Hallo!
Ich weiß nicht wo ich es posten soll, daher packe ich es mal hierhin. (wenn ein Mod meint, es passe besser an eine andere Stelle, bitte verschieben!)
Flo hat seit dem letzten WE wieder permanent Fieber.
Dienstag waren wir dann mit ihm beim KiA, der erneut eine eitrige Angina feststellte (hatte er im Sept schon mal).
Er hat uns dann CEC-Saft verschrieben, der hat das letzte mal auch gut geholfen und meinte: ab 39° Paracetamol Saft oder Zäpfchen und allgemeine fiebersenkende Maßnahmen.
Gesagt getan.
Leider war das Fieber am Freitag nicht zu senken, es war den ganzen Tag bei um die 40°.
Zum Abend hin ist es dann doch mal runter gegangen nach nem 50er Paracetamol und der Kleine hat rund 2 Std geschlafen.
Danach war er wieder wach und weinerlich, so dass wir ihn wieder aus dem Bett zu uns ins Wohnzimmer geholt haben.
Ne halbe Stunde nach dem er unten war wurde er zunächst ganz apathisch apathisch, verdrehte die Augen, zitterte und als ich ihn dann von meinem Mann auf meinen Arm holte fing er an zu röcheln und zu krampfen.
Ich habe meinen Mann direkt zum Telefon geschickt einen Krankenwagen rufen, der dann nach endlosen 10-15 Minuten (wir wohnen auf nem Dorf) da war.
Die kamen dann auch direkt in Begleitung eines Notarztes, so dass schlussendlich 4 Leute (3 Männer eine Frau) in meinem Wohnzimmer standen.
Der eine Sani - ein junger, sehr hübscher Kerl (ist mir so im Nachhinein, als wir im KH waren und die noch ne Weile bei uns geblieben sind aufgefallen, hätte Model sein können) - hat sich rührend um Flo gekümmert, der die ganze Zeit regungslos auf unserem Sofa lag.
Der Notarzt hat Flo untersucht und der Fahrer des Notarztes und die Sanitäterin haben meinen Mann und mich beruhigt und die ganzen Fakten aufgenommen.
Jedenfalls war die Entscheidung schnell gefällt, wir sollten mit Flo in die Kinderklinik.
Da wurden wir dann auch mit dem Rettungswagen hingefahren, mein Mann in seinem Auto hinterher.
Dort angekommen wurde Flo von einer Ärztin untersucht, die die eitrige Angina bestätigte, Rötungen in den Ohren feststellte und eine Temperatur von 40,4° maß.
Er sollte auf jeden Fall im Krankenhaus bleiben wurde gesagt.
Er bekam dann eine Kanüle in den Arm, wo Blut für eine Untersuchung abgenommen und später die Elektrolyt-Lösung angeschlossen wurde.
Auf Station hat er dann noch Ibu-Saft bekommen um das Fieber zu senken weil Paracetamol ja nicht richtig anschlug.
Die Infusion hatte er dann von Dienstag Nacht bis Donnerstag morgen dran (ein Liter und ein bisserl was sind in das Kerlchen geflossen), er hat dreimal täglich von dem CEC-Saft bekommen (allerdings in einer anderen Dosierung als vom KiA verschrieben) und wenn er gefiebert hat gab es Ibu-Saft.
Gegen die Behandlung seitens der Schwestern und der Ärztin kann ich echt nicht meckern.
Klar waren die im Stress, es war einfach viel zu tun auf Station.
Aber ich war zu ihnen nett also waren sie es auch.
Eine Schwester erzählte mir, dass der Stress nicht so schlimm wäre, eben nur, wenn man von den Eltern das Gefühl vermittelt bekäme, dass man daran Schuld sei, dass das Kind im KH ist und dass es ihm nicht von jetzt auf gleich besser geht.
Und ab Mittwoch hab ich verstanden was sie meint.
Mütter, die die Schwestern anmeckern, dass die Betten so unbequem sind (es sind eben nur Beistellliegen, aber es ist ja auch ein KINDERkrankenhaus und es dreht sich um die Kinder und nicht um das Wohl der Eltern).
Mütter die meckern weil es so langweilig ist, kein Fernseher auf dem Zimmer und keine Zeitschriften die von der Station gestellt werden.
Mütter die sich über die Gitterbetten beschweren - da kann man doch kein Kind reinlegen, ist ja wie im Gefängnis hier.
