Ich stelle es mal hier ein, damit auch die es sehen, die nicht mehr schwanger sind.
Ich würde gerne zwei Fragebögen für die Homepage entwickeln. So eine Art Checkliste zur Krankenhaus- und Hebammensuche zum Ausdrucken.
Deswegen wüßte ich gerne, nach welchen Kriterien ihr ausgesucht habt, und was im Nachhinein wichtiger gewesen wäre. So etwas wie:Tolle Zimmer, aber keine Stillbetreuung....Hebamme nicht kompetent...
Mir ist schon klar, dass es je nach Wohnort, manchmal keine Alternativen gibt.
Kommentare
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Sie macht alles auch Ernährungsberatung, Babymassage, Nachbetreung und ist immer für mich erreichbar was ich auch sehr wichtig finde.
Also eine Hebamme sollte freundlich sein und gut mit Kindern umgehen können, ausserdem sollte sie mir persönlich auch symphatisch sein ;-)
2,469
nachdem meine erste Geburt nicht so schön war, eben wegen einer unfreundlichen Hebamme im Krankenhaus und einer manchmal hilflosen Hebamme im Wochenbett, die mich leider nicht zum Vollstillen begleiten konnte, war das wichtigste für mich:
Der Start vor der Geburt: Wie geht eine Hebamme auf die persönlichen Wünsche einer Schwangeren ein bzgl. Routineuntersuchungen? ; Erklärungen, warum sie was macht, einfach mal fragen, was ich verstanden habe.
Erreichbarkeit auch bei scheinbar unwichtigen Fragen zur Befindlichkeit und Schwangerschaftsbeschwerden. Notfalls Vermittlung einer Vertretung. Telefonische Beratung.
Unter der Geburt, in der Klinik: Rücksichtnahme auf persönliche Bedürfnisse, keine starre Routine ohne Notwendigkeit einhalten(z. B. Einlauf, Muttermundspritze, Wehentropf), Freundlichkeit, Abläufe erklären können.
Nach der Geburt: Mutter und Kind Vorang vor Untersuchungen geben(außer, wenn medizinisch dringend), zum Stillen ermuntern, nur eingreifen, wenn erwünscht, Rooming-In in der Klinik als Standard.
Im Wochenbett: Mutter zum Stillen ermuntern, Verweis auf die Hotline wegen Medikamentenauswahl in der Stillzeit(sollte man der Mutter gleich mit ins Kinder-Untersuchungsheft legen, finde ich, erspart viele Tränen und ungewollt abgestillte Kinder!)
Bei Stillproblemen Hilfe anbieten, bei Bedarf mit anderen Hebammen Rücksprache halten bzw. sich woanders erkundigen. Die Mutter regelmäßig um Feedback bitten. Aufklärung der Mutter bzgl. evtl. Wochenbettdepressionen(auch hier wäre ein Flyer hilfreich, z. B. vom Verein Schatten und Licht). Telefonische Erreichbarkeit bei Fragen/Problemen.
Die Klinik meiner Wahl sollte vor allem folgende Eigenschaften haben:
Kreißsaal kann auch ohne feste Termine besichtigt werden(senkt die Hemmschwelle) nach telefonischer Absprache, Erklärung der Räumlichkeiten, Abläufe. Fragen nach eigenen Wünschen. Freundliches Auftreten.
Unter der Geburt: Wünsche der Mutter werden respektiert, keine unnötigen Routinen, kein Zeitdruck(siehe Wehentropf), Geburt als etwas Natürliches, nicht Pathologisches, ansehen(sehr wichtig für mich!)
Auf der Wochenbett-Station: Rooming-In 24 Stunden ermöglichen, Besuch einer Stillberaterin bzw. einer dazu fortgebildeten Hebamme. Vermittlung einer Hebamme fürs Wochenbett bei Bedarf. Stillgruppen anbieten. Besucherstrom steuern(und im Fall der Fälle auch mal eingreifen).
Bei Kind Nummer 2 und 3 trafen eigentlich alle Kriterien auf die Klinik meiner Wahl zu, bis auf den übereifrigen Assistenzarzt bei der letzten Geburt, der mich unter Wehen noch mal eine halbe Stunde geschallt hat(war zu k.o. zu protestieren). :???:
Liebe Grüße vom Milchmädchen
7,740
In einem Krankenhaus dachte ich beim Rundgang durch den Kreißsaal nur "Hier will ich kein Kind kriegen" - trotz so eines negativen Gefühls dann dort zu entbinden wäre sicher falsch gewesen!
Das Auftreten der Krankenhausbelegschaft beim Infoabend spricht auch schon sehr für deren Einstellung:
In Holweide war eine Hebamme da, die etwas erzählt hat, und uns dann in der ganzen Gruppe (ca. 30 Personen) rund geführt hat.
In Schlebusch war da eine Hebamme und ein Pfleger, die einem das Gefühl gaben, irgendwie zu stören ... sie hätten vermutlich besseres zu tun gehabt, als uns dort etwas zu erzählen ...
In Bensberg saßen vorne der Chefarzt, die Chefhebamme, noch eine Hebamme, der Kinderarzt und noch jemand, den ich vergessen habe. Zu Beginn, als man rein kam, sah man Fotos des Krankenhauses und danach erzählte jeder ausführlich etwas! Die Führung fand in 10er-Gruppen statt.
Wo ich entbunden habe, ist glaube ich klar ... und das Auftreten beim Infoabend war wirklich charakteristisch für das Krankenhaus: Man ging auf die Leute ein, niemand nahm während der Geburt ungefragt irgendwelche Entscheidungen vorweg und die Atmosphäre war einfach sehr persönlich und stressfrei!
