Ich habe es nicht gesehen.
Generell halte ich ja erst einmal alles für möglich. Und ich würde mich nie darüber erheben und sagen, gibt es nicht, ist alles Humbug.
Allerdings traue ich den ganzen Fernsehengeschichten nicht so ganz, da da alles gespielt werden kann und auch oft wird. So, dass es der Zuschauer nicht nachvollziehen kann, da die Darstellung meist packend und fesselnd ist.
In der heutigen Zeit sind Menschen sehr empfänglich für solche Dinge, da sie der Kirche nicht trauen und die innere Leere mit anderen Dingen füllen möchten und auf der Suche sind nach Antworten auf ihre Fragen...
Nicht umsonst floriert die Esoterikbranche...
Wie schon angedeutet, ich denke es gibt viel mehr, als Mensch bislang erforschen konnte, allerdings habe ich ein Problem mit der momentanen Kommerzialisierung.
Aber anscheinend und wie erklärt, ist der Markt momentan sehr groß für diese Bereiche. :-)
Ich selber kann mir das schon ganz gut vorstellen. Dafür gibt es immer wieder Berichte, die sich doch in der Kernaussage gleichen.
Allerdings halte ich es für nicht gut, sich zu intensiv damit zu beschäftigen. Für mich persönlich käme der Versuch einer Rückführung nie in Frage. Es gibt eben doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man denken kann, aber die Natur hat es ja nicht umsonst so eingerichtet, daß man sich dann an die vergangenen Sachen nicht mehr erinnern kann.
Ich denke es ist besser, wenn man die Finger davon läßt.
Ich würde mich im Großen und ganzen auch als Christlich beschreiben -wenn vielleicht nicht unbedingt im ursprünglichen Sinne. Ich denke, daß auch andere Religionen durchaus irgendwo im Kern ihre Daseinsberechtigung haben und daß zu den biblischen Geschichten auch 'ne Menge im Laufe der Jahrhunderte dazugedichtet wurde.
Könnte mir vorstellen, daß man vielleicht mit einer Aufgabe in die Welt geschickt wird und so lange wiedergeboren wird, bis man diese Aufgabe gelöst hat :roll:
Daß es dazu einen Gott gibt, der über alles bestimmt, würde ich nie in Frage stellen. Dafür ist das Rätsel Erde, Tiere, Menschen doch zu groß -sowas Geniales muß doch irgendwo herkommen und kann doch nicht einfach aus einer Laune von chemischen Verbindungen oder ähnlichem vorkommen. Dafür ist es einfach zu perfekt
Geschadet hat mir auch noch nie ein kurzes Gebet zwischendurch -vielleicht bin ich auch nur altmodisch.....
ich glaube an früher leben und finde eine rückführung sehr interessant. aber wie moniflori schon geschrieben hat, glaube ich auch nicht alles, was im tv so gezeigt wird. selbst würde ich eine rückführung sehr interessant finden und wenn mir jemand sowas schenken würde, dann tät ichs auch machen. aber ich bin jetzt nicht so eine, die alle hebel in bewegung setzt, um sowas machen zu können.
ich habe keine Ahnung und habe den Bericht auch nicht gesehen. Aber mein Sohn hat mir schon vor ner Ewigkeit erzählt, dass Tote wiedergeboren werden als Babys. Er hat mir auch Storys erzählt, die er angeblich mal erlebt hat. Ich weiß nicht ob das einfach nur blühende Phantasie ist oder die Wahrheit. Lügen habe ich ihm jedenfalls nie erzählt sondern nur zugehört und ab und zu mal nachgefragt.
Könnte mir vorstellen, daß man vielleicht mit einer Aufgabe in die Welt geschickt wird und so lange wiedergeboren wird, bis man diese Aufgabe gelöst hat
Das glaube ich auch und es macht Sinn:
Wenn manche Leute sagen, warum passiert immer mir dies und das, dann ist es so, dass man meistens erkennen kann, dass das eigene Verhalten, eine Nichterkenntnis mit dahinter steckt und ich glaube, so lange man es nicht begriffen hat, wiederholen sich die Dinge auch schon in diesem Leben immer wieder, bevor etwas geschieht, was man erhofft.
Ich bin auch gläubig, glaube an Gott.
Allerdings sehe auch ich das Problem an der Bibel. Ich habe mich in meinem Mutterschutz lange Zeit mit dem Thema beschäftigt.
Die Evangelisten haben aus Überlieferungen berichtet, wobei der Evangelist Markus altersmäßig am nähesten an der "GEschichte" dran war.
Nur was im Laufe der Jahre daraus wurde und gestrichen wurde und von wem!? :roll:
Es waren Kaiser wie Justinian, die auch die Reinkarnation aus der Bibel strichen. Hier ein sehr interessanter Artikel:
Die größte Lüge der Kirche
(Teil 1/3)
553 n. Chr. wurde die Wiedergeburt von 165 Kirchenleuten verdammt.
Zuvor war sie ein Fundament christlicher Lehre:
Auf den Spuren einer Verschwörung.
Die Reinkarnation ist eine Tatsache. Daß sie im heutigen christlichen Glauben nicht mehr existiert, ist einer machthungrigen Frau zu verdanken. Sie ließ all jene Stellen, die in der frühen Bibel auf die Reinkarnation hinwiesen, entfernen. Eine scheinbar kleine Tat mit epochalen Folgen: Wie anders wohl wäre die Geschichte der letzten 2000 Jahre verlaufen, hätten die Menschen immer gewußt, daß sie selbst es sind, die die Früchte ihrer (Misse-)Taten ernten werden, indem sie in einem kommenden Erdenleben die Suppe auslöffeln müssen, die sie sich eingebrockt haben?!
