Frage an die Hausbesitzer

DesdemonaDesdemona

956

bearbeitet 3. 11. 2006, 19:35 in Plauderecke
Hallo,

ich habe eine Frage.

Wir müssen schnell aus unserer Wohnung raus wg dem vielen Schimmel und Carolinas Asthma. Eigentlich wollten wir hier noch 3-4 Jahre wohnen bleiben und wieder einiges Geld auf die Seite zu legen für einen Hauskauf. Jetzt haben wir aber unsere Traumimmobilie gefunden. In unmittelbarer Umgebung der Kita und der Schule. Also ideal für uns.
Problem ist, wir haben Anfang des Jarhes meine Bafögschhulden zurückgezahlt und wir haben genau noc soviel Geld um den Makler und die erste Renovierung zu bezahlen. SOmit werden wir natürlich von den Banken abgelehnt.

Hat jemand ne Idee, bei welcher Bank wir es versuchen könnten? Was kann man von den unabhängigen Immobilienfinanzierern halten die so im I-net rumschwirren.?
Wir wären für Hilfe sehr dankbar.

Kommentare

  • InaMausInaMaus

    2,055

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    also die "Citybank" hat ja den Ruf, "jedem" einen Kredit zu gewähren...
    Allerdings weiss ich nicht, wie hoch da so die Zinsen sind...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    SOmit werden wir natürlich von den Banken abgelehnt.

    Habt Ihr denn schon mit Eurer Hausbank gesprochen???
  • LeahLeah

    409

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Freunde von uns haben bei der Diba ein Haus vollfinanziert bekommen, sie hatten auch nur das Geld für den Makler, u. für den Förderkredit von der Stadt aber wiederum zu hohes Einkommen *kopfschüttel*.
    Die Zinsen sind bei Vollfinazierung allerdings etwas höher.
  • MajonieMajonie

    3,882

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hm, die deutsche bank ist recht risikofreudig,wenn man den finanzierung über die-den link schick ich dir gern- macht, die hypo ebenfalls, schaut aber nicht aufs vermögen, sondern auf gehalt und familiengröße, sparkasse und raiba- hmmm, wenn ihr bei einer der beiden, bevorzugt letzterer kunde seit- könnte da schon was gehen. ansonsten kann man noch über lebensversicherung, fondsusw. gehen, wäre abe rnicht meins :???:
    ich würde auch erstmal mit meienm bankberater reden ;-)
    und die hyporealistate- aber die vermitteln glaub ich nur noch im netz oder in zusammenarbeit mit banken (raiba?)
    citibank würde ich auf keinen fall wählen, das ist wie freiwillig zum galgen gehen :biggrin:

    edit: kfw wäre natürlich noch ne möglichkeit. musst du aber auch über
    (d)eine bank abwickeln und mir wären die auflagen zu hoch
  • dccdcc

    628

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir haben unseren Hauskauf über eine Bausparvertrag bei der Bausparkasse Mainz finanziert. Das lief so, daß wir einen Bausparvertrag abgeschlossen haben, dessen Summe aber im Voraus gezahlt wird und nicht erst nach so und so vielen Jahren. Man zahlt dann auch monatl. eine Rate zurück, wie bei einem normalen Kredit, kann aber die Vorteile für vermögenswirksame Leistungen nutzen. Ich weiß ja nicht wie hoch die Summe ist, die ihr benötigt. Bei uns waren es "nur" 40.000 EUR (altes Haus). Größere Finanzierungen (also über 100.000 EUR) sind möglicherweise nicht auf diese Weise umzusetzen.

    Wir kamen über eine Empfehlung an diese Bausparkasse (hatten vorher noch nie davon gehört) und der Berater war auch schnell zur Stelle ( klar ;-) ). Der hat alles durchgerechnet, Eigenkapital, voraussichtl. Umbaukosten, monatl. Einkommen und monatl. Belastungen usw.

    Bei so unabhängigen Beratern wäre ich vorsichtig, die sind meist gar nicht soooo unabhängig und machen den Job auch nicht aus lauter Nächstenliebe: sprich nicht umsonst.
  • InaMausInaMaus

    2,055

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Majonie schrieb:
    citibank würde ich auf keinen fall wählen, das ist wie freiwillig zum galgen gehen :biggrin:
    klar, aber das ist eine Vollfinanzierung eines Hauses ja auch :biggrin:
  • HerzjeHerzje

    1,048

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ...wir haben Anfang des Jarhes meine Bafögschhulden zurückgezahlt und wir haben genau noc soviel Geld um den Makler und die erste Renovierung zu bezahlen. SOmit werden wir natürlich von den Banken abgelehnt.
    Hast Du bereits bei Deiner Hausbank vorgesprochen? Wenn ja, wie lautete die Ablehnung? Die Sachbearbeiter müssen immer erstmal schauen, wie hoch Euere Einkommens/Ausgabensituation ist und überhaupt abschätzen, ob ihr in der Lage seid, die Annuitäten auch zu zahlen. Natürlich wird immer gefragt, was man so gespart hat - bzw. welche Sicherheiten man hat. Und ja, dann kommt auch die blöde Frage, warum haben Sie nichts gespart und können plötzlich z. B. 600 Euro mtl. abdrücken? Darauf sollte man eine Antwort parat haben (siehe Bafög-Schulden). Banken leben von der Kreditvergabe - ran an den Feind!
  • sunny07sunny07

    137

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    man kann sich auch einen unabhängigen Finanzberater nehmen, die meisten nehmen einen Festpreis aber auch nur, wenn die Finanzierung durchgeht. Hört euch am besten mal um, ob euch jemand Bekanntes einen empfehlen kann, es kann sich nämlich jeder so nennen. Kfw würd ich mich auch mal informieren. Aber es gibt auch Bundesländer die vergünstigte Kredite anbieten, viele wissen das gar nicht und eine Hausbank empfiehlt das meisten natürlich nicht, weil sie ihr eigenes Geld "verkaufen" wollen.
  • stromerstromer

    727

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe letzte Woche folgende email von der DTW Immobilienfinanzierung bekommen.
    Vielleicht wäre das was für euch?

