassische Ausbildung in dem Sinn, sondern das ist eher wie ein Studium. Es gibt viele Schulen, die sowas anbieten. Guck doch mal auf paracelsus.de, da mach ich meine. Das läuft über ein Jahr und die Seminare sind einmal monatlich ein komplettes Wochenende! Es ist sehr anstrengend, aber es macht auch tierisch Spaß! Allerdings ist der Spaß nicht ganz billig.... Preise findest Du auch auf der Homepage......