Am Anfang der Christenheit war die Reinkarnation eine der Säulen im ganzen Glaubensgebäude. Ohne sie hätte (und hat dann auch tatsächlich) das Christentum jeder Logik entbehrt. Wie könnte ein gütiger Gott dem einen Menschen goldene Löffel und dem anderen nur das Hungertuch geben in seinem angeblich einzigen Erdenleben? Frühe Kirchenfürsten und Theologen wie Origenes, Basilides oder der Heilige Gregor lehrten selbstverständlich die Wiederverkörperung der Seele schließlich stand sie ja auch in der Bibel. Mittlerweile wittern viele Christen Gotteslästerung, erwähnt jemand die Reinkarnation.
Blenden wir zurück ins 6. Jahrhundert n. Chr., wo sich am Hof des byzantinischen Kaisers Justinian jene diabolische Verschwörung ankündigte, die 1'400 Jahre lang die Menschen in falschen Vorstellungen über die Realität von Leben und Tod gefangen hielt. Noch im Jahrhundert davor war die Reinkarnation unbestrittene Tatsache in der christlichen Kirche. Dafür stritt man sich darüber, wie sehr Jesus Mensch oder Gott gewesen sei. Nestorius, Abt von Antiochia, war der Ansicht, man dürfe Maria nicht ‚die Mutter Gottes' nennen, schließlich habe sie nur den ‚menschlichen' Jesus geboren. Doch ein Konzil verurteilte Nestorius als Häretiker (Ketzer), schickte ihn in die Wüste und stellte fest, Jesus sei zur gleichen Zeit menschlich und göttlich gewesen. Einer von Nestorius erbittertsten Gegnern war Eutyches, der wiederum behauptete, Jesus sei nur von göttlicher Natur gewesen, weil seine Menschlichkeit in der Göttlichkeit aufgegangen sei. Diese Lehre nennen wir heute Monophysitismus (also die Lehre, nach der die zwei Naturen Christi zu einer neuen gottmenschlichen verbunden sind.). 451 verurteilte dann das Vierte Allgemeine Konzil den Monophysitismus ebenfalls als Häresie und verfolgte seine Verfechter. Einer der eifrigsten Häscher war der spätere Kaiser Justinian.
Konzil von 451 unterstreicht Wiedergeburt
Wie schon erwähnt war während dieser religiösen Kontroversen die Wiedergeburt nie ein Diskussionsthema gewesen. Man hielt sie für ein fundamentales Dogma, das am Konzil von 451 sogar nochmals bekräftigt wurde. Wer hätte damals ahnen können, daß sich die christliche Theologie mit der Thronbesteigung Justinians (527) grundlegend ändern sollte und unter welch tiefgreifenden Auswirkungen die nachfolgenden Jahrhunderte deswegen zu leiden hatten.
Die treibende Kraft im Hintergrund war eine Frau: Theodora, die Gattin von Kaiser Justinian. Sie hatte einen steilen sozialen Aufstieg hinter sich und die Tochter eines Bärenbändigers im Zirkus von Konstantinopel bediente sich dabei der ältesten Waffe der Frau. Einst war sie eine blutjunge und hübsche Hure, deren Dienste selbst vom Adel gerne in Anspruch genommen wurden. So verfiel auch Hacebolus, der junge Statthalter von Pentapolis, ihren Reizen und nahm Theodora mit sich nach Nordafrika. Doch sie mißbrauchte das Vertrauen des Statthalters und häufte sich auf Kosten der Bevölkerung große Reichtümer an. Als sie in ihrer Raffgier den Bogen überspannte und Hacebolus von Beschwerden des Volkes überhäuft wurde, warf er Theodora aus seinem Palast hinaus und konfiszierte alle ihre Güter. Nur mit den Kleidern auf ihrem Leib kämpfte sie sich nach Alexandria durch. Vor den Toren der Stadt wurde sie von einem Eremiten namens Eutyches freundlich in dessen Höhle aufgenommen. Es war jener Eutyches, der den Monophysitismus ins Leben gerufen hatte und nun hier in der Verbannung lebte. Später sollte sich Theodora dieses gestürzten Mönches erinnern und zur Durchsetzung ihrer finsteren Pläne bedienen.
Zurück in Konstantinopel, schlief sie sich zielstrebig die Gesellschaftsleiter hoch. Sie wurde eine der Konkubinen Justinians, später seine Lieblingskonkubine und schließlich, im Jahre 523, gar seine Frau. Vier Jahre später sollte sie mit ihrem Gatten zusammen die höchste weltliche Macht erringen: die Kaiserkrone.
Theodora will ihre eigene Apotheose
Theodora hatte es geschafft wenigstens beinahe. Denn ihr brennender Ehrgeiz trieb sie noch immer an. Eine weitere Stufe konnte noch erklommen werden, die letzte: Ihre eigene Vergöttlichung. Erst dann war sie den alten Cäsaren ebenbürtig geworden. Es war nämlich noch nicht allzulange her, daß die römischen Imperatoren automatisch zu Göttern gemacht wurden und ihren Eingang in die Tempelhallen fanden. Dieser Sitte hatte das Christentum jedoch ein Ende gesetzt. Und hier nun erwies sich die biblisch anerkannte Tatsache der Wiederverkörperung als unüberwindlicher Stolperstein: Denn wie könnte frau als Göttin in die Ewigkeit eingehen, wenn alle Menschen wiedergeboren werden? Was sollte dann verhindern, daß die sündige Kaiserin nicht wieder als ganz normaler Mensch geboren würde womöglich als einfache Bettlerin? Solange der Glaube an die Reinkarnation im Bewußtsein der Christen verankert war, würden die Menschen Theodora niemals als Göttin akzeptieren, das wußte sie. Deshalb mußte die Lehre von der Wiedergeburt mit Stumpf und Stiel ausgemerzt werden.