Mütter die keine Rücksicht auf andere nehmen und so zum Beispiel laut redend (fast schreiend) im Vorraum der Zimmer telefonieren oder mit den Worten "Ich setz mich jetzt hier auch mal an den Schweigetisch und lockere das ganze hier mal auf" Eltern die lesend am Tisch im Vorraum sitzen ein Gespräch aufzwingen und zwar in einer Lautstärke, dass die schlafenden Kinder geweckt werden.
Mütter, denen es wichtiger ist, sich zu duschen, die Haare zu föhnen und sich zu schminken als nach ihrem weinenden Kind zu schauen.
Und die Krönung sind Mütter, die nachts ins KH kommen, bei der Ärztin waren, die einen stationären Aufenthalt empfiehlt, aber sagt, dass vorerst keine Medikation erfolgt außer Kochsalzinhalat (es war wohl Verdacht auf Pseudo-Krupp, aber so wie dem Kind die Nase lief war es in der Hauptsache ne dicke Erkältung).
Diese Mutter meckerte die ganze Nacht und den ganzen Morgen, wann denn ENDLICH mal ein Arzt käme und dem Kind Medikamente geben würde.
Als dann die Visite kam, meckerte sie die Ärztin an, dass der Sohn gerade eingeschlafen sei und die Visite doch später kommen sollte.
Ich hab echt gedacht ich steh im Wald.
So wenig Rücksicht innerhalb der Gruppe der Mütter/Eltern untereinander.
So wenig Freundlichkeit den Schwestern und Ärzten gegenüber.
Klar war ich auch z.T. nervig, als ich die Ärztin bekniete uns schnellstmöglich zu entlassen.
Aber ich habe es entsprechend argumentiert und auch verstanden, warum wir noch bleiben mussten.
Das einzige was ich mich bei den Schwestern gefragt habe ist, inwieweit es zu ihren Aufgaben gehört auf massive Ernährungsfehler der Eltern hinzuweisen.
So habe in in zwei Fällen erlebt, dass Kinder Milch bekommen haben, die für ihr Alter nicht geeignet ist.
Ein 10monatiges Mädchen, das 2er Folgemilch bekam - mit den Worten: wenn du die Milch brav austrinkst bekommst du ein Stück Schoko. Und das morgens um halb acht.
Wobei ich eben diese Mutter, die sich wegen der Visite beschwert hat am härtesten fand, die ihrem Sohn, der nächste Woche 6 Monate wird ebenfalls 2er Folgemilch gegeben hat und nicht verstand, dass Flo mit seinen 18 Monaten "nur" 1er Milch bekommt.
Ich hab dann versucht ihr das zu erklären, dass 1er schon nicht so toll ist und man eigentlich am Besten nur Pre gibt, aber das hat sie nicht verstanden.
Da frage ich mich halt, ob die Schwestern wie im Fall meines Kinderkrankenhauses einfach die verlangte Milch machen sollen oder ob sie die Mütter auf den Ernährungsfehler hinweisen sollten.
Allerdings denke ich, dass viele Mütter die Schwestern dann noch schlechter behandeln würden...
Was ich auch traurig fand war, dass es auf dieser Station kein Kirschkernkissen oder Fenchel-Kümmel-Öl gegen Bauchweh gab.
Aber ich denke dass das wohl daran liegt, dass viele "schulmedizinischen Einrichtungen" mit sowas nicht so viel anfangen können.
Heute sind Flo und ich den zweiten Tag zu Hause und Fieberfrei. Maximal eine Temp von 37,6°.
Allerdings hat sich mein Kind durch die zwei Tage sehr verändert.
Er ist trotziger, weint und schreit sofort wenn er etwas nicht bekommt was er will und unser Zu-Bett-Geh-Ritual ist für den Popo.
Er weint und schreit und will nicht schlafen, obwohl er einen vorher in sein Zimmer geführt und deutlich gemacht hat dass er müde ist.
Aber vielleicht habe ich Glück und es liegt "nur" am zunehmenden Mond und geht dadurch bald wieder vorbei.
Ich wollte das einfach mal hier loswerden.
Erstens weil es mir verdammt nahe gegangen ist, wie das mit Flo passiert ist.
Zweitens weil ich euch das unbedingt mit den rücksichtslosen Eltern erzählen wollte (ich hab sogar noch einen Teil der Storys ausgelassen).
Und weil ich euch nach euren Erfahrungen von KiKHs fragen wollte und eure Meinung zum Thema Ernährungsberatung wissen wollte.