Deshalb ist es glaube ich auch wichtig, beim Infoabend Fragen zu stellen - einfach um zu sehen, wie auf die Fragen eingegangen wird!
Wichtig fand ich auch, dass das gesamte Personal sich in Punkto stillen auskannte, und daher jederzeit hätte helfen oder Ratschläge geben können. Außerdem gab es eine Stillberaterin, die routinemäßig immer wieder mal reinschaute und nachfragte, wie es so klappt!
Für mich persönlich ist eine Geburtsbadewanne wichtig, aber das ist ja Typsache ...
Rooming-In sollte heutzutage selbstverständlich sein ...
Ich habe gehört, dass es nicht überall ein Wehenzimmer gibt - das fand ich auch sehr angenehm, weil man auch vor der Geburt an einem entspannten Ort saß/lag.
Zur Hebamme kann ich nicht so viel sagen, weil ich damals so spät dran war, dass ich nicht mehr viel Auswahl hatte - vor allem, weil Juni scheinbar eine beliebte Urlaubszeit ist ;-)
Ich hatte zwar eine sehr gute Hebamme, aber das war wohl Glückssache - sie war die einzige, die in besagtem Zeitraum noch nicht ausgebucht oder im Urlaub war ;-)
Wichtig bei der Hebammenwahl finde ich
- Sympathie
- Erfahrung mit Stillen (meine sagte, sie hätte in den letzten 10 Jahren nur eine Frau getroffen, die wirklich nicht stillen konnte)
- Ruhe (in dem Sinne, dass sie nicht zu unnötiger Panikmache oder so neigt)
- schon im Vorgespräch Antworten auf "was wäre wenn" - Fragen (ich hatte ihr die Situation einer Bekannten geschildert, die angeblich wegen zu wenig Milch nicht stillen konnte, und sie gefragt, was sie mir da empfohlen hätte)
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Ich wollte gerne nach der ersten Nacht nach Hause weil es mir da besser gegangen wäre aber es kamen nur Sprüche wie: solange das mit dem Stillen nicht klappt können Sie nicht gehen :shock: . Fragte mich wozu ich zu Hause eine Hebamme habe die für mich da ist und mir genau dabei hilft? Das wurde alles nicht ernst genommen und ich denke ich sollte nur dableiben weil sie dadurch mehr Geld bekommen. Beim nächsten mal wüsste ich es besser und würde einfach gehen.
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Auch sonst eigentlich eher weniger..wobei für mich auch wichtig ist das sie kompetent ist und gute Aufkärung leistet.. und das ich mich 100% auf sie verlassen kann. Denn daran ist bei usn mit das stillen gescheitert..ich habe mich drauf verlassen das sie das kann ..tja und war verlassen..
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Ich habe in einer Belegklinik entbunden. Die Ärzte konnte man vorher schon in Augenschein nehmen und sich dann für einen entscheiden. Meine FA machte mich vorher darauf aufmerksam und hatte mir einige vorgeschlagen, von denen sie wusste, dass sie gute Dammnähte machen.
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Ich hatte die "Rundumglücklichhebamme" und werde sie bei meiner hoffendlich baldigen nächsten SS auch wieder haben.
Kriterien die mich zu ihr geführt haben war:
Sie hat mit anderen Hebis eine Gemeinschaftspraxis die folgende Angebote hat:
Schwangerenberatung und Schwangerenvorsorge
Geburtsvorbereitung ( Inklusive 4 Partnerabende)
Wochenbettbetreuung
Rückbildungsgymnastik
Babymassage
Spielgruppe für Mütter/ Väter mit ihren Babys/ Kleinkindern
Bauchladen (Verkauf von verschiedenen nützlichen Dingen vor und nach der SS)
Sie arbeitet mit verschienden Gyns hier in der Gegend zusammen und hat z.B. bei meinem Gyn ein eigenes Sprechzimmer in der Praxis (sie ist zu verschiedenen Terminen da ebenso wie ihre Kolleginnen), so dass man nahezu immer eine Hebi dort antrifft und man auch verschiedene Termine mit dem Gyn koppeln kann.
Wichtig ist, dass sie von Anfang an ehrlich zu mir war (mir gesagt hat, wenn mein Übergewicht zu heftig wurde).
Ich konnte mich bei ihr ausheulen und mit meinen Anschiss abholen, wenn ich ihn mal nötig hatte.
Auch ist sie Beleghebamme an dem KH an dem mein Gyn Belegarzt ist.
Somit war sie auch bei Flos Entbindung dabei (ok, ich hatte bei meinem KS glück, dass sie Dienst hatte, aber sonst wäre eine andere Hebi da gewesen die ich kenne, eben eine aus ihrer Praxis)
-> auch ein wichtiger Punkt bzw Vorteil, wenn man eine Hebi hat, die eine Gemeinschaftspraxis hat: man lernt vorher verschiedene Hebis kennen die auch z.T. Unterschiedliche Qualifikationen haben (eine macht da z.B. Akkupunktur, was die anderen nicht machen). Und eine dieser Hebis ist dann bei einer Spontangeburt auf jeden Fall dabei.
Für die Auswahl der richtigen Praxis denke ich dass das "persönliche" als aller erstes Stimmen muss.
Ich kann nicht beurteilen wie es bei einer normalen Geburt ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es westentlich einfacher ist, wenn die Chemie stimmt.
Dann eben sind Faktoren wie z.B. Erreichbarkeit (ich hatte recht schnell die Handynummer meiner Hebi in meinem Handy einprogrammiert) und das Angebot wichtig (aber da kommt es halt auf die einzelne Frau an, was sie will).