Als willige Helfer erkor sich Theodora die monophysitischen Mönche, die bald darauf von ihrem Kirchenbann befreit wurden. Sie sollten dafür sorgen, daß die Reinkarnationslehre vollständig aus allen kirchlichen Schriften verschwand.
Man könnte nun denken, daß ein solches Ansinnen praktisch nicht durchführbar sei. Doch Theodora hatte ihr eigenes Agentennetz über das ganze Reich gespannt und dafür gesorgt, daß ‚ihre' Mönche nach und nach die kirchliche Führung übernehmen konnten. Dann stand ihr auch die gesamte Macht des byzantinischen Kaisers zur Verfügung, denn Justinian war längst zu ihrem willigen Werkzeug geworden.
Quelle: Dieser Artikel wurde der ZeitenSchrift Nr. 9 entnommen und ist nur ein Ausschnitt.
Man kann natürlich über Quellen diskutieren, aber wenn ich mit Kirchenleuten über die Veränderungen der Bibel von Kaisern diskutiere, bekomme ich zur Antwort, der heilige Geist würde die Kaiser geleitet haben... Nun ich denke der heilige Geist (!?) ist fehlerfrei und hat Einfluss beim Verfassen der Bibel gehabt. Einer Korrektur bedarf es nicht und um Macht, sicher auch nicht zu Gunsten des einen oder anderen Kaisers ging es dem heiligen Geist schon gar nicht.
Ich hätte gerne einmal die Bibel gelesen, bevor sie von allen möglichen Seiten verändert wurde. :roll:
So, jetzt lasst mal den (Pseudo-)Experten ran! :fun12: :biggrin:
Zunächst muss ich zugeben, dass ich die ganzen Sachen zum Christentum nur im Grundstudium gemacht habe und mich nachher auf den Islam spezialisiert habe. (Studiengang Religionswissenschaft.) Aber einiges musste ich doch machen, und dass die Wiedergeburt in der frühchristlichen Kirche ein Dogma oder auch nur die gängige Lehre gewesen sei, ist mir soweit noch nicht untergekommen. :shock: Es stimmt, dass die Lehre des Urchristentums mit der heutigen Auslegung der Kirchen sehr wenig zu tun hat. So lässt sich z.B. mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen, dass alle Bibelstellen, die die Trinität beinhalten (Vater=Sohn=Heiliger Geist, mithin also die Vergöttlichung Jesu) erst auf das 4. Jhd. n. Chr. zurückgehen. Im Urchristentum galt Jesus - dem Judentum entsprechend, schließlich hat Jesus sich selbst zeitlebens als Juden gesehen - als Mensch, der von Gott für die Verkündigung einer neuen Lehre, oder besser gesagt: zur Reform der einzigen Lehre, ausgewählt wurde. Die Vergöttlichung kam dann erst, als der Einfluss des hellenisch-römischen Glaubens durch die Mission der sog. Heidenchristen größer wurde. Also, prinzipiell hätte ich kein Problem mit vertuschter Wiedergeburt im Christentum. Trotzdem glaube ich nicht, dass das wirklich eine so große Rolle gespielt haben kann. Denn wo sollte es denn herkommen? Eine Religion entsteht niemals aus dem Nichts heraus. Das Christentum ist (auf die Gefahr hin, dass ich jetzt die Fundamentalisten kränke) eine Art Synkretismus aus reformiertem Judentum und hellenisch-römischer Religion, gewürzt mit einer guten Portion Platonismus und ausgewählten Details der germanisch-keltischen Vorstellungen und einem Haufen Kleinigkeiten aus anderen Ursprüngen. Wiedergeburt kommt da meines Wissens nirgends wirklich vor. Na ja, ansatzweise bei Kelten und Germanen, aber die waren im 6. Jhd. noch längst nicht vollständig christianisiert und die Einflüsse konnten die Lehre noch nicht so richtig bereichern.
So, und jetzt widerlege ich mich selber. ;-) Origines habe ich gelesen, in deutscher Übersetzung zwar, auf der Suche nach ganz anderen Textstellen und nur sehr flüchtig, aber ich kann mich erinnern, dass ich tatsächlich über ein paar Andeutungen gestolpert bin, die auf Wiedergeburt schließen lassen könnten. Könnten. Da waren wenige Stellen, nichts Eindeutiges dabei, eher so, als beziehe er sich auf was allgemein Bekanntes. Aber ich weiß noch, dass ich mich darüber gewundert habe. Ich hab's mir dann anders erklärt, dass er es auf irgendeine christliche Weise gemeint haben muss, und hab nicht weiter drüber nachgedacht. In der Zeit hab ich auch andere frühchristliche Kirchenväter gelesen (Justin, Tatian, Miltiades, Appolinaris von Hierapolis, Athenagoras, Theophilus, Melito von Sardes und vor allem Tertullian), die so um das dritte nachchristliche Jhd. geschrieben haben. Ich glaube, Origines war der einzige, der mich mit seinen Wiedergeburts-Andeutungen verwirrt hat, aber genau weiß ich es nicht mehr. Dass diese Theodora (von der ich nur als Randerscheinung gehört habe) es geschafft haben könnte, alle Handschriften so verändern zu lassen, dass sich dort nichts mehr über dieses angebliche Dogma findet, halte ich für völlig ausgeschlossen.