Danke an alle die bis zum Schluss gelesen haben und ein noch größeres Danke an alle, die ihre Meinung äußern!
LG,
Deanna
Kommentare
1,641
Wo ist der Edit-Button hin????
Kann bitte einer der Mods meinen Zitierten Text und dieses Posting hier löschen???
Ich wollte was editieren...
Dass das nicht mehr geht ist schlecht... :sad: :sad: :sad:
Sorry for Trippelposting....
25,096
Wenn du ein Stückel weiter unten hier in der Plauderecke schaust wirst du sehen das Felix vor 14 Tagen ebenfalls einen Fieberkrampf hatte. Allerdings bereits den 6 in seinem Leben und bei ihm hat der 1 Stunde diesmal gedauert..nur deshalb habe ich überhaupt einen Notarzt geholt ... sonst machen wir das ohne ( bei Krämpfen bis 10 mInuten).
Nun mußten wir anschließend über das Wochenende auch im KH bleiben bis ich Montag auf eigene Verantwortung das Kind mit heim genommen habe.
Das was du hier schreibst das kenne ich. Ich bin wahnsinnig geworden im KH.ich bin 12-16 Stunden Furchen in den Flur gelaufen.ich wußte nicht mehr wie ich mich beschäftigen sollte. Zu den Gitterbetten gibt es keine Stühle in entsprechender Höhe und die Elternliegen mußten TAgsüber weggeräumt werden obwohl wir alleine im Zimmer waren. Heißt mir taten die Füße weh ich hatte Rückenschmerzen und war hundemüde.
Ich wußte wirklich nicht mehr was ich tun sollte. Dazu kommt das Felix autistisch ist und Menschen nicht braucht um sich zu beschäftigen.
Toll sagt man sich kann sie doch lesen..nein das geht nicht wenn ich in ein Buch schauen wollte ist Felix just in dem Moment ins Schwesternzimmer oder Arztzimmer gekrabbelt auf die Fensterbank gestiegen etc..heißt man mußte ihm ständig hinter her sein..
wenn ne Mutter lesen will kann sie finde ich ins Zimmer gehen die Aufenthaltsecken sind doch dazu da mal etwas KOntakt zu knüpfen...wenn man Stundenlang nimanden hat der ´mit einem redet wird man kirre.
Dann war das Spielzimmer über das Wochenende geschloßen und keine Erzieherin anwesend.
Ich würde gerne von dir wissen was du die ganze Zeit dort gemacht hast .wie hast du dich beschäftigt? bist du abends mit deinem Kind ins Bett gegangen?
Dann zu den Visiten..die waren es bei uns nicht..aber Felix war gerade eingeschlafen -wurde er zum röntgen gezerrte und anschließend als er endlich schlafen durfte waren sie nur sehr sehr wiederwillig bereit die Sättigung abzunehmen damit er nicht ständig durch die Fehlalarme aufgewacht ist..
Das ist leider nicht die Aufgabe der Schwestern..und sie haben oft gar keine Ahnung von Fachgerechter Säuglings und Kleinkind Ernährung..das lernen sie nicht. Sie müssen das zu essen geben was die Eltern wünschen..außer es spricht aus therapeutischen Gründen was dagegen.
Ja liegt daran und daran das Kirshckernsäckchen schwer zu desinfizieren sind...aber mitbringen darf man das ja..
Heute sind Flo und ich den zweiten Tag zu Hause und Fieberfrei. Maximal eine Temp von 37,6°.
Allerdings hat sich mein Kind durch die zwei Tage sehr verändert.
Er ist trotziger, weint und schreit sofort wenn er etwas nicht bekommt was er will und unser Zu-Bett-Geh-Ritual ist für den Popo.
Er weint und schreit und will nicht schlafen, obwohl er einen vorher in sein Zimmer geführt und deutlich gemacht hat dass er müde ist.
Aber vielleicht habe ich Glück und es liegt "nur" am zunehmenden Mond und geht dadurch bald wieder vorbei.
Ich glaub dir das dir das nahe gegangen ist..selbst mir als Fachfrau wurde anders als 3 Sanis und 2 Notärzte 1 Stunde darum gekämpft haben Felxi aus dem Krampf zu bekommen.
Aber ich bewundere dich das du so ruhig und geduldig die TAge im KH überstanden hast. Ganz ehrlich ich kann das nicht..und wenn dann mein Kidn gegen jegliche Absprache in genau der Stunde in der wir was essen waren am Bett fixiert wird dann ist es mit meiner GEduld endgültig rum.