Im Bezug auf das KH hatte ich nicht viel Auswahl, weil ich dahin wollte wo mein Gyn und meine Hebi sind.
Allerdings muss ich sagen, dass dieses KH ein VOLLTREFFER war.
Liebevolle Schwestern und Hebammen (klar, waren ja auch "meine" ;-) ), die einen in allem Unterstützen, für einen da sind und die Angst nehmen.
Die einem auch mal sagen: na, nu aber nicht jammern, das schaffen sie schon.
Die sich Zeit nehmen einfach mal so ein Schwätzchen zu halten, und das auch z.B. gerade in der Nacht vor dem KS, wenn man mit Angst wach im Bett liegt und sich Gedanken macht, wie das wohl sein wird.
Das KH ist relativ klein und persönlich.
(Teilweise laufen auch noch Nonnen da rum, da es sich um ein kath. KH handelt)
Die Entbindungsstation ist inzwischen komplett neu gemacht (während meinem Aufenthalt dort), hat viele verschiedene Möglichkeiten der Entbindung: Wanne, Sprossenwand, rundes Kreißbett, Tuch, Ball.....
Es gibt ein Wehenzimmer und einen schönen Park, in dem viele Schwangere ihre Wehen "rundgelaufen" haben.
Auch wichtig fand ich das Familienzimmer: mein Mann konnte gegen einen kleinen Obulus bei Flo und mir bleiben (Rooming in war da normal, man kann das Kind aber auch mal abgeben, wenn man alleine ist und duschen möchte oder auch einfach ne Auszeit braucht) und zwar ne ganze Woche.
Stillen wurde in diesem KH groß geschrieben, es gab auch noch ein Stillzimmer, in dem sich die Mütter treffen konnten und eine Stillberaterin zu versch. Terminen da war.
Auch wurde meine Entscheidung nach ein paar Tagen nicht weiter zu stillen akzeptiert und ich wurde nicht gedrängt.
Auch das finde ich sehr wichtig, denn es hat mir ein bisschen das Gefühl genommen, versagt zu haben.
Alles in allen kann ich auch hier nur sagen: anschauen und da wo man sich wohl fühlt, sollte man bleiben.
(ich hoffe ich hab in meinem Aufsatz hier jetzt nicht "Thema verfehlt" und zu viel rumgetextet...)
1,743
in erster Linie die Sympathie und Kompetenz
macht Sie alles? also Vorsorge und Nachsorge
kommt Sie zur Vorsorge ins Haus oder ist Sie in der Nähe
Krankenhaus
Sympathie des Personals
Familiäre Atmosphäre im Kreissaal
Stillbetreuung, Stillzimmer vorhanden?
evtl auch noch die Lage des KKhauses. Wenn möglich lieber am Stadtrand, im Grünen
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Mein Wink mit dem Zaunpfahl hat wohl gehofen :cool:
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Ich hab meine Ausbildung in einem kleineren Haus gemacht, welches tatsächlich im Grünen liegt und bin dort früher auch schonmal selbst gelegen.
Ich hatte es genossen raus zu gehen und Ruhe zu haben. Direkt am Waldrand zu sein und Grün um mich rum zu haben. Das ist natürlich eine ganz persönliche Geschmackssache
Bei mir war es übrigens nicht der Wink mit dem Zaunpfahl :idea: Ich hatte deinen Thread vorgestern schon gelesen war aber an dem Abend zu faul :oops: noch was zu schreiben.
Aber ich gebe zu, dein Zaunpfahl hat mich nochmal mit aller Wucht daran erinnert
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Maximilian hatte die Perinatalstation letztendlich gebraucht.
Neu war als ich dort lag (und ich war mit Holweide sehr zufrieden) und was mir sehr gut gefiel Mutter/Kind-Zimmer, also auch 24 h Rooming In, allerdings auch für Mütter mit Frühgeborenen. In den Zimmern waren alle nötigen Apparate und diese wurden aus der gegenüberliegenden Perinatalstation überwacht. War etwas waren Ärzte und Schwestern innerhalb von Sekunden da!
Viele Mütter finden den Bezug zum Frühgeborenen nur sehr schwer und dort wird damit früh schon etwas für die Bindung getan.
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Wichtig bei der Hebi war mir, dass sie entspannt und kompetent ist. Und einen ernst nimmt. Ich habe mal von einer gehört, die zu einer Schwangeren, die sehr beunruhigt und ängstlich wegen irgendwas war gesgt hat "da musst du in dich reinhören und es selber herausfinden" :shock: . Sowas hat ich nicht gebrauchen können.
Beim Krankenhaus war mir wichtig, dass da nicht so viele Geburten stattfinden, und das Personal zwischen 5 Gebärenden hinundhereilen muss.
Außerdem war mir wichtig, dass man sein Kind mit im Zimmer haben kann, ohne extra rooming in zimmer zu buchen, denn die sind ja auch mal schnell mit anderen belegt. Und nach meiner Erfahrung mit meiner bisher einzigen Geburt, ist es auch wichtig, kein Personal dort zu haben, dass einen ständig fremd bestimmen will und ständig der meinung ist, die Kinder zu festgelegten Zeiten zu stillen. Und die Kinder einfach so versucht von den Müttern wegzunehmen für irgendwelche Untersuchungen, ohne diese mit einzubeziehen (gibt es wirklich noch in manchen Krankenhäusern). Wie meine liebe Freundin immer sagt: "machen und machen lassen." Aber manche Frau ist nach der Geburt noch zu unsicher um sich durchzusetzen.
20,547
Ich schreibe hier nur von meiner letzten Geburt die anderen liegen zu weit zurück.