    Zitat:...

    mit der neuen DTW KaufpreisPLUS - Finanzierung realisieren Sie den Traum der eigenen vier Wände ohne Eigenkapital. Die KaufpreisPLUS - Finanzierung ist ideal für junge Familien, die über ein solides Haushaltsnettoeinkommen verfügen, aber noch nicht genügend Zeit hatten, ausreichend Eigenkapital anzusparen. In der DTW KaufpreisPLUS - Finanzierung sind der Kaufpreis bzw. die Herstellungskosten plus der fälligen Nebenkosten enthalten. Zusätzlich können bis zu 10.000 Euro zur freien Verfügung ausgezahlt werden, die Sie z.B. für den Kauf einer neuen Küche einsetzen können.

    Bei der KaufpreisPLUS - Finanzierung wird die gesamte Abwicklung der Baufinanzierung erheblich vereinfacht. Sie beschränkt sich hauptsächlich auf 3 wesentliche Kriterien:

    - Finanzierungshöhe: bis zu 110% vom Kaufpreis
    - max. Darlehenssumme: Nettojahreseinkommen* x 9 (für Kapitalanleger x 7)
    - Mindestnettoeinkommen: monatlich 1.500,- €

    Zitat Ende

    Ich habe jetzt übrigens auch mein Häuschen vollfinanziert. Der Kaufpreis war ja durch Verkauf aus der Insolvenz heraus unschlagbar, so dass meine Hausbank die Finanzierung übernommen hat. Wichtig war der Bank mein monatliches Einkommen und das ich meine Lebensversicherung als Sicherheit an die Bank verpfändet habe. Aber damit kann ich leben - die Versicherung wird sowieso frühestens in 15 Jahren ausbezahlt.
  • HuehnesseHuehnesse

    631

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kann Die gerne mal den Link zu meinem zukünftigen Arbeitgeber schicken, der bietet über Planet Home Baufinanzierungen zu günstigen Konditionen an und sucht dabei die für Dich günstigste aus einen grossen Pool von Anbietern raus.

    Auch Vollfinanzierungen sind möglich und DU kannst vorab online schon mal gucken, was Ihr an Belastung aufbringen könnt und ob das mit dem Kreditbetrag übereinstimmt.
  • DesdemonaDesdemona

    956

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke erstmal für die vielen Tips. Das hilft mir schon weiter.

    Wir reden hier von einer Kaufsumme von 190.000 Euro + 18316 Euro Nebenkosten. Wir haben jetzt eine Bank gefu´nden, die uns das ganze finanzieren würden. Wir kämen aber auf eine Monatliche rate von 1000 Euro. Da ich aber noch nicht wieder arbeiten gehe, ist das zuviel, da wir nur ein Haushaltsnettoeinkommen von 2000 Euro haben.

    @stromer und Huehnesse
    Die Links hätte ich gern, wenns geht. Und Danke.
  • lilalila

    2,943

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin kein Hausbesitzer, hab aber eine dringende Frage, die mir nicht in den Kopf geht:
    Warum will man/frau sich ein Haus kaufen, wenn das Geld dafür nicht reicht? Ich hätte da irgendwie total Schiss, in eine Schuldenfalle zu geraten, die meine finanzielle Situation für einen ganzen Lebensabschnitt stark bedrückt.

    Wie kann man sowas einfach wegstecken?
  • HuetchenHuetchen

    3,584

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ehrlich gesagt, grenzt das schon ein wenig an Harakiri, was ihr da vorhabt!
    Wir haben diese Finanzierungsgeschichte ja nun auch mit unseren Finanzberater durchgekaut und er riet uns nicht mehr als 1100 Euro Abtrag monatlich zu tilgen. Wir haben etwa 800 Euro mehr als ihr. Jede Bank finanziert mehr, als man es sich letzendlich wirklich leisten kann. Die rechnen einfach eine bestimmte Summe, die man angeblich zum Leben braucht. Wir würden auch wesentlich mehr von der Bank bekommen, aber das wäre alles andere als solide! Und das dicke Ende kommt ja dann nach 10 bzw. 20 Jahren, wenn die Zinsfestschreibung abläuft und man umschulden muss. Je weniger du bist dahin tilgst, um so übler wird dann das Ganze!
    Ich würde mir das an eurer Stelle noch mal genau überlegen und euch von einem vertrauenswürdigen, unabhängigen Finanzberater beraten lassen.
    Ich bin so froh, dass wir unseren haben. Der hat uns genau ausgerechnet, wie teuer unser Hausbau werden darf und alle Fallen, in die man reintappen kann, genau erklärt.
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