Aber vielleicht hast du ja einen Tipp für mich. ;-)
1,522
ich kann mich dir nur anschliessen.Wie es in den Wald reinruft.....vondemher hab ich viel positvie Erfahrung im Kh gehabt.
Geärgert hab ich mich beim letzten 3wöchigen Aufenthalt nur über einen Arzt, der meinte um 21 Uhr ein Sättigungskabel an Frederik anschlissen zu müssen, der davon aus dem Tiefschlaf gerissen wurde und gar nciht mehr schlafen wollte....
Gewundert auch über anmassende Eltern, insbesondere Mütter, die meinen ein Kino und einen Lesesaal vorzufinden und Urlaub machen möchten, anstatt sich um Ihr Kind zu kümmern. Für die langen Abendstunden hab ich Bücher dabei gehabt und mich auf den Flur in einen Stuhl gesetzt. Und natürlich war ich froh, als ich wieder zuHause war und ein Sofa hatte, aber Kh ist numal nicht zu Hause und es geht ums Kind.
2,744
Wir mussten bisher zwar noch nie ins KKH mit den Kids *aufHolzklopf*, aber ich kann was zu der RTW-Aktion sagen.
Bei einem Kindernotfall fährt i.d.R. immer der Notarzt mit.
Es gibt gewisse Meldungen, Indikationen nennt man das dann, bei denen der Notarzt immer mit raus muß und ein Kindernotfall ist eine davon.
Wie gesagt, das ist der Regelfall, Ausnahmen gibt es immer denn auch NÄ können sich nicht zerteilen, obwohl das manchmal nicht schlecht wäre.
Ich hoffe es geht Euch bald wieder richtig gut und Flo kehrt wieder zu seinem gewohnten Gang zurück.
25,096
@ Claudinchen:
Nochmal es gibt KInder die sind anders als andere. Mein Kind kann man nicht beschäftigen und sich drum kümmern wie um andere Kinder. Mein Kind ist Autist..der braucht mich nciht bzw kann mit Menschen nur sehr eingeschränkt was anfangen. Da Beschränkt sich das um ihn Kümmern aud dafür sorgen das er nix anstelt was er nciht soll und seine Grundbedürfnisse zu stillen. Mit Felix kann man nicht kuscheln,der setzt sich auf keinen Schoß, er krabbelt klettert oder verfällt in Stereotypien..und Förderung kann mit einem kranken Kind ja nicht laufen.
Auf dem Flur gab es keine Stühle und keine Besucherecke auch keine Zeitungen..nix nur ein Schaukelpferd und ein paar Kinderbücher. Da war noch nciht mal ne Mutter zum quatschen.
ja ich war Freundlich aber wenn ich 1 Stunde essen gehe und in der Zeit mein Kind ohne ABsprache ans Bett gebunden wird mti der Aussage wir können ja nicht ständig daneben stehen ( Felix war zu dem Zeitpunkt vollgepumt mit Betäubungs und Schlafmitteln) dann platzt mir irgendwann die Hutschnur. Wir konnten keine Sekunde weg..Felix ist behindert und nicht wie ein normal entwickeltes Kind zu sehen..leider sind die Schwestern in den KH s damit völlig überfordert. Felix spricht nciht er hat kein Sprachverständniss udn reageirt nicht so wie man das von einem Kind in dem Alter erwarten kann.
Und was wäre dabei für die Eltern einen Aufenthaltsraum einzurichten in den sie sich zurückziehen können? Nix kostet nicht viel würde aber vielen helfen..
804
Anja, das verstehe ich nicht. Wieso kann man denn nicht fördern? Ich dachte gerade autistische Kinder bräuchten besonders viel Förderung. Hm...
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Ihm geht es wieder recht gut, ist wieder frech wie eh und je (vielleicht noch ein bisschen frecher), aber es ist alles in bester Butter.
Um so schlimmer fanden wir es, dass wir heute mit ihm zum EEG mussten.
Leider hatte uns der Assistenzart auf Station nicht gesagt, dass das Kind dabei schlafen muss.
Flo braucht zum Einschlafen seine Milchflasche, da führt kein Weg dran vorbei.
Da ich aber nicht wusste, dass er schlafen muss hatte ich die folglich wie immer wenn ich tagsüber mit ihm weggehe nicht dabei.