Bei der Hebammen Auswahl habe ich erstmal darauf geachtet das sie nicht nur Vor-und Nachsorge macht sondern auch die Geburt betreut. (Mit grauen denke ich noch an die Geburt von meiner Großen, wo ich zig Schichtwechsel mitgemacht habe und ausgerechnet die Hebamme die ich absolut nicht leiden konnte am Schluß bei mir war)Mit einigen habe ich telefoniert, mit zweien habe ich mich dann getroffen und mich für Helga entschieden. Weil einfach die Sympathie da war. Damit stand dann auch das Krankenhaus fest, weil sie dort Belegbetten hatte.Ich habe mich bei ihr super aufgehoben gefühlt. Und auch als festand das es ein Kaiserschnitt werden würde, war klar das sie dabei ist. Leider hat sie aber keine Rückbildung angeboten.
Auch mit dem Krankenhaus war ich sehr zufrieden. Der Kleine wurde mir sofort auf die Brust gelegt als ich genäht wurde. Gleich nachdem ich aus dem OP kam wurder angelegt und blieb die nächsten 6 Stunden nackend bei mir (also in ein Tuch gewickelt) Erst danach wurde er von Papa und einer Krankenschwester gewaschen. Viel wert wurde aufs Stillen und aufs "Kennenlernen" gelegt. Stillberaterin, Hebammen und Schwestern standen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.
Lieber Gruß
Caro
1,641
Ich fand es damals toll, dass Flo nicht in ein Bettchen im Säuglingszimmer gelegt wurde, sondern dass er aus dem OP (ich hatte ja Kaiserschnitt) direkt in den Kreißsaal gebracht wurde wo die Erstversorgung von meiner Hebi und meinem Mann gemeinsam gemacht wurde.
Er hat dann bis ich wach war (hatte Vollnarkose und hab recht lange flach gelegen) die ganze Zeit bei Papa auf dem Arm im warmen Stillzimmer verbracht und hatte somit die Möglichkeit, direkt eine Bindung zu einem von uns aufzunehmen.
Und es war auch WUNDERSCHÖN, als ich dann wieder auf dem Zimmer war und mein Mann strahlend mit unserem Sohn auf dem Arm in unser Zimmer kam und nicht irgendeine Schwester oder Hebi (obwohl die wie gesagt super sind, keine Frage). Aber es waren eben "meine Männer" und "unser Moment".
Ach ja.. und der Wink mit dem Zaunpfahl hat bei mir geklappt *schäm*. :oops:
Aber ich lese im Moment einfach nicht überall rein...
4,312
- stillfreundlich (tja hinterher ist man immer schlauer :roll: )
- die Art, wie mit der Vergabe der Schmerzmittel umgegangen wird (also so a'la "darfs sonst noch ein SM sein?")
- dass ich im Kreissaal alle Möglichkeiten der Entbindung (also stehend, Gebährinsel, Hocker, Wanne usw.) habe, weil was evtl. beim 1. Kind gut tat, kann beim nächsten vielleicht schon wieder gar nicht gehen
- dass die Besuchszeiten auf 1 Stunde pro Tag beschränkt sind
- So blöd Ruit auch war, aber das Buffet fand ich toll :oops:
Folgender Faktor ist mir wichtig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man das vorher abgrenzen kann:
- dass man sich Zeit für mich nimmt
Zu den Hebammen im Krankenhaus: es ist mir egal, welchen Ton die anschlagen. Die, welche mir bei der Entbindung zur Seite stand, hat zu Beginn keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen. (blöde Vorurteile) Sie war schon etwas älter, etwas ruppig und hat einem nicht viel Honig um den Mund geschmiert. Sie war aber seeeehr hilfreich, hat mir ein enormes Gefühl an Geborgenheit und Sicherheit vermittelt und ich war seeeehr traurig, als ihre Schicht rum war und ich "noch nicht fertig war". Am nächsten Tag kam sie zu mir auf die Station um sich nach mir zu erkundigen und mich um meinen "Brocken" zu beglückwünschen
Hebammensuche:
ich möchte ja das nächste Mal auch die Vorsorge von der Hebamme machen lassen, somit fällt das schon mal unter mein Suchkriterium
- Vorsorgepraxis
- dass sie sich für die Wochenbettbesuche Zeit nimmt, denn wenn ich im Babyblues stecke, dann brauch ich einfach a bissel Zuspruch
- klar, sie soll sich mit Homöopathie auskennen und stillfreundlich eingestellt sein
- was ich an unserer Hebamme auch gut fand: sie hat an zwei Abenden der Rückbildung (die sie übrigens auch seeehr gut gemacht hat!) einmal Babymassage und einmal Beikosteinführung mit uns durchgenommen und bis auf die Sache mit dem Mandelmus konnte ich keine Abweichungen zu euren Empfehlungen entdecken. Diesen "Service" bieten soweit ich das im Bekanntenkreis mitbekommen habe, nicht alle an.
1,027
Die Kriterien, nach denen ich mir das KH ausgesucht habe, war vorwiegend, dass ich mich dort wohlfühle und das konnte ich schon beim Infoabend feststellen. ich habe mich für das Kh am Wohnort entschieden, weil die Station klein und persönlich war, grundsätzlich gibt es nur 2-Bett-Zimmer und sie sind groß genug, damit die Betten von den Kleinen noch reinpassen. Rooming-in war möglich, das war mir wichtig. Auch die Besuchszeit rund um die Uhr für Väter und die Geschwister. Es gab ein Stillzimmer, das fand ich auch wichtig, wenn mal von der Bettnachbarin der Besuch im Zimmer hockt. Zusätzlich hätte ich mir noch gewünscht, dass an ein oder zwei Tagen eine Stillberaterin ins KH kommt.