Mein Fazit: Es könnte eine Art Unterströhmung in der christlichen Kirche dieser Zeit gegeben haben, die sich für die Wiedergeburt begeisterte. Ein Dogma war es ganz bestimmt nicht. Wer zu viel Zeit hat, kann sich ja gerne mal in eine theologisch gut sortierte Universitätsbibliothek setzen und die oben genannten Autoren studieren. ;-)
Ein Kollege von mir war übrigens mal bei so einer Rückführung dabei. Er war wohl sehr skeptisch, und der Kumpel, der als Vorführungsobjekt herhalten musste, noch mehr, aber dann hat er doch aus seinen vergangenen Leben geplaudert, als sei es das Alltäglichse der Welt, hat mein Kollege erzählt. Also, irgendwas wird schon dran sein, denke ich mir.
Ui,ui,ui.... brisantes Thema mit dem Christentum und der Rückführung.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß es da schon Reinkarnationspassagen gab, diese aber im Laufe der Zeit,und so wie es "Mode" war, vielleicht rausgestrichen umgeschrieben oder falsch übersetzt wurden. Könnte das nicht auch möglich sein? Genauso, wie einiges dazugedichtet und beschönigt wurde, gerade wie es eben paßte....
Anyway :roll: ....
Hab' gestern nachmittag nochmal ein bißchen zu diesem Thema gegoogelt und habe dort immer wieder Passagen gefunden, daß sich gerade wohl 2 - 5jährige Kinder manchmal an dieser Zeit erinnern und auch einfach anfangen etwas daraus zu erzählen. Würde sich ja mit Heikes Aussage decken.
Ebenso sollten besondere Phobien in dem Alter oder außergewöhnliche Körpermerkmale (Leberflecke, Feuermale) event. ein Indiz aus dieser Zeit sein.
Muss nochmal kurz auf Lenchen zurückkommen!
:shock: Also so genau kenne ich mich sicherlich nicht aus!!! :oops:
Aber es gibt noch Stellen in der Bibel, die nicht gestrichen wurden und die klar auf Reinkarnation hindeuten. Ich ärgere mich, dass ich nicht mehr weiß wo ich das gelesen habe, nebst Zitierung und ich hoffe, dass ich es noch finden werde, der Untermaurung wegen.
Doch, Moment: EDIT:
Weisheit 8.19-20.:
„Ich war ein wohl veranlagter Jüngling und hatte eine gute Seele bekommen; oder vielmehr, weil ich gut war, war ich in einen unbefleckten Leib gelangt.“
Jeremia 1.5.:
Noch ehe ich dich bildete im Mutterleibe, habe ich dich erwählt; ehe du aus dem Schoße hervorgingst, habe ich dich geweiht: zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“
ZEUGNISSE FÜR DIE PRÄEXISTENZ UND FÜR REINKARNATION IM NEUEN TESTAMENT
In Markus 9.12 sagt Jesus: „Elia kommt zwar zuerst, um alles wieder herzustellen. Und wie steht es mit dem Menschensohn? Dass er viel leiden und verachtet werden soll. Aber ich sage euch: Elia ist schon gekommen und sie haben ihm angetan, was sie wollten.“
In Mt.17.13 wird klar, von wem Jesus hier spricht:
„ ‚Ich sage euch aber, Elia ist schon gekommen, und sie erkannten ihn nicht, sondern taten mit ihm, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.’
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes, dem Täufer zu ihnen redete.“
Noch eine andere Stelle:
Mt.11.11..14. „Wahrlich, ich sage euch: unter dem vom Weibe geborenen ist kein größerer aufgestanden als Johannes, der Täufer….Wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der kommen soll.“
Wichtig an diesen Stellen ist auch, dass niemand außer Jesus Elias wiedererkannt hat.
Off.3.12a:
„Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinauskommen.“
„Nicht m e h r hinauskommen..“ - das impliziert eben gerade die vielen vorherigen Male, wo die Seele wieder hinaus in die Welt musste.
Die Gnostiker gehörten zu den Urchristen.Es gab verschiedene gnostische Richtungen, allerdings war die Hauptströmung eine starke Säule des Christentums der ersten Jahrhunderte.
Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt entstand durch das Konzil in Nicäa 325. Es ist wiederholt behauptet worden, dass erst bei diesem Konzil die Reinkarnationslehre verworfen wurde, was sich aber nicht durch die bis heute erhalten gebliebenen Konzilsunterlagen belegen lässt. Jedoch sind diese sehr unvollständig, was die Möglichkeit offen lässt, dass verlorengegangene Unterlagen diese Behauptung hätten bestätigen können. Bezeugt ist aber, dass Kaiser Konstantin viele der Anwesenden nicht zu Wort kommen ließ und eine Anzahl von Anträgen und Bittschriften ungeöffnet dem Feuer übergab. Vertretern einer gnostischen Reinkarnationslehre wurde also keine Chance gegeben, ihre Auffassung darzubringen. Warum sollte er das getan haben?
Trotz diesem Konzil lebten urchristliche Lehren noch lange weiter, v.a. in der Fassung des Gnostikers Origenes (185 - ca. 253) wie Lenchen schreibt und auch seines Nachfolgers Didymos (313 - 398) (daher das Tragetuch? hahaha :biggrin: ), des letzten origenistischen Lehrers der gnostischen Christengemeinde in Alexandrien. Origenes hat offensichtlich die Reinkarnationslehre vertreten, auch wenn sich Kirchendogmatiker sehr bemüht haben, das Gegenteil nachzuweisen. Und von daher ist auch das mit Sicherheit nicht 100 ig zu bestätigen oder zu widerlegen. Aber das ist der Glaube ansich ja auch nicht!?