Im KH hat er dann irgendeinen Saft bekommen, der ihn innerhalb einer Stunde müde machen sollte.
SOLLTE.
Die haben die Rechnung ohne meinen kleinen Kämpfer gemacht.
Nach Ablauf der Stunde wurden wir in den EEG-Raum geführt, bekamen ne Puh-CD und gedämpftes Licht angemacht, in der Hoffnung, dass er einschläft.
Pustekuchen.
Er hat sich gewehrt wie blöd.
Müde war er zwar (hat sich verhalten wie immer wenn er müde ist, fing an zu beißen und mit dem Kopf zu hauen), aber er wollte partout nicht schlafen.
Nach einer halben Stunde bekam er von ner Schwester nochmal ein Sedativum rektal eingeführt.
Man sagte uns, dass wir wann anders wiederkommen müssten, wenn er nicht einschliefe.
Mein Mann und ich waren uns einig, dass wir NICHT wiederkämen, wenn das nochmal gemacht werden müsste.
Und ich will euch auch sagen warum.
Flo wand sich, als hätte er Schmerzen, er schrie wie am Spieß, war völlig außer sich und lies sich nur noch durch starkes Festhalten davon abhalten sich irgendwie weh zu tun.
Er torkelte wie betrunken, konnte seinen Kopf nicht mehr halten (man musste ihn wie bei einem Säugling stützen, nur dass er sich gewehrt hat).
Durch das Festhalten hat er dann irgendwann die Kraft verloren und ist bei meinem Mann auf dem Arm eingeschlafen.
Dann wurde das EEG gemacht (mein Mann hatte ihn die ganze Zeit auf dem Arm).
Nach 20 Minuten war das fertig und wir haben ihn wieder angezogen (die Hose hatten wir nach dem Zäpfchen nicht mehr angezogen) und hatten einen beinahe leblosen Kinderkörper im Arm.
Ich habe dann erfahren, dass wir die Ergebnisse erst Ende nächster Woche bekommen (also der KiA), weil beide Oberärzte gleichzeitig in Urlaub sind.
Flo hat den halben Tag verschlafen, um 17 Uhr haben wir ihn geweckt, damit er halbwegs in seinen Zeiten bleibt.
Er war zwar zunächst noch ein bisserl benebelt, ist aber zum Schluss wieder recht normal durch die Gegend gerannt.
Nun schläft er wieder, hoffentlich bis morgen früh.
Ich denke, da das EEG nach einem Fieberkrampf eine "normale" Nachsorge ist, einfach mal positiv, dass nichts dabei rauskommt.
@Anja:
Klar, wenn man öfter im Krankenhaus ist wären solche Dinge schon angenehmer.
Aber wir hatten unseren Vorraum mit Tisch und Stühlen. Und ich sehe nicht das Krankenhaus in der Verantwortung, mich als Mutter bequem zu Betten oder für meine Unterhaltung zu sorgen.
Eher sehe ich es als "Service" dass ich bei meinem Kind bleiben darf, denn als ich Baby war, hätte meine Mutter nach Hause gemusst.
Dass das Verhalten der Schwestern Felix gegenüber nicht in Ordnung war bestreite ich keinesfalls.
Wie du schon sagst, sind diese sicher mit einem behinderten Kind überfordert.
Du bist selbst vom Fach, du weißt wie es in so nem KH zugehen kann.
Zu wenig Personal, zu viel zu tun.
Nochmal: ich entschuldige nicht deren Verhalten.
Ich denke einfach nur, dass für dich klar ist, wie du mit Felix umzugehen hast, für jeden anderen nicht.
Ich hoffe, dass meine Aussage nicht falsch ankommt.
*Offtopic*
Ich finde es äußerst schade, dass ich meine eigenen Beiträge nicht mehr editieren kann. Leider fallen mir oftmals Rechtschreibfehler erst auf, wenn es schon gepostet ist oder ich möchte noch was wichtiges dazufügen.
Und das geht jetzt nicht mehr ohne Doppelposting.
Ich hoffe, dass diese Möglichkeit bald wieder freigeschaltet wird!
2,598
Also ich habe es so gelesen, das Anja lediglich meinte im Krankenhaus ist das Fördern schwierig. ;-) Das sie Felix sehr viel fördert, wenn er zu hause ist und sich um ihn kümmert hat sie doch in anderen, früheren Threads immer erzählt?