Außerdem stimme ich Deanna zu: dort war es auch üblich, nach einem KS die Kids zum Vater in den Kreißsaal zu bringen und dort die U1 zu machen und der Papa darf dann mit dem Kind kuscheln und es anziehen. Schöner hätte ich allerdings noch gefunden, wenn meine Tochter nicht schon angezogen gewesen wäre, als ich aus dem OP kam. Beim 2. Kind war mir wichtig, dass ein geplanter KS nur eine Woche bis 5 Tage vor dem ET gemacht worden wäre und nicht 2-3 Wochen, wie ich es von Freundinnen kenne.
Zu den Hebammen: Neben der persönlichen Sympathie war wichtig, dass sie mich ernst nimmt und nicht abwiegelt, aber auch beruhigt, wenn ich mir mal wieder Sorgen gemacht habe. Ich habe mich super betreut gefühlt, es wurden keine übertriebenen Untersuchungen gemacht, aber trotzdem wegen der Vorgeschichte alles gründlich überwacht. Für mich persönlich war einfach wichtig, dass die Hebi sich genug Zeit nimmt. Ich hatte keine Wartezeit wie in der Praxis, meine Tochter konnte dort spielen, ich hatte alles in einem: Vorsorge und Akupunktur. Außerdem hat sie sich auch meine Sorgen angehört, die nicht unbedingt mit der Schwangerschaft zu tun hatten, das hat mir mitunter auch gut getan. Unter der Geburt fand ich wichtig, dass auf meine Wünsche eingegangen wurde, ich durfte in die Wanne, obwohl andere das sicher abgelehnt hätten. Ich habe auch keinen Arzt gesehen bis eine Minute bevor der Kopf kam, da waren nur die Hebi, mein Mann und ich.
38,644
1,641
Habe aber von anderen gehört, dass die die schon interessant fanden, zumal an diesem Tag alle Ärzte der Station anwesend waren. In meinem KH hat man die Möglichkeit ein oder zwei Ärzte auszuschließen, von denen man auf keinen Fall Entbunden werden möchte.
Somit konnte man da schon mal "vorfühlen".
Ich finde es wichtig, dass ein KH auch die Möglichkeit bietet, tagsüber mal reinzuschauen (natürlich nach tel. Anmeldung), so dass man den Tagesablauf spüren kann.
Denn Tagsüber herrscht oftmals ne andere Stimmung in Krankenhäusern als Abends.
Was man auf jeden Fall fragen sollte ist welche Entbindungsmöglichkeiten es gibt, wie es mit Homöopathie und Schmerzmitteln gehandhabt wird.
Vielleicht auch die Häufigkeit der Dammschnitte als Anhaltspunkt erfragen.
Bei Risikoschwangerschaften/-Geburten würde ich noch nach Kinderärzten bzw Notfallversorgung fragen.
Als ersten Eindruck (vor dem Infoabend) würde ich schauen, ob das KH eine Homepage hat und mich da schon mal umschauen.
Könnte als Bsp - wenn gewünscht und erlaubt - mal den Link von meinem KH einstellen.
Die haben z.B. da noch den Zusatzdienst der Vorstellung der Babys.
Wenn man möchte kann man sein Baby fotografieren lassen und es wird auf der HP veröffentlicht.
Das erspart viele stressige Besuche in der ersten Zeit von neugierigen Freunden und Bekannten, die das Baby sehen wollen. Einfach auf die Homepage verweisen und gut is ;-)
4,312
Es war viel Blabla (statistiken etc.), dann durften Fragen gestellt wurden und die waren teilweise so gedankenlos, dass ich mich nur hätte aufregen können. So nach dem Motto, hauptsache was gefragt. Kurze Besichitigung des Kreissaales und das wars.
Hätte ich auch drauf verzichten können.
25,096
Denn bei Felxi mußte ich 5 Stunden warten bis der vom KS kam ..die PDA war aber wichtig um den Wehentropf hoch drehen zu können..das hat uns viel Zeit gekostet.
Dann ist wichtig das Beleghebammen zugelassen sind damit man keinem Schichtwechsel unterliegt.
Fest Besuchszeiten
gute Stillberatung auch bei kniffligen Fällen (Felix hatte ne Kieferfehlstellung was keiner gesehen hat..),,
Das Säuglingszimmer muß rudn um die Uhr mit einer Schwester besetzt sein.
Keine Festgelegten Visiten mehr durch Ärzte( das stöhrt nur)
Abgesprochene Digne müssen unter den Hebammen und Schwestern weiter gegeben werden und nicht 100 Meinungen die die Frauen verunsichern.
Zum INfoabend:
Ich haeb 3 Mitgemacht und muß sagen sie haben genau das wiedergespiegelt was man zum Schluß auch vorgefunden hat.
In dem Haus in dem der Infoabend von den Ärzten geleitet wurde haben die HEbamme nnix zu sagen..
in dem HAus bei dem schon am Infoabend ein Chaos und Gewusel auf den Gängen herrsschte weiß ich von Besuchen das es auch sonst so war...
also beim nächsten Kind steht meine Entscheidung schon fest..
4,312
des kapier isch net :oops: Wie solls dann laufen? Ich kenne es nur so, dass die halt im Laufe des Vormittages an bestimmten Tagen mal vorbeikommen, einer spricht und die anderen ganz geschäftig schreiben und dann wieder gehen...