Im 6. Jahrhundert kam es zu einer Verdammung der origenistischen Lehre von der Vorexistenz der Seele vor der Zeugung. Diese Verdammung ist aber nicht Bestandteil des Konzils in Konstantinopel 553, sondern wurde bereits 543 in einer Sitzung einer ständigen Synode auf Befehl des Kaisers Justinian festgelegt. Der Kaiser hat sie aber – 10 Jahre später – vor der Eröffnung jenes Konzils noch einmal bestätigen lassen.
Gnostische Lehren lebten trotz Bekämpfung durch die Kirche weiter. Die Bogumilen brachten sie aus dem Balkan nach Süd-Frankreich, wo das Katharertum entstand.
Ohne genauere darauf einzugehen, wissen ja die meisten, dass die Katharer von der Kirche als Ketzer verfolgt und wenn möglich verbrannt wurden.
Im 13. Jahrhundert wurden die Katharer – die wohl christlichste aller Bewegungen seit der Kirchengründung – in einem veritablen Völkermord durch die Kirchenmächte ausgerottet. Für die Katharer war die Liebe das wahre Sein, und sie bezeichneten sich als "gute Christen". Man hat sie als unchristlich hinstellen wollen, aber "die Christlichkeit ihres Lebens, aber auch ihres Glaubens, ist an allen Punkten nachweisbar ... Vor allem die jüngere französische Forschung ... beweist, dass die Wertung der Katharer als 'unchristlich' nicht mehr aufrechterhalten werden kann."
Quelle: TRE – Theologische Realenzyklopädie, hrsg. v. Gerhard Müller, Bd. XVIII
Auch wenn ich die Zitate gerade nicht finden kann, möchte ich folgendes zu bedenken geben: Einige Dogmen der Kirche, wobei Widersprche auftauchen, die dann wieder das Nichtvorhandensein der Reinkarnationslehre in Frage stellt:
1. Die Seele würde erst bei der Zeugung erschaffen. Dies steht u.a. in Widerspruch zu Punkt 4 unten.
2. Der Mensch sei sündig geboren. Wie kann das sein, die Kirche lehrt dass (Punkt 1) – der Mensch noch gar nicht existierte, als in uralten Zeiten eine angebliche "Ursünde" begangen wurde!
Ich habe vorher nie über Origenes gelesen, :oops: , habe es aber nun nachgeholt und die Lehre besagt:
Demgegenüber besagt die gnostische Reinkarnationslehre folgendes:
1. Die Seelen wurden mit der Schöpfung des Alls als Lichtwesen erschaffen. Eine große Zahl dieser Wesen fielen aber aus der göttlichen Lichtwelt heraus und wurden in niedrigere Bewusstseinszustände versetzt. Viele davon wurden, in Origenes’ Worten, zu "Seelen, die zur Strafe in Körper versetzt wurden, wie in Gefängnisse".
2. Dieses menschliche Leben ist nur eine von vielen Verkörperungen der Seele, die wie Treppenstufen zurück zur göttlichen Lichtwelt führen.
3. Es gibt keine ewige Verdammnis. Es gibt jedoch auch eine Welt der dunklen Mächte. Nicht nur alle Seelen, sondern schließlich auch die Wesen jener Welt werden mit der Zeit erlöst.
4. Der Mensch trägt als Folge unguter oder gar übler Taten ein dementsprechendes Karma und muss in aufeinanderfolgenden Verkörperungen dieses abarbeiten. Das Karma ist aber keine Strafe, sondern eine Belehrung durch Lektionen. Diese lassen uns oft am eigenen Leibe erleben, was wir anderen zugefügt haben, wodurch wir auf der Seelenebene zur Einsicht bezüglich unserer Verfehlungen, Reue und Umkehr kommen sollen.
5. Körper und Seele sind zweierlei. Die Seele hat keinen physischen Körper, aber sie trägt wie Bekleidungen nacheinander verschiedene Körper als Vehikel, um in der materiellen Welt Erfahrungen zu machen. Sie sterben unwiderruflich, wenn die Seele sie verlässt.
Quelle: enveda.de
Natürlich kann man über Quellen streiten und auch über sogenannte Beweise. Aber wer weiß, was von allem nun richtig ist?
Oh Gott, ich höre jetzt besser auf, aber ich habe mich irgendwie lange damit auseinandergesetzt und suche ebenso nach Gegenbeispielen, die das widerlegen.
Ich bin gläubige Katholikin, aber ich glaube einfach nicht alles, dafür habe ich auch schon viel zu viel erlebt.
Und sowie alle Kämpfe und Morde im Namen Gottes, sein Wille gewesen sein sollen, so glaube ich ebensowenig, dass der gesamte andere Rest stimmt.
Ich glaube an Gott und auch an Jesus und vielleicht auch an den heiligen Geist und meinem Glauben kommt die katholische Kirche am nächsten, vor allem das Urchristentum, denn alle die Dinge die ich las, die habe ich im eigenen Glauben selber immer so erzählt, und das kann doch kein Zufall sein. Auch nicht, dass selbst hier im Forum an unterschiedlichsten Stellen aus dem Gefühl heraus viele das gleiche glauben.
Ich glaube daran, dass die wirkliche Überlieferung vielleicht in uns allen selber liegt.