Als ich das letzte Mal im Krankenhaus war hab ich fast den ganzen Tag geschlafen vor lauter Langeweile, also ich kann mir schon vorstellen, das einem da nicht ganz so viel einfällt, was man den ganzen Tag über tun kann.
Was die Sache mit der Ernährungsberatung angeht, deshalb wollte ich eigentlich hier noch was schreiben:
Ich denke selbst wenn die Krankenschwestern sich über die Ernährung informieren würden, stünde es ihnen kaum zu die Mütter deswegen zu ermahnen, solange sie dem Kinds nichts geben, was wirklich gefährlich ist oder so!
Also ich als Mutter würde mich tierisch darüber aufregen, zumindest je nachdem welcher Tonfall bei der "Belehrung" angeschlagen wird. Ich selbst habe viel Übergewicht... da sind manche Leute ja auch immer schnell dabei mit Ernährungsemfehlungen - als wäre ich noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen abzunehmen. :roll:
Wir im Forum wissen das PRE die Milch der Wahl ist, wenn nicht gestillt wird. Aber je weiter meine Schwangerschaft fortschreitet und je mehr ELtern ich kennenlerne, desto mehr fällt mir auf wie "exotisch" diese Ansicht tatsächlich ist. Sogar im Geburtsvorbereitungskurs erklärte uns die Hebamme zur Flaschenmilch, das man PRE nur 3 Monate lang füttert und dann mit den entsprechenden Folgemilch Sorten weitermacht.
Und schaut man sich bei der Babymilch um, steht dort auch in etwa das auf der Packung - also wie soll Mutter sich dann sinnvoll informieren, wenn anscheinend alle Welt etwas anderes erzählt? Ich kann da die Eltern schon irgendwie verstehen. Und wenn man einmal eine Meinung hat, vertritt man die dann auch schonmal stur... müssen Eltern ja auch, bei dem Wust an Ratschlägen, die man so kriegt. ;-)
Nur zur Info: Ich möchte Stillen und werde auch mit 99,9%tiger Sicherheit wohl niemals Folgemilch füttern, weil ich mich darüber informiert habe hier. Ich wollte nur die "andere Seite" beleuchten. Ich denke mal die meisten Leute wissen einfach nicht, das Folgemilch nicht so toll ist wie immer behauptet wird.
1,641
Mir geht es auch so. Vor der Geburt hatte ich schon zu viele Kilos auf der Waage und danach sind auch noch rund 10 hängen geblieben.
Aber gerade deshalb achte ich darauf, dass ich Flo nicht überfüttere.
Und vielleicht bin ich deshalb auch extrem vorsichtig, was Süßkram etc angeht.
Dass eine Schwester im KH das nicht zur Hauptaufgabe haben kann ist klar.
Das würde wie du schon richtig sagst zu noch mehr Differenzen zw. Schwester und Mutter führen.
Im meinem KH lag halt nur im Vorraum ne kleine Broschüre vom KH aus, in dem es um die richtige Säuglingsernährung ging.
(Ok, da waren ein oder zwei logische Fehler drin, aber im großen und ganzen hats gestimmt).
Und ich denke, wenn ich so ne Broschüre auslege, sollte ich die Mütter vielleicht darauf hinweisen.
*Ironiean*
Wenn denen so langweilig ist, können die ja auch mal sowas sinnvolles lesen anstelle der neuesten Modezeitschrift
*Ironieaus*
6,272
Es ging hier um Krankenhausbehandlungen und Fehlverhalten von Müttern, Ärzten und Schwestern.
Anja, hat versucht, anhand ihres eigenen Beispiels zu schildern, daß es ihr genau so geht. Das war weder belehrend, noch provokativ, noch mitleidheischend gedacht, sondern ausschließlich eine Art der privaten Solidaritätsbezeugung. Der Autismus von Felix ist eine Tatsache, aber nur weil sie schreibt, daß Felix die meisten Leute akzeptiert, sollte man ihr nicht unterstellen, in nicht selber betreuen/fördern (und was auch immer) zu wollen.
Klar, wenn man es will, dann kann man aus diesem Post wieder aggressive Töne herauslesen. Seid versichert, ich kenne Anja recht gut und auch ihre sehr direkte Ausdrucksweise, hier war sie nicht aggressiv.
und nochmal für alle zum nachlesen, dies diesen Thread gerade wieder abgleiten lassen:
Ich behalte mir die Möglichkeit vor, den streitbaren Teil (ab Schneewittchens Posting) abzutrennen. Bleibt bitte beim Thema.