25,096
war eine Frau beim Rundgang der Hebis nicht da.. wurde man gebeten sich später wenn es passt zu melden und dann wurde das Nachgeholt...
wie gesagt Arztvisite gab es einfach nicht mehr und das fand ich sehr angenehm.... ;-)
4,312
Es kam halt immer eine nette Dame mit Trombosespritzen
Woher weiß ich denn, oder wie erfahre ich, ob die Hebammen auf der Station auch aktiv sind? Fragt man sowas beim Infoabend?
lg
bibi
25,096
Aber eigentlich sollten auf allen Wöchnerinnenstationen Hebammen arbeiten..schon wegen dem stillen..
Thrombose Spritze und Strümofe braucht man ja nur bei KS..
2,857
Die zweite Hebamme wurde mir im Krankenhaus empfohlen, weil mein kleiner Schatz eher kam, als gedacht.
Im Krankenhaus selber wurde ich mehrmals angefahren, weil ich mich noch nicht zur Geburt angemeldet hatte (wollte ich am Montag machen, Krümel hat sich aber schon am Freitag auf den Weg gemacht). Hätte ich diese Besichtigung wahrgenommen, wäre ich nicht in dieses Krankenhaus gegangen. Der Kreißsaal war reichlich unintim (nur Glastüren, wenn einer zum Klo ging, konnte er ständig in die offenen Türen gucken), es gab nur schmale Betten, sodass ein Positionswehcsel zum Balanceakt wurde, die Hebammen haben sich mir nicht mit Namen vorgestellt!!!! und irgendwie hatte ich da in den letzten Stunden vor der Geburt (ab 18 Uhr bis 3 Uhr) nix zu trinken gehabt! Dementsprechend gings dann mit meinem Kreislauf und meinen Kräften bergab.
Also für den Fragebogen:
Die Hebamme der Vorsorge
- sollte gut zu erreichen sein
- sollte Geburtsvorbereitungskurse anbieten
- sollte Beleghebamme sein
Der Kreißsaal
- sollte modern eingerichtet sein
- sollte ein großes Bett haben
- sollte nicht zu offen für andere Augen und Ohren sein
- sollte eine warme Atmosphäre ausstrahlen (kleine LIchter statt Neonröhren!)
- es sollte ein Vorwehenzimmer geben, was einem auch gezeigt wird!
Die Station
- sollte stillfreundlich sein
- 24h-rooming-in, wenn gewünscht
- sollte breite Betten haben (hatte bei mir immer Angst, dass mir der Krümel rausfällt - ein versprochenes Bettgitter wurde nicht gebracht)
- sollte gut besetzt sein (mir wurde am Tag nach der Geburt gegen 9Uhr gesagt, dass gleich jemand zum Windelnwechseln vorbeikommt, um 14Uhr war dann endlich jemand da...)
- begrenzte Besuchszeiten oder Besuchszimmer (ich war genervt von Björns Mischpoke auf dem Krankenzimmer)
- gemütlich eingerichtetes Stillzimmer (bei mir standen ein paar alte Lehnstühle im Vorraum zum Arztzimmer rum)
- ordentliche Getränke (nicht jeder ernährt sich von Mineralwasser und Kaffee!)
Die Nachsorgehebamme
- sollte wenn möglich die selbe wie zur Vorsorge sein
- stillfreundlich eingestellt
- immer erreichbar sein
- einem gut zur Seite stehen (auch mal in den Arm nehmen - Babyblues usw.)
- sollte Rückbildungsgymnastik anbieten
38,644
1,641
Ich denke auch, dass immer erreichbar nicht möglich ist.
Auch eine Hebi braucht mal "Feierabend" oder Urlaub.
Eine gute Lösung ist die in meinem Fall vorhandene Gemeinschaftspraxis, wo vorher klar ist, wer kommt (mit einer der Hebis aus der Praxis kam ich persönlich nicht klar und somit stand fest, dass sie nicht meine Nachsorgehebamme wird, zumindest in der Woche in der meine Hebi in Urlaub gefahren ist).
Als die normale Nachsorgezeit vorbei war, haben meine Hebi und ich per SMS Kontakt gehalten, wenn es nichts war, was dringend ne Antwort benötigte.
Das gibt ihr die Möglichkeit, dann zu antworten, wenn sie gerade Zeit hat und nicht umgehend.
Ich denke, dass Marlies mir recht gibt wenn ich sage dass eine Hebi vielleicht 24-Stunden Bereitschaftsdienst hat, aber auch dankbar ist, wenn man sie nicht nachts um drei kontaktiert weil man selbst schwanger ist, aufs Klo muss aber Verstopfung hat.
Versteht ihr was ich meine? ;-)
2,857
Ja, so vieleicht eher.
Das war der einzige Minuspunkt bei meiner Nachsorgehebi: Sie hatte nur eine Nummer mit Anrufbeantworter angegeben. Als dann abends mal der frisch abgefallene Nabel von Frederick blutete und ich wie ein verrücktes Huhn durch die Wohnung irrte und nicht wusste, was da jetzt passiert, wäre eine 'fast-immer-erreichbare' Hebamme gut gewesen ;-)
38,644
4,312
find ich gut zu wissen, das werde ich mir hinter die Löffel schreiben. Achne, ich werde mir einfach den Fragebogen - wenn er fertig ist - ausdrucken!
Also liebe Marlies: bitte notieren: Es ist wichtig, dass Hebammen auf der Station arbeiten, die einem beim Stillen helfen.
jo, des stimmt.
8,312
ich habe nicht alle Beiträge dazu bis ins kleinste Detail gelesen ( :oops: ), ich denke aber, hier sidn ja die persönlichen Erfahrungen/meinungen gefragt, da ist das nicht so schlimm.