Auweia!!! :oops: :oops: :oops: Habe definitiv mehr geschrieben als ich wollte! Hatte jemand Lust es zu lesen? :oops: :eek02:
@moniflori
:biggrin: ach :biggrin: herrlich :biggrin:
zu deinen ansichten brauch ich eh nichts mehr dazu sagen. :biggrin: du schreibst und beschreibst schon alles so gut, dass ich nichts mehr sagen brauch. wir sehen das eben gleich :biggrin:
und treffen uns auch immerwieder bei solchen themen :biggrin:
Kommentare
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Generell halte ich ja erst einmal alles für möglich. Und ich würde mich nie darüber erheben und sagen, gibt es nicht, ist alles Humbug.
Allerdings traue ich den ganzen Fernsehengeschichten nicht so ganz, da da alles gespielt werden kann und auch oft wird. So, dass es der Zuschauer nicht nachvollziehen kann, da die Darstellung meist packend und fesselnd ist.
In der heutigen Zeit sind Menschen sehr empfänglich für solche Dinge, da sie der Kirche nicht trauen und die innere Leere mit anderen Dingen füllen möchten und auf der Suche sind nach Antworten auf ihre Fragen...
Nicht umsonst floriert die Esoterikbranche...
Wie schon angedeutet, ich denke es gibt viel mehr, als Mensch bislang erforschen konnte, allerdings habe ich ein Problem mit der momentanen Kommerzialisierung.
Aber anscheinend und wie erklärt, ist der Markt momentan sehr groß für diese Bereiche. :-)
Aber was hälst Du davon?
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Allerdings halte ich es für nicht gut, sich zu intensiv damit zu beschäftigen. Für mich persönlich käme der Versuch einer Rückführung nie in Frage. Es gibt eben doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man denken kann, aber die Natur hat es ja nicht umsonst so eingerichtet, daß man sich dann an die vergangenen Sachen nicht mehr erinnern kann.
Ich denke es ist besser, wenn man die Finger davon läßt.
Ich würde mich im Großen und ganzen auch als Christlich beschreiben -wenn vielleicht nicht unbedingt im ursprünglichen Sinne. Ich denke, daß auch andere Religionen durchaus irgendwo im Kern ihre Daseinsberechtigung haben und daß zu den biblischen Geschichten auch 'ne Menge im Laufe der Jahrhunderte dazugedichtet wurde.
Könnte mir vorstellen, daß man vielleicht mit einer Aufgabe in die Welt geschickt wird und so lange wiedergeboren wird, bis man diese Aufgabe gelöst hat :roll:
Daß es dazu einen Gott gibt, der über alles bestimmt, würde ich nie in Frage stellen. Dafür ist das Rätsel Erde, Tiere, Menschen doch zu groß -sowas Geniales muß doch irgendwo herkommen und kann doch nicht einfach aus einer Laune von chemischen Verbindungen oder ähnlichem vorkommen. Dafür ist es einfach zu perfekt
Geschadet hat mir auch noch nie ein kurzes Gebet zwischendurch -vielleicht bin ich auch nur altmodisch.....
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ich habe keine Ahnung und habe den Bericht auch nicht gesehen. Aber mein Sohn hat mir schon vor ner Ewigkeit erzählt, dass Tote wiedergeboren werden als Babys. Er hat mir auch Storys erzählt, die er angeblich mal erlebt hat. Ich weiß nicht ob das einfach nur blühende Phantasie ist oder die Wahrheit. Lügen habe ich ihm jedenfalls nie erzählt sondern nur zugehört und ab und zu mal nachgefragt.
Tja, schlauer bin ich dadurch aber auch nicht.
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Das glaube ich auch und es macht Sinn:
Wenn manche Leute sagen, warum passiert immer mir dies und das, dann ist es so, dass man meistens erkennen kann, dass das eigene Verhalten, eine Nichterkenntnis mit dahinter steckt und ich glaube, so lange man es nicht begriffen hat, wiederholen sich die Dinge auch schon in diesem Leben immer wieder, bevor etwas geschieht, was man erhofft.
Ich bin auch gläubig, glaube an Gott.
Allerdings sehe auch ich das Problem an der Bibel. Ich habe mich in meinem Mutterschutz lange Zeit mit dem Thema beschäftigt.
Die Evangelisten haben aus Überlieferungen berichtet, wobei der Evangelist Markus altersmäßig am nähesten an der "GEschichte" dran war.
Nur was im Laufe der Jahre daraus wurde und gestrichen wurde und von wem!? :roll:
Es waren Kaiser wie Justinian, die auch die Reinkarnation aus der Bibel strichen. Hier ein sehr interessanter Artikel:
Man kann natürlich über Quellen diskutieren, aber wenn ich mit Kirchenleuten über die Veränderungen der Bibel von Kaisern diskutiere, bekomme ich zur Antwort, der heilige Geist würde die Kaiser geleitet haben... Nun ich denke der heilige Geist (!?) ist fehlerfrei und hat Einfluss beim Verfassen der Bibel gehabt. Einer Korrektur bedarf es nicht und um Macht, sicher auch nicht zu Gunsten des einen oder anderen Kaisers ging es dem heiligen Geist schon gar nicht.