Nachtrag: Das Posting wurde zwischenzeitlich von mir kurz verschoben, daher geht eine der Mailbenachrichtigugen, die ihr bekommen habt ins Leere. Es wurde nichts gelöscht ;-)
38,644
Ich verstehe schon gut was Du meinst. Ich kenne Mütter, denen die Nägel wichtiger waren, als das Neugeborene.
Allerdings sind das zum Glück Ausnahmen, und wie es auf Kinderstationen zugeht, kann ich kaum beurteilen.
Vielleicht liegt aber auch Vieles daran, ob und wie was erklärt wird oder eben auch nicht.
Bestimmte Untersuchungen können aus organisatorischen Gründen oft nicht anders ablaufen. Und leider kann man da nicht immer Rücksicht auf die normalen Ruhezeiten der Kinder nehmen.
Einerseits gibt es sicher überzogene Erwartungen an den "Service", der viel Arbeitskraft der Schwestern verplempert, auf der anderen Seite gewisse Routineabläufe, die nicht immer verständlich aber oft nötig sind.
1,641
Er ist noch immer irgendwie fix und alle.
Um Halb neun ist er aufgestanden und vor 10 Minuten habe ich ihn wieder hinlegen müssen, weil er hundemüde war.
Hoffe, dass sich das schnell wieder gibt.
Werde ihn denke ich so in ner Stunde wecken, damit er wieder in seinen normalen Rhythmus kommt.
Weißt du wie lange diese Nachwirkungen anhalten können?
Das ist ja da schlimme. Ich bin auch jemand der auf sich achtet. Ich hatte vor der Geburt künstliche Fingernägel und habe sie auch danach.
Trotzdem ist mir mein Makeup im Krankenhaus unwichtig, wenn es meinem Kind nicht gut geht...
Sehe ich auch so.
Ich frage immer, und wenn ich den Schwestern und Ärzten ein Loch in den Bauch frage. War schon immer so, auch bei der Schwangerschaft als nicht alles so rosig lief.
Aber ich denke, wenn ich frage bekomme ich eine Antwort. Und wenn ich mehr über den Sachverhalt weiß, ist mir einiges klarer, warum es gemacht werden muss oder warum gerade so.
Das mit den überzogenen Erwartungen an den Service ist genau das was ich meinte.
Es geht dort eben um das Kind und nicht um mein Wohl.
Sicher, wenn es mir gut geht kann ich ruhiger auf das Kind eingehen.
Aber ich erwarte einfach von einer Mutter, dass in solchen (Ausnahme-)Situationen das Kind wirklich im Vordergrund steht...
38,644
Aber ich denke es wird sich bald normalisieren.
1,641
*hoff*
DANKE!
25,096
804
Jauchzerle,
es kann doch jetzt nicht sein, dass ich dafür eigens nen anderen Thread hätte aufmachen müssen, oder?
Eine Antwort habe ich auf die Frage auch nicht bekommen....hm.
25,096
Ansonsten erhält Felix jedewelche Förderung die er braucht. ;-)
1,184
ich kann im Grunde beide Seiten bestätigen.
Die eine ist die mit den...seltsamen Müttern.
Die andere ist die, mit den KKS die tatsächlich auf nichts eingehen!
Ich mache jedesmal 10 Kreuze wenn wir alleine auf einem Zimmer landen :oops: Manchmal hat man auch nette "Bekanntschaften" gemacht, aber das ist leider nicht soo oft der Fall.. bei manchen fragt man sich wirklich; wer ist hier stationär, Mutter oder Kind?
In Köln, wo wir z.Zt. am häufigsten sind ist es auch so mit den Klappbetten - egal ob alleine oder nicht, diese müssen morgends wieder rausgeschoben werden; auch hat man sie selber zu beziehen und wieder abzuziehen etc.pp.
Normal, gehört halt dazu.. und ist, denke ich mal, hygienisch einfach "einwandfreier", aus diesem Grund wird es sicher auch gemacht!
Die andere Seite sind KKS die einen wirklich abwimmeln..
Melissa hatte eine 6-stündige OP hinter sich, war wieder auf Normalstation - nachdem der OA dafür gesorgt hat, denn auf ITS legten sie sie ausgerechnet zu einem Kind mit schwerster(!) Lungenentzündung - die Schwestern waren am dauer-inhalieren, beatmen (er hatte zusätzlich noch Skoliose etc.) und "zwischendurch" wurde er zur Not-OP noch raus -und wieder reingefahren! Alleine das fand ich eigentlich schon unverantwortlich, denn Melissa hat nunmal einen Luftröhrenschnitt und somit einen "direkten" Weg zur Lunge für diese Keime! Zudem war sie selbst geschwächt und noch CPAP Beatmet durch die lange Narkose!