Bei mir sieht's wie folgt aus:
Hebamme:
- ich werde mir nie wieder die Hebamme raussuchen, die am nächsten dran wohnt. Das war letztes Mal mein einziges Kriterium und ich bin damit TOTAL auf die Nase gefallen
- ich möchte sie kennenlernen, bevor der GVK losgeht, evtl. auch Vorsorge bei ihm machen lassen (ist aber kein "Muss" für mich persönlich)
- sie soll mir beim Stillen helfen können und wollen, evtl. Fortbildungen o.ä. zum Thema haben oder mich ggf, an kompetente Anlaufstellen verweisen (Stillgruppen, Stillberaterinnen). Soll also solche Kontakte haben
- sie soll sich Zeit für mich nehmen; also nicht mit offenen Fragen stehen lassen
- sie soll mich bei einer Brustentzündung nicht mit telefonischer Medikation alleine lassen, sich dann 2 Wochen in den Urlaub verkrümeln (kannst ja meine Kollegin anrufen, wenn was ist) und sich anschließnd NIE WIEDER melden. Ich denke, das sagt alles...
- Beleghebamme wäre ganz schön, muss aber nicht sein. Das KH in dem icn wieder entbinden will, wenn es denn dann mal soweit ist... hat da aber ein ganz gutes System (die Hebammen teilen sich nach Wohngebieten auf und übernehmen Vorsorge, Nachsorge, GVK, Rückbildung usw.). Ob das auch in der Praxis immer so gut klappt, wie es sich in der Theorie darstellt, wird sich noch zeigen müssen.
Krankenhaus:
-ich möchte beim nächsten mal auf die Wöchenrinnenstation und nicht auf die Schwangerenstation (nach der Entbindung wohlgemerkt). Wenn Platzmangel herrscht ist das übergangsweise o.k., aber nicht die gesamte Dauer
- wichtig war/ist mir die Nähe einer Neugeborenenintensiv im selben Haus
- maximal 2-Bett-Zimmer
38,644
1,660
Sie machte einfach einen total kompetenten, netten Eindruck und alles was sie uns erklärt hat war sehr vernünftig. Sie hat Geburtsvorbereitende Akkupunktur angeboten (hat gewirkt :biggrin: ) und nach der Geburt Rückbildung, Babymassage, Seminare zur Ernährung etc. Sie war (fast) immer erreichbar und auch bei seltsamen Fragen sehr geduldig. Ihr Standartsatz zu meinen Fragen bezüglich Leonies Verhalten? "Ist schon o.k., sie darf das."
Allerdings hatte ich während der Geburt eine Hebamme , die ich als nicht hilfreich empfunden habe. Sie war sehr jung und wirkte ziemlich unsicher. Ich bin zwar trotzdem gut zurechtgekommen, sehe aber schon einen Nachteil darin, keine "eigene" Hebamme mit zur Geburt zu nehmen.
Das Krankenhaus war schon unsere erste Wahl, der Infoabend hat uns endgültig überzeugt. Es waren 2 Hebammen, der Oberarzt und eine Kinderkrankenschwester anwesend, die ausführlich rklärt und alle Fragen sehr nett beantwortet haben. Anschließend konnte man den Kreißsaal besichtigen.
Nach der Geburt hatte ich mit Leonie ein Einzelzimmer, obwohl ich nicht privat versichert bin, weil ich mich so schlecht gefühlt habe und meine Ruhe haben wollte. Das fand ich super.
Die Stillberatung ließ allerdings extrem zu wünschen übrig um nicht zu sagen, es gab keine. (Gut, dass ich das Forum schon kannte ;-)
Ich hoffe, diese Infos helfen, ich habe aber nicht alle Beiträge gelesen und möglicherweise hat sich etwas wiederholt.
Liebe Grüße
Carolin
1,768
Die anderen Hebammen waren genau richtig. Die bei Sascha vielleicht etwas zu lieb und vorsichtig. Aber sie war noch recht jung und vielleicht noch nicht lange fertig mit ihrer Ausbildung. Trotzdem hat sie ihre Arbeit gut gemacht.
Im ersten KH (die ersten beiden Kinder), welches eine Nebenstelle der Uni-Klinik ist, hatten die Hebammen nix zu melden, wenn der Arzt kam. Außer eben dieser "Schreckschraube".
Im zweiten KH (Rebekka und das neue Baby), welches ein kleines katholisches ist, arbeiten die Hebammen und die Ärzte richtig im Team zusammen. Nur bei einem ging das nicht so richtig, weil er sich für einen "Halbgott in weiß" gehalten hat. Aber soweit ich gehört habe, ist der nicht mehr in dem KH beschäftigt.
Bei beiden KH ist zur Nachsorge keine Hebamme auf die Zimmer gekommen sondern es waren Ärzte dafür da, die das bei der Visite "nebenbei" mit gemacht haben.
Beim ersten war eine Kinderkrankenschwester für die Stillberatung zuständig, die aber sehr vernachlässigt wurde. Da musste man schon selbst drauf drängen, dass sich da jemand drum gekümmert hat. Beim zweiten kam dafür eine Hebamme auf Station und einmal die Woche gab es auch eine Stillgruppe mit Stillberatung.
Seit Rebekkas Geburt wurde das zweite KH aber ausgebaut und einiges hat sich wohl geändert. Letztes Jahr hat meine Schwägerin dort entbunden und ich fand es dort nun noch schöner, persönlicher und freundlicher. Auf der Wöchnerinnenstation hat man fast das Gefühl, man ist gar nicht mehr im Krankenhaus sondern eher in einer WG oder so.