Ich hätte gerne einmal die Bibel gelesen, bevor sie von allen möglichen Seiten verändert wurde. :roll:
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Zunächst muss ich zugeben, dass ich die ganzen Sachen zum Christentum nur im Grundstudium gemacht habe und mich nachher auf den Islam spezialisiert habe. (Studiengang Religionswissenschaft.) Aber einiges musste ich doch machen, und dass die Wiedergeburt in der frühchristlichen Kirche ein Dogma oder auch nur die gängige Lehre gewesen sei, ist mir soweit noch nicht untergekommen. :shock: Es stimmt, dass die Lehre des Urchristentums mit der heutigen Auslegung der Kirchen sehr wenig zu tun hat. So lässt sich z.B. mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen, dass alle Bibelstellen, die die Trinität beinhalten (Vater=Sohn=Heiliger Geist, mithin also die Vergöttlichung Jesu) erst auf das 4. Jhd. n. Chr. zurückgehen. Im Urchristentum galt Jesus - dem Judentum entsprechend, schließlich hat Jesus sich selbst zeitlebens als Juden gesehen - als Mensch, der von Gott für die Verkündigung einer neuen Lehre, oder besser gesagt: zur Reform der einzigen Lehre, ausgewählt wurde. Die Vergöttlichung kam dann erst, als der Einfluss des hellenisch-römischen Glaubens durch die Mission der sog. Heidenchristen größer wurde. Also, prinzipiell hätte ich kein Problem mit vertuschter Wiedergeburt im Christentum. Trotzdem glaube ich nicht, dass das wirklich eine so große Rolle gespielt haben kann. Denn wo sollte es denn herkommen? Eine Religion entsteht niemals aus dem Nichts heraus. Das Christentum ist (auf die Gefahr hin, dass ich jetzt die Fundamentalisten kränke) eine Art Synkretismus aus reformiertem Judentum und hellenisch-römischer Religion, gewürzt mit einer guten Portion Platonismus und ausgewählten Details der germanisch-keltischen Vorstellungen und einem Haufen Kleinigkeiten aus anderen Ursprüngen. Wiedergeburt kommt da meines Wissens nirgends wirklich vor. Na ja, ansatzweise bei Kelten und Germanen, aber die waren im 6. Jhd. noch längst nicht vollständig christianisiert und die Einflüsse konnten die Lehre noch nicht so richtig bereichern.
So, und jetzt widerlege ich mich selber. ;-) Origines habe ich gelesen, in deutscher Übersetzung zwar, auf der Suche nach ganz anderen Textstellen und nur sehr flüchtig, aber ich kann mich erinnern, dass ich tatsächlich über ein paar Andeutungen gestolpert bin, die auf Wiedergeburt schließen lassen könnten. Könnten. Da waren wenige Stellen, nichts Eindeutiges dabei, eher so, als beziehe er sich auf was allgemein Bekanntes. Aber ich weiß noch, dass ich mich darüber gewundert habe. Ich hab's mir dann anders erklärt, dass er es auf irgendeine christliche Weise gemeint haben muss, und hab nicht weiter drüber nachgedacht. In der Zeit hab ich auch andere frühchristliche Kirchenväter gelesen (Justin, Tatian, Miltiades, Appolinaris von Hierapolis, Athenagoras, Theophilus, Melito von Sardes und vor allem Tertullian), die so um das dritte nachchristliche Jhd. geschrieben haben. Ich glaube, Origines war der einzige, der mich mit seinen Wiedergeburts-Andeutungen verwirrt hat, aber genau weiß ich es nicht mehr. Dass diese Theodora (von der ich nur als Randerscheinung gehört habe) es geschafft haben könnte, alle Handschriften so verändern zu lassen, dass sich dort nichts mehr über dieses angebliche Dogma findet, halte ich für völlig ausgeschlossen.
Mein Fazit: Es könnte eine Art Unterströhmung in der christlichen Kirche dieser Zeit gegeben haben, die sich für die Wiedergeburt begeisterte. Ein Dogma war es ganz bestimmt nicht. Wer zu viel Zeit hat, kann sich ja gerne mal in eine theologisch gut sortierte Universitätsbibliothek setzen und die oben genannten Autoren studieren. ;-)
Ein Kollege von mir war übrigens mal bei so einer Rückführung dabei. Er war wohl sehr skeptisch, und der Kumpel, der als Vorführungsobjekt herhalten musste, noch mehr, aber dann hat er doch aus seinen vergangenen Leben geplaudert, als sei es das Alltäglichse der Welt, hat mein Kollege erzählt. Also, irgendwas wird schon dran sein, denke ich mir.
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Ich könnte mir gut vorstellen, daß es da schon Reinkarnationspassagen gab, diese aber im Laufe der Zeit,und so wie es "Mode" war, vielleicht rausgestrichen umgeschrieben oder falsch übersetzt wurden. Könnte das nicht auch möglich sein? Genauso, wie einiges dazugedichtet und beschönigt wurde, gerade wie es eben paßte....
Anyway :roll: ....
Hab' gestern nachmittag nochmal ein bißchen zu diesem Thema gegoogelt und habe dort immer wieder Passagen gefunden, daß sich gerade wohl 2 - 5jährige Kinder manchmal an dieser Zeit erinnern und auch einfach anfangen etwas daraus zu erzählen. Würde sich ja mit Heikes Aussage decken.
Ebenso sollten besondere Phobien in dem Alter oder außergewöhnliche Körpermerkmale (Leberflecke, Feuermale) event. ein Indiz aus dieser Zeit sein.
Warum nicht? :traurig04:
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:shock: Also so genau kenne ich mich sicherlich nicht aus!!! :oops:
Aber es gibt noch Stellen in der Bibel, die nicht gestrichen wurden und die klar auf Reinkarnation hindeuten. Ich ärgere mich, dass ich nicht mehr weiß wo ich das gelesen habe, nebst Zitierung und ich hoffe, dass ich es noch finden werde, der Untermaurung wegen.