Hier musste ich aber keinen "Mama-Aufstand" ;-) machen, da der OA von Normalstation sehr umsichtig war und direkt dafür gesorgt hat das sie unter diesen Umständen auf Station besser aufgehoben ist.
Melissa ging aber weiterhin mit der Sättigung runter, nicht viel, aber ungewöhnlich für sie! Nun hatte ich natürlich Angst, das sie evtl. schon etwas von der Lungenentzündung abbekommen hat!
Also bat ich die Schwester, den OA zu rufen da ich wollte das Trachealsekret aufgefangen wird um es direkt nachgucken zu lassen und ggfls. von vornehrein mit AB entgegenwirken zu können... die Schwester wimmelte mich ab, vetröstete mich und nach einer weiteren halben Stunde (in der die Sättigung immer mal wieder runter ging) lief ich wieder los..da war Frau Kinderkrankenschwester auf dem Flur in Ruhe dabei, die (Klapp-)Betten ordentlich nebeneinander zu stellen. (Die, die eh jeden Moment von den Müttern auf die Zimmer geholt werden)
Ab diesem Punkt bestand ich darauf das sie mir nun sofort den OA holt! Von ihr kam dann nur "der ist sowieso nicht mehr da" usw.usf. Dennoch bestand ich darauf das sie mir nun irgendeinen Arzt holt der mir weiterhilft da ich vorher keine Ruhe geben werde. Und siehe da - 10 Minuten später war der OA da, der der ja angebl. nicht mehr da war :twisted:
Sofort bestätigte e r mir das wir das Treachealsekret auffangen würden und das er
a) damit gerechnet hat, da sie ja nunmal auf ITS mit dem kleinen Jungen zusammenlag und
b) die Schwester angewiesen hatte ihn sofort zu informieren wenn der Mutter etwas auffällt da sie ihr Kind nunmal am besten kennt!
Ich denke, solange es solche "Zwischenfälle" gibt, wird man auch den KKS nicht immer alles sofort glauben und es wird im schlechtesten Falle schneller gemeckert statt abgewartet - ich bin ein Geduldsmensch und lange ruhig und die KH-älltäglichen Dinge; da muss ich nunmal einfach mit leben weil es schlicht so ist wie es ist und meine Maus die Hauptperson ist!
Aufgrund der Tatsache, das ich aber die sämtliche Pflege 24 Std. -auch im KH- vollständig übernehme ist es nicht zuviel verlangt das die Schwester WENN ich denn mal was habe auch reagiert!
Wir hatten übrigens Glück; ich habe zunächst mit Mausi dauer-inhaliert, da bekam sie einen Hustenanfall aus dem sie nicht mehr rauskam; dann habe ich über die Kanüle mit NaCl angespült und sie hustete einen Pfropfen Sekret & Blut aus der Kanüle.. dieser Pfropfen war dann dafür verwantwortlich, denn als dieser raus war war die Sättigung durchweg wieder top. Er enstand wahrscheinlich dadurch, das während der OP die Kanüle zweimal gewechselt werden musste.
1,184
Ich hatte mich mit keiner Silbe über die KKS beschwert, das sagte er von sich aus als ich ihm "die Lage" bzgl. Mausi schilderte... spricht für sich, denke ich. :roll:
6,272
Ich bitte Euch jetzt beim Thema zu bleiben, die nächsten Postings, welche nichts mit dem Thema zu tun haben, hänge ich nämlich nicht mehr an den aussortierten Thread an, sondern, die löschen wir sofort.
Hier ist der Link zu den aussortierten Postings
2,943
Also ich hätte mich auch aufgeregt, wenn eine Schwester mir erklärt hätte, das Stillen meines damals eineinhalbjährigen Kindes sei überflüssig. :flaming01: Und ich kann mir gut vorstellen, dass eine Mutter, die ihrem Kind 2er Nahrung füttert dies mit der gleichen Überzeugung tut wie ich meine eineinhalbjährige Tochter noch gestillt habe. Ich glaub auch, wenn ein Kind mit seiner Mutter im Krankenhaus landet ist bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt, die Ernährung umzustellen.