Ach so, Rooming-in wurde überall angeboten. Als ich bei Sascha sagte ich möchte es am Anfang erst mal nicht (weil ich einfach mal das Ausschlafen genießen wollte, immerhin war Marc ja auch erst 20 Monate alt), wurde ich bedrängt, das doch mit zu machen. Die haben einfach nicht kapiert, dass ich nicht mein Kind abgelehnt habe, sondern ich es einfach zum schlafen lieber bei den Schwestern abgegeben habe, um selbst meine Ruhe zu haben. In den Zimmern sind dann maximal zwei Mütter mit ihren Babies, bei Rebekka war ich wegen weniger Geburten sogar alleine.
Noch etwas fällt mir ein. Im ersten KH fand ich es besonders schön, dass sie direkt am Zimmer angeschlossen ein WC mit eingebautem Bidet hatten. Das ist ja sowas von angenehm, wenn man einen Dammschnitt oder -riss hat. Viel schöner, als umständlich mit einer Kanne mit Kamillenextrakt zu spülen, so wie es damals noch bei Rebekka war. Aber auch das soll sich im zweiten KH jetzt geändert haben. Wir werden sehen.
Große Auswahlmöglichkeiten habe ich übrigens nie zur Entbindung gehabt, weil eine andere Klinik einfach zu weit weg gewesen wäre. Und beide KH sind von weitläufigen Grünflächen umgeben, so dass man auch raus kann, obwohl beide mitten in der Stadt liegen.
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Ich überlege ob man nicht die Punkte rausschreiben und eine "normale" Umfrage (Voting) draus machen sollte.
Vielleicht ist der ein oder anderen hier im Forum einfach zu viel Schreibarbeit, aber sie würde das Voting machen.
Dann hätte man eine "genaue" Statistik.
Nur so als Idee...
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Stichpunkte würde mir hier auch reichen, wenn sonst zuviel ist.
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Liebe Grüße
Carolin
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Sie macht Geburtsvorbereitung ,akupunktur bei schwangerschaftsbeschwerden ,nachsorge macht sie auch und sie gibt Kurse zur Rückbildung .
Hab sie damals in der 2. schwangerschaft kennengelernt und bin mit ihr mehr als zufrieden .
Sie ist fast immer erreichbar und hat mir jetzt sogar angeboten da ich wieder schwanger bin die Vorsorge bei mir zu machen damit ich nicht so einen stress hab mit den kleinen beim fa .
Also was mir zum krankenhaus noch einfällt ist das sie nachts nicht nur eine hebamme dort haben und man die meißte zeit allein liegt weil gleichzeitig mehrere Frauen entbinden .
Das bad in der Nähe vom zimmer wäre mir auch wichtig .
Alles andere wurde meist auch schon gesagt .
Lg Diana
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Ich muss allerdings gestehen, dass ich mir so richtig nur ein Krankenhaus angeschaut hab, weil es nun mal das Krankenhaus war, in dem die Hebammen aus dem Geburtshaus auch Beleghebammen waren. Deswegen gab es da eh nicht so richtig viel Auswahl. Aber auch jetzt, wo ich beschlossen habe, dass mein nächstes Kind nicht mit einer dieser Hebammen auf die Welt kommt, wäre das Krankenhaus in der engeren Auswahl.
Wahrscheinlich vergesse ich ganz viele Sachen. Dinge wie Rooming-in sollten einfach selbstverständlich sein.
Wichtig:
- Familienzimmer (haben wir für eine Nacht in Anspruch genommen)
- so wenig medizinische Eingriffe wie möglich (hat sich bei mir leider nicht bestätigt)
- Beleghebamme (hab ich in Anspruch genommen)
- alternative Heilmethoden (Homöopathie, Akupunktur usw.)
- gute Zusammenarbeit von Hebammen und Ärzten (hat sich bei mir nicht bestätigt)
- Hebammen auf der Station
Nächstes Mal würde ich vorher fragen, wie sie mit Gewichtsschätzungen per Ultraschall umgehen. Außerdem würde ich in jedem Fall einen Geburtsplan schreiben. Das hatte ich zwar letztes Mal auch gemacht, hab den aber niemandem gezeigt, weil sie es im Geburtshaus ja eh so machen :roll: Ich hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass meine Hebamme dann im Krankenhaus auf diese Sachen gar nicht mehr achtet.
Dann zur Hebamme:
Da hab ich mir nicht so viele Gedanken gemacht. Jaa, sie sollte schon stillfreundlich sein usw., aber da ich im Geburtshaus entbinden wollte, kamen sowieso nur 3 Hebammen in Betracht und es war klar, dass sie zumindest eine ähnliche Einstellung haben.
Nächstes Mal würde ich direkt, wenn ich merke, dass wir nicht miteinander warm werden, die Hebamme wechseln bzw. vorher ganz genau ausloten, ob wir miteinander können. Ganz wichtig!
Dann werde ich meine nächste Hebamme fragen, ob sie auch für den Fall, dass wir ins Krankenhaus umziehen müssen, noch für ihre Überzeugungen steht, besonders auch für den Fall, dass sie evtl. einer anderen Meinung ist als der Arzt.
Ob meine Hebamme Ahnung vom Stillen hatte, kann ich gar nicht sagen, weil wir keine Probleme hatten. Eine Zeit lang hat Johan seltsame Geräusche beim Trinken gemacht, dazu konnte sie aber nichts sagen und meinte nur, dass er ja gut zunimmt :roll: Also wenn ichs mir recht überlege, hatte sie wohl keine Ahnung.
So weit erstmal, vielleicht fällt mir ja später noch was ein.