Doch, Moment: EDIT:
ZEUGNISSE FÜR DIE PRÄEXISTENZ UND FÜR REINKARNATION IM NEUEN TESTAMENT
Noch eine andere Stelle:
Wichtig an diesen Stellen ist auch, dass niemand außer Jesus Elias wiedererkannt hat.
„Nicht m e h r hinauskommen..“ - das impliziert eben gerade die vielen vorherigen Male, wo die Seele wieder hinaus in die Welt musste.
Die Gnostiker gehörten zu den Urchristen.Es gab verschiedene gnostische Richtungen, allerdings war die Hauptströmung eine starke Säule des Christentums der ersten Jahrhunderte.
Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt entstand durch das Konzil in Nicäa 325. Es ist wiederholt behauptet worden, dass erst bei diesem Konzil die Reinkarnationslehre verworfen wurde, was sich aber nicht durch die bis heute erhalten gebliebenen Konzilsunterlagen belegen lässt. Jedoch sind diese sehr unvollständig, was die Möglichkeit offen lässt, dass verlorengegangene Unterlagen diese Behauptung hätten bestätigen können. Bezeugt ist aber, dass Kaiser Konstantin viele der Anwesenden nicht zu Wort kommen ließ und eine Anzahl von Anträgen und Bittschriften ungeöffnet dem Feuer übergab. Vertretern einer gnostischen Reinkarnationslehre wurde also keine Chance gegeben, ihre Auffassung darzubringen. Warum sollte er das getan haben?
Trotz diesem Konzil lebten urchristliche Lehren noch lange weiter, v.a. in der Fassung des Gnostikers Origenes (185 - ca. 253) wie Lenchen schreibt und auch seines Nachfolgers Didymos (313 - 398) (daher das Tragetuch? hahaha :biggrin: ), des letzten origenistischen Lehrers der gnostischen Christengemeinde in Alexandrien. Origenes hat offensichtlich die Reinkarnationslehre vertreten, auch wenn sich Kirchendogmatiker sehr bemüht haben, das Gegenteil nachzuweisen. Und von daher ist auch das mit Sicherheit nicht 100 ig zu bestätigen oder zu widerlegen. Aber das ist der Glaube ansich ja auch nicht!?
Im 6. Jahrhundert kam es zu einer Verdammung der origenistischen Lehre von der Vorexistenz der Seele vor der Zeugung. Diese Verdammung ist aber nicht Bestandteil des Konzils in Konstantinopel 553, sondern wurde bereits 543 in einer Sitzung einer ständigen Synode auf Befehl des Kaisers Justinian festgelegt. Der Kaiser hat sie aber – 10 Jahre später – vor der Eröffnung jenes Konzils noch einmal bestätigen lassen.
Gnostische Lehren lebten trotz Bekämpfung durch die Kirche weiter. Die Bogumilen brachten sie aus dem Balkan nach Süd-Frankreich, wo das Katharertum entstand.
Ohne genauere darauf einzugehen, wissen ja die meisten, dass die Katharer von der Kirche als Ketzer verfolgt und wenn möglich verbrannt wurden.
Auch wenn ich die Zitate gerade nicht finden kann, möchte ich folgendes zu bedenken geben: Einige Dogmen der Kirche, wobei Widersprche auftauchen, die dann wieder das Nichtvorhandensein der Reinkarnationslehre in Frage stellt:
1. Die Seele würde erst bei der Zeugung erschaffen. Dies steht u.a. in Widerspruch zu Punkt 4 unten.
2. Der Mensch sei sündig geboren. Wie kann das sein, die Kirche lehrt dass (Punkt 1) – der Mensch noch gar nicht existierte, als in uralten Zeiten eine angebliche "Ursünde" begangen wurde!
Ich habe vorher nie über Origenes gelesen, :oops: , habe es aber nun nachgeholt und die Lehre besagt:
Demgegenüber besagt die gnostische Reinkarnationslehre folgendes:
Natürlich kann man über Quellen streiten und auch über sogenannte Beweise. Aber wer weiß, was von allem nun richtig ist?
Oh Gott, ich höre jetzt besser auf, aber ich habe mich irgendwie lange damit auseinandergesetzt und suche ebenso nach Gegenbeispielen, die das widerlegen.
Ich bin gläubige Katholikin, aber ich glaube einfach nicht alles, dafür habe ich auch schon viel zu viel erlebt.
Und sowie alle Kämpfe und Morde im Namen Gottes, sein Wille gewesen sein sollen, so glaube ich ebensowenig, dass der gesamte andere Rest stimmt.
Ich glaube an Gott und auch an Jesus und vielleicht auch an den heiligen Geist und meinem Glauben kommt die katholische Kirche am nächsten, vor allem das Urchristentum, denn alle die Dinge die ich las, die habe ich im eigenen Glauben selber immer so erzählt, und das kann doch kein Zufall sein. Auch nicht, dass selbst hier im Forum an unterschiedlichsten Stellen aus dem Gefühl heraus viele das gleiche glauben.
Ich glaube daran, dass die wirkliche Überlieferung vielleicht in uns allen selber liegt.
Auweia!!! :oops: :oops: :oops: Habe definitiv mehr geschrieben als ich wollte! Hatte jemand Lust es zu lesen? :oops: :eek02:
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:biggrin: ach :biggrin: herrlich :biggrin:
zu deinen ansichten brauch ich eh nichts mehr dazu sagen. :biggrin: du schreibst und beschreibst schon alles so gut, dass ich nichts mehr sagen brauch. wir sehen das eben gleich :biggrin:
und treffen uns auch immerwieder bei solchen themen :biggrin: